CH615737A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Getriebe mit zwei nebeneinander angeordneten Getrieberädern, deren seitlich vorgesehenen, aufeinander zuweisenden Verzahnungselemente durch ein drittes Getrieberad miteinander koppelbar sind. Es kann sich dabei insbesondere um durch Übertragungsritzel miteinander gekoppelte Ziffernrollen eines Zählwerks handeln.
Bei den bekannten Rollenzählwerken, bei denen das Zählergebnis aus dem Ziffernstand von nebeneinander auf einer gemeinsamen Achse drehbar angeordneten Ziffernrollen ablesbar ist, sind diese einzelnen Ziffernrollen untereinander durch Übertragungsritzel, die auch als sogenannte Zehnerschalttriebe bezeichnet werden, miteinander gekoppelt. Durch diese Übertragungsritzel wird nach dem vollständigen Umlauf einer Ziffernrolle in die nächsthöhere Ziffernrolle um einen Teilschnitt weitergeschaltet. Bei rückstellbaren Zählwerken sind dabei die Übertragungsritzel ausser Eingriff mit den Ziffernrollen bringbar.
Die Koppelung durch die Übertragungsritzel von zwei nebeneinander liegenden Ziffernrollen erfolgt dabei dadurch, dass die eine Ziffernrolle seitliche, gleichmässig am Umfang verteilte, auf die andere Ziffernrolle zuweisende Verzahnungselemente aufweist, in die das Übertragungsritzel mit seiner Verzahnung fortwährend eingreift. Die andere Ziffernrolle weist demgegenüber nur zwei seitliche, auf die erste Ziffernrolle zuweisende Verzahnungselemente auf, die nicht ständig im Eingriff mit der Verzahnung des Übertragungsritzels sind. Diese nur zwei Verzahnungselemente aufweisende Ziffernrolle kann sich somit frei drehen, bis ihre Verzahnungselemente in Eingriff mit dem Übertragungsritzel gelangen und dieses dabei um einen Teilschritt verdrehen. Diese Verdrehung bewirkt dann ebenfalls eine Weiterschaltung der anderen Ziffernrolle um einen Teilschritt. Die Verzahnungselemente sind dabei in bekannter Weise als im Querschnitt kreisförmige Triebstöcke oder als ein umlaufender Zahnkranz und zwei Einzelzähne ausgebildet oder können auch andere Formen besitzen.
Bei all diesen bekannten Ausführungen von durch Übertragungsritzel miteinander gekoppelten Ziffernrollen stehen sich die aufeinander zuweisenden Verzahnungselemente von zwei nebeneinander angeordneten Ziffernrollen gegenüber, d. h. die Verzahnungselemente beider Ziffernrollen besitzen den gleichen radialen Abstand von der Drehachse der Ziffernrollen, so dass der Abstand von zwei nebeneinander angeordneten Ziffernrollen durch die axialen Längen der aufeinander zuweisenden Verzahnungselemente bestimmt ist. Die aufeinander zuweisenden Verzahnungselemente bestimmen somit unabhängig davon, wie schmal das in sie eingreifende Übertragungsritzel auch sein mag, den Abstand der Ziffernrollen voneinander und somit die Breite des Zählwerks bzw. bei vorgegebener Breite des Zählwerks die Breite der einzelnen Ziffernrollen. Dabei ist der Abstand zweier Ziffernrollen immer mindestens gleich der Summe aus der axialen Länge der Verzahnungselemente der einen Ziffernrolle und der axialen Länge der auf diese Verzahnungselemente zuweisenden Verzahnungselemente der anderen Ziffernrolle. Würde der Abstand kleiner gemacht, so würden die aufeinander zuweisenden Verzahnungselemente miteinander in Kontakt kommen und somit die relative Verdrehbar-keit der beiden nebeneinander liegenden Ziffernrollen verhindern.
Gleiche Verhältnisse gelten bezüglich des Abstandes für alle Getriebe mit zwei nebeneinander angeordneten Getrieberädern, deren seitlich vorgesehenen, aufeinander zuweisenden Verzahnungselemente durch ein drittes Getrieberad miteinander koppelbar sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Abstand von solchen nebeneinander angeordneten Getrieberädern und insbesondere von solchen Ziffernrollen eines Zählwerks unter das bisher mögliche Mass zu verringern.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäss darin, dass bei den beiden nebeneinander angeordneten Getrieberädern die Verzahnungselemente des einen in bezug auf die Verzahnungselemente des anderen radial versetzt angeordnet sind und sich die Verzahnungselemente dieser beiden Getrieberäder in axialer Richtung übergreifen.
Auf diese Weise kann der Abstand der beiden nebeneinander angeordneten Getrieberäder bzw. Ziffernrollen bis nahezu auf das Mass der axialen Länge nur eines der aufeinander zuweisenden Verzahnungselemente verringert werden. Dies bedeutet, dass ein entsprechendes Getriebe weniger Platz bedarf. Bei Zählwerken ist es dabei beispielsweise möglich,
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ein für fünf Ziffernrollen mit bekannter Ausgestaltung der Ziffernrollen ausgelegtes Zählwerk durch die vorgeschlagene Ausbildung der Ziffernrollen so umzugestalten, dass ohne sonstige Veränderung des Zählwerks sechs Ziffernrollen in ihm untergebracht werden können. Dabei ist lediglich darauf s zu achten, dass die Übertragungsritzel in axialer Richtung ebenfalls etwas verschmälert werden, damit der geringere Abstand zwischen den Ziffernrollen durch die Übertragungsritzel nicht verhindert wird. Auf diese Weise ist es mit einfachsten Mitteln möglich, aus einem fünfstelligen Zähl- 10 werk ein sechsstelliges zu machen. Hierzu bedurfte es bisher völliger Neukonstruktionen.
In der firmenintenen praktischen Erprobung wurden bereits auf diese Weise durch den Einsatz von erfindungsge-mäss ausgebildeten Ziffernrollen aus fünfstelligen sechsstellige 15 und aus sechsstelligen siebenstellige Zählwerke gebildet. Dabei wurde die erfindungsgemässe Ausbildung der Verzahnungselemente dadurch erreicht, dass die ursprünglich im Querschnitt kreisförmigen Verzahnungselemente jeweils auf der einen Ziffernrollenseite so abgedreht wurden, dass die Ver- 20 zahnungselemente einen halbkreisförmigen Querschnitt mit radial nach aussen weisenden Krümmungsflächen erhielten, während sie auf der anderen Ziffernrollenseite so abgedreht wurden, dass sie einen halbkreisförmigen Querschnitt mit zur Ziffernrollenachse hinweisenden Krümmungsflächen erhiel- 25 ten. Mit so hergestellten, jeweils um eine Stelle erweiterten Zählwerken wurden Dauerversuche vorgenommen. Diese ergaben hinsichtlich der Eingriffsverhältnisse der Verzahnungselemente mit den Übertragungsritzeln und somit der funktionsgerechten Fortschaltung der Ziffernrollen einwandfreie 30 Ergebnisse.
Anstelle einer solchen Erweiterung eines Zählwerkes bzw. einer Verringerung des Platzbedarfs eines Zählwerks kann der durch die erfindungsgemässe Massnahme erzielte geringere seitliche Abstand zwischen den Ziffernrollen aber auch in 35 äusserst vorteilhafter Weise dazu benutzt werden, die Breite der einzelnen Ziffernrollen zu vergrössern. Dieses ist oft von Vorteil, beispielsweise da es dadurch möglich ist, breitere Ziffern anzubringen oder die Ziffernrollen stabiler zu gestalten. 40
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die aufeinander zuweisenden Flächen der sich übergreifenden Verzahnungselemente zumindest näherungsweise Segmente von Mantelflächen von gedachten Rotationskörpern um die Achse der nebeneinander angeordneten Getriebe- 45 räder darstellen, wobei den Verzahnungselementen jedes Getrieberades jeweils einer von zwei an ihren Mantelflächen mit geringem Abstand aneinandergrenzenden Rotationskörpern zugeordnet ist. Durch diese Massnahme wird erreicht, dass die radial zueinander versetzten Verzahnungselemente sehr 50 dicht aneinander vorbeigleiten können. Hierdurch ist es möglich, günstige Eingriffsverhältnisse zwischen den Getrieberädern zu schaffen, da dann das dritte Getrieberad annähernd im gleichen radialen Abstand an den zueinander versetzten Verzahnungselementen angreifen kann. Durch das so be- 55 wirkte nahe Aneinandervorbeigleiten der aufeinander zuweisenden Flächen der sich übergreifenden Verzahnungselemente wird dabei ausserdem erreicht, dass der Querschnitt der einzelnen Verzahnungselemente relativ gross gehalten werden kann, so dass die Verzahnungselemente eine ausreichende 60 Festigkeit behalten. Die aufeinander zuweisenden Flächen können dabei entsprechend den Mantelflächen gewölbt verlaufen, sie können jedoch in erster Näherung auch eben sein.
Obgleich in einer einfachen Ausführung vorgesehen ist,
dass die Rotationszylinder Kreiszylinder sind, und die aufein- 65 ander zuweisenden Flächen somit in Richtung der Achse der Ziffernrollen verlaufen, ist gemäss einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass die Rotationskörper dergestalt konisch verlaufende Mantelflächen besitzen, dass sich die Verzahnungselemente jeweils in Richtung auf die angrenzende Ziffernrolle verjüngen. Auf diese Weise besitzen die einzelnen Verzahnungselemente an ihrem Fuss, an dem sie mit der Ziffernrolle verbunden sind, jeweils einen grösseren Querschnitt und sind somit stabiler.
Die Verzahnungselemente können grundsätzlich die verschiedensten Querschnitte besitzen. In zweckmässigen Ausgestaltungen weisen sie einen halbkreisförmigen Querschnitt auf oder es besitzen zumindest die radial in Richtung auf die Achse der nebeneinander angeordneten Getrieberäder versetzten Verzahnungselemente einen trapezförmigen Querschnitt. Die radial weiter entfernt liegenden Verzahnungselemente besitzen dann im Querschnitt die Form eines kleineren Trapezes oder eines Dreiecks. In all diesen Fällen sind gute Eingriffsverhältnisse mit dem koppelnden dritten Getrieberad gewährleistet.
Die bereits erwähnte vorteilhafte Möglichkeit, die aufgrund der erfindungsgemässen Massnahmen mögliche Verringerung des Abstandes zwischen den Ziffernrollen für eine Verbreiterung der Ziffernrollen selbst bei Beibehaltung des gesamten Platzbedarfs für die Ziffernrollen zu nutzen, führt zu einer weiteren äusserst vorteilhaften Verwirklichung der Erfindung.
Es sind nämlich — beispielsweise als Telefongebührenzähler — Zählwerke bekannt, die aufgrund ihrer langjährigen Verwendung bezüglich ihrer Aussenabmessungen genormt sind und infolgedessen nicht gestatten, dass bei der bekannten Ausbildung die Breite der Ziffernrollen vergrössert wird. Bei diesen Zählwerken ist bereits die gesamte Breite der Ziffernrollen von der Breite der einzelnen Ziffern ausgefüllt. Diese Ziffernbreite soll auf jeden Fall auch beibehalten werden, da solche Zählwerke automatisch abgelesen werden und die Ziffern infolgedessen einen deutlichen, klaren Kontrast ergeben müssen. Derartige Ziffernrollen mit bis sich zu ihren Rändern erstreckender Breite der einzelnen Ziffern sind aber nur äusserst schwierig und kostspielig bezüglich einer guten, kontrastreichen Lesbarkeit der Ziffern herzustellen. Dabei werden nämlich in den Aussenumfang der Ziffernrollen den Ziffern entsprechende Vertiefungen angebracht, die in langwierigen wiederholten Verfahrensschritten mit kontrastierenden Stoffschichten gefüllt werden. Dies Verfahren zur Herstellung einer relativ guten Ablesbarkeit der Ziffern ist arbeitsintensiv und führt nicht immer zu guten Erfolgen hinsichtlich des Kontrastes der Ziffern. Es sind zwar Ziffernrollen bekannt, bei denen zur Herstellung der Ziffern nicht Vertiefungen, sondern durchgehende Durchbrüche in den Ziffernrollen vorgesehen werden, die mittels eines kontrastierenden Kunststoffes ausgespritzt werden. Derart hergestellte Ziffernrollen ergeben sehr gut sichtbare kontrastreiche Ziffern. Bei ihnen können sich jedoch die einzelnen Ziffern in ihrer Breite nicht vollständig bis zum Rand der Ziffernrollen erstrecken, da wegen der für die Ziffern vorgesehenen Durchbrüche immer ein genügend breiter Randstreifen vorhanden sein muss, der die Durchbrüche seitlich abschliesst. Solche Ziffernrollen sind trotz ihrer guten Ablesbarkeit auch bei automatischer Ablesung infolgedessen bisher nicht geeignet, bei den angeführten Zählwerken verwendet zu werden, da bei ihrer Verwendung die seitlichen Ausmasse des Zählwerkes vergrössert werden müssten.
Hier bietet nun die Erfindung in einer Verwendung des erfindungsgemässen Getriebes in einem Zählwerk mit nebeneinander angeordneten Ziffernrollen, deren seitlich vorgesehenen, aufeinander zuweisenden Verzahnungselemente durch jeweils zwischen zwei Ziffernrollen eingreifende Übertragungsritzel miteinander koppelbar sind, die Möglichkeit, ein solches Zählwerk mit festgelegten Aussenmassen mit einfach herzustellenden, wesentlich besser ablesbaren Ziffernrollen zu
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versehen. Eine solche Verwendung kennzeichnet sich dadurch, dass bei aufeinander zuweisenden Verzahnungselementen jeweils zweier Ziffernrollen die Verzahnungselemente der einen in bezug auf die Verzahnungselemente der anderen radial versetzt angeordnet sind und sich die Verzahnungselemente in axialer Richtung übergreifen und dass die Ziffern der Ziffernrollen durch in entsprechende Durchbrüche der Ziffernrollen eingebrachtes, farblich kontrastierendes Material erzeugt sind.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen in Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine seitliche Ansicht einer herkömmlichen Ziffernrolle und eines mit ihr in Eingriff stehenden Übertragungsritzels;
Fig. 2 eine Ansicht der anderen Seite der Ziffernrolle und des Übertragungsritzels gemäss Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf zwei gemäss den Fig. 1 und 2 ausgebildete bekannte Ziffernrollen, die durch ein Übertragungsritzel gemäss den Fig. 1 und 2 miteinander gekoppelt sind;
Fig. 4 die Ansicht einer Seite und
Fig. 5 die Ansicht der anderen Seite einer erfindungsgemässen Ziffernrolle;
Fig. 6 die Draufsicht auf zwei gemäss den Fig. 4 und 5 ausgebildete Ziffernrollen, die erfindungsgemäss nebeneinander angeordnet und durch ein Übertragungsritzel miteinander gekoppelt sind;
Fig. 7 in vergrössertem Massstab einen Querschnitt durch einen Randbereich der Ziffernrollen gemäss Fig. 6;
Fig. 8 einen ähnlichen Querschnitt wie in Fig. 7 mit einer modifizierten Ausgestaltung der Verzahnungselemente und
Fig. 9 und 10 ähnliche Ansichten wie die Fig. 4 und 5 mit modifizierten Ausbildungsformen der Verzahnungselemente.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist, weisen die bekannten Rollenzählwerke Ziffernrollen 1 und 2 auf, die um eine gemeinsame Achse 3 drehbar und mittels eines ebenfalls um eine Achse 4 drehbaren Übertragungsritzels 5 miteinander gekoppelt sind.
Diese bekannten Ziffernrollen 1 und 2 weisen jeweils auf ihrer einen Seite Verzahnungselemente in Form von im Querschnitt kreisförmigen Triebstöcken 6 auf. Auf der anderen Seite besitzen die bekannten Ziffernrollen lediglich zwei Triebstöcke 7, die bei nebeneinander auf der Achse 3 angeordneten Ziffernrollen auf die Triebstöcke 6 der angrenzenden Ziffernrolle zuweisen. Zwischen den Triebstöcken 7 ist dabei eine Ausnehmung 8 vorgesehen, in die das Übertragungsritzel 5 mit einem seiner breiteren Zähne 9 eingreifen kann. Das Übertragungsritzel 5 besitzt abwechselnd jeweils zwischen zwei breiteren Zähnen 9 einen schmaleren Zahn 10, dessen Breite so bemessen ist, dass er zwischen den beiden Ziffernrollen 1 und 2 eingreifen kann. Demgegenüber liegen die breiteren Zähne 9 üblicherweise auf dem Umfang der Ziffernrolle 2 auf. Das Übertragungsritzel wird infolgedessen nur gedreht, wenn einer seiner schmaleren Zähne 10 von einem der Triebstöcke 7 ergriffen wird und dabei das Übertragungsritzel so dreht, dass einer seiner breiteren Zähne 9 in die Ausnehmung 8 eingreifen kann. Bei einer solchen Drehung des Übertragungsritzels 5, die immer dann auftritt, wenn die Ziffernrolle 2 eine volle Umdrehung beendet hat, wird dann aufgrund der Drehung des Übertragungsritzels die Ziffernrolle 1 um einen Teilschritt weitergeschaltet.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 ersichtlich ist, sind die Triebstöcke 6 und 7 im gleichen radialen Abstand von der Ziffern-rollenachse 3 angeordnet und stehen sich somit bei den nebeneinander angeordneten Ziffernrollen 1 und 2 gegenüber. Die Summe der radialen Länge der Triebstöcke 6 und der radialen Länge der Triebstöcke 7 definieren demzufolge den kleinstmöglichen Abstand d, den die Ziffernrollen voneinander haben müssen, damit die Triebstöcke 6 und die Triebstöcke 7 nicht miteinander in Eingriff kommen und die Ziffernrollen 1 und 2 über einen weiten Bereich frei gegeneinander drehbar bleiben.
In den Fig. 4 bis 10 sind Massgaben angegeben, mittels derer dieser Abstand d weiter verkleinert werden kann. Fig. 4 zeigt, wie auf der einen Seite der Ziffernrolle Verzahnungselemente 11 mit halbkreisförmigem Querschnitt vorgesehen sind, wobei die gekrümmten Flächen der Verzahnungselemente 11 in Richtung auf den Aussenumfang weisen, während an der anderen Seite der Ziffernrolle ebenfalls zwei im Querschnitt halbkreisförmige Verzahnungselemente 12 angebracht sind, deren gekrümmte Flächen in Richtung auf die Ziffern-rollenachse 3 weisen und die gegenüber den Verzahnungselementen 11 dergestalt radial versetzt sind, dass bei auf einer Achse nebeneinander angeordneten Ziffernrollen die Verzahnungselemente 11 und die Verzahnungselemente 12 sich in axialer Richtung übergreifen können.
In Fig. 6 ist dargestellt, wie zwei gemäss den Fig. 4 und 5 ausgebildete Ziffernrollen nach Massgabe der Erfindung nebeneinander angeordnet sind. Dabei ist aufgrund der radialen Versetzung der Verzahnungselemente 11 und 12 gegeneinander und des demzufolge ermöglichten axialen Übergreifens der Verzahnungselemente 11 über die Verzahnungselemente 12 der Abstand d zwischen den Ziffernrollen merklich verkleinert worden. Entsprechend dieser Verkleinerung sind dabei auch die schmaleren Zähne 10 des Übertragungsritzels 5 in ihrer Breite verringert worden. Der Abstand d kann bei der erfindungsgemässen Ausgestaltung gemäss Fig. 6 somit um die axiale Länge eines Zahnelementes gegenüber dem Abstand d in Fig. 3 verringert werden.
Statt der in Fig. 4 und 5 gezeigten Ausbildung der erfindungsgemässen Verzahnungselemente können diese auch andere Formen besitzen. So können die regelmässig auf der einen Seite der Ziffernrollen angebrachten Verzahnungselemente auch, wie in Fig. 9 und 10 gezeigt ist, von den beiden auf der anderen Seite einer Ziffernrolle vorgesehenen Verzahnungselementen übergriffen werden. Die Verzahnungselemente können dabei auch andere Querschnitte aufweisen und beispielsweise gemäss den Fig. 9 und 10 rechteckförmig oder auch trapezförmig sein, wobei die radial weiter nach innen versetzten Verzahnungselemente 13 dann zweckmässigerweise im Querschnitt eine grössere Trapezfläche besitzen als die weiter aussen liegenden Verzahnungselemente 14. Statt einer Trapezform können die beiden Verzahnungselemente 14 dann im Querschnitt auch dreieckförmig ausgebildet sein, wobei ein solches Dreieck dann den trapezförmigen Querschnitt der Verzahnungselemente 13 zu einem grossen Dreieck ergänzen würde. Ebensogut könnten die Verzahnungselemente 14 aber auch beispielsweise im Querschnitt halbkreisförmig ausgestaltet sein.
Fig. 7 zeigt, wie beispielsweise die Verzahnungselemente 11 und 12 in den Fig. 4 bis 6 axial übereinandergreifen. Dabei stellen die aufeinander zuweisenden Flächen 15 und 16 praktisch Segmente von Kreiszylindern um die Ziffern-rollenachse 3 dar, wobei die Flächen 15 dann zu einem Kreiszylinder mit geringfügig grösserem Radius zugeordnet sind als dem Radius des Kreiszylinders, auf dem die Flächen 16 liegen. Je geringer der Unterschied zwischen den beiden Radien der beiden Kreiszylinder ist, desto enger gleiten dann die aufeinander zuweisenden Flächen 15 und 16 aneinander vorbei, so dass ein etwa im Bereich dieser Flächen 15 und 16 auf die Verzahnungselemente 11 und 12 einwirkender Zahn des Übertragungsritzels die beiden miteinander gekoppelten Ziffernrollen auch in etwa gleichförmig belastet. Wenn somit der Abstand zwischen den Flächen 15 und 16 und damit der Abstand der beiden Kreiszylindermantelflächen gering ist, ist
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auch die Koppelung der aneinandergrenzenden Ziffernrollen durch das Übertragungsritzel besonders exakt. Dabei kann aufgrund des geringen Abstandes der Querschnitt der einzelnen Verzahnungselemente 11 und 12 besonders gross gemacht werden, so dass die Verzahnungselemente auch beson- 5 ders stabil sind und bei starken Beanspruchungen nicht abbrechen können. Es versteht sich, dass dabei die Flächen 15 und 16 nicht unbedingt eine Wölbung aufzuweisen brauchen, sondern aufgrund der insgesamt geringen Querschnittsausdehnung der Verzahnungselemente auch als Ebenen ausgebildet 10 sein können.
Eine noch grössere Stabilität der Verzahnungselemente wird erreicht, wenn deren aufeinander zuweisenden Flächen
17 und 18 gemäss Fig. 8 nicht als Segmente von Mantelflächen von Kreiszylindern, sondern von dergestalt konisch verlaufenden Mantelflächen von Rotationszylindern ausgebildet sind, dass sich die Verzahnungselemente jeweils in Richtung auf die angrenzenden Ziffernrollen verjüngen. Auf diese Weise besitzen die Verzahnungselemente jeweils an ihrem Fuss, an dem sie mit der zugehörigen Ziffernrolle verbunden sind, einen vergrösserten Querschnitt, der ihre gesamte Festigkeit erhöht.
Es versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt ist. So können die Verzahnungselemente auch noch verschiedene andere Formen besitzen und beispielsweise auch Zahnkränze umfassen.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Getriebe mit zwei nebeneinander angeordneten Getrieberädern, deren seitlich vorgesehene, aufeinander zuweisenden Verzahnungselemente durch ein drittes Getrieberad miteinander koppelbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass bei den beiden nebeneinander angeordneten Getrieberädern (1 und 2) die Verzahnungselemente (11 bzw. 13) des einen in bezug auf die Verzahnungselemente (12 bzw. 14) des anderen radial versetzt angeordnet sind und sich die Verzahnungselemente (11 und 12 bzw. 13 und 14) dieser beiden Getrieberäder in axialer Richtung übergreifen.
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aufeinander zuweisenden Flächen (15 und 16 bzw. 17 und 18) der sich übergreifenden Verzahnungselemente (11 und 12 bzw. 13 und 14) zumindest näherungsweise Segmente von Mantelflächen von gedachten Rotationskörpern um die gemeinsame Achse (3) der nebeneinander angeordneten Getrieberäder darstellen, wobei den Verzahnungselementen jedes Getrieberades jeweils einer von zwei an ihren Mantelflächen mit geringem Abstand aneinandergrenzenden Rotationskörpern zugeordnet ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationskörper Kreiszylinder sind.
4. Getriebe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationskörper dergestalt konisch verlaufende Mantelflächen besitzen, dass sich die Verzahnungselemente jeweils in Richtung auf die angrenzende Ziffernrolle verjüngen (Fig. 8).
5. Getriebe nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzahnungselemente (11,12) einen halbkreisförmigen Querschnitt aufweisen.
6. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die radial in Richtung auf die Achse (3) der nebeneinander angeordneten Getrieberäder (1, 2) vesetzten Verzahnungselemente (13) einen senkrecht zur Achse (3) verlaufenden Querschnitt in Form eines gleichmässigen Trapezes aufweisen, dessen grössere der parallelen Seiten auf der Seite der Getrieberäderachse (3) liegt.
7. Verwendung des Getriebes nach Anspruch 1 in einem Zählwerk mit nebeneinander angeordneten Ziffernrollen, deren seitlich vorgesehenen, aufeinander zuweisenden Verzahnungselemente durch jeweils zwischen zwei Ziffernrollen eingreifende Übertragungsritzel miteinander koppelbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass bei aufeinander zuweisenden Verzahnungselementen jeweils zweier Ziffernrollen die Verzahnungselemente der einen in bezug auf die Verzahnungselemente der anderen radial versetzt angeordnet sind und sich die Verzahnungselemente in axialer Richtung übergreifen und dass die Ziffern der Ziffernrollen durch in entsprechende Durchbrüche der Ziffernrollen eingebrachtes, farblich kontrastierendes Material erzeugt sind.
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1976
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