CH622047A5 - Portable sign-stand - Google Patents
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- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01F—ADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
- E01F9/00—Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
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Description
Die Erfindung betrifft einen tragbaren Schilderständer, insbesondere für Baken.
Bei Baustellen entlang von Verkehrswegen, insbesondere von Autobahnen, tritt das Problem auf, dass vorübergehend schnell eine ausreichende Beschilderung der Baustelle errichtet werden muss, um dadurch Unfälle zu vermeiden, die auf Grund des Verkehrshindernisses, das die Baustelle bildet, geschehen. Diese Beschilderung der Baustelle muss schnell von Hilfskräften ausführbar sein und innerhalb eines kurzen Zeitraums eine vollständige Beschilderung der Baustelle ermöglichen, ohne dass schon allein durch das Aufstellen der Schilder eine von dem Autofahrer unerwartete Behinderung auftritt.
Andererseits tritt ebenfalls das Problem auf, dass diese Beschilderung der Baustelle möglichst schnell wieder abgebaut werden kann, ohne dass langwierige Verschraubungen der Einzelteile zu lösen sind, um auch beim Abbau der Beschilderung eine Behinderung des Verkehrs zu vermeiden.
Sowohl beim Auf- als auch beim Abbau der Beschilderung ist nämlich eine nur teilweise unvollständige Beschilderung für den vorüberfahrenden Autofahrer verwirrend und bildet dem-gemäss ein grösseres und unvorhersehbares Verkehrshindernis als die Baustelle selbst, die vollständig gemäss den Verkehrsregeln beschildert ist.
Gemäss dem Stand der Technik werden solche Beschilderungen dadurch ausgeführt, dass an die Rückseite eines Schildes ein oder mehrere Holzbalken angeschraubt werden, wobei ein grosser Teil des Holzbalkens über die Unterkante des Schildes hinausragt und von einem Arbeiter an der Stelle in das Erdreich geschlagen wird, an der das Schild aufgestellt werden soll. Der Nachteil eines derartig angebrachten Schildes besteht darin, dass es leicht bei Wind umfallen kann und dass bei Regen infolge einer Durchnässung des Erdreiches ebenfalls der eingeschlagene Holzbalken nicht mehr sicher in dem Erdreich sitzt und das Schild leicht umfallen kann. Dadurch tritt die Gefahr auf, dass die Beschilderung der Baustelle nach einem Umstürzen des Schildes unvollständig ist und dadurch gegebenenfalls Unfälle auftreten können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen tragbaren Schilderständer, insbesondere für Baken, vorzuschlagen, der einfach und schnell aufgestellt und abgebaut werden kann,
ohne dass langwierige Verschraubungen der Einzelteile des Schilderständers zu tätigen sind. Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zu Grunde, dass dieser tragbare Schilderständer nach dem Aufstellen nicht infolge eines Windstosses umfallen , kann, sondern während seiner ganzen Benutzungszeit sicher an der für ihn bestimmten Stelle stehen bleibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der tragbare Schilderständer aus einem Basisgestell, einem Vierkantrohr und einem Schild besteht, wobei das Basisgestell im Mittelbereich eine viereckige Öffnung aufweist, in die das Vierkantrohr einsteckbar ist, wobei an das Vierkantrohr an einer Seite zwei Haken geschweisst sind und wobei das an das Vierkantrohr anzubringende Schild an seiner Oberkante derart eingeschnitten ist, dass eine Zunge gebildet wird, und an seiner Unterkante eine Einbuchtung oder Zunge aufweist.
Gemäss einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Schilderständers sind an das Vierkantrohr an einer Seite ein U-förmiger Haken und ein L-förmiger Haken geschweisst, wobei das an das Vierkantrohr anzubringende Schild an seiner Oberkante derart eingeschnitten ist,
dass eine Zunge gebildet wird, und an seiner Unterkante eine Einbuchtung aufweist, dass der freie Abstand zwischen dem U-förmigen Haken und dem L-förmigen Haken des Vierkantrohres gleich oder etwas grösser als der Abstand zwischen dem Einschnitt und der Einbuchtung des Schildes ist, dass die Zunge mindestens so lang ist, wie die Einbuchtung tief ist, dass die Zunge höchstens so breit wie der U-förmige Haken ist und dass die Einbuchtung mindestens so breit wie der L-f örmige Haken ist.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind an das Vierkantrohr an einer Seite zwei U-förmige Haken geschweisst, wobei das an das Vierkantrohr anzubringende Schild an seiner Oberkante derart eingeschnitten ist, dass eine Zunge gebildet wird, und an seiner Unterkante ebenfalls eine Zunge aufweist, dass der freie Abstand zwischen den beiden U-förmigen Haken des Vierkantrohres gleich oder etwas grösser als der Abstand zwischen dem Einschnitt und dem Ende der unteren Zunge ist, dass die obere Zunge mindestens so lang wie die untere Zunge ist und dass die Zunge höchstens so breit wie die U-förmigen Haken sind.
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Gemäss einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die obere Zunge doppelt so lang wie die untere Zunge.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht insbesondere darin, dass ein Schild an Ort und Stelle leicht und schnell aufgestellt werden kann, ohne dass eine lang andauernde s
Behinderung des Verkehrs beim Anbringen von Verschraubungen oder ähnlich lang dauernden Arbeitsgängen stattfindet.
In der beigefügten Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. 1«
Figur 1 zeigt einen erfindungsgemässen tragbaren Schilderständer, der aus einem Basisgestell 1, einem Vierkantrohr 2 und einem Schild 3 besteht. Gemäss dieser bevorzugten Ausführungsform besteht das Basisgestell aus zwei Eisenplatten 12, die über eine Eisenplatte 13 verbunden sind. Vorteilhafter- is weise besitzen die beiden Eisenplatten 12 kleine Füsse 14, die dazu dienen, die Eisenplatten 12 und damit das Basisgestell 1 auf dem Untergrund festzuhalten, in dem sie sich etwas mit dem Erdreich auf dem sie angebracht sind, verkrallen. Die Eisenplatte 13 ist mit den Eisenplatten 12 verschweisst und 20 trägt auf ihrer Oberseite ebenfalls unter Schweissverbindung einen Rahmen 15 der in seinem Mittelbereich Querplatten 16 und 17 aufweist, die mit dem Rahmen 15 verschweisst sind. Auf diese Weise ist gemäss der dargestellten bevorzugten Ausführungsform ein Basisgestell gebildet worden, das in 25 seinem Mittelbereich eine viereckige Öffnung 4 aufweist, in die das Vierkantrohr 2 einsteckbar ist.
Es ist selbstverständlich möglich, die Eisenplatten 12 durch Beton-Fussplatten oder ähnliche Platten zu ersetzen, ohne dass diese Ausgestaltung aus dem Rahmen der vorliegenden Erfin- 30 dung gelangt. Die jeweiligen Platten werden dann auf geeignete Weise mit der Eisenplatte 13 verbunden und dienen dazu, die Standfestigkeit des Basisgestells 1 zu gewähren.
Dieses Vierkantrohr 2 weist an einer Seite einen U-förmi-gen Haken 5 und einen L-förmigen Haken 6 auf. Diese beiden 35 Haken sind an das Vierkantrohr angeschweisst. Das Schild 3, das an das Vierkantrohr 2 angebracht werden soll, ist an seiner Oberkante 7 derart eingeschnitten, dass eine Zunge 8 gebildet wird. An seiner Unterkante 9 weist das Schild 3 eine Einbuchtung 10 auf. Der freie Abstand zwischen dem U-förmigen "<• Haken 5 und dem L-förmigen Haken 6 des Vierkantrohres 2 ist so beim Schweissvorgang festgelegt worden, dass der Abstand zwischen dem Einschnitt 11 und der Einbuchtung 10 des Schildes 3 gleich oder etwas kleiner ist. Weiterhin ist die Zunge mindestens so lang wie die Einbuchtung tief, höchstens 45 so breit wie der U-förmige Haken, und die Einbuchtung ist mindestens so breit wie der L-förmige Haken. Bei einer derartigen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist es leicht
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möglich, dass man das Schild 3 derart an das Vierkantrohr 2 anbringt, dass man die Zunge 8 von vorne unter den U-förmigen Haken 5 schiebt und dann das Schild parallel zu dem Vierkantrohr anlegt. Wenn man dann das Schild 3 loslässt, so fällt es nach unten, bis die Einbuchtung 10 auf den L-förmigen Haken 6 zu liegen kommt. Da aber die Zunge 8 infolge ihrer Länge immer noch hinter dem U-förmigen Haken 5 ist, so bleibt das Schild 3 senkrecht vor dem Vierkantrohr 2, das sich in der Öffnung 4 des Basisgestelles 1 befindet. Auf diese Weise ist das Schild 3 schnell herausnehmbar an dem Vierkantrohr 2 befestigt. Der in der Figur 1 dargestellte tragbare Schilderständer bildet demgemäss eine schnell ausführbare Möglichkeit zur Beschilderung einer Baustelle, die ebenfalls schnell wieder abbaubar ist.
Figur 2 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des Vierkantrohres 2 und des an dieses Vierkantrohr 2 anzubringenden Schildes 3. Das Vierkantrohr 2 kann in die viereckige Öffnung 4 des in Figur 1 dargestellten Basisgestells 1 eingesteckt werden.
Dieses Vierkantrohr 2 weist gemäss Figur 2 an einer Seite einen U-förmigen Haken 5 und einen U-förmigen Haken 18 auf. Diese beiden Haken sind an das Vierkantrohr angeschweisst. Das Schild 3, das an das Vierkantrohr 2 angebracht werden soll, ist an seiner Oberkante 7 derart eingeschnitten,
dass eine Zunge 8 gebildet wird. An seiner Unterkante 9 ist das Schild 3 derart eingeschnitten, dass eine Zunge 19 gebildet wird, der freie Abstand zwischen den beiden U-förmigen Haken 5 und 18 des Vierkantrohres 2 ist so beim Schweissvorgang festgelegt worden, dass der Abstand zwischen dem Einschnitt 11 und dem Ende der unteren Zunge 19 des Schildes 3 gleich oder etwas kleiner ist. Weiterhin ist die obere Zunge 5 mindestens so lang wie die untere Zunge 19, wobei beide Zungen höchstens so breit wie die entsprechenden U-förmigen Haken sind. Bei einer derartigen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist es leicht möglich, dass man das Schild 3 derart an das Vierkantrohr 2 anbringt, dass man die Zunge 8 von vorne unter den U-förmigen Haken 5 schiebt und dann das Schild parallel zu dem Vierkantrohr anlegt. Wenn man dann das Schild 3 loslässt, so fällt es nach unten, und die Zunge 19 gelangt in die Öffnung des U-förmigen Hakens 18. Da aber die Zunge 8 infolge ihrer Länge immer noch hinter dem U-förmigen Haken 5 ist, so bleibt das Schild 3 senkrecht vor dem Vierkantrohr 2, das sich in der Öffnung 4 des Basisgestells 1 befindet. Auf diese Weise ist das Schild 3 schnell herausnehmbar an dem Vierkantrohr 2 befestigt. Der in der Figur 2 dargestellte tragbare Schilderständer bildet demgemäss eine schnell ausführbare Möglichkeit zur Beschilderung einer Baustelle, die ebenfalls schnell wieder abbaubar ist.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Tragbarer Schilderständer, insbesondere für Baken, dadurch gekennzeichnet,
dass er aus einem Basisgestell (1), einem Vierkantrohr (2) und einem Schild (3) besteht,
wobei das Basisgestell (1) im Mittelbereich eine viereckige Öffnung (4) aufweist, in die das Vierkantrohr (2) einsteckbar ist,
wobei an das Vierkantrohr (2) an einer Seite zwei Haken (5, 6; 5,18) geschweisst sind und wobei das an das Vierkantrohr (2) anzubringende Schild (3) an seiner Oberkante (7) derart eingeschnitten ist, dass eine obere Zunge (8) gebildet wird, und an seiner Unterkante (9) eine Einbuchtung (10) oder eine untere Zunge (19) aufweist.
2. Tragbarer Schilderständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass an das Vierkantrohr (2) an einer Seite ein U-förmiger Haken (5) und ein L-förmiger Haken (6) geschweisst sind, wobei das an das Vierkantrohr (3) anzubringende Schild (3) an seiner Oberkante (7) derart eingeschnitten ist, dass eine obere Zunge (8) gebildet wird, und an seiner Unterkante (9) eine Einbuchtung (10) aufweist,
dass der freie Abstand zwischen dem U-förmigen Haken (5) und dem L-förmigen Haken (6) des Vierkantrohres (2) gleich oder etwas grösser als der Abstand zwischen dem Einschnitt (11) und der Einbuchtung (10) des Schildes (3) ist,
dass die obere Zunge (8) mindestens so lange wie die Einbuchtung (10) tief ist,
dass die obere Zunge (8) höchstens so breit wie der U-förmige Haken (5) ist und dass die Einbuchtung (10) mindestens so breit wie der L-förmige Haken (6) ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Tragbarer Schilderständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass an das Vierkantrohr (2) an einer Seite zwei U-förmige Haken (5,18) geschweisst sind, wobei das an das Vierkantrohr (2) anzubringende Schild (3) an seiner Oberkante (7) derart eingeschnitten ist, dass eine obere Zunge (8) gebildet wird, und an seiner Unterkante (9) eine untere Zunge (19) aufweist, dass der freie Abstand zwischen den beiden U-förmigen Haken (5,18) des Vierkantrohres (2) gleich oder etwas grösser als der Abstand zwischen dem Einschnitt (11) und dem Ende der unteren Zunge (19) des Schildes (3) ist,
dass die obere Zunge (8) mindestens so lang wie die untere Zunge (19) ist, und dass die Zunge (8,19) höchstens so breit wie die entsprechenden U-förmigen Haken (5,18) sind.
4. Tragbarer Schilderständer nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die obere Zunge (8) doppelt so lang wie die untere Zunge (19) ist.
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