CH622992A5 - - Google Patents

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CH622992A5
CH622992A5 CH1117977A CH1117977A CH622992A5 CH 622992 A5 CH622992 A5 CH 622992A5 CH 1117977 A CH1117977 A CH 1117977A CH 1117977 A CH1117977 A CH 1117977A CH 622992 A5 CH622992 A5 CH 622992A5
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CH
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sheet
suction
sheet feeder
suction gripper
feeder according
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CH1117977A
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English (en)
Inventor
Josef Marass
Original Assignee
Spiess Georg Gmbh
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Publication of CH622992A5 publication Critical patent/CH622992A5/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor
    • B65H9/10Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position
    • B65H9/103Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position acting by friction or suction on the article for pushing or pulling it into registered position, e.g. against a stop
    • B65H9/105Pusher and like movable registers; Pusher or gripper devices which move articles into registered position acting by friction or suction on the article for pushing or pulling it into registered position, e.g. against a stop using suction means

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Bogenanleger mit einer Seitenziehmarke zur seitlichen Bogenausrichtung, die mit einer Anschlagleiste und mit mindestens einem im Takt des Bogenanlegers betätigbaren, quer zur Bogenlaufrichtung hin- und herbewegbaren Ziehorgan versehen ist, das den jeweils auszurichtenden Bogen kraftschlüssig erfasst und an der Anschlagleiste zur Anlage bringt.
Bei bekannten Anordnungen dieser Art wird der jeweils auszurichtende Bogen mechanisch von oben und von unten zwischen zwei Druckflächen eingeklemmt und anschliessend zur Seite befördert. Hierzu wirken in der Regel eine auf- und abbe-s wegbare, frei drehbar aufgehängte Rolle und eine hieran zur Anlage bringbare, quer zur Laufrichtung bewegbare Gegenschiene zusammen. Es sind aber auch schon Anordnungen bekannt geworden, bei denen zwei Rollen zur Bildung der den auszurichtenden Bogen erfassenden Druckflächen zusammenwir-io ken. Da jedoch die zur Gewährleistung eines zuverlässigen Bogen-transports erforderlichen Anpresskräfte vom Bogengewicht des zu verarbeitenden Materials abhängen, kommt es hier insbesondere bei der Verarbeitung von starkem oder grossformatigem und daher schwerem Material zu einer entsprechend starken Bean-15 spruchung der auszurichtenden Bogen, welche zu bleibenden Materialverformungen und sichtbaren Klemmnarben bzw. - spuren etc. führen kann. Insbesondere bei der Verarbeitung von Karton oder Wellpappe etc. wirkt sich dies erfahrungsgemäss äusserst nachteilig aus, da hier in der Regel schon leichte Anpress-20 kräfte genügen, um das Material bleibend zu verformen.
Ein weiterer gravierender Nachteil der bekannten Anordnungen ist jedoch auch darin zu sehen, dass hier der jeweils auszurichtende Bogen während des Ziehvorgangs von beiden Seiten, d. h. von unten und von oben gleichermassen zugänglich sein muss. Da 25 die Bogen auf dem Anlegetisch jedoch in der Regel nicht einzeln, sondern in einer sogenannten unterschuppten Bogenbahn ankommen, kann daher hier mit dem Ausrichtvorgang eines Bogens erst begonnen werden, wenn das überstehende Ende des jeweils vorhergehenden Bogens aus dem Bereich der Seitenziehmarke her-30 ausgezogen und in die nachfolgende Bearbeitungsmaschine eingezogen ist. Auf Grund dieser Wartezeit verbleibt für die Seitenausrichtung selbst nur mehr eine relativ kurze Zeitspanne übrig. Dies führt aber dazu, dass die Steuerkurven zur Steuerung der Ziehorgane mit äusserst steilen Anlaufflächen versehen werden müssen, 3s was sich wiederum insbesondere bei den heute gewünschten Stundenleistungen negativ auf die Standfestigkeit und Betriebssicherheit auswirkt. Ausserdem ist es auf Grund dieser Wartezeiten hier nicht möglich, Bogen hinter Bogen lückenlos anzulegen. Bei mit Druckmaschinen zusammenarbeitenden Bogenanlegern wirkt 40 sich in dieser Hinsicht der im Bereich der Grube ohnehin nicht benutzbare Zylinderumfang zwar etwas abschwächend auf diesen Nachteil aus, bei Kaschiermaschinen und dergleichen ist jedoch eine lückenlose Bogenfolge nicht nur erwünscht, sondern zur Vermeidung einer Verschmutzung bzw. Beschädigung der Bogen-45 leitwalzen etc. unbedingt erforderlich.
Die bekannten Anordnungen sind zwar häufig von der genannten Ziehbewegung auf eine Schubbewegung umrüstbar, um etwa schwere Bogen durch Anschieben von der Seite auszurichten. Abgesehen von dem hierdurch verursachten baulichen Auf-50 wand besteht jedoch hierbei die Gefahr, dass die Schiebebewegung eine Entfernung der Bogenvorderkante von den Vordermarken zur Folge hat. Ausserdem kann hierbei das Schubglied in Kollision mit dem nachfolgenden Bogen kommen.
Infolgedessen hat man sich auch schon mit Anordnungen etwa 55 der aus der DI-PS 617605 bekannten Art beholfen, bei denen in entsprechenden Ausnehmungen des Anlegetisches drehbar gelagerte und mit der Bogengeschwindigkeit angetriebene Scheiben vorgesehen sind, die jeweils eine exzentrisch angeordnete, gleichwirkende Saugdüse aufweisen, welche den darüber sich befinden-60 den Bogen bei einer Vakuumbeaufschlagung ansaugen und entsprechend ihrem Abstand von der Drehachse parallelogrammartig nach vorn und zur Seite befördern und an den Vorder- bzw. Seitenmarken ablegen. Zur Bildung der Vorder- und Seitenmarken sind bei der bekannten Anordnung lediglich einfach An-65 schlagleisten vorgesehen. Die bekannte Anordnung erlasst zwar den jeweils auszurichtenden Bogen ausschliesslich von unten, so dass keine Zugänglichkeit von oben notwendig ist. Eine exakte Bogenausrichtung, insbesondere in seitlicher Richtung, ist jedoch
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bei Anordnungen dieser Art nicht möglich, da davon auszugehen ist, dass die Kantenlage der einzelnen Bogen stark differiert, so dass bei der bekannten Anordnung, die lediglich eine Bogenver-setzung um einen festen Betrag erlaubt, diese Differenz gleicher-massen auch im Bereich der Seitenmarken vorhanden ist. Es besteht daher die Gefahr, dass relativ stark versetzte Bogen nicht voll zur Anlage gebracht und daher nicht ausgerichtet werden können, und dass andererseits weniger stark versetzte Bogen im Bereich der Anschlagleiste gestaucht werden. Die hiermit verbundenen Nachteile hinsichtlich des erreichbaren Arbeitsergebnisses sind daher eminent. Ausserdem kommt es bei der bekannten Anordnung zu Relativbewegungen zwischen den an sich festgehaltenen Bogen und den sich drehenden Scheiben. Es ist daher zu befürchten, dass es bereits infolgedessen zu einem Knittern etc. kommt. Ausserdem ist die Luftführung und -Steuerung bei Anordnungen der bekannten Art relativ schwierig.
Hiervon ausgehend ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Lösungen eine Anordnung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei der mit verhältnismässig einfachen und daher kostengünstigen Mitteln eine schonende Behandlung und dennoch zuverlässige Ausrichtung der anzulegenden Bogen, und zwar ohne Rücksicht auf die zu verarbeitenden Materialstärken sichergestellt ist und gleichzeitig nicht nur eine lückenlose Bogenanlage gewährleistet sondern ausserdem auch noch eine Steigerung der erzielbaren Stundenleistungen möglich ist.
Die Lösung dieser Aufgabe gelingt gemäss der Erfindung in überraschend einfacher Weise dadurch, dass das Ziehorgan als unterhalb des auszurichtenden Bogens angeordneter Sauggreifer ausgebildet ist, der seinerseits auf einem quer zur Bogenlaufrichtung hin- und herbewegten Lagerstück verschiebbar gehalten ist. Diese Massnahmen erlauben ersichtlich einen einfachen, konstruktiven Aufbau und gewährleisten ohne weitere Hilfsmittel eine zuverlässige und dennoch schonende Bogenausrichtung, und zwar ungeachtet der jeweiligen Bogenversetzung und ohne Rücksicht darauf, welche Materialstärken gerade verarbeitet werden. Der erfindungsgemässe Sauggreifer erfasst den jeweils auszurichtenden Bogen nur an seiner Unterseite, so dass der Ausrichtvorgang in vorteilhafter Weise bereits zu einem Zeitpunkt in Gang gesetzt werden kann, zu dem der jeweils vorausgehende Bogen den jeweils auszurichtenden Bogen noch weitgehend überdeckt. Der hiermit verbundene Zeitgewinn erlaubt in vorteilhafter Weise einen relativ langsamen Betrieb der Seitenziehmarke und damit relativ flache Steuerkurven, so dass ohne weiteres auch relativ hohe Stundenleistungen verkraftet werden können. Infolge des erfindungsgemässen Saugschlusses zwischen dem auszurichtenden Bogen und dem Ziehorgan ergibt sich gleichzeitig in vorteilhafter Weise eine weitgehende Entlastung des Bogenmaterials und damit ein schonender aber dennoch zuverlässiger Betrieb. Da bei der erfindungsgemässen Anordnung der als Ziehorgan vorgesehene Sauggreifer gegenüber der hin- und hergehenden Bewegung des ihn aufnehmenden Lagerstücks mit einem gewissen Freiheitsgrad ausgestattet ist, ergibt sich hier in vorteilhafter Weise praktisch eine automatische Beendigung der Ziehbewegung, sobald die Bogenkante des auszurichtenden Bogens die Anschlagleiste erreicht hat, auch wenn zu diesem Zeitpunkt die Hinbewegung des hin- und hergehenden Lagerstücks noch nicht beendet sondern bis zum Erreichen des Umkehrpunkts fortgesetzt wird. Eine Bogenstauchung ist daher hier in vorteilhafter Weise nicht zu befürchten. Andererseits kann aber auch der maximal mögliche Ziehweg so gross gewählt werden, dass jeder möglichen Bogenversetzung Rechnung getragen werden kann. Auch von dieser Seite her ergibt sich daher eine sichere und schonende Betriebsweise. Ausserdem wirkt sich dies auch vorteilhaft auf die Stapelvoreinstellung und -Steuerung aus.
Zweckmässig kann das Lagerstück zur Erzielung einer definierten Ausgangslage der Greiferbewegung und zur Gewährleistung einer maximalen Bewegungsfreiheit mit einem in Ziehrichtung vorn angeordneten, dem Sauggreifer zugeordneten Anschlag versehen sein. Vorteilhaft ist dabei der verschiebbar gehaltene Sauggreifer bei jeder Auslenkung mit Hilfe einer in Ziehrichtung wirkenden, einstellbaren Feder in seine Anschlagstellung zurückführbar. Hierdurch steht bei jedem Ziehvorgang die maximale Auslenkmöglichkeit des erfindungsgemässen Sauggreifers voll zur Verfügung. Die Einstellbarkeit der Rückstellfeder erlaubt ausserdem in vorteilhafter Weise eine Anpassung der zur Bewerkstelligung einer Relativbewegung zwischen Greifer und Lagerstück zu überwindenden Kraft an die Verhältnisse des Einzelfalls, d. h. die Dicke und Steifigkeit des gerade zu verarbeitenden Materials. Der den Bogen ansaugende Unterdruck kann dabei vorteilhaft in unveränderter Stärke aufrechterhalten werden.
Gemäss einer weiteren zweckmässigen Ausgestaltung der Erfindung kann der Sauggreifer mit einem frei drehbar gelagerten Saugteller versehen sein. Hierdurch ist auch eine Bogenver-schwenkung ohne weiteres möglich, ohne dass es zu Relativbewegungen zwischen dem gerade auszurichtenden Bogen und dem hieran angreifenden Sauger kommt.
Eine andere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung kann darin bestehen, dass der Saugteller des Sauggreifers auch senkrecht zur Bogenebene bewegbar ist. Hierbei ist es möglich, den Saugteller des Sauggreifers beim Rückgang des Lagerstücks unter die Bogenebene abzusenken und damit ein Streifen und Bremsen zu verhindern.
Dies lässt sich auf einfache Weise dadurch bewerkstelligen, dass der Sauggreifer auf dem Lagerstück kippbar gelagert ist. Vorteilhaft kann hierzu das Lagerstück mit einer Führungsstange versehen sein, auf der eine mit dem Sauggreifer verbundene Führungsbüchse frei drehbar und hin- und herbewegbar geführt ist. Führungsflächen dieser Art lassen sich in vorteilhafter Weise einfach und dennoch genau herstellen. Die nach unten gerichtete Kippbewegung des erfindungsgemässen Sauggreifers kann dabei vorteilhaft durch die eigene Schwerkraft erfolgen. Zweckmässig ist hierzu der Saugteller des Sauggreifers gegenüber der Führungsbüchse seitlich versetzt angeordnet, so dass sich ein ausreichendes Kippmoment ergibt. Beim Einschalten des Vakuums saugt sich der Greifer automatisch an dem auszurichtenden Bogen fest. Zur Vereinfachung der Luftführung kann hierbei zweckmässig die Führungsstange mit einem inneren Luftführungskanal versehen sein, der in den von der Führungsbüchse umschlossenen Ringraum mündet.
Eine Alternative und in vorteilhafter Weise ebenfalls nur mit geringem Aufwand verbundene Ausführungsform zur Bewerkstelligung eines Saugerfreiheitsgrads in zur Bogenebene senkrechter Richtung kann erfindungsgemäss auch darin bestehen, dass der Saugerfreiheitsgrads in zur Bogenebene senkrechter Richtung kann erfindungsgemäss auch darin bestehen, dass der Sauggreifer als sogenannter Springsauger ausgebildet ist. Bei dieser Ausführungsform ergibt sich eine zwangsläufige Auf- und Abbewegung des Saugtellers. Vorteilhaft findet hierzu das zur Bewerkstelligung des erfindungsgemässen Saugschlusses ohnehin vorhandene Vakuum Verwendung.
Entsprechend einer weiteren zweckmässigen Ausgestaltung der Erfindung kann das Lagerstück seinerseits parallelogrammartig auf zwei parallelen Schwenkhebeln gelagert sein. Eine Aufhängung dieser Art ist in vorteilhafter Weise unanfällig gegen Verschmutzung und Verstaubung und erfordert daher in günstiger Weise nur eine relativ geringe Wartung. Dennoch bleibt jedoch das Lagerstück stets exakt horizontal ausgerichtet. Die hin- und hergehende Bewegung lässt sich dabei auf einfache Weise dadurch aufbringen, dass wenigstens einer dieser Schwenkhebel mit einer mit Maschinengeschwindigkeit angetriebenen Steuerkurve zusammenwirkt. Hierbei ist ohne weiteres eine leichte Ein- und Nachstellbarkeit gegeben.
Ferner kann vorteilhaft im Bereich des Sauggreifers oberhalb der Bogenbahn eine taktmässig auf- und abbewegbare Deckmaske angeordnet sein. Hierdurch lässt sich der jeweils auszurichtende
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Bogen beim Erfassen durch den erfindungsgemässen Sauggreifer vorteilhaft in einer definierten Stellung niederhalten. Andererseits wird durch die auf- und abgehende Bewegung das Ein- bzw. Abziehen erleichtert. Die Deckmaske kann hierzu zweckmässig mit der Anschlagleiste verbunden sein, die vorteilhaft mittels eines über eine Kurve gesteuerten Hebels betätigbar sein kann. Durch diese Massnahmen lässt sich eine einfache und platzsparende Anordnung erreichen.
In weiterer Fortbildung der Erfindung kann vorteilhaft ein in die Luftführung einbezogener Steuerschieber vorgesehen sein, dessen Steurkolben mittels eines mit einer weiteren Steuerkurve zusammenwirkenden Kipphebels betätigbar sein kann. Hierdurch wird eine gezielte Vakuumbeaufschlagung des Sauggreifers bei gleichzeitiger kontinuierlicher Arbeitsweise im Bereich der Vakuumerzeugung sichergestellt.
Zur Erzielung einer einfachen und dennoch gedrängten Bauweise können gemäss einer weiteren zweckmässigen Fortbildung der Erfindung alle Steuerscheiben auf einer gemeinsamen Eintourenwelle angeordnet sein.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines besonders bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung in Verbindung mit den Ansprüchen.
Hierbei zeigen:
Figur 1 eine Ansicht eines bevorzugten Ausführungsbeispiels in Bogenförderrichtung gesehen;
Figur 2 eine vorteilhafte Lagerung des erfindungsgemässen Sauggreifers im einzelnen,
Figur 3 einen Schnitt der Linie 3/3 in Figur 2 und
Figur 4 eine teilweise geschnittene Ansicht des' in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiels in Ziehrichtung gesehen.
Die in Figur 1 dargestellte und als Ganzes mit 1 bezeichnete Seitenziehmarke weist zweckmässig einer relativ stabile Gehäuseplatte 2 auf, an der ein Auflageblech 3 und eine Anschlagleiste 4 für die jeweils auszurichtenden Bogen befestigt sind. Die Gehäuseplatte 2 ist vorzugsweise verstellbar am Tischgestell des Anlegetisches eines hier nicht mehr näher dargestellten Bogenanlegers so festlegbar, dass ihr Auflageblech 3 mit der Tischplatte fluchtet und die Anschlagleiste 4 orthogonal zu den Vordermarken einer dem Anleger nachgeschalteten Bogenbearbeitungsmaschine ausgerichtet ist. In der Regel ist eine derartige Seitenziehmarke auf beiden Seiten des Anlegetisches vorgesehen, so dass wahlweise eine Ausrichtung nach links oder rechts vorgenommen werden kann. Das Antriebsmoment für die bewegten Teile der Seitenziehmarke 1 wird von einer mit Maschinengeschwindigkeit umlaufenden Eintourenwelle 5 abgenommen, die ebenfalls in der Gehäuseplatte 2 gelagert ist.
Das Auflageblech 3 ist im Bereich der Gehäuseplatte 2 mit einer wandparallelen Ausnehmung 6 versehen, in welche die untere Kante der vorteilhaft an der Gehäuseplatte 2 auf- und abbewegbar gelagerten Anschlagleiste 4 eintauchen kann. Zur Bewerkstelligung einer in vielen Fällen erwünschten Bogennieder-haltung kann die Anschlagleiste 4 mit einer etwa parallel zum Auflageblech 3 ausgerichteten, beispielsweise durch ein Winkelblech gebildeten Deckmaske 7 versehen sein. Zur Betätigung der hier mit der Deckmaske 7 fest verbundenen Anschlagleiste 4 ist zweckmässig ein an der Gehäuseplatte 2 gelagerter Kipphebel 8 vorgesehen der mit einer hieran befestigten Rolle 9 eine von der Eintourenwelle 5 angetriebene Steuerscheibe 10 abtastet und formschlüssig mit einem an der Anschlagleiste 4 entsprechend angreifenden Schwenkarm 11 zusammenwirkt. Diese Antriebsmechanik für die Anschlagleiste 4 kann zweckmässig auf der Aussen-seite der Gehäuseplatte 2 vorgesehen sein. Hierdurch ergibt sich eine besonders übersichtliche Konstruktion.
Die Bogenkanten der zwischen das Auflageblech 3 und die Deckmaske 7 einlaufenden Bogen werden gemäss der Erfindung mit einem vorteilhaft nur von der Unterseite her wirkenden Sauggreifer 12 zur Anschlagleiste 4 geführt und dort ausgerichtet.
Der Sauggreifer 12 läuft vorteilhaft in einer weiteren Ausnehmung 13 des Auflageblechs 3, die sich in Ziehrichtung, d. h. etwa rechtwinklig zur ersten Ausnehmung 6 bzw. zur Anschlagleiste 4 erstreckt. Der Sauggreifer 12 wird dabei von einem in Ziehrich-5 tung hin- und herbewegbaren, unterhalb des Auflageblechs 3 angeordneten und in Figur 1 als Ganzes mit 14 bezeichneten Lagerstück aufgenommen.
Das Lagerstück 14 ist seinerseits zweckmässig an zwei parallelen, taktmässig auslenkbaren Schwenkhebeln 15 und 16 angelo lenkt. Die Schwenkhebel 15 und 16 ihrerseits sind an einer winklig an der Gehäuseplatte 2 angeflanschten Lagerschiene 17 drehbar gehalten. Hierdurch ergibt sich ersichtlich ein parallelogrammartiges Schwenksystem, so dass das den Sauggreifer 12 aufnehmende Lagerstück 14 bei jeder Schwenkhebelauslenkung stets parallel 15 zum Auflageblech 3 ausgerichtet bleibt. Zur Bildung der oberen und unteren Schwenklager der Schwenkhebel 15 und 16 können zweckmässig Lagerzapfen mit vorteilhaft verdeckten und daher staubunempfindlichen Lagerstellen vorgesehen sein, wie etwa bei 18 angedeutet ist. Einer der Schwenkhebel, im dargestellten 20 Ausführungsbeispiel der rechts gezeichnete Schwenkhebel 16 ist mit einer Tastrolle 19 versehen, die zur Bewirkung der taktmässi-gen Auslenkung des den Sauggreifer 12 aufnehmenden, aus dem Lagerstück 14 und den Schwenkhebeln 15 und 16 gebildeten Systems eine entsprechend ausgebildete Steuerkurve 20 einer 25 ebenfalls von der Eintourenwelle 5 angetriebenen Steuerscheibe 21 abtastet. Die in Figur 1 angedeutete Lage der Schwenkhebel 15 und 16 entspricht dabei etwa einer mittleren Schwenkstellung. Die Steuerkurve 20 kann, wie dargestellt, zweckmässig als entsprechend glockenartig verlaufende Nut ausgebildet sein, in welche 30 die Rolle 19 mit geringem Spiel eingreift. Hierdurch ist ohne weitere Massnahmen, etwa Anpressfedern etc., eine zuverlässige Rollenanlage sichergestellt und damit der Gefahr von Federschwingungen etc. wirksam vorgebeugt.
Die Steuerkurve 20 lässt die Schwenkhebel 15 und 16 und 35 damit auch das. den Sauggreifer 12 aufnehmende Lagerstück 14 eine fixe Auslenkung beschreiben. Da die jeweils auszurichtenden Bogen jedoch mit einer unterschiedlichen seitlichen Entfernung von der Anschlagleiste 4 auf dem Auflagebrett 3 ankommen, d. h. unterschiedliche Ziehwege erforderlich sind, ist der Sauggreifer 12 40 gemäss der Erfindung gegenüber dem ihn aufnehmenden, eine fixe Auslenkung durchmachenden Lagerstück 14 mit einem entsprechenden Freiheitsgrad versehen. Hierzu ist eine entsprechende Geradführung vorgesehen, die eine freie Verschiebbarkeit des Sauggreifers 12 auf dem Lagerstück 14 gestattet.
45 Wie Figur 2 am besten erkennen lässt, kann das Lagerstück 14 zu diesem Zweck vorteilhaft eine mit einem angeformten Flansch 22 verschraubte Führungsstange 23 aufweisen, auf welcher der hier als Ganzes mit 12 bezeichnete Sauggreifer mit einer seinen Saugteller 24 tragenden Büchse 25 frei beweglich geführt so ist. Die Büchse 25 wird mit einer in Ziehrichtung wirkenden, relativ weichen Feder 26 gegen einen zugeordneten Anschlag 27 gepresst, der die in Ziehrichtung vorderste Saugerstellung begrenzt. Diese in Figur 2 angedeutete Stellung nimmt der Sauggreifer 12 etwa zu Beginn des Ziehvorgangs ein. Sobald jedoch die 55 auszurichtende Kante des vom Saugteller 24 gehaltenen Bogens an der zugeordneten Anschlagleiste 4 ansteht, hat der Sauggreifer die Möglichkeit, mit dem hieran festgehaltenen, an der Anschlagleiste 4 anstehenden Bogen gegenüber dem unter Umständen sich noch weiter auf die Anschlagleiste 4 zu bewegenden Lagerstück 60 stehen zu bleiben, wobei ersichtlich der Anschlag 27 gelüftet und die Rückstellfeder 26 zusammengedrückt werden. Die Kraft der Feder 26 entspricht dabei ersichtlich der Anpresskraft, mit welcher der bereits ausgerichtete Bogen an der Anschlagleiste 4 in Anlage gehalten wird. Zur Anpassung dieser Anpresskraft an die 65 Verhältnisse des jeweils zu verarbeitenden Materials ist daher zweckmässig eine Einstellmöglichkeit für die Federspannung vorgesehen. Die Feder 26 kann, wie in Figur 2 besonders gut erkennbar ist, als die Führungsstange 23 umgebende Druckfeder
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ausgebildet sein. In diesem Fall ist eine Einstellbarkeit der wirksamen Federspannung auf einfache Weise dadurch zu bewerkstelligen, dass etwa der hintere Federanschlag 29 als Stellring ausgebildet ist. Es wäre aber auch denkbar, eine etwa an dem bei 28 angedeuteten Stift einhängbare Zugfeder vorzusehen.
Die aus Figur 2 erkennbare, besonders bevorzugte Stangen-Büchsenführung gestattet auf einfache Weise nicht nur eine freie Verschiebbarkeit, sondern auch eine freie Drehbarkeit der Büchse 25 des erfindungsgemässen Sauggreifers 12 um die zugeordnete Führungsstange 23. Infolgedessen kann hier der erfin-dungsgemässe Sauggreifer 12 nach Beendigung eines Arbeitstakts, währenddessen er durch Saugschluss an der Unterseite des jeweils auszurichtenden Bogens anliegt, in eine Ruhelage kippen, in welcher sein Saugteller 24 unter die Oberfläche des die seitlichen Ränder der jeweils auszurichtenden Bogen aufnehmenden Auflageblechs 3 abgesenkt ist. Durch diesen weiteren Freiheitsgrad des erfindungsgemässen Sauggreifers 12 ist sichergestellt, dass der Saugteller 24 bzw. ein hier üblicherweise aufgespannter Randgummi nach Beendigung des Ziehvorgangs zuverlässig ausser Kontakt mit den auf dem Auflageblech 3 aufliegenden Bogen kommt. Die genannte Kippbewegung kann insbesondere bei sehr schnell arbeitenden Anordnungen durch Kipphebel etc. gesteuert erfolgen. Im dargestellten, besonders einfachen Ausführungsbeispiel erfolgt die genannte Kippbewegung beim Wegfall des Saugschlusses automatisch auf Grund der Schwerkraft. Die Büchse 25 ist dabei vorteilhaft so leichtgängig auf der Führungsstange 23 angeordnet, dass sich der Saugteller 24 beim Beginn des nächsten Arbeitstaktes selbsttätig an die Unterseite des nun auszurichtenden Bogens hochsaugt, sobald das zur Erzeugung des Saugschlusses notwendige Vakuum eingeschaltet ist. Zur Erzielung eines ausreichenden Kippmoments sowie eines ausreichenden Kippwinkels und damit einer zuverlässigen Tellerabsenkung ist der Saugteller 24 vorteilhaft gegenüber der Büchse 25 leicht seitlich versetzt. Zur Begrenzung dieser Kippbewegung kann vorteilhaft ein Anschlag vorgesehen sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird, wie insbesondere aus Figur 3 besonders gut erkennbar ist, die Kippbewegung dadurch begrenzt, dass der Saugteller 24 auf einer mit Lagerbohrungen 30 zum Anschluss der Schwenkhebel 15 und 16 versehenen Schiene 31 des als Ganzes mit 14 bezeichneten Lagerstücks zur Auflage kommt. In Figur 3 ist diese Stellung mit gestrichelten Linien angedeutet. Die in Figur 3 mit durchgehenden Linien gezeichnete Stellung entspricht der normalen Arbeitsstellung des erfindungsgemässen Sauggreifers 12, in welcher sein Saugteller 24 sich in Saugschluss mit dem darüber befindlichen, auszurichtenden Bogen befindet.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform zur Erzielung eines derartigen Sauger-Freiheitsgrades senkrecht zum Auflageblech 3 könnte in der Verwendung von sogenannten Springsaugern bestehen. Bei einer Ausführung dieser Art ist eine exakte Steuerung der auf- und abgehenden Saugerbewegung sichergestellt und unter Umständen eine noch gedrängtere Bauweise möglich.
Wie Figur 3 weiter erkennen lässt, kann der Saugteller 24 zur Gewährleistung eines dritten Freiheitsgrades um seine Achse drehbar auf der Büchse 25 bzw. einem seitlich von der Büchse 25 abstehenden Arm 32 gelagert sein. Hierdurch ist in vorteilhafter Weise vermieden, dass es bei der Ausrichtung von irgendwie schräg liegenden Bogen zu Relativbewegungen zwischen dem Saugteller 24 und dem hieran festgehaltenen Bogen kommt. Hierdurch ist damit auch für Fälle dieser Art eine äusserst schonende Betriebsweise sichergestellt.
Die zur Erzeugung eines zur Bogenhalterung durch den erfindungsgemässen Sauggreifer 12 erforderlichen Saugschlusses angesaugte Luft strömt über die Sauglöcher 33 in einen Sammelraum 34 des Saugtellers 24. Der Sammelraum 34 ist über eine Bohrung 35 im Arm 32 mit einem von der Büchse 25 gebildeten, die Führungsstange 23 umgebenden Ringraum 36 verbunden. Dieser ist vorteilhaft durch Dichtungsbuchsen 37 stirnseitig abgedichtet. In den Ringraum 36 mündet die AustrittsöfFnung 38
eines in vorteilhafter Weise in der Führungsstange 23 verlegten, zweckmässig durch eine Bohrung etc. herstellbaren Luftkanals 39. Hierdurch wird eine einfache, zuverlässige und ausserdem auch platzsparende Luftführung erreicht. Der Luftkanal 39 ist etwa über eine auf einen Anschlussstutzen 40 der Führungsstange 23 aufsteckbare, beispielsweise durch einen Schlauch gebildete Leitung 41 mit einer nicht näher dargestellten Vakuumquelle,
etwa einer entsprechenden Pumpe verbunden.
Zur Steuerung des Unterdrucks oder genauer gesagt des taktmässigen Einsatzes des Unterdrucks ist, wie in den Figuren 1 und 4 angedeutet, ein geeignetes Steuerventil 42 in die Luftführung eingeschaltet, das, wie die Figur 4 besonders gut zeigt, ebenfalls an der an der Gehäuseplatte 2 angeflanschten Lagerschiene 17 bzw. dem hieran festgelegten Lagerbolzen 43 zur Lagerung des Kipphebels 15 befestigt sein oder unter Umständen vollständig in diesen integriert sein kann. Das Steuerventil 42 ist zweckmässig als Dreiwegeschieber bekannter Bauart ausgebildet, der einen zur Pumpe etc. führenden Anschluss 44, einen mit dem Schlauch 41 verbindbaren Anschluss 45 und einen weiteren Entlüftungsanschluss 46 aufweist. Der in einer mit Steuernuten 47 versehenen Büchse 48 geführte Kolben 49 des Steuerventils 42 ist entgegen der Kraft einer Feder 50 mittels eines mit einer Rolle 51 versehenen, am Ventilgehäuse gelagerten Kipphebels 52 betätigbar, der mit einer weiteren Rolle 53 eine zugeordnete, ebenfalls von der Eintourenwelle 5 angetriebene Steuerscheibe 54 abtastet. Die Kolbenstellung kann zweckmässig mittels einer Stellschraube 55 etc. einstellbar sein. Hierdurch ist eine Feineinstellung der Steuerzeiten möglich. Die Steuerscheiben 10, 21 und 54 sind, wie in Figur 4 anhand der Steuerscheibe 54 erkennbar ist, zweckmässig in Umfangsrichtung verstellbar ausgebildet. Hierdurch ist bereits eine relativ feine Voreinstellung der Steuerzeiten möglich. Eine Dosierung des Vakuums zur Bewerkstelligung eines unterschiedlichen Schlupfes zwischen Bogen und Sauger ist in vorteilhafter Weise nicht notwendig.
Die Zeichnung und die vorstehende Beschreibung lassen die vorteilhafte Funktionsweise der erfindungsgemässen Anordnung anschaulich erkennen. Die während des normalen Anlegebetriebs mit ihren auszurichtenden Kanten in den durch das Auflageblech 3 und die Deckmaske 7 gebildeten Spalt einlaufenden Bogen, in den Figuren sind diese der Übersichtlichkeit halber weggelassen, werden vom erfindungsgemässen Sauggreifer 12 an ihrer Unterseite erfasst, wenn das den Sauggreifer 12 aufnehmende Lagerstück 14 etwa seinen von der Anschlagleiste 4 entfernten Umkehrpunkt durchläuft. Hierzu erfolgt im geeigneten Moment eine durch die Steuerkurve 52 des Steuerventils 42 bewirkte Unterdruckbeaufschlagung des Saugtellers 24 des erfindungsgemässen Sauggreifers 12. Anschliessend wird der an seiner Unterseite erfasste und gehaltene Bogen entsprechend der durch die Steuerkurve 20 aufgeprägten Schwenkbewegung des Lagerstücks 14 seitlich zur Anschlagleiste 4 hin bewegt, bis die äussere Bogenkante an der Anschlagleiste 4 zur Anlage kommt und dadurch ausgerichtet wird. Nach erfolgter Ausrichtung bleibt der den Bogen haltende Sauggreifer 12 in dieser Ausrichtstellung stehen, wogegen das Lagerstück relativ hierzu seine zur Anschlagleiste 4 hin gerichtete Bewegung fortsetzen kann, bis der anschlag-leistennahe Umkehrpunkt erreicht ist. Etwa zu diesem Zeitpunkt wird die Unterdruckbeaufschlagung durch das Steuerventil 42 unterbrochen, wodurch der ausgerichtete Bogen losgelassen wird. Der vorher den auszurichtenden Bogen festhaltende Saugteller 24 des Sauggreifers wird dabei gleichzeitig soweit abgesenkt, dass sein äusserer Rand unterhalb der Oberfläche des Auflageblechs 3 zu liegen kommt. In dieser Stellung erfolgt die Rückführung in die von der Anschlagleiste 4 entfernte Ausgangsstellung. Während dieser Phase wird auch die Anschlagleiste 4 und die hieran festgelegte Deckmaske 7 entsprechend der Ausbildung der Steuerscheibe 10 angehoben, um einen ausreichend breiten Einlaufspalt zur Verfügung zu stellen. Anschliessend wird der nächste Bogen ausgerichtet.
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Vorstehend ist zwar ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschrieben, ohne dass jedoch hiermit eine Beschränkung verbunden sein soll. Vielmehr stehen
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dem Fachmann eine Reihe von Möglichkeiten zur Verfügung, um den allgemeinen Gedanken der Erfindung an die Verhältnisse des Einzelfalls anzupassen.
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2 Blätter Zeichnungen

Claims (10)

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1. Bogenanleger mit einer Seitenziehmarke zur seitlichen Bogenausrichtung, die mit einer Anschlagleiste und mit mindestens einem im Takt des Bogenanlegers bestätigbaren, quer zur Bogenlaufrichtung hin- und herbewegbaren Ziehorgan versehen ist, das den jeweils auszurichtenden Bogen kraftschlüssig erfasst und an der Anschlagleiste zur Anlage bringt, dadurch gekennzeichnet, dass das Ziehorgan als unterhalb des auszurichtenden Bogens angeordneter Sauggreifer (12) ausgebildet ist, der seinerseits auf einem quer zur Bogenlaufrichtung hin- und herbewegten Lagerstück (14) verschiebbar gehalten ist.
2. Bogenanleger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerstück (14) mit einem in Ziehrichtung vorn angeordneten, dem Sauggreifer (12) zugeordneten Anschlag (27) versehen ist und dass der verschiebbar gehaltene Sauggreifer (12) bei jeder Auslenkung mit Hilfe einer in Ziehrichtung wirkenden vorzugsweise einstellbaren Feder (26) in seine Anschlagstellung zurückführbar ist.
3. Bogenanleger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugteller (24) des Sauggreifers (12) um seine Achse drehbar gelagert ist.
4. Bogenanleger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugteller (24) des Sauggreifers (12) zusätzlich senkrecht zur Bogenebene bewegbar ist.
5. Bogenanleger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sauggreifer (12) kippbar auf dem Lagerstück (14) gelagert ist und dass die Kippbewegung des Sauggreifers (12) begrenzt ist.
6. Bogenanleger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerstück (14) mit einer Führungsstange (23) versehen ist, auf der eine den ihr gegenüber seitlich versetzten Saugteller (24) tragende Führungsbüchse (25) frei bewegbar geführt ist und dass die Führungsstange (23) mit einem an eine Vakuumquelle angeschlossenen Luftführungskanal (39) versehen ist, der in einen von der Führungsbüchse (25) umschlossenen Ringraum (36) mündet.
7. Bogenanleger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sauggreifer (12) als Springsauger ausgebildet ist.
8. Bogenanleger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerstück (14) parallelogrammartig auf zwei parallelen Schwenkhebeln (15,16) gelagert ist, von denen wenigstens einer mit einer mit Maschinengeschwindigkeit angetriebenen vorzugsweise als geschlossene Nut in einer Steuerscheibe (21) ausgebildeten Steuerkurve (20) zusammenwirkt.
9. Bogenanleger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Sauggreifers (12) oberhalb der Bogenbahn eine taktmässig auf- und abbewegbare mit einer Anschlagleiste (4) fest verbundene Deckmaske (7) angeordnet ist, die mittels eines über eine Steuerscheibe (10) gesteuerten Kipphebels (8) betätigbar ist.
10. Bogenanleger nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein in die Luftführung einbezogenes, als Steuerschieber ausgebildetes Steuerventil (42) vorgesehen ist, dessen Steuerkolben (49) mittels eines mit einer Steuerscheibe (54) zusammenwirkenden Kipphebels (52) betätigbar ist und dass die Steuerscheiben (10,21, 54) vorzugsweise auf einer gemeinsamen Eintourenwelle (5) angeordnet sind.
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