CH623280A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen oberen Seitenträger eines Omnibusses, bestehend aus einem Dachlängsträger und dem Obergurt der Seitenwand, die über der Länge nach durchlaufende und als Zentrierungen ausgebildete Anschlussmittel miteinander verbunden sind.
Ein derartiger oberer S eitenträger für Omnibusse ist aus der US-PS 3 827 137 bekannt. Dabei ist das Dach mit dem Obergurt verbunden. Dach und Seitenwand werden als vormontierte Einheiten zusammengefugt. Dabei tritt eine gewisse Zentrierwirkung zwischen dem Dachlängsträger und dem Obergurt der Seitenwand ein. Sowohl der Dachlängsträger als auch der Obergurt sind aus mehreren offenen Schalenprofilen zusammengenietet bzw. -geschraubt. Die Montage ist daher entsprechend arbeits- und lohnintensiv.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei dem oberen Seitenträger gemäss der eingangs genannten Gattung die Montage bei der Verbindung der vormontierten Seitenwand-und Dacheinheiten zu erleichtern und gleichzeitig bei diesem Zusammensetzen einen Raum zu schaffen, der für die verschiedensten Dinge, wie Anordnung der Lampen, der Unterbringung von Kabeln, Luftschächten, Netzplan Wählern und dgl. geeignet ist.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der Dachlängsträger und der Obergurt als zweischalige Hohlprofile ausgebildet sind, dass die obere Längsfläche des Obergurtes als Zentrierfläche dachförmig ausgebildet und mit längslaufenden Rastnuten versehen ist, dass die Anschlussfläche des Dachlängsträgers eine zumindest teilweise der Längsfläche des Obergurtes angepasste als korrespondierende Zentrierfläche dienende Ausnehmung mit längslaufenden, den Rastnuten entsprechenden Rastnasen aufweist, und dass am Obergurt und am Dachlängsträger an den Innenseiten einander zugeordnete Aufnahmeleisten zum Einhängen einer plattenförmigen Abdeckung vorgesehen sind.
Sowohl der Dachlängsträger als auch der Obergurt sind als von innen nach aussen durchgehende, jeweils einen Kasten bildende ausgesteifte Träger ausgebildet, so dass das Zusammennieten mehrerer Schalenträger entfallt. Diese Kastenträger besitzen auch eine hohe Steifigkeit und Geradheit, was dem erleichterten Zusammensetzen der vormontierten Einhei-5 ten zugutekommt. Durch die besondere Ausbildung der Anschlussfläche des Dachlängsträgers in Verbindung mit der Längsfläche des Obergurtes wird eine S elbstzentrierung beim Zusammensetzen der vormontierten Einheiten erreicht. Weiterhin wird durch die Ausbildung der Rastnuten und der Rast-io nasen an den Trägern ein fester Zusammenhalt der Teile erzielt, und zwar ohne dass hier zahlreiche Nietungen oder Schraubungen erforderlich wären. Da sowohl der Obergurt als auch der Dachlängsträger mit Aufnahmeleisten zum Einhängen einer Abdeckung versehen sind, entsteht bei dem Zusam-15 menfügen der vormontierten Einheiten zugleich ein Raum für die Unterbringung der verschiedensten Dinge, wie Lampen, Kabel usw.
Die Zentrierfläche des Obergurtes kann im Scheitelbereich eine Nut mit einer eingelegten Dichtungsmasse aufweisen, die 20 gegen die Zentrierfläche des Dachträgers angepresst wird. Damit wird auf einfache Weise die Wasserdichtheit zwischen den montierten Einheiten erzielt. Die Dichtungsmasse ist höher angeordnet als die auf der Aussenseite des Aufbaues erkennbare Trennfuge zwischen dem Dachlängsträger und dem 25 Obergurt.
Der Dachlängsträger kann zusätzlich eine Tasche zum Einsetzen einer Dachverkleidung aufweisen, so dass sich die Anbringung einer gesonderten Leiste, die mit einer Tasche versehen ist, erübrigt. Die Tasche kann zweistufig ausgebildet 30 sein, wobei die die Tasche begrenzende Wand an ihrem freien Ende die Aufnahmeleiste des Dachträgers trägt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch den Anschlussbereich zwi-35 sehen Dachlängsträger und Obergurt,
Fig. 2 einen Querschnitt durch den Obergurt der Seitenwand etwa in natürlicher Grösse und
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Dachlängsträger mit einem Teil des Daches.
« Die Seitenwand 1 von der nur der Oberteil dargestellt ist, ist mit dem Dach 2, welches ebenfalls nur teilweise dargestellt ist, im Bereich des Dachrandes verbunden. Die Seitenwand 1 schliesst dabei mit dem Obergurt 3 ab, während der Dachlängsträger 4 dem Dach 2 als vormontierte Einheit seinen Halt 45 gibt. Der Obergurt 3 gibt der Seitenwand 1 über den Fenstern den erforderlichen Halt, während der Dachlängsträger 4 das Dach 2 zusammenfasst bzw. einen Rahmen für dieses Dach 2 bildet.
Zum leichten Anschluss des fertig vormontierten Daches 2 so mit dem Dachlängsträger 4 an den fertig montierten und aufgerichteten Seitenwänden 1 besitzt der Obergurt 3 innen und aussen Rastnuten 5, während der Dachlängsträger 4 korrespondierend ausgebildete Rastnasen 6 innen und aussen trägt. Im übrigen weist der Obergurt 3 eine dachförmig ausgebildete 55 Zentrierfläche 7 auf, die sich zwischen den Rastnuten 5 erstreckt. Damit lässt sich das Dach 2 leichter von oben auf die Seitenwände 1 aufsetzen, wobei eine Selbstzentrierung der Teile stattfindet. Der Obergurt 3 ist fachwerkartig ausgestellt und hat die Aufgabe, Kräfte an der Seitenwand 1 zu übertra-60 gen. An seinem oberen Ende besitzt der Obergurt 3 eine Nut 8, in welche eine Dichtungsmasse 9 eingelegt ist, die beim Zusammenfügen von Obergurt 3 und Dachlängsträger 4 dichtend angepresst wird. Sobald das Dach 2 auf die Seitenwände 1 aufgesetzt ist, werden partielle Schweissungen 10 auf der Innen-65 seite durchgeführt, so dass dadurch zusätzlich Dach 2 und Seitenwände 1 gesichert und verbunden werden.
Der Obergurt 3 besitzt auf seiner Aussenseite eine Regenleiste 11, die integriert in dem Profil des Obergurtes 3 ange-
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ordnet ist, so dass auch hier eine zusätzliche Montage entfallt. Im unteren Bereich ist der Obergurt 3 zum Anschluss der Fenster 12 ausgebildet, wobei auch der Anschluss der Fensterleiste 13 möglich ist. Vermittels der Klebeschicht 14 sind die Fenster 12 eingeklebt. Sie bekommen daher ebenfalls tragende Funktion.
An der Innenseite besitzt der Obergurt 3 eine Aufnahmeleiste 15, die mit einer Gummiprofilleiste 16 überzogen ist. Ähnlich weist der Dachlängsträger 4 eine Aufnahmeleiste 17 auf, die ebenfalls mit einer Gummileiste 18 versehen ist. Auf diese Weise ist es möglich, eine Einhängeplatte 19 mit den Aufnahmeleisten 15 und 17 in Verbindung zu bringen, und so den eingeschlossenen dreieckförmigen Raum 20 abzuschlies-sen bzw. die dort untergebrachten einzelnen Dinge weitgehend unsichtbar zu verbergen. In dem Raum 20 können beispielsweise Lampen träger 21 mit Lampen 22 untergebracht sein. In diesem Falle besitzt die Einhängeplatte 19 eine Durchbrechung 23, die durch eine Lampenabdeckscheibe 24, die durchscheinend oder durchsichtig ausgebildet ist, abgedeckt ist. Es ist aber auch möglich, in dem dreieckförmigen Raum 20 Kabel 25 oder Lüftungskanäle oder Netzplanwähler oder sonstige Dinge unterzubringen, die leicht zugänglich sein müssen.
Die Einhängeplatten 19 sind abschnittsweise gestaltet. Sie besitzen in ihrem oberen und unteren Ende zum Einhängen in die Aufnahmeleisten 15 und 17 Rippen 26 und 27, die die aus den Zeichnungen ersichtliche Formgebung aufweisen. Ein weitgehend zusammendrückbares Gummiteil 28 ist in den Freiraum zwischen der Rippe 27 und der Einhängeplatte 19 eingelegt. Zum Einsetzen der Einhängeplatte 19 wird diese zunächst mit der Rippe 27 über die Gummileiste 18 hinwegge-fuhrt und so weit nach oben gedrückt, dass auch die Rippe 26 über die Gummiprofilleiste 16 hinwegtreten kann. Daraufhin dehnt sich das Gummiteil 28 wieder leicht aus, so dass die Rippe 26 die Gummiprofilleiste 16 hinterfasst und die Einhängeplatte 19 geräuschfrei an den Aufnahmeleisten 15 und 17 gehalten bzw. gelagert ist. Die Einhängeplatte 19 besitzt weiterhin Leisten 29 und 30, die in ähnlicher Weise zur Aufnahme der Lampenabdeckscheibe 24 oder einer Reklametafel oder eines Fahrplanes und dgl. dienen. Auch hier sind Gummiprofilteile 31, 32 und 33 vorgesehen, die eine Geräuschbildung vermeiden und einen gummigelagerten Sitz der Lam-5 penabdeckscheibe 24 an den Leisten 29 und 30 ermöglichen.
Zur Unterbringung der Kabel 25 kann an dem Obergurt 3 ein gesonderter Profilansatz 34 vorgesehen sein, der einen Kabelträger 35 aufnimmt, auf dem die Kabel 25 untergebracht sind.
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Der Dachlängsträger 4 weist in Richtung auf das Dach 2 eine Wand 36 auf, an derem freien Ende die Aufnahmeleiste 17 angeformt ist. Diese Wand 36 bildet gleichzeitig eine zweistufige Tasche 37 zum Einhängen bzw. Einsetzen einer Dach-15 Verkleidung 38, die beispielsweise als beschichtete Hartfaserplatte ausgebildet sein kann oder aber einen Teppichbelag aufnehmen kann, der dann in der zweiten Stufe der Tasche 37 zu liegen kommt.
Die Erfindung geht aus von einem oberen Seitenträger für Omnibusse, der aus einem Dachlängsträger und dem Obergurt der Seitenwand besteht. Diese beiden Träger sind über der Länge nach durchlaufende und als Zentrierungen ausgebildete Anschlussmittel miteinander verbindbar. Der Dachlängsträger ist mit dem Dach versehen und die Seitenwand trägt dabei den Obergurt. Dach und Seitenwand werden als vormontierte Einheiten zusammengefügt, wobei eine gewisse Zentrierwirkung bei den bisher bekannten Ausbildungen eintritt. Die Montage ist jedoch vergleichsweise arbeits- und lohnintensiv, da die beiden genannten Träger aus einer Mehrzahl offener Schalenprofile zusammengesetzt sind. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, hier eine Vereinfachung zu schaffen, um die Montage der vorgefertigten Seitenwand mit der vorgefertigten Dacheinheit zu erleichtern und gleichzeitig bei diesem Zusammensetzen einen Raum zu schaffen, der für die verschiedensten Dinge, wie Anordnung der Lampen, der Unterbringung von Kabeln, Luftschächten, Netzplan Wählern und dgl. geeignet ist.
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3 Blätter Zeichnungen
Claims (4)
1. Oberer Seitenträger eines Omnibusses, bestehend aus einem Dachlängsträger und dem Obergurt der Seitenwand, die über der Länge nach durchlaufende und als Zentrierungen ausgebildete Anschlussmittel miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachlängsträger (4) und der • Obergurt (3) als zweischalige Hohlprofile ausgebildet sind,
dass die obere Längsfläche des Obergurtes als Zentrierfläche (7) dachförmig ausgebildet und mit längslaufenden Rastnuten (5) versehen ist, dass die Anschlussfläche des Dachlängsträgers eine zumindest teilweise der Längsfläche des Obergurtes ange-passte als korrespondierende Zentrierfläche dienende Ausnehmung mit längslaufenden, den Rastnuten entsprechenden Rastnasen (6) aufweist, und dass am Obergurt und am Dachlängsträger an den Innenseiten einander zugeordnete Aufnah-meleisten (15 und 17) zum Einhängen einer plattenförmigen Abdeckung (19) vorgesehen sind.
2. Oberer Seitenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierfläche (7) des Obergurtes (3) im Scheitelbereich eine Nut (8) mit einer eingelegten Dichtungsmasse (9) aufweist, die gegen die Zentrierfläche des Dachlängsträgers (4) angepresst wird.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Oberer Seitenträger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dachlängsträger (4) eine Tasche (37) zum Einsetzen einer Dach Verkleidung (38) aufweist.
4. Oberer Seitenträger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Tasche (37) zweistufig ausgebildet ist und die die Tasche begrenzende Wand (36) an ihrem freien Ende die Aufnahmeleiste ( 17) des Dachlängsträgers (4) trägt.
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