CH617468A5 - - Google Patents
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Description
Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, eine Webmaschine zu schaffen, in der langgestreckte Helfen mit feststehenden Führungsmitteln in Berührung stehen, die die in 15 Schussrichtung verlaufenden Reihen von Helfen während der Längsbewegung derselben - zur Bildung von Webfächern mit den von den Helfen gehaltenen Kettfäden - führen. Dabei soll die Verschiebung von Kettfäden in Schussrichtung von einer Stelle an eine andere möglich sein, sollen aber trotzdem die 20 Helfen während ihrer Längsbewegung zur Fachbildung positiv geführt werden.
Ferner soll eine positive Steuerung der Lagen einer Vielzahl von langgestreckten Helfen in einer gewünschten Anordnung mit wenigstens zwei in Schussrichtung verlaufenden Reihen 25 ermöglicht werden, um die Lagen der Kettfäden während der Fachbildung genau steuern zu können. Um dies zu erreichen, besitzt die erfindungsgemässe Webmaschine die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale.
Anhand der Zeichnung werden nachstehend Ausführungs- 30 beispiele der erfindungsgemässen Webmaschine erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Webmaschine zum Erzeugen von triaxialen Geweben (Doppelgeweben), 3s
Fig. 2 eine Teil-Seitenansicht der Webmaschine gemäss Fig.
1,
Fig. 3 in grösserem Masstab eine perspektivische, teilweise abgebrochene Ansicht von Teilen der Webmaschine gemäss Fig. 1 und 2, aus der insbesondere gewisse Antriebsmechanis- 40 men ersichtlich sind,
Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 3 mit zusätzlichen Antriebsmechanismen,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Helfe, wie sie in den Anordnungen der Fig. 1-4 verwendet wird, und 4S
Fig. 6 in grösserem Masstab eine teilweise geschnittene Aufrissansicht nach der Linie 6-6 in Fig. 2.
Die dargestellte Webmaschine enthält eine Vielzahl langgestreckter, in in Schussrichtung verlaufenden Reihen angeord- so neter Helfen zum Führen von Kettfäden S (Fig. 2) und Bilden von Webfächern mit denselben. Die Webmaschine kann jede beliebige Anzahl solcher in Schussrichtung verlaufender Helfenreihen besitzen, so lange nur auf jeder Seite der Maschine mindestens je eine Helfenreihe vorhanden ist. Als Beispiel 55 sind in Fig. 2 vier in Schussrichtung verlaufende Helfenreihen A, A', B und B' dargestellt. Die oberen Reihen A und A' bilden eine erste Gruppe oder ein erstes Paar von sich im wesentlichen gegenüberstehenden Helfenreihen, und die unteren Reihen B und B7 bilden eine zweite Gruppe bzw. ein zweites Paar von sich im 60 wesentlichen gegenüberstehenden Helfenreihen, wobei die beiden Gruppen A, A' und B, B' von Helfenreihen in Kettrichtung hintereinander angeordnet sind. Im einzelnen ist aus Fig. 2 ersichtlich, dass das untere Paar B, B' von sich gegenüberstehenden Helfenreihen in Richtung gegen den Warenrand 16 6s des erzeugten triaxialen Gewebes F unmittelbar nach dem anderen Paar A, A' von Helfenreihen angeordnet ist.
In der nachstehenden Beschreibung werden die in Fig. 1
und 2 linken Helfenreihen A und B als erste Helfenreihen der ersten bzw. der zweiten Gruppe A, A' bzw. B, B' bezeichnet, und die rechten Helfenreihen A7 und B' werden als zweite Helfenreihen der ersten bzw. der zweiten Gruppe bezeichnet. Die beiden ersten Helfenreihen A und B sind auf einer Seite des Weges der zum Warenrand 16 laufenden Kettfäden S getragen, und die beiden zweiten Helfenreihen A7 und B' sind auf der anderen Seite des Weges der zum Warenrand laufenden Kettfäden getragen.
Die in Schussrichtung verlaufenden Helfenreihen sind im dargestellten Ausführungsbeispiel in der bevorzugten Weise im wesentlichen horizontal angeordnet, wobei die Helfen bei ihrer Längsbewegung zur Fachbildung horizontal bewegt werden. Ein Schussfadeneintragmittel 17 trägt Schussfäden in die mit den Kettfäden S gebildeten Webfächer in einer horizontalen Ebene ein, die beträchtlich unter der Höhe der Helfenreihen liegt. Ebenso verläuft der Warenrand 16 des aus den Kettfäden S und den Schussfäden erzeugten triaxialen Gewebes F im wesentlichen horizontal und in einem beträchtlichen Abstand unter der Höhe der Helfenreihen A, A', B, und B7. Das erzeugte Gewebe F bewegt sich während des Webens beim Warenrand 16 auf einem im wesentlichen vertikalen Weg nach unten. Geeignete Schussanschlagmittel sind vorgesehen, um jeden der nacheinander eingetragenen Schussfäden gegen den Warenrand 16 zu schieben. Diese Schussanschlagmittel arbeiten in bekannter Weise in vorgegebener zeitlicher Beziehung zur Tätigkeit der Helfenreihen A, A7, B und B7 und des Schusseintragmittels. Ein Beispiel einer geeigneten Schussanschlagvorrichtung ist in der US-PS 3 799 209 beschrieben, so dass auf eine eingehendere Beschreibung der Schussanschlagmittel hier verzichtet werden kann.
Obwohl die Helfenreihen, die Trag- und Steuermechanismen für dieselben und der Warenrand 16 des Gewebes F in horizontalen Lagen dargestellt sind, ist es klar, dass sie auch andere Lagen einnehmen könnten, so dass sich das Gewebe beim Warenrand 16 während des Webens nach oben oder horizontal oder in irgend einer gewünschten geneigten Richtung bewegen würde.
Jede der Helfen kann im wesentlichen von der Art in der in der CH-PS 610 601 beschriebenen sein. Die in Fig. 5 dargestellte Helfe ist langgestreckt, besteht aus relativ dünnem, streifenförmigem Material und besitzt einen langgestreckten Hauptabschnitt 21 von vorbestimmter Breite sowie einen langgestreckten Vorderabschnitt 22 geringerer Breite, der sich vom Hauptabschnitt 21 aus nach vorn erstreckt. Der schmalere Vorderabschnitt 22 kann etwa halb so breit sein wie der Hauptabschnitt 21, und er endigt in einem abgerundeten, etwa halbkreisförmigen Nasenabschnitt, der das vorderne Ende der Helfe bildet. Jede Helfe besitzt in ihrem Nasenabschnitt eine Fadenführungsöffnung 24 zur Aufnahme eines der Kettfäden S. Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass die Kettfäden S durch die zugeordneten Helfen hindurch zum Warenrand 16 des erzeugten triaxialen Gewebes verlaufen. Die Kettfäden können den Helfen von einer geeigneten, nicht dargestellten Lieferquelle zugeführt werden, die von den Helfenreihen A, A7, B und B' entfernt angeordnet ist.
Die Helfen in jeder der Reihen A, A7, B und B7 können in beliebigen Abständen voneinander angeordnet sein. Vorzugsweise ist jedoch der Abstand zwischen unmittelbar benachbarten Helfen in jeder Reihe wenigstens etwa gleich der Dicke jeder Helfe, so dass die Kettfäden S ungehindert durch die Helfen der Reihe und zwischen den Helfen der in Kettrichtung unmittelbar benachbarten Reihe hindurch laufen können. Aus demselben Grund sind auch vorzugsweise die Helfen in den oberen Reihen A und A7 bezüglich der Helfen in den unteren Reihen B und B7 in Schussrichtung versetzt angeordnet. Die Helfen sind zweckmässig recht dünn, und der Abstand zwi-
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sehen unmittelbar benachbarten Helfen in jeder in Schussrichtung verlaufenden Reihe ist vorzugsweise etwa gleich gross wie die Dicke jeder Helfe, so dass triaxiale Gewebe hoher Dichte mit feinen Kettfäden erzeugt werden können. In den Fig. 1,3 und 4 sind zur Verbesserung der Übersichtlichkeit viele der Helfen in jeder Reihe weggelassen worden.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Helfen in den beiden ersten Reihen A und B bezüglich der Helfen in den zweiten Reihen A' und B ' versetzt angeordnet und sind gleichzeitig die Helfen in der ersten Gruppe A, A'bezüglich der Helfen in der zweiten Gruppe B, B' versetzt angeordnet, wie aus Fig. 6 zu ersehen ist. Wenn irgend eine der Helfenreihen in einer vorgeschobenen Stellung ist, kann daher die im wesentlichen gegenüberstehende Reihe des betreffenden Paares entweder in zurückgezogener oder ebenfalls in vorgeschobener Stellung sein. Dank dieser Anordnung ist somit die Herstellung verschiedener Formen von triaxialen Geweben möglich. Obwohl jedoch im dargestellten Ausführungsbeispiel die Helfen in jeder Reihe bezüglich der Helfen in anderen Reihen versetzt sind, ist es klar, dass die Helfen in jeder Reihe bezüglich der Helfen in den anderen Reihen auch anders als wie vorstehend beschrieben angeordnet sein könnten.
Die sich gegenüberliegenden Längsseitenkanten der Helfe verlaufen vorzugsweise, wie in Fig. 5 dargestellt, parallel zueinander, und da der langgestreckte Vorderabschnitt 22 wesentlich weniger breit ist als der Hauptabschnitt 21, bildet der Hauptabschnitt eine vorstehende Schulter auf der Helfe, an welcher Schulter eine Verschiebeleiste eines Helfenver-schiebungsmittels angreifen kann, um die Helfen der betreffenden Reihe während des Betriebes der Webmaschine in Schussrichtung zu verschieben. Jede Helfe ist auch mit Mitteln ausgerüstet, über welche der Helfe eine Fachbildungsbewegung in Längsrichtung erteilt werden kann. Zu diesem Zweck ist der hintere, vom Vorderabschnitt 22 entfernte Teil jeder Helfe mit einem nach der Seite offenen Ausschnitt 25 versehen, der teilweise von einem hakenförmigen Vorsprung 26 am hinteren Ende des Hauptabschnitts 21 der Helfe begrenzt ist.
Wie in den Fig. 2 bis 4 dargestellt, greift in die Ausschnitte 25 der Helfen jeder der Reihen A, A', B und B' eine langgestreckte Rippe 31a eines zugeordneten Fachbildungsmittels 31 ein. Jeder der in Schussrichtung verlaufenden Helfenreihen A, A', B und B' ist, zum Bewegen derselben in Längsrichtung der Helfen zwischen der in Fig. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellten zurückgezogenen Stellung und der in Fig. 2 für die Reihen A' und B mit unterbrochenen Linien dargestellten vorgeschobenen Stellung, je eines der Fachbildungsmittel 31 zugeordnet. In diesem Zusammenhang ist festzustellen, dass die einander zugekehrten Längsseitenkanten der Helfen der beiden ersten Reihen A und B auf der Oberseite bzw. auf der Unterseite einer ersten feststehenden Führungsplatte 32 gleiten, während die einander zugekehrten Längsseitenkanten der Helfen der beiden zweiten Reihen A' und B' auf der Oberseite bzw. auf der Unterseite einer zweiten feststehenden Führungsplatte 32' gleiten. Die feststehenden Führungsplatten 32 und 32' erstrecken sich in Schussrichtung über eine Distanz, die etwa gleich der Breite des triaxialen Gewebes F ist, und die einander zugekehrten Ränder der Platten 32 und 32' haben voneinander einen Abstand (vgl. Fig. 1), der ausreicht, um eine genügende Öffnung für den Durchtritt der Kettfäden S und für die Bildung von Webfächern mit den Kettfäden zu bilden, wobei die Fadenführungsöffnungen 24 in den Helfen vor den einander zugekehrten Rändern der Führungsplatten 32 bzw. 32' liegen.
Jedes der Fachbildungsmittel 31 kann eine in Schussrichtung verlaufende Helfenbewegungsleiste 31b enthalten, die nach einem vorbestimmten Muster bezüglich feststehender Teile, einschliesslich der Führungsplatten 32 und 32', nach vorn in eine vorgeschobene Stellung und nach hinten in eine zurückgezogene Stellung bewegbar ist. Jede dieser Leisten 31b trägt eine langgestreckte, in Schussrichtung verlaufende Rippe 31a, die mit den Ausschnitten 25 und hakenförmigen Vorsprüngen 26 (Fig. 2 bis 4) der Helfen jeweils einer der Helfenreihen A, A', B und B', in Eingriff steht. Die Helfen der Reihen A und B bewegen sich gemäss Fig. 2 von links nach rechts und die Helfen der Reihen A' und B' von rechts nach links, wenn sie jweils nach vorn in die vorgeschobenen Offenfachstellungen verbracht werden. Wenn die Helfen in die in Fig. 2 mit ausgezogenen Linien dargestellten zurückgezogenen Offenfachstellungen verbracht werden, bewegen sie sich nach hinten.
Für die Führung der Helfen bei der Fachbildung und für das Verschieben der Helfen in Schussrichtung sind für jede Helfenreihe A, A', B und B' Führungsmittel vorgesehen, welche Durchlässe bilden. Zu diesen Führungsmitteln gehören feststehende Glieder 34a, 34b, 34a' und 34b' und bewegbare Glieder 35a, 35b, 35a' und 35b'.
Jedes feststehende Glied 34a, 34b, 34a' bzw. 34b' bildet erste Durchlassteile zur führenden Aufnahme von Helfen bei der Fachbildungsbewegung derselben entweder gegen die vorgeschobene Stellung, wie dargestellt, oder aber gegen die zurückgezogene Stellung. Die feststehenden Glieder können die Form von langgestreckten, in Schussrichtung verlaufenden Leisten 40 (Fig. 1 bis 4) haben, die so angeordnet sind, dass ihre der entsprechenden Führungsplatte 32 oder 32' zugekehrten Oberflächen von dieser Führungsplatte einen Abstand haben, der etwas grösser ist als die Breite des schmaleren Vorderabschnittes 22 (Fig. 5) der Helfen. Die der entsprechenden Führungsplatte 32 oder 32' zugekehrte Oberfläche jeder Führungsleiste 40 hat die Form einer Vielzahl von vorstehenden Trennwänden, die eine in Schussrichtung verlaufende Reihe von Durchlassteilen 41 (Fig. 4) bilden, welche dazu dienen, die betreffenden Helfen bei der Bewegung in die und aus den erwähnten zurückgezogenen und vorgeschobenen Offenfachstellungen zu führen. Die feststehenden Glieder 34a, 34b, 34a' und 34b' und die Platten 32 und 32' bilden zusammen feststehende, sich in Schussrichtung der Webmaschine erstreckende Mittel zum Angreifen an mittleren Teilen der Helfen und zum geführten Tragen und Halten dieser Helfen in vorbestimmter Anordnung in den in Schussrichtung verlaufenden Reihen. Die Helfen werden von den Helfenbewegungsleisten 31b in der beschriebenen Weise in Helfenlängsrichtung über die genannten feststehenden Mittel bewegt.
Die bewegbaren Glieder 35a, 35a' und 35b und 35b' bilden zweite Durchlassteile zur führenden Aufnahme von Helfen bei der Fachbildungsbewegung derselben entweder gegen die zurückgezogene Stellung, wie im dargestellten Beispiel, oder aber gegen die vorgeschobene Stellung. Die bewegbaren Glieder sind dazu eingerichtet, die betreffenden Helfenreihen A, A', B und B' und die von den Helfen in diesen Reihen geführten Kettfäden S im Verlaufe des Webens in Schussrichtung zu verschieben, wobei jede Helfe in der Reihe aus einem feststehenden Durchlass in einen anderen verschoben wird und damit die Kettfäden aus einer Lage in Schussrichtung in eine andere Lage verbracht werden, so dass die Kettfäden bezüglich der Schussfäden schräg verlaufen können. Jedes bewegbare Glied hat die Form einer langgestreckten, in Schussrichtung verlaufenden und in Schussrichtung verschiebbaren Helfenverschie-beleiste 45, die hinter der betreffenden Helfenführungsleiste 40 angeordnet ist. Die Helfenverschiebeleiste 45 kann bei ihrer Verschiebung die Führungsleiste 40 gleitend berühren oder von derselben einen kleinen Abstand haben. Jede Helfenverschiebeleiste 45 besitzt eine in Schussrichtung verlaufende Reihe von in kleinen Abständen voneinander angeordneten, sich nach vorn und nach hinten erstreckenden Trennwänden, die eine in Schussrichtung verlaufende Reihe von Durchlassteilen (ähnlich den feststehenden Durchlassteilen 41)
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bilden, welche dazu dienen, die vorstehenden Schultern der Helfen in der betreffenden Reihe aufzunehmen und zu führen. Die den feststehenden Führungsplatten 32 bzw. 32' zugekehrten Oberflächen der Helfenverschiebeleisten 45 haben von diesen Führungsplatten einen ausreichenden Abstand, um die s Bewegungen der Helfenbewegungsleisten 31b in den Zwischenräumen zwischen den Leisten 45 und.den Platten 32, 32' zu ermöglichen.
Mit jeder Helfenverschiebeleiste 45 wirkt eine geeignete Steuereinrichtung 47 zusammen, die in Fig. 2 schematisch in io Blockform eingezeichnet ist. Die Steuereinrichtung 47 vermittelt der Helfenverschiebeleiste 45 nach jeder oder nach einigen der Rückwärts- oder Rückzugsbewegungen der betreffenden Helfenbewegungsleiste 31b eine aktive Verschiebebewegung in Schussrichtung. Die aufeinanderfolgenden aktiven Verschie- is bungen jeder Helfenverschiebeleiste 45 in Schussrichtung können wahlweise in einer Richtung oder in der entgegengesetzten Richtung bewirkt werden, und zwar jeweils um eine Strecke, die im wesentlichen gleich einem ganzzahligen Vielfachen des Abstandes zwischen den Mitten benachbarter Durch- 20 lässe 41 ist. Mit den Verschiebungen der Helfenverschiebeleisten in Schussrichtung werden normalerweise die bewegbaren zweiten Durchlassteile auf die feststehenden ersten Durchlassteile ausgerichtet, so dass die Durchlassteile zum führenden Aufnehmen der Helfen bei deren Längsbewegung zusammen- 2s wirken. Mit der Summe aller aktiven Verschiebungen jeder Helfenverschiebeleiste 45 in Schussrichtung wird normalerweise bewirkt, dass Helfen einer gegebenen R.eihe von einem Ende dieser Reihe an das benachbarte Ende einer anderen der Helfenreihen übertragen werden müssen. Diese Übertragun- 3» gen werden von Übertragungsmitteln 50 und 50' bewirkt, die in Fig. 1 schematisch in Blockform eingezeichnet sind.
Für das dargestellte Ausführungsbeispiel kann angenommen werden, dass aufeinanderfolgende Helfen in den beiden ersten Reihen A und B gegen die in Fig. 2 dem Betrachter zugewand- 35 ten Enden dieser Reihen geschoben werden und dass die nacheinander zu diesen Enden gelangenden Helfen von einem ersten Übertragungsmittel 50 an die benachbarten Enden der im wesentlichen gegenüberstehenden zweiten Reihen A' bzw. B' übertragen werden. Natürlich werden dann die aufeinander- 40 folgenden Helfen gegen die anderen Enden dieser zweiten Reihen A' und B' geschoben und von diesen durch ein zweites
Übertragungsmittel 50' an die benachbarten hinteren Enden der beiden ersten Helfenreihen A und B übertragen. In jedem Fall vermittelt die jeder Helfenverschiebeleiste 45 zugeordnete Steuereinrichtung 47 der betreffenden Helfenverschiebeleiste 45 jeweils auch inaktive Verschiebebewegungen, um die Leiste nach jeder aktiven Verschiebung wieder in die Ausgangsstellung zurück zu bringen.
Nach jeder aktiven Verschiebung jeder Helfenverschiebeleiste 45 in Schussrichtung bewegt das betreffende Fachbildungsmittel 31 alle Helfen der betreffenden Reihe nach vorn in die vorgeschobene Stellung, wobei die Hauptabschnitte 21 der Helfen nach vorn aus den Durchlässen der Helfenverschiebeleiste 45 heraus bewegt werden, so dass die Helfenverschiebeleiste 45 inaktiv in die Ausgangsstellung zurückgeschoben werden kann, ohne von den Helfen behindert zu werden oder dieselben in Schussrichtung zu verschieben.
Geeignete Antriebsmittel für die Helfenverschiebeleisten 45 und die Fachbildungsmittel 31 können beispielsweise die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Form haben. Gemäss Fig. 3 und 4 sind auf einer Hauptantriebswelle 51 mehrere Steuerkurvenscheiben montiert, von welchen entsprechende Kurvenfolger-arme betätigt werden. Für den Antrieb der Helfenverschiebeleisten 45 ist ein Kurbelarm 52 (Fig. 3) vorgesehen, der mit einer Kurvenscheibe 54 in Berührung steht, welche über Zahnräder von der Welle 51 aus angetrieben wird. Durch das Hin-und Herschwenken des Armes 52, in Fig. 3 durch Pfeile angedeutet, wird eine Verbindungsstange 55 bewegt, die ihrerseits einen Winkelhebel 56 verschwenkt, welcher auf einem feststehenden Teil der Webmaschine gelagert ist. Diese Bewegungen sind ebenfalls in Fig. 3 durch Pfeile angedeutet. Das vom Anlenkpunkt der Stange 52 entfernte Ende des Winkelhebels 56 ist mit der Helfenverschiebeleiste 45 verbunden, die der Helfenreihe A' zugeordnet ist. Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, ist eine ähnliche Anordnung mit einem Kurvenfolgerarm 62 einer Kurvenscheibe 64, einer Verbindungsstange 65 und einem Winkelhebel 66 für den Antrieb der der Helfenreihe B' zugeordneten Helfenverschiebeleiste 45 vorgesehen.
Die Längsbewegungen der Helfen werden durch Paare von Kurvenscheiben 71,72,73,74 bewirkt, die mit Kurvenfolger-armen 76 und 77 zusammenwirken, um Verbindungslenker 78 und 79 hin und her zu bewegen, welche an die Helfenbewegungsleisten 31b angeschlossen sind.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Webmaschine zum Herstellen von triaxialen Geweben, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von langgestreckten Helfen zum Führen von Kettfäden, welche Helfen in in Schussrichtung verlaufenden Reihen (A, A', B, B') angeordnet sind, wobei jede der Helfen einen Ausschnitt (25) für den Angriff von Kräften zum Bewegen der Helfe in Längsrichtung aufweist, Mittel (35a, 35b, 35a', 35b') zum Verschieben der Helfen in Schussrichtung, feststehende, sich in Schussrichtung der Webmaschine erstreckende Mittel (32, 32', 34a, 34b, 34a', 34b') zum geführten Halten der Helfen in den genannten Reihen (A, A', B, B') und Mittel (31b), die bezüglich der feststehenden Mittel (32, 32', 34a, 34b, 34a', 34b') zwischen einer vorgeschobenen Stellung und einer zurückgezogenen Stellung bewegbar sind und in die Ausschnitte (25) der Helfen eingreifen, um die Helfen in ihrer Längsrichtung zwischen einer vorgeschobenen Stellung und einer zurückgezogenen Stellung über die feststehenden Mittel zu bewegen, so dass die von den Helfen geführten Kettfäden Webfächer bilden.
2. Webmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten feststehenden Mittel (32, 32', 34a, 34b, 34a', 34b') dazu eingerichtet sind, die Helfen in wenigstens zwei sich praktisch gegenüberstehenden Reihen (A, A') zu halten.
3. Webmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten feststehenden Mittel (32, 32', 34a, 34b, 34a', 34b') dazu eingerichtet sind, die Helfen in wenigstens zwei Reihen (A, B) zu halten, die voneinander in Kettrichtung einen Abstand haben.
4. Webmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten feststehenden Mittel (32, 32', 34a, 34b, 34a', 34b') dazu eingerichtet sind, die Helfen in wenigstens zwei Reihen (A, A') zu halten, und ein erstes und ein zweites in Schussrichtung langgestrecktes Führungsmittel (32 bzw. 32') in Berührung mit den Helfen einer ersten bzw. einer zweiten Reihe (A bzw. A1) aufweisen und dass die in die Ausschnitte (25) der Helfen eingreifenden Mittel (31b) eine erste und eine zweite in Schussrichtung langgestreckte Helfen-bewegungsleiste aufweisen, die neben dem ersten bzw. neben dem zweiten Führungsmittel (32 bzw. 32') bewegbar angeordnet sind und mit den Helfen der ersten Reihe (A) bzw. mit den Helfen der zweiten Reihe (A') in Eingriff stehen.
5. Webmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Helfen eine Längsseitenkante aufweist und dass die genannten feststehenden Mittel (32,32', 34a, 34b, 34a', 34b') langgestreckte, sich in Schussrichtung erstrek-kende Platten (32,320 aufweisen, die jeweils mit den Längsseitenkanten der Helfen einer Reihe in gleitender Berührung stehen.
6. Webmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Helfen mit einer vorliegenden Schulter ausgebildet ist und dass die genannten feststehenden Mittel (32, 32', 34a, 34b, 34a', 34b') eine Vielzahl von Trennwänden aufweisen, die voneinander Abstände in Schussrichtung haben und die die Schultern der Helfen einer Reihe zwischen sich aufnehmen und führen, um die Helfen in Abständen voneinander und parallel zueinander zu halten.
7. Webmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Helfen einen Nasenabschnitt mit einer durchgehenden Fadenführungsöffnung (24) sowie einen mittleren Teil mit einer Längsseitenkante aufweist, dass die genannten feststehenden Mittel (32, 32', 34a, 34b, 34a', 34b') zum Führen der mittleren Teile der Helfen eingerichtet sind, um die Helfen in den in Schussrichtung verlaufenden Reihen (A, A') zu halten, dass die genannten bewegbaren Mittel (31b) Helfenbewegungsleisten aufweisen, welche neben den feststehenden Mitteln (32,32', 34a, 34b, 34a', 34b') angeordnet sind und in die Ausschnitte (25) der Helfen eingreifen, und dass
Antriebsmittel vorgesehen sind zum Bewegen der Helfenbewegungsleisten (31b) bezüglich der feststehenden Mittel (32, 32', 34a, 34b, 34a', 34b'), um die Helfen in ihrer Längsrichtung zu bewegen.
8. Webmaschine nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten feststehenden Mittel (32, 32', 34a, 34b, 34a', 34b') eine langgestreckte, sich in Schussrichtung erstreckende Platte (32) enthalten, die die Helfen einer Reihe (A) gleitend berührt, sowie Trennwände, die von der Platte (32) einen Abstand in Kettrichtung und voneinander Abstände in Schussrichtung haben und die die Helfen einer Reihe zwischen sich aufnehmen und führen, so dass die feststehenden Mittel die Helfen der Reihe in Abständen voneinander und parallel zueinander halten.
9. Webmaschine nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede Helfenbewegungsleiste (31b) jeweils mit den Ausschnitten (25) aller Helfen der betreffenden Reihe (A bzw. A') in Eingriff steht.
10. Webmaschine nach Patentanspruch 7, gekennzeichnet durch Mittel (45) zum gemeinsamen Verschieben der Helfen einer jeweils zugeordneten Helfenreihe in Schussrichtung längs der betreffenden Helfenbewegungsleiste (31b), wobei die Fachbildungsmittel (31) und die Mittel (45) zum Verschieben von Helfen in Schussrichtung den Eingriff der Helfenbewegungsleisten (31b) in die Ausschnitte (25) der Helfen während der gemeinsamen Verschiebung der Helfen in Schussrichiung aufrechterhalten.
11. Webmaschine nach Patentanspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (45) zum Verschieben von Helfen in Schussrichtung mit den Antriebsmitteln der Helfenbewegungsleisten (31b) gekuppelt sind, um die Verschiebung der Helfen in Schussrichtung in vorbestimmter zeitlicher Beziehung zur Bewegung der Helfenbewegungsleisten (31b) vorzunehmen, während die Helfen in der zurückgezogenen Offenfachstellung sind.
12. Webmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Helfen aus streifenförmigem Material hergestellt sind und jede der Helfen einen Nasenabschnitt mit einer durchgehenden Fadenführungsöffnung (24) sowie einen vom Nasenabschnitt entfernten hinteren Teil mit einem hakenförmigen Vorsprung (26) aufweist, welcher Vorsprung den nach der Seite offenen Ausschnitt (25) in der Helfe begrenzt, dass die feststehenden Mittel (32, 32', 34a, 34b, 34a', 34b') zum Führen von zwischen den Nasenabschnitten und den hinteren Teilen liegenden Abschnitten der Helfen eingerichtet sind, um die Helfen in wenigstens zwei sich praktisch gegenüberstehenden der in Schussrichtung verlaufenden Reihen (A, A') zu halten, dass die genannten bewegbaren Mittel (31b) Fachbildungsmittel (31) mit Helfenbewegungsleisten (31b) aufweisen, die neben den feststehenden Mitteln (32,32', 34a, 34b, 34a', 34b') angeordnet sind und je mit einer in die Ausschnitte (25) der Helfen einer zugeordneten der in Schussrichtung verlaufenden Reihen (A bzw. A') eingreifenden Rippe (31a) versehen sind, dass Mittel (45) vorgesehen sind zum Verschieben der Helfen bezüglich der feststehenden Mittel (32,32',34a, 34b, 34a', 34b') in Schussrichtung in vorbestimmter zeitlicher Beziehung zur Bewegung der Helfenbewegungsleisten (31b), während die Helfen in der zurückgezogenen Offenfachstellung sind, und dass Mittel (50, 50') vorgesehen sind zum Übertragen von Helfen von einem Ende einer der Helfenbewegungsleisten (31b) an ein benachbartes Ende der anderen Helfenbewegungsleiste (31b).
Webmaschinen zum Herstellen von triaxialen Geweben, in denen Kettfäden von Helfen geführt werden, welche in in Schussrichtung verlaufenden Reihen angeordnet sind, und in s
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denen Mittel zum Bewegen der Helfen in Längsrichtung vorgesehen sind, um mit den Kettfäden Webfächer zu bilden, in welche Schussfäden eingetragen werden können, und Mittel zum Verschieben der Helfen in Schussrichtung vorgesehen sind, um die von den Helfen geführten Kettfäden in Schuss- s richtung von einer Stelle an eine andere zu verbringen, sind bekannt. Die bekannten Maschinen weisen jedoch Unzulänglichkeiten auf hinsichtlich der Halterung und Führung der Helfen bei der Fachbildungsbewegung in Längsrichtung der Helfen unter gleichzeitiger Ermöglichung der Verschiebung 10 der Helfen in Schussrichtung und Aufrechterhaltung vorgegebener Helfenabstände.
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