CH618869A5 - - Google Patents

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CH618869A5
CH618869A5 CH1311877A CH1311877A CH618869A5 CH 618869 A5 CH618869 A5 CH 618869A5 CH 1311877 A CH1311877 A CH 1311877A CH 1311877 A CH1311877 A CH 1311877A CH 618869 A5 CH618869 A5 CH 618869A5
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Kirsch Axel
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum passgenauen Herstellen eines Schlitzes in einem Kieferknochen für ein enossales Implantat zur Befestigung von Zahnersatz.
Durch die DE-OS 2 505 914 ist eine Vorrichtung bekannt, bei der ein Fräser mit einer zylindrischen Passfläche verwendet wird, die zur Führung in einem Führungsschlitz einer Schablone dient. Da die Länge der Passfläche begrenzt ist, ist die Führung schlecht.
Da Zylinderfräser nur bei einer geringen Arbeitstiefe arbeiten können, besteht beim Fräsen nur eines Schlitzes die Notwendigkeit der Verwendung einer grösseren Zahl von speziellen, verschieden langen Zylinderfräsern und eines häufigen Auswechseins der Fräser. Wegen der Kippmöglichkeit brechen die Fräser ausserdem häufig ab. Dadurch verlängert sich die Operationszeit. Bei Zylinderfräsern ist ausserdem die Spülung der Schnittflächen schwierig.
Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrund, eine Vorrichtung zu schaffen, die sich einfach handhaben lässt, bei der die Gefahr von Werkzeugbrüchen verringert, der Abtransport des entfernten Knochenmaterials und die Spülung von Schnittflächen vereinfacht und insbesondere ein sehr genauer Schlitz mit völlig ebenen Seitenflächen und glatten und genauen Endkanten gewährleistet ist.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird gelöst durch eine Kreissäge mit einem kreisrunden Sägeblatt, das drehbar in einem Gehäuse gelagert ist, das das Sägeblatt teilweise umgibt, und mit Mitteln zur Führung des Sägeblattes in radialer Richtung aus dem Bereich des Gehäuses heraus.
Das bei der erfindungsgemässen Vorrichtung verwendete Sägeblatt ermöglicht die Herstellung des Schlitzes in einem Arbeitsgang ohne Auswechseln von Werkzeugen. Dadurch verringert sich die Operationszeit insgesamt auf etwa ein Drittel der früher erforderlichen Zeit. Das bedeutet eine Verringerung der Infektionsgefahr und eine Verbesserung der Einhei-lungsaussichten des Implantats. Eine exakte Führung des Sägeblattes ist durch seine Drehlagerung im Gehäuse gewährleistet, so dass keine seitlichen Riefen in dem Schlitz entstehen können. Darüber hinaus ist der Verlauf der Begrenzungskanten des Schlitzes genau definiert, so dass sich ein entsprechend geformtes Implantat exakt mit seinen Anlagekanten an die Kanten des Schlitzes anlegt. Das Sägeblatt kann praktisch auch nicht brechen, so dass selbst bei kurzzeitigen Biegebelastungen ein Werkzeugverlust nicht entstehen kann. Hinzu kommt, dass
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das Sägeblatt selbst bei entsprechender Ausgestaltung eine Eigenführung durch seine Seitenflächen bewirkt. Da die Zähne des Sägeblattes ständig für eine gewisse Zeit den Sägeschlitz verlassen, ergibt sich ein ausgezeichneter Abtransport der Sägespäne. Die Entfernung der Sägespäne aus den Zähnen kann durch einfache Spülmittel erfolgen, wobei gleichzeitig eine Mitnahme des Spülmittels durch die Zähne in den Schlitz erfolgt.
Der kreisrunde Verlauf der Begrenzungskanten des Schlitzes ist in vielen Fällen von Vorteil, weil er sich, insbesondere im Seitenzahnbereich, dem Verlauf des Mandibularkanals an-gepasst, was besonders vorteilhaft in Fällen niedriger Knochenhöhe über dem Mandibularkanal und geringem Platzangebot ist.
Bei der Ausführungsform nach Anspruch 2 ist der freie Teil des Sägeblattes ständig durch das Gehäuse geschützt, und gleichzeitig ist durch die Anlagefläche des zweiten Gehäuseteils eine genaue Lage im Verhältnis zum Kieferknochen gewährleistet, insbesondere ist ohne Beeinträchtigung durch das Zahnfleisch eine genaue Tiefe des Sägeschnittes sichergestellt.
Bei der Ausführungsform nach Anspruch 3 schützen die Stangen das Sägeblatt, wenn die beiden Gehäuseteile weit entfernt voneinander sind.
Der Passzapfen nach Anspruch 5 fixiert das zweite Gehäuseteil quer zur Führungsrichtung am Kieferknochen, so dass die durch das Arbeiten der Säge hervorgerufenen Kräfte auf den Kieferknochen übertragen werden, ohne dass Relativbewegungen des Gehäuses und damit des Sägeblattes quer zur Vorschubrichtung auftreten können.
Nach einer Weiterbildung ist ein Rohrstutzen zur Zuführung von Spülflüssigkeit auf die Zähne des Sägeblattes vorgesehen.
Die Ausführungsform nach Anspruch 12 ermöglicht eine geringere Breite in der Ebene des Sägeblattes, die Breite ist praktisch auf die des Sägeblattes beschränkbar. Dadurch kann die Vorrichtung auch in kleineren Zahnlücken eingesetzt werden.
Eine Weiterbildung dieser Ausführungsform besteht darin, dass der Schieber einen Schlitz für das Sägeblatt aufweist und dass sich zu beiden Seiten des Schlitzes in dem Schieber Drehlager für die Drehachse des Sägeblattes befinden. Die beidseitige Lagerung der Drehachse des Sägeblattes verbessert die Führung und Verschleissfestigkeit.
Eine andere Weiterbildung dieser Ausführungsform besteht darin, dass der Schieber im Bereich der Drehlager sich in Vorschubrichtung erstreckende Vorsprünge aufweist, die in entsprechenden Führungsnuten im Innern des Gehäuses gleiten. Trotz der Kleinheit ist hier eine exakte Parallelführung in Vorschubrichtung gewährleistet. Hinzu kommt eine weitgehend vollständige Kapselung des Sägeblattes im eingezogenen oder teilweise vorgeschobenen Zustand.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäss der Erfindung in Seitenansicht in Richtung der Achse der Kreissäge;
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung senkrecht zur Blickrichtung der Fig. 1 ;
Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel in der Seitenansicht in Achsrichtung des Sägeblattes;
Fig. 4 ist eine Draufsicht auf Fig. 3, wobei ein Teil geschnitten gezeigt ist;
Fig. 5 ist ein Vertikalschnitt durch Fig. 3 im Bereich der Achse des Sägeblattes;
Fig. 6 zeigt, in Seitenansicht, ein Implantat zum Einsetzen in einen Schlitz, der mit der Vorrichtung gemäss den Fig. 1 und 2 hergestellt ist;
Fig. 7 zeigt das Implantat gemäss Fig. 6 in der Draufsicht.
Die Vorrichtung gemäss den Fig. 1 und 2 besteht aus zwei Gehäuseteilen 1 und 2. Das Gehäuseteil 1 umschliesst im wesentlichen zur Hälfte ein Sägeblatt 3, dessen Achse 4 in dem Gehäuseteil 1 gelagert ist. Das Gehäuseteil 1 besteht zum s Zwecke der einfacheren Herstellung aus zwei Hälften 5 und 6, die durch Schrauben 7 und 8 miteinander verbunden sind. In der Hälfte 5 des Gehäuseteils 1 befindet sich ausserdem ein Rohrstutzen 9 zum Anschluss eines Schlauches für Spülflüssigkeit. Wie aus Fig. 1 deutlich zu erkennen ist, ist der Rohrstut-10 zen 9 auf den Zahnbereich des Sägeblattes 3 gerichtet, so dass das strahlförmig in das Gehäuseteil 1 eintretende Wasser die Sägespäne aus den Zähnen spritzt. Das Wasser wird ausserdem durch die Zähne zu Spülzwecken mit in den Schlitz genommen.
15 Wie aus Fig. 2 oben zu erkennen ist, verringert sich die Dicke des Sägeblattes 3 zur Achse 4 hin, so dass die Gefahr einer grösseren Reibung zwischen Sägeblatt und seitlichen Wandungen des gefrästen Schlitzes verringert ist. Ausserdem ist zu erkennen, dass Seitenflächen 10 und 11 der in der 20 Zeichnung nicht im einzelnen dargestellten, am Umfangsbe-reich des Sägeblattes 3 liegenden Zähne in einer Radialebene liegen, wie auch ein sich daran anschliessender, ringförmiger Bereich 12 und 13 der Seitenfläche des Sägeblattes. Diese Seitenflächen 10 bis 13 sorgen für eine gewisse Eigenführung des 25 Sägeblattes im gesägten Schlitz.
Das zweite Gehäuseteil entspricht in seinen Ausdehnungen quer zur Säge- bzw. Vorschubrichtung im wesentlichen denen des Gehäuseteils 1, wie das durch die verschiedenen Darstellungen in den Fig. 1 und 2 ohne weiteres erkennbar ist. Es 30 lässt sich daher als abgeschnittener Teil des Gehäuseteils 1 ansehen. Es weist einen Schlitz 14 auf, dessen Ausdehnung etwas grösser ist als die des Sägeblattes 3 und durch den so das Sägeblatt hindurchtreten kann.
An dem Gehäuseteil 2 sind Stangen 15 und 16 vorgesehen, 35 die verschieblich in Bohrungen 17 und 18 in dem Gehäuseteil 1 gehalten sind. Zum Zwecke der besseren Darstellung sind in den Fig. 1 und 2 die Gehäuseteile 1 und 2 auseinandergezogen dargestellt, so dass die Stangen 15 und 16 anders als bei Gebrauch nicht in die Bohrungen 17 und 18 eingreifen. 40 Auf der Unterseite des Gehäuseteils 2 befindet sich eine Anlagefläche 19 zur Anlage an der Oberseite eines Kieferknochens. Von der Anlagefläche 19 aus erstreckt sich ein Passzapfen 20, in den sich der Schlitz 14 hinein fortsetzt und der in ein entsprechend vorgebohrtes Loch im Kieferknochen einzuset-45 zen ist. Dadurch ist die gesamte Vorrichtung insbesondere hinsichtlich der Sägekräfte des Sägeblattes 3 in Richtung des Schlitzes 14 fixiert.
Bei Benutzung der Vorrichtung wird zunächst in den Kieferknochen ein Passloch entpsrechend den Abmessungen des so Passzapfens 20 gefräst. Dann wird der Passzapfen 20 in dieses Loch so weit eingesetzt, bis die Anlagefläche 19 am Kieferknochen anliegt, und das Sägeblatt 3 wird mittels eines an die Achse 4 angesetzten Handstücks angetrieben, und über den Rohrstutzen 9 wird Spülflüssigkeit zugeführt. Durch Druck auf 55 das Gehäuseteil 1 wird das Sägeblatt 3 gegen den Kieferknochen bewegt und der Vorschub bewirkt. Der Sägevorgang wird dann so lange fortgesetzt, bis das Gehäuseteil 1 an dem Gehäuseteil 2 anschlägt, wodurch die Tiefe des gesägten Schlitzes genau begrenzt ist.
60 Das in den Fig. 3 bis 5 dargestellte Ausführungsbeispiel wird unter gleichzeitiger Bezugnahme auf alle drei Figuren beschrieben.
Ein Gehäuse 21 besteht aus zwei Hälften 22 und 23, die durch Schrauben 24 miteinander verschraubt sind. Zwischen 65 den Hälften 22 und 23 befindet sich ein freier Raum, in dem ein in zwei Hälften 25 und 26 geteilter Schieber 27, der in dem freien Innenraum des Gehäuses 21 verschiebbar gelagert ist, angeordnet ist. In den Fig. 3 und 5 ist ersichtlich, dass sich der
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Schieber in seiner eingefahrenen Stellung befindet, in der er völlig im Innenraum des Gehäuses 21 liegt und ein Sägeblatt 28 am weitesten vorgeschoben ist.
Das Sägeblatt 28 ist von einer Nabe 29 gehalten, die sich auf einer Drehachse 30 befindet, die zu beiden Seiten der Nabe 29 in Drehlagern 31 und 32 der Hälften 25 und 26 des Schiebers 27 drehbar gelagert ist. Aus Fig. 5 ist ersichtlich,
dass die beiden Hälften 25 und 26 einen Schlitz zwischen sich bilden, in dem das Sägeblatt 28 rotiert. In der Hälfte 26 des Schiebers 27 ist ein Rohrstutzen 33 eingesetzt, mit dem Spülflüssigkeit in Richtung auf die Zähne des Sägeblattes 28 zuführbar ist. Die beiden Hälften 25 und 26 sind durch Stifte 34 und 35 zusammengehalten.
Aus Fig. 4 ist zu ersehen, dass der Schieber 27 mit den Hälften 25 und 26 quer zur Vorschubrichtung und zur Richtung der Drehachse 30 des Sägeblattes 28 eine geringere Ausdehnung hat als gegenüberliegende Innenwandungen 36 und 37 des Gehäuses 21. Diese Innenwandungen 36 und 37 dienen also nicht zur Führung. Statt dessen sind sich in Vorschubrichtung erstreckende Vorsprünge 38 und 39 an den Hälften 25 und 26 vorgesehen, die in entsprechenden Führungsnuten 40 und 41 des Gehäuses 21 gleiten. Diese Vorsprünge 38 und 39 bewirken also die wesentliche Führung und ermöglichen ausserdem, da sie im Bereich der Drehachse 30 liegen, eine grössere Achsausdehnung der Drehlager 31 und 32.
Damit sich die Achse 30 in Vorschubrichtung frei bewegen kann, befindet sich in der Hälfte 23 des Gehäuses 21 ein Schlitz 42, der etwas grösser ist als die Drehachse 30 und ausserdem eine freie Bewegung des Rohrstutzens 33 ermöglicht.
Aus Fig. 3 ist zu ersehen, dass das Gehäuse 21 auf der Austrittsseite des Sägeblattes 28 mit Abschrägungen 43 und 44 versehen ist, so dass die untere Kontur des Gehäuses 21 ungefähr der Kontur des nicht vorgeschobenen Sägeblattes 5 entspricht, das durch eine strichpunktierte Linie 28' angedeutet ist. In ausgezogener Linie ist das am weitesten vorgeschobene Sägeblatt 28 dargestellt. Befindet sich das Sägeblatt in der mit der Linie 28' angegebenen Stellung, so befindet sich der Schieber 27 in der mit der gestrichelten Linie 27' angege-lo benen Stellung.
An der Unterkante der beiden Hälften 25 und 26 befinden sich kreisabschnittförmige Ansätze 45 und 46, die in ein vorgefrästes Loch im Kieferknochen einsetzbar sind, also aussen eine runde Kontur haben.
15 Die Fig. 6 und 7 zeigen einmal in der Seitenansicht und einmal in der Draufsicht ein Implantat zum Einsetzen in einen Schlitz, der mit der Vorrichtung gemäss den Fig. 1 und 2 hergestellt ist. Das Implantat ist aus Gründen der Verdeutlichung in einem grösseren Massstab dargestellt.
Von einem zentralen Pfosten 47, in dem sich eine Gewindebohrung 48 zur Befestigung eines Zahnersatzes befindet, erstrecken sich seitlich Tragarme 49 und 50, deren Unterkanten
51 und 52 auf einer gemeinsamen Kreislinie liegen, die dem 25 äusseren Umfang des Sägeblattes 28 entspricht und diesem somit genau angepasst ist.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, bilden die Unterkanten 51 und
52 Auflageflächen zur Übertragung von auf das Implantat wirkenden Kräften.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (19)

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1. Vorrichtung zum passgenauen Herstellen eines Schlitzes in einem Kieferknochen für ein enossales Implantat zur Befestigung von Zahnersatz, gekennzeichnet durch eine Kreissäge mit einem kreisrunden Sägeblatt (3), das drehbar in einem Gehäuse (1, 2) gelagert ist, das das Sägeblatt (3) teilweise umgibt, und mit Mitteln zur Führung des Sägeblattes (3) in radialer Richtung aus dem Bereich des Gehäuses heraus.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse aus zwei Gehäuseteilen (1, 2) besteht, von denen das erste (1) die Drehlagerung für das Sägeblatt (3) aufweist und das Sägeblatt (3) bis auf einen Kreisabschnitt, vorzugsweise zur Hälfte, umschliesst, während das zweite Gehäuseteil (2) eine Anlagefläche (19) zur Anlage am Kieferknochen aufweist und mittels einer Führung, die die Mittel zur Führung des Sägeblattes (3) in radialer Richtung bilden, mit dem ersten Gehäuseteil (1) verbunden ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung durch zwei Stangen (15,16) gebildet ist, die sich an dem zweiten Gehäuseteil (2) befinden und in entsprechenden Bohrungen (17,18) des ersten Gehäuseteils (1) verschieblich gehalten sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Gehäuseteil (2) quer zur Führungsrichtung im wesentlichen die gleiche Abmessung hat wie das erste Gehäuseteil (1), derart, dass das zweite Gehäuseteil (2) im wesentlichen einen Abschnitt des ersten Gehäuseteils (1) bildet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass von der Anlagefläche (19) des zweiten Gehäuseteils (2) ein Passzapfen (20) vorsteht, der beim Sägen in ein im Kieferknochen vorgefrästes Passloch einsetzbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Passzapfen (20) im Bereich des Sägeblattes (3) angeordnet ist und zum Durchtritt des Sägeblattes (3) einen entsprechenden Schlitz (14) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Passzapfen (20) auf einer Linie angeordnet ist, die in Führungsrichtung durch die Achse (4) des Sägeblattes (3)
geht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse bzw. das erste Gehäuseteil (1) ein Loch, insbesondere einen Rohrstutzen (9) zur Zuführung von Spülflüssigkeit, aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Loch bzw. der Rohrstutzen (9) im wesentlichen axial auf die Zähne des Sägeblattes (3) gerichtet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen (10, 11) der Zähne des Sägeblattes (3) in einer radialen Ebene liegen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Sägeblattes (3) von aussen nach innen abnimmt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur radialen Führung des Sägeblattes (28) in Vorschubrichtung einen Schieber (27) aufweisen, der von dem Gehäuse (21) verschieblich gehalten und in dem die Drehachse (30) des Sägeblattes (28) gelagert ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (27) einen Schlitz für das Sägeblatt (28) aufweist und dass sich zu beiden Seiten des Schlitzes in dem Schieber (27) Drehlager (31, 32) für die Drehachse (30) des Sägeblattes (28) befinden.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (27) im Bereich der Drehlager (31, 32) sich in Vorschubrichtung erstreckende Vorsprünge (38, 39) aufweist, die in entsprechenden Führungsnuten (40, 41) im Innern des Gehäuses (21) gleiten.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (27) in der Ebene des Sägeblattes (28) in zwei Hälften (25, 26) geteilt ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (27) quer zur Vorschubrichtung und zur Richtung der Drehachse (30) des Sägeblattes (28) eine geringere Ausdehnung hat als die gegenüberliegenden Innenwandungen (36, 37) des Gehäuses (21).
17. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass sich in dem Gehäuse (21) ein in Vorschubrichtung verlaufender Schlitz (42) für die Drehachse (30) des Sägeblattes (28) befindet.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass sich in dem Schieber (27) im Bereich des Schlitzes (42) ein Loch bzw. ein Rohrstutzen (33) zur Zuführung von Spülflüssigkeit befindet.
19. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (21) von der Austrittsseite des Sägeblattes (28) entsprechend dem nicht vorgeschobenen Sägeblatt (28') mit Abschrägungen (43, 44) oder Abrundungen versehen ist.
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