CH617403A5 - Container for pourable products - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen dosenförmigen Behälter für schüttfähiges Gut, z.B. Wasch-, Putz- und Scheuermittel, mit einem die kreisrunde Füllöffnung fest verschliessenden, wenigstens eine exzentrische Schüttöffnung enthalten-5 den Deckel aus einem Kunststoff geringer elastischer Verformbarkeit, sowie einer den Deckel überdeckenden, gleichfalls mit wenigstens einer Schüttöffnung versehenen Kappe aus gleichem Werkstoff, deren Boden auf dem Deckelboden aufliegt, und die am Behälter durch Anschläge begrenzt zwi-10 sehen einer die Schüttöffnung des Deckels verschliessenden und einer diese Schüttöffnung freigebenden Stellung verdreh-bar gehalten ist.
Bei bekannten, aus Blech oder Kunststoff bestehenden Behältern dieser Art ist die Kappe nur wenig fest am Behälter i5 oder Deckel gehalten, so dass sie nicht nur mit minimaler Kraft zwischen ihren Endstellungen verdreht, sondern häufig auch leicht vom Behälter entfernt werden kann; und auch der Deckel ist vielfach mit geringer Kraft vom Behälter abzunehmen, z.B. um das erste Füllen oder ein Nachfüllen des Behäl-20 ters zu erleichtern.
Diese Behälter bieten infolgedessen praktisch keinen Schutz gegen unerwünschte Entnahme oder gegen Verschütten von Behälterinhalt, auch nicht durch kleinere Kinder, die aus Neugierde oder beim Spiel unnötigerweise unter Umständen 25 wertvolles Gut verschütten, die Umgebung verschmutzen oder sogar selbst durch aggresives Füllgut geschädigt werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, Behälter der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass Deckel und Kappe nur ungo ter besonders hohem Kraftaufwand oder mitHilfe eines Werkzeugs vom Behälter und voneinander getrennt werden können, und dass überdies die Kappe in ihrer Schliesslage derart mit dem Deckel verriegelbar ist, dass sie nur in einer für kleinere Kinder nicht erkennbaren Weise und mit einer das Lei-35 stungsvermögen solcher Kinder übersteigenden Kraft aus der Schliesslage herausbewegt werden kann.
Erreicht wird das bei einem Behälter der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäss dadurch, dass der Deckel am Behälter gegen Abziehen sowie gegen Drehen fest verra-40 stet ist sowie mit den radialen Endflächen von zwei achssymmetrischen stufenförmigen Randabsenkungen je zwei sich diametral gegenüberliegende Anschläge für je einen vom Kappenboden in eine Randabsenkung ragenden Gegenanschlag begrenzt, und vom Aussenrand jeder Randabsenkung mit Ab-45 stand von deren ein Verdrehen der Kappe im Uhrzeigersinn begrenzenden Anschlagflächen und von deren Umfangswand ein leistenförmiger, um die Drehachse der Kappe gebogener zweiter Anschlag aufragt, und dass die mit den Anschlagleisten des Deckels auf dem gleichen Kreisbogen liegenden Ge-50 genanschläge der Kappe etwa in der Mitte des äusseren Rand-des je einer schlitzförmigen Ausnehmung des Kappenbodens angeordnet sind, die sich etwa im Verlauf einer Sehne zwischen zwei Stellen der Innenkante zwischen Kappenboden und Kappenumfangswand erstreckt.
55 Bei einem in dieser Weise gestalteten Behälter lässt sich die Kappe zwischen einer Stellung, in der ihre Bodenöffnung die Schüttöffnung freigibt, und in der ihre Gegenanschläge an den einen Endflächen der Randabsenkungen anliegen, und einer Schliesslage, in der ihre Gegenanschläge an den An-60 schlagleisten des Deckels anliegen, relativ leicht hin und her drehen.
Durch Ausüben von radial nach innen gerichteten Kräften auf die Kappenkante im Bereich der schlitzförmigen Ausnehmungen des Kappenbodens lassen sich jedoch die Gegenan-65 schläge der Kappe so weit elastisch nach innen verlagern, dass sie bei weiterem Drehen der Kappe innen an den Anschlagleisten des Deckels vorbeigehen, bis sie an die anderen Anschlagflächen der Randabsenkungen des Deckels anstossen
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und nach Aufhören der radialen Krafteinwirkung hinter den Anschlagleisten des Deckels einrasten.
Dieser Vorgang kann dadurch erleichtert sein, dass die Gegenanschläge der Kappe ebenfalls als um die Deckelachse gebogene Leisten ausgebildet sind und die beim Drehen der Kappe in Schliesslage aufeinandertreffenden Kantenflächen der Anschlagleisten derart abgeschrägt sind, dass die Anschlagleisten der Kappe innen an den Anschlagleisten des Deckels vorbei bewegt werden können. In diesem Falle kann die zum Verlagern der Anschlagleisten der Kappe notwendige Kraft aus dem Aufwand verstärkter Drehkraft gewonnen werden, deren Grösse sich dann aus der Schrägstellung der aufeinandertreffenden und übereinander hinweggleitenden Kan-tenflächen ergibt. In Schüesslage der Kappe sollten jedoch im Interesse der Sicherung gegen unerwünschtes Öffnen die Anschlagleisten sich mit ebenen radialen Kantenflächen gegenüberliegen. Dann ist ein Öffnen nur nach Ausübung radialer Kräfte ausreichender Grösse und auf bestimmte Stellen des Kappenrandes möglich.
Zur Erläuterung weiterer Einzelheiten der Erfindung sei ein Ausführungsbeispiel des den Gegenstand der Erfindung bildenden Behälters anhand der Zeichnung näher beschrieben.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 den mit der Füllöffnung versehenen Halsteil eines sonst beliebig gestalteten Behälters in Ansicht,
Fig. 2 den fest auf diesem Halsteil anzubringenden Deckel von der Seite gesehen, teilweise geschnitten,
Fig. 3 den Deckel nach Fig. 2 von oben gesehen,
Fig. 4 die Kappe in Seitenansicht, teilweise geschnitten,
Fig. 5 die Kappe von oben gesehen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist der Hals la des Behälters 1 stufenförmig nach innen abgesetzt, im unteren Teil mit einer Vielzahl von achsparallelen rippenartigen Vorsprüngen 2 und darüber mit zwei eine Ringnut 3 bildenden umlaufenden Ringrippen 4 versehen. Darüber befindet sich ein nochmals stufenförmig nach innen abgesetzter, die Füllöffnung umgebender zylindrischer Kragen 5 geringer Höhe.
Der in den Fig. 2 und 3 gezeigte Deckel 6 besteht aus in geringem Masse elastisch verformbarem, d.h. stauchfähigem und dehnbarem Kunststoff, z.B. Polyäthylen oder Polystyrol.
Er ist an der Innenseite seiner den Behälterhals la eng um-schliessenden Umfangswand 6b unten mit einer Anzahl von inneren, zwischen die Rippen 2 des Behälterhalses la einschiebbaren achsparallelen Rippen 7 sowie darüber mit einer umlaufenden Ringrippe 8 versehen, die mit derNut 3 am Behälterhals la in Eingriff gebracht werden kann.
Die stufenförmig abgesetzten Teile des Behälterhalses la verleihen diesem eine hohe Steifigkeit und Formbeständigkeit; der Kragen 5 verhindert das Eindringen von Füllgut in den Spalt zwischen Deckel und Behälterhals.
Die mit äusseren Vorsprüngen des Behälterhalses zusammenwirkenden inneren Vorsprünge der Deckelumfangswand sichern den mit entsprechender axialer Kraft unter elastischer Dehnung aufgesetzten Deckel gegen unbeabsichtigtes und unerwünschtes Abheben vom Behälter sowie gegen Verdrehen gegenüber dem Behälter. Der Rand des Deckelbodens 6a ist zwischen zwei diametral gegenüberliegenden Anschlägen 9 und 9' stufenförmig abgesenkt- Von den Aussenkanten dieser Absenkungen 10, 10' ragt je eine um die Deckelmitte gebogene Anschlagleiste 11, 11' auf, die mit dem jeweils im Uhrzeigersinn folgenden Anschlag 9 bzw. 9' kleinere Zwischenräume 12,12' bilden, als mit dem jeweils anderen Anschlag.
Im Boden 6a des Deckels ist ferner eine exzentrische 'Schüttöffnung 13 vorgesehen, die dem Anschlag 9' näherliegt als dem Anschlag 9.
Die in den Fig. 4 und 5 dargestellte Kappe 14 ist so ausgebildet, dass sie nach Aufsetzen auf den durch den Deckel 6
verschlossenen Behälter 1 den darauf befestigten Deckel 6 völlig überdeckt und dabei mit ihrem Boden 14a unmittelbar auf dem Deckelboden 6a aufliegt, sowie mit einer inneren Ringrippe an ihrer Umfangswand 14b den freien Rand der 5 Deckelumfangswand 6b untergreift. Zweckmässig liegt dabei der freie Kappenrand unmittelbar auf der den Behälterhals la umgebenden Ringfläche lb des Behälters 1 auf, um ein Abheben der Kappe mit Hilfe eines in den Spalt zwischen Kappenrand und Behälter eingeführten Werkzeugs zu erschweren. 10 Von der Innenseite des Kappenbodens 14a ragen in den Bereich der Randabsenkungen 10,10' des Deckels 6 zwei sich diametral gegenüberliegende Anschlagleisten 15, 15', die auf dem gleichen Kreisbogen liegen, wie die Anschlagleisten 11, 11' des Deckels. Diese Anschlagleisten 15, 15' sind in bezug 15 lauf eine Durchbrechung 18 im Kappenboden 14a so angeordnet, dass sie ein Weiterdrehen der Kappe 14 gegen den Uhrzeigersinn durch Anliegen an den Anschlägen 9,9' desDeclcels verhindern, wenn die Durchbrechung 18 des Kappenbodens Ii4a die Schüttöffnung 13 des Deckels freigibt, und beim Dre-2o jhen der Kappe im Uhrzeigersinn an die Anschlagleisten 11, 11' des Deckels 6 anstossen, nachdem der Kappenboden 14a bereits die Schüttöffnung 13 verschlossen hat.
Die in diesem Falle sich berührenden Kantenflächen der Anschlagleistenpaare 11, 11' und 15, 15' sind derart abge-25 schrägt, dass beim Weiterdrehen der Kappe mit entsprechend erhöhter Kraft deren Anschlagleisten unter elastischer Verlagerung innen an den Anschlagleisten des Deckels vorbeigehen und schliesslich hinter den Anschlagleisten 11, 11' des Deckels nach aussen zurückfedern. Um die dazu nötige elastische Ver-30 lagerung der Anschlagleisten 15, 15'der Kappe zu erleichtern, ist der Kappenboden 14a mit zwei schlitzartigen Durchbrechungen 16, 16' versehen, die sich etwa im Verlauf zweier Sehnen innen an den Ansätzen der Anschlagleisten 15, 15' vorbei zwischen zwei Stellen der Innenkante zwischen Kappenum-35 fangswand 14b und Kappenboden 14a erstrecken. Diese Schlitze machen es auch möglich, die hinter den Anschlagleisten des Deckels nach aussen zurückgefederten Anschlagleisten 15, 15' der Kappe durch in deren Bereich auf den Kappenrand ausgeübte nach innen gerichtete radiale Kraft nach 40 innen zu verlagern, wenn die Kappe aus ihrer Endstellung gegen den Uhrzeigersinn verdreht werden soll, um die Durchbrechung 18 des Kappenbodens mit der Schüttöffnung 13 des Deckels zur Deckung zu bringen.
Um diese Entriegelung der Kappe zu erschweren, liegen 45 sich in der Endstellung der Kappe die Anschlagleisten von Kappe und Deckel mit ebenen radialen Kantenflächen gegenüber. Dann gelingt die Entriegelung nur, wenn auf die genannten Stellen des Kappenrandes nach innen gerichtete radiale Kräfte ausgeübt werden und zugleich die Kappe entge-50 gen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Zur besseren Übertragung dieser Drehkraft ist die Kappenumfangswand 14b gegenüber den Anschlagleisten 15,15' der Kappe aussen aufgerauht, z.B. durch achsparallele Rippen und Rillen 17.
Der Verschluss der Schüttöffnung 13 durch den Kappen-55 boden lässt sich auf relativ einfache Weise derart verbessern, dass der Behälter auch zum Aufbewahren von Flüssigkeiten geeignet ist.
Ein dazu genügend dichter Verschluss ergibt sich z.B. wenn die Schüttöffnung 13 auf der Aussenseite des Deckels 6 von
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einer ringförmigen Erhöhung umgeben ist, auf der der in Schliesslage gedrehte Kappenboden 14a dann mit Vorspannung dicht aufliegt.
Das kann auch dadurch erreicht oder unterstützt werden,
dass der die Schüttöffnung 13 enthaltende Teil des Deckelbo- 5 dens 6a kalottenförmig nach aussen gewölbt ist und durch diese Wölbung der an sich flache Kappenboden 14a gezwun-.
gen wird, sich dieser Wölbung mit Spannung anzupassen und dann in Schliesslage dichtend auf dem Rand der Schüttöffnung aufliegt.
Auch kann der Kappenboden an der Innenseite mit einer bogenförmigen Auflage oder Ausprägung versehen sein, die sich beim Drehen der Kappe in Schliesslage mit Druck über die Schüttöffnung des Deckels schiebt.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
- 617403PATENTANSPRÜCHE1. Dosenförmiger Behälter für schüttfahiges Gut mit einem die kreisrunde Füllöffnung fest verschliessenden, wenigstens eine exzentrische Schüttöffnung enthaltenden Deckel aus einem Kunststoff geringer elastischer Verformbarkeit sowie einer den Deckel überdeckenden, gleichfalls mit wenigstens einer Schüttöffnung versehenen Kappe aus gleichem Werkstoff, deren Boden auf dem Deckelboden aufliegt, und die am Behälter durch Anschläge begrenzt zwischen einer die Schüttöffnung des Deckels verschliessenden und einer diese Schüttöffnung freigebenden Stellung verdrehbar gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (6) am Behälter gegen Abziehen und gegen Drehen fest verrastet ist und mit den radialen Endflächen von zwei symmetrischen stufenförmigen Randabsenkungen (10,10') zwei sich diametral gegenüberliegende Anschläge (9,9') für je einen vom Kappenboden (14a) in eine Randabsenkung (10 bzw. 10') ragenden Gegenanschlag (15,15') begrenzt, und vom Aussenrand jeder Randabsenkung (10, 10') mit Abstand von deren ein Verdrehen der Kappe (14) im Uhrzeigersinn begrenzenden Anschlagflächen und von deren Umfangswand ein leistenförmiger, um die Drehachse der Kappe (14) gebogener zweiter Anschlag (11,11') aufragt, und dass die mit den Anschlagleisten (11,11') des Deckels auf dem gleichen Kreisbogen liegenden Gegenanschläge (15,15') der Kappe (14) etwa in der Mitte des äusseren Randes je einer schlitzförmigen Ausnehmung (16,16') des Kappenbodens angeordnet sind, die sich etwa im Verlauf einer Sehne zwischen zwei Stellen der Innenkante zwischen Kappenboden (14a) und Kappenumfangswand (14b) erstreckt.
- 2. Behälternach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (6) mit einer inneren Ringrippe (8) seiner den zylindrischen Behälterhals (la) eng umschliessenden Umfangswand (6b) in die Nut (3) zwischen zwei äusseren Ringrippen (4) des Behälterhalses (la) und mit inneren achsparallelen Rippen (7) zwischen äussere achsparallele Rippen (2) des Behälterhalses (la) eingreift.
- 3. Behälter nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auch die Gegenanschläge am Kappenboden (14a) ebenfalls aus um die Drehachse der Kappe (14) gebogenen Anschlagleisten (15,15') bestehen.
- 4. Behälter nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterhals (la) gegen den Behälter (1) stufenförmig nach innen abgesetzt ist.
- 5. Behälter nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vom Aussenrand der Randabsenkungen (10, 10') des Deckels (6) aufragenden zweiten Anschlagleisten (11,11') mit den ein Verdrehen der Kappe im Uhrzeigersinn begrenzenden Flächen der Anschläge (9, 9') je einen der Länge der Anschlagleisten (15,15') der Kappe entsprechenden Zwischenraum (12, 12') begrenzen.
- 6. Behälter nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Drehen der Kappe (14) im Uhrzeigersinn aufeinandertreffenden Kantenflächen der Anschlagleisten (11, 11') und (15, 15') derart abgeschrägt sind, dass die Anschlagleisten (15, 15') der Kappe (14) mit erhöhter Drehkraft unter elastischer Verlagerung nach innen an den Anschlagleisten(11, 11') des Deckels vorbeibewegt werden können.
- 7. Behälter nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Schliesslage der Kappe (14) die Anschlagleisten (11, 11'; 15,15') sich mit ebenen radialen Kantenflächen gegenüberliegen.
- 8. Behälter nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schüttöffnung (13) von einer ringförmigen Erhöhung auf der Aussenseite des Deckelbodens (6a) umgeben ist.
- 9. Behälter nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der die Schüttöffnung (13) enthaltende Teil des Dek-kelbodens (6a) kalottenförmig nach aussen gewölbt ist.
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