CH625376A5 - Television set with supplementary device for TV games - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Fernsehempfänger mit Zusatzgerät für Fernseh-(Video-)Spiele.
Es sind Fernseh- und Rundfunkempfänger bekannt, die mit einem Aggregat versehen sind, das verschiedene Einstellmittel für eine Reihe von für den Empfänger durchzuführende Bedienungsfunktionen aufweist und bei denen das Aggregat leicht von aussen aus dem Empfänger herausnehmbar ist, wenn dieser
Empfänger fernbedient werden soll (vgl. z. B. die am 2. April 1959 bekanntgemachten Unterlagen des am 8. Januar 1955 angemeldeten Gebrauchsmusters 17 86 048 der Anmelderin).
Weiterhin sind Einstellaggregate bekannt, die zu einer selb-5 ständigen Baugruppe zusammengefasst sind und in eine entsprechende Aufnahmekammer des Empfängers einschiebbar und mit diesem durch eine Steckvorrichtung verbindbar und bei räumlicher Trennung vom Empfänger durch ein mit ange-passter Steckeinrichtung versehenes Kabel verbindbar sind io (DT-AS 12 77 960 oder die bekanntgemachten Unterlagen des DT-GM 16 87 333,19 81 342,19 81 343).
Darüberhinaus ist es in Bezug auf Kommandosignal-Gebergehäuse für Fernsteuereinrichtungen zur Fernsteuerung der Bedienungsfunktionen von Fernseh- oder Rundfunkgeräten i5 bekannt, die Schalteinheiten als von der Gehäuseoberfläche her zugängliche und berührbare Berührungskontaktflächen bzw. -elektroden auszubilden und gegebenenfalls die Stromversorgung der Kommandosignalgeber mittels einer örtlichen Batterie durchzuführen (bekanntgemachte Unterlagen des 2o DT-GM 72 14105 und 7214106 der Anmelderin).
Eine andere bekannte Ausbildung besteht darin, dass ein besonderes Gehäuse mit dem Empfangsgerät kabelfrei durch eine als elektrische Kontaktvorrichtung (Stromversorgungs-Kontaktvorrichtung) ausgebildete Steckvorrichtung lösbar mit 25 dem Empfangsgerät oder dessen Gehäuse verbindbar ist und Impulsschalter aufweist, und dass im Empfängergehäuse die Gegenstecker der Steckvorrichtung angeordnet sind (DT-GM 7617 352 der Anmelderin).
Es sind aber auch bereits Fernsehempfänger bekannt, die 30 durch eine über die Antennenzuleitung anzuschliessende Zusatzeinrichtung dazu benutzt werden können, anstatt des vom Sender empfangenen Fernsehprogramms, Spiel- und/oder Spielersymbole sichtbar zu machen, wobei diese Symbole durch entsprechende Betätigung von Einstellorganen bewegt 35 werden können (DT-OS 19 17 437,19 51 848,20 17 312 und 20 30 959 bzw. die korrespondierenden US-PS 37 28 480, 36 59 284,37 78 058 und 36 59 285).
Schliesslich ist es durch die genannte deutsche Offenle-gungssschrift 20 30 959, Spalte 28, auch bekannt, die Anord-4o nung des Gerätes in der Weise abzuwandeln, dass das die Symbole erzeugende Gerät direkt in den Fernsehempfänger eingebaut oder unmittelbar in die Verdrahtung des Fernsehgerätes selbst eingefügt ist, so dass es nicht an die Antennenklemmen angeschlossen werden muss. Darüberhinaus ist es nach dersel-45 ben Spalte dieser deutschen Offenlegungsschrift auch bekannt, die Schaltungen für die gewünschten Spielmöglichkeiten in ein einziges Chassis einzubauen, wobei die einzelnen Teile der Gesamtschaltunganordnung durch in das Chassis eingebaute Schalter ausgewechselt werden oder durch äussere Verdrah-)« tungsabschnitte oder verschiedene Programme, wie etwa gedruckte Schaltungkarten mit den entsprechenden Schaltverbindungen für die einzelnen Spiele oder durch Lochkarten, die in Verbindung mit der äusseren Verdrahtung verwendet werden.
5=- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vereinfachung des Ein- bzw. Anbaus des Zusatzgerätes an bzw. in das Fernsehgerät zu schaffen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass das Zusatzgerät als Steckeinheit mit festen Kontakten ausgebildet ist und in das, die Gegenkontakte aufweisende Fernsehempfängergehäuse einschiebbar ist.
Eine Ausbildung der Erfindung besteht darin, dass die Kontakte zur Stromversorgung des Zusatzgerätes und zur Übertragung der Steuerimpulse für den Fernsehempfänger am Zusatzes gerät ausgebildet sind.
Nach einer anderen Ausbildung der Erfindung ist die Aufnahme für das Zusatzgerät an der Vorderseite des Fernsehempfängers vorgesehen.
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Eine weitere Ausführung der Erfindung besteht darin, dass Gegenkontakte gegen die Rückseite 12 des Gehäuses 2 stossen. die Aufnahme für das Zusatzgerät Teil einer bereits vorhande- Sie sind dann vorgesehen, wenn eine im Fernsehempfänger für nen Bedienungseinheit des Fernsehempfängers ist. die Aufnahme des Zusatzgerätes 1 ausgebildete Ausnehmung
Nach einer anderen Ausbildung der Erfindung ist das gleichzeitig als Aufnahme für andere Aggregate, insbesondere
Zusatzgerät waagrecht einsteckbar und die Bedienungstasten s Fernbedienungsaggregate, dient.
sind im eingesteckten Zustand des Zusatzgerätes zugänglich. Figur 2 zeigt die Stellung und den Zustand, in dem das
Weitere Ausführungen der Erfindung sind aus den abhängi- Zusatzgerät 1 in eine an der Vorderseite 17 eines Fernsehemp-gen Ansprüchen zu entnehmen. fängers bzw. Fernsehempfängergehäuses 18 vorgesehene Auf-
Die Erfindung hat insbesondere die Vorteile, dass ein Fern- nähme 19 eingeschoben ist.
sehgerät schnell vom normalen Fernsehempfang auf ein als i o Nach einer besonders vorteilhaften Ausführung ist die Auf-Fernsehspielgerät arbeitendes Gerät umschaltbar ist. Die nähme 19 für das Zusatzgerät 1 derart ausgebildet, dass es Teil
Bedienung kann sofort von der Vorderseite des Fernsehemp- . einer bereits vorhandenen Bedienungseinheit des Fernsehempfängers aus erfolgen, ohne dass z. B. Antennenkabel an der fängers ist, so dass wahlweise entweder die Fernbedienung Rückwand des Fernsehempfänger umgesteckt werden müssen, oder das Zusatzgerät in die Aufnahme 19 einstechbar ist.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die 15 Im vorliegenden Fall ist das Zusatzgerät 1 waagrecht einge-Aufnahme des Fernsehempfängergehäuses nach einer beson- schoben, da dies der Bedienungslage entspricht. Selbstverderen Ausbildung wahlweise entweder zur Aufnahme eines ständlich kann dieser Einschub auch in einer anderen Richtung, Fernbedienungsgehäuses oder zur Aufnahme eines Zusatzge- z. B. senkrecht ausgebildet sein, falls die Bedienungsrichtung rätes zur Durchführung von Fernseh-(Video-)Spielen verwend- von hier aus vorgesehen sein soll. Das Gehäuse 2 stösst hinten bar ist. 20 mit der Rückseite 12 gegen eine, einen Anschlag für das
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung Gehäuse 2 bildende senkrechte Wand 20 der Aufnahme 19, dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen: während der pultförmige Teil 3 vorne aus der Aufnahme 19
Figur 1 in perspektivischer Darstellung ein erfindungsge- herausragt, so dass die an der Oberseite des Gehäuses 2 mässes Zusatzgerät, angeordneten Bedienungstasten 4 frei zugänglich sind. Die öff-
Figur 2 in Seitenansicht schematisch dargestellt, das in 25 nung 21 der Aufnahme 19 ist durch einen Zierteil oder eine Figur 1 dargestellte Zusatzgerät in erfindungsgernässer Weise Klappe 22 abgedeckt, wenn das Zusatzgerät 1 sich ausserhalb in ein Fernsehgerät teilweise und im Schnitt dargestellt, einge- der Aufnahme 19 befindet. Mit dem Einschieben bzw. Einstek-schoben. ken des Zusatzgerätes 1 in die Aufhahme 19 wird jedoch die
Das für Fernseh-(Video-)Spiele ausgebildete Zusatzgerät 1 Klappe 22 hochgeklappt und gibt den Einschub für die Auf-mit Gehäuse 2 ist im vorliegenden Beispiel im wesentlichen 30 nähme des Zusatzgerätes 1 frei und dient gleichzeitig zur pultförmig ausgebildet und weist an der Vorderseite, an der zusätzlichen Halterung und als zusätzlicher Verschluss. Oberseite des'pultförmigen Teils 3 zwei Tastenreihen mit Mit dem Einschieben des Zusatzgerätes 1 in die Aufnahme
Bedienungstasten 4 für Bedienungsfunktionen auf, wie z.B. für 19 werden gleichzeitig die, die Kontakte 15 aufweisenden VerTennis, Fussball, Squash, Pelota, Tempo, Spieler, Winkel, Start längerungen 13,14 in einen sich an die eigentliche Aufnahme 19 usw. Diese Angaben sind nur beispielsweise und sind je von 35 anschliessenden schmaleren Teil 23 der Aufnahme 19 gescho-dem auszuführenden Fernseh-(Video-)Spiel abhängig. ben, wobei die festen Kontakte 15 des Zusatzgerätes 1 in die
Je zwei Zusatzgehäuse 5,6 sind über je ein Kabel 7,8 mit zum Fernsehempfänger gehörenden Gegenkontakte 24 dem Zusatzgerät 1 verbunden. Die Zusatzgehäuse 5,6 weisen gesteckt werden.
Tastenknöpfe 9,10 und je einen Drehknopf 11 auf. Hierbei können die Tastenknöpfe 9,10 z. B. für «Start» und «Reset» und der 40 Die Gegenkontakte 24 sind im herausgezogenen Zustand Drehknopf 11 für eine Verschiebung der auf dem Bildschirm des Zusatzgerätes 1 berührungssicher automatisch abgedeckt, des Fernsehempfängers auszubildenden Symbole vorgesehen und zwar einerseits durch die Klappe 22 und andererseits sein. Zur besseren Unterscheidung können die Teile 9 bis 11 unmittelbar durch einen Schieber 25, der unter der Wirkung auch farbig ausgeführt sein. einer Feder steht. An den Verlängerungen 13,14 des Zusatzge-
An der Rückseite 12 des Gehäuses 2 sind zwei Verlängerun- 45 häuses 2 sind besonders geformte Teile 26 vorgesehen. Nach gen 13,14 mit Kontakten 15 vorgesehen. Die Kontakte 15 sind einer bevorzugten Ausbildungsform sind sie, wie aus der Figur vorzugsweise zur Stomversorgung und zur Übertragung der 1 ersichtlich, keilförmig ausgebildet. Diese besonders geformten Steuerimpulse auf den Fernsehempfänger ausgebildet. Eine Teile 26 betätigen beim Einschieben des Gehäuses 2 den oder Ausnehmung 16 in der Rückseite 12 des Gehäuses 2 dient dazu, die Schieber 25 (z. B. durch seitliches Verschieben) derart dass zu verhindern, dass in dem Fernsehempfänger vorgesehene 50 die Gegenstecker bzw. Gegenkontakte freigelegt sind.
G
1 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Fernsehempfänger mit Zusatzgerät für Fernseh-Spiele, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzgerät (1) als Steckeinheit mit festen Kontakten (15) ausgebildet ist und in das die Gegenkontakte (24) aufweisende Fernsehempfängergehäuse (18) einschiebbar ist.
2. Empfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontakte (15) zur Stromversorgung des Zusatzgerätes (1) und zur Übertragung der Steuerimpulse für den Fernsehempfänger am Zusatzgerät (1) ausgebildet sind.
3. Empfänger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschub in eine an der Vorderseite (17) des Fernsehempfängergehäuses (18) vorgesehene Aufnahme (19) erfolgt.
4. Empfänger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (19) für das Zusatzgerät (1) Teil einer bereits vorhandenen Bedienungseinheit des Fernsehempfängers (18) ist.
5. Empfänger nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Zusatzgerät (1) Bedienungstasten (4) vorgesehen sind.
6. Empfänger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Zusatzgerät (1 ) waagrecht in den Fernsehempfänger bzw. das Fernsehempfängergehäuse (18) einsteckbar ist und die Bedienungstasten (4) auch im eingesteckten Zustand des Zusatzgerätes (1 ) zugänglich sind.
7. Empfänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedienungstasten (4) an der Oberseite des Zusatzgerätes (1) angeordnet sind.
8. Empfänger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Bedienungsorgane des Zusatzgerätes (1) in mindestens einem Zusatzgehäuse (5,6) angeordnet sind, das mittels mindestens einem Kabel (7,8) mit dem Zusatzgerät (1) verbunden bzw. verbindbar ist.
9. Empfänger nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (21 ) der Aufnahme ( 19) für den Einschub des Zusatzgerätes (1) abdeckbar ist.
10. Empfänger nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung der Öffnung (21) der Aufnahme (19) aus einem abnehmbaren Zierteil oder einer Klappe (22) besteht.
11. Empfänger nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die im Fernsehempfänger (18) vorgesehenen Gegenkontakte (24) berührungssicher abdeckbar sind.
12. Empfänger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die im Fernsehempfänger (18) angeordneten Gegenkontakte (24) der Steckvorrichtung mittels mindestens eines unter der Wirkung einer Feder stehenden Schiebers (25) im herausgezogenen Zustand des Zusatzgerätes (1) berührungssicher automatisch abgedeckt sind.
13. Empfänger nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass am Zusatzgerät (1) mindestens ein besonders geformter Teil (26) vorgesehen ist, der beim Einschieben des Zusatzgerätes ( 1 ) den (die) Schieber (25) so betätigt, dass die Gegenkontakte (24) freigelegt sind.
14. Empfänger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der besonders geformte Teil (26) keilförmig ausgebildet ist.
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