CH624633A5 - - Google Patents

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CH624633A5
CH624633A5 CH1384277A CH1384277A CH624633A5 CH 624633 A5 CH624633 A5 CH 624633A5 CH 1384277 A CH1384277 A CH 1384277A CH 1384277 A CH1384277 A CH 1384277A CH 624633 A5 CH624633 A5 CH 624633A5
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CH
Switzerland
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spring
closure
closure part
dispensing
cover
Prior art date
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CH1384277A
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English (en)
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Robert E Hazard
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Polytop Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/06Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages
    • B65D47/08Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having articulated or hinged closures
    • B65D47/0804Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having articulated or hinged closures integrally formed with the base element provided with the spout or discharge passage
    • B65D47/0809Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having articulated or hinged closures integrally formed with the base element provided with the spout or discharge passage and elastically biased towards both the open and the closed positions
    • B65D47/0814Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages having articulated or hinged closures integrally formed with the base element provided with the spout or discharge passage and elastically biased towards both the open and the closed positions by at least three hinge sections, at least one having a length different from the others
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2251/00Details relating to container closures
    • B65D2251/10Details of hinged closures
    • B65D2251/1091Closures made integrally with the base element at a point remote from the hinge

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Abgabeverschluss gemäss der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Gattung.
In zunehmendem Masse ist der Ausdruck «Abgabeverschluss» zur Bezeichnung von Verschlüssen verwendet worden, die dazu bestimmt und geeignet sind, mehr oder weniger dauerhaft an einem Behälter angebracht oder einteilig mit diesem ausgebildet zu sein und die von einem bewegbaren Organ Gebrauch machen, das zwischen einer Öffnungsstellung, in der eine durch den Verschluss hindurchgeführte Öffnung offen ist, und einer Schliessstellung, in der die Öffnung verschlossen ist, bewegt werden kann. Der Ausdruck «Abgabeverschluss» wird wohl am häufigsten in Zusammenhang mit Verschlüssen verwendet, die zur Anordnung an Flaschen oder ähnlichen Behältern bestimmt und geeignet sind und die von einer Tülle Gebrauch machen, die zwischen einer Schliessstellung und einer Öffnungsstellung, in der die Tülle mit der durch den Verschluss hindurchgeführten Öffnung fluchtet, vorgesehen werden kann.
Dieser Ausdruck wird jedoch ganz allgemein zur B ezeich-nung von Verschlüssen verwendet, bei denen ein Deckel derart auf- und zuklappbar angeordnet ist, dass dieser zwischen einer Öffnungs- und einer Schliessstellung, wie angegeben, bewegt werden kann.
Diesen beiden Verschlussarten kommt ein erheblicher kommerzieller und Gebrauchswert zu. Gegenwärtig werden diese Verschlüsse am häufigsten aus einem Polyolefin, wie beispielsweise einem Polyäthylen oder Polypropylen geringer oder hoher Dichte, im Wege üblicher Spritzformtechniken hergestellt. Diese Verschlüsse machen normalerweise einen Zusammenbau erforderlich, nachdem ihre Einzelteile im Wege dieser Techniken hergestellt worden sind.
Es ist bekannt, den Zusammenbau eines Abgabeverschlusses dadurch zu erleichtem, dass die Einzelteile eines solchen Verschlusses derart hergestellt werden, dass sie entweder mittels eines flexiblen Streifens oder mittels eines gelenkartigen Abschnitts einteilig miteinander verbunden sind. Ein solcher Streifen oder gelenkartiger Abschnitt verbindet die Einzelteile eines solchen Verschlusses bewegbar oder verschwenkbar in einer solchen Weise miteinander, dass die Einzelteile nicht voneinander gelöst werden können bzw. einzeln verlorengehen können. Bei einer geeigneten Gestaltung eines solchen Streifens oder Abschnitts kann dieser mehr oder weniger als ein Führungs- oder Ausrichtungsgebilde dienen, um das Zusammenfugen der Verschlussteile zu einer endgültigen arbeitsbereiten Zusammenstellung zu erleichtern. Dies ist unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Herstellung erstrebenswert.
Im Laufe der Entwicklung von Abgabeverschlüssen ist vorgesehen worden, dass einteilige A bgabeverschlüsse, die von mittels eines streifen- oder gelenkartigen Gebildes miteinander verbundenen Verschlussteilen Gebrauch machen, so abgeändert werden können, dass sie von einer sog. Kniehebel-Wirkung Gebrauch machen. Der Ausdruck «Kniehebel» ist ein nur schwer zu definierender mechanischer Ausdruck, der die Verwendung einer ersten Kraft zur Vorspannung eines Organs in einer von zwei unterschiedlichen Stellungen in einer solchen Weise kennzeichnet, dass eine weitere Kraft zur Bewegung des Organs zwischen diesen beiden Stellungen erforderlich ist. Häufig stammt die erste Kraft von einer Feder oder einem Federmittel und wird die zweite Kraft zur Einwirkung gebracht, um die Feder bei der Bewegung des Organs zwischen diesen Stellungen zu verlängern.
Diese Kniehebel-Wirkungen, die bei bekannten einteiligen Abgabeverschlüssen vorgesehen worden sind, beruhen in erster Linie auf der Verwendung eines mit einem solchen Verschluss einteilig ausgeführten Teils als Zugorgan oder F eder, das bzw. die einen Zug ausübt, um die Hauptteile eines solchen Verschlusses entweder in der Schliess- oder der öffnungsstellung zu halten. So sind beispielsweise bei älteren Abgabeverschlüssen, die von etwas, das als Kniehebel-Wirkung bezeichnet werden kann, Gebrauch machen, zwischen einer Kappe, die an einem Behälter anzubringen ist und einem schwenkbeweglich an der Kappe angeordneten Deckel ein oder mehrere federartige Abschnitte aus einem polymeren
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Material vorgesehen worden, die sich in einer solchen Weise zwischen der Kappe und dem Deckel erstrecken, dass sie bestrebt sind, den Deckel entweder in der Öffnungs- oder der Schliessstellung zu halten, und auch in einer solchen Weise, dass die federartigen Abschnitte gestreckt oder unter Spannung gesetzt werden müssen, um den Deckel zwischen den beiden Stellungen zu bewegen.
Ohne jede Frage sind solche Abgabeverschlüsse, die von einer Kniehebel-Wirkung Gebrauch machen, von Nutzen. Sie werden jedoch aus kommerzieller Sicht wegen der Art und Weise ihres Aufbaus für nicht erstrebenswert gehalten. Zur Erzielung zufriedenstellender Arbeits- bzw. Betriebseigenschaften ist es bei einem solchen Verschluss, der einfach (und preiswert) im Wege der Spritzformtechnik herstellbar ist, erforderlich gewesen, ein Kniehebel- oder Federorgan in einer solchen Weise zu verwenden, dass ein Organ bestrebt ist, nach aussen aus einem einteiligen Verschluss vorzustehen, wenn der Verschluss selbst entweder die Schliess- oder die Öffnungskonfiguration einnimmt oder wenn sich der Verschlussdeckel in den beiden entsprechenden Stellungen befindet. Aus kommerziellen Gründen ist es nicht erstrebenswert, einen Abgabeverschluss vorzusehen, der über irgendwelche Teile verfügt, die bei geschlossenem Verschluss erheblich vom Verschluss aus vorstehen.
Der Grund hierfür ist darin zu sehen, dass vorstehende Teile während der Handhabung und/oder der Verkappung, d.h. des Anbringens der Kappen bzw. Verschlüsse, beschädigt werden können. So wird es für verhältnismässig unpraktisch und/oder schwierig gehalten, Abgabeverschlüsse mit vorstehenden Teilen an Behältern unter Verwendung vieler bekannter Verkappungseinrichtungen anzubringen. Des weiteren sind Teile wie ein Kniehebelorgan oder eine F eder nicht erstrebenswert, die vom Äusseren des Verschlusses aus vorstehen, wenn der Verschluss in Benutzung steht und die Öffnungsstellung einnimmt. Immer, wenn solche Teile vom Verschluss aus vorstehen - sogar dann, wenn der Verschluss geöffnet ist - besteht die Gefahr einer Beschädigung solcher Teile und/oder Beeinträchtigung der Benutzung des Verschlusses in einem geringen Ausmass.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Abgabeverschluss der eingangs bezeichneten Gattung zu schaffen, durch den die verschiedenen vorstehend angegebenen Beschränkungen und Nachteile der bekannten Verschlüsse überwunden sind, der so hergestellt werden kann, dass in der Öffnungs- oder Schliesstellung keine Teile vom Äusseren des Verschlusses aus erheblich vorstehen, der einfach und zweckmässig bei minimalen Schwierigkeiten unter Verwendung herkömmlicher Spritzformtechniken hergestellt, zu einer Arbeitsbzw. Betriebskonfiguration ohne erhebliche Schwierigkeiten oder Kosten zusammengesetzt und einfach und zweckmässig während einer längeren Zeitspanne in zufriedenstellender Weise benutzt werden kann.
Dies wird erfindungsgemäss erreicht durch eine Ausbildung des Abgabeverschlusses im Sinne der Angaben des Patentanspruchs 1.
Vorteilhafte und zweckmässige Weiterbildungen sind aus den abhängigen Ansprüchen zu ersehen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung weiter ins einzelnegehend erläutert; in der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer gegenwärtig bevorzugten Ausfuhrungsform eines Abgabeverschlusses,
Fig. 2 eine teilweise geschnitten dargestellte Vorderansicht in vergrössertem Massstab,
F ig. 3 einen Querschnitt längs der Linie 3-3 der F ig. 2, wobei die Teile so dargestellt sind, wie sie hergestellt werden,
also vor ihrer Anordnung in zusammengefügter oder Arbeitsstellung, und
Fig. 4, 5, 6 teilweise Querschnitte entsprechend der Fig. 3 zur Darstellung verschiedener Stellungen eines bei dem in den vorausgehenden Figuren dargestellten Verschlusses verwendeten Deckels und einer mit diesem Deckel in Verbindung stehenden Feder.
Der in der Zeichnung dargestellte besondere Abgabeverschluss ist so gestaltet und hergestellt, dass er bestimmte Arbeitskonzepte oder -prinzipien verkörpert, wie diese in den Ansprüchen enthalten sind. Es ist jedoch selbstverständlich, dass andere etwas unterschiedlich aussehende und etwas unterschiedlich hergestellte Verschlüsse unter Berücksichtigung der Erfahrungen eines Fachmanns vorgesehen werden können, die von denselben Konzepten oder Prinzipien Gebrauch machen.
In der Zeichnung ist ein «Kniehebel»-Abgabeverschluss 10 dargestellt, der als einstückige Einheit im Wege bekannter herkömmlicher Spritzformtechniken aus einem Polyolefin, wie beispielsweise einem Polypropylen und/oder einem anderen verwandten Polymer hergestellt ist, das mit Polypropylen in dem Sinne verwandt ist, dass es ähnliche und/oder vergleichbare physikalische Eigenschaften besitzt. Jedes bei der Herstellung eines Verschlusses verwendete Polymer sollte etwas flexibel und etwas nachgiebig sein, um so die bei diesem besonderen Verschluss 10 vorgesehene Arbeitsweise zu ermöglichen.
Wenn bzw. da der Verschluss 10 durch solche Spritzformtechniken hergestellt wird, sind die verschiedenen Teile dieses Verschlusses 10 noch nicht «zusammengesetzt», obwohl sie miteinander in der Weise gemäss Fig. 3 in Verbindung stehen. Nach seiner Herstellung besteht der Verschluss 10 aus einem ersten Teil oder einer Kappe 12, das bzw. die mit einem Dek-kel 14 unter Verwendung einer kleinen, normalerweise im wesentlichen flachen, plattenförmigen Feder 16 und unter Verwendung von einstückigen, flexiblen, linienförmigen Abschnitten 18 in Verbindung steht, die an den (nicht mit einem besonderen Bezugszeichen versehenen) Enden der Feder 16 angeordnet sind. Diese Abschnitte 18 dienen als Gelenke oder Schwenkbereiche während der Benutzung des Verschlusses 10.
Die Kappe 12 ist so geformt, dass sie über einen im wesentlichen zylindrischen Mantel 20 mit Innengewinde 22 verfugt, das zur Befestigung des Verschlusses 10 an einem (nicht dargestellten) Behälter dient. Selbstverständlich können verschiedene andere bekannte äquivalente Mittel zur Anordnung vorgesehen werden. Der Mantel 20 ist mittels eines Oberteils 24 abgedeckt, das seinerseits ein einstückig ausgeführtes Dichtorgan 26 trägt, das zur Anlage an einem (nicht dargestellten) Behälter geeignet und bestimmt ist, um so mit diesem eine Dichtung zu bilden. Selbstverständlich können auch verschiedene andere bekannte äquivalente Abdichtungen anstelle des Dichtorgans 26 vorgesehen werden. Das Oberteil 24 ist mit nach oben vorstehenden einander gegenüberliegenden parallelen Wänden 28 ausgestattet, die über das Oberteil 24 selbst miteinander in Verbindung stehen, um dabei eine Form zu schaffen, die in ihrem Aussehen einer (nicht mit einem besonderen Bezugszeichen versehenen) flachen Nut mit untenliegendem Boden entspricht.
Am Oberteil 24 ist ein kleiner Ansatz 30 angeformt, der sich im wesentlichen zwischen den beiden Wänden 28 nach oben erstreckt. Dieser Ansatz 30 ist mit einer obenliegenden Wand 32 ausgestattet, die ihrerseits eine zentral angeordnete Abgabeöffnung 34 aufweist. Es ist zu beachten, dass diese Wand 32 etwas verjüngt bzw. eingezogen ist, damit irgendeine (nicht dargestellte) Flüssigkeit, die auf die Wand 32 gelangen kann, leichter in die Öffnung 34 zurückfliessen kann.
Die Wände 28 sind mit Lageröfinungen 36 ausgestattet, die zur Aufnahme von Zapfen 38 am Deckel 14 derart dienen,
dass dieser Deckel 14 an der Kappe 12 in einer solchen Weise
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drehbar angeordnet ist, dass er zwischen einer Öffnungsstellung gemäss Fig. 4 und einer Schliessstellung gemäss Fig. 6 verschwenkt bzw. verdreht werden kann. Gegenwärtig wird die Verwendung von Zapfen 38, die im wesentlichen eine konische Gestalt besitzen, und von Lageröffnungen 36 einer entsprechenden Gestaltung jedoch mit einem Spitzenwinkel grösser als der Spitzenwinkel der Zapfen 38 bevorzugt. Dies dient der Ausbildung vergleichsweise geringer Reibungseigenschaften zur Erleichterung der Verdrehung bzw. Verschwenkung des Deckels 14 relativ zur Kappe 12.
Zur Erleichterung des Zusammenbaus der Zapfen 38 mit den Lageröffnungen 36 wird es bevorzugt, in den W änden 28 oberhalb der Lageröffnungen 36 eingezogene Aussparungen bzw. kegelförmige Einkerbungen 40 vorzusehen, die eine vorübergehende Deformierung der Wände 28 ermöglichen bzw. erleichtern, um die Wände 28 auf diese Weise auseinanderbewegen zu können, wenn die Zapfen 38 nach unten in die Aussparungen 40 eingedrückt werden, um so die Zapfen 38 durch «einschnappen» oder «einrasten» in den LageröfTnungen 36 anzuordnen. Sofern dies gewünscht wird, können verschiedene andere Einschnapp- oder Einrastlagerungen und Zapfen an dem Deckel 14 und der Kappe 12 vorgesehen werden, um den Deckel 14 an der Kappe 12 drehbar anzuordnen.
Es ist zu beachten, dass die Lageröffnungen 36 so angeordnet sind, dass die Drehachse des Deckels 14 parallel zu den beiden Abschnitten 18 verläuft. Es ist des weiteren zu beachten, dass die Länge der Abschnitte 18 geringfügig kürzer als der Abstand zwischen den Wänden 28 und als der Deckel 14 ist. Die Feder 16 besitzt eine solche Breite, dass dann, wenn die Zapfen 38 in den Öffnungen 36 angeordnet sind, der Dek-kel 14 und die Feder 16 zwischen den Wänden 28 eingepasst sitzen. Bei dieser Art der Gestaltung kann der Verschluss 10 aus einer der Herstellung entsprechenden nicht zusammengefugten Konfiguration gemäss Fig. 3 zusammengefügt werden, und zwar durch ausschliessliches Umfalten des Deckels 14 und der Feder 16 um die Abschnitte 18 in eine Stellung, in der die Zapfen 38 in der Nähe der Aussparungen 40 liegen, und durch anschliessendes Herunterdrücken des Deckels 14 derart, dass die Zapfen 38 in den Öffnungen 36 einschnappen oder einrasten. Während dieses Zusammenbaus falten sich die Abschnitte 18 und die Feder 16, um so als Führungen oder Mittel zur Anordnung zu wirken, wodurch der Deckel 14 mit seinen Zapfen 38 an und innerhalb der Aussparungen 40 in vereinfachter Weise angeordnet wird.
Bei einer Gestaltung und Herstellung der Abschnitte 18 und der Feder 16 in einer bevorzugten Weise treten diese Teile im wesentlichen als ein glattes Äusseres in Erscheinung, das die Wände 28 in dem zusammengesetzten Zustand miteinander verbindet. Darüber hinaus tritt im zusammengesetzten und geschlossenen Zustand der Deckel 14 in bevorzugter Weise im wesentlichen als eine (nicht mit einem besonderen Bezugszeichen versehene) obere Wand in Erscheinung, die die Wände 28 miteinander verbindet. In diesem zusammengebauten Zustand ist bei geschlossenem Deckel 14 dieser zwischen den Wänden 28 in einer solchen Stellung angeordnet, dass der einzig praktische Weg zur Erreichung eines Zugangs zu dem Deckel 14 zwecks Verdrehung desselben aus der Schliessstellung heraus darin besteht, eine Lippe 42 an dem Deckel 14 zu erfassen, die im allgemeinen oberhalb einer kerbenartigen Vertiefung 44 in dem Mantel 20 angeordnet ist. In der Schliessstellung des Deckels 14 greift ein flaschenkorkenartiger, hohler Dichtungsansatz 46 in die Öffnung 34 ein, um das Innere derselben zu berühren und dabei mit der Öffnung eine Dichtung zu bilden.
Wenn der Verschluss 10 einmal in der angegebenen Weise zusammengefügt bzw. zusammengesetzt ist, ist die Benutzung dieses Verschlusses 10 im wesentlichen verhältnismässig einfach. Die Lippe 42 kann erfasst werden, um den Deckel 14
durch eine mittlere Stellung hindurch gemäss Fig. 5 in die Öffnungsstellung gemäss Fig. 6 zu verdrehen. Wenn dies geschieht, bewegen sich die Abschnitte 18 infolge der Art, in der sie angeordnet sind, im allgemeinen in Richtung aufeinander, wobei sie als Schwenkgelenke oder flexible Verbindungen wirken, um die Druckkräfte aufzunehmen, die über sie auf die Feder 16 zur Einwirkung gebracht werden. Diese Kräfte bewirken, dass die Feder 16 zusammengedrückt wird; als Folge hiervon ist die F eder 16 im allgemeinen in der Art gemäss Fig. 5 zu verbiegen, um so eine Kraft auf den Deckel 14 auszuüben.
Wenn der Deckel 14 zwischen der öffnungs- und der Schliessstellung gemäss Fig. 4 bzw. 6 bewegt wird, wird der Deckel durch eine Stellung hindurchgeführt, die als eine über-zentrische Stellung bezeichnet werden kann, wenn er hinsichtlich der Kappe 12 im wesentlichen gemäss Fig. 5 angeordnet ist. Sofern der Deckel 14 freigegeben wird, wenn er sich zwischen der öffnungs- und der Schliessstellung wie angegeben befindet, wirkt die F eder 16 derart, dass sie bestrebt ist, den Deckel 14 zu verschwenken, und zwar in diejenige der beiden möglichen Stellungen, die der Stellung des Deckels 14 am nächsten liegt, die dieser bei seiner Freigabe einnimmt. Somit ist die Wirkung der Feder dann, wenn der Deckel 14 freigelassen wird, wenn er sich nämlich relativ nahe der Schliessstellung befindet, bestrebt, den Deckel 14 in Richtung der Schliessstellung einschnappen zu lassen, in der die Öffnung 34 durch den Ansatz 46 verschlossen ist. Wenn der Deckel 14 freigegeben wird und sich dabei näher an der Öffnungsstellung als an der Schliessstellung befindet, ist in entsprechender Weise die Feder 16 bestrebt, den Deckel 14 in die Öffnungsstellung zu verschwenken.
In bevorzugter Weise gelangt der Abschnitt 18, der mit dem Deckel 14 in Verbindung steht, an dem Oberteil 24 gemäss Fig. 6 zur Anlage, um so als Anschlag oder Stopp für den Deckel 14 zu wirken, wenn der Deckel 14 sich in der Öff-nungsstellung befindet; dabei hält die Feder 16 im allgemeinen den Deckel 14 fest, so dass er gegen das Oberteil 24 in der Öffnungsstellung in einer solchen Weise zur Anlage gebracht ist, dass der Deckel 14 absichtlich erfasst und bewegt werden muss, um ihn aus der Öffnungsstellung heraus zu bewegen. Sofern dies gewünscht wird, können andere mechanisch äquivalente Anlageanschläge oder Stoppmittel an dem Deckel 14 und der Kappe 12 vorgesehen werden, um so den Deckel 14 an einem Herausverschwenken aus der öfTnungsstellung gemäss Fig. 6 zu hindern.
Bei dem Verschluss 10 sind der Deckel 14 und die Kappe 12 so gestaltet und hergestellt, dass der Abstand zwischen den Abschnitten 18 etwa gleich ist, wenn sich der Deckel 14 einmal in der Öffnungsstellung und zum anderen in der Schliessstellung befindet. Darüber hinaus besitzt die Feder 16 in bevorzugter Weise eine solche Länge zwischen den Abschnitten 18, dass sie nicht unter einer erheblichen Zusammendrückung oder Spannung steht, wenn sich der Deckel 14 entweder in der Öffnungs- oder der Schliessstellung befindet. Infolgedessen ist die Feder 16 spannungslos bzw. unbeansprucht mit Ausnahme dann, wenn der Deckel 14 gerade zwischen den beiden Stellungen bewegt wird. Dies hat zur Folge, dass die F eder 16 keine «permanente Einstellung» als Folge dessen annimmt, dass sie während einer längeren Zeitspanne unter einem Druck oder unter einer Kraft steht. Dies wird im Hinblick darauf für besonders bedeutungsvoll gehalten, dass es die Feder 16 in die Lage versetzt, ihre nachgiebigen Eigenschaften während der gesamten Lebensdauer des Verschlusses 10 beizubehalten.
Der Verschluss 10 wird deshalb fur besonders erstrebenswert gehalten, weil er ein verhältnismässig einfaches und preiswertes Gebilde ist, das leicht und einfach hergestellt und zusammengesetzt werden kann, und zwar zu verhältnismässig
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geringen Kosten. Die Feder 16 und die Abschnitte 18 wirken tatsächlich als Führungen, um so die Bewegung des Deckels 14 in eine ordnungsgemässe Stellung für eine leichte Zusammen-fugung zu erleichtern. Der Verschluss 10 wird auch deshalb für erstrebenswert gehalten, weil alle seine Teile im wesentlichen innerhalb der Umrisse der Kappe 12 liegen, wenn der Deckel 14 sich in der Schliessstellung befindet. Hierdurch wird die Gefahr einer Beschädigung während der Handhabung und des Verkappens reduziert bzw. minimalisiert.
Wenn sich der Deckel 14 in der Öffnungsstellung befindet, sind darüber hinaus die F eder 16 und die Abschnitte 18 im allgemeinen zwischen den Wänden 28 angeordnet, so dass sie sich nicht über den übrigen Teil des Verschlusses 10 hinaus erstrecken. Dies wird aus ästhetischer Sicht für vorteilhaft gehalten und auch deshalb, weil hierdurch jegliche Gefahr einer 5 Beschädigung dieser Teile bei offenem Deckel 14 reduziert bzw. minimalisiert wird. Darüber hinaus wird der Verschluss 10 deshalb für ganz besonders erstrebenswert gehalten, weil dieser Verschluss damit auskommt, eine verhältnismässig minimale Zahl von Teilen wie beispielsweise Gelenken oder fle-lo xiblen Abschnitten zu benutzen.
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1 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

  1. 624 633
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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Abgabeverschluss, bestehend aus einem ersten Verschlussteil mit einer durch dieses hindurchgefühlten Öffnung, aus einem zweiten Verschlussteil, das derart an dem ersten Verschlussteil schwenkbeweglich angeordnet ist, dass es um eine Schwenkachse herum zwischen einer Schliessstellung, in der das zweite Verschlussteil die Öffnung verschliesst, und einer Öffnungsstellung verschwenkbar ist, und aus einem das erste und das zweite Verschlussteil verbindenden Federmittel, das das zweite Verschlussteil in einer der beiden Stellungen festhält, dadurch gekennzeichnet, dass das Federmittel in einer Feder ( 16) mit Enden besteht, deren eines an dem ersten Verschlussteil ( 12) und deren anderes an dem zweiten Verschlussteil ( 14) je schwenkbeweglich angeschlossen ist, dass das erste Verschlussteil (12) eine nach obenweisende Wand (24) aufweist, die unterhalb der Schwenkachse liegt, wobei die Feder (16) oberhalb dieser Wand (24) an das erste Verschlussteil ( 12) angeschlossen ist, dass die Feder ( 16) an dem ersten und dem zweiten Verschlussteil (12,14) an Stellen angeschlossen ist, die einen derartigen Abstand voneinander einhalten, dass sich das an dem zweiten Verschlussteil ( 14) angeschlossene Ende der Feder ( 16) in Richtung auf das erste Verschlussteil ( 12) bewegt, wenn das zweite Verschlussteil ( 14) aus der Schliessstellung in die Öffnungsstellung verschwenkt wird,
    dass das erste und das zweite Verschlussteil (12, 14) sowie die nach obenweisende Wand (24) so gestaltet sind, dass die der Feder (16) benachbarten Bereiche dieser Teile die Bewegung des zweiten Verschlussteils ( 14) und der Feder ( 16) aufnehmen können, wenn das zweite Verschlussteil (14) zwischen den beiden Stellungen verschwenkt, und dadurch der Abstand zwischen den Enden der Feder ( 16) verkleinert wird, und dass das erste und das zweite Verschlussteil ( 12, 14) und die F eder ( 16) einstückig miteinander ausgeführt und aus einem polymeren nachgiebigen Material hergestellt sind.
  2. 2. Abgabeverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Verschlussteil (12,14) so geformt sind, dass der Abstand zwischen den Enden der Fe-der ( 16) in beiden Stellungen derselbe ist und dass die Feder
    ( 16) eine solche Länge besitzt, dass sie in keiner der beiden Stellungen weder unter Zusammendrückung noch Zug steht.
  3. 3. Abgabeverschluss nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einstückig vorgesehene flexible Abschnitte ( 18), die die Enden der Feder ( 16) schwenkbeweglich an das erste und das zweite Verschlussteil (12, 14) anschliessen.
  4. 4. Abgabeverschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das zweite Verschlussteil ( 12,14) über miteinander zusammenarbeitende Lager (36) und Zapfen (38) verfugen, die durch Einschnappen in gegenseitige zusammenarbeitende Berührung bringbar sind, und dass die Enden der Feder ( 16) mittels der flexiblen Abschnitte ( 18) an Ränder des ersten und des zweiten Verschlussteils (12, 14) angeschlossen sind.
  5. 5. Abgabeverschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die flexiblen Abschnitte ( 18) längliche linienför-mige Abschnitte parallel zur Schwenkachse der Verschlussteile (12, 14) sind.
  6. 6. Abgabeverschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (16) in ungespanntem Zustand eine flache, plattenförmige Gestalt besitzt.
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