CH550088A - Rodelschlitten. - Google Patents

Rodelschlitten.

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Publication number
CH550088A
CH550088A CH561272A CH561272A CH550088A CH 550088 A CH550088 A CH 550088A CH 561272 A CH561272 A CH 561272A CH 561272 A CH561272 A CH 561272A CH 550088 A CH550088 A CH 550088A
Authority
CH
Switzerland
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steering
braking
slide
runners
attached
Prior art date
Application number
CH561272A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Friederich Cermak Gertrud
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Filing date
Publication date
Application filed by Friederich Cermak Gertrud filed Critical Friederich Cermak Gertrud
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Publication of CH550088A publication Critical patent/CH550088A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B13/00Sledges with runners
    • B62B13/02Sledges with runners characterised by arrangement of runners
    • B62B13/06Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines
    • B62B13/08Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines with steering devices
    • B62B13/14Sledges with runners characterised by arrangement of runners arranged in two or more parallel lines with steering devices combined with braking devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description


  
 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Rodelschlitten bekannter Art für eine oder zwei Personen. Normalerweise haben diese Schlitten keine Lenk- oder Bremsvorrichtung. Der Fahrer sitzt oder liegt auf dem Schlitten und lenkt oder bremst denselben mit seinen Füssen. Insbesondere bei vereisten Schlittelbahnen ist diese Art der Lenkung und Bremsung nicht sehr wirkungsvoll. Die Erfindung will diesen Nachteil beheben indem sie einen Weg zeigt wie ein solcher Schlitten mit einer Lenk- und Bremsvorrichtung ausgerüstet werden kann.



   Der erfindungsgemässe Schlitten zeichnet sich dadurch aus, dass im rückseitigen Bereich beider Kufen an Sitzstreben unabhängig voneinander betätigbare Lenk- und Bremsorgane angebracht sind.



   Es ist von Vorteil wenn die Lenk- und Bremsorgane je einen eigenen Betätigungsgriff aufweisen, der so angebracht ist, dass ein auf   deni    Schlitten sitzender oder nach rückwärts liegender Fahrer sie mit hinter dem Rücken aufgestützten Händen betätigen kann.



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt:
Fig. 1 zeigt einen Schlitten in Seitenansicht.



   Fig. 2 Details einer Lenk- und Bremsvorrichtung desselben Schlittens in Ansicht von oben, und
Fig. 3 Details derselben Lenk- und Bremsvorrichtung in Seitenansicht, von der Innenseite her.



   Der in der Zeichnung dargestellte Schlitten ist ein s.g.  Davoser  Schlitten aus Holz. Er umfasst folgende bekannte Teile: zwei hölzerne Kufen 1 die mit Eisen beschlagen sind; mit diesen Kufen verbundene Sitzstreben 2 (an jeder Seite befinden sich zwei solcher Streben); zwei Quertraversen 3 die die Streben miteinander verbinden und eine Auflage für die aus Latten 4 bestehende Sitzfläche bilden. Die beiden äusseren Latten 4' sind bis nach vorne zu den gebogenen Kufen durchgezogen, die dazwischenliegenden Latten enden vor der vorderen Quertraverse 3.



   Die Lenk- und Bremsvorrichtung ist so ausgebildet, dass sie nachträglich an den fertigen Schlitten angebaut werden kann. In Fig. 2 sind Teile der Bremsvorrichtung und Teile des Schlittens der Deutlichkeit halber in Längsrichtung auseinander gezogen dargestellt, damit sie sich nicht überdecken. An der hinteren Traverse 3 sind Platten 5, 6 angeklemmt. An der Platte 5 sind ein linker und ein rechter Bremshebel 7, 7' schwenkbar in einem Lager 8, 8' befestigt. Jeder Hebel 7, 7' hat einen Griff 9, 9'. Die Hebel bestehen aus einem im wesentlichen U-förmig gebogenen Rundeisen deren Ende mit einem Überzug versehen sind, der den Griff bildet. Die unteren Enden der beiden Hebel sind bei 10, 10' abgewinkelt. Die Hebel sind spiegelbildlich geformt.



   Unten an den hinteren Sitzstreben 2 sind mittels Z-förmigen Haltern 11 Platten 12 angeklemmt, die sich an der Innenseite der Kufen befinden. An dieser Platte ist das eigentliche Lenk- und Bremsorgan 13 schwenkbar um Zapfen 14 angelenkt. Das Lenkund Bremsorgan ist an einer Seite, die zuerst mit der Unterlage auf der der Schlitten fahrt in Berührung kommt, bei 13' verzahnt.



   An der Innenseite jeder Kufe ist ein solches Lenk- und Bremsorgan 13 sowie eine Platte 12 angebracht. Die Anordnung an einer Seite ist mit derjenigen an der andern Seite spiegelbildlich identisch. Das Lenk- und Bremsorgan 13 ist zusätzlich mit einem Zapfen 15 versehen an den ein Zugorgan 16 angelenkt ist, dessen anderes Ende gelenkig mit dem bei 10 abgewinkelten Ende des Bremshebels 7 verbunden ist.



   Wird Griff9 nach oben gezogen, in Richtung des Pfeiles X, wobei er um Lager 7 schwenkt. so schwenkt das Lenk- und Bremsorgan 13 um den Zapfen 14 nach unten. In Fig.   list    die Ruhelage, in Fig. 3 die fast äusserste Schwenklage dargestellt. Bei Fahrten auf vereister Unterlage treten die Zähne 13' in Funktion; im Schnee greifen die Lenk- und Bremsorgane tiefer ein, etwa wie bei Fig. 3 dargestellt ist. Die Lenkung erfolgt indem nur eines der Lenk- und Bremsorgane. entweder das Linke oder das Rechte betätigt wird.



   Statt die Betätigungsgriffe für die Lenk- und   Bremsvorrich    tung soweit wie möglich hinten anzubringen. könnten diese auch weiter vorne plaziert sein. beispielsweise bei grösseren Schlitten für zwei Personen, wenn der Vordermann lenken und bremsen soll.



   Es ist natürlich auch möglich eine ähnliche Lenk- und Bremsvorrichtung an einem Schlitten aus Metall anzubringen. Ferner könnte die Vorrichtung direkt vom Hersteller des Schlittens angebracht werden, wodurch die Befestigung der einzelnen Teile vereinfacht werden könnte.



   PATENTANSPRUCH



   Rodelschlitten, dadurch gekennzeichnet, dass im rückseitigen Bereich beider Kufen. an Sitzstreben unabhängig voneinander betätigbare Lenk- und Bremsorgane angebracht sind.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Schlitten nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Lenk- und Bremsorgane je einen eigenen Betätigungsgriff aufweisen, der so angebracht ist. dass ein auf dem Schlitten sitzender oder nach rückwärts liegender Fahrer sie mit hinter dem Rükken aufgestützten Händen betätigen kann.

 

   2. Schlitten nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit einer, aus in Längsrichtung verlaufenden, in Abstand voneinander angeordneten Leisten bestehenden Sitzfläche, dadurch gekennzeichnet, dass die   Betätigungsgriffe    unter den rückseitigen Enden der äussersten Leisten angeordnet sind.



   3. Schlitten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe mit einem Hebelmechanismus verbunden sind, der bei einer nach oben gerichteten Schwenkbewegung der Griffe die Lenk- und Bremsorgane nach unten schwenkt.



   4. Schlitten nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet.



  dass die Lenk- und Bremsorgane an der Innenseite der Kufen angebracht sind und in ihrer Ruhelage gegen die Kufen zurückstehen.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Die Erfindung bezieht sich auf einen Rodelschlitten bekannter Art für eine oder zwei Personen. Normalerweise haben diese Schlitten keine Lenk- oder Bremsvorrichtung. Der Fahrer sitzt oder liegt auf dem Schlitten und lenkt oder bremst denselben mit seinen Füssen. Insbesondere bei vereisten Schlittelbahnen ist diese Art der Lenkung und Bremsung nicht sehr wirkungsvoll. Die Erfindung will diesen Nachteil beheben indem sie einen Weg zeigt wie ein solcher Schlitten mit einer Lenk- und Bremsvorrichtung ausgerüstet werden kann.
    Der erfindungsgemässe Schlitten zeichnet sich dadurch aus, dass im rückseitigen Bereich beider Kufen an Sitzstreben unabhängig voneinander betätigbare Lenk- und Bremsorgane angebracht sind.
    Es ist von Vorteil wenn die Lenk- und Bremsorgane je einen eigenen Betätigungsgriff aufweisen, der so angebracht ist, dass ein auf deni Schlitten sitzender oder nach rückwärts liegender Fahrer sie mit hinter dem Rücken aufgestützten Händen betätigen kann.
    In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt: Fig. 1 zeigt einen Schlitten in Seitenansicht.
    Fig. 2 Details einer Lenk- und Bremsvorrichtung desselben Schlittens in Ansicht von oben, und Fig. 3 Details derselben Lenk- und Bremsvorrichtung in Seitenansicht, von der Innenseite her.
    Der in der Zeichnung dargestellte Schlitten ist ein s.g. Davoser Schlitten aus Holz. Er umfasst folgende bekannte Teile: zwei hölzerne Kufen 1 die mit Eisen beschlagen sind; mit diesen Kufen verbundene Sitzstreben 2 (an jeder Seite befinden sich zwei solcher Streben); zwei Quertraversen 3 die die Streben miteinander verbinden und eine Auflage für die aus Latten 4 bestehende Sitzfläche bilden. Die beiden äusseren Latten 4' sind bis nach vorne zu den gebogenen Kufen durchgezogen, die dazwischenliegenden Latten enden vor der vorderen Quertraverse 3.
    Die Lenk- und Bremsvorrichtung ist so ausgebildet, dass sie nachträglich an den fertigen Schlitten angebaut werden kann. In Fig. 2 sind Teile der Bremsvorrichtung und Teile des Schlittens der Deutlichkeit halber in Längsrichtung auseinander gezogen dargestellt, damit sie sich nicht überdecken. An der hinteren Traverse 3 sind Platten 5, 6 angeklemmt. An der Platte 5 sind ein linker und ein rechter Bremshebel 7, 7' schwenkbar in einem Lager 8, 8' befestigt. Jeder Hebel 7, 7' hat einen Griff 9, 9'. Die Hebel bestehen aus einem im wesentlichen U-förmig gebogenen Rundeisen deren Ende mit einem Überzug versehen sind, der den Griff bildet. Die unteren Enden der beiden Hebel sind bei 10, 10' abgewinkelt. Die Hebel sind spiegelbildlich geformt.
    Unten an den hinteren Sitzstreben 2 sind mittels Z-förmigen Haltern 11 Platten 12 angeklemmt, die sich an der Innenseite der Kufen befinden. An dieser Platte ist das eigentliche Lenk- und Bremsorgan 13 schwenkbar um Zapfen 14 angelenkt. Das Lenkund Bremsorgan ist an einer Seite, die zuerst mit der Unterlage auf der der Schlitten fahrt in Berührung kommt, bei 13' verzahnt.
    An der Innenseite jeder Kufe ist ein solches Lenk- und Bremsorgan 13 sowie eine Platte 12 angebracht. Die Anordnung an einer Seite ist mit derjenigen an der andern Seite spiegelbildlich identisch. Das Lenk- und Bremsorgan 13 ist zusätzlich mit einem Zapfen 15 versehen an den ein Zugorgan 16 angelenkt ist, dessen anderes Ende gelenkig mit dem bei 10 abgewinkelten Ende des Bremshebels 7 verbunden ist.
    Wird Griff9 nach oben gezogen, in Richtung des Pfeiles X, wobei er um Lager 7 schwenkt. so schwenkt das Lenk- und Bremsorgan 13 um den Zapfen 14 nach unten. In Fig. list die Ruhelage, in Fig. 3 die fast äusserste Schwenklage dargestellt. Bei Fahrten auf vereister Unterlage treten die Zähne 13' in Funktion; im Schnee greifen die Lenk- und Bremsorgane tiefer ein, etwa wie bei Fig. 3 dargestellt ist. Die Lenkung erfolgt indem nur eines der Lenk- und Bremsorgane. entweder das Linke oder das Rechte betätigt wird.
    Statt die Betätigungsgriffe für die Lenk- und Bremsvorrich tung soweit wie möglich hinten anzubringen. könnten diese auch weiter vorne plaziert sein. beispielsweise bei grösseren Schlitten für zwei Personen, wenn der Vordermann lenken und bremsen soll.
    Es ist natürlich auch möglich eine ähnliche Lenk- und Bremsvorrichtung an einem Schlitten aus Metall anzubringen. Ferner könnte die Vorrichtung direkt vom Hersteller des Schlittens angebracht werden, wodurch die Befestigung der einzelnen Teile vereinfacht werden könnte.
    PATENTANSPRUCH
    Rodelschlitten, dadurch gekennzeichnet, dass im rückseitigen Bereich beider Kufen. an Sitzstreben unabhängig voneinander betätigbare Lenk- und Bremsorgane angebracht sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schlitten nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Lenk- und Bremsorgane je einen eigenen Betätigungsgriff aufweisen, der so angebracht ist. dass ein auf dem Schlitten sitzender oder nach rückwärts liegender Fahrer sie mit hinter dem Rükken aufgestützten Händen betätigen kann.
    2. Schlitten nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, mit einer, aus in Längsrichtung verlaufenden, in Abstand voneinander angeordneten Leisten bestehenden Sitzfläche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsgriffe unter den rückseitigen Enden der äussersten Leisten angeordnet sind.
    3. Schlitten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Griffe mit einem Hebelmechanismus verbunden sind, der bei einer nach oben gerichteten Schwenkbewegung der Griffe die Lenk- und Bremsorgane nach unten schwenkt.
    4. Schlitten nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet.
    dass die Lenk- und Bremsorgane an der Innenseite der Kufen angebracht sind und in ihrer Ruhelage gegen die Kufen zurückstehen.
CH561272A 1972-04-14 1972-04-14 Rodelschlitten. CH550088A (de)

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Family

ID=4296515

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