CH621988A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Verpackungsbehälter aus Kunststoff für die Einzelverpackung stossempfindlicher Güter, insbesondere von Munition.
Derartige Verpackungsbehälter finden vor allem für die Einzelverpackung grösserer Geschosse wie Granaten und dergleichen Verwendung. Die herkömmlichen Behälter hatten zumeist rohrförmigen Querschnitt und wurden aus Pappe oder Glasfiber hergestellt, auch einfache Holzkisten kamen zum Einsatz.
Holzkisten sind allein vom Aufwand, der Handhabung und der Gestaltungsmöglichkeit nur begrenzt einsetzbar, so wurden nur Einzelverpackung von beispielsweise Granaten schon seit längerem rohrförmige Packgefässe aus Pappe benutzt.
Diese Pappverpackungen mussten aus Gründen der Be-s lastbarkeit aus sehr steifen Pappqualitäten hergestellt werden und es war erforderlich, relativ grosse Wandstärken zu schaffen, die den Belastungen bei Fall oder Stoss standhielten. Das hatte zur Folge, dass derartige Verpackungen das ohnehin erhebliche Gewicht der Granaten zusätzlich beaufschlag-10 ten.
Eine Verbesserung brachten hier die Verpackungsbehälter aus glasfaserverstärktem Kunststoff, welche im sogenannten Wickelverfahren hergestellt wurden.
Die Festigkeitseigenschaften dieses Materials machte es 15 möglich, die Verpackungsbehälter dünnwandiger zu gestalten und so an Gewicht einzusparen. Eine Gestaltungsverbesserung der Verpackung insbesondere in Anpassung an den jeweiligen Inhalt war aber auch hier nur begrenzt möglich.
Die zuvor geschilderten Verpackungsbehälter besassen 20 durchgehend runde oder eckige Form in Art eines Rohres und mussten zur schonenden Aufnahme ihres jeweiligen Inhalts mit besonderen Dämpfungseinlagen versehen werden. Zumeist wurden also Filz- oder Weichgummistreifen eingelegt, die einmal den Inhalt in der Röhre zentrieren sollten, 25 zum anderen einen gewissen Stossschutz übernehmen sollten. Da nun die Behälter nicht beliebig grossen Umfang annehmen konnten, sondern in etwa der Grösse der aufzunehmenden Granate entsprachen, waren diese Dämpfungsstreifen entsprechend dünn, eine echte Dämpfung wurde dabei 3o nicht erzielt. Ausserdem konnten diese Dämpfungs- oder Distanzstreifen beim Transport verrutschen und dadurch ihre ohnehin geringe Wirkung völlig verlieren.
Der Schutz des Inhalts sollte durch die mechanischen Festigkeitswerte des Verpackungsgefässes garantiert werden, 35 die Behälter waren also relativ steif.
Hieraus ergibt sich aber der Nachteil, dass die Behälter bei Fall- oder Stossbeanspruchung entweder zerstört oder bleibend verformt werden konnten. Da eine Dämpfung nur wenig oder nicht vorhanden war, konnte also auch der In-40 halt Schaden leiden. An eine Wiederverwendung des Verpackungsbehälters konnte nicht mehr gedacht werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Verpackungsbehälter aus Kunststoff so auszubilden, dass der Inhalt grösstmögli-chen Schutz gegen äusserlich angreifende Kräfte erhält, die 45 Handhabung eines solchen Behälters zu vereinfachen und die Lebensdauer zu erhöhen.
Hierzu sieht die Erfindung vor, dass der Verpackungsbehälter aus einem Innenbehälter und einem mit Deckel verschliessbaren Aussenbehälter besteht, und dass der Aussenbe-50 hälter den Innenbehälter nur so teilweise berührt, dass zwischen den beiden Behältern Hohlräume gebildet werden, und dass die die Hohlräume begrenzenden Wände wenigstens teilweise elastisch ausgebildet sind.
Bei Fall- oder Stossbeanspruchung eines erfindungsge-55 mässen Verpackungsbehälters werden also die Wände des Aussen- und Innenbehälters derart verformt, dass sie jeweils elastisch in die freien Hohlräume ausweichen können.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemässen Verpackungsbehälters ist dadurch gekennzeichnet, dass der 60 Innenbehälter der Form des aufzunehmenden Gutes, z.B. eines Explosivgeschosses, angepasst ist und einen Schaftteil mit wellenförmiger Wandung aufweist. Die wellenförmige Wand kann sich im Querschnitt der Verpackung gesehen sinusförmig aneinanderreihen. Durch diese Anordnung wird 65 einerseits eine Versteifung des Innenbehälters erreicht, andererseits kann die Wand bei übermässiger Beanspruchung sich zunächst elastisch verformen, bevor sie einen eventuellen Stoss auf den Inhalt überträgt. Die Berührung zwischen Ver-
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packungsgut und Innenbehälter ist in diesem Bereich nur li-nien- oder punktförmig.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsge-mässen Verpackungsbehälters ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Innenbehälter anschliessend an den Schaftteil einen ballonförmigen Freiraum aufweist, und dass zwischen dem Schaftteil und dem Freiraum ein konisch-zylindrischer Halsteil vorgesehen ist. Die Spitze des zu verpackenden Gutes,
oder der empfindliche Teil des verpackten Gutes, etwa die Spitze eines Geschosses, wird dadurch zusätzlich geschützt, dass der Innenbehälter im vorderen Teil den ballonförmigen Freiraum enthält, in welchem die Spitze des Verpackungsgutes rundum berührungsfrei gelagert ist. Die Wandung des Freiraumes wird bei Stoss- oder Fallbelastung wie ein Puffer elastisch verformt und nimmt so die Stösse elastisch auf. Durch den zwischen Schaftteil und Freiraum vorgesehenen konisch-zylindrischen Halsteil wird auch erreicht, dass an der Spitze auftretende Kräfte nicht unmittelbar in den Schaftteil eingeleitet werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsge-mässen Verpackungsbehälters ist dadurch gekennzeichnet,
dass der Aussenbehälter mit Stapelflächen versehen ist, welche mit tangentialen Sicken gegeneinander abgestützt sind. Durch die Stapelflächen ist es möglich, den Verpackungsbehälter aufeinanderzustapeln. Die Stapelflächen sind im Querschnitt des Aussenbehälters als Tangente am sonst zylindrischen Behälter zu sehen. Eine gegenseitige Abstützung erfahren die Stapelflächen durch einstückig eingeformte Stege, die etwa im Winkel von 90° zu den Stapelflächen die zylindrische Form des Aussenbehälters unterbrechen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungb gemässen Verpackungsbehälters ist dadurch gekennzeichnet, dass auf den Stapelflächen Stapelelemente als Stapelsicherung angeordnet sind. Diese Stapelelemente verhindern ein gegenseitiges Verrutschen der Verpackungsbehälter in dem Stapel.
Eine bevorzugte Ausführung des erfindungsgemässen Verpackungsbehälters ist dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenbehälter mit radialen Sicken versehen ist, die mit ihrem inneren Umfang den Innenbehälter zentrieren. Mit ihrem geringsten Durchmesser bilden die Sicken nicht nur die Zentrierung für den Innenbehälter, sondern unterstützen auch je nach Ausbildung und Anordnung die Elastizität des Aussenbehälters in axialer Richtung. In weiterer Ausgestaltung ist dieser Verpackungsbehälter dadurch gekennzeichnet, dass die radialen Sicken durch Querstege ausgesteift sind. Vorzugsweise ist dieser Verpackungsbehälter dadurch gekennzeichnet, dass die Querstege mit Löchern zur Aufnahme von Tragemitteln, z.B. von Gurten oder Seilen, versehen sind.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verpackungsbehälters ist dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel des Aussenbehälters auf seiner Innenseite einen ringförmigen Steg aufweist, der so profiliert ist, dass ein geschlossener Dämpfungsring aufgerastet werden kann. Der Dämpfungsring ist vorzugsweise hohl, und er kann ausser durch Aufrasten auch aufgeschrumpft oder aufgeklebt sein. Der Dämpfungsring absorbiert zusätzlich Stösse in axialer Richtung.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verpackungsbehälters ist dadurch gekennzeichnet, dass in der Deckelfläche in an sich bekannter Weise eine Entlüftungsvorrichtung vorgesehen ist. Diese Entlüftungsvorrichtung ist dann vorteilhaft, wenn die Verpackung den unterschiedlichsten Temperaturbedingungen ausgesetzt wird, so dass sich in dem Behälter ein Vakuum oder Unterdruck ausbilden kann, welcher das Öffnen des Behälters erschweren könnte. Die Entlüftungsvorrichtung kann einfach eine Entlüftungsschraube sein.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemässen Verpackungsbehälters ist dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel mittels Spannring mit dem Aussenbehälter verbunden ist und am Aussenbehälter ein Wulst zur Aufnahme des Spannrings bei entferntem Deckel vorgesehen ist. Der Wulst am Aussenbehälter ist dafür vorgesehen, dass der Spannring nach dem Öffnen nicht verloren geht. Der Durchmesser des Wulstes ist so bemessen, dass der Spannring mühelos über diesen geschlossen werden kann, wobei er unverlierbar an dem Verpackungsbehälter aufbewahrt werden kann.
Zur Herstellung des erfindungsgemässen Verpackungsbehälters wird der Innenbehälter und der Aussenbehälter im Extrusionsblasverfahren, vorzugsweise aus Polyäthylen, geformt. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, die benötigten Formen, Stege und Sicken ohne harte Abstufungen, sondern in weichen Übergängen aus der Wandstärke des Blasrohlings auszuformen, wodurch einerseits grössere Stabilität und andererseits auch eine optimale Elastizität erreicht wird.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist nachstehend anhand von Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Verpackungsbehälter;
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-A in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie B-B in Fig. 1.
Wie zunächst in Fig. 1 gezeigt, besteht der Verpackungsbehälter 1 aus einem Innenbehälter 2 und einem mit Deckel 3 verschliessbaren Aussenbehälter 4. Der Innenbehälter 2 ist in seinem Schaftteil 5 wellenförmig ausgebildet, die in Fig. 2 gezeigt. Durch diese Wellenform wird erreicht, dass die Berührung zwischen Aussenbehälter 4 und Innenbehälter 2 einerseits und Innenbehälter 2 und Verpackungsgut andererseits nur linien- und punktförmig stattfindet.
Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, die Wellenform in Längsrichtung der Verpackung gesehen zu unterbrechen, so dass die Berührung nur noch weiter eingeschränkt wird bzw. die Hohlräume vergrössert werden. Der Innenbehälter 2 besitzt einen ballonförmigen Freiraum 6, welcher über einen konisch-zylindrischen Halsteil 7 mit dem Schaftteil 5 verbunden ist.
Der Halsteil 7 kann in einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung eine entgegengesetzt gerichtete Konizität aufweisen und dann als Zentrierung etwa einer Geschossspitze dienen, ohne im übrigen die Vorteile der Erfindung aufzugeben.
Der Innendurchmesser des Aussenbehälters 4 ist so viel grösser als der Aussendurchmesser des Innenbehälters 2, dass zwischen beiden Hohlraum gebildet wird. Der Hohlraum wird nur stellenweise unterbrochen, vorzugsweise im Bereich der Sicken 11, die vom Aussenbehälter 4 nach innengerichtet sind und den Innenbehälter 2 zentrieren.
Eine weitere Berührung zwischen Innenbehälter 2 und Aussenbehälter 4 findet nahe der Öffnung statt. So können also die Wandteile, die den durch Sicken 11 unterbrochenen Hohlraum begrenzen, bei Stossbeanspruchung elastisch ausweichen, ohne aufeinanderzutreffen.
Der Aussenbehälter 4 ist, wie in Fig. 3 gezeigt, mit Stapelflächen 8 versehen, welche im Blasformverfahren aus der ansonsten zylindrischen Wand des Aussenbehälters 4 ausgeformt sind. Um eine gegenseitige Abstützung der Stapelflächen 8 zu erreichen, ist es vorteihaft, diese mittels versteifender Stege 9 zu verbinden, an diesen Stellen wird die ansonsten zylindrische Wand des Aussenbehälters ebenfalls unterbrochen. In die Stapelflächen 8 eingebrachte Stapelelemente 10 verhindern das Verrutschen der gestapelten Behälter.
Dadurch, dass der Aussenbehälter 4 im Bereich der Öffnung auf das Aussenmass des Innenbehälters 2 abgestimmt
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ist, ergibt sich ein weiterer Vorteil. Durch die Stapelhöhe des Verpackungsbehälters und der demgegenüber zentrisch angeordneten kleineren Öffnung des Aussenbehälters 4 wird im Stapelverbund zwischen den Verpackungsbehältern im Dek-kelbereich freier Raum geschaffen, der es ermöglicht, einzelne Behälter im Stapel zu öffnen, ohne eine bestimmte Reihenfolge einhalten zu müssen.
Von Vorteil kann es sein, die Sicken 11 durch Querstege 12 zu unterbrechen. An einem oder mehreren dieser Querstege 12 können dann Löcher 13 vorgesehen werden, welche zur Aufnahme von Tragemitteln benutzt werden können.
Der Deckel 3 des Verpackungsbehälters 1 kann, wie in Fig. 1 gezeigt, ein Stülp-Deckel sein, welcher aus seiner Innenseite einen ringförmigen Stegteil 14 aufweist, auf den ein Dämpfungsring 15 aufgerastet — geschrumpft oder geklebt — sein kann. Dieser Dämpfungsring 15 ist vorzugsweise im Blasformverfahren hergestellt und dämpft Stösse in axialer Richtung. Zum Zwecke der Entlüftung erhält der Deckel 3 eine Entlüftungsvorrichtung, vorzugsweise eine Entlüftungsschraube mit Dichtung.
Der Deckel 3 wird mittels Spannring 17 mit dem Aussenbehälter 4 verbunden. Der Spannring 17 kann bei abgenommenem Deckel 3 auf einem zusätzlichen Wulst 18 am Aussenbehälter 4 befestigt werden und ist so unverlierbar an dem Verpackungsbehälter 1 gesichert.
Die axiale Verschiebung des Innenbehälters 2 zum Aussenbehälter 4 wird dadurch verhindert, dass der Innenbehälter 2 mit seinem den Freiraum umgebenden Wandteil an der Spitze des Aussenbehälters 4 von innen anliegt und die Öff-5 nung des Innenbehälters 2 mit einem Kragen gegen den Dämpfungsring 14 anliegt. Toleranzen zwischen den Längen des Verpackungsgutes werden mit Zwischenlagen ausgeglichen.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, den Aussen-io behälter und Innenbehälter 2 des Verpackungsbehälters 1 im Extrusionsblasverfahren herzustellen, da es dadurch ermöglicht wird, fliessende Übergänge aller Wandteile zu gewährleisten, was eine Voraussetzung für die Stabilität und notwendige Elastizität des erfindungsgemässen Verpackungsbehälters 15 darstellt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass bei der Zerstörung eines Teiles des Behälters, z.B. des Aussenbehälters, der Innenbehälter immer noch als Notverpackung verwendbar ist und einem zweiten Einsatz nichts im Wege steht. Ebenso ist 20 es denkbar, den Innenbehälter bei weniger schweren und empfindlichen Gütern auch allein zu benutzen, wobei dann hauptsächlich der Freiraum 6 als Stosssicherung in Anspruch genommen wird. Selbstverständlich ist es, dass bei einem derartigen Einsatz der Innenbehälter einen separaten Deckel er-25 halten muss.
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2 Blätter Zeichnungen
Claims (12)
1. Verpackungsbehälter aus Kunststoff mit lösbarem Dek-kel für die Einzelverpackung stossempfindlicher Güter, insbesondere Munition, dadurch gekennzeichnet, dass der Verpackungsbehälter (1) aus einem Innenbehälter (2) und einem mit dem Deckel (3) verschliessbaren Aussenbehälter (4) besteht, und dass der Aussenbehälter (4) den Innenbehälter (2) nur so teilweise berührt, dass zwischen den beiden Behältern Hohlräume gebildet werden, und dass die die Hohlräume begrenzenden Wände wenigstens teilweise elastisch ausgebildet sind.
2. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenbehälter (2) einen Schaftteil (5) mit wellenförmiger Wandung aufweist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Verpackungsbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Innenbehälter anschliessend an den Schaftteil einen ballonförmigen Freiraum (6) aufweist, und dass zwischen dem Schaftteil (5) und dem Freiraum (6) ein konisch-zylindrischer Halsteil (7) vorgesehen ist.
4. Verpackungsbehälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenbehälter (4) mit Stapelflächen (8) versehen ist, welche mit tangentialen Sicken (9) gegeneinander abgestützt sind.
5. Verpackungsbehälter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Stapelflächen (8) Stapelelemente
6. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenbehälter (4) mit radialen Sicken
7. Verpackungsbehälter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die radialen Sicken (11) durch Querstege ( 12) ausgesteift sind.
8. Verpackungsbehälter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstege (12) mit Löchern (13) zur Aufnahme von Tragemitteln versehen sind.
9. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (3) des Aussenbehälters (4) auf seiner Innenseite einen ringförmigen Steg (14) aufweist, der so profiliert ist, dass ein geschlossener Dämpfungsring (15) aufgerastet werden kann.
10. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Deckelfläche eine Entlüftungsvorrichtung (16) vorgesehen ist.
(10) als Stapelsicherung angeordnet sind.
11. Verpackungsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (3) mittels Spannring (17) mit dem Aussenbehälter (4) verbunden ist und am Aussenbehälter (4) ein Wulst (18) zur Aufnahme des Spannrings (17) bei entferntem Deckel (3) vorgesehen ist.
(11) versehen ist, die mit ihrem inneren Umfang den Innenbehälter (2) zentrieren.
12. Verfahren zur Herstellung eines Verpackungsbehälters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Formgebung von Innenbehälter und Aussenbehälter durch Extrusionsblasen erfolgt.
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