CH615084A5 - Vineyard stake - Google Patents

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CH615084A5
CH615084A5 CH564376A CH564376A CH615084A5 CH 615084 A5 CH615084 A5 CH 615084A5 CH 564376 A CH564376 A CH 564376A CH 564376 A CH564376 A CH 564376A CH 615084 A5 CH615084 A5 CH 615084A5
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CH
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vineyard
punchings
angle
weinbergstickel
stick
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CH564376A
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Hans Schreiber
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Schmolz & Bickenbach
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G17/00Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
    • A01G17/04Supports for hops, vines, or trees
    • A01G17/14Props; Stays

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
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  • Supports For Plants (AREA)
  • Adornments (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)
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  • Fencing (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen Weinbergstickel zum Befestigen zweier im Abstand zueinander und parallel verlaufender Drähte, die am Weinbergstickel seitlich in Drahtführungen gelagert sind.
Weinbergstickel bestehen üblicherweise aus Holz, da Holz billig ist. Zu beiden Seiten des Weinbergstickeis werden Nägel oder Krampen eingeschlagen, mit denen die Drähte gehalten werden. Zwar kostet dieses Nageln auch Geld. Der Weinbauer rechnet jedoch seinen eigenen Arbeitsaufwand nicht, sondern geht bei der Kalkulation lediglich von den Kosten des hölzernen Weinbergstickeis aus.
Vor einigen Jahren, als der Preisunterschied zwischen Holz und Stahl noch nicht so gross war wie heute, tauchten verzinkte, stählerne Weinbergstickel auf, die sich jedoch nicht durchsetzen konnten, und zwar zum einen, weil sie zu teuer waren, und zum anderen, weil sie unpraktisch waren. In der Konkurrenz zum Holz konnte man diese Weinbergstickel nur zu Selbstkosten verkaufen.
Bei Weinbergstickeln ist darauf zu achten, dass sie bestimmte Steifigkeitsanforderungen erfüllen müssen, denn die Rebstöcke stellen eine erhebliche statische Last dar, der sich z. B. durch das Wettergeschehen eine erhebliche statische Last (Schnee, Rauhreif od. dgl.) und zusätzlich eine hohe dynamische Last (durch Sturm) überlagern kann. Die Weinbergstickel müssen ihre Aufgabe auch dort erfüllen, wo der Standort für Rebstöcke günstig ist, nämlich an steilen Hängen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Weinbergstickel zu schaffen, der im Vergleich zum hölzernen Weinbergstickel trotz sehr gestiegener Stahlkosten auch dann konkurrenzfähig sein kann, wenn der Weinbauer das Nageln nicht rechnet und der die mechanische Aufgabe eines Weinbergstickeis besser löst, sowohl im Vergleich des üblichen Holzstickeis als auch der früher einmal auf dem Markt befindlichen Stahlstickel.
Der Stahlstickel soll also massenfertigungsgerecht gestaltet werden können. Der Materialverbrauch soll also gering sein, und trotzdem soll der Weinbergstickel die notwendige Steifigkeit aufweisen können. Er soll mit wenigen, rationellen Arbeitsgängen hergestellt werden können und soll beim Transport keine Schwierigkeiten bieten. Man muss die Drähte zwar einerseits leicht am Weinbergstickel befestigen können. Anderseits muss der Halt der Drähte am Weinbergstickel trotzdem zuverlässig sein, und der Draht darf sich nicht ungewollt aushängen. Die Befestigungsmöglichkeit des Drahtes am Weinbergstickel muss auch so sein, dass man die Drähte am Ende einer Stickelreihe spannen kann und nicht etwa von Weinbergstickel zu Weinbergstickel nachspannen muss.
Der erfindungsgemässe Weinbergstickel ist dadurch gekennzeichnet, dass der Weinbergstickel aus einem gewalzten, im Querschnitt angenähert ovalen Hohlprofil aus Stahl hergestellt ist, dessen eine flachere Seite offen ist, dass im Bereich der beiden gekrümmteren Seiten symmetrisch zur Krümmung H-förmige Ausstanzungen paarweise auf gleicher Höhe angeordnet sind, wobei die Schenkel des H parallel zur geometrischen Längsachse des Weinbergstickeis verlaufen und als die Drahtführung bildende Seitenausstanzungen ausgeführt sind, dass die die Seitenausstanzungen verbindende Querausstanzung der H-förmigen Ausstanzung als Einhängeöffnung der Drahtführung ausgebildet ist, dass die Querausstanzung unter einem von 90° erheblich abweichenden Winkel zu den Seitenausstanzungen verläuft und dass in Richtung der längeren Achse des Ovals betrachtet, alle Querausstanzungen im gleichen Winkel zur Horizontalen verlaufen.
Das offene, ovale Hohlprofil lässt sich mit einfachen Werkzeugen und daher billig walzen. Ferner hat dieser Querschnitt in bezug auf den Materialverbrauch eine hohe Steifigkeit. Schliesslich lässt sich bei einem solchen Profil das Endlos-Ma-terial kostengünstig und sauber abtrennen. Es wird nämlich dadurch möglich, eine Schneidtechnik zu verwenden, bei der zwei Schneidplatten senkrecht zur Längserstreckung des Walzgutes vorgesehen sind, die beide eine Ausnehmung entsprechend dem Querschnittsprofil des Weinbergstickeis haben. Durch diese beiden Öffnungen der beiden Platten läuft das Walzgut, und wenn geschnitten werden soll, dann bewegen sich die Platten mit dem Walzgut mit, und die in Laufrichtung vordere Platte schert durch Seitwärtsbewegung das Walzgut ab. Diese Möglichkeit ist wesentlich billiger als das Abschneiden mit Trennscheiben, da ein Grat verbleibt. Ausserdem wird beim Abschneiden mit Trennscheiben nichts von der Zinkschicht auf die Schnittstelle transportiert, während beim Ab-stanzen der beschriebenen Art die Zinkschicht auf die Schnittstelle transportiert wird.
An sich wäre ein geschlossenes rundes Rohr vom Verhältnis Material/Steifigkeit her gesehen noch günstiger. Dieses Rohr kann man jedoch nicht auf diese Weise günstig schneiden.
Die H-förmige Ausstanzung ermöglicht, dass der Draht
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nicht nur an einer, sondern an zwei Stellen getragen wird. Damit knickt er nicht so leicht. Ausserdem ist es gleichgültig, mit welchem Ende man den Weinbergstickel in die Erde eintreibt, denn bei der H-Form befinden sich immer zwei Hälften der Seitenausstanzungen unten. Ist ein Endbereich des Weinbergstickeis durch Einschlagen in den Boden verbraucht, weil er z. B. auf einen Stein gekommen ist, dann kann man den Weinbergstickel ohne weiteres umgekehrt in den Boden schlagen. Die H-Form erleichtert auch das schnelle Einhängen und hält den Draht trotzdem sicher.
Wenn man unter den vielen Herstellungsverfahren das Walzverfahren verwendet, dann kann man sehr kostengünstig und rationell fertigen und erhöht die Festigkeit durch den Walzvorgang. Eine solche Herstellung ist in diesem Sinne wesentlich besser als Strangpressverfahren oder Gussverfahren. Bei der Herstellung ist es dann nämlich möglich, von einem einfachen Coil-Material auszugehen.
Wenn man den Seitenausstanzungen die angegebene Grösse gibt, dann ist es möglich, die Drähte vom einen Ende einer Stickelreihe her zu spannen, und es besteht nicht die Gefahr, dass beim Spannen der Drähte die Weinbergstickel umgezogen werden.
Durch den winkligen Verlauf der Querausstanzungen kann der Weinbergstickel sowohl in der Ebene als auch vor allem in Hanglagen verwendet werden. Man muss dann lediglich darauf achten, dass der Winkel nicht mit dem Hang, sondern gegen den Hang läuft und hat damit eine vollständig sichere Einhängung. Dies gilt insbesondere dann, wenn die unterste Kante am oberen Bereich der Querausstanzung in vertikaler Richtung gesehen einen kleineren Abstand als der Drahtdurchmesser von der oberen Ecke des unteren Bereichs der Querausstanzung hat.
Durch die Merkmale des Anspruchs 2 wird zum einen die Steifigkeit erhöht und zum anderen ist die H-förmige Ausstanzung für das Einhängen der Drähte mehr hervorspringend und daher günstiger gelegen.
Durch die Merkmale des Anspruchs 3 wird die Steifigkeit nochmals erhöht, die Verletzungsgefahr verringert, und die Weinbergstickel kratzen dann beim Transport nicht aneinander.
Durch die Merkmale des Anspruchs 4 erhält man eine Schutzschicht auch in den Stanzbereichen, ohne dort verzinkt zu haben. Diese Zinkschicht leistet soviel wie ein Zink-Tauchbad, ist jedoch ganz wesentlich billiger.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen hervor. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Weinbergstickel mit strichpunktiert angedeuteten Drähten,
Fig. 2 die Seitenansicht eines abgebrochenen Weinbergstickeis mit angedeuteter Hangneigung,
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein zweites Ausführungsbeispiel,
Fig. 4 eine Ansicht gemäss Pfeil A in Fig. 3.
Ein Weinbergstickel 11 ist aus Stahlband gewalzt, das schon mit einer Zinkschicht durch elektrostatischen Kathodenschutz verzinkt ist und 1,75 mm stark ist. Es sind zwei Seiten 12, 13 grösserer Krümmung und eine Seite 14 kleinerer Krümmung vorgesehen. Gemäss Fig. 1 handelt es sich nicht um ein mathematisch exaktes Oval, sondern um eine Annäherung an die Ovalform. Die Querausdehnung des Weinbergstik-kels 11 beträgt etwa 57 mm und seine Breitenausdehnung beträgt etwa 26 mm. Zur Versteifung sind am Übergang von der Seite 14 zur Seite 12 und von der Seite 14 zur Seite 13 je eine Längssicke 27, 28 eingewalzt. Am freien Ende der Seiten 12 sind diese bei einem Knick 16, 17 mit einer kurzen Längsleiste 18, 19 versehen, die nochmals eine Versteifung darstellen und
Verletzungen der menschlichen Haut oder der Zinkschicht benachbarter Weinbergstickel 11 vermeiden. Es ist nämlich beim Walzen der Längsleisten 18,19 ohne Mehraufwand möglich, deren Aussenecken etwas rund zu walzen, so dass sie nicht mehr die gleiche Schärfe haben, die das Coil-Material an dieser Stelle hat. Der Weinbergstickel 11 ist lediglich stumpf abgeschnitten und hat keine Spitze. Diese Form des Weinbergstickeis kann man nämlich wesentlich leichter in die Erde einschlagen als einen Holzpfahl, selbst wenn dieser angespitzt ist.
In Abständen von etwa 70 mm sind in die Seiten 12, 13 vor deren Walzen H-förmige Ausstanzungen 21, 22 hergestellt worden. Je zwei Ausstanzungen 21, 22 liegen in Blickrichtung von Fig. 2 betrachtet auf gleicher Höhe und fluchten miteinander. Ihre Seitenausstanzungen 24, 26 sind so nahe beieinander, dass sie die Längssicken 27, 28 und den Bereich der Knicke 16,17 nicht anschneiden. Anderseits sind die Seitenausstanzungen 24, 26 so weit voneinander entfernt, dass zwischen ihnen noch zwei kräftige Lappen 29, 31 verbleiben. Die Breite der Seitenausstanzungen 24, 26 ist so, dass sie in Richtung des Pfeils 32 betrachtet breiter als der Drahtdurchmesser sind. Man kann dann zwei Drähte 33, 34 durch die Seitenausstanzungen 24, 26 durchlaufend, z. B. beim Spannen ziehen und trotzdem verhaken sich die Drähte 33, 34 mit dem Weinbergstickel 11 nicht.
Die Querausstanzung 36 verbindet die beiden Seitenausstanzungen 24, 26 miteinander und hat gemäss Fig. 2 einen Winkel von 30° zur Horizontalen. Der kürzeste Abstand zwischen den einander gegenüberliegenden Stirnflächen der Querausstanzung ist wenig grösser als der Durchmesser des zu verwendenden Drahtes. Schlägt man den Weinbergstickel 11 in einen Hang mit der strichpunktierten Neigung 37 ein, so ist darauf zu achten, dass Querausstanzung 36 gegen die Neigung 37 läuft. Eine zusätzliche Sicherung liegt nun noch darin, dass die unterste Ecke 38 des Lappens 29 von der obersten Ecke 39 einen Abstand hat, der kleiner als der Drahtdurchmesser ist. Damit befindet sich der Draht 33, 34 stets hinter einem der Lappen 29, 31, selbst wenn er durch irgendwelche Einflüsse nach oben gedrückt werden sollte.
Der Draht könnte dann nur noch herausspringen, wenn man den Weinbergstickel 11 falsch herum in die Erde eines 30°-Hanges schlägt. In allen anderen Fällen ist es unmöglich, dass der Draht aushängt. Umgekehrt ist der Draht jedoch leicht einzuhängen, und zwar auch dann, wenn er schon eine gewisse Spannung hat, denn man kann ihn selbst in diesem Zustand um einige Grad von Hand auslenken und durch die Querausstanzung 36 hineindrücken.
Beim zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 ist das Profil, welches hier ebenfalls im Massstab 1:1 gezeichnet ist, wesentlich stärker gesickt als beim ersten Ausführungsbeispiel. Es ist von der gleichen Coil-Breite herunter verarbeitet und etwas schmäler als beim ersten Ausführungsbeispiel. Dies hat zur Folge, dass die Drähte 33, 34 um einige Millimeter näher aneinanderrücken. Vor allem hat dies zur Folge, dass bei gleichem Materialverbrauch das Widerstandsmoment wesentlich höher ist. Ferner kann man bei diesem Ausführungsbeispiel die Drähte 33, 34 noch besser einhängen, wenn man die H-Ausstanzungen 21, 22 gleich gross macht wie beim ersten Ausführungsbeispiel oder aber bei gleich guter Einhängbarkeit die H-Ausstanzungen 21, 22 kleiner machen kann.
Aus Fig. 3 erkennt man, dass der Querschnitt nach wie vor vom strickpunktiert gezeichneten Oval 42 ausgeht. Während gemäss Fig. 1 die Ebenen der Seitenausstanzungen einen Winkel von etwa 90° miteinander bilden, haben hier diese Ebenen einen Winkel von etwa 30° zueinander. Es werden also hier die Zonen der H-Ausnehmungen noch mehr zur Bildung eines höheren Widerstandsmoments herangezogen. Der 30°-WinkeI bringt mit sich, dass die Drähte 33, 34 mehr Platz haben. Hier ist die Zone 43, 44 der Seitenausstanzungen 24, 26 zugleich
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der eine Wandteil von tiefen V-Sicken 46, 47. In die Seite 14 sind hier nochmals zwei tiefe Längssicken 46', 47' eingebracht worden, deren Querschnitt radiusartig ist und über einen Winkel von rund 140° geht. Statt der Längsleisten 18,19 sind hier Rinnen 48,49 vorgesehen, deren Umfang über etwa 270° geht und deren Stirnflächen 51, 52 einwärts gerichtet sind. Durch diese Rinnen 48, 49 wird nicht nur das Widerstandsmoment erhöht, sondern auch die Verletzungsgefahr ganz wesentlich herabgesetzt.
Bei der Sendzimir-Verzinkung bringt man rund 280 g Zink pro m2 auf, was einer Auflage von rund 20 u Schichtdicke entspricht. Legt man eine Zinkabtragung von 1 /â durchschnittlich in Landluft pro Jahr zugrunde, dann ergibt sich eine theoretische Abtragungszeit von rund 20 Jahren. Heutzutage hat ein Weinberg ein Durchschnittsalter von 20 Jahren, so dass die erfindungsgemässen Gegenstände etwa so lang halten wie ein Weinberg.
Die wesentlich besseren Eigenschaften des zweiten Ausführungsbeispiels gehen auch aus folgendem hervor: Würde man in Fig. 3 die Drähte so einzeichnen, wie dies in Fig. 1 geschehen ist, dann sieht man, dass die Drähte auf ihrer Innenseite beiderseits nicht an den Seitenkanten der H-Ausstanzungen 21, 22 anliegen. Vielmehr liegen sie an der Aussenrun-dung der Rinnen 48, 49 und an den Aussenrundungen der darunterliegenden, ebenfalls rinnenförmigen Gebilden, welche zwischen den Längs- bzw. V-Sicken 46', 47' und 46, 47 liegen. 5 Der Draht scheuert also nicht an den beim Stanzen der Ausstanzungen 21, 22 auftretenden Grate.
Wie weiter oben gesagt, liegen die Seitenausstanzungen 24, 26 wesentlich senkrechter zur Längserstreckung der Drähte 33, 34, als dies beim ersten Ausführungsbeispiel der Fall ist. io Dies bedeutet auch, dass man den Stickel 11 des zweiten Ausführungsbeispiels etwas verkanten kann, ohne dass damit die Drähte 33, 34 dann schon so in den Seitenausstanzungen 24, 26 festsitzen, dass beim Nachspannen der Drähte 33, 34 die Stickel 11 umgezogen werden. Dies ist in der Praxis deshalb 15 wichtig, weil ein vor dem Einschlagen richtig auf den Erdboden aufgesetzter Stickel sich während des Einschlagens um seine Hochachse verdrehen kann, wenn er auf einen Stein od. dgl. trifft. Würde man den in Fig. 3 eingezeichneten 30°-Winkel zu etwa 25° machen, dann müsste man beim Walzen 20 das Material stärker abbiegen und hätte eine noch grössere effektive Breite der Seitenausstanzungen 24, 26. Eine wesentliche Verbesserung würde sich jedoch dadurch nicht ergeben.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

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1. Weinbergstickel zum Befestigen zweier im Abstand zueinander und parallel verlaufender Drähte, die am Weinbergstickel seitlich in Drahtführungen gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Weinbergstickel (11) aus einem gewalzten, im Querschnitt angenähert ovalen Hohlprofil aus Stahl hergestellt ist, dessen eine flachere Seite offen ist, dass im Bereich der beiden gekrümmteren Seiten (12, 13) symmetrisch zur Krümmung H-förmige Ausstanzungen (21, 22) paarweise auf gleicher Höhe angeordnet sind, wobei die Schenkel des H parallel zur geometrischen Längsachse (41) des Weinbergstik-kels (11) verlaufen und als die Drahtführung bildende Seiten-ausstanzungen (24, 26) ausgeführt sind, dass die die Seitenaus-stanzungen (24, 26) verbindende Querausstanzung (36) der H-förmigen Ausstanzung (21, 22) als Einhängeöffnung der Drahtführung ausgebildet ist, dass die Querausstanzung (36) unter einem von 90° erheblich abweichenden Winkel zu den Seitenausstanzungen (24, 26) verläuft und dass in Richtung der längeren Achse des Ovals betrachtet alle Querausstanzun-gen (36) im gleichen Winkel zur Horizontalen verlaufen.
2. Weinbergstickel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Übergangsbereich von gekrümmterer zu flacherer Seite je eine flache, einwärts gerichtete Sicke (27, 28) vorhanden ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Weinbergstickel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass am freien Ende des Bereiches der offenen Stelle der einen flacheren Seite eine schmale, mit einem stumpfwinkligen Knick (16, 17) einwärts gebogene Leiste (18, 19) vorhanden ist.
4. Weinbergstickel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Stanzen eine Zinkschicht nach dem Schmelztauch-Verfahren aufgebracht worden ist.
5. Weinbergstickel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zur geometrischen Längsachse (41) betrachtet die Ebenen der Seitenausstanzungen (24, 26) in einem Winkel zwischen 90 und 25° zueinander liegen.
6. Weinbergstickel nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der anderen flacheren Seite (14) mindestens zwei tiefe Sicken (46', 47') vorhanden sind (Fig. 3).
7. Weinbergstickel nach den Ansprüchen 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebenen der Seitenausstanzungen (24, 26) im Winkel von etwa 30° zueinander liegen und dass jede Seitenausstanzung (24 oder 26) der H-förmigen Ausstanzungen (21, 22) im einen Wandteil einer tiefen V-Sicke (46, 47) angeordnet ist (Fig. 3).
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