DE2936708C2 - Omnibusgerippe für einen Linienbus - Google Patents
Omnibusgerippe für einen LinienbusInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D23/00—Combined superstructure and frame, i.e. monocoque constructions
- B62D23/005—Combined superstructure and frame, i.e. monocoque constructions with integrated chassis in the whole shell, e.g. meshwork, tubes, or the like
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Omnibusgerippe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bei dem durch die FR-PS 8 84 981 bekannten Gerippe
dieser Art für einen zweiachsigen Omnibus verlaufen die beiden Längsträger in der Nähe der vertikalen
Längsmittelebene des Omnibusses, und sie reichen als räumliche Fachwerke über einen mittleren, zwischen
den Vorder- und Hinterrädern befindlichen Längsabschnitt des Omnibusses. Dieser mittlere Längsabschnitt
ist durch zwei schwere, in Querebenen liegende, portalartige, unten durch hohe Querträger geschlossene Rahmen
begrenzt. An diesen Rahmen sind oben die Fachwerk-Längsträger und unten, und zwar an diesen Querträgern,
vordere und hintere, als räumliche Fachwerke ausgebildete Längsausleger zur Aufnahme der Radachsen
und Räder und von Teilen der Bodenanlage befestigt. Ein über den mittleren Längsabschnitt reichender
Teil der Bodenanlage ist durch an den Längsträgern befestigte Ankerstangen getragen und relativ dünn und
liegt für den Ein- und Ausstieg der Fahrgäste relativ niedrig. Das Omnibusgerippe weist noch in den beiden
Außenseitenebenen befindliche Stangengitterwerke auf, die dieses mitversteifen, z. B. Biegung des Gerippes
um eine Querachse, und die den mittleren Boden mittragen.
Da sich die beiden Fachwerk-Längsträger über einen mittleren Längsabschnitt erstrecken, ist es notwendig,
die Biege- und Torsionskräfte aus den Fach werk-Längsträgern über die schweren Rahmen in die Längsausleger
und die Bodenanlageteile einzuleiten. Zwar sind dadurch die geringe Dicke der Bodenlage und die geringe
Höhe des Ein- und Ausstiegs erreicht, jedoch ist der Nachteil eines gewichtsmäßig relativ schweren Omnibusgerippes
in Kauf genommen worden. Außerdem ist nachteilig, daß die Gesamthöhe des Omnibusses durch
die im Mittelbereich des Dachs verlaufenden Längsträger, bezogen auf die iichte Höhe im Innenraum des
Omnibusses, relativ groß ist, was letztlich wiederum zu erhöhtem Gewicht des Omnibusses führt
Es ist ferner durch die DE-PS 6 08 280 ein Fahrzeugkörper bzw. -gerippe eines Eisenbahntriebwagens bekannt,
das ein über die Länge durchlaufendes, als räumliches Fach- bzw. Stab- oder Rahmenwerk ausgebildetes
Dach aufweist. Jedoch ist dieses Dach bzw. dieser Dachbereich nicht im wesentlichen eben, sondern im
Querschnitt halbkreis- oder elüpsenförmig, und das räumliche Fachwerk befindet sich ausschließlich im
Dach bzw. Dachbereich, wobei dieses den Dachquerschnitt ganz einnimmt Dadurch ist die Gesamthöhe des
Fahrzeugkörpers im Vergleich zur lichten Innenhöhe entscheidend vergrößert, was aber beim Omnibusgerippe
nicht in Kauf genommen werden könnte.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Omnibusgerippe der
eingangs genannten Gattung zu schaffen, das den Anforderungen nach hoher Biegefestigkeit um eine Querachse
und relativ geringer Dicke der Rahmenbodenanlage bei relativ geringem Gewicht des Omnibusgerippes
genügt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst
Dadurch kann ein großer Teil des insgesamt vom Omnibusgerippe aufzubringenden Widerstandsmoments
gegen Biegung usi eine Querachse von den beiden nun
jeweils im Bereich der Kanten zwischen den beiden Seitenwänden und dem Dach vorgesehenen, durchlaufenden
Fachwerk-Längsträgern aufgebracht werden und die Rahmenbodenanlage im Hinblick auf ihr Widerstandsmoment
gegen Biegung um eine Querachse dementsprechend schwächer ausgebildet, ihre Dicke also relativ
klein und ihre Ein- und Ausstiegshöhe ebenfalls relativ klein ausgeführt werden. Dabei kann das Omnibusgerippe
gegenüber herkömmlicu^n Bauweisen leichter
sein, weil schwere Rahmen nicht notwendig sind. Ferner ist das Vorsehen der Längsträger jeweils im Bereich
der Kanten zwischen den beiden Seitenwänden und dem Dach aus Platzgründen besonders vorteilhaft,
da hierdurch die Iichte Höhe in einem mittleren Omnibus-Längsbereich,
in dem bei Linienbussen üblicherweise ein Laufgang vorgesehen ist, nicht beeinträchtigt
wird. Durch die Erfindung kann ein Höherbau des Omnibusgerippes odpr Omnibusses vermieden werden.
Darüber hinaus ergibt sich noch der Vorteil, daß durch die Fachwerk-Längsträger die oberen Eckbereiche bzw.
die Bereiche der Kanten zwischen den beiden Seitenv/änden und dem Dach besonders steif gemacht werden
können, so daß hierdurch nicht nur die Biegesteifigkeit um eine Querachse, sondern auch die Torsionssteifigkeit
um eine Längsachse des Omnibusgerippes oder Omnibusses beachtlich gut ist oder gegenüber den genannten
bekannten Bauarten sogar erhöht werden kann. Bei allem kann das Omnibusgerippt gewichtsmäßig relativ
leicht ausgeführt werden.
In den Unteransprüchen sind Aus- oder Weiterbildungen der Erfindung aufgeführt.
Die Dreiecksprisma-Bauart gemäß dem Anspruch 2 ist. besonders vorteilhaft im Hinblick auf die Platzverhältnisse
im Omnibus. Gemäß dem Anspruch 3 ist es möglich, den Raum zwischen zwei benachbarten, diagonal
ausgerichteten Fachwerkstäben für Gepäckablagen oder sonstige Einbauten zu nutzen. Die im Anspruch 4
genannten Verkleidungsplatten können an die dort genannten Halteprofile angeschraubt oder in entspre-
chende Profilnuten eingesteckt werden, so daß der Innenraum des von den Fachwerkstäben begrenzten dreieckigen
Prismas als abgeschlossener Hohlraum ausgebildet ist und so z. B. als Luftführungskanal verwendbar
ist.
1 η der Zeichnung ist in F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Omnibusgerippes schematisch,
quer zur Fahi zeuglängsachse aufgeschnitten und zur Vermeidung von Wiederholungen verkürzt, d. h. längs
abgebrochen dargestellt
F i g. 2 der Zeichnung zeigt einen der beiden Längsträger in Ansicht aus Richtung II (siehe F i g. 1).
In dem in Fig. 1 dargestellten Omnibusgerippe sind
aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit nur die hier besonders interessierenden Fachwerkstäbe der Dachpartie
bzw. des Dachbereichs als Doppeilinien gezeichnet, während alle übrigen Fachwerkstäbe des Omnibusgerippes
lediglich durch einfache, gestrichelte Linien dargestellt sind. Parallel zur Längsachse 10 des Omnibusgerippes
verlaufen Längsgurte 14, 16, 18 und 19 einer
Rahmenbodenanlage, die auch Querstäbe 12 aufweist Die relativ geringe Dicke der Rahmenbodenanlage
wird durch die Länge der senkrechten Fachwerkstäbe 13 bestimmt Ein Diagonalstab zwischen dem Längsgurt
!4 und dem Längsgurt 18 ist mit 11 bezeichnet Die Verbindung zwischen der Rahmenbodenanlage und
dem Dichbereich wird im wesentlichen durch senkrechte
Stäbe 23 hergestellt, die durch hier nicht näher dargestellte Diagonalstäbe versteift sind, so daß die Seitenwände
des Omnibusgerippes als ebene Fachwerke ausgebildet sind. Wesentliche Elemente des Dachbereichs
sind zwei integrierte, jeweils im Bereich der zwischen den Seitenwänden und der Dachebene gebildeten Kanten
angeordnete, prismatische Längsträger. Jeder Längsträger ist als räumliches Fachwerk ausgebildet,
mit Längsgurten 4, 6 und 8 und Querstäben 1, 2 und 3, und weist die Außenkontur eines dreieckigen Prismas
auf, wovon eine erste Seitenfläche, die durch die Längsgurle 4 und 6 und die Querstäbe 2 gebildet ist, mit der
Dachebene und eine zweite Seitenfläche, die durch die Längsgurte 6 und 8 und die Querstäbe 3 gebildet ist, mit
der Seitenwandebene des Omnibusgerippes zusammenfällt. Der Längsgurt 6 bildet die Kante zwischen der
Dachebene und der Seitenwand des Omnibusgerippes. Die Querstäbe 1,2 und 3, also auch der diagonal ausgerichtete
Fachwerkstab 1, liegen zusammen jeweils in einer zur Omnibuslängsaehse 10 senkrechten Ebene.
Die dritte, diagonal ausgerichtete Seitenfläche des Prismas ist durch die Fachwerkstäbe 1 gebildet, die jeweils
auch in einer Ebene liegen. Zur Versteifung der prismatischen Längsträger sind in der Dachebene zwischen
den Fachwerkstäben zwei Diagonalstreben 5 und in der Seitenwandebene zwischen den Fachwerkstäben drei
Diagonalstreben 7 eingezogen. Die prismatischen Längsträger laufen als räumliches Fachwerk über die
Länge des Dachs oder Dachbereichs durch; sie sind lediglich verkürzt dargestellt.
Aus F i g. 2 ersieht man noch einmal das Profil des prismatischen Längsträgers, das durch die Querstäbe 1,
2 und 3 bestimmt ist. An der dem Omnibusinnenraum zugewendeten Seite des Fachwerkstabs 1 ist ein Halteprofil
la angebracht, das mit dem als Vierkantrohr ausgebildeten Fachwerkstab 1 verschweißt ist und das zur
Befestigung von Verkleidungsplatten dient, die den prismatischen Hohlraum zum Fahrzeuginnenraum hin abschließen.
Anstelle der prismatischen Fachwerk-Längsträger können zur Erhöhung des Widerstandsmoments gegen
Biegung der Dachpartie bzw. des Dachbereichs des Omnibusgerippes auch Fachwerk-Längsträger anderer
Kontur eingesetzt werden, z. B. Fachwerk-Längsträger mit rechteckiger Kontur.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Omnibusgerippe für einen Linienbus mit einer Rahmenbodenanlage und einem im wesentlichen
ebenen Dachbereich, der mit zwei sich über einen Teil seiner Gesamtbreite erstreckenden, als räumliches
Fachwerk ausgebildeten, integrierten Längsträgern versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden als räumliches Fachwerk ausgebildeten Längsträger jeweils im Bereich der Kanten
(6) zwischen den beiden Seitenwänden und dem Dach vorgesehen sind und über die gesamte Länge
des Daches durchlaufen.
2. Omnibusgerippe nach Anspruch 1, dadurch ge- is
kennzeichnet, daß jeder Längsträger (1 bis 7) die Außenkontur eines dreieckigen Prismas aufweist,
wovon eine erste Seitenfläche (4,6,2) mit der Dachebene uhu eine zweite Seitenfläche (6, 8, 3) mit der
Seiteiiwandebene de» Gerippes zusammenfällt.
3. Omnibusgerippe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte, diagonal ausgerichtete
Seitenfläche des Prismas durch Fachwerkstäbe (1) gebildet wird, die jeweils in einer zur Omnibuslängsachse
(10) senkrechten Ebene liegen.
4. Omnibusgerippe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die diagonal ausgerichteten Fachwerkstäbe
(1) an ihrer dem Omnibusinnenraum zugewendeten Seite mit Halteprofilen (\a)für Verkleidungsplatten
ausgerüstet sind.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2936708A DE2936708C2 (de) | 1979-09-11 | 1979-09-11 | Omnibusgerippe für einen Linienbus |
| GB8028255A GB2059885B (en) | 1979-09-11 | 1980-09-02 | Bus frame |
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| FR8019490A FR2464873B1 (fr) | 1979-09-11 | 1980-09-10 | Ossature de vehicule de transport en commun, notamment pour autocars |
| US06/186,066 US4358914A (en) | 1979-09-11 | 1980-09-11 | Bus frame for a motor bus |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2936708A DE2936708C2 (de) | 1979-09-11 | 1979-09-11 | Omnibusgerippe für einen Linienbus |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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| DE2936708C2 true DE2936708C2 (de) | 1986-04-30 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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- 1980-09-11 US US06/186,066 patent/US4358914A/en not_active Expired - Lifetime
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