DE2425572A1 - Zentralgesteuertes elektronisches registrierkassensystem - Google Patents

Zentralgesteuertes elektronisches registrierkassensystem

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DE2425572A1
DE2425572A1 DE19742425572 DE2425572A DE2425572A1 DE 2425572 A1 DE2425572 A1 DE 2425572A1 DE 19742425572 DE19742425572 DE 19742425572 DE 2425572 A DE2425572 A DE 2425572A DE 2425572 A1 DE2425572 A1 DE 2425572A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cash register
central computer
keys
emergency operation
functions
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742425572
Other languages
English (en)
Inventor
Gerald William Gaughran
Michael Bryant Head
Ronald Eugene Low
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bunker Ramo Corp
Original Assignee
Bunker Ramo Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Bunker Ramo Corp filed Critical Bunker Ramo Corp
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Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07GREGISTERING THE RECEIPT OF CASH, VALUABLES, OR TOKENS
    • G07G1/00Cash registers
    • G07G1/12Cash registers electronically operated

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

  • Zentralgesteuertes elektronisches Registrierkassensystem Die Erfindung betrifft ein zentralgesteuertes elektronisches Registrierkassensystem, bestehend aus einem zentralen elektronischen datenverarbeitenden Rechner und bis zu etwa 30 von demselben gesteuerten elektronischen Registrierkassen. Der zentrale Rechner ist teils fest, teils wählbar programmiert und weist als Hauptspeichermittel eine rotierende Magnetscheibe auf.
  • Derartige Systeme sind im Prinzip bekannt und werden auch von der Schutzrechtsanmelderin bereits seit einigen Jahren für die Zwecke der Verwendung in Warenhäusern und Supermärkten auf den Markt gebracht. Die hierbei zur Anwendung gelangenden, dem zentralen Rechner gemeinsam zugeordneten Registrierkassen sind elektronisch ausge#bildet; sie haben ein elektronisch gesteuertes numerisches Anzeigefeld sowohl für den Kunden wie für den Verkäufer, ein Druckwerk zum Drucken von Verkaufsbelegen sowohl für den Kunden als auch für die ##arenhaus- bzw. Supermarktleitung, und eine das eingezahlte Geld entgegennehmende schubladenartig ausgebildete Kassette, und darüber hinaus ein von dem Verkäufer zu bedienendes Tastenfeld.
  • Das Tastenfeld selbst wird bei elektronischen Registrierkassen aus zehn Zifferntasten entsprechend den Ziffern O ... 9 und einer größeren Anzahl, beispielsweise 23,Tasten zur Auslösung allgemeiner wählbarer Funktionen oder Druckzeichen gebildet.
  • Die Hauptaufgabe der Registrierkasse ist, sowohl dem Käufer als auch dem Verkäufer den zu zahlenden bzw. zu vereinnahmenden Betrag anzuzeigen und einen Rechnungsbeleg zu drucken, der dem Käufer Xeilbeträge, den gezahlten Endbetrag sowie verschiedene informatorische Daten, wie z. B.
  • Datum, Personalnummer des Verkäufers, Uhrzeit des getätigten Kaufes, Warenart, angibt, Der für die Warenhausleitung bestimmte Beleg kann Daten wie die Summe der von einem vorgegebenen Zeitpunkt ab getätigten Umsätze, den Inhalt des Geldes in der Geldkassette, eventuell den noch vorhandenen Warenbestand der durch den Verkauf betroffenen Warenart in dem Bereich, für den die Kasse zuständig ist,und dergleichen mehr enthalten. Ein Beispiel für die an den Kunden abzugebenden Rechenbelege bildet Seite 10 des Bunker-Ramo-ESIS-Kataloges, herausgegeben von der Bunker-Ramo Electronic Data Systems GmbH, München. Die für die Geschäftsleitung bestimmten Belege sind zum Eeil im Prinzip wie die dem Käufer übergebenen Belege, enthalten darüber hinaus noch zusätzliche Daten der eingangs erörterten Art, die nur für den Betrieb von Interesse sind, z. B. noch vorhandener Warenbestand, eingegangenes Geld usw.
  • Die Registrierkasse kann auch für die Geschäftsleitung dem zentralen Rechner allgemeine statistische,aus den Verkäufen abgeleitete Daten entnehmen und auf einer gedruckten Statistik zusammenstellen, die die innerhalb einer bestimmten Zeitspanne in den verschiedenen Abteilungen getätigten Umsätze, die maßgeblichen Warenbestände und dergleichen wiedergibt.
  • Die an jeder Registrierkasse vorgesehenen Tasten allgemeiner Art können sein: Gattungstasten (department keys), Rechenbefehlstasten (instruction keys), Spezialtasten (special keys) und Zahlungsmittelarttasten (tender keys).
  • Die Gattungstasten charakterisieren die Gattung des getätigten Verkaufes (Fleisch, Gemüse, Gebäck, allgemeine Haushaltsartikel).
  • Die Befehlstasten charakterisieren den durchzuführenden Befehl (Drucken für Käufer, Drucken für Verkäufer, Einrechnen von Mehrwertsteuer, Löschen von Tasten). Die Spezialtasten dienen zum Einstellen eines Spezialprogrammes, beispielsweise Anschluß an eine elektronische Waage, Aufrufen bestimmter in dem zentralen Rechner gespeicherter Spezialprogramme, die die Geschäftsleitung gerade durchgeführt zu wissen wünscht; die Zahlungsmittelarttasten werden gedrückt, um zu charakterisieren, ob Bargeld oder ein Scheck, Flaschenpfand oder Rabattmarken zur Bezahlung benutzt wurden.
  • Bei einer derartigen zentralgesteuerten Anlage ist die Frage der Betriebssicherheit von ausschlaggebender Bedeutung. Das Auftreten von technischen Fehlern, insbesondere in dem komplizierten zentralen Rechner, von dessen Rechenoperationen sämtliche elektronischen Registrierkassen abhängen, ist nicht auszuschließen.
  • Die Erfindung bezweckt die Erhöhung der Betriebssicherheit in einem durch einen zentralen elektronischen Rechner gesteuerten Registrierkassensystem in einer aufwandsmäßig ökonomischen Weise.
  • #Es ist allgemein üblich, datenverarbeitende Maschinen so anzulegen, daß bei Auftreten von technischen Fehlern möglichst schnell Ersatz der von dem Fehler betroffenen Gerätegruppe des zentralen Rechners geschaffen wird.
  • Zu diesem Zweck sieht man häufig in einer datenverarbeitenden Maschine gewisse besonders störanfällige Apparategruppen doppelt vor, so daß, während eine Apparategruppe sich in Arbeit befindet, die zweite als Ersatz zur Verfügung steht. Die in dieser Weise erzielte erhöhte Betriebssicherheit ist natUrgemäß aufwandsmäßig ungünstig.
  • Man hat bei zentralgesteuerten Registrierkassensystemen bereits die einzelnen Registrierkassen mit dem Arbeiten in Notfällen dienenden zusätzlichen Apparate gruppen versehen, die dieselben datenspeichernden Funktionen auszuüben vermögen, die bei ordnungsgemäßer Arbeitsweise die zentrale datenverarbeitende Maschine ausführt. So ist bei einem solchen System jede Registrierkasse mit umfangreichen magnetischen Speichermitteln versehen, die im Falle des Versagens der zentralen datenverarbeitenden Maschine in Tätigkeit treten und sämtliche an der Registrierkasse anfallenden Daten speichern, deren Speicherung normalerweise an der zentralen datenverarbeitenden Ma#schine erfolgt.
  • Die dann während einer Betriebsstörung der letzteren gespeicherten an der Registrierkasse anfallenden Daten werden nach Behebung der Störung -in die zentrale datenverarbeitende Maschine eingegeben und füllen vollständig die so entstandene Lücke der Datenmeldung aus.
  • Es ist offensichtlich, daß hierdurch die Kosten der vielen einzelnen elektronischen Registrierkassen stark angehoben werden.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht dementsprechend darin, einerseits bei Ausfall des zentralen Rechners infolge Versagens einer von dessen Gruppen den Verkauf an den einzelnen Registrierkassen möglichst ungestört weitergehen zu lassen, andererseits die notwendigerweise entstehende Lücke der Datenmeldung an den nach seiner Störung wieder in Betrieb gesetzten zentralen elektronischen Rechner nur in beschränkter Weise auszufüllen und dadurch den zusätzlichen schaltungsmäßigen Aufwand an den einzelnen Registrierkassen auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist die gemäß Oberbegriff des Anspruches 1 ausgebildete Registrierkasse mit im kennzeichnenden Teil dieses Anspruches charakterisierten Mitteln ausgestattet, die bei Versagen des zentralen Rechners ein selbständiges Arbeiten der Registrierkassen, wenn auch in registriermäßig stark beschränktem Umfang, ermöglichen.
  • Figur 1 und Figur 2 veranschaulichen eine Aus-führungsform der Erfindung. Dabei zeigen: Figur 1 das Tastenfeld einer der Registrierkassen; und Figur 2 das Blockschema einer erfindungsgemäßen Registrierkasse.
  • In Figur 1 sind die zehn ziffernmäßigen Tasten O ... 9 zu erkennen, die mit a bezeichneten Tasten bezeichnen die Warengattungen (department keys), die mit b bezeichneten Tasten sind Rechenbefehlstasten (instruction keys), die mit c bezeichneten Tasten sind Spezialtasten, uns die mit d bezeichneten Tasten sind Tasten zur Charakterisierung der Zahlungsmittelarten.
  • Bei fehlerfreiem Betrieb des zentralen Rechenwerks wirken sämtliche Tasten auf den zentralen Rechner zurück. Der Rechner selbst hat ein Hauptrechengerät (master computer), das mit dem Kassenrechengerät (terminal computer) und einer Magnetspeicherplatte über eine diese an sich heterogenen Geräte miteinander verbindende Zwischenstufe (interface) verbunden ist.
  • Gemäß Figur 2 hat jede elektronische Registrierkasse ein Tastenfeld 1, eine elektronisch gesteuerte optische Anzeigevorrichtung 2 für den Käufer, eine elektronische Anzeigevorrichtung 3 für den Verkäufer, eine Druckvorrichtung 4, eine Steuervorrichtung 5 zum Öffnen der Geldkassette, einen Decodierer 6 zur Steuerung der optischen Anzeigevorrichtungen und einen Mikrocomputer 13. Die Registrierkasse hat einen selbständigen Anschluß an die Betriebsspannungsquelle 8. Bei ordnungsgemäßem Betrieb des zentralen Rechners werden die eingetasteten Daten und Befehle an den zentralen Rechner über die Leitung 11 und die dort errechneten Daten und Steuerkommandos vom zentralen Rechner über die Leitung 10 an die Registrierkasse geliefert.
  • Tritt im zentralen Rechner eine Störung auf, so kann die elektronische Registrierkasse auf selbständigen Betrieb umgeschaltet werden. Hierzu ist ein von einer Aufsichtsperson mittels eines Schlüssels bedienbarer Schalter 12 vorgesehen, der die Abschaltung der Rechenmaschine vom zentralen Rechner und die Einschaltung des relativ einfachen Mikrocomputers 13 bewirkt.
  • Der Mikrocomputer hat etwa den Umfang einer transportablen üblichen elektronischen lischrechenmaschine, er hat ein Rechenwerk zum Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren und Dividieren mit einem zugeordneten fest verdrahteten Speicher zum alleinigen Auslesen der Programmoperationen und einen einschreibfähigen und auslesefähigen Speicher für Daten.
  • In dem Notbetrieb sind nur einige der in Figur 1 dargestellten allgemeinen Tasten wirksam; so werden beispielsweise sämtliche Warengattungstasten a parallelgeschaltet und ebenso die verschiedenen Tasten, die in Figur 1 der Charakterisierung der Art des Zahlungsmittels dienen.
  • Andere Tasten, z. B. die in der linken oberen Ecke deS Tastenfeldes angeordnete Taste, die im ordnungsgemäßen Betrieb z. B. die Anschaltung an eine elektronische Waage und die Umrechnung von auch zur Anzeige gebrachten Gewichtswerten in Preise bewirkt, bleiben unwirksam.
  • Dagegen sind die Zifferntasten nach wie vor wirksam, und es findet nach wie vor ein Addieren nacheinander eingetasteter Beträge und Drucken von Belegen statt.
  • Ein Register der Kasse dient dabei dem Zweck, die Summe der einer Steuer unterliegenden Waren zu bilden, und ein getrenntes Register dient dem Zweck, die Summe der einer solchen Steuer nicht unterliegenden Waren zu bilden. Die Berücksichtigung steuermäßiger Zuschläge erfolgt durch die Multiplikationsmittel des Mikrocomputers 13.
  • Von dem zentralen Rechner werden die Informationen als serienmäßige Bitfolgen im Zeitmultiplexverfahren angeliefert. Ebenso werden die Informationen als serienmäßige Bitfolgen über die Leitung 11 an den zentralen Rechner geliefert. In der Stufe 7 sind Mittel vorgesehen, um die Serienbitfolgen für parallele Bitdarstellung umzuwandeln, da parallele Bitdarstellung sowohl für die Durchführung der Rechnungen selbst im Mikrocomputer 13 als auch für die Ansteuerung von festen Steuerregistern in dem Decodierer 6 zweckmäßig ist.
  • Normalerweise werden die Verarbeitungstakte in der Registrierkasse durch Ableitung aus den vom zentralen Rechner über die Leitung 10 zugeführten Signalen abgeleitet. Die datenverarbeitenden Kreise erzeugen aus diesen empfangenen Impuls signalen für die interne Taktgabe periodische Zeittaktgeberimpulse von 1/2 /u sec Dauer entsprechend einer Brequenz von 2 Milz. Wenn daher der zentrale Rechner ausfällt, so muß eine entsprechende 2 MHz Taktgeberfrequenz in der Registrierkasse selbst erzeugt werden; zu diesem Zweck weist der Mikrocomputer 13 auch einen quarzgesteuerten 2 MHz Generator auf.
  • Die erfindungsgemäße Registrierkasse weist für den Notbetrieb Zähler auf, die die während des Notbetriebes abgegebene Anzahl Quittungen zählen, auf jeder abgegebenen Quittung eine entsprechende Notbetriebs-Zählnummer drucken und in einem speziellen Speicher die Gesamtgeldsumme speichern, die durch die Verkäufe während des Notbetriebes vereinnahmt wurde.
  • Ist die Störung im zentralen Rechner behoben und soll die Wiederanschaltung der Registrierkasse an den zentralen Rechner erfolgen, so werden diese Daten zunächst dem zentralen Rechner zwecks Speicherung rUckgemeldet und es findet alsdann automatisch eine Löschung der in der Registrierkasse vorgesehenen Datenspeicherregister statt.
  • Patentansprüche:

Claims (4)

  1. Patentansprüche 1. Elektronisch gesteuerte Registrierkasse für ein von einem zentralen Rechner gesteuertes Registrierkassensystem, d a 6 u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß, die Registrierkasse selbständige Stromversorgungsmittel aufweist und für Notbetrieb mittels eines Schalters vom zentralen Rechner abschaltbar ausgebildet ist und hierfür ein vereinfachtes Rechenwerk zur Durchführung der vier Grundrechenarten mit einem festen Speicher zur Speicherung der Programmoperationen und einen angepaßten Datenspeicher hat, und unabhängig vom zentralen Rechner einfache Kassenfunktionen wie Kaufwertanzeige, Drucken eines vereinfachten Rechnungsbeleges, Bildung von Teil- und Gesamtsummen durchzuführen ausgebildet ist.
  2. 2. Registrierkasse nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n ze i c h n e t , daß bei Schaltung auf Notbetrieb gewisse einer Gruppe entsprechende Tasten des Tastenfeldes (Warenartgruppe, Zahlungsmittelartgruppe) parallelgeschaltet werden, während andere Befehlstasten unwirksam gemacht werden.
  3. 3. Registrierkasse nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der zur Umschaltung auf Notbetrieb vorgesehene Umschalter mittels eines Spezialschlüssels betätigbar ist.
  4. 4. Registrierkasse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c ht g e k e n n z e i c h n e t , daß bei Umschaltung auf Normalbetrieb in der Registrierkasse vorgesehene Datenspeicherregister gel#Sht werden.
    L e e r s e i t e
DE19742425572 1974-05-27 1974-05-27 Zentralgesteuertes elektronisches registrierkassensystem Pending DE2425572A1 (de)

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Cited By (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2396366A1 (fr) * 1977-06-27 1979-01-26 Autelca Ag Dispositif de distribution a encaissement automatique pour tickets ou marchandises
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BE828496A (fr) 1975-08-18

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