CH623150A5 - Self-service dispensing appliance for tickets or products. - Google Patents
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Description
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dem Serviceper- 20 Billettautomaten.
sonai eine einfache und rasche Kontrolle von Betriebs- und/ Der dargestellte Billettautomat hat vier Tasten 1,2,3,4 für oder Verkaufsdaten der Einrichtung, z.B. des Einnahmenüber- die Wahl der zu beziehenden Billette. Jede der Tasten ist durch schusses, der ausgegebenen oder noch vorhandenen Wechsel- eine Leitung 11,12,13,14 mit einer Adressiervorrichtung 5 für geldbeträge und der Anzahl ausgegebener Billette oder Waren einen Datenspeicher 6 verbunden, in dem die Verkaufspreise ohne kostspielige Zusatzgeräte zu ermöglichen. 25 der mittels der Tasten gewählten Billette gespeichert sind. Der
Zur Lösung dieser Aufgabe hat die Ausgabeeinrichtung Speicher 6 ist über ein Subtrahierwerk 7 mit einer Anzeigevornach der Erfindung Vorrichtungen zum Ermitteln und Speicher- richtung 8 für den jeweils zu bezahlenden Verkaufspreis ver-einheiten eines zweiten Datenspeichers zum Speichern von we- bunden, die vier Anzeigefelder 81-84 aufweist. Das Subtrahier-nigstens einem Teil der folgenden Daten: die jeweilige Uhrzeit werk 7 ist in nicht näher dargestellter Weise mit Durchlaufsi-und das Datum, der Standort der Einrichtung charakterisieren- 30 gnalgebern an den Münzeinwurfkanälen verbunden und subtra-de Zeichen, Verkaufsangaben über ausgegebene Billette oder hiert jeweils die Werte der eingeworfenen Münzen vom VerWaren, den Betrag des Einnahmenüberschusses und ausgegebe- kaufspreis. Jede der Tasten 1-4 ist durch eine gemeinsame ne oder noch vorhandene Wechselgeldbeträge sowie auswech- Leitung 15 mit einem Eingang eines UND-Tors 9 verbunden, seibaren Kassetten und/oder Magazinen zugeordnete Codezei- dessen Ausgang mit der Adressiervorrichtung 5 verbunden ist. chen, eine gegen unbefugte Betätigung gesicherte Umschaltvor- 35 Der andere Eingang des UND-Tors 9 ist über einen Inverter 10 richtung, die in einer ersten Stellung eine mittels der Tasten und ein ODER-Tor 16 mit zwei Schaltern 17,18 verbunden, die wählbare Speichereinheit des ersten Speichers und in einer mittels verschiedener Schlüssel schliessbar sind. Bei offenen zweiten Stellung eine mittels der Tasten wählbare Einheit des Schaltern 17,18 ist das UND-Tor 9 für einen durch Betätigung zweiten Speichers mit der Anzeigevorrichtung verbindet. einer der Tasten 1-4 auf die Leitung 15 gegebenen Einschaltim-
Unter Betrag wird dabei entweder ein Geldwert oder eine 4o pUis durchlässig, der die Adressiervorrichtung 5 einschaltet, Anzahl von Münzen oder Banknoten verstanden, z.B. kann der worauf diese die Übertragung des gewählten Verkaufspreises Wechselgeldbetrag entweder der Geldwert oder die Anzahl der vom Datenspeicher 6 an das Subtrahierwerk 7 bzw. die Münzen oder Banknoten, die jeweils bei der Eingabe von den Anzeigevorrichtung 8 auslöst. Ist einer der Schalter 17,18 Verkaufspreis übersteigenden Beträgen als Wechselgeld ausge- geschlossen, so sperrt das UND-Tor 9. In diesem Fall gelangt geben wurden oder noch vorhanden sind. 45 der Einschaltimpuls durch ein UND-Tor 19, dessen einer Ein-
Vorzugsweise hat die Ausgabeeinrichtung eine durch Um- gang mit dem ODER-Tor 16 und dessen anderer Eingang mit schalten der Umschaltvorrichtung in die zweite Stellung ein- der Leitung 15 verbunden ist, zu einer mit dem Ausgang des schaltbare und durch die Tasten steuerbare Eingabevorrichtung UND-Tors 19 verbundenen Programmsteuervorrichtung 20 für den zweiten Datenspeicher, mittels der, nach dem Verbin- und schaltet diese ein. Die Programmsteuervorrichtung 20 hat den einer mittels der Tasten gewählten Einheit des zweiten 50 vier verschiedene Programmsteuereinheiten, wobei jeder der Speichers mit der Anzeigevorrichtung, Daten in diese Einheit beiden Schalter 17,18 mit zwei Programmsteuereinheiten ver-eingebbar bzw. die in dieser Einheit gespeicherten und durch bunden ist, und nach Schliessen eines dieser Schalter jeweils die Anzeigevorrichtung angezeigten Daten änderbar sind. Zum eine der beiden mit ihm verbundenen Programmsteuereinheiten Beispiel kann nach der Entnahme des Einnahmenüberschusses mittels der Tasten 1 und 2 wählbar ist. Die Tasten 1-4 sind der Betrag Null und nach Auffüllen des Wechselgeldbestands 55 durch die Leitungen 11-14 einzeln mit der Programmsteuervor-dessen Betrag in die betreffende Speichereinheit eingegeben richtung 20 verbunden, die eine Adressiervorrichtung 21 und werden. Bei einem Billettautomaten kann ferner das jeweils auf eine mit einem (nicht dargestellten) Addierwerk versehene die Billette gedruckte Datum und die Uhrzeit korrigiert werden. Eingabevorrichtung 22 für einen Datenspeicher 23 steuert. Der Weist der zweite Datenspeicher mehrere Speichereinheiten Datenspeicher 23 hat vier Speichereinheiten 24,25,26 und 27. für verschiedene Daten und eine Eingabevorrichtung für diese eo jK der Speichereinheit 24 ist die jeweilige Uhrzeit und das Speichereinheiten auf, so kann die Umschaltvorrichtung durch Datum, in der Speichereinheit 25 ist eine den Standort des wenigstens zwei mittels verschiedener Schlüssel betätigbare Billettautomaten charakterisierende Zahl (oder ein Wort), in
Schalter in die zweite Stellung umschaltbar sein, wobei nach der Speichereinheit 26 sind der Betrag des Einnahmenüber-Betätigung eines der Schalter nur ein Teil der Speichereinheiten schusses und ein Codezeichen und in der Speichereinheit 27 und nach Betätigung der anderen Schalter die übrigen Teile der 6ssind die Beträge von zwei (nicht dargestellten) Wechselgeldma-Speichereinheiten mittels der Tasten wählbar und mit der An- gazinen mit diesen zugeordneten Codezeichen gespeichert. An Zeigevorrichtung verbindbar sind. Beispielsweise sind durch Be- die Speichereinheit 24 ist ein mit einem Zeitimpulsgeber 28 tätigung des einen Schalters die Speichereinheiten wählbar, in verbundenes Addierwerk 29 angeschlossen. Der Zeitimpulsge-
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ber 28 gibt nach jeder Zeiteinheit, beispielsweise nach jeder Differenz Null, so veranlasst das Subtrahierwerk 7 das Druck-Sekunde, einen Impuls an das Addierwerk 29, das die Zeitein- werk 42 den im Speicher 6 gespeicherten Verkaufspreis und die heit zu der in der Speichereinheit 24 gespeicherten Uhrzeit in den Speichereinheiten 24 und 25 gespeicherten Daten, das addiert und jeweils nach Ablauf von 24 Stunden das in der sind die Uhrzeit, das Datum und die den Standort des Billettau-Einheit 24 gespeicherte Datum weiterstellt. An die Speicherein- 5 tomaten charakterisierende Zahl und gegebenenfalls weitere heit 26 ist ein Addierwerk 30 angeschlossen, das mit mehreren Billettdaten auf eine Papierbahn zu drucken, worauf der beSignalgebern für jede annehmbare Münzsorte verbunden ist, druckte Teil abgeschnitten und als Billett ausgegeben wird, von denen lediglich der Signalgeber 31 dargestellt ist. Bei der Für die Kontrolle und Wartung des Billettautomaten wird Einnahme einer Münze gibt der entsprechende Signalgeber 31 entweder der Schalter 17 oder der Schalter 18 mittels des ihm ein Signal an das Addierwerk 30, das den entsprechenden i0 zugeordneten Schlüssels geschlossen, wobei der Schlüssel für Geldbetrag zum in der Speichereinheit 26 gespeicherten Ein- den Schalter 18 nur dem für das Auswechseln der Kassette und nahmenüberschuss addiert. An die Speichereinheit 27 sind zwei der Wechselgeldmagazine autorisierten Servicepersonal zur Subtrahierwerke 32,33 angeschlossen, deren jedes mit einem Verfügung steht. Nach Schliessen des Schalters 17 wird eine der Signalgeber 34 bzw. 35 verbunden ist, der am Ausgang je eines beiden Tasten 1,2 beispielsweise die Taste 1 betätigt. Durch die (nicht dargestellten) Wechselgeldmagazins angeordnet ist. Bei 15 Betätigung der Taste 1 gelangt ein Einschaltimpuls über die der Ausgabe einer Münze aus einem der Wechselgeldmagazine Leitung 15 zu den UND-Toren 9 und 19 und ein Steuerimpuls gibt der entsprechende Signalgeber 34 bzw. 35 ein Signal an das über die Leitung 11 zur Adressiervorrichtung 5 und zur Pro-Subtrahierwerk 32 bzw. 33, das die in der Einheit 27 gespei- grammsteuervorrichtung 20. Da bei geschlossenem Schalter das cherte Anzahl der in dem betreffenden Wechselgeldmagazin UND-Tor 9 für den Einschaltimpuls gesperrt ist, wird die noch vorhandenen Münzen um eins verringert. Die Wechsel- 20 Adressiervorrichtung 5 nicht eingeschaltet, wogegen das UND-geldmagazine und eine (nicht dargestellte) Kassette für den Tor 19 durchlässig ist, so dass die Programmsteuervorrichtung Einnahmenüberschuss sind auswechselbar und mit einem Code- 20 eingeschaltet wird und aufgrund des geschlossenen Schalters träger für ein jedes Magazin und jede Kassette einzeln kenn- 17 und des Steuersignals von der Taste 1 das erste der beiden zeichnendes Codezeichen versehen. Bern Einsetzen einer Kas- dem Schalter 17 zugeordneten Programme wählt. Die Prosette in den Billettautomaten wird deren Codeträger mit einer 25 grammsteuervorrichtung 20 gibt nun Steuersignale ab, mittels an die Speichereinheit 26 angeschlossenen Eingabevorrichtung denen nacheinander folgende fünf Programmschritte ausgeführt 36 verbunden, wobei diese das Codezeichen zusammen mit dem werden, wobei jeweils durch Betätigung der Taste 4 der nächste Betrag Null in die Speichereinheit 26 eingibt. Entsprechend Programmschritt eingeleitet wird:
werden beim Einsetzen der Wechselgeldmagazine deren Codezeichen zusammen mit der Anzahl der in den Magazinen befind- 30 Im ersten Programmschritt werden die ersten beiden Ziffern liehen Münzen mittels Eingabevorrichtungen 37,38 in die Spei- des in der Speichereinheit 24 gespeicherten Datums, z.B. die chereinheit 27 eingegeben. beiden Endziffern der Jahreszahl, an die Felder 81 und 82 der Die Programmsteuervorrichtung 20 steuert neben der Anzeigevorrichtung 8 gegeben. Weiter wird die der Speicher-Adressiervorrichtung 21 und der Eingabevorrichtung 22 einen einheit 24 im Speicher 39 zugeordnete Kennzahl an das Feld 84 Speicher 39, einen Schrittzähler 40, einen Speicher 41 und ein 35 und die im Schrittzähler 40 gespeicherte Schrittzahl, das ist beim Druckwerk 42. Der Speicher 39 hat vier Speichereinheiten, in ersten Programmschritt die Zahl 1, an das Anzeigefeld 83 und denen je eine jeweils einer der Speichereinheiten 24-27 zuge- den einen Eingang des Comparators 43 gegeben, an dessen ordnete und eine diese kennzeichnende Kennzahl gespeichert anderen Eingang der Speicher 41 die Gesamtzahl der Proist, deren jede mittels der Programmsteuervorrichtung 20 mit grammschritte, d.h. die Zahl 5 gibt. Ist z.B. die vom Feld 81 dem Anzeigefeld 84 verbindbar ist. Der Schrittzähler 40 zählt 40 angezeigte Ziffer der Jahreszahl falsch, so wird die Taste 1 die Schritte eines durch die Programmsteuervorrichtung 20 betätigt, wodurch die Eingabevorrichtung 22 mittels ihres Ad-gesteuerten Programms und gibt die jeweilige Schrittzahl an das dierwerks diese Ziffer in der Speichereinheit 24 um 1 erhöht, Anzeigefeld 83 und an den einen Eingang eines Comparators worauf die um 1 erhöhte Ziffer am Feld 81 angezeigt wird. 43, dessen anderer Eingang mit dem Speicher 41 verbunden ist, Durch mehrmalige Betätigung der Taste 1 kann die Ziffer auf in dem die Anzahl Schritte jedes Programms gespeichert sind, 45 jeden gewünschten Wert gebracht werden ; ebenso kann die am wobei mittels der Programmsteuervorrichtung 20 die dem je- Anzeigefeld 82 angezeigte Ziffer mittels der Taste 2 geändert weiligen Programm zugeordnete Schrittzahl an dem Compara- werden.
tor 43 gegeben wird. Der Ausgang des Comparators 43 ist mit Sobald die richtigen Endziffern der Jahreszahl an den Ander Programmsteuervorrichtung 20 verbunden. Sind die Schritt- Zeigefeldern 81, 82 erscheinen, wird die Taste 4 betätigt, worauf zahlen an den Eingängen des Comparators 43 gleich, so gibt der so die nächsten beiden Ziffern des Datums, die den Monat ange-
Comparator 43 ein das Programmende anzeigendes Signal an ben, an die Anzeigefelder 81,82 gegeben, und der Schrittzähler die Programmsteuervorrichtung 20. Das Druckwerk 42 ist mit 40 um einen Schritt weitergestellt wird. An dem Anzeigefeld 83
den Speichern 6 und 23 verbunden und durch das Subtrahier- erscheint nun die Schrittzahl 2, woraus die Bedienungsperson werk 7 (beim Erreichen der Differenz Null) und durch die ersehen kann, dass an den Feldern 81,82 der Monat angezeigt
Programmsteuervorrichtung 20 steuerbar. 55 wird. Auf diese Weise werden in den fünf Programmschritten
Die Wirkungsweise des Billettautomaten ist wie folgt: nacheinander jeweils zwei Ziffern des Datums und der Uhrzeit
In der Betriebsstellung des Automaten für die Ausgabe von (Jahr, Monat, Tag, Stunde, Minute) an der Anzeigevorrichtung
Billetten sind die beiden Schalter 17 und 18 offen. Durch 8 angezeigt und gewünschtenfalls mittels der Eingabevorrich-
Betätigung einer der Tasten 1-4 wird das gewünschte Billett tung 22 geändert. Am Anfang des fünften Programmschritts gewählt. Dabei wird ein Einschaltimpuls über die Leitung 15 60 gibt der Schrittzähler 30 die gleiche Schrittzahl wie der Speicher und das UND-Tor 9 an die Adressiervorrichtung 5 und den 41 an den Comparator 43, der darauf ein das Programmende
Datenspeicher 6 und ein Steuerimpuls über eine der Leitungen anzeigendes Signal an die Programmsteuervorrichtung 20 gibt.
11-14 an die Adressiervorrichtung 5 gegeben, die diese veran- Am Ende dieses fünften Programmschritts wird erneut die Taste lassen, den der betätigten Taste im Speicher 6 zugeordneten 4 betätigt, worauf die Programmsteuervorrichtung 20 aufgrund
Verkaufspreis an das Subtrahierwerk 7 und die Anzeigevorrich- <*>s des das Programmende anzeigenden Signals den Schrittzähler tung 8 zu geben. Das Subtrahierwerk 7 subtrahiert die eingege- 40 zurückstellt, das Druckwerk 42 veranlasst, das in der Spei-benen Geldbeträge vom Verkaufspreis und gibt die jeweils noch chereinheit 24 gespeicherte Datum und die Uhrzeit auszudruk-
zu zahlende Differenz an die Anzeigevorrichtung 8. Ist die ken und danach in die Ausgangsstellung zurückkehrt, in der ein
Programm mittels der Tasten 1,2 wählbar ist. Mittels des durch die Taste 2 wählbaren Programms wird in der oben beschriebenen Weise die in der Speichereinheit 25 gespeicherte, den Standort des Billettautomaten charakterisierende Zahl schrittweise an der Anzeigevorrichtung 8 angezeigt, wobei sie mittels der Eingabevorrichtung 22 geändert werden kann.
Durch Schliessen des Schalters 18 und der Tasten 3 und 4 können ebenso der in der Speichereinheit 26 gespeicherte Betrag des Einnahmenüberschusses mit dem Codezeichen und die in der Speichereinheit 27 gespeicherten Wechselgeldbeträge mit
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den zugeordneten Codezeichen an der Anzeigevorrichtung 8 angezeigt und mittels der Eingabevorrichtung 22 geändert werden.
Bei einer nicht dargestellten Ausführungsform des Billett-5 automaten hat der Speicher 23 eine Speichereinheit für die Anzahl der von jeder Sorte verkauften Billette. An diese Speichereinheit ist ein mit einem Signalgeber verbundenes Addierwerk angeschlossen. Der Signalgeber gibt bei jeder Billetausga-be ein die jeweilige Billettsorte kennzeichnendes Signal an das m Addierwerk, das die betreffende Billettanzahl in der Speichereinheit um eins erhöht.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Selbstkassierende Ausgabeeinrichtung für Billette oder Waren mit einer Tastatur für die Wahl der zu beziehenden Billette oder Waren, einem Datenspeicher mit Speichereinheiten für die Verkaufspreise, der mittels der Tasten gewählten Billette oder Waren und einer Anzeigevorrichtung für den jeweils zu bezahlenden Verkaufspreis, gekennzeichnet durch Vorrichtungen (28-35) zum Ermitteln und Speichereinheiten (24,25,26,27) eines zweiten Datenspeichers (23) zum Speichern wenigstens eines Teiles der folgenden Daten: die jeweilige Uhrzeit und das Datum, den Standort der Einrichtung charakterisierende Zeichen, Verkaufsangaben über ausgegebene Billette oder Waren, den Betrag des Einnahmenüberschusses und ausgegebene oder noch vorhandene Wechselgeldbeträge sowie auswechselbaren Kassetten und/oder Magazinen zugeordnete Codezeichen, eine gegen unbefugte Betätigung gesicherte Umschaltvorrichtung (17,18), die in einer ersten Stellung eine mittels der Tasten (1,2,3,4) wähbare Speichereinheit des ersten Speichers (6) und in einer zweiten Stellung eine mittels der Tasten (1-4) wählbare Einheit (24-27) des zweiten Speichers (23) mit der Anzeigevorrichtung (8) verbindet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine in der zweiten Stellung der Umschaltvorrichtung (17,18) einschaltbare und durch die Tasten (1—4) steuerbare Eingabevorrichtung (22) für den zweiten Datenspeicher (23), mittels der, nach dem Verbinden einer mittels der Tasten (1-4) gewählten Einheit (24—27) des zweiten Speichers (23) mit der Anzeigevorrichtung (8), Daten in diese Einheit (24-27) eingebbar bzw. die in dieser Einheit gespeicherten und durch die Anzeigevorrichtung (8) angezeigten Daten änderbar sind.
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3. Einrichtung nach Anspruch 2, bei der der zweite Datenspeicher (23) mehrere Speichereinheiten (24-27) für verschiedene Daten aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Umschaltvorrichtung durch wenigstens zwei mittels verschiedener Schlüssel oder Codeträger betätigbarer Schalter (17,18) in die zweite Stellung umschaltbar ist, durch Betätigung eines der Schalter (17) nur ein Teil (24,25) der Speichereinheiten (24— 27) des zweiten Datenspeichers (23) und durch Betätigung der anderen Schalter (18) die übrigen Teile (26,27) der Speichereinheiten (24-27) oder sämtliche Speichereinheiten des zweiten Datenspeichers (23) mittels der Tasten (1-4) wählbar und mit der Anzeigevorrichtung (8) verbindbar sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-3, gekennzeichnet durch einen Zeitimpulsgeber (28), der nach jeder Zeiteinheit einen Impuls an ein Addierwerk (29) abgibt, das mit einer Speichereinheit (24) des zweiten Datenspeichers (23) verbunden ist, in der die jeweilige Uhrzeit und das Datum gespeichert sind, wobei das Addierwerk (29) beim Eintreffen eines Impulses eine Zeiteinheit zu der gespeicherten Uhrzeit addiert und jeweils nach Ablauf von 24 Stunden das Datum weiterstellt.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-4, mit einer Wechselgeldausgabe, gekennzeichnet durch wenigstens einen Signalgeber (34, 35), der bei jeder Ausgabe einer Münze einer ihm zugeordneten Münzsorte ein Signal an ein Subtrahierwerk (32,33) gibt, das mit einer Speichereinheit (27) des zweiten Datenspeichers (23) verbunden ist, in welcher der noch vorhandene Münzbetrag dieser Münzsorte gespeichert ist, wobei das Subtrahierwerk (32,33) beim Eintreffen eines Signals eine Betragseinheit von dem gespeicherten Münzbetrag subtrahiert.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-5, gekennzeichnet durch wenigstens einen Signalgeber (31), der bei der Einnahme einer Münze oder Banknote einer ihm zugeordneten Geldsorte ein Signal an ein Addierwerk (30) gibt, das mit einer Speichereinheit (26) des zweiten Datenspeichers (23) verbunden ist, in der die Summe der Einnahmen gespeichert ist, wobei das Addierwerk (30) beim Eintreffen eines Signals den entsprechenden Geldbetrag zur gespeicherten Summe addiert.
7. Einrichtung nach Anspruch 5 und 6, mit auswechselbaren Kassetten für den Einnahmenüberschuss und auswechselbaren Wechselgeldmagazinen, dadurch gekennzeichnet, dass jede auswechselbare Kassette und jedes auswechselbare Wechselgeld-
5magazin einen Codeträger für ein sie bzw. es kennzeichnendes Codezeichen hat, eine erste Eingabevorrichtung (36) mit einer Speichereinheit (26) des zweiten Datenspeichers (23) verbunden ist, in welcher der Betrag der in der in die Einrichtung eingesetzten Kassette jeweils enthaltene Einnahmen zusammen 1Qmit dem der Kassette zugeordneten Codezeichen gespeichert ist, wenigstens eine zweite Eingabevorrichtung (37,38) mit einer zweiten Speichereinheit (27) des zweiten Datenspeichers (23) verbunden ist, in welcher der in dem in die Einrichtung eingesetzten Wechselgeldmagazin jeweils enthaltene Münzbe-15 trag zusammen mit dem dem Wechselgeldmagazin zugeordneten Codezeichen gespeichert ist, und dass die erste Eingabevorrichtung (36) beim Einsetzen einer leeren Kassette deren Codezeichen zusammen mit dem Betrag Null in die erste Speichereinheit (26) und die zweite Eingabevorrichtung (37,38) beim 2o Einsetzen eines vollen Wechselgeldmagazins dessen Codezeichen zusammen mit dem Füllbetrag in die zweite Speichereinheit (27) eingibt.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-7, bei welcher 25 der zweite Datenspeicher (23) mehrere Speichereinheiten (24—
27) für verschiedene Daten aufweist, und die Anzahl der durch die Anzeigevorrichtung (8) anzeigbaren Ziffern und/oder Buchstaben kleiner als die Anzahl der eines der Daten bildenden Ziffern und/oder Buchstaben ist, gekennzeichnet durch eine 30 durch Umschalten der Umschaltvorrichtung (17,18) in die zweite Stellung einschaltbare und durch die Tasten (1—4) steuerbare Programmsteuervorrichtung (20), die von einer mittels der Tasten (1—4) gewählten Einheit (24,25,26,27) des zweiten Speichers (23) in einem ersten Schritt einen mittels der Anzei-35 gevorrichtung anzeigbaren Teil der Einheit und nach Betätigung einer jeweils den nächsten Programmschritt auslösenden Taste (4) nacheinander die weiteren Teile der Einheit mit der Anzeigevorrichtung (8) verbindet.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch
4Q einen durch die Programmsteuervorrichtung (20) gesteuerten und mit der Anzeigevorrichtung (8) verbundenen Schrittzähler (40), dessen jeweiliger Schritt an der Anzeigevorrichtung (8) angezeigt wird.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-9 für Billette, 45 gekennzeichnet durch ein Druckwerk (42), das mit den Speichereinheiten des ersten Datenspeichers (6) und mit wenigstens einer Speichereinheit (24,25,26,27) des zweiten Datenspeichers (23) verbunden ist und in der ersten Stellung der Umschaltvorrichtung (17,18) den Verkaufspreis des mittels der so Tasten (1—4) gewählten Billetts, der in der zugeordneten Speichereinheit des ersten Speichers (6) gespeichert ist, und die in wenigstens einer der Einheiten (24,25,26,27) des zweiten Datenspeichers (23) gespeicherten Daten auf einen Billettrohling oder eine Papierbahn für die Billette druckt. 55
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-9 für Billette, bei der der zweite Datenspeicher (23) mehrere Speichereinheiten (24-27) für verschiedene Daten aufweist, gekennzeichnet durch ein Druckwerk (42), das mit dem ersten (6) und zweiten Datenspeicher (23) verbunden ist und in der ersten Stellung der 60 Umschaltvorrichtung (17,18) den Verkaufspreis des mittels der Tasten (1-4-) gewählten Billetts, der in der zugeordneten Speichereinheit des ersten Speichers (6) gespeichert ist, sowie die in einem Teil (24,25) der Speichereinheiten (24-27) des zweiten Datenspeichers (23) gespeicherten Daten und in der zweiten 65 Stellung der Umschaltvorrichtung (17,18) die Daten der durch Tastenwahl (1-4) mit der Anzeigevorrichtung (8) verbundenen Speichereinheiten (24-27) des zweiten Speichers (23) auf einen Billettrohling oder eine Papierbahn für die Billette druckt.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-11, bei der denen Uhrzeit und Datum sowie den Standort der Einrichtung der zweite Datenspeicher (23) mehrere Speichereinheiten (24— charakterisierende Zeichen gespeichert sind, und durch Betäti-27) für verschiedene Daten aufweist, gekennzeichnet durch gUng eines anderen Schalters die Speichereinheiten wählbar, in einen dritten Datenspeicher (39) mit Speichereinheiten für den denen der Betrag des Einnahmenüberschusses und ausgegebene verschiedenen Speichereinheiten (24-27) des zweiten Speichers 5 oder noch vorhandene Wechselgeldbeträge gespeichert sind. (23) zugeordnete und diese kennzeichnende Codezeichen, wo- Servicepersonal für die Reparatur und technische Wartung der bei in der zweiten Stellung der Umschaltvorrichtung (17,18) die Einrichtung erhält in diesem Fall einen Schlüssel für den einen Einheit des dritten Speichers (39), welche der mittels der Tasten Schalter, Servicepersonal für die Entnahme des Einnahmen-(1-4) gewählten Einheit (24—27) des zweiten Speichers (23) Überschusses und das Auffüllen des Wechselgeldbestands einen zugeordnet ist, mit der Anzeigevorrichtung (8) verbunden ist. 10 Schlüssel für den anderen Schalter. Dadurch werden insbesondere versehentliche oder absichtliche Änderungen des im zwei-
ten Datenspeicher gespeicherten Einnahmenüberschusses und der Wechselgeldbeträge durch nicht zur Geldentnahme autori-Die Erfindung betrifft eine selbstkassierende Ausgabeein- siertes Servicepersonal verhindert, so dass Diebstähle erfasst richtung für Billette oder Waren mit einer Tastatur für die Wahl 15 werden können.
der zu beziehenden Billette oder Waren, einem Datenspeicher Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeichnung ein mit Speichereinheiten für die Verkaufspreise der mittels der Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben:
Tasten gewählten Billette oder Waren und einer Anzeigevor- Die einzige Figur zeigt ein Blockschema des im Zusammen richtung für den jeweils zu bezahlenden Verkaufspreis. hang mit der Erfindung wesentlichen elektrischen Teils eines
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| PL | Patent ceased |