CH551417A - Verfahren zur herstellung von acylguanidinen. - Google Patents
Verfahren zur herstellung von acylguanidinen.Info
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- CH551417A CH551417A CH244372A CH244372A CH551417A CH 551417 A CH551417 A CH 551417A CH 244372 A CH244372 A CH 244372A CH 244372 A CH244372 A CH 244372A CH 551417 A CH551417 A CH 551417A
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C07—ORGANIC CHEMISTRY
- C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
- C07D239/00—Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings
- C07D239/02—Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings
- C07D239/06—Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
- C07D239/08—Heterocyclic compounds containing 1,3-diazine or hydrogenated 1,3-diazine rings not condensed with other rings having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with hetero atoms directly attached in position 2
- C07D239/12—Nitrogen atoms not forming part of a nitro radical
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Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung neuer Phenacetylguanidine der Formel
EMI1.1
worin R1 Wasserstoff, Chlor oder Methyl darstellt; R2 Chlor oder Methyl bedeutet, und R8 Trimethylen darstellt; sowie von Säure-Additionasalzen davon.
Die genannten Verbindungen sind antihypertensiv wirksam und kommen daher als Arzneimittel zur Senkung von krankhaft erhöhtem Blutdruck in Betracht.
Die antihypertensive Wirkung der erfindungsgemäss erhältlichen Produkte äussert sich im Tierversuch in einer Senkung des Blutdruckes bei experimentell hypertonen Ratten. Als besonders wirksam haben sich das erfindungsgemäss erhaltene 2-F2-(2,6-Dichlorphenyi)-acetyliminoj-hexahydropyriinidin so.
wie dessen Säure-Additionssalze erwiesen.
Die gewünschten Verbindungen der Formel I werden erhalten, wenn man eine Verbindung der Formel
EMI1.2
worin R1 und R2 die genannte Bedeutung haben, und Y für eine -CH=CH- Gruppe steht, reduziert.
Die Reduktion erfolgt zweckmässig mit Wasserstoff in Gegenwart eines geeigneten Katalysators, zB. eines Edelmetallkatalysators; insbesondere Adams-Katalysator. Hierbei wird die Ausgangsverbindung der Formel II zweckmässig in einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Äthanol, gelöst und bei Zimmertemperatur oder unter leichtem Erwärmen mit Wasserstoff unter Normaldruck bis zur Aufnahme der theoretischen Wasserstoffmenge hydriert.
Die nach den beschriebenen Verfahren erhaltenen Verbindungen der Formel 1 werden auf an sich bekannfè Weise, beispielsweise durch Extraktion, Ausfällung, Salzbildung usw., isoliert und anschliessend auf an sich bekannte Weise, z.B.
durch Umkristallisation, gereinigt.
Die Verbindungen der Formel I sind bei Zimmertemperatur feste, gegebenenfalls kristalline basische Verbindungen, die durch Umseten mit geeigneten anorganischen oder organischen Säuren in ihre Säure-Additionssalze übergeführt werden können. Hierfür haben sich als anorganische Säuren Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure etc. und als organische Säuren die Toluolsulfonsäure, Essigsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Äpfelsäure, Maleinsäure, Weinsäure etc. als geeignet erwiesen.
Zu den Ausgangsverbindungen der Formel II gelangt man z.B., wenn man Verbindungen der Formel
EMI1.3
worin R1 und R2 die genannte Bedeutung haben, bzw. deren reaktionsfähigen Derivate mit 2-Aminopyrimidin umsetzt.
Indem nachfolgenden Beispiel erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden und sind nicht korrigiert.
Beispiel
2-[2-(2,6-Dichlorphenyl)-acetylimtno]-hexahydro-pyrimidin
3 g 2-(2,6-Dichlorphenyl-acetamido)-pyrimidin in 400 ml absolutem Äthanol enthaltend 0,005 Mol trockenes Chlorwasserstoffgas werden in Gegenwart von 0,5 g Adams-Katalysator bei Zimmertemperatur hydriert. Nach 15 Minuten ist die Wasserstoffaufnahme beendet und der Katalysator wird abfiltriert und das Filtrat auf ca. 20 ml eingeengt. Beim Abkühlen bildet sich ein weisser Feststoff, welcher abfiltriert, mit Äther gewaschen, bei 700C getrocknet und zweimal aus Methanol/Äther kristallisiert wird. Man erhält 2-[2-(2,6-Dichlorphenyl) -acetylimino] -hexahydropyrimidin-hydrochlorid in Form von weissen Nadeln von Smp. 283-2860C (Zersetzung).
Das als Ausgangsverbindung verwendete 2-(2,6-Dichlorphenyl-acetamido)-pyrimidin erhält man wie folgt:
Eine Lösung von 21,9 g 2,6-Dichlorphenylessigsäure-methylester in 100 ml Isopropanol wird unter Rühren zu einer Lösung von 10,2 g 2-Amino-pyrimidin in 200 ml Isopropanol gegeben. Nach Stehenlassen über Nacht wird das Reaktionsgemisch im Vakuum eingedampft, der Rückstand mehrmals in Isopropanol aufgenommen und die Lösung jeweils im Vakuum eingedampft. Der Rückstand, der aus rohem 2-(2,6-Di chlorphenyl-acetunido).pyrimidin besteht, wird für die vorstehend beschriebene Reaktion verwendet.
PATIDNTANSPRUCH s
Verfahren zur Herstellung von Phenacetylguanidinen der Formel:
EMI1.4
worin R1 Wasserstoff, Chlor oder Methyl darStellt; R2 Chlor oder Methyl bedeutet, und R8 Trimethylen darstellt; sowie von Säure-Additionssalzen davon; dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel:
EMI1.5
worin Rt und R2 die genannte Bedeutung haben und Y für eine -CH=CH- Gruppe steht, reduziert, worauf man das erhaltene Reaktionsprodukt als freie Base oder in Form eines Säure-Additionssalzes mit einer geeigneten anorganischen odei organischen Säure isoliert.
**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung neuer Phenacetylguanidine der Formel EMI1.1 worin R1 Wasserstoff, Chlor oder Methyl darstellt; R2 Chlor oder Methyl bedeutet, und R8 Trimethylen darstellt; sowie von Säure-Additionasalzen davon.Die genannten Verbindungen sind antihypertensiv wirksam und kommen daher als Arzneimittel zur Senkung von krankhaft erhöhtem Blutdruck in Betracht.Die antihypertensive Wirkung der erfindungsgemäss erhältlichen Produkte äussert sich im Tierversuch in einer Senkung des Blutdruckes bei experimentell hypertonen Ratten. Als besonders wirksam haben sich das erfindungsgemäss erhaltene 2-F2-(2,6-Dichlorphenyi)-acetyliminoj-hexahydropyriinidin so.wie dessen Säure-Additionssalze erwiesen.Die gewünschten Verbindungen der Formel I werden erhalten, wenn man eine Verbindung der Formel EMI1.2 worin R1 und R2 die genannte Bedeutung haben, und Y für eine -CH=CH- Gruppe steht, reduziert.Die Reduktion erfolgt zweckmässig mit Wasserstoff in Gegenwart eines geeigneten Katalysators, zB. eines Edelmetallkatalysators; insbesondere Adams-Katalysator. Hierbei wird die Ausgangsverbindung der Formel II zweckmässig in einem geeigneten organischen Lösungsmittel, wie Äthanol, gelöst und bei Zimmertemperatur oder unter leichtem Erwärmen mit Wasserstoff unter Normaldruck bis zur Aufnahme der theoretischen Wasserstoffmenge hydriert.Die nach den beschriebenen Verfahren erhaltenen Verbindungen der Formel 1 werden auf an sich bekannfè Weise, beispielsweise durch Extraktion, Ausfällung, Salzbildung usw., isoliert und anschliessend auf an sich bekannte Weise, z.B.durch Umkristallisation, gereinigt.Die Verbindungen der Formel I sind bei Zimmertemperatur feste, gegebenenfalls kristalline basische Verbindungen, die durch Umseten mit geeigneten anorganischen oder organischen Säuren in ihre Säure-Additionssalze übergeführt werden können. Hierfür haben sich als anorganische Säuren Halogenwasserstoffsäuren, Schwefelsäure, Salpetersäure, Phosphorsäure etc. und als organische Säuren die Toluolsulfonsäure, Essigsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure, Äpfelsäure, Maleinsäure, Weinsäure etc. als geeignet erwiesen.Zu den Ausgangsverbindungen der Formel II gelangt man z.B., wenn man Verbindungen der Formel EMI1.3 worin R1 und R2 die genannte Bedeutung haben, bzw. deren reaktionsfähigen Derivate mit 2-Aminopyrimidin umsetzt.Indem nachfolgenden Beispiel erfolgen alle Temperaturangaben in Celsiusgraden und sind nicht korrigiert.Beispiel 2-[2-(2,6-Dichlorphenyl)-acetylimtno]-hexahydro-pyrimidin 3 g 2-(2,6-Dichlorphenyl-acetamido)-pyrimidin in 400 ml absolutem Äthanol enthaltend 0,005 Mol trockenes Chlorwasserstoffgas werden in Gegenwart von 0,5 g Adams-Katalysator bei Zimmertemperatur hydriert. Nach 15 Minuten ist die Wasserstoffaufnahme beendet und der Katalysator wird abfiltriert und das Filtrat auf ca. 20 ml eingeengt. Beim Abkühlen bildet sich ein weisser Feststoff, welcher abfiltriert, mit Äther gewaschen, bei 700C getrocknet und zweimal aus Methanol/Äther kristallisiert wird. Man erhält 2-[2-(2,6-Dichlorphenyl) -acetylimino] -hexahydropyrimidin-hydrochlorid in Form von weissen Nadeln von Smp. 283-2860C (Zersetzung).Das als Ausgangsverbindung verwendete 2-(2,6-Dichlorphenyl-acetamido)-pyrimidin erhält man wie folgt: Eine Lösung von 21,9 g 2,6-Dichlorphenylessigsäure-methylester in 100 ml Isopropanol wird unter Rühren zu einer Lösung von 10,2 g 2-Amino-pyrimidin in 200 ml Isopropanol gegeben. Nach Stehenlassen über Nacht wird das Reaktionsgemisch im Vakuum eingedampft, der Rückstand mehrmals in Isopropanol aufgenommen und die Lösung jeweils im Vakuum eingedampft. Der Rückstand, der aus rohem 2-(2,6-Di chlorphenyl-acetunido).pyrimidin besteht, wird für die vorstehend beschriebene Reaktion verwendet.PATIDNTANSPRUCH s Verfahren zur Herstellung von Phenacetylguanidinen der Formel: EMI1.4 worin R1 Wasserstoff, Chlor oder Methyl darStellt; R2 Chlor oder Methyl bedeutet, und R8 Trimethylen darstellt; sowie von Säure-Additionssalzen davon; dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel: EMI1.5 worin Rt und R2 die genannte Bedeutung haben und Y für eine -CH=CH- Gruppe steht, reduziert, worauf man das erhaltene Reaktionsprodukt als freie Base oder in Form eines Säure-Additionssalzes mit einer geeigneten anorganischen odei organischen Säure isoliert.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH244372A CH551417A (de) | 1969-02-20 | 1969-02-20 | Verfahren zur herstellung von acylguanidinen. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH244372A CH551417A (de) | 1969-02-20 | 1969-02-20 | Verfahren zur herstellung von acylguanidinen. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH551417A true CH551417A (de) | 1974-07-15 |
Family
ID=4233935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH244372A CH551417A (de) | 1969-02-20 | 1969-02-20 | Verfahren zur herstellung von acylguanidinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH551417A (de) |
-
1969
- 1969-02-20 CH CH244372A patent/CH551417A/de unknown
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PLZ | Patent of addition ceased |