CH618603A5 - Cosmetic composition containing detergents. - Google Patents

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CH618603A5
CH618603A5 CH746376A CH746376A CH618603A5 CH 618603 A5 CH618603 A5 CH 618603A5 CH 746376 A CH746376 A CH 746376A CH 746376 A CH746376 A CH 746376A CH 618603 A5 CH618603 A5 CH 618603A5
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CH
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hair
shampoos
days
regreasing
salts
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CH746376A
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Inventor
Klaus Koerbaecher
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Unilever Nv
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/02Preparations for cleaning the hair
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/30Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic compounds
    • A61K8/63Steroids; Derivatives thereof

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Waschaktivsubstanzen enthaltendes kosmetisches Mittel, insbesondere ein Haarbehandlungsmittel, mit verbesserter sebostatischer oder sebosuppressiver Wirkung.
Bekanntlich stellt die Kopfhautseborrhoe ein wichtiges Problem dar. Die Ursache dieser Kopfhautseborrhoe ist auf eine übermässige Talgdrüsensekretion zurückzuführen, wodurch nach der Haarwäsche das Haar schnell nachfettet, wodurch es strähnig und ungepflegt erscheint.
Es war daher Aufgabe der Erfindung, ein kosmetisches Mittel, insbesondere ein Haarbehandlungsmittel, zu schaffen, wodurch die Nach- oder Rückfettung des Haares signifikant verringert wird.
Diese Aufgabe wurde dadurch gelöst, indem gefunden wurde, dass ein Waschaktivsubstanzen enthaltendes kosmetisches Mittel, insbesondere ein Haarbehandlungsmittel, mit einem pH-Wert innerhalb eines bestimmten Bereiches, das Glycyrrhizin oder dessen Salze enthält, die Rückfettung der damit behandelten Haare weitgehend verringert. Während beim Behandeln mit üblichen Haarbehandlungsmitteln die Rückfettung sich oft schon nach zwei Tagen wieder einsetzt, tritt die Rückfettung nach Behandlung der Haare mit den erfindungsgemäs-sen Mitteln oft je nach Art des verwendeten Glycyrrhizins erst nach 5 Tagen wieder auf. Die vorliegende Erfindung betrifft somit ein Waschaktivsubstanzen enthaltendes kosmetisches Mittel, insbesondere ein Haarbehandlungsmittel, mit sebostatischer oder sebosuppressiver Wirkung, das einen pH-Wert innerhalb eines bestimmten pH-Bereiches aufweist und einen Gehalt an Glycyrrhizin oder dessen Salzen enthält.
Glycyrrhizin ist an sich bekannt. Es ist das Glykosid von 1 Mol Glycyrrhetinsäure und 2 Mol Glucuronsäure. Im erfin-dungsgemässen Mittel wir Glycyrrhizin als solches verwendet oder in Form von dessen Salzen, wie die Kalium-, Ammonium*, Calciumsalze und andere lösliche Salze, sowie hydroly-sierte K/Ca-Glycyrrhizinate. Das Ammoniumsalz wird für das erfindungsgemässe Mittel bevorzugt.
Die zu verwendende Menge an Glycyrrhizin oder dessen Salzen hängt selbstverständlich von der Reinheit des Produktes ab; man verwendet zwischen 0,1—10 Gew.%, vorzugsweise zwischen 0,25 und 5, und ganz besonders zwischen 0,5 und 1,5% bezogen auf das Gewicht des Mittels. Der pH-Bereich des erfindungsgemässen Mittels liegt zwischen 5,0 und 9,0 und vorzugsweise zwischen 6,0-8,0.
Das Mittel ist dadurch gekennzeichnet, dass es von 0,1—10 Gew. % Glycyrrhizin oder dessen Salze enthält und einen pH zwischen 5,0 und 9,0 hat.
Das erfindungsgemässe Mittel kann in jeder gewünschten Applikationsform hergestellt werden. Es kann z. B zu einer wässrigen oder wässrig-alkoholischen Lösung als Haarwasser formuliert werden; es kann weiter in Form eines Gels mittels geeigneter Verdickungsmittel angewandt werden, oder in Form eines Sprays appliziert werden. Weitere Anwendungsformen sind Haarfestiger, Haarkurpräparate, Haarcremen, Haarlotionen usw. Vorzugsweise enthält das Mittel keine Reduziermittel wie in Haardauerwellmitteln üblich, z. B Thiogly-kolate oder Cysteinsalze, da diese die Wirkung des Glycyrrhizins nachteilig beeinflussen können.
Eine bevorzugte Ausführungsform ist aber ein Haarwaschmittel, das neben dem Glycyrrhizin oder dessen Salzen noch eine Waschaktivsubstanz als wesentlichen Bestandteil enthält. Beispiele derartiger Waschaktivsubstanzen sind anionaktive Tenside, wie Alkylarylsulfonate, Alkyl- und Alkylaryläthersul-fate, Alkylsulfate, Sarkoside, Fettsäurealkylolamidsulfate, Schwefelsäureester von Monoglyceriden, Peptidfettsäurekon-densate, Alkylpolyglykoläthercarbonsäuren, Alkyl- und Alkyl-ätherphosphate, a-Olefinsulfonate usw. Kationaktive Ten-35 side können ebenfalls verwendet werden, wie quaternäre Ammoniumverbindungen, sowie Ampholyte wie Betaine und Sulfobetaine, Alkylaminocarbonsäuren, Imidazolinderivate. Nichtionogene Tenside können auch verwendet werden, wie z. B. Fettalkoholpolyglykoläther, Fettsäurepolyglykolester, 40 Alkylphenolpolyglykole, oxäthylierte Amide und Amine. Weiter können auch tertiäre Aminoxyde verwendet werden. Der Gehalt an Waschaktivsubstanz beträgt im allgemeinen von 5 bis 90 Gew. % vorzugsweise 10-80 Gew. %.
Die erfindungsgemässen Mittel können noch weitere übli-45 che Zusätze enthalten, wie verdickende Mittel, Schaumverbesserer und Schaumstabilisatoren, Aviviermittel, Antistatika, Mittel zur pH-Einstellung, Trübungs- und Glanzmittel, Lösungsvermittler, Parfüme, Konservierungsmittel, Farbstoffe usw. Die bevorzugten Haarreinigungsmittel sind flüssige, was-50 serhaltige Zusammensetzungen.
Die vorliegende Erfindung wird an Hand nachstehender Beispiele näher erläutert.
Beispiel 1
Folgende flüssige Haarwaschmittel wurden hergestellt:
20
25
Gewichtsprozent A B
Natriumlauryläthersulfat
70,0
70,0
Kokosölfettsäurediäthanolamid
2,0
2,0
Formalin
0,1
0,1
Parfüm
0,5
0,5
NaCl
3,0
4,0
Destilliertes Wasser
24,38
22,4
Zitronensäure
0,02
Ammoniumglycyrrhizinat
(100% Aktivsubstanz)
-
1,0
pH-Wert
6,9
6,7
3
618 603
Jedes Haarwaschmittel wurde von 40 Probanden mit sehr fettem Haar einmal angewendet, wonach das Haar über eine Zeitspanne von 12 Tagen beobachtet wurde, ohne dass das Haar in dieser Zeitspanne noch gewaschen wurde. Bei Produkt A wurde schon nach einem Tag eine Rückfettung beobachtet,
während bei Produkt B erst nach 6 Tagen eine Rückfettung beobachtet werden konnte.
Beispiel 2
5 Folgende Haarwaschmittel wurden hergestellt:
Gewichtsprozent
ABC DE F GHJ K
Natriumlauryläthersulfat
70,0
Kokosfettsäurediäthanol-
amid
2,0
Formalin
0,1
Parfüm
0,3
NaCl
0,5
1,5
1,3
0,3
1,5
1,3
4,0
3,0
4,5
4,5
Farbstoffe
0,35
0,35
0,35
0,35
0,35
0,35
Destilliertes Wasser
24,45
13,75
14,35
24,35
13,75
12,6
21,04
22,0
19,5
18,65
K/Ca-glycyrrhizinat (5%ig)
(vorhydrolysiert)
-
11,0
11,0
-
-
-
-
-
-
-
K/Ca-glycyrrhizinat (5%ig)
(ungereinigt)
-
-
-
-
11,0
-
-
-
-
-
Ammoniumglycyrrhizinat
(5%ig)
-
-
-
-
11,0
-
-
-
-
Ammoniumglycyrrhizinat
(100 %ig)
-
-
-
-
-
1,0
1,0
1,0
1,0
Dinatriummonohydrogen-
phosphat (2H2°)
-
1,2
0,15
-
1,2
-
1,0
0,3
1,5
1,8
Kaliumhydrogenphosphat
2,0
0,05
0,8
-
0,05
-
0,06
0,7
-
-
Diammoniummono-
hydrogenphosphat
-
-
-
0,3
-
0,2
-
-
-
- -
Triammoniumphosphat
-
-
-
1,6
-
1,8
-
-
-
-
Natriumhydroxyd (10%ig)
0,3
0,1
-
-
0,1
-
0,15
0,25
0,75
1,3
Salzsäure (10%ig)
-
0,7
0,7
pH-Wert
6
8
6
8
8
8
7
6
8
9
Obige Shampoos wurden bei jeweils 25 Probanden, die eine stärkere Kopfhaut- und Haardurchfettung zeigten (Alter der Probanden je Gruppe: 24-45 Jahre; Männer:Frauen ca. 50:50), getestet. Die Kopfwaschversuche wurden so angesetzt, dass möglichst viele Shampoos parallel getestet wurden, um klimatische Einflüsse so weit wie möglich auszuschliessen. Die Behandlung erfolgte so, dass 6 Wochen lang einmal wöchentlich eine Kopfwaschung durchgeführt wurde. Die Anfangsbeurteilung erfolgte vor der Ausgabe der Shampoos durch Per-40 sonen, die in Beurteilung von Kopfhaut und -haar Erfahrung hatten. Nach Abschluss der 6wöchigen Behandlung wurde die Rückfettung von Kopfhaut und -haaren 10 Tage lang visuell und manuell beurteilt. Folgende Ergebnisse wurden erhalten:
Rückfettung von Kopfhaut und -haaren nach 6 Wochen lang lx wöchentlich durchgeführter Kopfwäsche
Shampoo
Zahl der Probanden
Zahl der Probanden mit Rückfettung auf den Ausgangswert 1 2 3 4 5 6 7
10 Tage nach der letzten Behandlung
A
25
9
12
3
1
B
25
3
6
14
2
C
25
1
14
7
1
-
-
-
D
25
4
12
8
1
-
E
25
5
2
10
8
-
F
25
1
3
3
8
8
1
1
-
G
25
1
1
8
12
3
-
H
25
2
3
6
8
4
2
J
25
2
2
4
15
2
-
K
25
_
2
12
8
3
Diese Ergebnisse zeigen, dass mit Shampoos A und D, die kein Glycyrrhizinat enthalten, die Rückfettung schon nach 1—2 Tagen wieder auf den Ausgangswert zurückgekehrt war. Bei Shampoos B und C trat dies erst nach 3-4 Tagen sein, und bei
65 Shampoos E-K kam die Rückfettung erst nach 5-7 Tagen auf den Ausgangswert zurück. Die Rückfettung der erfindungsgemässen Mittel wurde somit im Vergleich mit den Placebos A und D weitgehend verringert.
618 603
4
Beim Vergleich zwischen Shampoos H, G, J und K (pH-Werte 6, 7, 8 und 9) zeigte sich, dass Shampoos H, G und J eine vergleichbare Wirkung ausübten, und dass Shampoo K, relativ gesehen, abfällt. Mit Shampoo H erwies sich das Haar überdies als besonders gut frisierbar. 5
Beispiel 3
Die Shampoos H, G und J des Beispiels 2 wurden gemäss der Methode des Beispiels 2 mit einem Shampoo L verglichen. Dieses Shampoo hatte die gleiche Zusammensetzung, mit dem Unterschied aber, dass es kein Na2HP04 • 2H20 oder NaOH enthielt, und sein pH-Wert auf 4 eingestellt worden war. Die Versuchsperiode betrug zwei Wochen, und es wurde zweimal pro Woche eine Kopfwaschung durchgeführt.
Die Ergebnisse zeigten, dass die Shampoo L schon nach zwei Tagen eine Rückfettung bei 5 % der Probanden auftrat,
nach drei Tagen nochmals bei 5 % der Probanden, und nach vier Tagen bei 10% der Probanden. Mit Shampoos H, G, und J trat überhaupt keine Rückfettung bis nach drei Tagen auf; erst nach vier Tagen trat bei bzw. 8, 4 und 8% der Probanden mit Shampoos H, G und J eine Rückfettung auf.
Beispiel 4
Ein Versuch gemäss Beispiel 3 mit drei Shampoos mit pH 8, identisch mit Shampoo J, mit je 0,3, 0,5 und 1 % Ammoniumglycyrrhizinat zeigte eine entsprechende relative Wirkungssteigerung.
Beispiel 5
Die Anwendung höherer Mengen Ammoniumglycyrrhizinat in dem Shampoo B des Beispieles 1, z.B. 1,5,2 und 5%, ergibt ähnliche Resultate; bei den höheren Konzentrationen wird das Aussehen der Haare aber kosmetisch weniger attraktiv.
10
15
s

Claims (3)

618 603
1. Waschaktivsubstanzen enthaltendes kosmetisches Mittel, insbesondere ein Haarbehandlungsmittel, mit sebostatischer und sebosuppressiver Wirkung, dadurch gekennzeichnet, dass es von 0,1-10 Gew.% Glycyrrhizin oder dessen Salze enthält 5 und einen pH zwischen 5,0 und 9,0 hat.
2. Mittel gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es von 0,5-1,5 Gew.% Ammoniumglycyrrhizinat enthält.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Mittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es einen pH zwischen 6,0 und 8,0 hat.
CH746376A 1975-06-12 1976-06-11 Cosmetic composition containing detergents. CH618603A5 (en)

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GB2523775A GB1512083A (en) 1975-06-12 1975-06-12 Hair shampoo

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ID=10224432

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DE (1) DE2626349A1 (de)
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GB (1) GB1512083A (de)

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FR2313913B1 (de) 1979-05-25
GB1512083A (en) 1978-05-24
ATA426976A (de) 1977-10-15
DE2626349A1 (de) 1976-12-23
FR2313913A1 (fr) 1977-01-07
CA1063029A (en) 1979-09-25

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