CH616450A5 - Binder based on aqueous alkali metal silicate solutions - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Bindemittel auf Basis von wässrigen Alkalisilikatlösungen und deren Verwendung bei der Fertigung von Schweisselektroden.
Alkalisilikate der Formel Me20-xSiC>2, wobei Me Lithium, Natrium oder Kalium bedeutet, sind bekannt und werden industriell in grossen Mengen hergestellt und verarbeitet. Kaliumsilikate und Natriumsilikate werden im allgemeinen durch einen Schmelzprozess hergestellt, worauf das erhaltene Stückglas unter Druck in Autoklaven gelöst werden kann. Lithiumsilikat, das nach dem Schmelzverfahren hergestellt wurde, ist in Wasser praktisch unlöslich, weshalb Lithiumsilikat vorzugsweise durch Umsetzen von Lithiumhydroxyd mit amorpher Kieselsäure in wässriger Lösung hergestellt wird.
Die verschiedenen Alkalisilikate können an sich problemlos und in jedem Verhältnis miteinander gemischt werden. Das Verhältnis der Komponenten LÌ2O, Na2Ü und K2O in der Mischung beeinflusst verschiedene Faktoren, wie die Viskosität, das Trocknungsverhalten, die Flexibilität, die Adhä-sions- und Bindefähigkeit sowie die Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit oder Wasser. Diese letztere Eigenschaft ist für Bindemittel für Schweisselektroden von besonderem Interesse. Die Löslichkeit und parallel dazu auch die Empfindlichkeit von Alkalisilikaten gegenüber Wasser nimmt in der Reihenfolge Lithiumsilikat, Natriumsilikat, Kaliumsilikat zu. Natriumsilikate und Kaliumsilikate finden einzeln oder als Mischung Anwendung bei der Herstellung von Schweisselektroden, und zwar als Bindemittel für die Elektrodenmasse. Bei bestimmten Elektrodentypen wird verlangt, dass sie nach der Trocknung beim Lagern möglichst keine Feuchtigkeit aufnehmen. Diese Anforderungen konnten die herkömmlichen Alkalisilikate bisher nicht erfüllen, wobei Elektrodenmassen, welche mit Kaliwasserglas gebunden sind, auf Feuchtigkeit am stärksten reagieren.
Eine Verbesserung der Wasserfestigkeit von Wasserglasbindemitteln wurde bisher durch verschiedene Massnahmen angestrebt. So sind u. a. schon die Erhöhung des Verhältnisses von Alkalioxyd:Si02 auf über 1:4, Zusätze von bestimmten organischen oder anorganischen Verbindungen, wie Hexamethylentetramin oder Erdalkalisalze, oder nachträgliche Behandlung mit Chemikalien, die das SÌO2 entweder auszufällen vermögen oder mit Wasserglas eine unlösliche Verbindung bilden, bekannt.
Zweck der Erfindung ist nun, die Wasserfestigkeit durch teilweisen Ersatz des Natriums und/oder Kaliums in handelsüblichen Alkalisilikaten durch Lithium zu verbessern, da, wie weiter oben erwähnt, Lithiumsilikat bekanntlich nur schwer oder praktisch nicht in Wasser gelöst werden kann. Dabei war nicht vorauszusehen, dass bereits geringste Anteile an Lithiumsilikat die Löslichkeit bzw. Rehydratation so stark beeinflussen würden. So wird beispielsweise die Re-hydratation von getrockneten Kaliwasserglas-Filmen beim Ersatz von nur 10 % des Kaliumanteils durch Lithium um über 95 % herabgesetzt.
Die US-PS 3 180 746 beschreibt Bindemittel aus einer wässrigen Lösung einer Mischung von Alkalisilikat und Lithiumsilikat für wasserfeste Überzüge, Klebstoffe, Kitte und dergleichen. Die US-PS verwendet jedoch sehr viel mehr LÌ2O als Na20, was wegen des höheren Preises und der schlechteren Zugänglichkeit von Lithiumoxyd wirtschaftlich und technisch nachteilig ist. Überdies hat ein mehr oder weniger reines Lithiumsilikat auch zu wenig Bindekraft. Dem-gemäss wurde der Schutzüberzug des US-Patentes auch nie in der Elektroindustrie verwendet.
Erfindungsgemäss wird dagegen viel mehr Na2Û/K20 als LÌ2O verwendet. So liegt die obere Grenze des Lithiumoxydgehaltes gemäss der Erfindung nur bei etwa einem Viertel des Wertes der unteren Grenze der US-Patentschrift, was zu Bindemitteln mit höherer Bindekraft führt, die trotzdem wirtschaftlicher sind.
Die erfindungsgemässen Bindemittel auf Basis von wässrigen Alkalisilikatlösungen sind dadurch gekennzeichnet,
dass sie aus einer Lösung einer Mischung von Natriumsilikat und/oder Kaliumsilikat mit Lithiumsilikat bestehen, wobei das Gewichtsverhältnis Natriumoxyd und/oder Kaliumoxyd:Lithiumoxyd :Siliciumoxyd im Bereich von 0,80 bis 0,99:0,01 bis 0,20:2,50 bis 4,5, der gesamte Feststoffgehalt der Lösung zwischen 10 und 50 Gew.-% und die Viskosität der Lösung zwischen 10 und 100 000 cP liegen.
Die erfindungsgemässen Bindemittel können hergestellt werden, indem man a) eine Natriumsilikatlösung und/oder Kaliumsilikatlösung mit der entsprechenden Menge Lithiumhydroxyd bei Temperaturen von 20 bis 100° C umsetzt, oder b) in Form von Stückglas vorliegendes Natriumsilikat und/oder Kaliumsilikat zusammen mit der entsprechenden Menge Lithiumhydroxyd im Autoklaven bei Temperaturen unter 140° C löst oder c) amorphe Kieselsäure oder ein Kieselsol mit den entsprechenden Mengen Natriumhydroxyd und/oder Kaliumhydroxyd sowie Lithiumhydroxyd in wässrigem Medium bei Temperaturen von 50 bis 100° C umsetzt oder d) eine Natriumsilikatlösung und/oder Kaliumsilikatlösung mit einem mit Lithiumionen beladenen Ionenaustauscher behandelt, um die Natrium- und/oder Kaliumionen teilweise durch Lithiumionen zu ersetzen, oder e) feinteiliges, elementares Silicium mit den entsprechenden Mengen Natriumhydroxyd und/oder Kaliumhydroxyd sowie Lithiumhydroxyd in wässrigem Medium umsetzt,
f) wässrige Natriumsilikatlösung und/oder Kaliumsilikatlösung mit den entsprechenden Mengen wässriger Lithiumsilikatlösung mischt,
g) eine Kalium- und/oder Natriumsilikatlösung mit einem Molverhältnis von Kaliumoxyd zu Siliciumoxyd bzw. Kaliumoxyd plus Natriumoxyd zu Siliciumoxyd von 1:2 bis 1:3,9 mit entsprechenden Mengen Lithiumhydroxyd und amorpher, hydratisierter Kieselsäure bzw. Kieselsol umsetzt oder h) sprühgetrocknetes oder pulverisiertes Kali- und/oder Natronwasserglas mit der entsprechenden Menge Lithiumhydroxyd mischt und vor Gebrauch in der erforderlichen Menge Wasser auflöst.
Die Herstellung der erfindungsgemässen Bindemittel erfolgt vorzugsweise durch Reaktion einer Natriumsilikatlösung und/oder Kaliumsilikatlösung mit entsprechenden Mengen Lithiumhydroxyd zwischen Raumtemperatur und dem Siedepunkt der Lösungen. Die verwendete Menge Lithiumhydroxyd beträgt im allgemeinen 0,1 bis 10 %, vorzugsweise 1 bis 5 0/0, bezogen auf die Ausgangslösung. Das Mol-
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Verhältnis Na20:Si02 bzw. KsOiSiOa der verwendeten Wasserglaslösungen kann von 2,5 bis 4,5 variieren, liegt jedoch vorzugsweise bei 3,0 bis 4,0. Die Konzentration der Lösung richtet sich nach den für eine spezifische Anwendung gewünschten Eigenschaften und liegt im allgemeinen zwischen 10 und 45 °/o Feststoff, vorzugsweise bei 20 bis 40 % Feststoff. Die Molverhältnisse (K&0 + LÌ20):Si02 bzw.
(NaaO + LÌ20):Si02 oder (K2Ò + NaaO + Lia0):Si03 können in weiten Grenzen schwanken und liegen im allgemeinen zwischen 1:2 und 1:4 und betragen vorzugsweise 1:2,5 bis 1:3,5. Die Viskosität der anwendungstechnisch interessanten Mischsüikat-Lösungen liegt bei 10 cP bis 1000 000 cP und richtet sich nach dem vorgesehenen Verwendungszweck. Der Einfluss des Gehaltes an Lithiumsilikat ist aus den Tabellen I und II ersichtlich.
Weitere technisch mögliche Herstellungsverfahren werden in den folgenden Beispielen wiedergegeben. Die Anwendung der beschriebenen Bindemittel beschränkt sich nicht auf die Elektrodenherstellung. Die Produkte lassen sich überall da sinnvoll einsetzen, wo Bindemittel oder Klebstoffe und Kitte mit erhöhter Wasserfestigkeit gefordert werden.
Beispiel 1
5550 g Kaliwasserglas mit einem Molverhältnis K20:SiC>2 von 1:3,9 und einer Konzentration von 20,9 % SÌO2 werden bei einer Temperatur von 40—50° C mit 72 g Lithiumhydroxyd zur Reaktion gebracht. Anschliessend wird die Lösung unter Vakuum aufkonzentriert, so dass eine Endkonzentration von 25,1 % SÌO2 resultiert. Die Viskosität dieser Lösung liegt bei 290 cps. Bei 400° C getrocknete Filme ergaben bei sechstägiger Lagerung in einer Atmosphäre von 80 % relativer Feuchte eine Gewichtszunahme von 0,174 °/o gegenüber Filmen aus Kaliwasserglas mit einem Gewichtsverhältnis von 2,25, welches unter den gleichen Bedingungen 38,86 °/o Gewichtszunahme verzeichnete.
Beispiel 2
15 000 g Natronwasserglas mit einem Verhältnis NasO: SÌO2 von 1:3,8 und einer Konzentration von 21,2 °/o SÌO2 werden unter den gleichen Bedingungen wie im Beispiel 1 mit 267 g Lithiumhydroxyd-Monohydrat zur Reaktion gebracht. Nach einer Auf konzentrierung auf einen Gehalt von 27,74 % SÌO2 hatte die Lösung eine Viskosität von 260 cps. Die Gewichtszunahme des getrockneten Filmes bei Lagerung in einer Atmosphäre von 90 °/o relativer Feuchtigkeit betrug 0,123 °/o gegenüber 5,631 % von Natronwasserglas mit einem Verhältnis von 1:3,2.
Beispiel 3
1500 g Kaliwasserglas in Stückform mit einem Verhältnis K20:SiC>2 von 1:3,9 wurden mit 100 g Lithiumhydroxyd-Monohydrat und 2 Liter destilliertem Wasser in einem rotierenden Autoklaven unterhalb 130° C zur Reaktion gebracht. Nach langsamem Abkühlen auf Raumtemperatur wird die entstandene Lösung filtriert. Die so erhaltene Kalium-Lithiumsilikat-Lösung hatte eine Viskosität von 120 cps bei einem SiC>2-Gehalt von 23,7 0/0 und weist die gleichen technologischen Eigenschaften auf wie die Produkte aus Beispiel 1 und 2.
Beispiel 4
Lösungen von Lithiumhydroxyd und Kaliumhydroxyd wurden mit amorpher Kieselsäure in solchen Mengen bei 70—80° C zur Reaktion gebrächt, dass die Zusammensetzung der Lösung von Beispiel 1 entsprach. Die Reaktion ist nach ca. 3 Std. beendet. Die technologischen Eigenschaften der auf diese Weise hergestellten Lösung sind vergleichbar
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mit denjenigen, welche nach Beispiel 1—3 hergestellt wurden.
Beispiel 5
Natronwasserglas und Kaliwasserglas mit Mol-Verhältnissen von 3,8 bis 3,9 wurden zu gleichen Teilen gemischt und mit einer Menge Lithiumhydroxyd zur Reaktion gebracht, dass die auf einen Gehalt von 25,3 % SÌO2 aufkonzentrierte Lösung nicht mehr als 0,85 % LÌ2O enthielt. Die aus dieser Lösung hergestellten Filme zeigen eine Beständigkeit gegenüber Feuchtigkeit und Wasser, welche wesentlich besser ist als diejenige von Natron- oder Kaliwasserglas allein oder im Gemisch.
Beispiel 6
Kaliwasserglas mit einem Mol-Verhältnis von 1:3,9 wird in einer geeigneten Konzentration mit einem mit Lithium-Ionen geladenen Austauscherharz so behandelt, dass ein Endprodukt mit einem Molverhältnis (K2O + LÌ20):Si02 von 1:3,0 entsteht. Die so erhaltene Lösung kann tel quel verwendet oder für bestimmte Anwendungen, z. B. als Klebstoff, entsprechend aufkonzentriert werden.
Beispiel 7
Lösungen von Kaliumhydroxyd und Lithiumhydroxyd werden mit Siliciumpulver in solchen Mengen zur Reaktion gebracht, dass die Zusammensetzung des Endproduktes derjenigen von Beispiel 1 entspricht. Nach Filtration und Aufkonzentrierung bis zu einer Viskosität von 500 cps entsteht ein gebrauchsfertiges Bindemittel mit ähnlichen technischen Eigenschaften.
Beispiel 8
Kaliwasserglaslösung mit einem Mol-Verhältnis von 3,9 wird mit Lithiumsilikatlösung, welche ein Mol-Verhältnis von 4,6 aufweist, in solchen Mengen bei Raumtemperatur gemischt, dass ein Endprodukt mit dem Mol-Verhältnis (K2O + LÌ20):SiC>2 von 1:4,05 entsteht. Nach Verdünnung mit der entsprechenden Menge Wasser kann die Lösung als Bindemittel für Verklebungen mit sehr guter Wasserfestigkeit verwendet werden.
TabeUe I
Verhältnis K20:Li20
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50
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Gewichtszunahme in %
nach 28 Tagen
100
: 0
77,25
98
: 2
21,37
96
: 4
6,78
94
: 6
2,49
92
: 8
0,90
90
:10
0,65
Tabelle II
Wasserglastyp Gewichtszunahme der Proben in %
60
65
nach 1 Tg.
7 Tg. 14 Tg. 28 Tg.
Natronwasserglas
MV 3,3
0,13
1,92
3,50
5,07
Kaliwasserglas
MV 3,3
3,97
45,13
60,21
77,25
Kaliwasserglas
MV 3,9
1,61
10,53
19,79
34,56
616 450
Wasserglastyp Gewichtszunahme der Proben in %
nach
1 Tg. 7 Tg. 14 Tg. 28 Tg.
K-Li-Silikat
Beispiel 1
0,06
0,60
0,61
0,65
Na-Li-Silikat
Beispiel 2
0,06
0,43
0,47
0,59
Na-K-Li-Silikat
Beispiel 5
0,05
0,19
0,32
0,32
N a-K-W asserglas
MV 3,3
im Verh. 1:1 gem.
0,28
2,47
5,89
9,87
Prüfungsmethode:
Filmdicke ca. 1 mm, Trocknung 2 Stunden bei 105° C, anschliessend bis zur Gewichtskonstanz bei 400° C. Lagerung der getrockneten Proben bei 25° C und 80 % R. F.
5
10
M
Claims (3)
1. Bindemittel auf Basis von wässrigen Alkalisilikatlösungen, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Lösung einer Mischung von Natriumsilikat und/oder Kaliumsilikat mit Lithiumsilikat besteht, wobei das Gewichtsverhältnis Natriumoxyd und/oder Kaliumoxyd:Lithiumoxyd:Siliciumoxyd im Bereich von 0,80 bis 0,99:0,01 bis 0,20:2,50 bis 4,5, der gesamte Feststoffgehalt der Lösung zwischen 10 und 50 Gew.-% und die Viskosität der Lösung zwischen 10 und 100 000 cP liegen.
2. Verwendung der Bindemittel nach Anspruch 1 bei der Fertigung von Schweisselektroden.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Verwendung nach Anspruch 2 in Kombination mit Füllstoffen und/oder Härterkomponenten.
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