CH621650A5 - Method for producing an electrical connector socket - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Fig. 1 zeigt einen Gerätestecker 1 von der Richtung aus elektrischen Gerätesteckers, mit dem ein Gerät mit der Gerä- betrachtet in der eine aus der Zeichnung nicht ersichtliche testeckdose einer Zuleitung verbunden wird und der zur Auf- 60 Gerätesteckdose einer Leitung zum elektrischen Anschluss in nähme der Gerätesteckdose ein offenes Gehäuse aus elektrisch den Gerätestecker eingesteckt wird.
isolierendem Material umfasst, das eine Anzahl von am Boden Der Gerätestecker 1, der aus gegossenem, elektrisch isolie-
des Gehäuses befestigten Kontaktstiften aufweist, die jeweils rendem Material, insbesondere Kunststoffmaterial wie etwa mit einer Anschlussfahne versehen sind, wobei die Kontakt- Melaminphenol besteht, ist mit einer Vertiefung 2 versehen, die stifte so festgehalten werden, dass sie sich zum Teil in den Hohl- 65 die Gerätesteckdose aufnehmen soll. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, räum einer Giessform erstrecken, in den Kunststoffmaterial weist die Vertiefung 2 zwei schräge Flächen 3 und 4 auf, die in unter Druck eingespritzt wird. an sich bekannter Weise und normgemäss sichern sollen, dass
Bei einer derartigen Giesstechnik zeigt es sich, dass das eine entsprechend geformte Gerätesteckdose nur in einer
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bestimmten Anschlussstellung in den Gerätestecker eingesteckt werden kann.
In dem Boden 5 des Gerätesteckers 1 sind Kontaktstifte 6 eingegossen, die sich vom Boden 5 in die Vertiefung 2 hinein erstrecken. Bei dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel hat der Gerätestecker zwei Kontaktstifte 6, aber in Übereinstimmung mit den Normen kann er, falls notwendig, auch mit drei oder noch mehreren Kontaktstiften ausgeführt sein. Eine Ausführung mit drei Kontaktstiften ist in Fig. 6 abgebildet.
Die internationalen Normen schreiben vor, dass die Vertiefung 2 und die Kontaktstifte bestimmte Abmessungen haben sollen und dass - wenn zwei oder mehr Kontaktstifte vorgesehen sind - bestimmte Abstände zwischen den Kontaktstiften sowie bestimmte elektrische Kriechstrecken gegeben sein sollen.
Fig. 1 und 3 zeigen, dass der Gerätestecker mit zwei sich gegenüberstehenden Vorsprüngen 7 und 8 ausgeführt ist, die zur Montage des Gerätesteckers auf dem betreffenden Gerät bestimmt sind. Bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform weisen die zwei Vorsprünge 7 und 8 auf der Vorderseite, d. h. auf der Seite, die der entsprechenden, nicht gezeigten Gerätesteckdose zugekehrt ist, zwei sich in entgegengesetzte Richtungen neigende Auflageflächen 9 und 10 zur Anlage gegen die Innenseite des Gehäuses des betreffenden Geräts auf, wobei im vorliegenden Fall angenommen wird, dass der Gerätestecker am zylindrischen Behälter eines Staubsaugers montiert werden soll. Falls der Stecker für die Montage auf einer ebenen Fläche geeignet sein soll, können die beiden Vorsprünge 7 und 8 natürlich mit zwei ebenen, mit dem Boden 5 des Gerätesteckers 1 parallelen Auflageflächen ausgeführt sein.
Aus den Fig. 1 bis 3 ist ersichtlich, dass die Vertiefung 2 durch eine längs dem Rand der Vertiefung verlaufende, in der gleichen Richtung wie die Kontaktstifte 6 herausragende Wand 11 abgegrenzt ist, wobei sich die Wand 11 in der genannten Richtung weiter vom Boden 5 weg erstreckt als die Kontaktstifte.
Die genannte Wand besitzt in Umkreisrichtung eine im wesentlichen konstante Materialstärke, so dass auch an der Aussenseite der Wand zwei schräge Aussenflächen entsprechend den schrägen Flächen 3 und 4 an der Innenseite der Wand vorhanden sind. Mit einem derartigen äusseren Umriss besteht die Möglichkeit einer eindeutigen Stellung des Gerätesteckers in einer entsprechenden sechseckigen Ausnehmung im Gehäuse des betreffenden Geräts.
Nach dem Einsetzen der genannten Wand 11 in der entsprechenden Ausnehmung im Gehäuse des betreffenden Geräts, so dass die Auflageflächen 9 und 10 der beiden Vorsprünge 7 und 8 gegen die Innenseite des Gehäuses anliegen, kann der Gerätestecker am Gerät befestigt werden, z. B. mittels zwei nicht gezeigten Schrauben, die nach Einführung in zwei Löcher im Gerätegehäuse in zwei beispielsweise mit Gewinde versehene Löcher 14 und 15 in den beiden Vorsprüngen 7 und 8 eingeschraubt werden. Selbstverständlich könnte man auch zwei selbstschneidende Schrauben zum Einsetzen in zwei glatte Löcher wie 14 und 15 verwenden.
Zwischen Auflagefläche 9 des einen Vorsprungs 7 und der Wand 11 sowie zwischen der Auflagefläche 10 des anderen Vorsprungs 8 und der Wand 11 ist jeweils eine Nut 16 bzw. 17 vorgesehen. Diese beiden Nuten 16 und 17 bilden Raum für eine nicht gezeigte elastische Packung, die derart ausgeführt sein kann, dass sie die Wand 11 umgibt und beim Festspannen des Gerätesteckers auf dem Gerätegehäuse eine Dichtung entlang der Wand gewährleistet. Hierdurch vermeidet man das Risiko des Eindringens von Staub und Feuchtigkeit in den Gerätestecker, und wenn der Stecker beispielsweise auf einen Staubsauger montiert werden soll, erreicht man auch einen vakuumdichten Abschluss zwischen Stecker und Staubsaugergehäuse.
Die Kontaktstifte 6 umfassen jeweils eine Anschlussfahne 20, die sich senkrecht zur Längenachse der Kontaktstifte erstreckt. Fig. 4 zeigt einen solchen Kontaktstift 6 mit zugehöriger Anschlussfahne 20. Die Anschlussfahne 20 besteht aus einer s dünnen Metallplatte, die z. B. an dem einen Ende ein Loch aufweist, in dem das hintere Ende 21 des Kontaktstiftes 6 eingesetzt ist, beispielsweise mittels eines Presswerkzeuges, derart, dass die Anschlussfahne 20 auf dem Kontaktstift 6 festsitzt. Das dem Kontaktstift 6 abgekehrte Ende wird zum Aufsetzen eines io nicht gezeigten Kontaktschuhes einer Leitung verwendet, die zu den elektrischen Teilen des Geräts, z. B. den Staubsaugermotor, eventuell über einen nicht gezeigten Schalter führt.
Wie aus den Fig. 1 und 6 ersichtlich ist, besitzen die Kontaktstifte 6 zwei parallele, ebene Kontaktflächen 6a, 6b zur i5 Kontaktbildung mit Kontaktbüchsen einer entsprechenden nicht gezeigten Gerätesteckerdose zum Einstecken des Gerätesteckers.
An der der Vertiefung 2 abgekehrten Seite des Gerätestek-kers 1, d. h. an der Seite, die dem Inneren des elektrischen Gerä-20 tes, auf dem der Gerätestecker montiert werden soll, zugekehrt ist, ist der Boden 5 des Steckers mit zwei Ansätzen 23 - eventuell mit mehreren Ansätzen, wenn der Gerätestecker mehrere Kontaktstifte aufweisen soll - ausgeführt, die hier die Form eines Kegelstumpfes haben und auf die Achsenrichtung der 25 betreffenden Kontaktstifte zentriert sind (Fig. 3 und 4). Jeder Ansatz 23 hat eine nach hinten offene Vertiefung 24, die ebenfalls auf die Achsrichtung des betreffenden Kontaktstiftes zentriert ist und die sich bis zum hinteren Ende 21 des Kontaktstiftes erstreckt, so dass das genannte hintere Ende 21 durch die 30 Vertiefung 24 von hinten zugänglich ist. Der Zweck der Ansätze 23, der Vertiefungen 24 und der Tatsache, dass das hintere Ende 21 der einzelnen Kontaktstifte von hinten zugänglich gemacht worden ist, wird unter Hinweis auf Fig. 5 näher erläutert werden.
35 Fig. 5 zeigt einen Teil einer Giessform 30 zum Giessen eines nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Gerätesteckers. Es wird angenommen, dass diese Giessform, die nur ganz schematisch dargestellt ist, in einen Unterteil 30a und einen Oberteil 30b geteilt ist, wobei diese Teile beim Giesspro-40 zess in der Trennebene 31 aneinander stossen. In der Darstellung nach Fig. 5 fällt die Trennebene 31 mit der Unterseite oder der Vorderseite der Anschlussfahne 20 zusammen. Im Unterteil 30a enthält die Giessform zwei oder mehr herausnehmbare Metallhülsen 32. In Fig. 5 ist nur ein Teil der Giessform 30 mit 45 einer einzigen Metallhülse 32 gezeigt, in dem sich einer der Kontaktstifte befindet, samt dem diesen Kontaktstift umgebenden Teil des Gerätesteckers. Es sei jedoch bemerkt, dass die andere oder die anderen nicht gezeigten Metallhülsen in genau derselben Weise gestaltet sind.
so Die Metallhülse 32 enthält, wie gezeigt, eine in Längsrichtung verlaufende, axial zentrierte Ausnehmung, die derartige Abmessungen hat, dass sie einen Kontaktstift 6 aufnehmen kann. Die Passung zwischen dem Kontaktstift und der Metallhülse soll derart sein, dass der Kontaktstift leicht ganz in die 55 Ausnehmung der Metallhülse hineingesteckt werden kann, bevor der Giessprozess erfolgt, und leicht wieder aus der Metallhülse herausgezogen werden kann, nachdem der Giessprozess abgeschlossen ist.
Wie aus Fig. 4 und ausführlicher aus Fig. 5 ersichtlich ist, ist 60 der Kontaktstift unter der Fahne 20 mit einer Ausweitung 33 von kreisförmigem Querschnitt ausgeführt. An ihrem oberen Ende ist die Hülse 32 mit zwei abgeschrägten Kanten 34 und 35 versehen. Die Hülse 32 ragt innerhalb der Wand 11 des Gerätesteckers in axialer Richtung gegen das hintere Ende 21 des 65 Kontaktstiftes 6 ein wenig über die Ebene 37 im Giessformun-terteil 30a hinaus. Mit anderen Worten liegt die Ebene 37 des Giessformunterteils 30a innerhalb der Wand 11 tiefer als das obere Ende 36 der Hülse 32. Die innere abgeschrägte Kante 35
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der Hülse 32 kommt mit einer entsprechenden abgeschrägten Kante 35a unter der Ausweitung 33 auf dem Kontaktstift 6 zur Anlage, wenn der Kontaktstift ganz in die Hülse hineingesteckt ist.
Die anhand der Fig. 5 beschriebene Giessform wird fol-gendermassen verwendet:
Ein Kontaktstift 6 wird in die Hülse 32 hineingesetzt, die wenigstens während des Giessprozesses mit dem Unterteil fest verbunden ist - die Hülse ist im Hinblick auf ein eventuelles Auswechseln im Falle von Abnutzung am oberen Ende, herausnehmbar gestaltet. Die Giessform wird durch Absenken des Oberteils 30b bis zur Anlage gegen den Unterteil 30a längs der Trennebene geschlossen. Mittels eines in Fig. 5 nicht gezeigten, im Oberteil eingebauten Stempels, der gegen das hintere Ende 21 des Kontaktstiftes 6 anliegt, wird der Kontaktstift 6 nach unten gedrängt, so dass eine dichte Anlage zwischen den abgeschrägten Kanten des Kontaktstiftes 6 und der Hülse 32 resultiert.
Mittels nicht gezeigter Organe an sich bekannter Art wird Kunststoffmaterial unter Druck in die Giessform 30 eingespritzt. Der gesamte Giesshohlraum des Unterteils 30a und des Oberteils 30b wird mit Kunststoffmatèrial gefüllt. Durch die schräge Kante 35 am obera Ende der Hülse 32, die gegen die schräge Kante 35a der Ausweitung 33 am Kontaktstift 6 anliegt, ergibt sich unter der Einwirkung des vom Kunststoff herrührenden Druckes und des eventuell auch vom nicht gezeigten Dorn über dem hinteren Ende 21 des Kontaktstiftes ein Ventilverschluss zwischen der schrägen Kante 35 und der entsprechenden Kante 35a unter der Ausweitung 33. Hierdurch wird das Kunststoffmaterial daran gehindert, zwischen die Hülse und den Kontaktstift hineinzudringen. Die Wirksamkeit des durch die schräge Kante 35 erzielten Ventilverschlusses hängt von dem Winkel ab, den die genannte schräge Kante 35 mit der Längsachsenrichtung der Hülse bildet. Die Erfahrung zeigt, dass der beste Ventilverschluss erreicht wird, wenn dieser Winkel ca. 25° beträgt. Ein wesentlich grösserer Winkel ergibt einen schwächeren Verschluss und ein wesentlich kleinerer Winkel erschwert die Einhaltung der strengen Massvor-schriften der internationalen Normen und ergibt darüber hinaus das Risiko, dass der Kontaktstift in die Hülse fest hinein-gepresst werden kann. Man wird natürlich dafür sorgen, dass die Neigungen der schrägen Kanten 35 und 35a miteinander übereinstimmen.
Wie schon erwähnt, liegt das obere Ende 36 der Hülse 32 höher als die Ebene 37 im Unterteil 30a der Giessform innerhalb der Wand 11 des Gerätesteckers. Infolgedessen ergibt sich während des Giessprozesses um die einzelnen Kontaktstifte 6 herum jeweils eine Rille, die in Fig. 1 mit 40 bezeichnet ist und deren Wände durch die drei um die Kontaktstifte herum verlaufenden Flächen entsprechend der schrägen Kante 34, des oberen Endes 36 der Hülse 32 und der schrägen Kante 35 an der Hülse festgelegt sind. Diese Rille um jeden einzelnen Kontaktstift 6 herum ergibt eine Vergrösserung der Kriechstrecke von Kontaktstift zu Kontaktstift. Wie schon erwähnt, schreiben die Normen bestimmte Abstände zwischen den Kontaktstiften vor und gleichzeitig sollen auch vorgegebene Kriechstrecken eingehalten werden. Da die Kontaktstifte, insbesondere wenn es sich um einen Gerätestecker mit drei Kontaktstiften handelt, dicht beieinander liegen, kann es bei bekannten Konstruktionen äusserst schwierig sein, die erforderliche Kriechstrecke zwischen den Kontaktstiften einzuhalten.
Dadurch dass in der Giessform eine Hülse der hier beschriebenen Art vorgesehen wird, erreicht man einerseits eine sichere Abdichtung um den Kontaktstift herum, wodurch das Kunststoffmaterial nicht am Kontaktstift herunterlaufen kann, und andererseits die oben erwähnte Rille, die eine grössere Kriechstrecke ergibt
Wie im Vorstehenden erwähnt, verläuft die Anschlussfahne 20 senkrecht zum Kontaktstift 6, vgl. Fig. 3 und 4. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass die beiden Anschlussfahnen 20, die seitlich über den Gerätestecker herausragen, unmittelbar an den einen Vorsprung 7 bzw. an den anderen Vorsprung 8 angrenzen. Hierdurch erreicht man teils den Vorteil, dass die beiden Fahnen einen grossen gegenseitigen Abstand besitzen, teils den Vorteil einer erheblichen Platzeinsparung hinter dem Gerätestecker, d. h. im elektrischen Gerät Gewöhnliche Gerätestek-ker bekannter Konstruktion haben in Verlängerung der Kontaktstifte nach hinten herausragende Kontaktstifte, die erheblich über die Rückseite des Gerätesteckers herausragen und deshalb den verfügbaren Raum im elektrischen Gerät in gleichem Masse verkleinern. Wenn z. B. angenommen wird, dass der Gerätestecker am Gehäuse eines Staubsaugers montiert werden soll, in dem das Saugaggregat des Staubsaugers untergebracht ist, wird die hier beschriebene Anordnung der Anschlussfahnen wesentlich mehr Platz für das Saugaggregat freihalten als bei der Verwendung eines Gerätesteckers mit nach hinten herausragenden Kontaktstiften. Im vorliegenden Fall kann von einer Platzeinsparung von 10 bis 15 mm die Rede sein.
Im Falle einer Ausführung des Gerätesteckers mit drei Kontaktstiften wie in Fig. 6 gezeigt, wird der dritte Kontaktstift - der mittlere Kontaktstift in Fig. 6 - normalerweise für die Bildung einer Erdverbindung bestimmt sein und seine in Fig. 6 angedeutete Anschlussfahne wird vorzugsweise nach oben, wie bei 45a gezeigt oder nach unten wie bei 45b gezeigt, gerichtet sein, d. h. in Richtung derjenigen mittleren Ebene, deren Lage in Fig. 6 durch die strichpunktierte Linie X-X angedeutet ist
Die Verwendung des im Vorstehenden besprochenen, auf der Zeichnung nicht gezeigten Stempels zum Pressen des Kontaktstiftes gegen die zugeordnete Hülse 32 ist indes nicht unbedingt notwendig. Fig. 7 zeigt eine andere Ausführung der Giessform, bei der der Druck des eingespritzten Kunststoffmaterials alleine ausreicht, um den Kontaktstift oder die Kontaktstifte gegen die Hülse(n) gepresst zu halten. Der Kunststoff wird von oben durch einen Kanal 50 eingespritzt, der axial gegenüber dem Kontaktstift angebracht ist, oder durch einen schräg gelegenen Kanal 51. Das Giessen selbst kann unter Verwendung einer Vorkammer mit Kolben und genau abgewogenen Tabletten aus Kunststoffmaterial erfolgen.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Verfahren zur Herstellung eines elektrischen Gerätestek- sen wird, häufig an den Kontaktstiften entlang fliesst und auf kers, mit dem ein Gerät mit der Gerätesteckdose einer Zulei- deren Oberfläche eine dünne Schicht aus isolierendem Kunst-tung verbunden wird und der ein zur Aufnahme der Geräte- Stoffmaterial bilden kann. Da die Kontaktstifte im Boden des steckdose offenes Gehäuse aus elektrisch isolierendem Mate- s Gehäuses sitzen, kann es schwierig und auch zeitraubend sein, rial umfasst, das eine Anzahl von am Boden des Gehäuses befe- diese unerwünschte Kunststoffschicht von den Kontaktoberflä-stigten Kontaktstiften aufweist, die jeweils mit einer Anschluss- chen zu entfernen. Da es sich normalerweise um Massenher-fahne versehen sind, wobei die Kontaktstifte so festgehalten Stellung handelt, kann dieser Nachteil einen erheblichen Ein-werden, dass sie sich zum Teil in den Hohlraum einer Giess- fluss auf die Herstellungskosten haben. Hinzu kommt, dass das form erstrecken, in den Kunststoffmaterial unter Druck einge- io unerwünschte Eindringen von Kunststoffmaterial zwischen die spritzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in einen ersten Kontaktstifte und die Giessform zur Folge hat, dass die Kon-Giessformteil (30a), der mit Aufnahmeöffnungen versehen ist, taktstifte in der Giessform ankleben, so dass das Ausformen des vor dem Giessprozess jeweils ein Kontaktstift (6) eingesetzt fertiggegossenen Gerätesteckers aus der Giessform verzögert wird, der eine Ausweitung (33) grösseren Durchmessers als der wird, und/oder dass in der Giessform nach dem Ausformen des Stiftdurchmesser aufweist, wobei jede der Aufnahmeöffnungen 15 fertiggegossenen Gerätesteckers Reste von Kunststoff verbleieine Tiefe hat, die grösser als die Länge des Kontaktstiftes (6) ben, die die nachfolgenden Giessprozesse in der gleichen von der genannten Ausweitung (33) an gerechnet ist, und dass Giessform stören können.
nach Schliessen des Giessform (30) durch einen komplementä- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diesem Nachteil ren zweiten Giessformteil (30b) Kunststoffmaterial unter abzuhelfen. Dies erfolgt erfindungsgemäss nach den Merkma-
Druck und in einer Richtung in die Giessform eingespritzt wird, 20 len des Patentanspruchs 1.
dass die genannte Ausweitung (33) der einzelnen Kontaktstifte Durch das Einspritzen von Kunststoffmaterial unter Druck (6) in Anlage gegen die die Aufnahmeöffnung umgebende derart, dass die einzelnen Kontaktstifte selbstdichtend gegen
Wandpartie des ersten Giessformteils (30a) gepresst wird. eine Aufnahmeöffnung im bezüglichen Giessformteil gepresst
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, werden, erreicht man eine sichere Abdichtung zwischen den dass im ersten Giessformteil (30a) jede einzelne Aufnahmeöff- 25 Kontaktstiften und dem Formteil, so dass der Kunststoff nicht nung an ihrem der Ausweitung (33) am eingesetzten Kontakt- mehr den Kontaktstiften entlang fliessen kann. Das erfindungs-stift (6) zugekehrten Ende eine sich um den Öffnungsrand gemässe Verfahren hat den für die Herstellung wesentlichen erstreckende schräge Kante (35) aufweist, wobei in jede ein- Vorteil, dass nicht mehr für Nachkontrolle und Nachbearbei-zelne Aufnahmeöffnung ein Kontaktstift (6) mit einer entspre- tung Sorge getragen werden muss, um eventuelle Überreste an chenden schrägen Gegenfläche (35a) an der Ausweitung (33) 30 Kunststoffmaterial von den Kontaktstiften oder aus den Aufeingesetzt wird. nahmeöffnungen der Giessform zu entfernen. Da bei einem
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PATENTANSPRÜCHE Kunststoffmaterial, das unter einem recht hohen Druck gegos-
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich- derartigen Giessprozess z. B. genau abgewogene Tabletten aus net, dass im ersten Giessformteil (30a) jede einzelne Aufnahme- Kunststoff verwendet werden können, ist auch ein Giesspro-öffnung in einer Hülse (32) vorgesehen ist, und jede Hülse in zess ohne Materialverschwendung infolge Leckage entlang der eine entsprechende Ausnehmung des ersten Giessformteils 35 Kontaktstiften und damit Verminderung des erwünschten (30a) eingesetzt wird. Giessdruckes gewährleistet
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind weiter-dass die Hülsen (32) an ihrem dem Hohlraum der Form zuge- hin durch die abhängigen Ansprüche definiert kehrten Ende (36) eine im Querschnitt im wesentlichen trapez- Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung förmige, sich längs dem Hülsenrand erstreckende Kante (34,35,40 näher erläutert Es zeigen
36) aufweisen, die über eine dem Hohlraum zugekehrte Begren- Fig. 1 ein nach dem erfindungsgemässen Verfahren herge-zungsfläche (37) des ersten Giessformteils (30a) herausragt. stellter Gerätestecker in der Richtung betrachtet, in der die
5. Verfahren nach einem oder mehreren der voranstehen- Gerätesteckdose eingesetzt wird,
den Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Fig. 2 einen senkrechten Schnitt durch den in Fig. 1 gezeig-
Kunststoffmaterial in der Achsrichtung der Aufnahmeöffnun- 45 ten Gerätestecker,
gen eingespritzt wird. Fig. 3 der Gerätestecker gemäss Fig. 1 von oben betrachtet
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, und teilweise im Schnitt,
dass während des Giessprozesses mittels Stempeln auf jeden Fig. 4 eine Detailabbildung eines Kontaktstiftes,
einzelnen Kontaktstift (6) ein mechanischer Druck ausgeübt Fig. 5 teilweise im Schnitt einen Teil einer Giessform zum wird, der im wesentlichen in derselben Richtung wie der vom 50 Giessen des Gerätesteckers unter Ausübung des erfindungsge-Kunststoffmaterial ausgeübte Druck auf den Kontaktstift wirk- mässen Verfahrens,
sam ist Fig. 6 schematisch und in derselben Betrachtungsrichtung wie in Fig. 1 die Anordnung der Kontaktelemente in einem Gerätestecker mit drei Kontaktorganen, und 55 Fig.
7 einen Schnitt durch einen Teil der Giessform in einer abgeänderten Ausführung mit im wesentlichen axialer Einspritzung.
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1978
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