CH617596A5 - Cross-country ski binding - Google Patents
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- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B5/00—Footwear for sporting purposes
- A43B5/04—Ski or like boots
- A43B5/0411—Ski or like boots for cross-country
- A43B5/0413—Adaptations for soles or accessories associated with soles for cross-country bindings
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Description
Die Erfindung betrifft eine Langlaufbindung mit einem Backen, der zwei sich im wesentlichen senkrecht zur Lauffläche erstreckende Seitenteile aufweist, die zumindestens an einem vor dem Zehenbereich des Schuhes angeordneten Sohlenfortsatz angreifen, wobei zum Festhalten des Sohlenfortsatzes ein Klemmbügel vorgesehen ist, der zumindestens mit seinem einen Ende an dem einen Seitenteil schwenkbar gelagert ist.
Es sind bereits Langlaufbindungen mit Zehenführungsbak-ken und mit einem mit seinen Schenkelenden an den Zehenführungsbacken schwenkbar befestigten Bügel bekannt, der in niedergeschwenkter Stellung mittels eines in der Längsmitte am Vorderende des Backens schwenkbar gelagerten zahnstangenartigen Hebels fixierbar ist. Zur Verhinderung eines Ausrutschens nach hinten sind von der Bodenplatte des Backens nach oben abstehende Dorne vorgesehen, auf welche der Schuh mit bodenseitigen, im Bereiche des Sohlenfortsatzes angeordneten Löchern aufgesetzt wird. Bei einer anderen ähnlichen Ausführungsform einer Langlaufbindung erfolgt die Schuhfixierung durch von oben einrastende Dorne. Bindungen dieser Art sind verhältnismässig voluminös und ragen mit einem wesentlichen Teil der Seitenführungen über den Längsrand der Skier hinaus, wodurch hohe Reibungen in der Spur entstehen.
Schliesslich sind Langlaufbindungen mit vor dem Zehen-Ballenbereich angeordneten Backen bekannt geworden, dessen Spitzenteil kastenförmigen Querschnitt zum Einführen eines Sohlenfortsatzes aufweist, welcher darin durch einen seitlich einzusteckenden Dorn fixierbar ist. Wohl zeichnet sich dieser Backen durch seine kleine Form aus, wodurch er weniger Reibung in der Spur verursacht und geringes Gewicht aufweist, doch ist die Fixierung des Schuhes umständlich, wobei auch der Verlust des Dornes zu befürchten ist.
Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Backens mit den Vorteilen des zuletzt genannten, ohne jedoch die Nachteile desselben in Kauf nehmen zu müssen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird bei einer Langlaufbindung der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäss vorgeschlagen, dass der Klemmbügel in der Gebrauchsstellung sich quer zur Schilängsrichtung streckt und in einer quer zur Schilängsrichtung verlaufenden Ebene verschwenkbar ist und mit seinem anderen Ende mit dem anderen Seitenteil des Backens verrastbar ist.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, in welcher ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Langlaufbindung sowie eines hiefür zweckmässig ausgebildeten Schuhes dargestellt ist. Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht des Backens der Langlaufbindung mit nur angedeutetem Schuh, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 bei eingesetztem Schuh, Fig. 3 eine Ansicht des Backens in der Richtung des Pfeiles B in Fig. 1 bei eingesetztem Schuh und abgetrenntem Griff und Fig. 4 eine Ansicht des Backens in der Richtung des Pfeiles C der Fig. 1 ebenfalls bei eingesetztem Schuh.
1 bezeichnet den Backen der erfindungsgemässen Langlaufbindung, welcher in der Draufsicht gesehen zur Skispitze hin zusammenläuft und nahe seinem spitzenseitigen Ende eine Engstelle 2 aufweist, über die sich quer zur Skilängsachse ein Bügel 3 erstreckt. Eine Sohlenplatte 4 des Backens 1 besitzt Löcher 5 zum Niederschrauben desselben am Ski 6 sowie hochgezogene Längsränder 7, 8 zwischen denen ein Sohlenfortsatz 9 eines Langlaufschuhes 10 zu liegen kommt.
Der Bügel 3 besteht aus federndem Material und ist an seinem einen Ende in einer Öse 11 des hochgezogenen Längsrandes 8 schwenkbar gelagert, während das andere Ende des Bügels 3 zu einem Griff 12 geschwungen in eine Ausnehmung 13 des Längsrandes 7 eingerastet werden kann, die einen nach unten offenen Haken 14 bildet.
Die Oberseite des Sohlenfortsatzes 9 ist gekrümmt, d. h. im Querschnitt quer zur Laufrichtung bogenförmig bzw. bombiert ausgeführt, wobei die Krümmung zum Zwecke des leichteren Spannens des Bügels 3 asymmetrisch mit dem Scheitel nahe der Öse 11, in welcher der Bügel gelagert ist, ausgeführt ist.
Der Bügel 3 besitzt eine Auskröpfung 15, durch welche er in der Spannstellung gegen Verdrehung gesichert ist. Die dargestellte Auskröpfung kann durch jede Form einer in der Spannstellung des Bügels in der Laufrichtung gelegene Krümmung bzw. durch eine flache Ausbildung mit gleichem Erfolg ersetzt werden. Im vorliegenden Falle ist der Bügel aus einem Fedexdraht hergestellt.
Das Einsteigen in die Backen 1 erfolgt, wie bereits einleitend als Vorteil der erfindungsgemässen Langlaufbindung hervorgehoben wurde, bei zurückgeschwenktem bzw. geöffnetem Bügel 3 von oben, worauf der Bügel 3 unter steigender Vorspannung geschlossen, d. h. in die Spannstellung niedergeschwenkt und in der Ausnehmung 13 eingerastet wird, wodurch die Bindung geschlossen bzw. die Schuhsohle in dieser gehalten ist. Zur Verhinderung eines Herausrutschens des Fortsatzes 9 unter dem Bügel 3 können verschiedene Vorkehrungen, z. B. in Form einer Verbreiterung 9A oder Erhöhung des Sohlenfortsatzes an dem über die Engstelle 2 hinausgehenden Teil desselben, womit sich der Sohlenfortsatz an den die Engstelle 2 bildenden nach innen gekrümmten Teilen der Längsränder 7, 8 bzw. im Falle einer stirnseitigen Erhöhung des Sohlenfortsatzes am Bügel 3 abstützen kann.
Dadurch erübrigt sich die Anordnung zusätzlicher Dorne, Klinken od. dgl., durch welche bei den bekannten Langlaufbindungen die Gefahr eines Ausrutschens nach hinten gebannt wurde.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemässen Bindung besteht in der Möglichkeit des Einstieges in die Bindung von oben, so dass der Ski nicht, wie bei den bekannten Bindungen, bei welchen der Schuh in die Bindung nach vorne eingeführt wird, in dieser Richtung wegrutschen kann.
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Da die Schuhsohlen allenfalls einschliesslich des Schaftes aus Kunststoff gespritzt, gegossen oder auf andere Weise geformt werden, besteht keinerlei Schwierigkeit, dem Sohlenfortsatz 9 jede beliebige, für den angestrebten Zweck geeignete Form zu geben. 5
Selbstverständlich können im Rahmen der Erfindung verschiedene konstruktive Abänderungen vorgenommen werden. So ist es beispielsweise möglich, die der Oberseite des Sohlenfortsatzes 9 gegebene Krümmung alternativ dem Bügel 3 oder beiden Teilen anteilig zu geben. Bei ausreichender Zusam-mendrückbarkeit des Sohlenfortsatzes 9 kann der Bügel 3 starr oder nur gering federnd ausgeführt sein.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Langlaufbindung mit einem Backen, der zwei sich im wesentlichen senkrecht zur Lauffläche erstreckende Seitenteile aufweist, die zumindest an einem vor dem Zehenbereich des Schuhes angeordneten Sohlenfortsatz angreifen, wobei zum Festhalten des Sohlenfortsatzes ein Klemmbügel vorgesehen ist, der zumindest mit seinem einen Ende an dem einen Seitenteil schwenkbar gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmbügel (3) in der Gebrauchsstellung sich quer zur Skilängsrichtung erstreckt und in einer quer zur Skilängsrichtung verlaufenden Ebene verschwenkbar ist und mit seinem anderen Ende (12) mit dem anderen Seitenteil (7) des Bak-kens verrastbar ist.
2. Langlaufbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (3) aus federndem Material besteht.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Langlaufbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (3) eine Engstelle des sich zur Ski-spitze hin verjüngenden Backens (1) überbrückt.
4. Langlaufbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Seitenteil (8) eine Öse (11) und der andere (7) eine Ausnehmung (13) zum Einrasten des Bügels (3) aufweist.
5. Langlaufbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (3) aus Federdraht mit einer in der Schliessstellung des Bügels (3) im wesentlichen in der Laufrichtung gelegenen Kröpfung (15) versehen ist.
6. Langlaufbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bügel (3) in einer senkrecht zur Laufrichtung liegenden Ebene gekrümmt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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Legal Events
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