CH623209A5 - - Google Patents
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Description
30 Die Erfindung betrifft einen Skischuh mit zugehörigem Ski, bei welchem Skischuh der Schaftoberteil relativ zum Schaftunterteil um eine annähernd in Knöchelhöhe befindliche Querachse schwenkbar oder verbiegbar ist.
Ein Skischuh der eingangs genannten Art ist beispielsweise 35 in der CH-PS 512 204 beschrieben. Der in dieser Druckschrift angeführte Stand der Technik gibt einen Skischuh bekannt, der sämtliche oben angeführten Merkmale aufweist. Es sind jedoch auch Skischuhe bekannt, bei denen nur die zwingend angeführten Merkmale vorzufinden sind.
40 Die vorher genannte Druckschrift beschreibt einen Skischuh der eingangs genannten Art, bei dem die Verbindung als Stützverbindung ausgebildet ist, die den Schaftoberteil in einer wählbaren Schwenklage relativ zum Schaftunterteil fixiert. Durch diese Massnahme soll die Vorlagestellung des Schaft-45 Oberteils und der rückwärtige Anschlag den Wünschen des Skiläufers individuell angepasst werden.
Es ist weiters aus der CH-PS 518 071 bekannt, die Relativlage zwischen Schaftoberteil und Schaftunterteil mittels einer Raste festzulegen, die am rückwärtigen Teil des Skischuhes fe-50 dernd angeordnet und in eines von hintereinander angeordneten Aufnahmelöchern, die im wesentlichen senkrecht verlaufen, einsetzbar ist. Dadurch wird die gewünschte Relativlage stufenweise eingestellt. Parallel zur Anordnung der Aufnahmelöcher ist noch eine Aufnahmeöffnung mit einem Längs-55 schlitz vorgesehen, in die die Raste durch seitliches Verschwenken einführbar ist. Auf diese Weise kann durch Umstellung der Raste der Skischuh in eine zum Gehen geeignete Stellung gebracht werden, wobei der Schwenkweg des Schaftoberteils durch die Länge des Schlitzes begrenzt ist. 60 Die bekannten Ausführungen weisen den Nachteil auf,
dass sie zum Gehen nicht oder nur durch umständliche Manipulation geeignet sind. Ein weiterer, gemeinsamer Nachteil besteht darin, dass die genannten Einrichtungen im Verhältnis zur lösenden Aufgabe kompliziert sind.
65 Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu beheben und einen eingangs genannten Skischuh derart zu gestalten, dass das Gehvermögen ohne eine zusätzliche Betätigung gewährleistet wird.
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Erreicht wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäss dadurch, dass der Schaftoberteil an seinem hinteren Bereich einen Anschlag aufweist, der in der Abfahrtsstellung an einem mit dem Ski verbundenen Teil abgestützt ist.
Durch die erfindungsgemässe Ausführung des Skischuhes mit Ski wird eine zum Gehen ohne Behinderung und zur Skifahrt für die individuelle Anpassung geeignete Gestalt geschaffen und beim Schliessen der Bindung die vorbestimmte Lage des Schuhes automatisch herbeigeführt.
Es ist vorteilhaft, wenn der Schaftoberteil über den Anschlag unmittelbar am zugehörigen hinteren Skibindungsteil abgestützt ist. Eine andere vorteilhafte Lösung besteht darin, dass der Anschlag des Schaftoberteiles unter Zwischenschaltung eines Stützgliedes am Ski oder an einem hinteren Teil der Skibindung abgestützt ist. Eine weitere Ausführung besteht darin, dass die Oberseite des Skibindungsteils, auf die sich der Anschlag unmittelbar abstützt, eine bezogen auf die Skioberseite konstante Höhe aufweist.
Eine Anpassungsmöglichkeit des Anschlages des Schaftoberteiles wird dadurch erreicht, dass der Anschlag des Schaftoberteils relativ zu diesem durch ein an der Querachse gelagertes Versteifungsglied höhenverstellbar ist, welches Versteifungsglied einen im Querschnitt einen etwa umgekehrten L-förmigen Versteifungseinsatz aufweist, dessen längerer Arm am rückwärtigen inneren Teil des Versteifungsgliedes angebracht ist und dessen kürzerer Arm mit einer von Aufnahmestellen, die am Schaftoberteil vorgesehen sind, in Eingriff bringbar ist, wobei am Versteifungsglied gegebenenfalls Bohrungen zur Aufnahme einer die Lage des Versteifungsgliedes am Schaftoberteil festlegenden Schraube vorgesehen sind.
Vorteilhafterweise weist der Anschlag ein in Höhenrichtung gegen die Kraft einer Feder verstellbares Glied mit einer etwa quaderförmigen Ausnehmung auf, in der die Feder untergebracht ist, wobei sich die Feder mit einem ihrer Enden an einem Fussteil des Anschlages und mit dem anderen Ende an der oberen Seite der Ausnehmung abstützt, und dass das Glied an der rückwärtigen Seite eine säge'zahnartige Verzahnung trägt, die mit einer Handraste in Eingriff bringbar und in ihrer Lage festsetzbar ist.
Bei einem Skischuh mit Ski, welcher Skischuh in der Abfahrtsstellung unter Zwischenschaltung einer Sohlenplatte, die einen als Spannvorrichtung dienenden und mit einer Stellschraube versehenen Fersenhalter sowie einen steifen Vorderbacken aufweist, am Ski gehalten ist, ist von Vorteil, dass die Schraube des Fersenhalters am Schaftunterteil abgestützt ist und die Auflage für den Anschlag des Schaftoberteils bildet.
Bei einem Skischuh mit Ski, welcher Skischuh in der Abfahrtsstellung unter Zwischenschaltung einer Sohlenplatte, die einen als Spannvorrichtung dienenden und mit einer Stellschraube versehenen Fersenhalter sowie einen steifen Vorderbacken aufweist, am Ski gehalten wird, ist es wiederum vorteilhaft, dass der Anschlag des Schaftoberteiles als Ausnehmung ausgebildet ist, in die die Schraube des Fersenhalters einrastet und so mit dem Schaftoberteil und mit dem Schaftunterteil in Eingriff steht und der Schaftunterteil ebenfalls eine Ausnehmung aufweist, in welche die Schraube ebenfalls eingreift.
Es ist weiters insbesondere für das Gehvermögen von Bedenken, wenn zwischen dem Schaftunterteil und dem Schaft-oberteil eine die Lage des Schaftoberteiles in bezug auf den Schaftunterteil bestimmende Balg-Verbindung vorgesehen ist, weiters, wenn der Schuhabsatz beim Gehen dem Anschlag ein unbehindertes, lediglich von der ursprünglichen Auslegung des Verschwenkvermögens des Schaftoberteils bestimmtes Ver-schwenken zulässt. Eine Weiterentwicklung besteht darin, dass zwischen Schaftoberteil und Schaftunterteil auch im vorderen Bereich des Skischuhes eine die Vorlage bestimmende, vorzugsweise verstellbare Stütze angebracht ist. Diese Stütze kann aus einem am Vorderbacken befestigten und in einer Einlage endenden Fortsatz bestehen, welche Einlage zwischen zwei am Schaftunterteil bzw. am Schaftoberteil vorhandene Schuhschnallen einsetzbar ist. Es ist weiters vorteilhaft, die den Einsatz begrenzenden Schuhschnallen an den Schaftteil, an dem sie angeordnet sind, verstellbar und mittels Schrauben, die in Aufnahmebohrungen eingeschraubt werden können, in ihrer Lage festsetzbar auszubilden sind.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun an Hand der Zeichnung, die eine Anzahl von Ausführungsbeispielen darstellt, näher beschrieben. Hiebei zeigen: Fig. 1 bis 9 je ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Skischuhes in Seitenansicht, Fig. 2a eine teilweise Hinteransicht zu Fig. 2, Fig. 2b einen Schnitt entlang der Linie Ilb-IIb in Fig. 2a, Fig. 3a eine teilweise Hinteransicht zu Fig. 3,
Fig. 3b eine Draufsicht zu Fig. 3a, Fig. 4a eine teilweise Hinteransicht zu Fig. 4, und Fig. 7a eine teilweise Hinteransicht zu Fig. 7.
In den Fig. 1 bis 7 ist gemeinsam, dass ein zweiteiliger Skischuh 1 mittels zweier Skibindungsteile 2 und 3 an einem Ski 4 gehalten wird. Der zweiteilige Skischuh 1 weist in den Ausführungsbeispielen 1 bis 3 und 5 bis 7 jeweils einen Schaft-oberteil 5 und einen Schaftunterteil 6 auf, die mittels einer in Knöchelhöhe befindlichen Querachse 7 verbunden sind. Die Ausführungsform nach Fig. 4 unterscheidet sich lediglich dadurch, dass der Schaftoberteil 5' mit dem Schaftunterteil 6' mittels eines Balges 7' verbunden ist, dessen Wirkungsweise der der Querachse 7 entspricht. Aus diesem Grund wurde der in Fig. 4 gezeigte Skischuh mit dem Bezugszeichen 1' versehen. Eine weitere Abwandlung zeigt insofern die Ausführung nach Fig. 7, als hier das Stützglied auch in den Schaftunterteil
6 eingreift. Der zugehörige Skischuh ist mit 1" bezeichnet.
In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 8 und 9 ist ein Skischuh la unter Zwischenschaltung einer Sohlenplatte lb am Ski 4 gehalten. Hier wird die Sohlenplatte lb, wie an sich bekannt, von Skibindungselementen 2a und 3a gehalten, die bei einem Sturz die Freigabe des Skischuhes la samt der Sohlenplatte lb gewährleisten, wobei zum Festhalten des Skischuhes la auf der Sohlenplatte lb an sich bekannte Halteelemente 2b und 3b vorgesehen sind. Dabei greift das Stützelement nach Fig. 9, ähnlich wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 7, in den Schaftunterteil 6 ein.
Im folgenden werden nun die angeführten Ausführungsbeispiele einzeln behandelt, jedoch der besseren Übersicht halber wenn möglich ohne Wiederholung des bereits erörterten Aufbaus.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 weist der Schaftoberteil 5 an seinem nach hinten verlaufenden Bereich einen Ansatz 8 auf, dessen unteres Ende in der Abfahrtsstellung auf der Oberfläche 9 des hinteren Bindungsteiles 3 aufliegt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel liegt die untere Kante des Schaftoberteils 5 in der gleichen Höhe wie die des Ansatzes 8; diese Massnahme ist jedoch keine Vorbedingung, es könnte auch eine Abstufung zwischen den beiden unteren Kanten vorhanden sein. Wie strichliert dargestellt, gewährleistet der Schuhabsatz lc dem Ansatz 8 beim Gehen ein unbehindertes Verschwenken.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist an der Querachse
7 ein Versteifungsglied 10 gelagert, welches — wie in Fig. 2a und 2b besser erkennbar — einen Versteifungseinsatz 11 aufweist. Der Versteifungseinsatz 11 ist ein dem Wesen nach umgekehrtes L-Profil, dessen längerer Arm im wesentlichen vertikal und dessen kürzerer Arm im wesentlichen horizontal verläuft. Der Versteifungseinsatz 11 kann mit dem kürzeren Arm mit einer der am Schaftoberteil 5 angebrachten Aufnahmestellen 12 in Eingriff gebracht werden. Am Versteifungsglied 10 sind weiters Bohrungen 13 zur Aufnahme einer Fixierschraube 14 vorgesehen, die in eine am Schaftoberteil 5 vorgesehene
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Bohrung eingeschraubt werden kann. An Hand der Fig. 2, 2a und 2b ist ohne weiters erkennbar, dass die jeweilige Lage des Versteifungsgliedes 10 die Rücklage des Schaftoberteils 5 in bezug auf den Schaftunterteil 6 dadurch festlegt, dass die untere Kante des Versteifungsgliedes 10 auf der Oberfläche 9 des Skibindungsteiles 3 aufliegt.
In Fig. 2 ist weiters am vorderen Skibindungsteil 2 die Anordnung eines Stützgliedes 15 erkennbar, durch welches die Vorlage des Schaftoberteils 5 in bezug auf den Schaftunterteil 6 eingestellt werden kann. Das Stützglied 15 ist mittels einer Schraube 16 am Skibindungsteil 2 befestigt und läuft an seinem freien Ende in einen Einsatz 17 aus, der zwischen zwei am Schaftoberteil 5 bzw. am Schaftunterteil 6 vorhandene Schuhschnallen 18 und 19 einsetzbar ist. Die Schuhschnallen 18 bzw. 19 können an den zugeordneten Schaftteilen 5 bzw. 6 in unterschiedlichen Lagen mittels Schrauben 18a bzw. 19a, die in Aufnahmebohrungen 5a bzw. 6a einschraubbar sind, verstellt werden. Dadurch wird die Vorlage des Schaftoberteils 5 unterschiedlich begrenzt.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ist im Ansatz 8 ein in Höhenrichtung verstellbares Stützglied 20 geführt. Das Stützglied 20 weist eine quaderförmige Ausnehmung 21 auf, in der eine Druckfeder 22 angeordnet ist. An der rückwärtigen Seite trägt das Stützglied 20 eine sägezahnartige Verzahnung 23. Mit einem der Zähne der Verzahnung 23 kann die Zunge 24 einer Handraste 25 in Eingriff gebracht werden. Die Handraste 25 ist am Ansatz 8 mittels Nieten befestigt. Die Feder 22 ist an einem aus dem Ansatz 8 ausgebildeten, nach innen gerichteten Fuss 27 abgestützt.
Die in Fig. 3a gezeigte hintere Ansicht des Abstützteiles nach Fig. 3 zeigt insoferne eine Abwandlung, als hier ein gesonderter Ansatz 8' gezeigt ist, der am Schaftoberteil 5 befestigt wird. Sinngemäss ist hier der Fuss 27 aus dem Material des gleichzeitig als eine äussere Führung für das Stützglied dienenden Gehäuses 28 gebildet. Aus Fig. 3a ist weiters erkennbar, dass das Stützglied 20 in zwei Zinken 29 ausläuft, die, wie Fig. 3 zeigt, wiederum auf der Oberlfäche 9 des Skibindungsteils 3 zum Liegen kommen. Wie der Fig. 3b entnommen werden kann, weist das Stützglied 20 am oberen Ende zwei Aufnahmestellen 30 für die Skistockspitze auf, wodurch nach dem Einsteigen die Rücklage des Skischuhes 1 in der gewünschten Position fixiert werden kann. Zur Veränderung der bereits einmal eingestellten Lage ist lediglich die Handraste 25 im Uhrzeigersinn (bei der dargestellten Lage des Skischuhes) zu verschwenken, worauf das Stützglied 20 von der Druckfeder 22 selbsttätig in eine hochgehobene Lage verstellt wird, so dass der Skischuh jede beliebige Rückstellung einnehmen kann, die von der ursprünglichen Konstruktion her überhaupt möglich ist. Die in Fig. 3b noch erkennbaren und näher nicht bezeichneten Einschnitte dienen zur besseren Anpassung des Stützgliedes 20 an die Aussenfläche des Schaft-oberteils 5.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 zeigt, wie bereits erwähnt, einen Skischuh 1', der zur beabsichtigten Vorlage mit einem Balg 7' versehen ist. Zur Festlegung der Rücklage ist ein am Schaftoberteil 5' fest angeordneter, als Anschlag dienender Ansatz 8" vorgesehen. Mit diesem kann ein als Bügel 31 gestaltetes Stützglied, das auf einer Lasche 32 schwenkbar befestigt ist, in Eingriff gebracht werden. Die Lasche 32 ist, wie insbesondere Fig. 4a zeigt, vom Skibindungsteil 3 niedergehalten und an ihren beiden Seiten mit je einem der freien Enden des Bügels 31 mittels als Schwenkachsen dienender Bolzen 33 gelenkig verbunden.
In dieser Ausführung ist noch zusätzlich gezeigt, wie der Bügel 31 gleichzeitig zur Befestigung eines an sich bekannten und nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Fangriemens 34 verwendet werden kann. Zu diesem Zweck ist 5 am oberen Bereich des Bügels 31 eine Querachse 35 angeordnet, die am Bügel 31 beidseitig mittels je eines Hohlniets 36 festgehalten ist. In Fig. 4 ist mit vollen Linien die begrenzte Rücklage gezeigt, da hier der Bügel 31 mit dem Ansatz 8", dessen unterer Bereich den Quersteg 31a des Bügels 31 hin-lo tergreift, in Eingriff steht. Strichliert ist die verschwenkte Lage des Bügels 31 gezeigt, bei welcher die Rücklage des Skischuhes 1' nur konstruktionsbedingt begrenzt ist.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist das Stützglied 20' mittels Halteschrauben 37 unmittelbar am Ski 4 befestigt. Es 15 ist aber auch eine Abwandlung möglich, das Stützglied 20' mit dem Skinbindungsteil 3 zusammen unmittelbar oder unter Zwischenschaltung einer Unterlagsplatte am Ski 4 zu befestigen. Zur Einstellung der gewünschten Rücklage besteht das Stützglied 20' aus zwei Teilen, die mittels einer Stellschraube 20 38 miteinander fest verbunden werden können. Dabei weist der eine Teil zumindest einen, im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei Längsschlitze 39 auf. Die Benützung einer der Längsschlitze 39 dient zur gröberen Wahl der Rücklage, innerhalb der Längsschlitze 39 kann eine Feinverstellung vorge-25 nommen werden. Am oberen Teil weist das Stützglied 20' eine Auflage 40 aus einem elastischen Material auf. Dadurch sollen Stösse, die während der Skifahrt entstehen, aufgefangen werden. Gegen ungewolltes Kippen können die Teile des Stützgliedes 20' Führungen oder Abstützflächen (nicht gezeigt) 30 aufweisen.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 ist ein Stützglied 20" gezeigt, welches — ähnlich wie der Bügel 31 in Fig. 4 — in einer Lasche 32' mittels als Schwenkachse dienender Bolzen 33' schwenkbar gehalten ist. In der gezeigten Raststellung wird 35 das Stützglied 20" durch eine Schenkelfeder 41 gehalten. Am oberen freien Ende des Stützgliedes 20" ist eine Rolle 42 vorgesehen. Diese dient zum leichteren Einrasten, kann aber, falls sie aus einem elastischen Material besteht, auch zur Aufnahme von Stössen bei der Skifahrt dienen.
40 Der Vollständigkeit halber sei bemerkt, dass sowohl die Ausführung nach Fig. 5 als auch die nach Fig. 6 einen ähnlichen symmetrischen Aufbau aufweist, wie in Fig. 4a gezeigt ist.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 und 7a ist ein ähnliches Stützglied 15' am hinteren Skibindungsteil 3 mittels einer 45 Schraube 16' befestigt, wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 für die Vorlage gezeigt wurde, mit dem Unterschied, dass das freie Ende des Stützgliedes 15' einen Stützkopf 43 trägt, der mit einem Schnappteil 44 auch in den Schaftunterteil 6b des Innenschuhes eingreift.
so In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 8 und 9 wird eine an sich bekannte Schraube 45, 45', die an einer als Halteteil 3b dienenden Spannvorrichtung an sich bekannter Art vorgesehen ist, als Stützglied für die Rücklage verwendet. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 ist die Schraube 45 lediglich am 55 Schaftunterteil 6 abgestützt. Um die Verbindung zwischen Schaftoberteil 5 und der als Stützglied dienenden Schraube zu erhöhen, ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 die Schraube 45' — ähnlich wie in Fig. 7 — in Eingriff auch mit dem Schuhinnenteil 6b.
60 Die Erfindung ist nicht auf die angeführten Ausführungsbeispiele eingeschränkt. Es sind verschiedene Abwandlungen möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Insbesondere sind Variationen der einzelnen Ausführungen untereinander denkbar.
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Claims (13)
- 623 2092PATENTANSPRÜCHE1. Skischuh mit zugehörigem Ski, bei welchem Skischuh der Schaftoberteil relativ zum Schaftunterteil um eine annähernd in Knöchelhöhe befindliche Querachse schwenkbar oder verbiegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaftoberteil an seinem hinteren Bereich einen Anschlag aufweist, der in der Abfahrtsstellung an einem mit dem Ski verbundenen Teil abgestützt ist.
- 2. Skischuh mit Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaftoberteil (5) über den Anschlag (8) unmittelbar am zugehörigen hinteren Skibindungsteil (3) abgestützt ist.
- 3. Skischuh mit Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (8, 8") des Schaftoberteils (5) unter Zwischenschaltung eines Stützgliedes (10, 15', 20, 20', 20", 31) am Ski oder an einem hinteren Teil der Skibindung abgestützt ist.
- 4. Skischuh mit Ski nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite (9) des Skibindungsteils (3), auf die sich der Anschlag (8) unmittelbar abstützt, eine bezogen auf die Skioberseite konstante Höhe aufweist.
- 5. Skischuh mit Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag des Schaftoberteils (5) relativ zu diesem durch ein an der Querachse (7) gelagertes Versteifungsglied (10) höhenverstellbar ist, welches Versteifungsglied (10) einen im Querschnitt etwa umgekehrten L-förmigen Versteifungseinsatz (11) aufweist, dessen längerer Arm am rückwärtigen inneren Teil des Versteifungsgliedes (10) angebracht ist und dessen kürzerer Arm mit einer von Aufnahmestellen (12), die am Schaftoberteil (5) vorgesehen sind, in Eingriff bringbar ist, wobei am Versteifungsglied (10) gegebenenfalls Bohrungen (13) zur Aufnahme einer die Lage des Versteifungsgliedes (10) am Schaftoberteil (5) festlegenden Schraube (14) vorgesehen sind (Fig. 2).
- 6. Skischuh mit Ski nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (8) ein in Höhenrichtung gegen die Kraft einer Feder (22) verstellbares Glied (20) mit einer etwa quaderförmigen Ausnehmung (21) aufweist, in der die Feder (22) untergebracht ist, wobei sich die Feder (22) mit einem ihrer Enden an einem Fussteil (27) des Anschlages (8) und mit dem anderen Ende an der oberen Seite der Ausnehmung (21) abstützt, und dass das Glied (20) an der rückwärtigen Seite eine sägezahnartige Verzahnung (23) trägt, die mit einer Handraste (24) in Eingriff bringbar und in ihrer Lage festsetzbar ist (Fig. 3).
- 7. Skischuh mit Ski nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, welcher Skischuh in der Abfahrtsstellung unter Zwischenschaltung einer Sohlenplatte, die einen als Spannvorrichtung dienenden und mit einer Stellschraube versehenen Fersenhalter sowie einen steifen Vorderbacken aufweist, am Ski gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraube (45) des Fersenhalters (3b) am Schaftunterteil (6) abgestützt ist und die Auflage für den Anschlag (8) des Schaftoberteils (5) bildet (Fig. 8).
- 8. Skischuh mit Ski nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, welcher Skischuh in der Abfahrtsstellung unter Zwischenschaltung einer Sohlenplatte, die einen als Spannvorrichtung dienenden und mit einer Stellschraube versehenen Fersenhalter sowie einen steifen Vorderbacken aufweist, am Ski gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag des Schaft-oberteiles (5) als Ausnehmung ausgebildet ist, in die die Schraube (45') des Fersenhalters (3b) einrastet und so mit dem Schaftoberteil (5) und mit dem Schaftunterteil (6) in Eingriff steht und der Schaftunterteil (6) ebenfalls eine Ausnehmung aufweist, in welche die Schraube ebenfalls eingreift (Fig. 9).
- 9. Skischuh mit Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Schaftunterteil (6, 6') und dem Schaftoberteil (5, 5') eine die Lage des Schaftoberteiles in bezug auf den Schaftunterteil bestimmende Balg-Verbindung vorgesehen ist.
- 10. Skischuh mit Ski nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuhabsatz beim Gehen dem Anschlag (8)5 ein unbehindertes, lediglich von der ursprünglichen Auslegung des Verschwenkvermögens des Schaftoberteils (5) bestimmtes Verschwenken zulässt (Fig. 1).
- 11. Skischuh mit Ski nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Schaftoberteil (5) und io Schaftunterteil (6) auch im vorderen Bereich des Skischuhes (1) eine die Vorlage bestimmende, vorzugsweise verstellbare Stütze (15) angebracht ist (Fig. 2).
- 12. Skischuh mit Ski nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütze (15) aus einem am Vorderbacken (2)15 befestigten und in einem Einsatz (17) endenden Fortsatz besteht, welcher Einsatz zwischen zwei am Schaftunterteil (6) bzw. am Schaftoberteil (5) vorhandene Schuhschnallen (18, 19) einsetzbar ist.
- 13. Skischuh mit Ski nach Anspruch 11 oder 12, dadurch20 gekennzeichnet, dass die den Einsatz (17) begrenzendenSchuhschnallen (18, 19) an den Schaftteil (6 bzw. 5), an dem sie angeordnet sind, verstellbar und mittels Schrauben (18a, 19a) die in Aufnahmebohrungen (6b bzw. 5a) eingeschraubt werden können, in ihrer Lage festsetzbar sind.
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