CH623997A5 - Process for producing a cold water-soluble synthetic sweetener and sweetener thus produced - Google Patents

Process for producing a cold water-soluble synthetic sweetener and sweetener thus produced Download PDF

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CH623997A5
CH623997A5 CH730475A CH730475A CH623997A5 CH 623997 A5 CH623997 A5 CH 623997A5 CH 730475 A CH730475 A CH 730475A CH 730475 A CH730475 A CH 730475A CH 623997 A5 CH623997 A5 CH 623997A5
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CH
Switzerland
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aspartic acid
asparaginyl
derivative
salt
slurry
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CH730475A
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Theodore J Kovacic
John R Wisler
Michael C Springman
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Gen Foods Corp
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    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
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    • A23L27/00Spices; Flavouring agents or condiments; Artificial sweetening agents; Table salts; Dietetic salt substitutes; Preparation or treatment thereof
    • A23L27/30Artificial sweetening agents
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    • A23L27/32Artificial sweetening agents containing amino acids, nucleotides, peptides or derivatives containing dipeptides or derivatives

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines in kaltem Wasser löslichen künstlichen Süssstoffes, der als Süssungsmittel ein Derivat der L-Asparaginsäure enthält, wie zum Beispiel den L-Asparaginsäure-L-phenylala-ninmethylester. Als weitere Komponente enthält der nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte künstliche Süssstoff ein Salz, das in Wasser eine begrenzte Löslichkeit besitzt, wie zum Beispiel Monocalciumphosphat. Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten künstlichen Süssstoffe sind zur Herstellung von Nahrungsmitteln geeignet, und sie besitzen in sauren Medien, wie zum Beispiel Getränkemischungen, eine ideale Löslichkeit.
Des weiteren betrifft die vorliegende Erfindung einen nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten, in kaltem Wasser löslichen künstlichen Süssstoff.
Bei der Herstellung von künstlich gesüssten Lebensmitteln bestand schon lange das Bedürfnis, nach künstlichen Süssstof-
fen, die die gleichen Eigenschaften aufweisen wie Saccharose, die aber keine zurückbleibende Bitterkeit oder anderen Nachgeschmack aufweisen, wie dies bei den üblichen künstlichen 55 Süssstoffen der Fall ist, wie zum Beispiel Saccharin und Mischungen dieser mit Mannit oder anderen Verdünnungsmitteln als auch bei den Cyclamaten. Die Verwendung künstlicher Süssstoffe, wie zum Beispiel L-Asparaginsäure-Derivaten, wie zum Beispiel L-Asparaginsäure-L-phenylalaninmethylester, bringt 60 einen wesentlichen technischen Fortschritt bei der Simulierung der Saccharose-Süssung und dementsprechend besitzt ein derartiger Süssstoff eine wesentliche Bedeutung bei der Herstellung von zuckerfreien Getränkemischungen. Jedoch tritt bei derartigen Substanzen und insbesondere bei der allgemeinen 65 Klasse der L-Asparaginsäure-Süssstoffe eine entgegengesetzte Proportionalität der Süsskraft und der Löslichkeit ein. Dementsprechend sucht man nach Mitteln, um die Lösungsgeschwindigkeit des Süssstoffes zu erhöhen, indem man die Teil
3
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chen möglichst stark zerkleinert, um die Lösungsmöglichkeit zu verbessern, und wobei die Lösung innerhalb eines Zeitraumes von weniger als 90 Sekunden unter Anwendung eines einfachen Umrührens mit einem Löffel in kaltem Wasser von etwa 7,22° C bewerkstelligt'werden soll. 5
Ziel der vorliegenden Erfindung war es, ein Verfahren zur Herstellung eines künstlichen Süssstoffes zu entwickeln, der als Süssungsmittel ein für diese Zwecke an sich bereits in Verwendung stehendes Derivat der L-Asparaginsäure enthält, der jedoch im Vergleich zu bisher bekannten derartigen künstli- io chen Süssstoffen eine wesentlich verbesserte Löslichkeit in kaltem Wasser, insbesondere in schwach-sauren wässrigen Medien, besitzt.
Überraschenderweise hat es sich gezeigt, dass die angestrebten Ziele dadurch erreicht werden können, dass man das 15 Derivat der L-Asparaginsäure unter Verwendung eines wässrigen Mediums mit einem als Verdünnungsmittel bzw. Fixierungsmittel dienenden Salz dispergiert, das in dem wässrigen Medium zumindestens teilweise unlöslich ist, und den so erhaltenen Brei dann trocknet. 20
K00C - CK0 - CH -
* 1
NH2
in welcher
R und Rj unabhängig voneinander Methyl- oder Äthylgruppen bedueten und 30
R2 ein Alkylrest mit 4—7 Kohlenstoffatomen ist, der in der stereochemischen Form L-L, DL-L, L-DL oder DL-DL vorliegt;
7. Süssungsmittel der Formel
35
H0N—— CH - com - CH - COOR'
2 -I .. I
ch2 ch2
I l
COOH Ph in welcher
R' ein niederer Alkylrest ist; und
8. L-Asparaginyl-L-l-4-dimethyl-pentylamide, 45 ausgewählt ist, wobei man das Derivat der L-Asparaginsäure in einem als Verdünnungsmittel bzw. Fixierungsmittel dienenden Salz dispergiert, indem man in einem wässrigen Medium, in welchem das als Verdünnungsmittel dienende Salz unlöslich oder zumindestens teilweise unlöslich ist, einen Brei herstellt, so und in diesem Brei das L-Asparaginsäure-derivat dispergiert, worauf dann der Brei bis zur Erreichung eines stabilen Feuchtigkeitsgehaltes getrocknet wird.
Das bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens vorzugsweise eingesetzte Salz ist Monocalciumphosphat. 55
Wie bereits erwähnt wurde, sind die zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens herangezogenen Derivate der L-Asparaginsäure bereits in der Literatur beschrieben. Die unter ( 1 ) genannten Süssungsmittel, nämlich der Methylester des L-Asparaginyl-2,5-dihydro-L-phenyl-alanines, das L-Aspara- 60 ginyl-L-(l-cyclohex-l-en)-alanin, das L-Asparaginyl-L-phe-nylglycin und das L-Asparaginyl-L-2,5-dihydro-phenylglycin,
sind in der deutschen Offenlegungsschrift Nr. 2 054 545 von Squibb Sons beschrieben.
Die unter (2) genannte Methyl-L-asparaginyl-L-a -phenyl- 65 glycinase und deren Salze sind in der französischen Patentschrift Nr. 2 077 486 von Rhône-Poulence SA, die am 29. Oktober 1971 ausgegeben wurde, beschrieben.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist daher ein Verfahren zur Herstellung eines in kaltem Wasser löslichen künstlichen Süssstoffes, der ein Derivat der L-Asparaginsäure enthält, wobei dieses Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass man als Derivat der L-Asparaginsäure mindestens eine Verbindung verwendet, die aus der folgenden Gruppe von Verbindungen:
1. der Methylester des L-Asparaginyl-2,5-dihydro-L-phenyl-alanines, das L-Asparaginyl-L-(l-cyclohex-l-en)-alanin, das L-Asparaginyl-L-phenylglycin, das L-Asparaginyl-L-2,5-dihydro-phenylglycin ;
2. Methyl-L-asparaginyl-L-a-Phenylglycinase und deren Salze;
5 /
3. die niederen Alkylester des L-Asparaginyl-L-(y3-cyclohe-xyl)-alanines;
4. diejenigen Alkylester, die als a-L-Asparaginyl-L- bzw. DL-substituierte Glycine bzw. als DL-Asparaginyl-L-bzw. DL-substituierte Glycine bezeichnet werden;
5. L-Asparagio-O-verätherte Serin-methylester;
6. Asparaginsäure-peptidester der Formel:
C - COOR
Die unter (3) genannten niederen Alkylester des L-Aspa-raginyl-L-(/3-cyclohexyl)-alanines sind in der südafrikanischen Patentschrift Nr. 6 695 910 der Imperial Chemicals Industries Ltd., die am 18. Februar 1971 ausgegeben wurde, beschrieben.
Die unter (4) genannten Alkylester, die als a-L-Asparagi-nyl-L- bzw. DL-substituierte Glycine bzw. als DL-Asparagi-nyl-L- bzw. DL-substituierte Glycine bezeichnet werden, sind in der niederländischen Patentschrift Nr. 7 007 176 von Stami-carbon, N.V., ausgegeben am 19. Mai 1970, beschrieben. In dieser Patentschrift wird die Herstellung von Asparaginylver-bindungen beschrieben.
Die unter (5) genannten L-Asparagio-O-verätherten Serin-methylester sind in der französischen Patentschrift Nr. 2 105 896 von den Takeda Chemical Industries Ltd., die am 28. April 1972 veröffentlicht wurde, beschrieben.
Die unter (6) genannten Asparaginsäure-peptidester der angeführten Formel sind in der deutschen Patentschrift Nr. 2 321 079 der Searle & Co., die am 15. November 1973 gedruckt wurde, beschrieben.
Diejenigen Süssungsmittel, welche die unter (7) angegebene Formel besitzen, sind in der britischen Patentschrift Nr. 1 339 109 der Searle & Co., die am 28. November 1973 ausgegeben wurde, beschrieben. Ein Beispiel für derartige niedere Alkylester ist dabei der Methylester. Sie werden hergestellt, indem man ein am Stickstoffatom geschütztes Anhydrid der L-Asparaginsäure mit einem niederen Alkylester des L-Phe-nylalanines umsetzt.
Die unter (8) genannten L-Asparaginyl-L-l-4-dimethyl-pen-tylamide sind in der deutschen Patentschrift Nr. 2 306 909 der Procter and Gamble, die am 23. August 1973 ausgegeben wurde, beschrieben.
Vorzugsweise wird jedoch bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens als Derivat der L-Asparaginsäure der L-Asparaginsäure-L-phenylalaninmethylester verwendet, der in der Folge auch als APM abgekürzt wird.
Bei der Durchführung der erfindungsgemässen Verfahrens kann eine geringe Menge des L-Asparaginsäure-derivates in dem wässrigen Medium gelöst werden, und bei der Herstellung des Breies agglutiniert dann dieses L-Asparaginsäure-derivat mit dem als Verdünnungsmittel dienenden Salz, und der so erCO - NH -
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4
haltene Brei wird dann anschliessend getrocknet. Man kann den Brei beispielsweise in Form einer Paste herstellen.
Des weiteren betrifft die vorliegende Erfindung einen nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten künstlichen Süssstoff. Dieser künstliche Süssstoff enthält vorzugsweise das L-Asparaginsäure-derivat fein verteilt und in innigem Kontakt mit dem als Verdünnungsmittel dienenden bzw. zu Verdichtungszwecken dienenden Salz, wobei das L-Asparaginsäure-derivat in fein verteilter Form vorliegt und das Salz in einem wässrigen Medium, das im pH-Bereich von 5,0 bis 7,0 und vorzugsweise bei neutralem Bereich liegt unlöst ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsart des erfindungsgemässen Verfahrens wird eine Aufschlämmung des L-Aspara-ginsäure-derivates hergestellt, und dieser Aufschlämmung wird das relativ unlösliche Trägersalz, typischerweise Monocalciumphosphat, zugesetzt, und diese Aufschlämmung wird sodann getrocknet und vermählen und zusammen mit anderen Substanzen zur Herstellung von Getränken angewandt. Das L-Asparaginsäure-derivat wird in Wasser, das bei der Herstellung der Aufschlämmung angewandt wird, teilweise gelöst und diese Anlösung führt dazu, dass die hydratisierte kristalline Süssstoffverbindung zusammen mit dem Füllmaterial conglo-meratartige (Cluster) Aggregate bildet, und bei dieser Aggregatbildung ist Monocalciumphosphat bevorzugt. Das getrocknete Produkt der Aufschlämmung ist durch die erhöhte Lösungsgeschwindigkeit im kalten Wasser gekennzeichnet, und zeigt ebenso eine erhöhte Schüttdichte beim fertigen APM-Süssstoffprodukt.
Durch Kombination von L-Asparaginsäure-derivat mit einem Schüttdichten erhöhenden Salz, wie zum Beispiel Monocalciumphosphat (MCP), das mit diesem Derivat verträglich ist, kann die Dichte des Produktes wesentlich erhöht werden, und dadurch werden Handhabungsprobleme erleichtert, die üblicherweise beim Umgang mit der kristallisierten Form der Süssstoffverbindung auftreten. Dazu sei zur Erklärung gesagt, dass APM üblicherweise in Form von deutlich länglichen Kristallen erhalten wird, die bestimmte elektrostatische Eigenschaften und Zwitterioneneffekte zeigten. Beim Mischen bleiben diese Verbindungen zur Zusammenballung, und Sieben ist nicht ausreichend, um dieses Zusammenballungsproblem zu überwinden. Dementsprechend ergeben sich Abweichungen beim Mischen und bei Abfülloperationen, wenn man versucht, eine vorgemischte Getränkegrundlagemischung volumetrisch abzufüllen. Indem man APM in einer Aufschlämmung mit dem inerten Füllstoffsalz vermischt, zeigt es sich, dass die elektrostatischen Phänomene dadurch ausgeschaltet werden können, dass die APM-Teilchen effektiv unbeweglich werden, und man kann deshalb alle Abweichungen, die auf den elektrostatischen Ladungen dieser Verbindungen beruhen, vermeiden.
Die Dichte des Produktes wird wesentlich erhöht, und zwar beispielsweise im Fall von APM von einer Dichte von etwa 0,020 g/cm3 auf etwa in der Grössenordnung von 0,030 g/cm3 und sogar mehr, nämlich typischerweise bis auf etwa 0,50 g/cm3, und auch dieser Wert kann überschritten werden, was von der Menge des Füllstoffsalzes, welches in Kombination mit dem L-Asparaginsäure-derivat angewandt wird, abhängt. Durch Erhöhung der Dichte besteht eine Möglichkeit, um die Windschichtungseigenschaften (air-veying) der Verbindung einzustellen und insbesondere dann, wenn sie in ausreichend fixierter Form, wie zum Beispiel in Form der getrockneten Aufschlämmung, vorliegt, wie dies im folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens beschrieben ist, wobei man MCP und APM anwendet. Die Neigung von Süssstoffen, sich abzuscheiden oder auszuwandern, die aufgrund verschiedener Dichte dieser Stoffe im Vergleich zu anderen Mischungsbestandteilen saurer Lebensmittel oder anderer zur Getränkeherstellung dienende Stoffe auftritt, lässt sich in dieser Weise praktisch zum Verschwinden bringen. Das Verfahren ist leicht für die jeweiligen Zwecke anpassbar, denn die Dichte des hergestellten Süssstoffes kann auf einen bestimmten Wert eingestellt werden, je nach der Konzentration, die man im Brei anwendet, so dass es jetzt möglich ist, Süssstoffe, die APM oder L-Asparaginsäure oder deren Derivate enthalten, mit einer vorher bestimmten Schüttdichte herzustellen. Diese speziell einzustellende Schüttdichte soll speziellen Anwendungszwecken ange-passt sein, wenn Probleme bezüglich einer Auftrennung der Mischung auftreten können, die dann zu Veränderungen in den organoleptischen Eigenschaften hergestellten Nahrungsmitteln und Getränken führen würde, wenn bestimmte einstellbare Anteile bei einer Rezeptur zur Herstellung eines Nahrungsmittels oder Getränkes verwendet werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird anhand der bevorzugten Verbindung Monocalciumphosphat (MCP) als Verdünnungsmittel für den Süssstoff beschrieben, es können jedoch zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens auch andere wasserlösliche Salze verwendet werden. Die Löslichkeit dieses Salzes in einem sauren Medium ist kein unbedingtes Erfordernis für nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellte lösliche Süssstoffe, denn verschiedene Anwendungen dieser Süssstoffe können entweder eine Löslichkeit im sauren Bereich erforderlich machen oder eine solche Löslichkeit unnötig machen. Wenn man beispielsweise die Süssmittel zur Herstellung von Backwaren, Brotmischungen, Teigmischungen und ähnlichem verwendet, dann ist eine Löslichkeit im sauren Bereich nicht erforderlich, während in den Fällen, wo die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Süssmittel zur Süssung von Getränkemischungen herangezogen werden, eine Löslichkeit im sauren Bereich im allgemeinen bevorzugt ist. Typische Beispiele für Salze, die zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens als Verdünnungsmittel herangezogen werden können, sind Natriumchlorid und ähnliche Alkalimetallsalze und ferner Erdalkalimetallsalze, die entweder solche organischer Säuren oder solche anorganischer Säuren sein können. Als spezielle Beispiele seien erwähnt: Calciumcitrat. Natriumeitrat, Natriumphosphat, und Chloridsalze, wobei diese Salze entweder in reiner Form oder in Form von Mischungen aus zwei oder mehreren Salzen eingesetzt werden. Bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens wird im wesentlichen ein Brei hergestellt, der zur Erzeugung eines pastenartigen Materials dient, wobei das L-Asparaginsäure-derivat, wie zum Beispiel das APM, in sehr nahen Kontakt mit dem Salz gebracht wird, das zur Erhöhung der Dichte dient. Dies wird im allgemeinen erreicht, indem man das L-Asparaginsäure-derivat in Breiform mit dem Salz vermischt, wobei dann das Süssmittel in sehr innigen Kontakt mit dem Salz kommt, und zwar im wesentlichen innigeren, als dies erreicht werden könnte, wenn man die fraglichen Komponenten in trockener Form miteinander vermahlt oder miteinander vermischt. Durch den innigen Kontakt wird eine rasche Lösungsgeschwindigkeit erreicht und ebenfalls die Erhöhung der Dichte des fertigen Produktes. Wie bereits erwähnt wurde, ist das bevorzugte Salz ein solches, das eine beschränkte Löslichkeit besitzt, wie zum Beispiel Monocalciumphosphat. Dadurch wird erreicht, dass die beiden Materialien, die verwendet werden, effektiv miteinander vermischt werden und aus ihnen ein Brei hergestellt werden kann. Aufgrund der beschränkten Löslichkeit von APM und anderen Teilchen von Süssstoffderiva-ten wird nur eine mässige Menge dieses Bestandteils in Lösung gehen, wenn man einen Brei unter Verwendung eines wässrigen Mediums herstellt. Dementsprechend stellt dann in diesem Fall das Wasser ein agglutenierendes Mittel, ein klebrig machendes Mittel bzw. ein Bindemittel dar, das zur Ausbildung eines beständigen Grundgerüstes führt, sobald der Brei getrocknet ist.
Wenn man die beiden Materialien in kristalliner Form
5
10
15
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55
60
65
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vermischt, dann bilden sie im wesentlichen Aggregate mit einer beständigen Struktur, und zwar deshalb, weil Wasser zwischen den einzelnen Teilchen hauptsächlich dazu führt, dass die Innigkeit der Vermischung dieser Teilchen erhöht wird.
Das Verhältnis an dem L-Asparaginsäure-derivat und dem 5 Salz, das bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens angewandt wird, hängt u. a. von der erwünschten Schüttdichte des Endproduktes und anderen organoleptischen Bedingungen ab, wozu die zu erreichende Süsskraft des Produktes zählt. Die spezielle Auswahl dieses Mischungsverhält- 10 nisses ist jedoch bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens nicht kritisch. Ein typisches Mischungsverhältnis zwischen dem Salz wird im allgemeinen im Bereich von einem Teil APM auf etwa 3 Teile Monocalciumphosphat liegen. Es sind jedoch auch breitere Mischungsbereiche bei Verwendung 15 dieses speziellen Phosphates möglich, wie zum Beispiel Mischungsverhältnisse von APM zu Monocalciumphosphat im Bereich von 1:1 bis 1:5 und vorzugsweise im Bereich von 1:2 bis 1:4.
Bei der Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens 20 erreicht man eine wirksame Fixierung einer breiten Klasse an L-Asparaginsäure-derivaten in den künstlichen Süssstoffen.
Die Erfindung sei nun anhand eines Beispiels näher erläutert:
Beispiel 25
In diesem Beispiel wird ein besonders gutes Arbeitsverfahren zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens beschrieben.
L-Asparaginsäure-L-phenylalanin-methylester (APM) und Teilchen aus Monocalciumphosphat werden in einem Mi- 30 schungsverhältnis von 1:3 in das aus rostfreiem Stahl bestehende Mischgefäss eines Hobart-Mixers gegeben, und man mischte gut durch. Sobald diese gute Durchmischen erreicht war, gab man Wasser zu, bis sich eine breiartige oder pastenartige Konsistenz gebildet hatte. Im allgemeinen betrug der Wassergehalt 35
dieser Paste bis zu 50 Gew. % bezogen auf das Gewicht der gesamten Mischung, oder es wurde diejenige Menge an Wasser zugegeben, die wirksam ist, um eine Verteilung und teilweise Auflösung des APM zu erreichen. Der Brei wurde dann auf eine Aluminiumfolie aufgebracht und über Nacht an der Luft getrocknet. Das so erhaltene getrocknete Material wurde dann in einer Fitzpatrick-Hammermühle zerkleinert, bis eine Teil-chengrösse von etwa 50 mesh (Teilchengrösse von 0,297 mm) erreicht war. Die vermahlene Mischung aus Monocalciumphosphat und APM, die in Form von Körnchen vorlag, wurde dann mit den übrigen Bestandteilen einer Formulierung zur Herstellung einer Getränkemischung vermischt. Als weitere Bestandteile enthielt diese Getränkemischung Zitronensäure, Aromatisierungsmittel, Farbstoffe und Vitamine. Dieser Vermischvorgang wurde so lange durchgeführt, bis ein einheitliches Aussehen der einzelnen Teilchen erreicht war, und dies war im allgemeinen der Fall, wenn man so ungefähr 3 bis 4 Minuten lang in einem Vobro-Mischer (V-Mischer; V-Blender) vermischte.
Durch dieses Arbeitsverfahren wurde die Lösungsgeschwindigkeit der APM erhöht, und zwar so stark, dass eine vollständige Lösung der Mischung und damit einer Lösung sämtlicher Bestandteile des Getränkes, die unter Verwendung dieser Mischung hergestellt wurden, erreicht war, wenn man die Mischung eine Minute lang in Wasser einer Temperatur von 7,22° C (45 °F) unter Verwendung eines üblichen Laboratoriumsmischers einbrachte. Die für die Getränkeherstellung geeignete Mischung hat eine solche Schüttdichte, dass sie leicht in einer halbtechnischen oder technischen Anlage zu Getränken verarbeitet werden konnte, und es trat keine Auftrennung der einzelnen Bestandteile auf, und zwar weder bei der Vormischung noch beim Verpacken. Dadurch konnte erreicht werden, dass das zur Getränkeherstellung geeignete Produkt einen einheitlichen Geschmack, eine einheitliche Farbe und einheitliche sonstige organoleptische Eigenschaften aufwies.

Claims (10)

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1
HOOC - CH0 - CH - CO - NH -
* l
NHo
R
I
C - COOR
l
R2
in welcher
R und Rj unabhängig voneinander Methyl- oder Äthylgruppen bedeuten, und
R2 ein Alkylrest mit 4-7 Kohlenstoffatomen ist, der in der stereochemischen Form L-L, DL-L, L-DL oder DL-DL vorliegt;
1. der Methylester des L-Asparaginyl-2,5-dihydro-L-phenyl-alanines, das L-Asparaginyl-L-(l-cyclohex-l-en)-alanm, das L-Asparaginyl-L-phenylglycin, das L-Asparaginyl-L-2,5-dihydro-phenylglycin;
1. Verfahren zur Herstellung eines in kaltem Wasser löslichen künstlichen Süssstoffes, der ein Derivat der L-Asparagin-säure enthält, dadurch gekennzeichnet, dass er als Derivat der L-Asparaginsäure mindestens eine Verbindung enthält, die aus der folgenden Gruppe von Verbindungen:
2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Salz Monocalciumphosphat verwendet.
2.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Patentanspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass man als Derivat der L-Asparaginsäure den L-Asparaginsäure-L-phenylalaninmethylester verwendet.
30
35
40
3.
Methyl-L-Asparaginyl-L-a-phenylglycinase und deren Salze;
die niederen Alkylester des L-Asparaginyl-L-(ß-cyclohe-xyl)-alanines;
diejenigen Alkylester, die als a-L-Asparaginyl-L- bzw. DL-substituierte Glycine bzw. als DL-Asparaginyl-L-bzw. DL-substituierte Glycine bezeichnet werden; L-Asparagio-O-verätherte Serin-methylester; Asparaginsäure-peptidester der Formel:
4. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine geringe Menge des L-Aspara-ginsäure-derivates in dem zur Herstellung des Breies verwendeten wässrigen Mediums gelöst wird und das Asparaginsäu-re-derivat mit dem als Verdünnungsmittel dienenden Salz ag-glutiniert wird und anschliessend der Brei getrocknet wird.
5. Verfahren nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Brei in Form einer Paste hergestellt wird.
6. Verfahren nach Patentanspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man als Derivat der L-Asparaginsäure den L-Asparaginsäure-L-phenylalanimnethylester verwendet.
7. Verfahren nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis von dem als Verdünnungsmittel dienenden Salz zu dem L-Asparaginsäure-L-phenylalaninmethylester im Bereich von 5:1 bis 1:5, vorzugsweise im Bereich von 5:1 bis 1:1, liegt.
7. Süssungsmittel der Formel h2n.
t
•CH - CONH - CH - COOR
I I
CH? CH2
I I
. , t COOH Ph in welcher
R ein niederer Alkylrest ist; und 8. L-Asparaginyl-L-l-4-dimethyl-pentylamide ausgewählt ist, wobei man das Derivat der L-Asparaginsäure in einem als Verdünnungsmittel bzw. Fixierungsmittel dienenden Salz dispergiert, indem man in einem wässrigen Medium, in welchem das als Verdünnungsmittel dienende Salz unlöslich oder zumindestens teilweise unlöslich ist, einen Brei herstellt und in diesem Brei das L-Asparaginsäure-derivat dispergiert, worauf dann der Brei bis zur Erreichnung eines stabilen Feuchtigkeitsgehaltes getrocknet wird.
8. Verfahren nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass man als Salz Monocalciumphosphat verwendet.
9. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 hergestellter künstlicher Süssstoff.
10. Künstlicher Süssstoff nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass er das L-Asparaginsäure-derivat fein verteilt und in innigem Kontakt mit dem als Verdünnungsmittel dienenden bzw. zu Verdichtungszwecken dienenden Salz enthält, wobei das L-Asparaginsäure-derivat in fein verteilter Form vorliegt und das Salz in einem wässrigen Medium, das einen pH-Bereich von 5,0 bis 7,0 aufweist und vorzugsweise im neutralen pH-Bereich liegt, unlöslich ist.
CH730475A 1974-06-10 1975-06-06 Process for producing a cold water-soluble synthetic sweetener and sweetener thus produced CH623997A5 (en)

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