CH620184A5 - - Google Patents

Download PDF

Info

Publication number
CH620184A5
CH620184A5 CH368276A CH368276A CH620184A5 CH 620184 A5 CH620184 A5 CH 620184A5 CH 368276 A CH368276 A CH 368276A CH 368276 A CH368276 A CH 368276A CH 620184 A5 CH620184 A5 CH 620184A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
compounds
mol
methyl
solution
toluene
Prior art date
Application number
CH368276A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dr Hoffmann
Karl Von Dr Fraunberg
Original Assignee
Basf Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Basf Ag filed Critical Basf Ag
Publication of CH620184A5 publication Critical patent/CH620184A5/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C22/00Cyclic compounds containing halogen atoms bound to an acyclic carbon atom
    • C07C22/02Cyclic compounds containing halogen atoms bound to an acyclic carbon atom having unsaturation in the rings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C17/00Preparation of halogenated hydrocarbons

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

620 184
2
PATENTANSPRUCH V erfahren zur Herstellung von neuen Verbindungen der Formel 1
in der Hai Chlor, Brom oder Jod bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man l-Methyl-2-methylen-3-isopropenyl-cyclo-pentan-l-ol der Formel II
bei -50 bis +100° C mit einem Chlorierungs-, Bromierungs-bzw. Jodierungsmittel umsetzt.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von neuen Cyclopentenderivaten der Formel I
HpC
h3c
CHgHal
(I),
auf wirtschaftliche Weise und in hohen Ausbeuten erhält, 20 wenn man l-Methyl-2-methylen-3-isopropenyI-cyclopentan-l-ol der Formel II
25
in der Hai Chlor, Brom oder Jod bedeutet.
Viele Verbindungen mit Cyclopentenstruktur haben be-kanntermassen Duftstoffcharakter (vgl. z. B. DT-OS 2 405 568), so dass der Erfindung die Aufgabe zugrunde lag, neue Duftstoffe aus der Cyclopentenreihe zugänglich zu machen.
Es wurde gefunden, dass man diese für die Herstellung von Duftstoffen der Cyclopentenreihe wertvollen Verbindungen
(II)
bei -50 bis +100° C mit einem Chlorierungs-, Bromierungs-bzw. Jodierungsmittel umsetzt.
Das als Ausgangsverbindung dienende Cyclopentanol II ist z. B. nach dem Verfahren der DT-PS 1 082 257 durch Cycli-35 sierung von Dehydrolinalool zugänglich.
Als Chlorierungs-, Bromierungs- bzw. Jodierungsmittel eignen sich allgemein solche Verbindungen, in denen das Halogen partiell negativ geladen ist, also z. B. Chlorwasserstoff, Bromwasserstoff sowie Säurehalogenide von Mineralsäuren, wie Phosphortrichlorid, Phosphorpentachlorid, Thionyl-chlorid, Phosgen und die entsprechenden Bromverbindungen. Jodierungsmittel wie Jodwasserstoff können ebenfalls verwendet werden, jedoch bieten diese gegenüber den billigeren Chlor- und Bromverbindungen keine Vorteile.
Es empfiehlt sich, den Alkohol II allmählich mit höchstens stöchiometrischen Mengen des Halogenierungsmittels zu versetzen, damit eine Addition von Halogenwasserstoff an die Isopropenylgruppe unterdrückt wird.
Man kann die Halogenierung mit und ohne Lösungsmittel durchführen, jedoch wird die Mitverwendung eines inerten Lösungsmittels wie Benzol, Toluol, Pentan, Cyclohexan, Äther, Aceton, Methylenchlorid oder Dimethylformamid bevorzugt.
Verwendet man Halogenwasserstoffe als Halogenierungs-mittel, so stört die Gegenwart von Wasser nicht, und man kann 65 infolgedessen z. B. wässrige Salzsäure einsetzen.
Je nach Reaktivität des Halogenierungsmittels nimmt man die Umsetzung im angegebenen Temperaturbereich bei höhe
50
55
60
ren oder tieferen Temperaturen vor. Allgemein bevorzugt wird das Arbeiten zwischen -20° C und Raumtemperatur.
In einigen Fällen verläuft die Umsetzung schneller, wenn geringe Mengen eines tertiären Amins wie Pyridin zugegen sind. Bei Verwendung von Halogenwasserstoff als Halogenie-rungsmittel hat ferner die Gegenwart von Kupfer oder von Kupfersalzen wie Kupfer-I-chlorid oder Kupfer-II-acetat einen beschleunigenden Einfluss.
Die Aufarbeitung der Halogenierungsgemische erfolgt vorteilhaft in üblicher Weise, indem man etwa zunächst die Feststoffe abfiltriert, die organische Phase von einer eventuell vorhandenen wässrigen Phase abtrennt, die organische Phase zunächst mit wässriger Sodalösung und sodann mit Wasser wäscht und nach dem Trocknen fraktioniert destilliert.
Sofern sich neben den gewünschten Verfahrensprodukten die isomeren 1-Halogen-2-methylverbindungen gebildet haben, lassen sich diese bei -50° C bis +100° C durch Behandeln mit Säuren wie Chlor- oder Bromwasserstoff, Schwefelsäure oder auch Lewissäuren in die Verbindungen I umlagern.
Die Verfahrensprodukte I sind wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung von Duft- und Aromastoffen des Typs III
3
620 184
R
CHo-C-CHO c t wobei R eine C! bis C3-Alkylgruppe bedeutet.
Man kann diese Verbindungen herstellen, indem man I in Gegenwart von Basen mit Aldehyden IV
R-CH(CH3)-CHO
umsetzt. Da das Halogen hierbei ohnehin abgespalten wird, 15 kommt den Chlorderivaten I die grössere wirtschaftliche Bedeutung zu. Die Bromderivate bieten nur im Falle reaktionsträgerer Aldehyde IV einen Vorteil. Die Verbindungen III sowie auch deren Derivate mit etwa bis zu sechs zusätzlichen C-Atomen, die man durch Acetalisierung oder Hydrie- 20 rung der Aldehydgruppe erhält - die im letztgenannten Fall entstehenden Hydroxymethylgruppen können mit niederen Fettsäuren verestert sein — eignen sich hervorragend als Duftstoffe für Haushaltspräparate (Waschmittel, Spülmittel, Reinigungsmittel, Bodenpflegemittel) und Kosmetika aller Art. 2s Darüberhinaus sind diese Duftstoffe über die erfindungsge-mäss hergestellten Zwischenprodukte technisch gut zugänglich.
Beispiel 1
l-Methyl-2-chlormethyl-3-isopropenylcyclopent-l-en 30
In eine Lösung aus 1520 g (10 Mol) II und 1500 ml Toluol, in der 50 g Kupferpulver aufgeschlämmt waren, wurden bei -20° C im Laufe von 6 Stunden 350 g (9,6 Mol) Chlorwasserstoff eingeleitet. Nach Abtrennung des Kupfers wurde die Lösung mit 20 g Kaliumcarbonat versetzt, bei 50 Torr und 60° C (HD, vom Toluol befreit und bei 28 bis 42° C und 0,1 Torr von den nichtflüchtigen Bestandteilen abdestilliert. Die Fraktionierung 5 des Destillats lieferte das gewünschte Verfahrensprodukt in 87%iger Ausbeute; Sdp. 32°C/0,05 Torr; nD25 = 1,4928.
Beispiel 2
l-Methyl-2-chlormethyI-3-isopropenylcyclopent-l-en In eine Lösung aus 760 g (5 Mol) II, 440 g Dimethylforma-mid und 2000 ml Toluol wurden bei 0 bis +5 0 C im Laufe von 6 Stunden 530 g (5,5 Mol) Phosgen eingeleitet. Die Lösung (IV) wurde mit 1000 ml Wasser versetzt und die wässrige Phase wurde zweimal mit je 100 ml Toluol extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden zunächst mit Sodalösung und sodann mit Wasser gewaschen. Die destillative Aufarbeitung lieferte das Verfahrensprodukt in 78%iger Ausbeute.
Beispiel 3
1 -Methyl-2 -chlormethyl-3 -isopropenylcyclopent-1 -en Eine Lösung aus 31 g (0,2 Mol) II und 100 ml Toluol wurde bei Raumtemperatur im Laufe einer Stunde mit 24 g (0,2 Mol) Thionylchlorid versetzt. Die Aufarbeitung analog Beispiel 2 lieferte das Verfahrensprodukt in 90%iger Ausbeute.
Beispiel 4
l-Methyl-2-brommethyl-3-isopropenylcyclopent-l-en Eine Lösung aus 32 g (0,2 Mol) II, 80 ml Pentan und 4 ml Pyridin wurde im Laufe einer Stunde bei -40° C mit einer Lösung aus 24 g (0,1 Mol) Phosphortribromid und 30 ml Pentan versetzt. Die Aufarbeitung analog Beispiel 2 lieferte das Verfahrensprodukt in 81 %iger Ausbeute; Sdp. 40 bis 42°C/ 0,05 Torr; nD25 = 1,5064.
CH368276A 1975-03-29 1976-03-24 CH620184A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2513995A DE2513995C2 (de) 1975-03-29 1975-03-29 Cyclopentenderivate

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH620184A5 true CH620184A5 (de) 1980-11-14

Family

ID=5942718

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH368276A CH620184A5 (de) 1975-03-29 1976-03-24

Country Status (7)

Country Link
US (1) US4038330A (de)
JP (1) JPS5942658B2 (de)
CH (1) CH620184A5 (de)
DE (1) DE2513995C2 (de)
FR (1) FR2306184A1 (de)
GB (1) GB1532091A (de)
NL (1) NL7603220A (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT360401B (de) * 1978-09-05 1980-01-12 Tyrolia Freizeitgeraete Skibindung
US4686310A (en) * 1985-02-06 1987-08-11 International Flavors & Fragrances Inc. 2-isopropenyl-5-methylcyclopentanealkanols derivatives and organoleptic uses or same

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2721160A (en) * 1951-05-21 1955-10-18 Pennsylvania Salt Mfg Co Pesticidal compositions and their use
CH565728A5 (de) * 1972-03-17 1975-08-29 Givaudan & Cie Sa

Also Published As

Publication number Publication date
FR2306184B1 (de) 1979-01-05
US4038330A (en) 1977-07-26
DE2513995A1 (de) 1976-10-07
JPS51131854A (en) 1976-11-16
GB1532091A (en) 1978-11-15
DE2513995C2 (de) 1984-04-12
FR2306184A1 (fr) 1976-10-29
NL7603220A (nl) 1976-10-01
JPS5942658B2 (ja) 1984-10-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2432235C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Lavandulol, seinen Estern und von 3,5,5-Trimethyl-hepta-1,6-dien-3-ol
DE2525442C3 (de) Verfahren zur Herstellung geminaler Dihalogenide
DE2509967A1 (de) 3,6-dimethyl-hept-2-en-1-ol und 3,6-dimethyl-heptenyl- bzw. 3,6-dimethyl- heptadienylester
DE2141309C3 (de)
DE2513995C2 (de) Cyclopentenderivate
DE1141278B (de) Verfahren zur Herstellung chlor-substituierter Methylisocyanid-dichloride
DE2513996C3 (de) Cyc lopentenderivate
DE2231438C3 (de) Verfahren zur Herstellung von 2-Alkyl-2-formyl-1,3-dithiacy clopentanen bzw. 1,3-dithiacyclohexanen
DE2708281C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Halogenacetalen aus Enoxysilanen
DE952344C (de) Verfarhen zur Monochlorierung des m-Xylols
DE2432231C2 (de) Verfahren zur Herstellung von β-Cyclocitral bzw. β-Methylcyclonitral
DE2365421C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Methylfumardialdehydmonoacetalen
DE2717737C2 (de)
DE2559433C3 (de) Cyclopentenderivate
DE1468167B2 (de) Basische ester bicyclischer dicarbonsaeuren, ihre saeureadditionssalze und bisquaternaeren ammoniumverbindungen, sowie verfahren zur herstellung derselben
DE3108867A1 (de) Duftstoffzusammensetzung und verfahren zu ihrer herstellung
DE2161084C3 (de) Gemische der Acetale des a- und ß-Sinensals und analog aufgebauter isomerer Acetale sowie ein Verfahren zu deren Herstellung
DE2143992C3 (de) 2,6,10-Trimethyl-dodeca-2,6,ll-trien-10-ol-l-al und seine Acetale
DE1912405A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Alkoholen
DE1193028B (de) Verfahren zur Herstellung von 2, 2-disubstituierten 3-Oxoaldehyden
DE2322359A1 (de) Verfahren zur herstellung von zyklischen aldehyden
CH347824A (de) Verfahren zur Herstellung von Carbonsäureamiden
DE2122699A1 (de) Neue S-Halo-S-methyl-S-pentenylcarboxylate
DE1593912A1 (de) Dibenzofuranderivate und Verfahren zu ihrer Herstellung
CH482636A (de) Verfahren zur Herstellung von Acryloylphenolderivaten

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased
PL Patent ceased