CH600207A5 - Sealing ring assembly for sealing pistons or cylinders - Google Patents

Sealing ring assembly for sealing pistons or cylinders

Info

Publication number
CH600207A5
CH600207A5 CH1609575A CH1609575A CH600207A5 CH 600207 A5 CH600207 A5 CH 600207A5 CH 1609575 A CH1609575 A CH 1609575A CH 1609575 A CH1609575 A CH 1609575A CH 600207 A5 CH600207 A5 CH 600207A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ring
rod
sealing
support ring
sliding
Prior art date
Application number
CH1609575A
Other languages
English (en)
Inventor
Armin Schlittler
Original Assignee
Tedag Industriebedarf Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tedag Industriebedarf Ag filed Critical Tedag Industriebedarf Ag
Priority to CH1609575A priority Critical patent/CH600207A5/de
Priority to IT30206/76A priority patent/IT1065032B/it
Publication of CH600207A5 publication Critical patent/CH600207A5/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/166Sealings between relatively-moving surfaces with means to prevent the extrusion of the packing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05CINDEXING SCHEME RELATING TO MATERIALS, MATERIAL PROPERTIES OR MATERIAL CHARACTERISTICS FOR MACHINES, ENGINES OR PUMPS OTHER THAN NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES
    • F05C2225/00Synthetic polymers, e.g. plastics; Rubber
    • F05C2225/04PTFE [PolyTetraFluorEthylene]

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)
  • Sealing Devices (AREA)

Description


  
 



   Die Erfindung betrifft eine Stangen- bzw. Zylinderdichtung mit einer mindestens teilweise aus Gummi geformten, bei stangenseitiger Abdichtung innendichtenden bzw. bei zylinderseitiger Abdichtung aussendichtenden Manschette.



   Aus einem Elastomer geformte Manschetten sind in vielen Ausführungsformen bekannt und werden in vielen Gebieten   alsStangen-    bzw. Zylinderdichtung verwendet. Trotz ihrer weiten Verbreitung weisen sie einige Nachteile auf. Der eine Nachteil liegt darin, dass je nach dem verwendeten Elastomer an der Dichtlippe sowohl für die Haftreibung als auch für die gleitende Reibung verhältnismässig hohe Reibungswerte auftreten. Dies wirkt sich insbesondere bei sehr niedrigen und bei sehr hohen Geschwindigkeiten nachteilig aus. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, die Manschetten so zu formen, dass sie an der vom Überdruck abgewandten Seite so stabil sind, dass diese Seite vom auftretenden Druck nicht gegen die zu dichtende Gleitfläche gedrückt und so das erforderliche Spiel aufgehoben wird, was sich ebenfalls nachteilig auswirkt.



   Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Stangenbzw. Zylinderdichtung der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, dass die Mängel der bekannten Manschetten vermieden werden, indem einerseits das Spiel der druckabgewandten Seite der Manschette gegenüber der gleitenden Fläche zuverlässig eingehalten und anderseits eine einwandfreie Abdichtungswirkung bei niedrigen Reibungswerten für die   HaftreibunE    und für die gleitende Reibung erreicht wird.



   Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht dass die Manschette zwei aneinanderliegende Ringe aus   Kunst-    stoff aufweist, von welchen der eine Ring als Stützring einen stirnseitigen, flanschartigen Abschluss bildet, an welchen der andere Ring als hülsenförmiger Gleitring anschliesst, wobei   dei    Stützring gegenüber der zu dichtenden Stange bzw. dem Zylinder Spiel aufweist, während der anschliessende Gleitring am freien Ende einen kleineren bzw. grösseren Durchmesser als der Stangen- bzw. Zylinderdurchmesser aufweist. Dadurch wird erreicht, dass der hochgestellte, flanschartige Stützring druckfest ist und dadurch das vorhandene Spiel erhaltenbleibt.



  Der hülsenförmige Gleitring kann aus einem Material hergestellt werden, das geringe Reibung gegenüber dem gleitenden Teil aufweist.



   Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt und nachfolgend beschrieben.



  Es zeigen:    - gend beschrieben.   



   Fig. 1 einen Radialschnitt eines Dichtungsrings in vergrösserter Darstellung,
Fig. 2 eine Ansicht des Dichtungsrings nach Fig. 1 aus der Richtung II,
Fig. 3 einen Radialschnitt einer zweiten Ausführungsform eines Dichtungsrings in vergrösserter Darstellung und
Fig. 4 eine Ansicht des Dichtungsrings nach Fig. 3 aus der Richtung IV.



   Bei der Herstellung von Dichtungsringen in Manschettenform aus   Elastemeren,    die vulkanisiert werden, besteht die Schwierigkeit, die bei der Vulkanisation auftretende Schrumpfung zu beherrschen. Beim Dichtungsring nach Fig. 1 und 2   füI    stangenseitige Abdichtung wird die Schrumpfung eines Elastomerteils 1, die eine Verringerung des Innendurchmessers 2 bewirken könnte, dadurch vermieden, dass stangenseitig zwei Ringe 3, 4 aus Kunststoff angeordnet werden, die das Manschettenprofil stangenseitig begrenzen. Als Kunststoff eignet sich modifiziertes PTFE. Der Ring 3 stellt hierbei einen stirnseitigen, flanschartigen Abschluss dar und wirkt durch seine hochgestellte Lage als Stützring, welcher die Schrumpfspannungen des Elastomerteils 1 aufnimmt, ohne eine wesentliche Verminderung des Innendurchmessers 2 zu erleiden.



   Wesentlich ist, dass der Stützring 3 stangenseitig einen Bund 5 aufweist, an dem sich der Ring 4 aussenseitig mit einem Bund 6 abstützt.



   Der Ring 4 bildet einen hülsenförmigen Gleitring, dessen freies Ende die Dichtlippe bildet und zu diesem Zweck die in Fig. 1 eingezeichnete strichpunktierte Lage einnehmen muss.



  Dies wird erreicht durch die bei der Vulkanisation entstehende Schrumpfung des Elastomerteils 1. Weiter ist es möglich, den Gleitring 4 vorzuspannen. Durch die Schrumpfung des Elastomerteils 1 wird das freie Ende des Gleitrings 4 in die strichpunktierte Lage gedrückt, während an der Stossstelle mit dem Stützring 3 eine radiale Verkleinerung des Durchmessers nicht möglich ist, da der Stützring 3 praktisch nicht nachgibt. Mit dieser Ausführung erreicht man eine praktisch ideale Abdichtung, indem die innere Kante des freien Endes des Gleitrings die entsprechende Stange in einer Linie berührt und dichtet.



   Mit der Ausführung nach Fig. 3 und 4 wird das gleiche beabsichtigt wie bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2. Auch hier handelt es sich um eine stangenseitige Abdichtung, und es werden zwei Ringe 3' und 4' aus Kunststoff, z. B. aus modifiziertem PTFE, auf der Innenseite des Dichtungsrings angeordnet. Hierbei ist der stirnseitig angeordnete flanschartige Abschluss der Stützring 3 an den ein hülsenförmiger Gleitring 4' anstössig. Nach der Vulkanisation des Elastomerteils 1 soll einerseits der Stützring 3' seinen Innendurchmesser 2 praktisch unverändert beibehalten, während anderseits der Gleitring 4' an der Stossstelle mit dem Stützring 3' denselben Innendurchmesser 2 wie der Stützring 3' aufweisen soll, jedoch an seinem freien Ende sich entsprechend der strichpunktierten Linie verformen soll, um eine Dichtlinie zu bilden.



   Wesentlich ist, dass die beiden Ringe 3', 4' geätzt werden, damit einerseits der Elastomerteil 1 nach der Vulkanisation mit den Ringen 3', 4' festhaftend verbunden ist und anderseits die beiden Ringe 3', 4' an der Stossstelle eine festhaftende Verbindung bilden, so dass an dieser Stelle der Gleitring 4' denselben Innendurchmesser 2 einhält wie der Stützring 3'.



  Auch bei dieser Ausführungsform kann der Gleitring 4' vorgespannt, d. h. aufgeweitet werden, um eine Faltenbildung am freien Ende des Gleitrings 4' durch die Schrumpfspannung des Elastomerteils 1 zu vermeiden.



   Aus den Fig. 2 und 4 ist ersichtlich, dass auf der dem Stützring 3 bzw. 3' entgegengesetzten Stirnseite nierenförmige Auflageflächen 10 vorgesehen sind, zwischen denen eine Vertiefung 11 liegt.



   Bei einem aussendichtenden Dichtungsring liegen die beiden Ringe 3, 4 bzw. 3', 4' an der Aussenseite des Dichtungsrings.



  In diesem Fall wird jedoch der Gleitring 4 bzw. 4' vor der Vulkanisation des Elastomerteils 1 so verformt, dass das freie Ende des Gleitrings 4 bzw. 4' beim fertigen Dichtungsring einen grösseren Durchmesser aufweist als der Aussendurchmesser des Stützrings 3 bzw. 3'.

 

  PATENTANSPRUCH



   Stangen- bzw. Zylinderdichtung mit einer mindestens teilweise aus Gummi geformten, bei stangenseitiger Abdichtung innendichtenden bzw. bei zylinderseitiger Abdichtung aussendichtenden Manschette, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschette zwei aneinanderliegende Ringe aus Kunststoff aufweist, von welchen der eine Ring als Stützring (3; 3') einen stirnseitigen, flansch artigen Abschluss bildet, an welchen der andere Ring als hülsenförmiger Gleitring (4; 4') anschliesst, wobei der Stützring gegenüber der zu dichtenden Stange bzw. dem Zylinder Spiel aufweist, während der anschliessende Gleitring am freien Ende einen kleineren bzw.



  grösseren Durchmesser als der Stangen- bzw. Zylinderdurchmesser aufweist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.
    Die Erfindung betrifft eine Stangen- bzw. Zylinderdichtung mit einer mindestens teilweise aus Gummi geformten, bei stangenseitiger Abdichtung innendichtenden bzw. bei zylinderseitiger Abdichtung aussendichtenden Manschette.
    Aus einem Elastomer geformte Manschetten sind in vielen Ausführungsformen bekannt und werden in vielen Gebieten alsStangen- bzw. Zylinderdichtung verwendet. Trotz ihrer weiten Verbreitung weisen sie einige Nachteile auf. Der eine Nachteil liegt darin, dass je nach dem verwendeten Elastomer an der Dichtlippe sowohl für die Haftreibung als auch für die gleitende Reibung verhältnismässig hohe Reibungswerte auftreten. Dies wirkt sich insbesondere bei sehr niedrigen und bei sehr hohen Geschwindigkeiten nachteilig aus. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, die Manschetten so zu formen, dass sie an der vom Überdruck abgewandten Seite so stabil sind, dass diese Seite vom auftretenden Druck nicht gegen die zu dichtende Gleitfläche gedrückt und so das erforderliche Spiel aufgehoben wird, was sich ebenfalls nachteilig auswirkt.
    Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Stangenbzw. Zylinderdichtung der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, dass die Mängel der bekannten Manschetten vermieden werden, indem einerseits das Spiel der druckabgewandten Seite der Manschette gegenüber der gleitenden Fläche zuverlässig eingehalten und anderseits eine einwandfreie Abdichtungswirkung bei niedrigen Reibungswerten für die HaftreibunE und für die gleitende Reibung erreicht wird.
    Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch erreicht dass die Manschette zwei aneinanderliegende Ringe aus Kunst- stoff aufweist, von welchen der eine Ring als Stützring einen stirnseitigen, flanschartigen Abschluss bildet, an welchen der andere Ring als hülsenförmiger Gleitring anschliesst, wobei dei Stützring gegenüber der zu dichtenden Stange bzw. dem Zylinder Spiel aufweist, während der anschliessende Gleitring am freien Ende einen kleineren bzw. grösseren Durchmesser als der Stangen- bzw. Zylinderdurchmesser aufweist. Dadurch wird erreicht, dass der hochgestellte, flanschartige Stützring druckfest ist und dadurch das vorhandene Spiel erhaltenbleibt.
    Der hülsenförmige Gleitring kann aus einem Material hergestellt werden, das geringe Reibung gegenüber dem gleitenden Teil aufweist.
    Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt und nachfolgend beschrieben.
    Es zeigen: - gend beschrieben.
    Fig. 1 einen Radialschnitt eines Dichtungsrings in vergrösserter Darstellung, Fig. 2 eine Ansicht des Dichtungsrings nach Fig. 1 aus der Richtung II, Fig. 3 einen Radialschnitt einer zweiten Ausführungsform eines Dichtungsrings in vergrösserter Darstellung und Fig. 4 eine Ansicht des Dichtungsrings nach Fig. 3 aus der Richtung IV.
    Bei der Herstellung von Dichtungsringen in Manschettenform aus Elastemeren, die vulkanisiert werden, besteht die Schwierigkeit, die bei der Vulkanisation auftretende Schrumpfung zu beherrschen. Beim Dichtungsring nach Fig. 1 und 2 füI stangenseitige Abdichtung wird die Schrumpfung eines Elastomerteils 1, die eine Verringerung des Innendurchmessers 2 bewirken könnte, dadurch vermieden, dass stangenseitig zwei Ringe 3, 4 aus Kunststoff angeordnet werden, die das Manschettenprofil stangenseitig begrenzen. Als Kunststoff eignet sich modifiziertes PTFE. Der Ring 3 stellt hierbei einen stirnseitigen, flanschartigen Abschluss dar und wirkt durch seine hochgestellte Lage als Stützring, welcher die Schrumpfspannungen des Elastomerteils 1 aufnimmt, ohne eine wesentliche Verminderung des Innendurchmessers 2 zu erleiden.
    Wesentlich ist, dass der Stützring 3 stangenseitig einen Bund 5 aufweist, an dem sich der Ring 4 aussenseitig mit einem Bund 6 abstützt.
    Der Ring 4 bildet einen hülsenförmigen Gleitring, dessen freies Ende die Dichtlippe bildet und zu diesem Zweck die in Fig. 1 eingezeichnete strichpunktierte Lage einnehmen muss.
    Dies wird erreicht durch die bei der Vulkanisation entstehende Schrumpfung des Elastomerteils 1. Weiter ist es möglich, den Gleitring 4 vorzuspannen. Durch die Schrumpfung des Elastomerteils 1 wird das freie Ende des Gleitrings 4 in die strichpunktierte Lage gedrückt, während an der Stossstelle mit dem Stützring 3 eine radiale Verkleinerung des Durchmessers nicht möglich ist, da der Stützring 3 praktisch nicht nachgibt. Mit dieser Ausführung erreicht man eine praktisch ideale Abdichtung, indem die innere Kante des freien Endes des Gleitrings die entsprechende Stange in einer Linie berührt und dichtet.
    Mit der Ausführung nach Fig. 3 und 4 wird das gleiche beabsichtigt wie bei der Ausführung nach Fig. 1 und 2. Auch hier handelt es sich um eine stangenseitige Abdichtung, und es werden zwei Ringe 3' und 4' aus Kunststoff, z. B. aus modifiziertem PTFE, auf der Innenseite des Dichtungsrings angeordnet. Hierbei ist der stirnseitig angeordnete flanschartige Abschluss der Stützring 3 an den ein hülsenförmiger Gleitring 4' anstössig. Nach der Vulkanisation des Elastomerteils 1 soll einerseits der Stützring 3' seinen Innendurchmesser 2 praktisch unverändert beibehalten, während anderseits der Gleitring 4' an der Stossstelle mit dem Stützring 3' denselben Innendurchmesser 2 wie der Stützring 3' aufweisen soll, jedoch an seinem freien Ende sich entsprechend der strichpunktierten Linie verformen soll, um eine Dichtlinie zu bilden.
    Wesentlich ist, dass die beiden Ringe 3', 4' geätzt werden, damit einerseits der Elastomerteil 1 nach der Vulkanisation mit den Ringen 3', 4' festhaftend verbunden ist und anderseits die beiden Ringe 3', 4' an der Stossstelle eine festhaftende Verbindung bilden, so dass an dieser Stelle der Gleitring 4' denselben Innendurchmesser 2 einhält wie der Stützring 3'.
    Auch bei dieser Ausführungsform kann der Gleitring 4' vorgespannt, d. h. aufgeweitet werden, um eine Faltenbildung am freien Ende des Gleitrings 4' durch die Schrumpfspannung des Elastomerteils 1 zu vermeiden.
    Aus den Fig. 2 und 4 ist ersichtlich, dass auf der dem Stützring 3 bzw. 3' entgegengesetzten Stirnseite nierenförmige Auflageflächen 10 vorgesehen sind, zwischen denen eine Vertiefung 11 liegt.
    Bei einem aussendichtenden Dichtungsring liegen die beiden Ringe 3, 4 bzw. 3', 4' an der Aussenseite des Dichtungsrings.
    In diesem Fall wird jedoch der Gleitring 4 bzw. 4' vor der Vulkanisation des Elastomerteils 1 so verformt, dass das freie Ende des Gleitrings 4 bzw. 4' beim fertigen Dichtungsring einen grösseren Durchmesser aufweist als der Aussendurchmesser des Stützrings 3 bzw. 3'.
    PATENTANSPRUCH
    Stangen- bzw. Zylinderdichtung mit einer mindestens teilweise aus Gummi geformten, bei stangenseitiger Abdichtung innendichtenden bzw. bei zylinderseitiger Abdichtung aussendichtenden Manschette, dadurch gekennzeichnet, dass die Manschette zwei aneinanderliegende Ringe aus Kunststoff aufweist, von welchen der eine Ring als Stützring (3; 3') einen stirnseitigen, flansch artigen Abschluss bildet, an welchen der andere Ring als hülsenförmiger Gleitring (4; 4') anschliesst, wobei der Stützring gegenüber der zu dichtenden Stange bzw. dem Zylinder Spiel aufweist, während der anschliessende Gleitring am freien Ende einen kleineren bzw.
    grösseren Durchmesser als der Stangen- bzw. Zylinderdurchmesser aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ringe sich an ihrer Stossstelle (5, 6) überlappen.
    2. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Ringe (3, 4; 3', 4') stumpf aneinanderstossen und elastomerseitig geätzt sind, um eine festhaftende Verbindung mit dem Elastomerteil (1) zu bilden.
    3. Dichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kunststoff modifiziertes PTFE zur Anwendung kommt.
CH1609575A 1975-12-11 1975-12-11 Sealing ring assembly for sealing pistons or cylinders CH600207A5 (en)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1609575A CH600207A5 (en) 1975-12-11 1975-12-11 Sealing ring assembly for sealing pistons or cylinders
IT30206/76A IT1065032B (it) 1975-12-11 1976-12-09 Guarnizione di tenuta per stelo,rispettivamente per cilindro

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1609575A CH600207A5 (en) 1975-12-11 1975-12-11 Sealing ring assembly for sealing pistons or cylinders

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH600207A5 true CH600207A5 (en) 1978-06-15

Family

ID=4414417

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1609575A CH600207A5 (en) 1975-12-11 1975-12-11 Sealing ring assembly for sealing pistons or cylinders

Country Status (2)

Country Link
CH (1) CH600207A5 (de)
IT (1) IT1065032B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0365105A3 (de) * 1988-10-17 1992-12-02 MANNESMANN Aktiengesellschaft Wellendichtring
FR2827936A1 (fr) * 2001-07-27 2003-01-31 Enolgas Bonomi S P A Joint torique composite pour soupapes a bille
WO2019052812A1 (de) * 2017-09-14 2019-03-21 Volkswagen Aktiengesellschaft Hybrid-dichtring und dichtungsanordnung mit einem solchen hybrid-dichtring

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0365105A3 (de) * 1988-10-17 1992-12-02 MANNESMANN Aktiengesellschaft Wellendichtring
FR2827936A1 (fr) * 2001-07-27 2003-01-31 Enolgas Bonomi S P A Joint torique composite pour soupapes a bille
WO2019052812A1 (de) * 2017-09-14 2019-03-21 Volkswagen Aktiengesellschaft Hybrid-dichtring und dichtungsanordnung mit einem solchen hybrid-dichtring

Also Published As

Publication number Publication date
IT1065032B (it) 1985-02-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2823323A1 (de) Dichtanordnung und verfahren zur abdichtung gegenueberliegender, hin- und herbeweglicher flaechen
DE2735235A1 (de) Verbunddichtung
DE2328594A1 (de) Dichtungsanordnung
DE2211178A1 (de) Dichtungssatz und diesen enthaltende Dichtungsgruppe für Hochdruckpumpen od. dgl
EP1041318A2 (de) Dichtring
DE102013012044B4 (de) Dichtungsanordnung und Dichtring
DE2029873A1 (de) Dichtungsring für Kolbenmaschinen
DE2113392A1 (de) Ringfoermige Lager- und Dichteinheit,insbesondere fuer doppeltwirkende Kolben
DE3247116C2 (de) Geberzylinder
DE102008040996A1 (de) Dichtungsanordnung
DE3501334C1 (de) Dichtung
EP0052689A1 (de) Stangen- oder Kolbendichtung
CH600207A5 (en) Sealing ring assembly for sealing pistons or cylinders
DE2315074A1 (de) Kolben fuer mit stroemenden medien arbeitende zylinder
DE2308150A1 (de) Mehrteiliges dichtungsringsystem
DE102010052558A1 (de) Dachmanschettenring für einen Dachmanschettendichtungssatz
DE102020201491A1 (de) Lamellendichtring mit x-förmiger Querschnittsgeometrie
DE2104859A1 (de) Dichtungsanordnung fur zueinander relativ verschiebhche Teile
DE2432003A1 (de) Dichtring
DE4317483A1 (de) Kolben, insbesondere für den Servozylinder einer Hilfskraftlenkanlage
DE832225C (de) Dichtungseinrichtung
DE2557026C2 (de) Verbindung für Schläuche aus Gummi oder gummiähnlichen Kunststoffen mit Verstärkungseinlagen
DE3117603C2 (de) Aus drei Dichtungsteilen zu einem Ring zusammengesetztes Dichtungselement
DE7635165U (de) Stangen- bzw. Zylinderdichtung
DE2256542C2 (de) Dichtungsanordnung für eine von zwei Seiten mit Druck beaufschlagte Druckmitteldichtung

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased
PL Patent ceased