CH624559A5 - - Google Patents
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- CH624559A5 CH624559A5 CH140878A CH140878A CH624559A5 CH 624559 A5 CH624559 A5 CH 624559A5 CH 140878 A CH140878 A CH 140878A CH 140878 A CH140878 A CH 140878A CH 624559 A5 CH624559 A5 CH 624559A5
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Kunststoff-Skischuh mit einem Schaft, welcher eine Öffnung für das Einführen des Fusses, eine Anzahl Schnallen auf der einen Seite dieser Öffnung zur Aufnahme einer Anzahl endloser 5 Verschlusskabel und Mittel zum Festhalten der Verschlusskabel auf der andern Seite der Öffnung enthält.
Der Schaft eines solchen Kunststoff-Skischuhes besitzt üblicherweise längs seiner Vorder- oder Rückseite eine längliche Öffnung, durch die der Skifahrer seinen Fuss in den Schuh ein-io führt. Längs der einen Seite dieser länglichen Öffnung sind eine oder mehrere Schnallen angebracht, und auf der andern Seite der Öffnung befindet sich gegenüber jeder der Schnallen ein Halteteil für ein endloses Verschlusskabel. Ein Abschnitt des Verschlusskabels steht mit dem Halteteil im Eingriff, und 15 ein anderer Kabelabschnitt ist mit der Schnalle in und ausser Eingriff bringbar, um die Verschlussanordnung des Schuhs zu schliessen und zu öffnen.
Die Kabelhalteteile werden normalerweise als Einzelteile angefertigt und nachher am Schuh zu einer Anordnung zu-20 s ammengesetzt, in welcher die Halteteile in einer ersten Stellung die Kabel festhalten, und in einer zweiten, zur ersten Stellung um 180 ° geschwenkten Stellung die Kabel von den Halteteilen wegnehmbar sind. Eine solche Anordnung ist relativ kompliziert und teuer.
25 Die Aufgabe der Erfindung ist, einen Skischuh mit einer Kabelhalteanordnung zu schaffen, welche fest mit dem Schuhschaft verbunden ist. Eine solche Kabelhalteanordnung soll das bedarfsweise Ein- und Aushängen eines endlosen Kabels ermöglichen, ohne dass dazu eine Drehung der Anordnung in 30 unterschiedliche Stellungen notwendig ist.
Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1.
Details und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels des 35 erfindungsgemässen Skischuhs anhand der Zeichnung. In dieser zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Rück- bzw. Fusseintrittsseite bei einem erfindungsgemässen Skischuh,
Fig. 2 eine Grundrissdarstellung einer Kabelhalteanord-40 nung der in Fig. 1 gezeigten Art,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 2,
Fig. 4 eine Grundrissdarstellung wie Fig. 2 mit einem in der Kabelhalteanordnung eingehängten endlosen Kabel,
Fig. 5 einen Schnitt analog der Fig. 3 nach der Linie 5—5 in 45 Fig. 4,
Fig. 6 eine perspektivische Teildarstellung der Kabelhalteanordnung,
Fig. 7 eine weitere perspektivische Teildarstellung der Kabelhalteanordnung,
so Fig. 8 eine Ausführungsform des endlosen Kabels im Grundriss, und
Fig. 9 eine Stirnansicht des in Fig. 6 gezeigten Teils der Kabelhalteanordnung.
In Fig. 1 bezeichnet 10 allgemein einen Skischuh der erfin-55 dungsgemässen Art. Der Skischuh 10 besitzt einen aus Kunststoff geformten Schaft 11 mit einer rückwärtigen länglichen Öffnung 12 für den Eintritt des Fusses des Skifahrers in den Schuh.
Längs der einen Seite der Öffnung 12 befinden sich eine 60 Anzahl Kabelhalteanordnungen 13, die gemäss einer bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung gestaltet sind. Jede Kabelhalteanordnung 13 nimmt einen Abschnitt eines endlosen Kabels 14 auf, von welchem ein anderer Abschnitt in eine von mehreren Schnallen 15 aufgenommen wird, die längs der 65 gegenüberliegenden Seite der Öffnung 12 angeordnet sind.
Anders als die hier beschriebene Kabelhalteanordnung kann der Kunststoffschaft in für Skischuhe dieser Art herkömmlicher Weise gestaltet sein. In Übereinstimmung mit den
nachstehend angeführten Merkmalen kann für den Schaft das gleiche Kunststoffmaterial wie bisher für Skischuhe angewendet werden.
Wir aus den Fig. 1 und 8 hervorgeht, besitzt jedes endlose Kabel 14 einen relativ flexiblen, in die Kabelhalteanordnung eingreifenden Verankerungsabschnitt 35 und einen relativ steifen Abschnitt 36, der mit dem flexiblen Verankerungsabschnitt 35 verbunden und in eine Schnalle 15 einzugreifen bestimmt ist.
Die Kabelhalteanordnung 13 wird nachstehend mit mehr Detailangaben anhand der Fig. 2, 3 und 6 erläutert.
Jede Kabelhalteanordnung 13 enthält einen ersten und einen zweiten Anschlussabschnitt 20, 21. Beide Abschnitte sind auf die zugeordnete Schnalle 15 ausgerichtet und ragen über den Kunststoffschaft 11 heraus. Der erste Anschlussabschnitt 20 befindet sich zwischen seiner zugeordneten Schnalle 15 und dem zweiten Anschlussabschnitt 21. Jeder der Anschlussab-schnitte besteht aus dem gleichen Material wie der Kunststoffschaft 11 und ist einstückig mit diesem verbunden.
Der zweite Anschlussabschnitt 21 ist durch Seitenflächen 17,18 begrenzt, zwischen welchen sich eine nach aussen orientierte Oberfläche 23 erstreckt und in eine Oberfläche 25 übergeht, die die Aussenseite des ersten Anschlussabschnittes 20 bildet. Die Oberfläche 25 besitzt eine Öffnung 27, von welcher sich eine Ausnehmung 29 vom ersten Anschlussabschnitt 20 weg erstreckt.
Zum ersten Anschlussabschnitt 20 gehört ein dem Schaft 11 benachbarter Basisteil 22 und ein flexibler Zungenteil 24, der sich gegen den zweiten Anschlussabschnitt 22 hin erstreckt. Der Zungenteil 24 besitzt Seitenwände 47, 48 und je eine Innen- und eine Aussenfläche 26 bzw. 28, die sich vom Basisteil 22 aus gegen eine Kante 30 an der Oberfläche 25 des zweiten Halteabschnittes 21 hin erstreckt. Der Basisteil 22 enthält ein Paar Seitenwände 31 und 32, zwischen welchen eine Schrägfläche 30 vom Kunststoffschaft 11 nach aussen führt.
Das Kunststoffmaterial, aus welchem die Kabelhalteanordnung besteht, ist flexibel genug und das Zungenteil 24 am ersten Anschlussabschnitt dünn genug, um ein ausreichend flexibles Zungenteil 24 zu erzielen. Im nichtausgelenkten Zustand des Zungenteils 24 liegt dessen Kante 30 im wesentlichen gegen den zweiten Anschlussabschnitt 22 neben der Stirnkante 50 der Öffnung 27 an. Die Kabelhalteanordnung besitzt ein Detail, welches das Gleiten der geraden Strangabschnitte 38 und 39 mit dem flexiblen Verankerungsabschnitt 35 am Kabel 14 um die Ecken 40, 41 auf den gegenüberliegenden Enden der Kante 30 des Zungenteils 24 ermöglicht. Genauer gesagt, die Kante 30 besitzt eine bestimmte Länge. Ferner besitzt die Öffnung 27 in der Oberfläche 25 des zweiten Anschlussabschnittes 21 eine Abmessung in Längsrichtung der Kante 30 gemessen, welche etwas grösser ist als die Länge der Kante 30 (siehe Fig. 2 und 4), wodurch das Gleiten des Kabels 14 um die Ecken 40,41 an der Kante 30 erleichtert wird.
Der Vorgang des Einsetzens eines Kabels zwischen die Kante 30 und den zweiten Anschlussabschnitt 21 ist folgender:
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Zuerst wird der Verankerungsabschnitt 35 des Kabels zwischen Daumen und Zeigefinger (strichpunktierte Linien in Fig. 2) festgehalten. Anschliessend wird der Verankerungsabschnitt in die Ausnehmung 29 des zweiten Anschlussabschnittes 21 eingeschoben, wobei der Zungenteil 24 so weit nach unten gedrückt wird, dass das Kabel durchtreten kann. Dann wird der Verankerungsabschnitt 35 des Kabels losgelassen und die Strangabschnitte 38 und 39 werden an die Ecken 40,41 an der Zungenteilkante 30 angelegt.
Der erste Anschlussabschnitt 20 ist an der Innenfläche 26 des Zungenteils 24 bei 42 ausgeschnitten, um den Verankerungsabschnitt 35 des endlosen Kabels 14 sicher auzunehmen, nachdem dieses um die Ecken der Zungenteilkante 30 herumgelegt worden ist.
Nach Abschluss des Kabelverankerungsvorgangs wird der steife Einhängeabschnitt 36 des Kabels 14 auf herkömmliche Weise in die zugehörige Schnalle 15 eingesetzt und festgezogen. Das Kabel sitzt dann gemäss Fig. 4 und 5 in seiner Halteanordnung.
Wie oben erwähnt, besitzt der Basisteil 22 ein Paar sich gegenüberliegende Seitenwände 31 und 32, welche vom Zungenteil 24 aus gegen die Schnalle 15 gerichtet sind. An die Seitenwände 31 und 32 schliessen Nuten 43,44 (Fig. 2) an, die zur Aufnahme der Strangabschnitte 38 und 39 des Kabels 14 dienen, wenn das Kabel gemäss Fig. 4 mittels der Schnalle 15 gespannt ist.
Um das Kabel 14 aus seiner Halteanordnung 13 herauszunehmen, wird es vorerst aus der Schnalle 15 gelöst und dann längs der Innenfläche 26 am Zungenteil 24 gegen die Kante 30 hin gezogen. Der Zungenteil 24 ist flexibel genug, um den Durchgang zwischen der Kante 30 und der Oberfläche 25 am zweiten Anschlussabschnitt 21 freizugeben.
Der flexible Verankerungsabschnitt 35 des endlosen Kabels kann aus gebündelten Einzeldrähten, die mit einem Kunststoffmantel überzogen sind, gebildet sein, wie dies bei Endloskabeln für Kunststoff-Skischuhe üblich ist. Der steife Einhängeabschnitt 36 kann aus einem Metallrohr gefertigt sein.
Wie aus den Fig. 2 bis 5 hervorgeht, ist am Schaft eine Öffnung 45 vorhanden, die sich unter dem Zungenteil 24 im ersten Anschlussabschnitt 20, und mindestens über einen Teil des zweiten Anschlussabschnittes 21 erstreckt. Die Öffnung 45 steht in Verbindung mit der Ausnehmung 29 und bildet eine Fortsetzung derselben im Bereich des zweiten Anschlussabschnittes 21. Die Ausnehmung 29 ist in horizontaler und vertikaler Richtung durch eine konkav konturierte Wand begrenzt (Fig. 2 bis 6).
Durch das Anbringen der Öffnung 45 im Schaft 11 wird die einstückige Herstellung der Kabelhalteanordnung 13 mit dem Schaft erleichtert. Durch das Anbringen der Öffnung 45 im Schaft 11 wird die einstückige Herstellung der Kabelhalteanordnung mit dem Schaft erleichtert. Wenn die beiden Kunst-stoff-Spritzformhälften auseinandergezogen werden, wird durch die Öffnung 45 eine Einwärtszugkraft verhindert, die sonst durch Vakuumbildung auftreten könnte.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Kunststoff-Skischuh mit einem Schaft, welcher eine Öffnung für das Einführen des Fusses, eine Anzahl Schnallen (15) auf der einen Seite dieser Öffnung zur Aufnahme einer Anzahl endloser Verschlusskabel (14) und Mittel (13) zum Festhalten der Verschlusskabel auf der andern Seite der Öffnung enthält, dadurch gekennzeichnet, dass erste und zweite Anschlussabschnitte (20, 21) der Mittel zum Festhalten der Verschlusskabel (14) jeweils auf eine zugeordnete Schnalle (15) ausgerichtet sind und vom Schaft nach aussen abstehen, wobei jeder Anschlussabschnitt aus dem gleichen Kunststoffmaterial wie der Schaft besteht und einstückig mit dem Schaft verbunden ist,
dass der erste Anschlussabschnitt (20) zwischen der zugeordneten Schnalle (15) und dem zweiten Anschlussabschnitt liegt,
dass der zweite Anschlussabschnitt (21) eine dem ersten Anschlussabschnitt gegenüberliegende Oberfläche (25) aufweist,
dass der erste Anschlussabschnitt einen der Schaftoberfläche benachbarten Basisteil (22) und einen am Basisteil angeformten, dem zweiten Anschlussabschnitt zugewandten flexiblen Zungenteil (24) enthält,
dass der Zungenteil eine der genannten Oberfläche (25) benachbarte Endkante (30) besitzt,
dass der zweite Anschlussabschnitt (21) eine Öffnung (27) in der genannten Oberfläche (25) enthält und eine von dieser Öffnung ausgehende und sich gegen den ersten Anschlussabschnitt (20) erstreckende Ausnehmung (29) vorhanden ist, und dass der erste Anschlussabschnitt innerhalb der Innenfläche (26) des Zungenteils (24) einen Ausschnitt (42) zur Aufnahme des Verschlusskabels (14) aufweist.
2. Skischuh nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine teilweise unter dem Zungenteil (24) am ersten Anschlussabschnitt (20) liegende, im Schaft (11) angeordnete Öffnung (45).
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Skischuh nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch je eine das Basisteil (22) seitlich begrenzende Seitenwand (31, 32), die sich vom Zungenteil (24) aus gegen die zugeordnete Schnalle (15) hin erstrecken, und ein Paar in der Schaftoberfläche angebrachte Nuten (43, 44), von welchen sich je eine längs einer der genannten Seitenwände (31, 32) erstreckt, wobei jede Nute zur Aufnahme eines Teils (38, 39) des Verschlusskabels (14) gestaltet ist, wenn dieses in Schliessstellung in der zugeordneten Schnalle festgehalten ist.
4. Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Endkante (30) des Zungenteils (24) eine bestimmte Länge besitzt, und dass die Dimension der Öffnung (27) in der genannten Oberfläche (25), in der Richtung der Endkante (30) gemessen, etwas grösser ist als die Länge dieser Endkante.
5. Skischuh nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine im Schaft (11) angeordnete, teilweise unter dem Zungenteil (24) im ersten Anschlussabschnitt (20) und einem Teil des zweiten Anschlussabschnittes (21) liegende Öffnung (45), wobei diese Öffnung mit der Ausnehmung (29) im zweiten Anschlussabschnitt in Verbindung steht und eine Zusatzfläche zur genannten Ausnehmung bildet.
6. Skischuh nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ausnehmung (29) in horizontaler und vertikaler Richtung durch eine konkav konturierte Wand begrenzt ist.
7. Skischuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Verschlusskabel (14) einen relativ flexiblen Verankerungsabschnitt (35) mit Mitteln zum Eingriff am Basisteil (22) des ersten Anschlussabschnittes (20) und einen relativ steifen Einhängeabschnitt (36) mit Mitteln zum Eingriff an der Schnalle (15) besitzt.
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