CH602003A5 - Pesticidal compsn. esp. for control of insects and acarids - Google Patents

Pesticidal compsn. esp. for control of insects and acarids

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CH602003A5
CH602003A5 CH1379575A CH1379575A CH602003A5 CH 602003 A5 CH602003 A5 CH 602003A5 CH 1379575 A CH1379575 A CH 1379575A CH 1379575 A CH1379575 A CH 1379575A CH 602003 A5 CH602003 A5 CH 602003A5
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larvae
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Saleem Dr Farooq
Jozef Dr Drabek
Laurenz Dr Gsell
Willy Meyer
Friedrich Dr Karrer
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Ciba Geigy Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D207/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D207/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D207/30Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D207/32Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D207/325Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having two double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached to ring carbon atoms with substituted hydrocarbon radicals directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D207/327Radicals substituted by carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description


  
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schädlingsbekämpfungsmittel, welches als aktive Komponente eine Verbindung der Formel
EMI1.1     
 enthält, worin R1 und R2 je Wasserstoff oder Methyl, R3 Methyl, Äthyl, Isopropyl, sec.-Butyl, Isobutyl oder Phenyl und R4 Wasserstoff, Cyano oder   Äthinyl    bedeuten. Wegen ihrer Wirkung bevorzugt sind Verbindungen der Formel 1, worin R1 und R2 je Wasserstoff, R3 Isopropyl und R4 Wasserstoff oder Cyano bedeuten.



   Die Verbindungen der Formel I werden nach an sich bekannten Methoden z. B. wie folgt hergestellt:
EMI1.2     
   sSurebindendes   
EMI1.3     

EMI1.4     
   säurebindendes   
EMI1.5     

EMI1.6     

EMI1.7     
 Kittel
EMI1.8     

In den Formeln II-VI haben R1-R4 die für die Formel I angegebene Bedeutung und X steht für ein Halogenatom, insbesondere für Chlor oder Brom, und in der Formel VI steht R für   C-C4-Alkyl,    insbesondere für Methyl oder Äthyl.



   Als säurebindendes Mittel für die Verfahren 1 und 2 kommen insbesondere tertiäre Amine, wie Trialkylamine und Pyridin, ferner Hydroxide, Oxide, Carbonate und Bicarbonate von Alkali- und Erdalkalimetallen sowie Alkalimetallalkoholate wie z. B. Kalium-tbutylat und Natriummethylat in Betracht. Als wasserbindendes Mittel für das Verfahren 3 kann z. B. Dicyclohexylacarbodiimid verwendet werden. Die Verfahren 1-4 werden bei einer Reaktionstemperatur zwischen -10 und 100   "C,    meist zwischen 20 und 80   "C,    bei normalem oder erhöhtem Druck und vorzugsweise in einem inerten Lösungs- oder Verdünnungsmittel durchgeführt.



   Als Lösungs- oder Verdünnungsmittel eignen sich z. B.



  Äther und ätherartige Verbindungen wie Diäthyläther, Dipropyläther, Dioxan, Dimethoxyäthan und Tetrahydrofuran; Amide wie N, N-dialkylierte Carbonsäureamide, aliphatische, aromatische sowie halogenierte Kohlenwasserstoffe, insbesondere Benzol, Toluol, Xylol, Chloroform und Chlorbenzol; Nitrile wie Acetonitril; Dimethylsulfoxid und Ketone wie   Aceton und Methyläthylketon. Das Verfahren 2 kann auch in wässriger Lösung durchgeführt werden.



   Die Ausgangsstoffe der Formeln II-VI sind bekannt oder können analog bekannten Methoden hergestellt werden.



  Eine Methode zur Herstellung von Verbindungen der Formel   II    ist in den Beispielen 1 und 2 beschrieben.



   Die Verbindungen der Formel I liegen als Gemisch von verschiedenen optisch aktiven Isomeren vor, wenn bei der Herstellung nicht einheitlich optisch aktive Ausgangsmaterialien verwendet wurden. Die verschiedenen beständigen Isomerengemische können nach bekannten Methoden in die einzelnen Isomeren aufgetrennt werden. Unter der Verbindung der Formel I versteht man sowohl die einzelnen Isomeren, als auch deren Gemische.



   Die Verbindungen der Formel I eignen sich zur Bekämpfung von tierischen und pflanzlichen Schädlingen. So können sie zur Bekämpfung von Vertretern der Ordnung Akarina wie z. B. von phytopathogenen Milben beispielsweise aus der Gattung Tetranychus und Panonychus sowie Zecken und Milben der Familien Dermanyssidae und Ixodidae eingesetzt werden.



   Insbesondere eignen sie sich jedoch zur Bekämpfung von Insekten z. B. der Familien Tettigoniidae, Gryllidae, Gryllotalpidae, Blattidae, Reduviidae, Pyrrhocoridae, Cimicidae, Delphacidae, Aphididae, Diaspididae, Pseudococcidae, Scarabaeidae, Dermestidae, Coccinellidae, Tenebrionidae, Chrysomelidae, Bruchidae, Tineidae, Noctuidae, Lymantriidae, Pyralidae, Culicidae, Tipulidae, Stomoxydae, Trypetidae, Muscidae, Calliphoridae und Pulicidae.



   Vor allem eignen sich die Verbindungen der Formel I zur Bekämpfung von pflanzenschädigenden Insekten, insbesondere pflanzenschädigenden Frassinsekten, in Zier- und Nutzpflanzen, insbesondere in Baumwollkulturen (z. B.



  gegen Spodoptera littoralis und Heliothis virescens) und Gemüsekulturen (z. B. gegen Leptinotarsa decemincata und Myzus persicae).



   Die Wirkstoffe der Formel I zeigen auch eine sehr günstige Wirkung gegen Fliegen wie z. B. Musca domestica und Mückenlarven.



   Die akarizide bzw. insektizide Wirkung lässt sich durch Zusatz von anderen Insektiziden und/oder Akariziden wesentlich verbreitern und an gegebene Umstände anpassen. Als Zusätze eignen sich z. B. org. Phosphorverbindungen; Nitrophenole und deren Derivate: Formamidine; Harnstoffe; andere pyrethrinartige Verbindungen sowie Karbamate und chlorierte Kohlenwasserstoffe.



   Mit besonderem Vorteil werden die Verbindungen der Formel I auch mit Substanzen kombiniert, welche einen synergistischen oder verstärkenden Effekt auf Pyrethroide aus üben. Beispiele solcher Verbindungen sind u. a.



   Piperonylbutoxid, Propinyläther Propinyloxime, Propinylcarbamate und Propinylphosphonate,    2(3,4-Methylendioxyphenoxy > 3,6,9-trioxaundecan     (Sesamex resp. Sesoxane), S,S,S-Tributylphosphorotrithioate,    1 ,2-Methylendioxy4{2AoctylusulfonylSpropyl}benzol.   



   Die Verbindungen der Formel I können für sich allein oder zusammen mit geeigneten Trägern und/oder Zuschlagstoffen eingesetzt werden. Geeignete Zuschlagstoffe können fest oder flüssig sein und entsprechen den in der Formulierungstechnik üblichen Stoffen wie z. B. natürlichen oder regenerierten Stoffen, Lösungs-, Dispergier-, Netz-, Haft-, Verdickungs-, Binde- und/oder Düngemittel.



   Die Herstellung erfindungsgemässer Mittel erfolgt in an sich bekannter Weise durch inniges Vermischen und/oder Vermahlen eines Wirkstoffes der Formel I mit den geeigneten Trägerstoffen, gegebenenfalls unter Zusatz von gegen über den Wirkstoffen inerten Dispergier- oder Lösungsmitteln. Der Wirkstoff kann in den folgenden Aufarbeitungsformen vorliegen und angewendet werden:
Feste Aufarbeitungsformen: Stäubemittel, Streumittel, Granulate (Umhüllungsgranulate, Imprägnierungsgranulate und Homogengranulate); flüssige Aufarbeitungsformen: a) in Wasser dispergierbare Wirkstoffkonzentrate: Spritzpulver (wettable powders), Pasten, Emulsionen; b) Lösungen.



   Der Gehalt an Wirkstoff in den oben beschriebenen Mitteln liegt zwischen 0,1-95%, dabei ist zu erwähnen, dass bei der Applikationen aus dem Flugzeug oder mittels anderer geeigneter Applikationsgeräte Konzentrationen bis zu 99,5% oder sogar reiner Wirkstoff eingesetzt werden können. Die Wirkstoffe der Formel I können beispielsweise wie folgt formuliert werden (Teile bedeuten Gewichtsteile): Stäubemittel: Zur Herstellung eines a)   50/oigen    und b)   20/obigen    Stäubemittels werden die folgenden Stoffe verwendet: a) 5 Teile Wirkstoff,
95 Teile Talkum; b) 2 Teile Wirkstoff,
1 Teil hochdisperse Kieselsäure,
97 Teile Talkum.



   Der Wirkstoff wird mit den Trägerstoffen vermischt und vermahlen.



  Granulat: Zur Herstellung eines   obigen    Granulates werden die folgenden Stoffe verwendet:
5 Teile Wirkstoff,
0,25 Teile Epichlorhydrin,
0,25 Teile Cetylpolyglykoläther,
3,50 Teile Polyäthylenglykol,
91 Teile Kaolin (Korngrösse 0,3-0,8 mm).



   Die Aktivsubstanz wird mit Epichlorhydrin vermischt und mit 6 Teilen Aceton gelöst, hierauf wird Polyäthylenglykol und Cetylpolyglykoläther zugesetzt. Die so erhaltene Lösung wird auf Kaolin aufgesprüht und anschliessend das Aceton im Vakuum verdampft.



  Spritzpulver: Zur Herstellung eines a)   400/obigen,    b) und c)   250/eigen,    d)   100/oigen    Spritzpulvers werden folgende Bestandteile verwendet: a) 40 Teile Wirkstoff,
5 Teile Ligninsulfonsäure-Natriumsalz,
1 Teil Dibutylnaphthalinsulfonsäure-Natriumsalz
54 Teile Kieselsäure; b) 25 Teile Wirkstoff,
4,5 Teile Calcium-Ligninsulfonat,
1,9 Teile Champagne-Kreise/Hydroxyäthylcellulose
Gemisch (1:1),
1,5 Teile Natrium-dibutyl-naphthalinsulfonat,
19,5 Teile Kieselsäure,
19,5 Teile Champagne-Kreide,
28,1 Teile Kaolin; c) 25 Teile Wirkstoff,
2,5 Teile Isooctylphenoxy-polyäthylen-äthanol,
1,7 Teile Champagne-Kreide-Hydroxyäthylcellulose
Gemisch (1:1),
8,3 Teile Natriumaluminiumsilikat,
16,5 Teile Kieselgur,
46 Teile Kaolin; 

   d) 10 Teile Wirkstoff,
3 Teile Gemisch der Natriumsalze von gesättigten
Fettalkoholsulfaten,
5 Teile Naphthalninsulfonsäure/Formaldehyd-Kondensat,
82 Teile Kaolin.



   Der Wirkstoff wird in geeigneten Mischern mit dem Zu  schlagstoff innig vermischt und auf entsprechenden Mühlen und Walzen vermahlen. Man erhält Spritzpulver, die sich mit Wasser zu Suspensionen jeder gewünschten Konzentra tion verdünnen lassen.



   Emulgierbare Konzentrate: Zur Herstellung eines a)    1 00/oigen,    b)   250/obigen    und c)   500/obigen    emulgierbaren Konzen trates werden folgende Stoffe verwendet: a) 10 Teile Wirkstoff,
3,4 Teile epoxydiertes Pflanzenöl,
3,4 Teile eines Kombinationsemulgators, bestehend aus Fettalkoholpolyglykoläther und
Alkylarylsulfonat-Calcium-Salz,
40 Teile Dimethylformamid,
43,2 Teile Xylol; b) 25 Teile Wirkstoff,
2,5 Teile epoxydiertes Pflanzenöl,
10 Teile eines Alkylarylsulfonat/Fettalkoholpoly glykoläther-Gemisches,
5 Teile Dimethylformamid,
57,5 Teile Xylol; c) 50 Teile Wirkstoff,
4,2 Teile Tributylphenol-Polyglykoläther,
5,8 Teile Calcium-Dodecylbenzolsulfonat,
20 Teile Cyclohexanon,
20 Teile Xylol.



   Aus solchen Konzentraten können durch Verdünnen mit Wasser Emulsionen jeder gewünschten Konzentration hergestellt werden.



  Sprühmittel: Zur Herstellung eines a)   50/oigen    und b)   950/obigen    Sprühmittels werden die folgenden Bestandteile verwendet: a) 5 Teile Wirkstoff,
1 Teil Epichlorhydrin,
94 Teile Benzin (Siedegrenzen 160-190   "C):    b) 95 Teile Wirkstoff,
5 Teile Epichlorhydrin.



  Beispiel 1 Herstellung von   aX1-Pyrrolylpisovlaleriansäure   
Zu einer Lösung von 66,0 g (0,5 Mol) 2,5-Dimethoxytetrahydrofuran in 250 ml Eisessig werden 58,5 g (0,5 Mol) D,L-Valin zugegeben und das Reaktionsgemisch während 4 Stunden am Rückfluss gekocht. Nach dem Abkühlen wird das Lösungsmittel bei vermindertem Druck entfernt. Der ölige Rückstand wird in 300 ml Äther aufgenommen und viermal mit je 100 ml Wasser gewaschen. Die Ätherphase wird dann zweimal mit   100/oiger    Kalilauge (total 500 ml) extrahiert und anschliessend die vereinigten Kalilauge-Auszüge bei 0   "C    mit konzentrierter Salzsäure angesäuert. Das saure Wasserextrakt wird mit 300 ml Äther extrahiert und die Ätherphase dreimal mit je 150 ml gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und abfiltriert und das Lösungsmittel entfernt.

  Das so erhaltene dunkle Öl wird auf Silicagel (Essigester:   Hexan=1 :3)    chromatographiert. Man erhält die   aX1-Pyrrolylkisovaleriansäure    der Formel
EMI3.1     
 als Racemat mit einem Smp. von   80"-82      "C.   



   Analog werden folgende Verbindungen der Formel
EMI3.2     
 hergestellt: R3 Physikalische Daten CH3-   n20:    1,5098   C2H5- nD:l,SO19    iso-C3H7- Smp.: 70-71,5    C*      iso-C4H9-    Smp. 77-79    C*      sek-C4H9--    Smp. 53-55   OC    Phenyl- Smp. 117-120   "C    *=S-Enantiomer.



  Beispiel 2 Herstellung von   all -(2,5-Dimethylpyrrolyl)Iisovaleriansäure.   



   Ein Reaktionsgemisch bestehend aus 91,2 g (0,8 Mol) Acetylaceton, 93,5 g D,L-Valin und 400 ml Eisessig wird während vier Stunden am Rückfluss gekocht. Nach dem Abkühlen wird das Lösungsmittel bei vermindertem Druck entfernt.



  Der ölige Rückstand wird in Äther aufgenommen und dreimal mit Wasser gewaschen. Die Ätherphase wird dann zweimal mit   100/obiger    Kalilauge extrahiert und die vereinigten Kalilaugeextrakte werden bei   0 C    mit konzentrierter Salzsäure angesäuert. Der saure Wasserextrakt wird mit Äther extrahiert und die Ätherphase dreimal mit gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und das Lösungsmittel entfernt. Das so erhaltene dunkle Öl wird in 1 Liter Hexan aufgenommen, mit 400 g Silicagel versetzt und filtriert. Man erhält die   al3(2,5-Dimethylpyrrolyl)iso-    valeriansäure der Formel
EMI3.3     
 als Racemat mit einem Smp. von   97"-98      "C.   



  Beispiel 3 Herstellung von   aX1-Pyrrolylkisovaleriansäure-    3-phenoxybenzyl Ester
Zu einer Lösung von 4,2 g (0,025 M) recemische   aK1-Pyr-      rolyl > isovalenansäure    in 50 ml Aceton werden 4,1 g (0,03 M) wasserfreies, pulverisiertes Kaliumkarbonat zugegeben und das so erhaltene Reaktionsgemisch unter Stickstoff am Rückfluss gekocht, 6,57 g (0,025 M) 3-Phenoxy-benzylbromid werden zum Reaktionsgemisch zugetropft und das Ganze anschliessend noch 18 Stunden am Rückfluss gekocht. Nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels wird der Rückstand im Äther aufgenommen, einmal mit Wasser und zweimal mit gesättigter Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und abfiltriert. Das nach dem Abdestillieren des Lösungsmittels erhaltene bräunliche Öl wird an Silicagel (Äther:Hexan = 1:3) chromatographiert.

  Man erhält dabei den   aXPyrrolylS    isovaleriansäure 3-Phenoxy-benzyl Ester der Formel  
EMI4.1     
 als Racemat mit dem Brechungsindex   nD :    1,5649 Auf analoge Weise werden auch folgende Verbindungen hergestellt:
EMI4.2     
   RIR2    R3 R4 Physikalische Daten   
20 H H Ai)C3H7 -CN n20= 1,5604    H H   Ai)C3H7    H   n  =    1,5621 (R-Enantiomeres) H H   -C2H5    H   nD =    1,5736 H H   Xi)C4Hg    H   nD =    1,5638 H H -sek.   C4H9    H   nD =    1,5634 (R-Enantiomeres) H H Phenyl H   nD =    1,5930 H H -CH3 H   nD =    1,5774 -CH3 -CH3   Qi)C3H7    H  <RTI  

    ID=4.15> nD =    1,5628 H H   Xi)C3H7    -CN   nD =    1,5612 (R-Enantiomeres) -CH3 -CH3   Ai)C3H7    -CN   nD =    1,5481 H H   Xi)C3H7    H   nD=    1,5665 (S-Enantiomeres) -CH3 -CH3   -C2H5    H   nD =    1,5665 -CH3 -CH3   Xi)C3H7    H   nD =    1,5621 (S-Enantiomeres) H H   Xi)C3H7    -CN n20D=1,5522 (S-Enantiomeres) H H   i)C3H7      -CCH      nD =    1,5442 Beispiel 4 A) Insektizide Frassgift-Wirkung
Tabak- und Kartoffelstauden wurden mit einer   0,05 /Oigen    wässrigen Wirkstoffemulsion (erhalten aus einem   1 00/oigen    emulgierbaren 

   Konzentrat) besprüht.



   Nach dem Antrocknen des Belages wurden Kartoffelpflanzen mit Leptinotarsa decemlineata Larven im L-3-Stadium und die Tabakpflanzen mit Raupen von Spodoptera littoralis und von Heliothis virescens beide im L3-Stadium, besetzt. Der Versuch wurde bei 24   "C    und 60% relativer Luftfeuchtigkeit durchgeführt.



   Die Verbindungen gemäss Beispiel 3 zeigten im obigen Test eine positive Frassgift-Wirkung gegen Leptinotarsa decemlineata, Spodoptera littoralis und Heliothis virescens Larven.



  B) Insektizide Kontakt-Wirkung
Einen Tag vor der Applikation wurden in Töpfen angezogene Puffbohnen (Vicia faba) mit ca. 200 Blattläusen (Aphis fabae) pro Pflanze infiziert. Die Applikation erfolgte mittels Druckluftspritze auf die mit Läusen besetzten Blätter mit einer Spritzbrühe in einer Konzentration von 1000 ppm (hergestellt aus einem 25%igen wettable powder).



   Die Bonitierung erfolgte 24 Stunden nach der Applikation. Die Verbindungen gemäss Beispiel 3 zeigten im obigen Test gute Kontakt-Wirkung gegen Aphis fabae.



  Beispiel 5 Wirkung gegen Jedes aegypti-Larven
In einem Becher enthaltend eine Lösung der Aktivsubstanz (Konzentration 5 ppm) wurden ungefähr 20 2tägige Larven der Gelbfiebermücke (Aedes aegypti) angesetzt. Der Becher wurde dann mit einem Siebdeckel zugedeckt. Nachdem die Kontrolltiere ihre Adulthäutung vollzogen hatten, wurden die Versuchstiere untersucht und die prozentuale Zahl der normalen Adulten im Vergleich zur Kontrolle bestimmt. Die Verbindungen gemäss Beispiel 3 zeigten in diesem Test gute Wirkung gegen Jedes aegypti-Larven.



  Beispiel 6 Wirkung gegen Chilo suppressalis
Je 6 Reiskeimlinge der Sorte Caloro wurden in Plastiktöpfen so angezogen, dass ihr Wurzelwerk zu einer Scheibe verfilzt war. Die Wurzeln wurden in eine 0,08%ige Wirkstofflösung eingetaucht und abtropfen gelassen. Anschliessend wurden 5 Versuchstiere Chilo suppressalis-Larven im L2-Stadium) in je einen Topf gesetzt und die behandelten Pflanzen darauf gegeben.

 

   Eine prozentuale Auswertung der erzielten Abtötung erfolgte nach 5 Tagen.



   Die Verbindungen gemäss Beispiel 3 zeigten in diesem Test gute Wirkung gegen Chilo suppressalis.



  Beispiel 7 Wirkung gegen Zecken A) Rhipicephalus bursa
Je 5 adulte Zecken bzw. 50 Zeckenlarven wurden in ein Glasröhrchen gezählt und für 1-2 Minuten in 2 ml einer wässrigen Emulsion aus einer Verdünnungsreihe mit je 100, 10, 1 oder 0,1 ppm Testsubstanz getaucht. Das Röhrchen wurde dann mit einem genormten Wattebausch verschlossen und auf den Kopf gestellt, damit die Wirkstoffemulsion von der   Watte aufgenommen werden konnte.



   Die Auswertung erfolgte bei den Adulten nach 2 Wochen und bei den Larven nach 2 Tagen. Für jeden Versuch liefen 2 Wiederholungen.



  B) Boophilus microplus (Larven)
Mit einer analogen Verdünnungsreihe wie beim Test A wurden mit je 20 sensible resp. OP-resistenten Larven Versuche durchgeführt. (Die Resistenz bezieht sich auf die   Verträg-    lichkeit von Diazinon).



   Die Verbindungen wirkten in diesen Versuchen gegen Adulte und Larven von Rhipicephalus bursa und sensible resp. OP-resistente Larven von Boophilus microplus.



  Beispiel 8 Wirkung gegen Spinnmilben
Phaseolus vulgaris (Buschbohnen) wurden 12 Stunden vor dem Test auf akarizide Wirkung mit einem infestierten Blattstück aus einer Massenzucht von Tetranychus urticae belegt. Die übergelaufenen beweglichen Stadien wurden aus einem Chromatorgaphiezerstäuber mit den emulgierten Testpräparaten in einer Konzentration von   0,04c/o    bestäubt, dass kein Ablaufen der Spritzbrühe eintrat. Nach zwei und 7 Tagen wurden Larven, Adulte und Eier unter dem Binokular auf lebende und tote Individuen ausgewertet und das Ergebnis in Prozenten ausgedrückt. Während der  Haltezeit  standen die behandelten Pflanzen in Gewächshauskabinen bei 25   "C.    Verbindungen gemäss Beispiel 3 zeigten gute Wirkung im obigen Test gegen Eier, Larven und Adulte von Tetranychus urticae.

 

   PATENTANSPRUCH 1
Ein Schädlingsbekämpfungsmittel, welches als aktive Komponente eine Verbindung der Formel
EMI5.1     
 enthält, worin R1 und R2 je Wasserstoff oder Methyl, R3 Methyl, Äthyl, Isopropyl, sek.-Butyl, Isobutyl oder Phenyl und R4 Wasserstoff, Cyano oder Äthinyl bedeuten.



   UNTERANSPRÜCHE
1. Ein Mittel gemäss Patentanspruch I, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel
EMI5.2     
 enthält.



   2. Ein Mittel gemäss Patentanspruch I, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel
EMI5.3     
 enthält.



      PATENTANSPRUCH 11   
Verwendung eines Schädlingsbekämpfungsmittels gemäss Patentanspruch I zur Bekämpfung von Insekten und Vertretern der Ordnung Akarina.

**WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.



   

Claims (1)

  1. **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **. Watte aufgenommen werden konnte.
    Die Auswertung erfolgte bei den Adulten nach 2 Wochen und bei den Larven nach 2 Tagen. Für jeden Versuch liefen 2 Wiederholungen.
    B) Boophilus microplus (Larven) Mit einer analogen Verdünnungsreihe wie beim Test A wurden mit je 20 sensible resp. OP-resistenten Larven Versuche durchgeführt. (Die Resistenz bezieht sich auf die Verträg- lichkeit von Diazinon).
    Die Verbindungen wirkten in diesen Versuchen gegen Adulte und Larven von Rhipicephalus bursa und sensible resp. OP-resistente Larven von Boophilus microplus.
    Beispiel 8 Wirkung gegen Spinnmilben Phaseolus vulgaris (Buschbohnen) wurden 12 Stunden vor dem Test auf akarizide Wirkung mit einem infestierten Blattstück aus einer Massenzucht von Tetranychus urticae belegt. Die übergelaufenen beweglichen Stadien wurden aus einem Chromatorgaphiezerstäuber mit den emulgierten Testpräparaten in einer Konzentration von 0,04c/o bestäubt, dass kein Ablaufen der Spritzbrühe eintrat. Nach zwei und 7 Tagen wurden Larven, Adulte und Eier unter dem Binokular auf lebende und tote Individuen ausgewertet und das Ergebnis in Prozenten ausgedrückt. Während der Haltezeit standen die behandelten Pflanzen in Gewächshauskabinen bei 25 "C. Verbindungen gemäss Beispiel 3 zeigten gute Wirkung im obigen Test gegen Eier, Larven und Adulte von Tetranychus urticae.
    PATENTANSPRUCH 1 Ein Schädlingsbekämpfungsmittel, welches als aktive Komponente eine Verbindung der Formel EMI5.1 enthält, worin R1 und R2 je Wasserstoff oder Methyl, R3 Methyl, Äthyl, Isopropyl, sek.-Butyl, Isobutyl oder Phenyl und R4 Wasserstoff, Cyano oder Äthinyl bedeuten.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Ein Mittel gemäss Patentanspruch I, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel EMI5.2 enthält.
    2. Ein Mittel gemäss Patentanspruch I, welches als aktive Komponente die Verbindung der Formel EMI5.3 enthält.
    PATENTANSPRUCH 11 Verwendung eines Schädlingsbekämpfungsmittels gemäss Patentanspruch I zur Bekämpfung von Insekten und Vertretern der Ordnung Akarina.
CH1379575A 1975-10-23 1975-10-23 Pesticidal compsn. esp. for control of insects and acarids CH602003A5 (en)

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CH1379575A CH602003A5 (en) 1975-10-23 1975-10-23 Pesticidal compsn. esp. for control of insects and acarids
DE19762647368 DE2647368A1 (de) 1975-10-23 1976-10-20 Alpha-(1-pyrrolyl)-carbonsaeure-3- phenoxy-benzylester, verfahren zu ihrer herstellung und ihre verwendung

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5043349A (en) * 1988-01-07 1991-08-27 E. I. Du Pont De Nemours And Company Substituted pyrrole angiotensin II antagonists

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US5043349A (en) * 1988-01-07 1991-08-27 E. I. Du Pont De Nemours And Company Substituted pyrrole angiotensin II antagonists

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