CH558248A - Vorrichtung zum anformen einer muffe an einem ende eines rohres aus thermoplastischem kunststoff. - Google Patents

Vorrichtung zum anformen einer muffe an einem ende eines rohres aus thermoplastischem kunststoff.

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Publication number
CH558248A
CH558248A CH762173A CH762173A CH558248A CH 558248 A CH558248 A CH 558248A CH 762173 A CH762173 A CH 762173A CH 762173 A CH762173 A CH 762173A CH 558248 A CH558248 A CH 558248A
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CH
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mandrel
sleeve
jaws
tube
pipe
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Application number
CH762173A
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English (en)
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Keller Emil Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C57/00Shaping of tube ends, e.g. flanging, belling or closing; Apparatus therefor, e.g. collapsible mandrels
    • B29C57/02Belling or enlarging, e.g. combined with forming a groove
    • B29C57/04Belling or enlarging, e.g. combined with forming a groove using mechanical means
    • B29C57/06Belling or enlarging, e.g. combined with forming a groove using mechanical means elastically deformable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description


  
 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Anformen einer Muffe an einem durch Erwärmen verformbar gemachten Ende eines Rohres aus thermoplastischem Kunststoff.



   Kunststoffrohre aus thermoplastischem Kunststoff, wie sie als Kanalrohre für Abwasserleitungen, als Druckrohre für Wasserzuleitungen usw. mit Durchmessern bis zu 120 cm. ein grosses Anwendungsgebiet aufweisen, werden im allgemeinen auf Extrudern endlos hergestellt und anschliessend auf die gewünschte oder für den Transport erforderliche Länge abgeschnitten bzw. abgesägt.



  Damit solche Rohrabschnitte an der Verlegungsstelle wieder zu einer Leitung miteinander verbunden werden können, werden sie an einem Ende mit einer Muffe versehen, und das gegenüberliegende Ende in einem Winkel von ca.   15    angeschrägt, so dass jeweils zwei Rohre durch Einführen des abgeschrägten Endes des einen Rohres in die Muffe des anderen Rohres miteinander ver bunden werden können. Zur Abdichtung dieser Verbindung ist meist im Innern der Muffe eine Sicke gebildet, in die ein Gummiring eingelegt ist.



   Bei Rohren aus thermoplastischem Kunststoff, drängt es sich auf, die Muffe in der Weise herzustellen, dass das betreffende Ende des Rohres durch Erwärmen verformbar gemacht und anschliessend durch geeignete Mittel zur Bildung der Muffe erwei tert wird.



   Hierzu ist es beispielsweise bekannt, das vorgewärmte Ende eines Rohres auf einen dem Innendurchmesser der gewünschten
Muffe entsprechend dimensionierten Stahldorn aufzuschieben und anschliessend durch ein Backenpaar von aussen her in die gewünschte Form zu pressen. Da sich das in dieser Weise erweiterte
Rohrende auf dem Dorn abkühlt, sind, besonders bei grösseren
Muffendurchmessern und -längen, oft erhebliche Kräfte erforder lich, um das Rohr vom Dorn abzuziehen.



   Anstelle eines Dornes ist es auch bekannt, in das zu erwei ternde Rohrende, das erwärmt zwischen ein Backenpaar gebracht wurde, das in seiner Schliessstellung die Aussenform der   herzustel-    lenden Muffe gegebenenfalls mit Sicke begrenzt, einen dehnbaren
Luftsack aufzublasen, der von innen her den Rohrmantel an die
Backen anformt. Der Hauptnachteil dieses Verfahrens besteht darin, dass besonders bei grösseren Rohrdurchmessern erhebliche
Luftmengen erforderlich sind. Die Anformung einer Muffe auf diese Weise ist daher zeitraubend, und es besteht die Gefahr, dass das Rohrende sich vorzeitig an Luft und Backen abkühlt.



   Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer Vor richtung der eingangs gennanten Art, die die Nachteile der beiden vorerwähnten bekannten Methoden vermeidet.



   Zu diesem Zweck ist die erfindungsgemässe Vorrichtung zum
Anformen einer Muffe an einem durch Erwärmen verformbar gemachten Ende eines Rohres aus thermoplastischem Kunststoff, mit zwischen einer Offenstellung und einer Schliessstellung verschieb baren Backen, die in ihrer Schliessstellung die Aussenform einer herzustellenden Muffe begrenzen und mit Organen, die im Raum innerhalb der Backen in einem zu erweiternden Rohrende radial gegen die Backen erweiterbar sind, um das Rohrende an die
Innenfläche der Backen anzuformen, dadurch gekennzeichnet, dass die gennanten Organe einen Dorn und eine diesen umge bende, an ihren Enden mit dem Dorn dicht verbundene Gummi manschette aufweisen, sowie Zuleitungen, um Druckmedium in den Raum zwischen Manschette und Dorn einzuführen und wie der abzuführen.



   Mit einer solchen Vorrichtung ist es möglich, schnell, sicher und mit einem relativ geringen Luftbedarf Rohre bis zu 120 cm
Durchmesser zu muffen.



   Die einzige Figur der Zeichnung zeigt, teilweise schematisch, im Schnitt eine beispielsweise Ausführungsform einer erfindungs gemässen Vorrichtung.



   In einem Rahmengestell 1 sind zwei wassergekühlte Backen 2 gegeneinander und voneinander weg verschiebbar gelagert und durch nicht dargestellte, hydraulische oder pneumatische Organe zwischen einer Offenstellung und einer in der Zeichnung darge stellten Schliessstellung betätigbar. In der Schliessstellung begren zen die Backen 2 in bekannter Weise eine Form die der Aussen fläche einer herzustellenden Muffe entspricht, wobei eine peri phere Ringnut 2a dazu dient, neben der Muffe im Rohrende auch gleichzeitig eine Sicke zur Aufnahme eines Dichtringes anzufor men. In dem von den Backen 2 umschlossenen Raum ist mit Ab stand konzentrisch ein zylindrischer   Stahlblechdorn    3 im Rah mengestell 1 befestigt.

  Auf die Aussenfläche dieses Dornes 3 ist in ungedehntem Zustand angenähert an den Dorn anliegend eine
Gummimanschette 4 aufgezogen und beiderends durch je einen
Flansch 5 bzw. 6 zwischen Dorn und Flansch abgedichtet befe stigt. In den Innenraum des Dornes 3 führt eine Leitung 7 durch welche ein Druckmedium, z.B. Pressluft oder Hydrauliköl, über
Leitungen 8 in den Raum 9 zwischen der Aussenfläche des Dor nes 3 und der Gummimanschette 4 eingeführt bzw. wieder abge zogen werden kann.



   Das Anformen einer Muffe mit Sicke an einen Ende eines
Rohres aus thermoplastischem Kunststoff mit der dargestellten Vorrichtung geht wie folgt vor sich:
Bei in Offenstellung befindlichen Backen wird das durch Erwärmen verformbar gemachte Ende eines Rohres R, an welchem eine Muffe mit Sicke angeformt werden soll, von rechts in der
Figur in die Vorrichtung eingeführt und bis an eine am Flansch 5 gebildete Anschlagfläche 11 auf den Dorn 3 und die Gummiman schette 4 aufgeschoben. Dorn 3 und Manschette 4 sind so dimensioniert, dass dieses Einführen des noch nicht verformten   Rohren-    des ohne weiteres möglich ist, d.h., dass das unverformte Rohrende mit Spiel auf Dorn und Manschette aufgeschoben werden kann. Nun werden die Backen 2 in die Schliessstellung gebracht und unmittelbar darauf Druckmedium, z.B. Pressluft, unter 4-6 atü durch die Leitungen 7, 8 zugeführt.

  Das in den Raum 9 zwischen Dorn 3 und Manschette 4 gelangende Druckmedium presst unter Dehnung der Manschette, wie in der Figur dargestellt, die Rohrwandung radial nach aussen und formt sie lückenlos einschliesslich der Bildung der Sicke S an der Innenwandung der Backen 2 an. Nach Abkühlung des Rohrendes wird der Raum 9 entlüftet, wobei zugleich Wärme aus der Vorrichtung abgeleitet wird, was die Kühlung durch die wassergekühlten Backen 2 unterstützt.



   Nach der Abkühlung, Entlüftung des Raumes 9 und dem Öffnen der Backen 2 kann das Rohr mit der angeformten Muffe ohne Widerstand wieder aus der Vorrichtung gezogen werden, die damit wieder zur Aufnahme eines nächsten Rohres bereit ist.



   Da bei der beschriebenen Vorrichtung zwecks Verformung des Rohrendes nur der Raum 9 zwischen der Gummimanschette 4 und dem Dorn 3 mit Druckmedium gefüllt werden muss, ist der Arbeitsrhythmus wesentlich schneller als bei herkömmlichen Vorrichtungen, was zusätlich sich positiv auf die Qualität der Muffe auswirkt. Auf diese Art ist es möglich, auch an Rohre mit grösserem Durchmesser Muffen mit wenig Aufwand anzuformen.



   Zur Anpassung der Vorrichtung an verschiedene Rohrdurchmesser, Wanddicken, Längen und Form der anzuformenden Muffen, sind die Backen mit Vorteil auswechselbar ausgebildet oder zumindest wie im dargestellten Beispiel durch auswechselbare Formringe 10 veränderbar. Ebenso sind der Dorn 3 und die auf diesem aufgezogene Gummimanschette 4 leicht auswechselbar. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Vorrichtung zum Anformen einer Muffe an einem durch Erwärmen verformbar gemachten Ende eines Rohres aus thermoplastischem Kunststoff, mit zwischen einer Offenstellung und einer Schliessstellung verschiebbaren Backen, die in ihrer Schliessstellung die Aussenform einer herzustellenden Muffe begrenzen und mit Organen, die im Raum innerhalb der Backen in einem zu erweiternden Rohrende radial gegen die Backen erweiterbar sind, um das Rohrende an die Innenfläche der Backen anzuformen, da durch gekennzeichnet, dass die gennanten Organe einen Dorn (3) und eine diesen umgebende, an ihren Enden mit den Dorn dicht verbundene Gummimanschette (4) aufweisen, sowie Zuleitun gen (7, 8), um Druckmedium in den Raum (9) zwischen Man schette (4) und Dorn (3) einzuführen und wieder abzuführen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die formgebenden Backen (2) auswechselbar und/oder durch auswechselbare Formringe (10) veränderbar sind.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummimanschette (4) an den Enden des Dornes (3) durch auf diesen aufgeschoben befestigte Ringflansche (5, 6) dichtend, jedoch auswechselbar am Dorn befestigt ist.
    3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuleitungen (7, 8) an eine Druckluftquelle anschliessbar sind.
    4. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dorn (3) auswechselbar in der Vorrichtung befestigt ist.
    5. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der eine der genannten Ringflansche (5) zugleich eine Anschlagfläche (11) für ein in die Vorrichtung eingeführtes Rohr bildet.
CH762173A 1973-05-28 1973-05-28 Vorrichtung zum anformen einer muffe an einem ende eines rohres aus thermoplastischem kunststoff. CH558248A (de)

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ID=4327973

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CH (1) CH558248A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3807688A1 (de) * 1988-03-09 1989-09-21 Horst Severyns Verfahren und vorrichtung zur herstellung von kunststoffrohr-formstuecken
EP1410896A3 (de) * 2002-07-15 2006-09-06 BelmaFlex A/S Verfahren und Vorrichtung zur Dimensionsänderung eines Teiles von einem flexibelen Rohr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3807688A1 (de) * 1988-03-09 1989-09-21 Horst Severyns Verfahren und vorrichtung zur herstellung von kunststoffrohr-formstuecken
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