CH622087A5 - Closing device for gas ducts, in particular ventilation ducts - Google Patents

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CH622087A5
CH622087A5 CH900777A CH900777A CH622087A5 CH 622087 A5 CH622087 A5 CH 622087A5 CH 900777 A CH900777 A CH 900777A CH 900777 A CH900777 A CH 900777A CH 622087 A5 CH622087 A5 CH 622087A5
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CH
Switzerland
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locking device
control
flap
channel
longitudinal direction
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Application number
CH900777A
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English (en)
Inventor
Max Rueegg
Original Assignee
Hess & Cie Pilgersteg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/10Means for stopping flow in pipes or hoses
    • F16L55/1018Pivoting closing devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62CFIRE-FIGHTING
    • A62C2/00Fire prevention or containment
    • A62C2/06Physical fire-barriers
    • A62C2/12Hinged dampers

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Description

Die Erfindung betrifft eine Schliessvorrichtung für Gaskanäle, insbesondere Belüftungskanäle, mit einer in dem Gaskanal schwenkbar angeordneten Verschlussklappe.
Bei der Belüftung bestimmter Räume, z. B. in Laboratorien, Spitälern, militärischen Bauwerken oder in Chemieanlagen, ist es aus Sicherheitsgründen wünschenswert oder erforderlich, den verschiedene Räume mit Luft versorgenden Belüftungskanal an bestimmten Stellen hermetisch ver-schliessen zu können. Durch einen hermetischen Abschluss wird beispielsweise verhindert, dass giftige Gase oder verseuchte Luft von einem Raum über den Belüftungskanal in andere Räume dringen kann, insbesondere wenn das Gebläse der Belüftungsanlage nicht in Betrieb ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schliessvorrichtung für Gaskanäle bzw. Belüftungskanäle zu finden, die mittels einer einfachen und zuverlässigen Einrichtung automatisch betätigbar ist und dabei eine gute Abdichtung gewährleistet. Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Schliessvorrichtung der eingangs genannten Art, die gekennzeichnet ist durch eine Klappenschwenkeinrichtung mit einer Kanallängsrichtung aussermittig im Kanal fest angeordneten Steuerbahn und einem durch ein Gelenk mit der Klappe verbundenen Betätigungsorgan, wobei sich das Gelenk, quer zur Kanallängsrichtung gesehen, in Abstand von dem kanalinnersten Teil der Steuerbahn befindet und durch das Betätigungsorgan mindestens angenähert parallel zur Kanallängsrichtung in Richtung der Steuerbahn bewegbar ist, so dass dabei ein Teil der Klappe über die Steuerbahn gleitet.
Im folgenden wird die Einrichtung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 Einen Längsschnitt durch eine Schliessvorrichtung mit einem zugehörigen Kanalabschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die Schliessvorrichtung nach Fig. 1,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine Schliessvorrichtung entsprechend einer anderen Ausführungsform der Erfindung und
Fig. 4 die Schliessvorrichtung nach Fig. 3 im Längsschnitt, der gegenüber Fig. 3 um 90° verdreht ist.
Der der Schliessvorrichtung zugehörige Kanalabschnitt 2 hat eine Querschnittsform und eine Querschnittsgrösse entsprechend dem Kanal, in dem die Schliessvorrichtung montiert werden soll. Ein an jedem Ende des Kanalabschnittes 2 vorgesehener Flansch 4, 6 ermöglicht die dichte Montage z. B. in einem Belüftungskanal einer Klimatisierungsanlage.
In dem Kanalabschnitt 2 wird durch Schrauben 8 ein Innenflanschteil 10 befestigt, dessen Flanschfläche auf der der Klappenschwenkeinrichtung zugekehrten Seite einen Dichtungsring 12 tragt.
An der Verschlussklappe 14 ist mittels Schrauben 16, 18 ein Lagerbock 20 angeschraubt, der einen Lagerzapfen 22 trägt, an dem zwei Betätigungshebel 24, 26 schwenkbar befestigt sind.
Das andere Ende der Betätigungshebel 24, 26 ist drehfest mit einer Antriebswelle 28 verbunden, die durch einen Schwenkantrieb 30 soweit drehbar ist, dass die Betätigungshebel 24, 26 aus der in Fig. 1 durch eine ausgezogene Linie dargestellten Position in die durch eine Strichlinie 32 dargestellte Position schwenkbar ist. Der in Fig. 2 angedeutete Schwenkmotor entspricht einer handelsüblichen Ausführung, die z. B. unter der Bezeichnung «Belimo-Motor, Typ: SM12» bekannt ist. Dieser Motor ist seitlich an dem Kanalabschnitt 2 befestigt, der an dieser Stelle einen Ausschnitt 34 für die Durchführung der Hebelenden aufweist.
Parallel zur Schwenkebene der Betätigungshebel 24, 26 ist zwischen diesen eine Steuerscheibe 36 an der Innenwand des Kanalabschnittes 2 befestigt. Die Befestigung der Steuerscheibe erfolgt mit Hilfe von vier Schrauben 38, die sich durch einen Bodenflansch 40 der Steuerscheibe erstrecken. Die Steuerscheibe hat eine bogenförmige Steuerbahn 42, die für die Führung eines geschlitzten Gleitkörpers 44 vorgesehen ist, der mittels einer Schraube 46 an der Verschlussklappe 14 befestigt ist. Die Breite des Schlitzes 47 des Gleitkörpers ist etwa grösser als die Dicke der Steuerscheibe 36, so dass der Gleitkörper schienenartig über die Steuerbahn gleiten kann.
In der Darstellung nach Fig. 1 wird die Verschlussklappe 14 durch den Druck der Betätigungshebel 24, 26, der über den Lagerzapfen 22 und den Lagerbock auf die Klappe wirkt, fest gegen den Dichtungsring 12 angepresst und in dieser Position durch die Endstellung des Schwenkmotors festgehalten. Zum Öffnen der Schliessvorrichtung werden die Betätigungshebel 24, 26 in die durch Strichlinien angedeutete Position geschwenkt. Dabei hebt sich zuerst die Verschlussklappe 14 von dem Dichtungsring 12 ab und die Bodenfläche 48 des Schlitzes 47 gelangt in Kontakt mit der Steuerbahn 42. Um zu gewährleisten, dass dieser Kontakt während der gesamten Schwenkbewegung der Verschluss-klappe aufrechterhalten wird, ist, entsprechend der Darstellung in Fig. 2, eine Torsionsfeder 50 vorgesehen, die mit ihrem einen Ende 52 über ein Halterungsstück 54 fest mit dem Lagerzapfen 22 verbunden ist und deren anderes Ende 55 in fester Verbindung mit einem der Betätigungshebel 24, 26 steht. Da der Lagerzapfen 22 in den Bohrungen am Ende der Betätigungshebel 24, 26 drehbar ist und andererseits fest mit dem Lagerbock 20 verbunden ist, bewirkt die Torsionskraft der Feder 50 ein Schwenken der Verschlussklappe relativ zu den Betätigungshebeln, bis der Kontakt zwischen
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dem Gleitkörper 44 und der Steuerbahn 42 hergestellt ist. Der Gleitkörper 44 bzw. der Boden 48 des Schlitzes 47 liegt somit unter der Kraft der Torsionsfeder 50 an der Steuerbahn 42 an. Beim Schwenken der Betätigungshebel 24, 26 bewegt sich entsprechend der dargestellten Ausführungsform 5 der mittlere, den Lagerbock 20 tragende Teil der Verschlussklappe 14 in Richtung der Kreisbahn 58 der Hebelenden,
die in Fig. 1 durch eine Strichpunktlinie angedeutet ist,
während der Gleitkörper 44 über die Steuerbahn 42 gezogen wird. Daraus folgt eine Schwenkbewegung der Verschluss- io klappe 14 um 90°, bis der Gleitkörper 44 die durch Strich-linien 60 angedeutete Position einnimmt. In dieser offenen Endstellung der Schwenkeinrichtung liegen die Betätigungshebel 24, 26 an einem Anschlagbolzen 62 an, der mittels zwei beidseitigen Schraubenmuttern 64 an der Steuerscheibe 15 36 befestigt ist.
Die Schliessvorrichtung entsprechend dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1 und 2 hat den Vorteil einer verhältnismässig geringen Ausdehnung in Kanallängsrichtung, indem der Antriebsmotor 30 mit seinem auf die Welle 28 wirken- 20 den Antriebsarm 66 und das Seitengehäuse 68 für die Lagerung der Welle 28 seitlich in der Nähe der Verschlussklappe an dem Kanalabschnitt 2 angeordnet sind.
Das Ausführungsbeispiel nach den Figuren 3 und 4 unterscheidet sich vom zuvor beschriebenen Ausführungsbei- 25 spiel durch die Verwendung einer in ihrer Längsrichtung verschiebbaren Stange 70 anstelle der Schwenkhebel 24, 26. Diese Stange 70 greift an einem Gelenkbolzen 22' an, der in einem an der Verschlussklappe 14' befestigten Lagerbock 20'
gehalten wird. In den Fig. 3 und 4 bezeichnen die apostrophierten Bezugsziffern Teile, die dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel entsprechen.
Die Bewegung der Betätigungsstange 70 erfolgt durch ein Zahnrad 72, das in eine Zahnstangenverzahnung 74 der Stange 70 eingreift. Die Geradführung der Stange 70 erfolgt durch eine Führungshülse 76, die einen Ausschnitt 78 für den Eingriff des Zahnrades aufweist. Für die hin- und hergehende Drehbewegung des Zahnrades ist seitlich an dem Kanalabschnitt 2' ein nicht dargestellter Antriebsmotor oder eine andere geeignete Mechanik, z. B. auch ein Handkurbeltrieb, vorgesehen.
Aufgrund des geradlinigen Bewegungsablaufes der Betätigungsstange 70 geht die Steuerbahn 42' von einem gekrümmten Teil in einen geradlinigen parallel zur Stange 70 laufenden Teil über. Die geöffnete Position der Verschlussklappe 14' ist durch eine Strichlinie 80 angedeutet.
Ein weiterer Unterschied zum vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist durch die doppelte Ausführung des Lagerbocks 20', 21 gegeben. Ausserdem ist das Ende 56' der Torsionsfeder 50' an dem einen Lagerbock 21 befestigt, wie die Darstellung der Fig. 4 zeigt.
Es versteht sich, dass ein Betätigungshebel oder eine Betätigungsstange durch verschiedenartige Antriebe so bewegt werden können, dass die Verschlussklappe bzw. ihr Gleitkörper 44, 44' über die Steuerbahn 42, 42' gezogen werden. Statt eines Zahnstangenantriebes kann die geradlinige Bewegung einer Stange 70 auch durch einen Kurbelantrieb erfolgen, dessen Pleuelarm am Stangenende angreift.
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4 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

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1. Schliessvorrichtung für Gaskanäle, insbesondere Belüftungskanäle, mit einer in dem Gaskanal schwenkbar angeordneten Verschlussklappe, gekennzeichnet durch eine Klappenschwenkeinrichtung mit einer in Kanallängsrichtung aus-sermittig am Kanal fest angeordneten Steuerbahn (42, 42') und einem durch ein Gelenk (20, 22, 20', 22) mit der Klappe (14,14') verbundenen Betätigungsorgan (24, 26, 70), wobei sich das Gelenk, quer zur Kanallängsrichtung gesehen, im Abstand von dem kanalinnersten Teil der Steuerbahn (42, 42') befindet und das Betätigungsorgan mindestens angenähert parallel zur Kanallängsrichtung in Richtung der Steuerbahn bewegbar ist, dass dabei ein Teil (44, 44') der Klappe über die Steuerbahn gleitet.
2. Schliessvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan aus mindestens einem Schwenkhebel (24, 26) besteht, dessen eines Ende auf einer Kreisbahn (58) und die Kurbelwelle (28) bewegbar ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Schliessvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan aus einer Schubstange (70) besteht.
4. Schliessvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schubstange (70) durch einen Zahnstangenantrieb (72,74) oder einen Kurbelmechanismus in ihrer Längsrichtung bewegbar ist.
5. Schliessvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gelenk (20, 22, 20', 22') eine Torsionsfeder (50, 50') vorgesehen ist, deren Torsionskraft einen Gleitkörper (44,44') gegen die Steuerbahn (42, 42') drückt.
6. Schliessvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerbahn sich am Umfang einer Steuerscheibe (36, 36') befindet und dass in dem Gleitkörper (44, 44') ein Aufnahmeschlitz (47, 47') für die Steuerscheibe vorhanden ist.
CH900777A 1977-07-20 1977-07-20 Closing device for gas ducts, in particular ventilation ducts CH622087A5 (en)

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AT489678A AT380735B (de) 1977-07-20 1978-07-06 Schliessvorrichtung fuer gaskanaele, insbesondere belueftungskanaele
AU37816/78A AU526827B2 (en) 1977-07-20 1978-07-06 Closing mechanism for gas ducts, particularly ventilating ducts
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