CH592639A5 - Benzoguanamine anti-ulcer agents - prepd. e.g. from dihalobenzonitrile and dicyanodiamide - Google Patents

Benzoguanamine anti-ulcer agents - prepd. e.g. from dihalobenzonitrile and dicyanodiamide

Info

Publication number
CH592639A5
CH592639A5 CH130175A CH130175A CH592639A5 CH 592639 A5 CH592639 A5 CH 592639A5 CH 130175 A CH130175 A CH 130175A CH 130175 A CH130175 A CH 130175A CH 592639 A5 CH592639 A5 CH 592639A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
compound
melting point
dicyandiamide
analysis
found
Prior art date
Application number
CH130175A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Nippon Shinyaku Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Shinyaku Co Ltd filed Critical Nippon Shinyaku Co Ltd
Publication of CH592639A5 publication Critical patent/CH592639A5/de

Links

Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07D—HETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D251/00—Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings
    • C07D251/02—Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings
    • C07D251/12—Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D251/26—Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hetero atoms directly attached to ring carbon atoms
    • C07D251/40—Nitrogen atoms
    • C07D251/48—Two nitrogen atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Synthese wenig toxischer Bezoguanamin-Derivate mit wertvollen pharmakologischen Eigenschaften, insbesondere einer Wirkung gegen Geschwüre des Verdauungstraktes. Die Verbindungen besitzen folgende allgemeine Formel
EMI1.1     
 worin X und Y Halogenatome in 2,3-, 2,4-, 2,5-, 2,6-, 3,4oder 3,5-Stellung des Benzolkerns bedeuten.



   Von Derivaten des Benzoguanamins, d. h. des 2,4-Diamino6-phenyl-s-triazins, waren die Verwendung als Additive zu makromolekularen Stoffen und landwirtschaftlichen Chemikalien und die   diuretische,    entzündungshemmende oder antibiotische Wirkung einiger Derivate bekannt; unbekannt war jedoch, dass diese Derivate gegen Geschwüre wirksam sind oder ähnliche pharmakologische Wirkung besitzen.



   Als Ergebnis umgreifender und schematischer Forschung betreffend die Synthese von Benzoguanamin-Derivaten und ihre pharmakologischen Eigenschaften wurde festgestellt, dass einige   Benzoguanamm-Derivate    hohe Anti-Ulcus-Wirkung besitzen. Dementsprechend wurde eine Anzahl analoger Verbindungen synthetisiert und eingehende Vergleichsversuche wurden angestellt. Als deren Ergebnis wurde gefunden, dass Dihalogenbenzoguanamine, d. h. 2,4-Diamino-6-dihalogenphenyl-s-triazine allgemein hochwirksame Verbindungen sind.



  Diese Dihalogen-benzoguanamine sind neue Verbindungen, mit Ausnahme des 3,4-Dichlorbenzoguanamins. Sämtliche dieser   Benzoguanamme    konnten nach den nachstehend beschriebenen Verfahren in hohen Ausbeuten synthetisiert werden.



   Die Anti-Ulcus-Wirkung (Shay-Ratten) und die akute Toxizität (bei der Maus) für typische erfindungsgemässe Verbindungen sind aus Tabelle I ersichtlich.



   Tabelle 1 Verbindung   %Inhibierungdes    Dosis   LDso (mg/kg i.    p.)    (Beisp.Nr) Ulcus-lndex (mg/kgi p.)   
1 (100% 20)   ca. 1600       ( 49%    10)
2 89% 20
3   ( 80%    20)    ( 33%    10) ca. 1000
4   78%    20 ca. 500
6   ( 86%    20)   ca. 1000       ( 35%    10)
7 (100% 20) ca. 300    ( 77%    10)
8   ( 96%    20)    ( 76%    10)
Tabelle 1 (Fortsetzung) 10   ( 91%    20) ca.

   200    ( 75%    10) 11 76% 20 12 54% 20 13 80% 20
Die erfindungsgemäss vorgesehenen Verbindungen der Formel II können in hohen Ausbeuten synthetisiert werden, indem man ein Dihalogenbenzonitril der allgemeinen Formel I
EMI1.2     
 worin X und Y zwei Halogenatome in 2,3-, 2,4-, 2,5-, 2,6-, 3,4- oder 3,5-Stellung des Benzolkerns darstellen, mit Dicyandiamid umsetzt, vorzugsweise in einem niederen Alkohol wie Methanol, Äthanol oder Butanol oder einem organischen polaren inerten Lösungsmittel wie Äthylenglycol, Methylcellosolve, Monoglyme oder Diglyme, und vorzugsweise in Gegenwart eines alkalischen Katalysators wie Alkalihydroxyd oder Natriumalkoholat. Wie bereits erwähnt, sind die meisten Verbindungen der Formel II neu, und auch die wenigen bekannten Verbindungen (3,4-Halogen-substituierte Derivate) wurden bisher nach dem erfindungsgemässen Verfahren dargestellt.



  Die Benzoguanamine II bilden leicht Salze mit organischen oder anorganischen Säuren. Unter den Salzen mit nicht-toxischen Säuren finden sich Verbindungen mit ausgezeichneten pharmakologischen Eigenschaften.



   Beispiel 1 (X, Y = 2,5-Dichlor) (1) 44 g 2,5-Dichlorbenzonitril, 25,8 g Dicyandiamid und 2,5 g Kaliumhydroxyd werden in 100 ml Methylcellosolve gelöst und das Gemisch wird 5 Std. am Rückfluss erhitzt. Dann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und mit 500 ml Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Dioxan umkristallisiert, wobei 58,5 g der angestrebten Verbindung in Form farbloser Kristalle vom F. 268 bis   269"C    erhalten werden. Diese Verbindung wird nachfolgend als  Verbindung A  bezeichnet.



   Analyse für   CsH7NsCl2:   
C H N
Berechnet 42,21% 2,76% 27,35%
Gefunden   42,06 %      2,57 %      27,31 %   
Die so erhaltene Verbindung A wird in Dioxan gelöst und mit einer äquimolaren Menge konzentrierter Salzsäure ver   setzt.    Das Gemisch wird bei vermindertem Druck zur Trockene eingeengt und der Rückstand wird aus Isopropanol umkristalli siert, wobei man ein Hydrochlorid der Verbindung A vom F.



   267 bis   269OC    (Zersetzung bei 1800C) erhält.  



  Analyse für   CsH7NsCl2      HCI:   
C H N Berechnet 36,94%   2,75%    23,94% Gefunden   36,99%      2,70%    24,15%
Die Verbindung A wurde ferner in Dioxan gelöst und mit einer äquimolaren Menge Bromwasserstoffsäure versetzt. Das Gemisch wurde bei vermindertem Druck zum Feststoff getrocknet und der Rückstand wurde aus Isopropanol umkristallisiert, wobei man ein Hydrobromid vom F. 260 bis 265OC erhielt.



  Analyse für C9H7N5Cl2 HBr:
C H N Berechnet 32,07% 2,39% 20,78% Gefunden 32,02%   2,28%    21,01%
Ferner wurde die Verbindung A in Dioxan gelöst und mit Methansulfonsäure in einer Menge von 2 Mol pro Mol Verbindung A versetzt. Das Gemisch wurde bei vermindertem Druck zum Feststoff getrocknet und der Rückstand wurde aus Aceton umkristallisiert, wobei man ein Methansulfonat der Verbindung A vom F. 160 bis 1620C erhielt.



  Analyse für   COH7NsCl2 2CHSO3H:   
C H N Berechnet 29,48% 3,38% 15,63% Gefunden   29,20%    3,50% 15,58%
Auf analoge Weise wurden folgende Säureadditionssalze der Verbindung A hergestellt: Perchlorat, F. 265 bis   275 C    (Zers., aus Isopropanol), Hemisulfat, F. 255 bis 257OC (aus Methanol), Monomethansulfonat, F. 216 bis   220 C    (aus Methanol) und Maleat, F.   205OC    (Zers., aus Dioxan).



   Die Verbindung A kann ferner nach den folgenden Ausführungsformen (2) bis (5) synthetisiert werden: (2) 100 mg 2,5-Dichlorbenzonitril, 100 mg Dicyandiamid und 100 mg Kaliumhydroxyd werden in 5 ml Äthylenglycol gelöst und die Lösung wird 6 Std. auf   110 C    erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird abgekühlt und mit 10 ml Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und mit Äthanol gewaschen, wobei man 80 mg einer Verbindung vom F. 267 bis   270 C    erhält, die durch den Mischschmelzpunkt und IR-Analyse als Verbindung A identifiziert wird.



  (3) 100 mg 2,5-Dichlorbenzonitril, 100 mg Dicyandiamid und
100 mg Natriumhydroxyd werden in 6 ml Äthylenglycol 6 Std.



  auf   110 C    erhitzt. Dann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und mit 10 ml Wasser verdünnt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und mit Äthanol gewaschen, wobei man
50 mg einer Verbindung vom F. 270 bis   272 C    erhält. Diese erweist sich im Mischschmelzpunkt und der IR-Analyse identisch mit der Verbindung A.



  (4) 8,6 g 2,5-Dichlorbenzonitril und 4,8 g Dicyandiamid werden unter Rühren in 150 ml Äthanol, welches 1,3 g metallisches Natrium gelöst enthält, 4 Std. am Rückfluss erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird abgekühlt und auf die Hälfte seines Volumens eingeengt. Das Konzentrat wird abgekühlt und die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert, wobei 12,0 g einer Verbindung vom F. 269 bis    270 C    erhalten werden. Diese wurde durch Mischschmelz punkt und IR-Analyse als Verbindung A identifiziert.



  (5) 0,86 g 2,5-Dichlorbenzonitril und 0,48 g Dicyandiamid werden zu 50 ml Methanol, welches 0,25 g metallisches Natrium gelöst enthält, zugegeben, worauf das Gemisch unter Rühren 12 Std. am Rückfluss erhitzt wird. Dann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt, ungelöste Kristalle werden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert. Dabei erhält man 0,87 g einer Verbindung vom F. 267 bis   2690C,    die durch Mischschmelzpunkt und IR-Analyse als Verbindung A identifziert wird.



   Beispiel 2  (X, Y = 2-Fluor-5-chlor)
0,6 g 2-Fluor-5-chlorbenzonitril, 0,5 g Dicyandiamid und 0,1 g Kaliumhydroxyd werden unter Rühren in 20 ml sek. Octylalkohol   51/2    Std. auf   150 C    erhitzt. Dann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und mit Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und mit Äthanol gewaschen, wobei man 0,36 g der angestrebten Verbindung in Form hellgelber Kristalle vom F. 248 bis 252 C erhält.



  Analyse für   CsH7NsClF:   
C H N F Berechnet 45,10% 2,94%   29,23%      7,93%    Gefunden 44,96% 3,27% 29,72%   7,42%   
Beispiel 3  (X, Y = 2-Brom-5-chlor)
6,0 g 2-Brom-5-chlorbenzonitril, 2,79 g Dicyandiamid und 1,5 g Kaliumhydroxyd werden in 15 ml Diglyme 3 Std. am Rückfluss gekocht. Dann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und mit 50 ml Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Methylcellosolve umkristallisiert, wobei man 2,4 g der angestrebten Verbindung in Form hellgelber Kristalle vom F. 262 bis   262,5 C    erhält.



  Analyse für CsH7NsBrCl:
C H N   Br    Cl Berechnet 35,97% 2,35% 23,30% 26,59% 11,80% Gefunden 35,97% 2,27% 23,71% 26,08% 12,04%
Beispiel 4  (X, Y = 2-Brom-5-Fluor)
2,34 g 2-Brom-5-fluorbenzonitril, 2,94 g Dicyandiamid und 0,3 g Kaliumhydroxyd werden in 30 ml sek.-Butanol gelöst und die Lösung wird unter Rühren 5 Std. auf   1200C    erhitzt.

 

  Dann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und mit Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und mit Äthanol gewaschen, wobei man 1,5 g der angestrebten Verbindung in Form farbloser Kristalle vom F. 219 bis   225 C    erhält.



  Analyse für CsH7NsBrF:
C H N Berechnet 38,05%   2,48%      24,65%    Gefunden 38,22% 2,36%   24,47%   
Beispiel 5  (X, Y = 2,5-Dibrom)
3,5 g 2,5-Dibrombenzonitril, 1,35 g Dicyandiamid und 1,0 g Kaliumhydroxyd werden in 20 ml Diglyme 4 Std. am Rückfluss erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird dann abgekühlt und  mit 30 ml Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Dioxan umkristallisiert, wobei man 1,2 g Titelverbindung in Form farbloser Kristalle vom F. 272,5 bis 274OC erhält.



  Analyse für   CsH7NsBr2:   
C H N Br Berechnet   31,33%      2,05 %      20,30%      46,32 %    Gefunden   31,53 %      1,92%      20,45 %      46,37%   
Beispiel 6  (X, Y = 2-Chlor-5-brom)
6,0 g 2-Chlor-5-brombenzonitril, 2,79 g Dicyandiamid und 1,0 g Kaliumhydroxyd werden in 15 ml Diglyme 3 Std. am Rückfluss erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird abgekühlt und mit 50 ml Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus einem Gemisch aus Dioxan und Äthanol umkristallisiert, wobei man 2,3 g der Titelverbindung in Form hellgelber Kristalle vom F. 280 bis   281,5 C    erhält.



  Analyse für   CsH7NsBrCl:   
C H N Br Cl Berechnet 35,97% 2,35% 23,30% 26,59% 11,80% Gefunden 36,01% 2,34% 23,19% 26,86% 11,37%
Beispiel 7  (X, Y = 2,4-Dichlor)
9,0 g 2,4-Dichlorbenzonitril, 5,5 g Dicyandiamid und 1,0 g Kaliumhydroxyd werden in 20 ml Methylcellosolve 5 Std. am Rückfluss erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird abgekühlt und mit 50 ml Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Aceton umkristallisiert, wobei man 5,9 g der Titelverbindung in Form farbloser Kristalle vom F. 204 bis   2060C    erhält.



  Analyse für   CsH7NsCl2:   
C H N Berechnet   42,20%      2,76 %      27,35 %    Gefunden 42,41%   2,70%    27,02%
Die so erhaltene Verbindung wird in Dioxan gelöst und mit einer äquimolaren Menge Salzsäure versetzt. Das Gemisch wird bei vermindertem Druck zur Trockne eingeengt und der Rückstand wird aus Isopropanol umkristallisiert, wobei man ein Hydrochlorid obiger Verbindung vom F. 200 bis   205"C    (Zersetzung bei   1800C)    erhält.



  Analyse für   C9H7NsCh HCl:   
C H N Berechnet 36,94%   2,75%    23,94% Gefunden   36,68%      2,77%      24,27%   
Ferner wurde obige Verbindung in Dioxan gelöst und mit einer äquimolaren Menge p-Toluolsulfonsäure versetzt. Das Gemisch wurde bei vermindertem Druck zur Trockne gebracht und der Rückstand wurde aus Aceton umkristallisiert, wobei man ein p-Toluolsulfonat obiger Verbindung vom F. 224 bis   227 C    erhielt.



  Analyse für   CsH7NsCl2      CH3C6H4SO3H:   
C H N Berechnet 44,87%   3,53%      16,35%    Gefunden   44,62%      3,62%    16,34%
Beispiel 8  (X, Y = 2-Brom-4-chlor)
1,0 g 2-Brom-4-chlorbenzonitril, 0,52 g Dicyandiamid und 0,1 g Kaliumhydroxyd werden in 5 ml Diglyme 5 Std. auf 110 bis   120OC    erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird abgekühlt und mit 10 ml Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert, wobei man 1,27 g der Titelverbindung in Form farbloser Kristalle vom F. 215 bis 2160C erhält.



  Analyse für   CsH7NsBrCl:   
C H N Berechnet 35,96% 2,35% 23,30% Gefunden   35,69%    2,16% 23,07%
Beispiel 9  (X, Y = 2-Fluor-4-chlor)
0,4 g 2-Fluor-4-chlorbenzonitril, 0,33 g Dicyandiamid und 0,1 g Kaliumhydroxyd werden in 2 ml Diglyme 5 Std. am Rückfluss erhitzt. Dann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und mit 3 ml Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Aceton umkristallisiert, wobei man 165 mg der Titelverbindung in Form farbloser Kristalle vom Schmelzpunkt   3070C    (Zersetzung) erhält.



  Analyse für   CsH7NsClF:   
C H N Berechnet 45,10%   2,94%      29,23%    Gefunden 45,40%   2,73%    28,90%
Beispiel 10  (X, Y = 3,4-Dichlor)
9,8 g 3,4-Dichlorbenzonitril, 5,9 g Dicyandiamid und 1,0 g Kaliumhydroxyd werden in 50 ml Methylcellosolve 9 Std. am Rückfluss erhitzt. Das Reaktionsgemisch wird dann abgekühlt und mit 200 ml Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Methanol umkristallisiert, wobei man 5,07 g der angestrebten Verbindung in Form farbloser Kristalle vom F. 230 bis 2330C erhält.



  Analyse für   CsH7NsCl2:   
C H N Berechnet 42,20%   2,76%    27,35% Gefunden   42,06%    2,89% 27,41%
Beispiel 11  (X, Y = 2,3-Dichlor)
0,8 g 2,3-Dichlorbenzonitril, 1,25 g Dicyandiamid und 0,4 g Kaliumhydroxyd werden in 20 ml Methylcellosolve 2 Std. am Rückfluss erhitzt. Dann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und mit Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Isopropanol umkristallisiert, wobei man 0,5 g der angestrebten Verbindung in Form farbloser Kristalle vom F. 240 bis   2420C    erhält.  



  Analyse für   CsH7NsCl2:   
C H N Berechnet 42,20%   2,76%    27,35% Gefunden 42,38% 2,53%   26,93%   
Beispiel 12  (X, Y = 2,6-Dichlor)
8,6 g 2,6-Dichlorbenzonitril, 5,3 g Dicyandiamid und 3,6 g Kaliumhydroxyd werden in 100 ml Äthylcellosolve 4 Std. am Rückfluss erhitzt. Dann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und mit 300 ml Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Dioxan umkristallisiert, wobei man 1,18 g der angestrebten Verbindung in Form farbloser Kristalle vom F. 261 bis   265OC    erhält.



  Analyse für   CsH7NsCl2:   
C H N Berechnet 42,20%   2,76%      27,35%    Gefunden   42,48 %      2,55 7o      27,65 %   
Beispiel 13  (X, Y = 3,5-Dichlor)
1,93 g 3,5-Dichlorbenzonitril, 1,18 g Dicyandiamid und 0,98 g Kaliumhydroxyd werden in 35 ml Methylcellosolve 5 Std. am Rückfluss erhitzt. Dann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und mit 100 ml Wasser verdünnt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Dioxan umkristallisiert, wobei man 1,1 g der angestrebten Verbindung in Form farbloser Kristalle erhält, die oberhalb 300OC schmelzen.



  Analyse für   CsH7NsClz:   
C H N Berechnet 42,20% 2,76% 27,35% Gefunden 42,56%   2,49%    27,50%
Beispiel 14  (X, Y =   2-Chlor- 5-fluor)   
1,0 g 2-Chlor-5-Fluorbenzonitril und 1,1 g Dicyandiamid werden in 10 ml sek.-Octylalkohol, der 0,1 g Kaliumhydroxyd enthält, gelöst, dann wird die Lösung 4 Std. auf   150OC    erhitzt.



  Sodann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und mit 10 ml Wasser verdünnt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert, wobei man 0,4 g der angestrebten Verbindung vom F. 215 bis   2160C    erhält.

 

  Analyse für   CsH7NsClF:   
C H N Berechnet 45,10% 2,94%   29,23%    Gefunden 45,01% 2,66% 29,50%
Beispiel 15  (X, Y = 3-Chlor-4-brom)
1,3 g 3-Chlor-4-brombenzonitril (F. 79 bis   80 C)    und 0,8 g Dicyandiamid werden in 10 ml Methylcellosolve, welches 0,2 g Natriumhydroxyd enthält, gelöst, dann wird die Lösung 4 Std.



  auf 110oC erhitzt. Sodann wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und mit 10 ml Wasser versetzt. Die ausgefällten Kristalle werden abfiltriert und aus Äthanol umkristallisiert, wobei man 0,8 g der angestrebten Verbindung vom F. 269 bis 272OC erhält.



  Analyse für   CsH7NsBrCl:   
C H N Br Berechnet 35,96% 2,35% 23,30% 26,59% Gefunden   36,37%    2,37% 22,57% 26,02% 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Benzoguanamin-Derivaten der allgemeinen Formel EMI4.1 worin X und Y Halogenatome in 2,3-, 2,4-, 2,5-, 2,6-, 3,4oder 3,5-Stellung des Benzolkerns darstellen, und ihrer Säureadditionssalze, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Dihalogenbenzonitril der allgemeinen Formel EMI4.2 worin X und Y die vorstehend angegebene Bedeutung besitzen, mit Dicyandiamid umsetzt.
CH130175A 1974-02-18 1975-02-04 Benzoguanamine anti-ulcer agents - prepd. e.g. from dihalobenzonitrile and dicyanodiamide CH592639A5 (en)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1921174A JPS554751B2 (de) 1974-02-18 1974-02-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH592639A5 true CH592639A5 (en) 1977-10-31

Family

ID=11993019

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH130175A CH592639A5 (en) 1974-02-18 1975-02-04 Benzoguanamine anti-ulcer agents - prepd. e.g. from dihalobenzonitrile and dicyanodiamide

Country Status (7)

Country Link
JP (1) JPS554751B2 (de)
AT (1) AT340941B (de)
BE (1) BE825673A (de)
CH (1) CH592639A5 (de)
DK (1) DK138268B (de)
NL (1) NL157901B (de)
SE (1) SE7501273L (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5845429B2 (ja) * 1976-03-29 1983-10-08 日本新薬株式会社 ベンゾグアナミン誘導体
JPS56136714U (de) * 1980-03-18 1981-10-16

Also Published As

Publication number Publication date
NL157901B (nl) 1978-09-15
BE825673A (fr) 1975-06-16
DK138268C (de) 1979-02-12
JPS554751B2 (de) 1980-01-31
JPS50111085A (de) 1975-09-01
AT340941B (de) 1978-01-10
NL7501574A (nl) 1975-08-20
DK138268B (da) 1978-08-07
SE7501273L (de) 1975-08-19
ATA119775A (de) 1977-05-15
DK43675A (de) 1975-10-20

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DD202152A5 (de) Verfahren zur herstellung von phenylpiperazinderivaten
DE3132882A1 (de) Neue piperazinone, ihre herstellung und verwendung
DE2237632C3 (de) H4-Hydro3qr-6-methyl-2-pvrimidinyD-3-methyl-pyrazolin-5-on, ein Verfahren zu dessen Herstellung und dessen Verwendung zur Herstellung von l-(4-Methoxy-6methyl-2-pyrimidinyl)-3-methyl-5-methoxypyrazol
DE2506814C3 (de) Halogenierte Benzoguanaminderivate
DE3121922C2 (de) 2-Amino-4-nicotinoylamino-6-halogenphenyl-s-triazine, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Mittel
DE2740331B2 (de) 2-(4-Cyano-piperazino)-4-amino-6,7- dimethoxychinazolin und dessen Verwendung zur Herstellung von 2-[4-(2-Furoyl)piperazin-l-yl] ^-amino-ej-dimethoxychinazolin
DE1695092C3 (de) N-(4-Sulfonamidophenyl)-a-alkylsuccin!mideund deren Salze mit Basen, Verfahren zu ihrer Herstellung und pharmazeutische Zusammensetzungen
DE1595894A1 (de) Neue 1,5-Diazabicyclo[3,3,0]octan-2,6-dione
DE2546667C3 (de) 2,4-DiamüH»-5-(3-methoxy-4-hydroxy-5-halogenbenzyl)-pyrimidine, und diese Verbindungen enthaltende Arzneimittel
DE2512702C2 (de) Substituierte 1-Amino-3-phenyl-indole, deren Salze und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2038182B2 (de) 2-Substituierte 4,6 Diamino-striazine
DE2649855C2 (de) Substituierte 5-Acetyl-4-hydroxy-3-phenylamino-2H-pyran-2,6(3H)-dione, Verfahren zu deren Herstellung und deren Verwendung
DE2019719C3 (de) 1,3,4-Substituierte 5-Dimethylaminouracile und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2120663B2 (de) 1 -(3-Trifluormethylphenyl)chinazolindion-Derivate und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2166614C3 (de) 1 -(3-Chlorphenyl) -chinazolindion-Derlvate und Verfahren zu Ihrer Herstellung
AT248416B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Hydrazinverbindungen und deren Salzen
DE2162917B2 (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Amino-2,5-substituierten N,N-(Dialkylamino-alkyl)-benzamiden und deren pharmakologisch wirksamen Salzen
CH511239A (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Benzylpyrimidinen
AT238202B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Isochinolinderivaten
CH592638A5 (en) 2,4-Diamino-6-phenyl-1,3,5-triazine derivs - prepd. e.g. by reacting benzonitriles with dicyandiamide
AT373588B (de) Verfahren zur herstellung von neuen substituierten 1-benzoyl-2-phenylimino-imidazolidinen und von deren salzen
DE1670542B1 (de) Substituierte 2-Anilino-4-morpholino-6-piperazino-s-triazine
AT235289B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Triazolidinen
AT234113B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Benzolsulfonyl-semicarbaziden
DE1921340C3 (de) In 4-Stellung substituierte 2-Phenyl-5-haIogen-pyrimidine

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased
PL Patent ceased