CH616460A5 - - Google Patents
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- CH616460A5 CH616460A5 CH1259775A CH1259775A CH616460A5 CH 616460 A5 CH616460 A5 CH 616460A5 CH 1259775 A CH1259775 A CH 1259775A CH 1259775 A CH1259775 A CH 1259775A CH 616460 A5 CH616460 A5 CH 616460A5
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Description
Die Erfindung betrifft ein zwei Lagen aus synthetischen Schussfäden und die beiden Lagen miteinander verbindende synthetische Kettfäden aufweisendes Formiergewebe für Papier-, Zellulose- o. dgl. Maschinen, bei welchem die Kettfäden separat die Schussfäden derjenigen Lage einbinden, die im Gebrauch des Formiergewebes an das herzustellende Material grenzt.
Bei Papier-, Zellulose- o. dgl. Maschinen werden Metallsiebe und einlagige oder zweilagige Gewebe verwendet, die aus monofilen oder multifilen Fäden gewoben werden und die in der Siebpartie verwendet werden. Metallsiebe sind nicht sehr widerstandsfähig gegen Abnützung und werden zunehmend durch Gewébe abgelöst, die aus synthetischen Fasern hergestellt sind, sogenannte Synthetiktücher. Obwohl synthetische Gewebe dauerhafter als Metallsiebe sind,
ist man beständig darin, sie weiter zu entwickeln. Einlagige Gewebe, welche drei- oder vierspindlig gewoben sind, haben Oberflächen, deren Muster voneinander abweichen. Bei einer dieser Oberflächen verläuft der Kettfaden je nachdem über zwei oder drei Schussfäden hinweg, während der Kettfaden nur einmal unterhalb eines Kettfadens während jedes Musterrapports verläuft. Diese Oberfläche wird normalerweise die Kettseite genannt. Die dazu entgegengesetzt liegende Oberfläche wird dadurch gekennzeichnet, dass der Schussfaden je nachdem über zwei oder drei Kettfäden hinweg verläuft, während er innerhalb eines Musterrapports nur unter einem einzigen Kettfaden verläuft. Diese Seite wird normalerweise die Schusseite genannt. Zur Zeit, als man begann, die Metallsiebe durch einlagige synthetische Siebe zu ersetzen, hat man sie in der gleichen Weise wie die Metallsiebe betrieben, d. h., man hat die nach innen gerichtete Kettseite auf den abrasiven Elementen der Papiermaschine laufen lassen. Der Kettfaden, der mehr gekrümmt war, lag näher an den äusseren Ebenen des Gewebes als der Schussfaden. Wie herum man auch das Gewebe gedreht hat, das Kettgarn war daher immer dasjenige, das dem Abrieb am meisten ausgesetzt war. Da die Kettseite mehr Kettgarn enthält als die Schusseite, war es natürlich,
dass man diese Seite nach innen den abrasiven Elementen zugedreht hat. Bei flachgewebten und gespleissten Sieben s
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bildet das Kettgarn das sich der Länge nach erstreckende Garn und nimmt die gesamte Siebspannung auf, während das Schussgarn hierzu quer liegt und während des Betriebs der Papiermaschine praktisch ohne Spannung ist. Man kann deshalb das Kettgarn weniger ausnutzen als das Schussgarn.
Indem man einlagige Siebe einer Heissfixierung unterzieht und sie dabei stark spannt, kann man die Krümmung so beeinflussen, dass der Kettfaden gestreckt wird, während der Schussfaden eine zunehmend gewellte Gestalt annimmt. Auf einen bestimmten Streckungsgrad hin bildet dann der Schussfaden die Sieboberfläche (hauptsächlich auf der Schusseite), während der immer gerader und gerader werdende Kettfaden mehr in die Mitte des Siebs in Querschnittrichtung gesehen verlagert wird. Arbeitet man mit einem solchen Gewebe auf der Maschine, dann wird die Schusseite den abrasiven Elementen zugedreht. Daher werden die Schussfäden der Abnützung ausgesetzt. Da diese Schussfäden praktisch vollständig entspannt sind, kann man ein solches Sieb über eine längere Zeitspanne hinweg fahren, ehe man es ersetzen muss.
Bei zweilagigen Geweben (Sieben) mit zwei Schussfadenlagen, die durch Kettfäden miteinander verbunden werden, ist die Situation anders. Zweilagige bekannte Gewebe haben eine Geometrie, die es verbietet, entsprechende Wellungen oder Bögen als Ergebnis des Spannens zu erzielen. Bei einem bekannten zweilagigen Formiergewebe läuft jeder Kettfaden zunächst zwischen einem ersten Paar Schussfäden, oberhalb eines zweiten Paars und eines dritten Paars, zwischen den Fäden eines vierten Paars und unterhalb der Fäden eines fünften und sechsten Paars, worauf das Webmuster wiederholt wird. Wenn man die Kettfäden spannt, dann wirkt der Kontaktdruck, welcher auf die Schussfäden ausgeübt wird, in Richtung auf die Mitte des Gewebes. Da in diesem Fall keine Gegenkräfte vorhanden sind, die einen Druck in Richtung nach aussen zur Gewebeoberfläche ausüben, resultiert aus einem solchen Spannverfahren, dass die Schussfäden noch tiefer zur Mitte des Gewebes hin gedrängt werden. Bei zur Papierherstellung dienenden Trockenfilzen ist die Situation die gleiche. Dort ist der Aufbau so, dass jeder Kettfaden zunächst zwischen einem ersten Paar Schussfäden, dann oberhalb eines zweiten Paars, dann zwischen dem dritten Paar, dann unterhalb des vierten Paars verläuft, worauf das Webmuster wiederholt wird.
Die Leistung zweilagiger Gewebe hängt zu einem grossen Teil vom geometrischen Aufbau ab, wobei die Verhältnisse so sind, dass nach dem Strecken der Kettfäden der Schussfaden die Oberflächenschicht bildet, und zwar sowohl auf der dem Papier zugekehrten Seite als auch der dem Abrieb zugekehrten Seite. Man strebt danach, auf der Papierseite die Fäden der beiden Garnsysteme auf im wesentlichen gleichem Niveau anzuordnen, d. h., dass ihre oberen Umfangsflächen eine Ebene tangieren, die die Oberflächenebene der Papierseite bildet. Auf der Abriebseite des Gewebes wünscht man, dass die äussere periphere Oberfläche der Schussfäden in einer Ebene liegen, die etwas jenseits derjenigen Ebene liegt, welche durch die äussere periphere Oberfläche des Kettfadens gebildet wird. Dies bedeutet, dass bei einem neuen Gewebe die Abriebseite aus Schussfäden gebildet sein sollte.
Sofern bekannte Gewebe diese Geometrie haben, ist es bekannt, dass die auf der Papierseite liegende Lage aus Schussfäden und die diese Lagen miteinander verbindenden Kettfäden im wesentlichen die äussere Ebene des Gewebes tangieren (SEAS 366 353).
Die innere Ebene war früher so gestaltet, dass jeder Kettfaden unterhalb zwei aufeinanderfolgender Schussfaden-Paare verlief. Wegen dieser Geometrie war es durch das Strecken der Kettfäden und durch das Vermindern ihrer Welligkeit unmöglich zu erreichen, dass die Lage der Kettfäden genügend stark wellig verlief. Dabei handelt es sich um diejenigen Kettfäden,
welche zu den Entwässerungselementen gerichtet sind. Man konnte diese Kettfäden auch nicht jenseits derjenigen Ebene anordnen, die durch die periphere Oberfläche der Kettfäden gebildet wird. Aus der SEAS 366 353 kann man keinerlei Aufbauhinweis für denjenigen Teil des Gewebes entnehmen, der den Entwässerungselementen zugerichtet ist. Daher stellt die vorliegende Erfindung eine Weiterentwicklung dieser Auslegeschrift dar.
Aufgabe der Erfindung ist es, dort dargestellte Gewebe so zu verbessern, dass die oben erwähnten Nachteile nicht mehr auftreten.
Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe für das Formiergewebe nach den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Bei dieser Anordnung bilden die Schussfäden den Teil des Gewebes, der die Entwässerungselemente berührt und der ihrem Antrieb ausgesetzt ist. Hinsichtlich des Verfahrens wird die Aufgabe so gelöst, wie dies durch die Merkmale des Anspruches 2 gekennzeichnet ist.
Da die im Anspruch 1 erwähnten Verbindungsstellen dünn verteilt sind und da jeder Kettfaden innerhalb eines Webmusters nur einen der Schussfäden dieser Lage einbindet, nehmen diese Schussfäden eine erhöht wellige oder ondulierende Gestalt als Ergebnis des Streckens der Kettfäden während des Heissfixierens an. Der gebogene Teil der Kettfäden liegt dann so, dass diese eine Ebene tangieren, die jenseits derjenigen Ebene liegt, welche die Tangentebene derjenigen Kettfäden bildet, die die jeweiligen Lagen miteinander verbinden.
Weitere Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung mit Ausführungsbeispielen erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Formiersieb nach dem Stand der Technik in nichtgestrecktem Zustand,
Fig. 2 das gleiche Formiersieb in gestrecktem Zustand,
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Formiersieb eines ersten Ausführungsbeispiels in nichtgestrecktem Zustand,
Fig. 4 das Formiersieb nach Fig. 3 in gestrecktem Zustand,
Fig. 5-7 ähnliche Querschnitte weiterer Ausführungsbeispiele von Formiersieben mit unterschiedlichen Webmustern und
Fig. 8 eine vereinfachte Seitenansicht der Siebpartie einer Papiermaschine.
Fig. 8 zeigt, wie ein endloses Sieb a über eine Brust walze b auf einen Siebtisch c läuft, auf dem die Papierbahnherstellung stattfindet, dann weiter zu einer Gautschwalze d und zu einer Endwalze f läuft. Von dort aus kehrt das Sieb a über eine Anzahl Führungs- und Spannwalzen g zurück zum Stoff-auflauf-Kasten h der Papiermaschine. Zusätzlich zum Siebtisch c wird das Sieb a auch durch eine Anzahl von Registerwalzen i, einer Anzahl Foils und Saugkästen 1 abgestützt, die zum Entwässern des Papierbreis dienen.
Das in der SEAS 366 353 beschriebene doppellagige Formiergewebe umfasst zwei Lagen 1 und 2, bestehend aus Schussfäden la, lb, lc usw., 2a, 2b, 2c usw. Dabei ist eine der Lagen, nämlich die Lage 1, zum herzustellenden Papier gerichtet. Ferner umfasst das Sieb Kettfäden 3, von denen in Fig. 1 nur einer gezeichnet ist und die die beiden Lagen 1, 2 miteinander verbinden. Die beiden Lagen 1, 2 bilden zusammen ein Paar, bei dem die Fäden im wesentlichen übereinander liegen. Der erste Kettfaden 3 (Fig. 1) verläuft zwischen dem ersten Paar, dann oberhalb des zweiten Paars, zwischen dem dritten Paar, oberhalb des vierten Paars, zwischen dem fünften Paar, unter dem Paar 6 und 7, ehe sich das Webmuster wiederholt. Das Webmuster umfasst zusätzlich weitere sechs Kettfäden, die nicht dargestellt sind, deren Bindungslage jeweils um ein weiteres Paar relativ zum Kettfaden 3 versetzt ist.
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Wenn während des Heissfixierens das Gewebe einer Spannung ausgesetzt wird, dann wird jeder Kettfaden 3 gestreckt, wie dies Fig. 2 zeigt. Das Spannen muss gemäss der SEAS 366 353 so lange anhalten, bis die Schussfäden lb und ld genügend weit abwärts gedrängt worden sind, und zwar so weit, dass die Kettfadenerhebung, welche sich oberhalb eines Schussfadens befindet, die gleiche Ebene 4 tangiert wie der Rest der Schussfäden la, lb, le, le, lf und lg. Diese zuletzt genannten Schussfäden la, lb, le, le, lf und lg werden durch die restlichen nichtdargestellten sechs Kettfäden ebenfalls einer entsprechenden abwärtsdrückenden Kraft ausgesetzt. Da das Berührungsgebiet der Kettfäden 3 gegenüber den Schussfäden lb und ld grösser ist als das Berührungsgebiet des gleichen Kettfadens 3 gegenüber den Schussfäden 2f und 2g der Lage 2, werden diese letztgenannten Kettfäden 2f und 2g nicht im gleichen Mass nach oben gedrückt. Aufgrund dieser Verhältnisse bilden der Kettfaden 3 und die restlichen Kettfäden die Tragebene 5, welche zu den Registerwalzen i, dem Foils k und den Saugkästen 1 gerichtet ist. Dies ist jedoch aus Gründen der Abnützung unerwünscht. Das nichtgestreckte Gewebe nach Fig. 3 zeigt den Grundaufbau eines der erfindungsgemäs-sen Gewebe. Wie schon vorher, so umfasst auch dieser Aufbau. zwei Lagen 11,12 aus Schussfäden IIa, IIb, 11c usw. sowie 12a, 12b, 12c usw., bei denen die Lage 11 zum herzustellenden Papier schaut und die andere Schicht 12 zu den Entwässerungselementen der Maschine gerichtet ist. Ferner gehören zum Gewebe Kettfäden 13, von denen nur einer in Fig. 3 gezeigt ist und die die Lagen 11,12 miteinander verbinden. Die Schussfäden IIa, IIb, 11c usw. und 12a, 12b, 12c usw. bilden jeweils Paare, deren Fäden im wesentlichen übereinander liegen.: Der Kettfaden 13 verläuft zwischen dem ersten Paar, bestehend aus den Schussfäden IIa, 12a, oberhalb des zweiten Paars, zwischen dem Paar Nr. 3, oberhalb des Paars Nr. 4, zwischen dem Paar Nr. 5, oberhalb des Paars Nr. 6, zwischen dem Paar Nr. 7 und unterhalb des Paars Nr. 8, ehe das Webmuster wiederholt wird. Zusätzlich umfasst das Webmuster zusätzliche, nichtdargestellte sieben Kettfäden, die im gleichen Bindungsmuster eingebunden sind, jedoch um 1 bis 6 Schussfadenpaare relativ zum dargestellten Kettfaden 13 versetzt sind. Die Versetzung muss allerdings nicht in der Reihenfolge des Auftretens sein, d. h., der zweite Kettfaden braucht nicht um ein Paar, der dritte Kettfaden nicht um zwei Paare usw. versetzt sein. Vielmehr kann die Versetzung unregelmässig sein.
Wenn das Gewebe nach Fig. 3 zusammen mit einer Wärmebehandlung einer Zugkraft ausgesetzt wird, dann wird jeder Kettfaden gestreckt, wie dies Fig. 4 zeigt. Dieser Streckvorgang geschieht in der gleichen Weise wie in der SEAS 366 353 beschrieben, bis die Schussfäden IIb, lld und llf genügend weit abwärts gezogen werden, so dass der oberhalb eines Schussfadens liegende Kettfadenbuckel die gleiche Ebene 14 tangiert wie der Rest der Schussfäden lia, 11c, lie, 11g und 11h. Die letztgenannten Schussfäden lia, 11c, lie, 11g und 11h werden in entsprechender Weise durch die restlichen nichtdargestellten sieben Kettfäden in das Gewebe hineingezogen. Die Berührungsfläche des Kettfadens 13 ist gemäss diesem neuen Gewebeaufbau gleich gross gegenüber den Schussfäden 12h wie gegen die Schussfäden IIb, lld und llf. Als Folge hiervon werden die Schussfäden 12h genauso leicht in das Gewebe hineingedrückt wie die Schussfäden 1 lb, 1 ld und 1 lf. In der Lage 12 umschlingt jeder Schussfaden nur jeden achten Kettfaden. Die sich hieraus ergebende lange Periodizität trägt dazu bei, die Lage 12 in eine solche Lage zu bringen, dass sie die Ebene 15 tangiert, welche unterhalb einer Ebene 16 liegt, die ihrerseits die Tangentenebene der Kettfäden ist, welche die Lage 12 einbinden.
Die Umschlingungs- oder Verbindungspunkte zwischen den Schussfäden 12a bis 12h der Lage 12 einerseits und dem Kettfaden 13 als auch der anderen nichtdargestellten sieben Kettfäden andererseits, sind um acht Fäden sowohl in Längs- als auch in Querrichtung des Gewebes versetzt. Man hat herausgefunden, dass ein Abstand von mindestens sechs Fäden notwendig ist, um den beschriebenen Höhenunterschied zwischen den Ebenen 15 und 16 (Fig. 4) zu erreichen, d. h., dass jeder Kettfaden höchstens jeden sechsten Faden in der Lage 12 der Kettfäden 12a, 12b, 12c usw. umschlingt, welche zu den Entwässerungselementen der Maschine im Gebrauch des Siebs gerichtet ist.
Der in Fig. 3 und 4 dargestellte Gewebeaufbau ist nur als ein Beispiel zu betrachten, und es sind daher auch andere Webmuster möglich. Eine Anzahl von solchen Webmustern ist in den Fig. 5 bis 7 gezeigt.
Gemäss Fig. 5 verläuft der Kettfaden 23 zwischen dem Schussfaden 21a der Lage 21 und dem Schussfaden 22a der Lage 22, die das erste Paar bilden, dann oberhalb des zweiten Paars, zwischen dem Paar Nr. 3, oberhalb des Paars Nr. 4, zwischen Paar Nr. 5, unterhalb Paar Nr. 6, wonach sich das Webmuster wiederholt.
Gemäss Fig. 6 verläuft der Kettfaden 33 zwischen dem Schussfaden 31a der Lage 31 und Schussfaden 32a der Lage 32, die das erste Paar bilden, dann oberhalb des zweiten Paars, zwischen dem Paar Nr. 3, oberhalb Paar Nr. 4, zwischen den Paaren Nr. 5 und 6, unterhalb Paar Nr. 7, ehe sich das Webmuster wiederholt. Aus der Zeichnung geht hervor, dass insofern eine Unregelmässigkeit auftritt, als der Kettfaden 33 zwischen dem ersten Paar Schussfäden 31a und 32a nach oben steigt, aber zwischen den aus den Schussfäden 3 le und 32e und 31f sowie 32f gebildeten Paaren nach unten geleitet wird. Diesen Gewebeaufbau kann man variieren, indem man den Kettfaden nur beim Abwärtsgehen zwischen zwei Schussfäden verlaufen lässt (Fig. 6) oder in seinem ansteigenden Ast zwischen zwei Schussfäden verlaufen lässt oder sowohl in seinem aufsteigenden als auch absteigenden Ast zwischen zwei Schuss-faden-Paaren verlaufen lässt. Ausserdem können die Kettfäden alternierend zwischen zwei Schussfaden-Paaren im aufsteigenden und absteigenden Ast verlaufen.
Gemäss Fig. 7 verläuft der Kettfaden 43 zwischen den Schussfäden 41a der Lage 41 und dem Schussfaden 42a der Lage 42, die das erste Paar bilden, oberhalb des Paars Nr. 2, zwischen den Paaren Nr. 3 und 4, oberhalb Paar Nr. 5, zwischen Paar Nr. 6, unterhalb Paar Nr. 7, ehe sich das Webmuster wiederholt.
Die Figuren sind nur schematische Darstellungen. Natürlich beeinflusst das Strecken der Kettfäden die Lage der Schussfäden im benachbarten Querschnitt durch die Webart, so dass die Schussfäden, welche nicht durch die dargestellten Kettfäden beeinflusst werden, sich auch in unterschiedliche Ebenen legen können, was abhängig vom Einfluss der benachbarten Kettfäden ist.
Das Material für das Gewebe besteht vorzugsweise aus monofilen und/oder multifilen Fäden. Letztere kann man durch chemische Behandlung versteifen.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Zwei Lagen aus synthetischen Schussfäden und die beiden Lagen miteinander verbindende synthetische Kettfäden aufweisendes Formiergewebe für Papier-, Zellulose- o. dgl. Maschinen, bei welchem die Kettfäden separat die Schussfäden derjenigen Lage einbinden, die im Gebrauch des Formiergewebes an das herzustellende Material grenzt, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kettfaden (13, 23, 33, 34) so verläuft, dass er höchstens jeden sechsten Schussfaden (12 h) derjenigen Lage (12,22, 32) einbindet, die im Gebrauch den Entwässerungsmitteln (i, k, 1) der Maschine zugewandt ist und dass diese Lage (12,22, 32) eine Ebene (15) tangiert, welche ausserhalb jener Ebene (16) liegt, die diejenigen Kettfäden (13, 23,33,43) tangiert, welche die Lagen (11,12, 21, 22, 31,32) der Schussfäden (IIa, IIb, Ile, lld, lie, llf, 11g, 11h; 12a, 12b, 12c, 12d, 12e, 12f, 12g, 12h) miteinander verbindet.
2. Verfahren zur Herstellung des Formiergewebes, dadurch gekennzeichnet, dass man jeden Kettfaden (13, 23, 33,43) so verlaufen lässt, dass er höchstens jeden sechsten Schussfaden (12h) aus derjenigen Lage (12, 22, 32) einbindet, der im Gebrauch den Entwässerungsmitteln (i, k, 1) der Maschine zugewandt ist, und dass die Kettfäden (13, 23, 33,43) in einer solchen Weise gestreckt werden, dass die im Gebrauch den Entwässerungsmitteln (i, k, 1) der Maschine zugewandte Schussfaden-Lage (12, 22, 32) eine Ebene (15) tangiert, die ausserhalb einer Ebene (16) liegt, welche durch die die Lagen (11,12) miteinander verbindenden Kettfäden (13, 23, 33,43) tangiert wird.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Formiergewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schussfäden (IIa, IIb, 11c, lld, lie, llf, 11g, 11h; 12a...12h usw.) der beiden Lagen (11,12, 21, 22,31,32) als auch die diese Schussfäden einbindenden Kettfäden (13, 32,33,43) synthetische monofile Fäden sind.
4. Formiergewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in den beiden Lagen (11,12, 21, 22, 31, 32) angeordneten Schussfäden (IIa, IIb, Ile, lld, Ile, llf, 11g, 11h; 12a...12h usw.) im wesentlichen in einer ein Paar bildenden Weise übereinanderliegenden und dass jeder Kettfaden (13) der Reihenfolge nach zunächst zwischen dem ersten Paar (IIa, 12a), dann oberhalb des zweiten Paars (IIb, 12b), dann zwischen dem dritten Paar (11c, 12c), dann oberhalb des vierten Paars (lld, 12d), dann zwischen dem fünften Paar (lie, 12e), dann oberhalb des sechsten Paars (llf, 12f), dann zwischen dem siebten Paar (11g, 12g), dann unterhalb des achten Paars (11h, 12h) verläuft und dass sich dann das Muster wiederholt (Fig. 4).
5. Formiergewebe nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass das Einweben der Kettfaden (23) verläuft zunächst zwischen dem ersten Paar (21a, 22a), dann oberhalb des zweiten Paars, dann zwischen dem dritten Paar, dann oberhalb des vierten Paars, dann zwischen dem fünften Paar, dann unterhalb des sechsten Paars, worauf das Webmuster wiederholt wird (Fig. 5).
6. Formiergewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kettfaden (33) zunächst zwischen dem ersten Paar, dann oberhalb des zweiten Paars, dann zwischen dem dritten Paar, dann oberhalb des vierten Paars, dann zwischen dem fünften Paar, dann zwischen dem sechsten Paar, dann unterhalb des siebten Paars verläuft, worauf das Webmuster wiederholt wird (Fig. 6).
7. Formiergewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kettfaden der Reihe nach zwischen zwei Paaren, oberhalb des dritten Paars, zwischen dem vierten Paar, oberhalb des fünften Paars, zwischen dem sechsten Paar und unterhalb des siebten Paars verläuft, worauf das Webmuster wiederholt wird.
8. Formiergewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Reihenfolge nach jeder Kettfaden zwischen zwei
Paaren oberhalb des dritten Paars, zwischen dem vierten Paar, oberhalb des fünften Paars, zwischen dem sechsten Paar, zwischen dem siebten Paar und unterhalb des achten Paars läuft, worauf das Webmuster wiederholt wird.
9. Formiergewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder erste Kettfaden zunächst zwischen dem ersten Paar, dann oberhalb des zweiten Paars, dann zwischen dem dritten Paar, dann zwischen dem vierten Paar, dann zwischen dem fünften Paar, dann zwischen dem sechsten Paar, dann unterhalb des siebten Paars verläuft, und dass jeder zweite Kettfaden zunächst zwischen zwei Paaren, dann oberhalb des dritten Paars, dann zwischen dem vierten Paar, dann oberhalb des fünften Paars, dann zwischen dem sechsten Paar, dann unterhalb des siebten Paars verläuft, worauf das Webmuster wiederholt wird.
10. Formiergewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kettfaden zunächst zwischen dem ersten Paar, dann oberhalb des zweiten Paars, dann zwischen dem dritten Paar, dann zwischen dem vierten Paar, dann oberhalb des fünften Paars, dann zwischen dem sechsten Paar, dann unterhalb des siebten Paars verläuft, ehe das Webmuster wiederholt wird (Fig. 7).
11. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettfäden (13, 23, 33,43) gestreckt werden, während die Schussfäden (IIa, IIb, Ile, lld, Ile, llf, 11g, 11h; 12a...12h usw.) entspannt belassen bleiben.
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