CH576249A5 - Narrow penetrating bone fracture fixing rod - has flattened end with countersunk seats for screws clamping rod to bone - Google Patents
Narrow penetrating bone fracture fixing rod - has flattened end with countersunk seats for screws clamping rod to boneInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Marknagel zur chirurgischen Fixierung von Knochenfrakturen, insbesondere von lateralen und pertrochanteren Schenkelhalsfrakturen, mit einem in einer Ebene gebogenen und an einem Ende abgerundeten Stab.
Bekannte Nägel dieser Art sind an ihrem dem abgerundeten Ende gegenüberliegenden Ende hakenförmig umgebogen, um den Nagel in seiner Lage im Bereich der Eintrittsstelle zu sichern. Jedoch ist die erreichte Sicherung nur sehr unzureichend, da nicht verhindert werden kann, dass der Nagel unter Belastung wieder aus dem Knochen, insbesondere dem Oberschenkelknochen herauswandert.
Auch besteht keine einfache Möglichkeit, den Nagel während des Einschlagens zu dirigieren, noch später - aus welchen Gründen auch immer - zu extrahieren, da der Nagel an seinem gebogenen Ende mit einem Werkzeug nur sehr unsicher und im Ergebnis ungenügend erfasst werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Marknagel der eingangs genannten Art so auszubilden, dass er jederzeit einer einfachen und leichten Handhabung zugänglich ist. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass der Stab an seinem dem abgerundeten Ende entgegengesetzten Ende eine gelochte, im wesentlichen ebene Zunge trägt, deren Hauptflächen praktisch senkrecht zur Krümmungsebene des Stabes liegen.
Die Zunge wird im allgemeinen einstückig an den Stab angeformt sein. Jedoch besteht auch die Möglichkeit, die Zunge nachträglich, z. B. durch Schweissen, an den Stab anzusetzen.
In situ ragt nur die Zunge des Nagels aus dem Knochen hervor und liegt mit ihrer Zungenfläche dem Knochen an, so dass dort die Zunge durch das Zungenloch hindurch am Knochen verschraubt und dadurch der Nagel endgültig in seiner Lage gesichert werden kann. Um dabei die Möglichkeit zu haben, mehrere derartiger Nägel in den Knochen einzusetzen, ohne dass sich die Nägel mit ihren Zungen gegenseitig behindern, kann die Längsachse der Zunge des einen oder anderen Nagels in einem Winkel zur Krümmungsebene des Stabes stehen. Im übrigen kann zur Aufnahme eines Schraubenkopfes das Zungenloch einen Senkkonus besitzen.
Der durch die Erfindung erreichte Fortschritt besteht im wesentlichen zunächst darin, dass es mit Hilfe der Zunge in der beschriebenen Weise ohne weiteres möglich ist, den Nagel in seiner Lage im Knochen zu sichern, so dass er insbesondere nicht unter Belastung aus dem Knochen herauswandern kann.
Darüber hinaus bietet die Zunge eine sehr günstige Angriffsmöglichkeit zum Erfassen des Nagels mittels einer geeigneten Haltevorrichtung, beispielsweise einer Zange oder dergleichen, so dass der Nagel während des Eintreibens genau dirigiert werden kann und das Eintreiben selbst ohne weiteres möglich ist. Auch kann später der Nagel leicht an seiner Zunge, wenn deren Verschraubung gelöst worden ist, erfasst und extrahiert werden.
Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1 einen Marknagel nach der Erfindung zum Fixieren einer Schenkelhalsfraktur in Seitenansicht,
Fig. 2 in den Teilfiguren a, b, c, Ansichten des Marknagels nach Fig. 1 in Richtung des dort eingetragenen Pfeiles II bei verschiedenen Zungenstellungen,
Fig. 3 eine schematische Darstellung von zwei in den Oberschenkelknochen eingesetzten und an jeweils ihrer Zunge gesicherten Marknägeln.
Der in der Zeichnung dargestellte Marknagel 1 dient zur chirurgischen Fixierung von Schenkelhalsfrakturen, wie sie am Beispiel einer pertrochanteren Fraktur bei 2 in Fig. 3 angedeutet sind.
In dieser Figur ist der Oberschenkelknochen mit 3, der Schenkelhals mit 4 und der Trochanter mit 5 bezeichnet. Der Nagel besitzt einen in einer Ebene, die in Fig. 1 mit der Zeichenebene übereinstimmt, leicht gebogenen und am einen Ende 6 zur Bildung einer Gleitspitze abgerundeten Stab 1.
Mit diesem abgerundeten Ende 6 voran wird der Nagel vom medialen Kniekondylus 7 her in den in Fig. 3 im einzelnen nicht dargestellten Markraum des Oberschenkelknochens 3 eingeschlagen. Wie die Figuren erkennen lassen, trägt der Stab 1 an seinem dem abgerundeten Ende 6 gegenüberliegenden Ende eine gelochte Zunge 8, deren Zungenfläche 9 im wesentlichen quer zur Krümmungsebene des Stabes 1 liegt, wobei das Zungenloch 10 wiederum mit seiner Achse 11 etwa senkrecht auf der Zungenfläche 9 steht. Die Zunge 8 ist im Ausführungsbeispiel einstückig an den Stab 1 angeformt. Sie kann mit ihrer Längsrichtung 12 in der Flucht des Stabes 1 liegen, wie dies die Fig. 2b zeigt; sie kann daher auch mit ihrer Längsrichtung nach links (Fig. 2a) oder nach rechts (Fig. 2c) aus der Krümmungsebene des Stabes 1 abgebogen sein.
Diese Abbiegungen der Zunge 8 ermöglichen es, mehrere Nägel dicht nebeneinander in den Knochen 3 einzusetzen, ohne das sich dabei ihre Zungen 8 behindern, wie dies in Fig. 3 am Beispiel von zwei Nägeln angedeutet ist. Das Zungenloch 10 dient zur Aufnahme der Schraube 13, mit der die Zunge 9 am Kniekonylus 7 verschraubt ist. Um den Schraubenkopf versenken zu können, kann das Zungenloch 10 mit einem Senkkonus 14 versehen sein, der auf der konkaven Krümmungsseite des Stabes 1, in Fig. 1 also auf der rechten Seite der Zunge 8 liegt. Im einzelnen richtet sich die Abbiegung der Zungen 8 sowohl in der Krümmungsebene des Stabes wie senkrecht dazu nach den jeweiligen individuellen Verhältnissen am Knochen.
In der Zeichnung sind Nägel mit rundem Querschnitt ihres Stabes 1 dargestellt. Jedoch können die Nägel nach der Erfindung auch andere Querschnittsprofile und Längen besitzen, je nach Art des mit dem Nagel zu versorgenden Knochens, wie beispielsweise der Röhrenknochen im Bein oder Arm, auch des Schlüsselbeines.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHMarknagel zur chirurgischen Fixierung von Knochenfrakturen, insbesondere von lateralen und pertrochanteren Schenkelhalsfrakturen, mit einem in einer Ebene gebogenen und am einen Ende abgerundeten Stab, dadurch gekennzeichnet, dass der Stab (1) an seinem dem abgerundeten Ende (6) entgegengesetzten Ende eirie gelochte, im wesentlichen ebene Zunge (8) trägt, deren Hauptflächen (9) praktisch senkrecht zur Krümmungsebene des Stabes (1) liegen.UNTERANSPRÜCHE 1. Marknagel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zunge (8) einstückig an den Stab (1) angeformt ist.2. Marknagel nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse der Zunge (8) in einem Winkel zur Krümmungsebene des Stabes (1) abgebogen ist.3. Marknagel nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zungenloch (10) einen Senkkonus (14) für einen Schraubenkopf aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747417700 DE7417700U (de) | 1974-05-21 | 1974-05-21 | Marknagel zur chirurgischen fixierung von schenkelhals-frakturen |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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Country Status (3)
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Also Published As
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