CH619089A5 - - Google Patents
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Description
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PATENTANSPRÜCHE ten Relais (K6) an alle Empfangsadern (LA, TA) anschaltbar ist.
1. Schaltungsanordnung für eine Fernschreibnebenstellen-
anlage, in der über eine Umschalteeinrichtung bei Abschaltung
der Nebenstellenanlage mindestens ein Teil der Nebenstellenleitung direkt mit den Hauptanschlussleitungen, bei Einschal- 5
tung der Nebenstellanlage die Nebenstellenleitungen und die Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für eine
Hauptanschlussleitungen wieder getrennt und mit der Neben- Fernschreibnebenstellenanlage, in der über eine Umschalteein-stellenanlage verbunden werden, zur Verhinderung von bei der richtung bei Abschaltung der Nebenstellenanlage mindestens Ab- und bei der Einschaltung der Nebenstellenanlage auf tre- ein Teil der Nebenstellenleitungen direkt mit den Hauptan-tenden unerlaubten Verbindungen, dadurch gekennzeichnet, 10 schlussleitungen des Netzes, bei Einschaltung der Nebenstel-dass zur Bewertung des eine Ab- und eine Einschaltung der lenanlage die Hauptanschlussleitungen und die Nebenstellen-Nebenstellenanlage kennzeichnenden über einen Eingang leitungen wieder getrennt und mit der Nebenstellenanlage ver-
(UME) eines Steuerteiles (ST) anliegenden Ab- und Einschalte- bunden werden, zur Verhinderung von bei der Ab- bzw. bei der signais zwei zeitabhängige Schalteinrichtungen (MK1, MK2) Einschaltung der Nebenstellenanlage auftretenden unerlaub-vorgesehen sind, dass die durch das Abschaltesignal einschalt- 15 ten Verbindungen.
bare erste Schalteinrichtung (MK1) eine jeder Sendeeinrich- Der Einsatz einer Fernschreibnebenstellenanlage bietet tung (S) der Nebenstellenanlage zugeordnete Weichenschaltung bekanntlich die Möglichkeit, einer relativ grossen Anzahl von (W) einschaltet, über die die Sendeeinrichtungen (S) für eine Teilnehmerstellen über eine demgegenüber geringere Anzahl durch die erste Schalteinrichtung (MK1) bestimmte Zeitdauer von Amtsleitungen Zugang zum Vermittlungsnetz zu verschaf-(tl) an Startpolarität anschaltbar sind, dass der durch das Ein- 2o fen. Normalerweise findet dabei jeder Verbindungsaufbau und und Abschaltesignal einschaltbaren zweiten Schalteinrichtung jeder Nachrichtenaustausch über die Nebenstellenanlage statt. (MK2) erste und zweite Steuerschaltungen (KN1, KN2) Fällt die Nebenstellenanlage aus, so besteht für die Nebenstel-
zugeordnet sind, dass über die erste Steuerschaltung (KN1) lenteilnehmer keine Möglichkeit mehr, Verbindungen aufzu-Schalter (Kl, K3) in der Umschalteeinrichtung (U) zur direkten bauen, Nachrichten zu empfangen oder Nachrichten auszusen-Verbindung der Adern (TA, TB, TC) der Nebenstellenleitungen 25 den. Es wurde aus diesem Grunde bereits vorgeschlagen, mit den Adern (LA, LB, LC) der Hauptanschlussleitungen oder zumindest einige der Nebenstellenleitungen über eine zur getrennten Anschaltung dieser Leitungen an die Nebenstel- Umschalteeinrichtung innerhalb der Nebenstellenanlage zu lenanlage steuerbar sind und über die zweite Steuerschaltung führen, in der bei Ausfall der Nebenstellenanlage diese Neben-(KN2) ein weiterer Schalter (K2) in der Umschalteeinrichtung Stellenleitungen direkt mit den Leitungen des Netzes, für die im (U) steuerbar ist, der jeweils vor einer Umschaltung der Haupt- 30 folgenden die Bezeichnung Hauptanschlussleitungen verwen-anschlussleitungen und der Nebenstellenleitungen für eine det wird, verbunden werden. Diese als gesicherte Nebenstellen-
durch die zweite Schalteinrichtung (MK2) bestimmte Zeit- leitungen bezeichneten Anschlüsse haben somit auch bei Ausdauer (t2) Startpolarität (-TB) an die in Empfangsrichtung füh- fall der Nebenstellenanlage über die Hauptanschlussleitungen renden Adern (LA, TA) anschaltet. Zugriff zu einer übergeordneten Vermittlungsstelle und kön-
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 35 nen über diese sowohl Verbindungen aufbauen als auch von ihr zeichnet, dass die erste und die zweite zeitbewertende Schalt- aus erreicht werden. Ist die Nebenstellenanlage wieder einrichtung jeweils eine monostabile Kippschaltung (MK1, betriebsbereit, ist beispielsweise eine Störung behoben worden, MK2) ist, deren jeweiliger Steuereingang mit dem Eingang so wird die Anschaltung der gesicherten Nebenstellenleitungen (UME) über eine erste Gatteranordnung (Gl, G2, G3) sowie an die Hauptanschlussleitungen wieder aufgetrennt und alle über verzögernde Schaltmittel (VI, V2) derart verbunden ist, 40 Verbindungen laufen wieder über die Nebenstellenanlage.
dass das Abschaltesignal die erste und die zweite monostabile Allerdings entstehen dadurch insofern Probleme, als bei jeder Kippschaltung (MK1, MK2), das Einschaltesignal nur die Umschaltung d, h. bei jeder Anschaltung der gesicherten zweite monostabile Kippstufe (MK2) umsteuert, dass die Aus- Nebenstellenleitungen an die Hauptanschlussleitungen und bei gänge der zweiten monostabilen Kippschaltung (MK2) über jeder Auftrennung dieser Verbindung nicht sichergestellt ist, eine zweite Gatteranordnung (G4 bis G8) derart mit den bei- 45 dass sich alle Leitungen im Ruhezustand befinden. Das kann den Steuerschaltungen (KN1, KN2) verbunden sind, dass nach dazu führen, dass es unmittelbar nach einer Umschaltung über einer Umsteuerung durch das Einschaltesignal zunächst die die an die Nebenstellenanlage angeschlossenen Leitungen zu zweite Steuerschaltung (KN2) eingeschaltet und nach Ablauf unerlaubten Verbindungen kommt der durch die Zeitkonstante der zweiten monostabilen Kipp- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Entstehen
Schaltung (MK2) bestimmten Zeitdauer (t2) die erste Steuer- 50 von unerlaubten Verbindungen zu verhindern, wenn im Falle Schaltung (KN1) ein- und die zweite Steuerschaltung (KN2) des Ausfalls der Nebenstellenanlage die an die Nebenstellenan-wieder abgeschaltet wird, während nach einer Umsteuerung läge angeschlossenen Hauptanschlussleitungen und die Neben-durch das Abschaltesignal zunächst die zweite Steuerschaltung Stellenleitungen direkt miteinander verbunden werden bzw. (KN2) eingeschaltet, für die erste Steuerschaltung (KN 1 ) ein wenn im Falle einer Wiedereinschaltung der Nebenstellenan-Haltekreis gebildet und nach Ablauf der Zeitdauer (t2) sowohl 55 läge diese Verbindungen aufgetrennt und jeweils getrennt an die erste als auch die zweite Steuerschaltung (KN1, KN2) abge- die Nebenstellenanlage angeschlossen werden.
schaltet wird. Gemäss der Erfindung wird das dadurch erreicht, dass zur
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Bewertung des eine Ab- bzw. eine Einschaltung der Nebenstel-zeichnet, dass in der Umschalteeinrichtung (U) ein über die lenanlage kennzeichnenden, über einen Eingang eines Steuer-Betriebsspannung (UB) erregbares Überwachungsrelais (K5) 6o teiles anliegenden Ab- und Einschaltesignals zwei zeitabhän-und ein über einen Kontakt (k51) des Überwachungsrelais (K5) gige Schalteinrichtungen vorgesehen sind, dass die durch das angeschaltetes abfallverzögertes Relais (K6) vorgesehen ist, Abschaltesignal einschaltbare erste Schalteinrichtung eine über dessen Kontakte (k61, k62) alle an die Nebenstellenanlage jeder Sendeeinrichtung der Nebenstellenanlage zugeordnete angeschlossenen Empfangsadern (LA, TA) unterbrechbar sind, Weichenschaltung einschaltet, über die die Sendeeinrichtun-dass ein Impulsspeicher (Cl, C2) vorgesehen ist, der bei Abfall 65 gen für eine durch die erste Schalteinrichtung bestimmte Zeit-des Überwachungsrelais (K5) über Kontakte (k51, k52) des dauer an Startpolarität anschaltbar sind, dass der durch das Überwachungsrelais (K5) und über die die Empfangsadern (LA, Ein- und Abschaltesignal einschaltbaren zweiten Schalteinrich-TA) unterbrechenden Kontakte (k61, k62) des abfallverzöger- tungen erste und zweite Steuerschaltungen zugeordnet sind,
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dass über die erste Steuerschaltung Schalter in der Umschalte- kennzeichnet. Erfindungsgemäss erfolgt die Auswertung des einrichtung zur direkten Verbindung der Adern der Nebenstel- Signals in einer solchen Weise, dass sowohl bei der Einschal-lenanlagen mit den Adern der Hauptanschlussleitungen oder tung als auch bei Abschaltung der Nebenstellenanlage jeweils zur getrennten Anschaltung dieser Leitungen an die Nebenstel- vor einer Umschaltung alle bestehenden Verbindungen ausge-lenanlage steuerbar sind und über die zweite Steuerschaltung 5 löst werden, so dass keine unerlaubten Verbindungen entstehen ein weiterer Schalter in der Umschalteeinrichtung steuerbar können. Zu diesem Zweck enthält der Steuerteil ST zwei zeitist, der jeweils vor einer Umschaltung der Hauptanschlusslei- bewertende Schalteinrichtungen, die im Ausführungsbeispiel tungen und der Nebenstellenleitungen für eine durch die zweite durch zwei monostabile Kippstufen MK1 und MK2 realisiert Schalteinrichtung bestimmte Zeitdauer Startpolarität an die in sind, sowie zwei Steuerschaltungen, beispielsweise zwei Steuer-Empfangsrichtung führenden Adern anschaltet. 10 relais KN 1 und KN2. Die Ansteuerung der ersten monostabilen
In Ausgestaltung der Erfindung findet als erste und zweite Kippstufe MK1 erfolgt über eine erste Gatteranordnung mit zeitbewertende Schalteinrichtung jeweils eine monostabile den Gattern Gl, G2 und G3; zur Ansteuerung der zweiten
Kippschaltung Verwendung, deren jeweiliger Steuereingang monostabilen Kippstufe MK2 sind zwei verzögernde Schalt-
mit dem Eingang des Steuerteiles über eine erste Gatteranord- mittel V1 und V2 vorhanden. Die monostabilen Kippstufen nung sowie über verzögernde Schaltmittel derart verbunden 15 MK1 und MK2 sind über die Gatteranordnung Gl, G2 und G3
ist, dass das Abschaltesignal die erste und die zweite monosta- und die Schaltmittel V1 und V2 in einer solchen Weise mit dem bile Kippschaltung, das Einschaltesignal nur die erste monosta- Eingang UME des Steuerteils ST verbunden, dass bei Auftreten bile Kippschaltung umsteuert, dass die Ausgänge der zweiten des Einschaltesignals (UME = 0) nur die zweite monostabile monostabilen Kippschaltung über eine zweite Gatteranord- Kippstufe MK2, bei Auftreten des Abschaltesignals (UME = 1)
nung derart mit den beiden Steuerschaltungen verbunden sind, 20 beide monostabilen Kippstufen MK1 und MK2 umgeschaltet dass nach einer Umsteuerung durch das Einschaltesignal werden. Die an die zweite monostabile Kippstufe MK2 über zunächst die zweite Steuerschaltung eingeschaltet und nach eine weitere Gatteranordnung mit den Gattern G4, G5, G6, G7
Ablauf der durch die Zeitkonstante der zweiten monostabilen und G8 angeschalteten Steuerrelais KN 1 und KN2 werden
Kippschaltung bestimmten Zeitdauer die erste Steuerschal- dabei in einer solchen Weise gesteuert, dass jeweils vor einer tung ein- und die zweite Steuerschaltung wieder abgeschaltet 25 Einschaltung der Nebenstellenanlage Startpolarität an alle wird, während nach einer Umsteuerung durch das Abschalte- Hauptanschlussleitungen und an alle Nebçnstellenleitungen signal zunächst die zweite Steuerschaltung eingeschaltet, für angeschaltet wird. Zur Anschaltung eines definierten Auslöse-
die erste Steuerschaltung ein Haltekreis gebildet und nach kriteriums an alle an die Nebenstellenanlage angeschlossenen
Ablauf der Zeitdauer sowohl die erste als auch die zweite Leitungen jeweils vor einer Abschaltung der Nebenstellenan-
Steuerschaltung abgeschaltet wird. 30 läge sind den Sende- und Empfangseinrichtungen S und E der
Durch die erfindungsgemässe Lösung wird der Vorteil Nebenstellenanlage jeweils Weichenschaltungen W zugeord-
erreicht, dass sowohl bei der Abschaltung als auch bei der net, die über die durch Bewerten des Umschaltesignals (UME
Anschaltung der Nebenstellenanlage und somit sowohl bei der = 1) eingeschaltete monostabile Kippstufe MK1 umgeschaltet
Zusammenschaltung als auch bei der Auftrennung der Haupt- werden und die daraufhin die Sendeeinrichtungen S jeweils an anschlussleitungen mit den gesicherten Nebenstellenleitungen 35 Startpolarität anschalten.
jeweils vor dem eigentlichen Umschaltvorgang ein zentral Im folgenden wird nun die Wirkungsweise der Anordnung gebildetes Auslösekriterium zur Verfügung steht und dass nach Fig. 1 im einzelnen beschrieben. Dazu wird davon ausge-
damit alle Leitungen unabhängig davon, ob eine Verbindung gangen, dass die Nebenstellenanlage abgeschaltet ist. Dieser bestanden hat oder nicht, in den definierten Ruhestand geführt Zustand ist durch das Abschaltesignal am Eingang UME (UME
werden. 40 = 1) gekennzeichnet. Weiter wird davon ausgegangen, dass die
Weiter Einzelheiten werden im folgenden anhand eines in beiden monostabilen Kippstufen MK1 und MK2 jeweils durch den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfin- log 0 an ihrem Steuereingang getriggert werden und dass ihre dung erläutert. Dabei zeigt stabile Lage jeweils durch log 0 am Ausgang A bzw. durch log 1
Fig. 1 eine Anordnung, anhand der die Ab- bzw. Einschal- am Ausgang B gekennzeichnet ist. Die logischen Potentiale 0
tung der Nebenstellenanlage sowie die jeweils vor der 45 und 1 entsprechen in üblicher Weise 0 V und +5 V.
Umschaltung stattfindenden Auslösung aller bestehenden Ver- Befindet sich die Nebenstellenanlage im abgeschalteten bindungen beschrieben werden. Zustand und sind die mit der vorhergehenden Abschaltung ver-
Fig. 2 zeigt eine Ausgestaltung der Erfindung, anhand der bundenen Vorgänge abgeschlossen, so befinden sich beide die Auslösung aller bestehenden Verbindungen für den Fall monostabilen Kippstufen MK1 und MK2 in ihrer stabilen Lage,
beschrieben wird, dass die Spannungsversorgung in der Neben- 50 Damit steht am Ausgang der Gatter G7 und G8 jeweils die 1
Stellenanlage ausfällt. zur Verfügung und die beiden Steuerrelais KN 1 und KN2 sind
In Fig. 1 sind die zum Verständnis der Erfindung notwendi- abgeschaltet. Über den Ausgang B der monostabilen Kippstufe gen Teile einer Fernschreibnebenstellenanlage dargestellt, an MK1 ist auch das Steuersignal für die Weichenschaltung W
die die Hauptanschlussleitungen mit den Adern LA, LB und LC abgeschaltet (B = 1). Aufgrund der gesperrten Gatter G7 und sowie die Nebenstellenleitungen mit den Adern TA, TB und TC 55 G8 sind die Steuerrelais KN 1 und KN2 im Steuerteil ST und angeschlossen sind. Bei den Nebenstellenleitungen handelt es über die geöffneten Kontakte knl und kn2 auch die Relais Kl sich um gesicherte Nebenstellenleitungen, die bei Ausfall der und K2 in der Umschalteeinrichtung U abgeschaltet. Über den
Nebenstellenanlage unter Umgehung der Nebenstellenanlage nichtbetätigten Kontakt kl 1 ist auch das Relais K3 in der direkt an die Hauptanschlussleitungen angeschlossen werden. Umschalteeinrichtung U abgeschaltet. Die Kontakte k31 bis
Diese Anschaltung geschieht in der Umschalteinrichtung U eo k36 befinden sich ebenso wie die Kontakte k21 und k22 in der
über Kontakte k31 bis k36 eines Relais K3. Über diese Kon- gezeichneten Lage. Das bedeutet, dass die Adern TA, TB und takte k31 bis k36 sind die Adern TA, TB und TC der Nebenstel- TC der Nebenstellenleitungen direkt mit den Adern LA, LB
lenleitungen entweder an die Sende- und Empfangseinrichtun- und LC der Hauptanschlussleitungen verbunden sind. Während gen S, E der Nebenstellenanlage oder direkt an die Adern LA, dieses Zustandes können die Nebenstellenteilnehmer unter
LB und LC der Hauptanschlussleitungen anschaltbär. Die es Umgehung der Nebenstellenanlage Verbindungen direkt über
Steuerung des Relais K3 geschieht durch Bewertung eines Ein- das Netz und die übergeordnete Vermittlungsstelle aufbauen,
und Abschaltesignals am Eingang UME, eines Steuerteiles ST, Wird die Nebenstellenanlage betriebsbereit, wird sie also das die Ein- bzw. die Ausschaltung der Nebenstellenanlage beispielsweise nach einer Störung wieder eingeschaltet, so tritt
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am Eingang UME der Steuereinrichtung ST das Einschaltesi- sowohl zur übergeordneten Vermittlungsstelle als auch zu allen gnal auf (UME = 0). Über die Gatter Gl und G2 der ersten angeschlossenen Teilnehmerstellen und führt zu einer zwangs-
Gatteranordnung und über die Schaltmittel V1 und V2 wird die weisen Auslösung eventuell bestehender Verbindungen. Erst monostabile Kippschaltung MK2 durch eine 0 am Triggerein- nach Ablauf der durch die Zeitkonstante der zweiten monosta-
gang umgesteuert. Dabei wird über das Gatter G3 und das 5 bilen Kippschaltung MK2 eingestellten Zeitdauer t2 kehrt
Schaltmittel V2 die zweite monostabile Kippschaltung MK2 mit diese wieder in ihre stabile Lage zurück, wodurch das Steuerre-
der unverzögert durchgeschaltenen 1 vorbereitet und mit der lais KN1 und über dessen Kontakt knl auch das Relais Kl in
über das Schaltmittel V1 verzögert durchgeschalteten 0 umge- der Umschalteeinrichtung U abgeschaltet wird. Damit wird steuert In diesem Falle unterbleibt eine Umsteuerung der auch der Erregungskreis für das Relais K3 aufgetrennt und die ersten monostabilen Kippstufe MK1, da über das Gatter G3 io Kontakte k31 bis k36 gehen in die gezeichnete Lage zurück,
deren Triggereingang an 1 liegt Die am Ausgang A der mono- Die Adern TA, TB und TC der Nebenstellenleitungen sind nun stabilen Kippstufe MK2 erscheinende 1 führt über das Gatter wieder unter Umgehung der Nebenstellenanlage direkt mit den
G8 zur Einschaltung des Steuerrelais KN2, während das Adern, LA, LB und LC der Hauptanschlussleitungen verbun-
Steuerrelais KN 1 unerregt bleibt. Über den Kontakt kn2 wird den, da nach Ablauf der Zeitdauer t2 auch das Steuerrelais das Relais K2 in der Umschalteeinrichtung U erregt. Über des- 15 KN2 und damit auch das Relais K2 in der Umschalteeinrich-
sen Kontakte k21 und k22 wird daraufhin einerseits die direkte tung abgeschaltet wurde. Nach Ablauf der durch die Zeitkon-
Verbindung zwischen den Adern TA und TB der Nebenstellen- stante der ersten monostabilen Kippschaltung MK1 eingestell-
leitungen und den Adern LA und LB der Hauptanschlussleitun- ten Zeitdauer tl kehrt auch diese in ihre stabile Lage zurück,
gen unterbrochen und andererseits jeweils in Senderichtung was zu einer Umschaltung der Weichenschaltungen W und
Startpolarität -TB angeschaltet Durch den Empfang von 20 damit zur Abschaltung der Startpolarität am Eingang der Sen-
Startpolarität werden alle eventuell bestehenden Verbindun- deeinrichtungen S in der Nebenstellenanlage führt.
gen in der übergeordneten Vermittlungsstelle bzw. in den Teil- Während der Zeitdauer tl wird über das Gatter Gl ein nehmereinrichtungen ausgelöst Die Zeitdauer für die Aussen- Sperrkriterium gebildet, das ein Undefiniertes erneutes dung der Startpolarität ist dabei durch die Kippzeit t2 der Umschalten verhindert. Erst nach Beendigung der hier monostabilen Kippschaltung MK2 bestimmt, die in einem prak- 25 beschriebenen Abschaltvorgänge wird ein erneuter Wechsel tischen Beispiel entsprechend der CCCITT-Empfehlung des Signals am Eingang bewertet
1500 ms beträgt. Nach Ablauf der Zeitdauer t2 kehrt die mono- Durch die erfindungsgemässe Anschaltung einer als Auslö-stabile Kippstufe MK2 wieder in ihre stabile Lage zurück, sekriterium vereinbarten Polarität für eine bestimmte Zeit-wodurch das Steuerrelais KN2 abfällt und die Aussendung der dauer jeweils vor der endgültigen Anschaltung oder Abschal-Startpolarität abgeschaltet wird. Über die Gatter G5, G6 und 30 tung der Nebenstellenanlage werden nicht nur bestehende Ver-G7 wird nunmehr das Steuerrelais KN 1 eingeschaltet, über des- bindungen sicher ausgelöst und damit das Zustandekommen sen Kontakt knl das Relais Kl in der Umschalteeinrichtung U unerlaubter Verbindungen verhindert, sondern es steht im Falle erregt wird. Dessen Kontakt kl 1 schliesst einen Ansprechkreis angeschlossener Teilnehmer bei diesen auch ein auswertbares für das Relais K3, über dessen dadurch betätigte Kontakte k31 Kriterium über die Abschaltung von der Nebenstellenanlage bis k36 sämtliche Adern LA, LB und LC der Hauptanschlusslei- 35 zur Verfügung, da das Eintreffen von Startpolarität während tungen und sämtliche Adern TA, TB und TC der Nebenstellen- eines definierten Zeitraumes dort zum Durchlauf der Fernleitungen an die Nebenstellenanlage angeschaltet werden. Schreibmaschine bzw. zur Einschaltung der Abdrucksperre Dabei schalten die Kontakte k31 und k32 jeweils die Erdadern führt.
LC und TC, die Kontakte k33 und k34 jeweils die Empfangs- Da die Anschaltung von Startpolarität jeweils vor einer
ädern LA und TA zu den Sendeeinrichtungen S und die Kon- 40 Abschaltung der Nebenstellenanlage über die Sendeeinrichtun-
takte k35 und k36 jeweils die Sendeadern LB, TB zu den Emp- gen der Nebenstellenanlage geschieht, wird diese nicht nur fangseinrichtungen E der Nebenstellenanlage durch. Diese über die Hauptanschlussleitungen und die gesicherten Neben-
Anschaltung erfolgt, wie beschrieben wurde, stets erst nach der Stellenleitungen übertragen, sondern gelangt auch über die
Anschaltung von Startpolarität an alle Leitungen, so dass even- sogenannten ungesicherten Nebenstellenleitungen zur Aussen-
tuell bestehende Verbindungen vor einer solchen Anschaltung 45 dung. Auch auf diesen Leitungen werden somit eventuell beste-
ausgelöst wurden. hende Verbindungen jeweils vor einer Abschaltung der Neben-
Tritt innerhalb der Nebenstellenanlage eine Störung auf, Stellenanlage sicher ausgelöst.
die eine Abschaltung notwendig macht, so wechselt das Signal Bei Spannungsausfall ist nicht immer sichergestellt, dass am Eingang UME erneut von 0 auf 1. Über die Gatteranord- das Abschaltsignal den für die Abschaltung vereinbarten Wert nung Gl, G2 und G3 bzw. über die Schaltmittel V1 und V2 wer- 50 aufweist. Um auch in diesem Falle eine sichere Auslösung den dadurch beide monostabile Kippstufen MK1 und MK2 bestehender Verbindungen jeweils vor der endgültigen durch eine 0 an ihrem Triggereingang umgesteuert Die Abschaltung zu gewährleisten, sind in Ausgestaltung der Erfin-
Umsteuerung der zweiten monostabilen Kippstufe MK2 wird dung in der Umschalteeinrichtung U weitere Schaltmittel vor-
in diesem Falle über das Schaltmittel V2 bewirkt, über die die 0 gesehen, die ebenfalls über den Steuerteil ST einschaltbar sind,
verzögert an den Triggereingang gelangt. Am Ausgang B der 55 Ein in Fig. 2 dargestelltes Ausführungsbeispiel enthält lediglich ersten monostabilen Kippstufe MK1 wird ein Signal abgegeben, die Umschalteeinrichtung U, da die anderen Einrichtungen wie das zur Umschaltung der Weichenschaltungen W und somit anhand von Fig. 1 beschrieben, aufgebaut sind. Zusätzlich zu zur Anschaltung von Startpolarität an alle Sendeeinrichtungen dem in Fig. 1 dargestellten Relais K3 enthält die Umschalteein-
S der Nebenstellenanlage führt. Über die durch das Abschalte- richtung U zwei weitere Relais K5 und K6. Das Relais K5 liegt signal UM = 1 umgesteuerte monostabile Kippstufe MK2 wird 60 dabei in einem an die Betriebsspannung UB angeschlossenen auch das Steuerrelais KN2 eingeschaltet, während für das Stromkreis. Das Relais K6 ist abfallverzögert ausgeführt, wobei
Steuerrelais KN 1 über das Gatter G4 ein Haltekreis besteht. die Abfallverzögerung vorzugsweise der durch die Zeitkon-
Damit bleibt in der Umschalteeinrichtung U das Relais K3 wei- stante der zweiten monostabilen Kippstufe gebildeten Zeit-
terhin erregt und über dessen Kontakte k31 bis k36 bleiben die dauer t2 entspricht Zusätzlich zu den die Adern LA, LB und LC
Adern TA, TB, TC und LA, LB, LC weiterhin mit den Sende- 65 der Hauptanschlussleitungen und die Adern TA, TB und TC der und Empfangseinrichtungen S und E der Nebenstellenanlage Nebenstellenleitungen miteinander verbindenden oder an die verbunden. Die über die Weichenschaltungen W angeschaltete Nebenstellenanlage anschaltenden Kontakte k31 bis k36 ist
Startpolarität gelangt somit noch vor einer Umschaltung hier in der jeweiligen Empfangsader LA bzw. TA jeweils ein
Kontakt k61 und k62 des Relais K6 angeordnet, über den bei Umsteuerung des Relais K6 die jeweiligen Empfangsadern aufgetrennt werden. Gleichzeitig wird mit den Kontakten k51 und k52 die in den beiden Kondensatoren Cl und C2 gespeicherte negative Ladung an die Adern LA und TA angeschaltet und als startpolarer Impuls zur übergeordneten Vermittlungsstelle bzw. zu den angeschlossenen Teilnehmereinrichtungen gesendet. Enthalten die über die Leitungen angeschlossenen Einrichtungen Telegrafenrelais, so wird durch diesen startpolaren Impuls jeweils die startpolare Lage der Relais erzwungen, so
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dass der startpolare Impuls als Schlusszeichen auswertbar ist.
Durch die im Ansprechstromkreis des Überwachungsrelais K5 angeordneten Kontakte kl2 und k23 der über den Steuerteil ST in beschriebener Weise steuerbaren Relais Kl und K2 5 ist sichergestellt, dass das Überwachungsrelais K5 jeweils nur dann als Betriebsspannungsüberwachung wirkt, wenn die Nebenstellenanlage eingeschaltet ist. Das ermöglicht es auch, über einen weiteren Kontakt k54 ein Anzeigekriterium AZ über den eingeschalteten bzw. den ausgeschalteten Zustand io der Nebenstellenanlage zu bilden.
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