CH615465A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kardiermaschine mit einem Zylinder, einer Briseurwalze zum Abstreifen und Vorwärtsbewegen eines Wickels gegen den Zylinder, einer Tischplatte an der Wickeleinlaufseite der Briseurwalze und einem unter der Briseurwalze in bezug auf die Tischplatte ablaufseitig angeordneten Muldenblech.
Bekanntlich besteht der Hauptzweck des Muldenblechs darin, die für das Spinnen nicht verwendbaren Verunreinigungen vom verwendbaren Fasermaterial zu trennen. Die Trennung wird so ausgeführt, dass das verwendbare Fasermaterial, welches leicht durch die mit einer faserfassenden Oberfläche (z. B. in Form eines Garnettdrahtes) versehenen Briseurwalze erfasst wird, zwischen dieser und dem Muldenblech hindurchgeleitet wird, wobei ein Luftstrom entsteht. Die Verunreinigungen, z. B. Schmutz, die eine relativ hohe Endgeschwindigkeit aufweisen, um die Wirkung des erzeugten Luftstromes zu überwinden, sowie Fasern, die zu kurz sind, um von der Briseurwalze erfasst zu werden, werden aus dieser hinausgeworfen und fallen durch das Muldenblech nach unten. Man kann nun sowohl die Qualität als auch die Quantität der Entfernung der Verunreinigungen am Muldenblech steuern, indem man entweder den Abstand der Tischplatte von dem Einlaufende des Muldenblechs oder das Spiel zwischen der Briseurwalze und dem Muldenblech an dessen Einlaufende oder beides zusammen einstellt.
Bis jetzt wurden die folgenden Vorschläge zur gewünschten Trennung der Verunreinigungen am Muldenblech gemacht.
1. Veränderung des Einlaufspiels zwischen der Briseurwalze und dem Muldenblech,
2. Ersatz des Muldenblechs durch eines mit einer anderen Länge,
3. Einstellung eines Abstreifmessers, d. h. des Spiels zwischen diesem und der Briseurwalze.
Zum Vorschlag 1 ist zu bemerken, dass wegen der starren Montage der bisher bekannten Muldenbleche auf einem Maschinenrahmen diese Muldenbleche zur Befolgung dieses Vorschlages jedesmal in nachteiliger Weise vom Rahmen entfernt werden mussten. Dieser Nachteil gilt auch, wie leicht ersichtlich, für den Vorschlag 2. Hinzu kommt beim Vorschlag 3, dass das Abstreifmesser einen unerwünschten Luftstrom erzeugen kann, insbesondere bei schnellaufenden Karden, so dass dieser Vorschlag für solche Karden nicht nur ungeeignet,
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sondern in bezug auf die Fähigkeit, Verunreinigungen auszuscheiden, unzuverlässig ist.
Es ist daher ein Zweck der Erfindung, die Lage des Muldenbleches einstellen zu können, so dass die erwähnten Nachteile der bisherigen Kardiermaschine vermieden werden, wobei die Einstellung von der Aussenseite der Kardiermaschine vorgenommen werden kann, ohne dass das Muldenblech von einer Stütze entfernt werden muss.
Dies wird nun bei einer Kardiermaschine der vorgenannten Art erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass das Muldenblech ohne seine Wegnahme von der Kardiermaschine einstellbar ist durch eine erste, von der Aussenseite der Kardiermaschine her bedienbare Einstellvorrichtung, um die einlaufseitige Hälfte des Muldenbleches gegen ein ablaufseitiges Ende der Tischplatte hin bzw. von diesem weg zu bewegen, und durch eine zweite Einstellvorrichtung, die ebenfalls so angeordnet ist, dass sie von der Aussenseite der Kardiermaschine bedienbar ist, um die einlaufseitige Hälfte des Muldenblechs zur Briseurwalze hin bzw. von dieser weg zu bewegen, wobei das Muldenblech neben der in bezug auf die Bewegungsrichtung des Wickels an der Einlaufseite angeordneten, einstellbaren Hälfte noch eine stationäre Hälfte umfasst, die in bezug auf die Bewegungsrichtung des Wickels an der Ablaufseite angeordnet ist und mit der einstellbaren Hälfte des Muldenblechs verbunden ist und wobei die erste Einstellvorrichtung unabhängig von der zweiten betätigbar ist.
Auf diese Weise kann der Abstand zwischen dem Muldenblech und der Tischplatte und/oder das Spiel zwischen dem Muldenblech und der Briseurwalze leicht eingestellt werden, indem man lediglich die Einsteilvorrichtungen an der Aussenseite der Kardiermaschine betätigt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Teilschnitt des Muldenblechs unterhalb der Briseurwalze,
Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht einer Vorrichtung zur Einstellung der Lage des Muldenblechs nach Fig. 1,
Fig. 3 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung der Einstellvorrichtung nach den Fig. 1 und 2, und
Fig. 4 und 5 Seitenansichten anderer Ausführungsbeispiele der Erfindung.
In Fig. 1 ist schematisch eine Kardiermaschine mit einer Briseurwalze 20, einer Tischplatte 25 auf der Wickeleinlaufseite der Briseurwalze 20, einer Zuführrolle 24 oberhalb der Tischplatte 25 zum Vorwärtsbewegen von Fasermaterial gegen die Briseurwalze 20 und einem Zylindermuldenblech 23 an der Wickelauslaufseite der Briseurwalze 20 und unterhalb eines konventionellen Zylinders (nicht dargestellt) gezeigt. Ein Briseurwalzen-Muldenblech C ist unterhalb der Briseurwalze 20 und zwischen dem Zylindermuldenblech 23 und der Tischplatte 25 angeordnet, so dass unerwünschte Fremkörper wie Verunreinigungen und kurze Fasern vom Wickel am Muldenblech unter Wirkung eines durch die Drehung der Briseurwalze 20 entstehenden Luftstromes ausgeschieden werden.
Um sowohl die Menge als auch die Qualität dessen auszuscheiden, was am Muldenblech C entfernt werden muss, ist es notwendig, die Lage des letzteren zu ändern, d. h. der Abstand L zwischen dem in bezug auf die Wickelbewegung ablaufseiti-gen Ende oder der Nase der Tischplatte 25 und dem einlauf-seitigen Ende des Muldenblechs C und/oder das Spiel H zwischen der zylindrischen Oberfläche der Briseurwalze 20 und dem ablaufseitigen Ende des Muldenblechs C muss geändert werden können.
In den Fig. 1 bis 3 weist das Briseurwalzen-Muldenblech C eine bewegliche einlaufseitige Hälfte 1 sowie eine in bezug auf die Wickelbewegung ablaufseitige Hälfte 5 auf, welche in normaler Weise stationär angeordnet ist. Sowohl die einlaufseitige wie auch die ablaufseitige Hälfte 1 bzw. 5 weisen gekrümmte innere Oberflächen auf, die sich entlang den unteren Teilen der zylindrischen Oberfläche der Briseurwalze 20 erstrecken. Mittel zur Lagerung und Einstellung des Muldenblechs C können sowohl auf der linken wie auf der rechten Seite desselben vorgesehen sein. Die nachfolgende Beschreibung erläutert lediglich die Stütz- und Einstellmittel auf der linken Seite, da diese mit denjenigen auf der rechten Seite identisch sein können. Die ablaufseitige Hälfte ist von einer Stütze 6 getragen, welche Stifte 6a (Fig. 3) aufweist, die sich nach innen in entsprechende Bohrungen 5a in einer Endplatte 5b der ablaufseitigen Hälfte 5 erstrecken; ferner weist die Stütze 6 einen Längsschlitz 36 auf, durch welchen ein Bolzen mit einer Mutter 6b (Fig. 1) hindurchragt, um die Stütze 6 einstellbar mit einem nicht dargestellten Maschinenrahmen zu verbinden. Es ergibt sich daraus, dass das Spiel zwischen der ablaufseitigen Hälfte 5 und der Briseurwalze 20 nach Bedarf eingestellt werden kann.
Bei der einlaufseitigen Hälfte 1 wird die Belastung mittels einer Platte 8 und einer drehbaren Welle 11 auf einen Halter 15 übertragen. Eine weitere drehbare Welle 4 ist durch die Platte 8 und lose durch einen Halter 12 hindurchgeführt. Die Halter 12 und 15 können starr mit dem nicht dargestellten Maschinenrahmen in üblicher Weise verbunden sein. Damit die einlaufseitige Hälfte 1 entlang der zylindrischen Oberfläche der Briseurwalze 20 bewegbar ist, d. h. damit der Abstand L zwischen dem einlaufseitigen Ende dieser Hälfte 1 und der Nase der Tischplatte 25 einstellbar ist, ist eine erste Einstellvorrichtung vorgesehen, bei welcher die Welle 4 durch einen Längsschlitz lb in einer Endplatte la sowie durch den Hohlraum der einlaufseitigen Hälfte 1 hindurchführt; die Platte 8 ist beidseitig der Welle 4 mit bogenförmigen Langlöchern 9 versehen, durch welche von der Endplatte la abstehende Stifte 2 hindurchragen. Auf der Welle 4 ist ein U-förmiger Antriebsteil 10 so befestigt, dass sein offener Schlitz 10a einen Stift 3 aufnimmt, der an der Endplatte la der Hälfte 1 befestigt ist. Das freie Ende der Welle 4 ragt durch eine Öffnung 17 in der Platte 8 aus dem nicht dargestellten Maschinenrahmen heraus, an dem ein am freien Ende der Welle 4 angebrachter Hebel 14 von der Aussenseite der Kardiermaschine her betätigbar ist. Eine Scheibe 13 ist auf der Welle 4 zwischen dem Halter 12 und dem Betätigungshebel 14 angebracht, um die Welle 4 und damit die einlaufseitige Hälfte in der einmal festgelegten Stellung zu fixieren.
Um das einlaufseitige Ende der beweglichen Hälfte gegen die Briseurwalze hin bzw. von dieser weg bewegen zu können, d. h. um das Spiel H zwischen der Briseurwalze 20 und dem einlaufseitigen Ende der Hälfte 1 einstellbar zu machen, ist eine zweite Einstellvorrichtung vorgesehen, bei welcher die Platte 8 vertikal um den einlaufseitigen Endteil der ablaufseitigen Hälfte 5 über einen Bolzen mit einer Mutter 7 schwenkbar ist. Die Platte 8 weist eine Verlängerung 8a in Richtung auf die Maschine hin auf, in welcher sich eine Öffnung 19 befindet, durch die eine Welle 11 hindurchragt. Diese weist an ihrem Ende einen exzentrisch zu ihr angeordneten Stift 21 von kleinerem Durchmesser auf, dessen freies Ende aus dem nicht dargestellten Maschinenrahmen herausragt, so dass ein daran befestigter Hebel 16 von der Aussenseite der Kardiermaschine her betätigbar ist. Im Hebel 16 ist ein Längsschlitz 22 vorgesehen, damit dieser mittels einer Feststellschraube 18 in einer bestimmten Stellung fixiert werden kann. Im weiteren ist noch eine Öffnung 12a im Halter 12 vorgesehen, welche genügend gross ist, damit die Welle 4 zusammen mit der Platte 8 sich daran bewegen kann (siehe auch Pfeile V in Fig. 1).
Obschon bei dieser Ausführungsform das Muldenblech C in zwei Hälften aufgeteilt ist, kann es auch einstückig ausgeführt
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sein. In einem solchen Fall ist der Plattenteil 8 schwenkbar an einem geeigneten stationären Teil, wie beispielsweise dem Zylindermuldenblech 23, dem Maschinenrahmen oder dergleichen befestigt, statt an der ablaufseitigen Hälfte 5.
Die Schlitze 9 wirken als Führungen für die Stifte 2, so dass jeder Schlitz 9 zweckmässigerweise einen solchen Kurvenradius aufweist, dass die einlaufseitige Hälfte 1 sich parallel zur zylindrischen Oberfläche der Briseurwalze 20 bewegen kann.
Wenn der Abstand L eingestellt werden muss, genügt es, lediglich den Betätigungshebel 14 in die vorbestimmte Stellung zu bewegen, nachdem die Feststellscheibe 13 gelöst worden ist, worauf die Welle 4 sowie der gabelförmige Antriebsteil 10 verdreht werden. Dabei gleitet der Stift 3 im offenen Schlitz 10a nach innen und aussen in bezug auf den Antriebsteil 10, wodurch die Hälfte 1 in ihre vorbestimmte Stellung längs der zylindrischen Oberfläche der Briseurwalze 20 bewegt wird. Hierauf wird die Feststellscheibe 13 wieder angezogen, um die Einstellung des Abstandes L zu beenden. Während dieses Vorganges ist das Muldenblech C einstellbar durch die Stützen getragen und muss daher von der Karde nicht entfernt werden.
Zur Einstellung des Spieles H werden sowohl die Feststellscheibe 13 als auch die Stellschraube 18 gelöst, und hierauf wird lediglich der Hebel 16 betätigt, um ihn in seine gewünschte Stellung zu bringen, wodurch die Platte 8 eine Schwenkbewegung wegen der exzentrischen Verbindung der Welle 11 mit dem Stift 21 macht. Daher wird die einlaufseitige Hälfte 1 ebenfalls gegen die Briseurwalze 20 bzw. von dieser weg in ihre vorbestimmte Stellung bewegt, so dass der gewünschte Wert des Spieles H erreicht wird. Hierauf wird der Hebel 16 in der gewünschten Stellung durch Anziehen der Feststellscheibe 13 und der Stellschraube 18 wieder fixiert. Wie ersichtlich, besteht keine Gefahr, dass das Muldenblech C von der Karde während dieser Einstellung entfernt wird, da die Welle 11 stets vom Halter 15 getragen wird.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung dargestellt, in welcher die Last auf der einlaufseitigen Hälfte 1 durch die Platte 8, einen Stift 32, eine gabelförmige Platte 34 und eine Welle 33 auf den nicht dargestellten Maschinenrahmen übertragen wird. Eine erste Einstellvorrichtung, welche diese Hälfte 1 in den mit Pfeilen dargestellten Richtungen bewegt, weist vier Stifte 26 auf, die den oberen und unteren gekrümmten Rand der Platte 8 berühren; ferner umfasst die Vorrichtung einen nach aussen ragenden Stift 28 an einem nach unten ragenden Fortsatz 27 der Hälfte 1, eine Gabel 30, die einen Teil des Stiftes 28 aufnimmt, sowie einen Betätigungshebel 29, welcher einstückig mit der Gabel 30 bewegbar ist. Der Betätigungshebel 29 kann mit Mitteln versehen werden, die ihn in der gewählten Stellung festhalten, beispielsweise mit einer Verschlusscheibe 13 wie in Fig. 2 dargestellt.
Eine zweite Einstellvorrichtung zur Bewegung der Hälfte 1 gegen die Briseurwalze 20 bzw. von dieser weg umfasst der an der Platte 8 angebrachten, nach aussen ragenden Stift 32, die gabelförmige Platte 34 mit einem offenen Schlitz 35 für den Stift 32, die drehbar auf dem nicht dargestellten Maschinenrahmen gelagerte Welle 33, welche sich zusammen mit der gabelförmigen Platte 34 bewegt, sowie einen Betätigungshebel 37, der starr mit der durch den Maschinenrahmen hindurchragenden Verlängerung der Welle 34 verbunden ist. Auch dieser Hebel 37 kann mit ähnlichen Mitteln zu seiner Fixierung in der gewählten Stellung versehen werden. Das Krümmungszentrum für jeden der gekrümmten Ränder der Platte 8, mit welchen die Stifte 26 in Berührung stehen, fällt im wesentlichen mit der Drehachse der Briseurwalze 20 zusammen.
Bei dieser Ausführungsform wird bei Verdrehung des Hebel 29 und der Gabel 30 im Uhrzeiger- oder Gegenuhrzeigersinn die einlaufseitige Hälfte in die jeweils entgegengesetzte Richtung bewegt und zwar wegen der Berührung der Stifte 26 mit dem oberen und unteren gekrümmten Rand der Platte 8, wodurch der vorerwähnte Abstand L eingestellt wird. Zur Einstellung des Spieles H wird die gabelförmige Platte 34 in ähnlicher Weise im Uhrzeiger- oder Gegenuhrzeigersinn verdreht, damit die Platte 8 in der jeweils entgegengesetzten Richtung um den Bolzen 7 schwenkt. Hierbei werden die nicht dargestellten Mittel zum Festhalten des Hebels 29 zweckmässigerweise gelöst, um eine ruckfreie Bewegung der Hälfte 1 zu ermöglichen, deren Stift 28 in den offenen Schlitz der gabelförmigen Platte 30 eingreift.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform, die in Fig. 5 dargestellt ist, weist die einlaufseitige Hälfte eine Verlängerung lc auf, welche teilweise die ablaufseitige Hälfte 5 überlappt. Die Verlängerung lc erstreckt sich vom ablaufseitigen Ende der Hälfte 1 und ragt über einen einlaufseitigen Oberflächenteil der stationären Hälfte 5, so dass selbst bei Einstellung des Abstandes L kein Spiel zwischen den beiden Hälften 1 und 5 auftritt. Obschon in Fig. 5 nicht dargestellt, kann die bewegliche Hälfte 1 mit der ersten und zweiten Einstellvorrichtung gemäss Fig. 2 und 4 versehen werden, um den Abstand L und das Spiel H einstellbar zu machen. Die Platte 8 ist am ablaufseitigen Ende der Hälfte 5 um den Bolzen 7 schwenkbar und verläuft dem seitlichen Randteil 5c der Hälfte 5 entlang und hierauf zwischen der Verlängerung lc und Stiften 26a, welche an der Endplatte la der einlaufseitigen Hälfte 1 angebracht sind. Wenn daher die Platte 8 durch die zweite Einstellvorrichtung geschwenkt wird, führen auch die beiden Hälften 1 und 5 eine Schwenkbewegung durch, so dass das Spiel H eingestellt wird. Wird jedoch lediglich die erste Einstellvorrichtung betätigt, bewegt sich die einlaufseitige Hälfte relativ zur ablaufseitigen Hälfte 5 entlang der Platte 8, so dass der Abstand L eingestellt wird.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Kardiermaschine mit einem Zylinder, einer Briseurwalze zum Abstreifen und Vorwärtsbewegen eines Wickels gegen den Zylinder, einer Tischplatte an der Wickeleinlaufseite der Briseurwalze und einem unter der Briseurwalze in bezug auf die Tischplatte ablaufseitig angeordneten Muldenblech, dadurch gekennzeichnet, dass das Muldenblech (C) ohne seine Wegnahme von der Kardiermaschine einstellbar ist durch eine erste, von der Aussenseite der Kardiermaschine her bedienbare Einstellvorrichtung (A), um die einlaufseitige Hälfte (1) des Muldenblechs (C) gegen ein ablaufseitiges Ende der Tischplatte (25) hin bzw. von diesem weg zu bewegen, und durch eine zweite Einstellvorrichtung (B), die ebenfalls so angeordnet ist, dass sie von der Aussenseite der Kardiermaschine bedienbar ist, um die einlaufseitige Hälfte (1) des Muldenblechs (C) zur Briseurwalze hin bzw. von dieser weg zu bewegen, wobei das Muldenblech neben der in bezug auf die Bewegungsrichtung des Wickels an der Einlaufseite angeordneten, einstellbaren Hälfte (1) noch eine stationäre Hälfte (5)
umfasst, die in bezug auf die Bewegungsrichtung des Wickels an der Ablaufseite angeordnet und mit der einstellbaren Hälfte (1) des Muldenblechs (C) verbunden ist, und wobei die erste Einstellvorrichtung (A) unabhängig von der zweiten (B) betätigbar ist.
2. Kardiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Befestigungsmittel für die bewegliche Hälfte (1) des Muldenblechs (C) eine Platte (8), die schwenkbar über einen Zapfen (7) an der stationären Hälfte (5) des Muldenbleches (C) angelenkt ist sowie eine Welle (11) umfassen, welche im wesentlichen parallel zur beweglichen Hälfte (1) verläuft und an welcher sich die Platte (8) mit ihrem einen Ende (8a) abstützt.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Kardiermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Einstellvorrichtung (A) einen ausserhalb der Kardiermaschine angeordneten Betätigungshebel (14), eine mit ihm verbundene, auf der Platte (8) beweglich gelagerte Welle (4) sowie Bewegungsübertragungsmittel zwischen der Welle (4) und der beweglichen Hälfte (1) aufweist, um die Bewegung der Welle (4) auf die Hälfte zu übertragen, wenn der Hebel betätigt wird, und dass die zweite Einstellvorrichtung (B) ebenfalls einen Betätigungshebel (16, 37), sowie zweite zwischen diesem Hebel (16, 37) und der Platte (8) angeordnete Bewegungsübertragungsmittel (21,11,82; 32, 33, 34) zur Übertragung der Wellenbewegung auf die Platte (8) zwecks Schwenkung derselben um ihr anderes Ende aufweist.
4. Kardiermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Bewegungsübertragungsmittel eine an der Welle (4) befestigte Gabel (10, 30) sowie einen vom einen Ende der beweglichen Hälfte abstehenden, in die Gabel eingreifenden Stift (3, 28) aufweisen.
5. Kardiermaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Bewegungsübertragungsmittel im weiteren wenigstens einen an der Abschlussplatte (la) der beweglichen Hälfte (1) angeordneten Stift (2) und einen zu diesem gehörigen, in die Platte (8) eingelassenen Schlitz (9) aufweisen, um bei Betätigung des ersten Hebels (14) die bewegliche Hälfte gegen die Tischplatte (25) hin bzw. von dieser weg zu bewegen.
6. Kardiermaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Bewegungsübertragungsmittel im weiteren von einem Ende der beweglichen Hälfte (1) abstehende Führungsstifte (26) aufweisen, um die Hälfte gegen die Tischplatte (25) hin bzw. von dieser weg bewegen zu können.
7. Kardiermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Bewegungsübertragungsmittel (8) eine nockenartig versetzt zu einem mit dem Hebel verbundenen Stift
(21) angeordnete Welle (11) aufweisen, welche die Schwenkbewegung der Platte (8) ermöglicht.
8. Kardiermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Ubertragungsmittel eine Welle (33) und eine an ihr befestigte Gabel (34) sowie einen vom freien Ende der Platte (8) abstehenden, in die Gabel (34) eingreifenden Stift (32) aufweisen, so dass bei Betätigung des zweiten Hebels (37) die Platte (8) eine Schwenkbewegung ausführt.
9. Kardiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einlaufseitige Hälfte (1) eine die ablaufseitige Hälfte (5) teilweise überlappende Verlängerung (IC) aufweist, die so mit der Platte (8) verbunden ist, dass die einlaufseitige Hälfte zusammen mit der Platte gegen die Briseurwalze (20) hin bewegbar ist.
10. Kardiermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass beide Einsteilvorrichtungen (A und B) je ein Mittel (13,18) zur Fixierung ihrer Betätigungshebel (14,16) in vorbestimmten Stellungen aufweisen.
11. Kardiermaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Betätigungshebel (14, 29; 16, 37) unabhängig voneinander bewegbar sind.
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
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