CH626293A5 - - Google Patents

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CH626293A5
CH626293A5 CH1166477A CH1166477A CH626293A5 CH 626293 A5 CH626293 A5 CH 626293A5 CH 1166477 A CH1166477 A CH 1166477A CH 1166477 A CH1166477 A CH 1166477A CH 626293 A5 CH626293 A5 CH 626293A5
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magazine
printing
stencil
stencils
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CH1166477A
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Mathias Mitter
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Mathias Mitter
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Description

Die Erfindung betrifft eine Druckschablonen-Speichereinrichtung für Schablonendruckmaschinen zum absatzweisen Bedrucken von Druckgut, insbesondere Warenbahnen, mittels mehrerer bewegbarer Flachdruckschablonen mit einem Maio gazin, in welchem die Flachdruckschablonen übereinander angeordnet sind und mit Hebe- und Senkeinrichtungen sowie Zieh- bzw. Stosseinrichtungen zum Bewegen der Flachdruckschablonen.
Derartige Druckschablonen-Speichereinrichtungen für 15 Schablonendruckmaschinen sind an sich bekannt. So ist in der FR-PS 979 886 eine derartige Vorrichtung beschrieben, bei der zwischen zwei Magazinen eine Hebe- und Senkeinrichtung für die jeweils zum Einsatz kommende Schablone vorgesehen ist. Nach jedem Abdrucken einer Schablone muss 20 diese Hebe- u. Senkeinrichtung bedient werden, um zunächst die abgedruckte Schablone auf die Einschiebhöhe im Magazin zu bringen und anschliessend die Schablone in das Magazin einzuschieben, um dann anschliessend, gegebenenfalls nach Korrektur der Höheneinstellung, die neue Schablone 25 aus demselben oder gegenüberliegenden Magazin aufzunehmen und auf den Drucktisch abzusenken. Werden diese Bewegungen, die jeweils einen gewissen Zeitabschnitt benötigten, addiert, so wird je nach Grösse der Schablonen viel Zeit für jeden Umschalttakt benötigt, wobei sich die Zeiteinheiten 30 im Laufe eines Arbeitstages zu wesentlichen Faktoren addieren.
In der CH-PS 263 942 sind wiederum zwei Magazine einem Drucktisch nebengeordnet. Bei dieser Vorrichtung werden die Schablonen von zwei Magazinen zugeführt, und zwar 35 von rechts und links kommend, wobei die Magazine wiederum Hebe- und Senkeinrichtungen haben, um die Schablonen in die jeweiligen Ausfahrpositionen zu bringen bzw. die Einfahrfächer freizugeben. Der Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, dass die Bedienungsperson kaum Zugang zu dem 40 eigentlichen Drucktisch hat, so dass bei dieser Vorrichtung die Warenbahn beidseitig des Drucktisches um mehr als 90° umgelenkt werden muss. Diese Umlenkung der Warenbahn hat wesentliche Nachteile, insbesondere auf der Seite zu der hin die Warenbahn transportiert wird, wenn sie frisch bedruckt 45 ist. Die noch flüssige Farbe läuft herunter und es wird zu Abfleckungen und Abschmierungen und unkorrekten Konturen kommen. Der Vorteil der Anordnung von zwei Magazinen in bezug auf die Zeitersparnis geht bei dieser Vorrichtung durch den Nachteil verloren, die Warenbahn direkt nach 50 dem frischen Druck umlenken zu müssen.
Auch in der CH-PS 257 381 ist eine Vorrichtung dargestellt und beschrieben, die mit zwei Magazinen arbeitet, wobei von diesen Magazinen wechselweise gearbeitet werden kann. Auch diese Vorrichtung hat den Nachteil, dass der 55 eigentliche Druckbereich dem Arbeiter nicht zugänglich ist, da zwischen diesen Magazinen die Warenbahn hindurchgeführt werden muss. Warenbahn und Magazinanordnung bilden somit ein Kreuz, so dass insbesondere bei breiten Warenbahnen der Nachteil der Unzugänglichkeit sich besonderes 60 bemerkbar macht.
Es sind aber bereits schon Vorrichtungen bekannt, die nur mit einem Magazin arbeiten, und zwar in der DE-PS 711 291, in der AT-PS 178 341 und in der US-PS 2 458 773. In diesen Druckschriften ist jeweils ein neben dem Drucktisch 65 angeordnetes Magazin dargestellt und beschrieben, das mit einer Ausstossvorrichtung zusammenarbeitet, wodurch die Schablonen aus dem Magazin herausgefahren werden bzw. herausgezogen werden. Das Magazin selbst steht jeweils ne-
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ben dem Drucktisch und ist höhenverstellbar. Bei diesen Vorrichtungen muss aber die Schablone, die bedruckt ist, zunächst eingefahren werden, anschliessend wird das Magazin verstellt, danach wird die passende Schablone, die ausgewählt wurde, ausgefahren und in Druckposition gebracht.
Dies sind Zeiteinheiten, die sich zu einem verhältnismässig langen Zeittakt addieren. Ein geschlossener Kreislauf der Schablonen ist mit diesen Vorrichtungen nicht möglich.
Die technische Aufgabe des Erfindungsgegenstandes liegt somit darin, die Schablonen im geschlossenen Kreislauf zu führen, um Zeit zur Zuführung der einzelnen Schablonen auf den Arbeitstisch und zur Abführung der abgerakelten Schablonen zu sparen.
Die Erfindung besteht darin, dass das Magazin unmittelbar über der Druckebene angeordnet ist und mit einer Absenkeinrichtung zum Zuführen der Flachdruckschablonen auf die Druckenebe versehen ist und dass zur Erzielung eines geschlossenen Kreislaufes für die Bewegung der Schablonen dem Magazin eine Hebevorrichtung zum Anheben jeweils einer Flachdruckschablone auf die Einordnungsebene des Magazins zugeordnet ist. Somit ist es möglich, mit den Schablonen in einem geschlossenen Kreislauf zu arbeiten, wobei das Einbringen der abgerakelten Schablone in das Magazin in aller Ruhe geschehen kann, während die in Druckposition befindliche Schablone bearbeitet wird.
Dabei wird die Schablone der Druckposition auch ruhiger zugeführt als bei vorbekannten Vorrichtungen, da die zuunterst im Magazin liegende Schablone lediglich die kurze Absenkbewegung zu machen braucht, ehe sie auf der Druckebene liegt, wonach sie abgerakelt wird, ausgefahren, aufgehoben und wieder in. das Magazin eingefahren wird. Sämtliche Bewegungen, die sich im Material der Schablone bei diesem Vorgang automatisch abspielen, haben Zeit, sich zu beruhigen, während die Schablone im Magazin liegt. Dabei muss berücksichtigt werden, dass moderne Flachdruckschablonen sehr gross ausgebildet sein können, und zwar so gross, dass sie beispielsweise einen Teppich in einem Arbeitsvorgang mit einer Farbe bedrucken können. Dabei müssen die Gewichte der Schablone verhältnismässig klein gehalten werden, damit sie überhaupt transportierbar sind, so dass ein kurzer Aufsetzweg der Schablone von ihrer letzten Position in dem Magazin bis in die Druckstellung von enormem Vorteil ist. Die Druckgenauigkeit wird erhöht und auch die Haltbarkeit der Schablonen mit ihren Schablonenrahmen erhöht sich, wenn ruhig mit ihnen hantiert werden kann, d.h. wenn der Abfahr-weg in Ruhe vollzogen werden kann.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Siebdruckmaschine in Seitenansicht mit Magazin oberhalb der Druckauftragsfläche,
Fig. 2 die Siebdruckmaschine gemäss Fig. 1, jedoch mit Magazin neben der Druckauftragsfläche,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Siebdruckmaschine im Bereich des Magazins,
Fig. 4 ein Schaubild auf das Magazin, teilweise gebrochen,
Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Druckstation in der Siebdruckmaschine, schematisiert,
Fig. 6 die Seitenansicht des unteren Wagens der Hebevorrichtung,
Fig. 7 die Draufsicht auf den unteren Wagen der Hebevorrichtung,
Fig. 8 die Seitenansicht des oberen Wagens der Hebevorrichtung,
Fig. 9 die Draufsicht auf den oberen Wagen der Hebevorrichtung.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die erfindungsgemässe Schablonendruckmaschine 1 aus einem Maschinengestell 10,
dem das Druckgut 2 in der angegebenen Pfeilrichtung zugeführt wird. Als Druckgut kann eine beliebige Warenbahn Verwendung finden, Stoff, Papier, Textilien, Folien u. dgl., genauso wie es sich um Stückgut handeln kann. Insbesondere 5 ist aber an das Drucken von Warenbahnen gedacht.
Im Inneren des Maschinengestells 10 läuft ein endloses Siebband 11 über eine Spann walze 111, eine Umlenkwalze 211 und eine Steuerwalze 311 um, die in den angegebenen Pfeilrichtungen verstellbar ist. Dieses Siebband 11 kann auch io ein einfaches Drucktuch sein, je nachdem welche Berake-lungseinrichtung für die Berakelung der beweglichen Flachdruckschablone 5 benutzt wird. Oberhalb der Druckebene 12 in der Schablonendruckmaschine 1 baut sich beim dargestellten Ausführungsbeispiel der Fig. 1 ein Magazin 3 auf, in 15 dem turmartig parallel im Verhältnis zueinander eine Reihe von Flachdruckschablonen 5 angeordnet sind.
Dem Magazin 3 seitlich zugeordnet ist eine Hebevorrichtung 6 vorgesehen, mit der die aus der Druckebene 12 herausgezogenen Flachdruckschablonen 5, die vorher in an 20 sich bekannter Weise etwas angehoben werden, aufgehoben und in das Magazin 3 wieder eingeschoben werden können.
Die Hebevorrichtung 6 besteht aus Ständern 60, einem unteren Wagen 61 und einem oberen, die Schablone abnehmenden und in das Magazin 3 eintreibenden Wagen 62. Beide 25 Wagen sind voneinander unabhängig an den vertikalen Ständern verfahrbar, so dass ihre Höhe einstellbar ist. Der untere Wagen 61 läuft an einer motorgetriebenen Kette 63 auf und ab und nimmt von der Drucktischebene die Flachdruckschablone 5, die abgedruckt ist auf bis in den Bereich des 30 oberen Wagens 62, der seinerseits dorthin verfahren ist, wo die aufgehobene Flachdruckschablone 5 in das Magazin 3 eingefahren werden soll. Die Arbeitshöhe des oberen Wagens 62 ist verstellbar durch einen Anschlag 64, der auch seinerseits verstellbar ist, sowie durch eine Spindel 65, die später 35 im Zusammenhang mit den Fig. 7 und 8 beschrieben werden sollen. Auch der untere Wagen 61 läuft gegen einen Endschalter 164, der einstellbar ist, so dass seine Stellung im Verhältnis zum oberen Wagen 62 genau bestimmt ist. Der Anschlag ist als Endschalter 164 ausgebildet.
40 Der obere Wagen 62 trägt die Horizontalfördereinrichtung 4, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 nur zum Einschieben der Flachdruckschablone 5 in das Magazin 3 gedacht ist, so dass im Druckebenenbereich eine zweite Horizontalfördereinrichtung 40 vorgesehen ist, die die Flach-45 druckschablonen 5 jeweils aus dem Druckbereich herauszieht. Technisch denkbar und möglich wäre es, nur eine Horizontalfördereinrichtung 4 vorzusehen, wenn diese beispielsweise am unteren Wagen 61 befestigt wäre und mit auf- und abfährt. Das dargestellte Ausführungsbeispiel hat aber den Vorteil, 50 dass Zeitabschnitte im Arbeitstakt erpart werden, denn während die Horizontalfördereinrichtung 40 die verwendete Flachdruckschablone 5 herauszieht, kann im oberen Bereich die Horizontalfördereinrichtung 4 die vorher in Arbeitsstellung befindlich gewesene Schablone bereits einschieben. Da-55 her ist die Teilung der Horizontalfördervorrichtung in zwei Horizontalfördervorrichtungen 44 vorteilhaft.
Das Magazin selbst besteht aus einem Gerüst mit Eckpfeilern 30, die die Absenkeinrichtung 7 für die Bewegung der Flachdruckschablonen 5 im Inneren des Magazins 3 tra-60 gen. Zu dieser Absenkeinrichtung 7 gehört auch eine Zentriervorrichtung. Diese wird später anhand der Fig. 2 beschrieben.
Weiterhin ist in Fig. 1 eine Wasch- und Trockenanlage 8 dargestellt zur Reinigung des Siebbandes 11 und der durch 65 Absaugung arbeitenden Rakeleinrichtung 9.
In Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt in schema-tischer Darstellung, bei dem das Magazin 3 auf dem Maschinengestell 10 oberhalb der Druckebene neben dem Druck-
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bereich 12 angeordnet ist. Hier liegt die Hebevorrichtung 6 oberhalb des Druckbereiches 12 und besteht, wie beim Ausführungsbeispiel der Fig. 1, aus Ständern 60 und stark schematisiert dargestelltem unteren Wagen 61 und oberem Wagen 62, wobei die Konstruktion dieser Wagen gemäss Fig. 1 ausgebildet sein kann. Die Schablone ist auch nur schematisch dargestellt und ein an sich bekannter Magnet 90, der hin und her bewegt werden kann in den dargestellten Pfeilrichtungen, arbeitet mit einer Rollrakel 190 zusammen. Es kann längs oder quer geräkelt werden.
In Fig. 3 ist das Magazin 3 näher dargestellt. Das Gerüst mit den Eckpfeilern 30 umgreift, wie dargestellt, das Maschinengestell 10 der Flachdruckmaschine, wobei die rechte Seite der Fig. 3 die Flachdruckschablonen 5 in aufgehobener Stellung zeigen, entweder zum unmittelbaren Absenken in die auf der linken Seite der Fig. 3 dargestellten Arbeitsstellung oder bereit zum Ausfahren der Schablone aus dem Magazin. Die Schablonen weisen auf jeder Seite auskragende Laschen 50 auf, die an den Seitenkanten der Flachdruckschablone 5 befestigt sind und sich jeweils paarweise fluchtend gegenüberliegen. Diese Laschen 50 dienen einerseits dazu, dass sie den Transportmitteln der Absenkeinrichtung 7 in der Schablone Angriffsflächen bieten, andererseits auch dazu, eine genaue Zentrierung der Flachdruckschablone 5 in Arbeitsstellung zu gewährleisten. Das Aufheben und Zentrieren der Schablone erfolgt durch eine Aufnahme- und Zentriereinrichtung am Maschinengestell 10, wobei die Zentriereinrichtung 113 höhenverstellbare Dorne 213 trägt und die Aufnahmeeinrichtung durch Zylinder 313 höhenverstellbar ist, wobei die Enden der verlängerten Kolbenstangen Rollen 413 tragen, auf denen die Laschen 50 der Schablonen ruhen und durch die die Möglichkeit gegeben ist, die Schablone auszufahren.
Die Rakeleinrichtung 9 besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einer Saugrakel, so dass ein Siebband 11 Verwendung finden muss. Zwischen Siebband 11 und Saugkasten 91 kann ein Untertuch 92 angeordnet sein, das zwischen Saugkasten und Siebband zum Schutze des Siebbandes liegt, damit der Saugkasten nicht immer auf dem Siebband geführt ist.
Die Absenkeinrichtung 7 innerhalb des Magazins besteht zunächst im Bereich eines jeden Eckpfeilers 30 aus jeweils einer Magazinstange 70, die durch Zylinder 71 in vertikaler Richtung verschoben wird. Jede der Magazinstangen 70 ist jeweils mit Vorsprüngen 170 ausgerüstet, die in gleichmässi-gem Abstand übereinander angeordnet sind und die Schablonen mit ihren Laschen 50 aufnehmen.
Jede Magazinstange 70 ist ferner verschwenkbar ausgebildet, so dass die Vorsprünge 170 aus dem Bewegungsbereich der Laschen 50 der Flachdruckschablonen 5 herausgeschwenkt werden können. Dies zeigt der Pfeil A auf der rechten Seite der Fig. 3. Die Schwenkbewegung wird verursacht durch Zylinder 72, die an Hebeln 73 angreifen. Dies ist deutlicher in Fig. 5 ersichtlich. Um eine Auf- und Abbe-wegung der Magazinstangen, die jeweils an den Ecken des Magazingerüstes angeordnet sind, zu ermöglichen und auch gleichzeitig eine Schwenkung der Magazinstangen ausführen zu können, ist ein Ring 74 vorgesehen, der jeweils die Magazinstange 70 umgreift und mit Nut und Feder der jeweils zugeordneten Magazinstange 70 verbunden ist (Fig. 3).
Auf der rechten Seite der Fig. 3 ist die Magazinstange 70 abgesenkt dargestellt, auf der linken Seite der Fig. 3 in gehobener Stellung, wobei Führungen 270 für jede Magazinstange vorgesehen sind.
Weiterhin sind an jedem Eckpfeiler 30 des Gerüstes Laschen 175 als Anlenkmittel für einen Magazinkamm 75 zugeordnet. Dieser Magazinkamm 75 hängt jeweils an diesen Laschen 175 und beweglich aufgehängte Arbeitszylinder 76 geben die Möglichkeit, den jeweils zugeordneten Magazinkamm 75 zu heben und zu senken, wobei er sich über die Laschen 175 parallelogrammartig im Verhältnis zu seinem Eckpfeiler 30 des Gerüstes bewegt.
In Fig. 4 sind die Einzelteile im Verhältnis zueinander 5 besser zu sehen. Hier wird auch deutlich, dass jeder Magazinkamm 75 Gleitschienen 275 aufweist, auf denen die Laschen 50 der Flachdruckschablonen 5 jeweils entlanggeschoben werden können. Hier ist ferner ersichtlich, dass die schrägliegenden beweglich aufgehängten Zylinder 76 den gesamten io Magazinkamm 75 über einen Mittelsteg 375 bewegen.
Ausser den jeweils den Eckbereich zugeordneten Magazinstangen 70 und den beiden Magazinkämmen 75, die sich einander gegenüberliegen, ist noch eine Vorzentrierungsschiene 77 vorgesehen, die über Laschen 77' mit dem Eckpfeiler 30 15 verbunden ist und in Ausnehmungen 150 der Laschen 50 der Flachdruckschablone 5 greift. An den Vorzentrierungsschienen 77 können Schnäpper 177 im regelmässigen Abstand voneinander übereinander angeordnet sein. Die Vorzentrierungsschienen 77 müssen aber nicht unbedingt angeordnet 20 werden, um die Absenkeinrichtung 7 als Ganzes funktionieren zu lassen.
In Fig. 5 ist die Anordnung der Magazinstangen 70 im Verhältnis zu den Eckpfeilern 30 des Gerüstes gut ersichtlich. Ausserdem sieht man hier die Schnäpper 177 der Vorzentrie-25 rungsschienen 77. Des weiteren wird deutlich, wie die Zylinder 72 aufgehängt sind und wie die Kolbenstangen der Zylinder 72 mit dem jeweiligen Hebelarm 73 zusammenarbeiten, um ein Verschwenken der Träger 170 zu ermöglichen.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: 30 Wenn die unterste Schablone ausgefahren ist, indem sie aus der Druckebene angehoben wird, durch die Aufnahme-und Zentriereinrichtung 13, insbesondere durch die Rollen 413, und sich von den Zentrierdornen 213 gelöst hat, wonach sie über die zweite Horizontalförderereinrichtung 40 aus dem 35 gesamten Druckbereich entfernt ist, senken sich beide Magazinkämme 75 ab, nachdem die Magazinstange 70 vorher mit ihren Vorsprüngen 170 unter die Laschen 50 gefahren worden ist. Somit ruhen die Flachdruckschablonen 5 nicht mehr auf den Gleitschienen 275 der Magazinkämme 75, 40 sondern nur noch auf den Vorsprüngen 170 der Magazinstangen 70. Durch Betätigung der Zylinder 71 werden die Magazinstangen 70 abgesenkt, so dass sämtliche Schablonen 5 gleichmässig abgesenkt werden, wobei die Magazinstangen 70 die unterste Schablone auf die Aufnahme- und Zentrier-45 einrichtung 13 auflegt, und zwar auf die Rollen 413 in die in Fig. 3 auf der rechten Seite gezeigte Stellung. Danach müssen die mit Gleitschienen 275 versehenen Magazinkämme 75 aufeinanderzu bewegt werden und nehmen alle Schablonen auf, ausser der zum Druck bereitgestellten un-50 tersten Schablone 5. Anschliessend werden beide Magazinkämme zur Seite hin abgesenkt und aus dem Arbeitsbereich herausgeschwenkt und fahren hoch durch Betätigung der beiden Zylinder 76. Anschliessend schwenken sie wieder ein in ihre Arbeitsstellung, in der sie die Laschen 50 der Flach-55 druckschablonen 5 wieder untergreifen. Die zuunterstliegende Schablone 5 liegt zum Druck bereit. Die Gleitschienen 275 halten damit alle übrigen Schablonen 5 in einer Wartestellung. Durch die Ausschwenkbewegung, also die Drehung nach aussen der Magazinstangen 70 mit ihren Vorsprüngen 170, 60 übergeben die Magazinstangen 70 sämtliche nicht zum Druck freigegebenen Schablonen den einander gegenüberliegenden in Arbeitsstellung befindlichen Magazinkämmen 75, die dadurch die auf ihren Gleitschienen 275 nicht zum Druck freigegebenen Schalbonen 5 in Wartestellung halten. Wenn durch es die Absenkung der Magazinstangen 70 sämtliche Schablonen 5 ein Stockwerk tiefer liegen, liegen damit die in Wartestellung stehenden Schablonen 5 bei Eingriff der Magazinkämme 75 jeweils auf den jeweils tiefer liegenden Gleitschienen 275
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auf und sind damit eine Position weiter herunter transportiert worden.
Die freigegebene Flachdruckschablone 5 (s. Fig. 3, rechte Seite), die auf den Rollen 413 liegt, wird durch Absenken der vier Eckzylinder 313 in eine Druckstellung gebracht, wobei an allen vier Ecken die Zentrierdorne 213 in die entsprechenden Aufnahme- und Zentrieröffnungen der Laschen 50 eingreifen. Die Schablone 5 liegt damit unverrückbar in Arbeitsstellung. Es können auch nur zwei Zentrierdorne vorgesehen werden. Ist der Rakelvorgang durch die Rakeleinrichtung 9 beendet, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel als Saugrakel ausgebildet ist, muss die Rakel durch ihre Zi eh Vorrichtung 93 in eine seitliche Stellung gebracht werden und die Schablone 5 wird aus der Arbeitsstellung heraustransportiert. Dies erfolgt durch die zweite Horizontalfördereinrichtung 40 nach gleichmässigem Anheben der Schablone durch die Zylinder 313 (Fig. 3). Dabei greifen die Dorne 213 nicht mehr und die Schablone kann auf den Rollen 413 laufend herausgezogen werden, indem an der Kette der zweiten Horizontalfördereinxichtung 40 ein Finger befestigt ist, der beim Umlaufen der Kette der zweiten Horizontalfördereinrichtung 40 die Flachdruckschablone 5 herauszieht. Solche Horizontalfördereinrichtungen 40 sind an beiden Seiten der Maschine angeordnet und ziehen somit die Flachdruckschablone 5 gleichmässig aus der Arbeitsstellung heraus. Angetrieben wird die zweite Horizontalfördervorrichtung 40 durch einen Motor 41 über eine Kette 42. Anschliessend liegt die Flachdruckschablone 5 in Warstestellung, damit sie von der Hebevorrichtung 6 ergriffen werden kann.
Die Hebevorrichtung 6 ist in den Fig. 6, 7, 8 und 9 näher dargestellt.
In den Fig. 6 und 7 ist der untere Wagen dargestellt. Der Wagen fährt an dem Ständer 60 und der obere Wagen 62 (Fig. 8 und 9) ist verstellbar, jedoch bleibt er im allgemeinen in einer festen eingestellten Stellung, wenn immer dieselbe Anzahl von Schablonen benutzt wird. Er kann aber nicht nur verstellbar sein, sondern er kann auch genauso wie der untere Wagen verfahrbar sein, was später beschrieben wird, wenn nicht ein gleichmässiger Umlauf der Schablonen gewünscht wird, sondern die Schablonen jeweils farbmässig in das Magazin einsortiert werden sollen.
Der untere Wagen trägt Rollen 161 und 261, die sich in einem Führungskasten 461 befinden, der den Ständer 60 umgreift. Der untere Wagen wird somit durch die Rollen 161 und 261 am Ständer 60 geführt, wobei eine umlaufende Kette 63, die am unteren Wagen befestigt ist und von einem Motor 66 angetrieben wird, die Bewegung des unteren Wagens erzwingt. Dies ist gut in Fig. 6 zu sehen. Der untere Wagen 61 muss in die untere Stellung gefahren worden sein, ehe die Schablone 5, die aus der Arbeitsstellung herauskommt, durch die zweite Horizontalfördervorrichtung 40 herausgezogen wird. Dadurch wirkt der untere Wagen zunächst nur als Palette und nimmt beim Herausziehen die Schablone 5 auf, die bis zum Anschlag 361 gefahren wird. Diese Stellung des unteren Wagens ist strichpunktiert in der Fig. 1 angedeutet. Auf diesem palettenartig wirkenden unteren Wagen 61 wird nun die Schablone nach oben gefahren durch Antrieb des Motors 66 und Mitnahme über die Kette 36. Die Aufwärtsfahrt geht so hoch, bis der untere Wagen 61 an einen Endschalter 164 anschlägt und damit den Motor 66 stillegt.
Die Führung des oberen Wagens am Ständer 60 mittels der Rollenanordnung 162 und 262 ist somit gleich ausgebildet mit der Führung des unteren Wagens am Ständer 60. Somit umgreifen die Rollen 162 und 262 den Ständer 60, wobei die Rollen in einem Führungskasten 462 liegen. Die Bewegung des oberen Wagens erfolgt allerdings durch einen Spindeltrieb vom Motor 67 aus, wobei der Motor 67 über Kegelräderpaare 167 und eine Verbindungswelle 267 zwei Gewindespindeln 65 treibt, die von Muttern 165 umgriffen sind. Die Muttern 165 sind ihrerseits an den Ständern 60 befestigt. Der Motor 67 ist also der Antriebsmotor für die Verstellung des oberen Wagens 62.
Der obere Wagen 62 hat Rollenbahnschienen 68, die parallel zueinanderliegen und über Zylinder 168 auf- und abklappbar sind. Der obere Wagen 62 nimmt die vom unteren Wagen 61 ankommende Schablone 5 auf, dadurch, dass die Rollenbahnschienen durch ihre Bewegungszylinder 168 heruntergeklappt werden und anschliessend wieder in die Horizontale verschwenkt werden, wodurch sie die Lasche 50 untergreifen. Fährt der untere Wagen 61 hoch und trägt er eine Schablone 5 über ihre Laschen 50, so werden die Rollenbahnschienen 68 durch ihre Zylinder 168 nach untengeklappt und bei der Übergabe klappen die Rollenbahnschienen wieder hoch und untergreifen die Laschen 50 und die Schablone 5 liegt damit auf den Rollenbahnschienen 68 des oberen Wagens 62, wie in den Fig. 8 und 9 dargestellt. Der obere Wagen ist vorher in eine Stellung gebracht, die der Höhe entspricht, um die Schablone 5 in das Magazin einfahren zu können. Die Horizontalfördereinrichtung 4 des oberen Wagens 62 besteht aus einem am oberen Wagen befestigten Motor 44, der über eine Welle 144 zwei Zahnräder 244 und 244' treibt.
Mittels je eines Fingers 344, die an endlos umlaufenden Ketten 444 befestigt sind, wird in eine entsprechende Aufnahme 51 der Schablone eingegriffen und die sich in Längsrichtung der Schablone 5 erstreckenden Ketten 444 transportieren die Schablone, die mit ihren Laschen 50 auf den Rollenbahnen aufliegt, in das Magazin, und zwar so weit, dass die Schablone 5 auf den Gleitschienen 275 liegt. Dabei liegt die Schablone auf den beiden in gleicher Höhe zuoberstliegenden Gleitschienen 275 der Magazinkämme 75 und gleitet auf diesen in das Magazin 3 hinein. Falls der obere Wagen 62 eine etwas tiefere Einstellung erhalten hat durch den verstellbaren Anschlag 64, gleitet die Schablone 5 in ein entsprechendes anderes Fach des Magazins 3, aber wieder auf zwei einander gegenüberliegenden Gleitschienen 275 in dieses hinein.
Weil das Magazin oberhalb der Druckebene angeordnet ist, wird die zuunterstliegende, jeweils abgesenkte Schablone unmittelbar aufgesetzt und keine Zeit verschwendet für den weiteren Transport der neu zur Arbeitsstellung zugebrachten Schablone 5, denn während des Absenkens der zuunterstliegenden Schablone 5 kann die auf der linken Seite der Fig. 1 gezeigte Hebevorrichtung 6 bereits arbeiten und seine Einschiebebewegung durchführen. Jeder Arbeitsgang ist somit voneinander unabhängig, und zwar Hebebewegung und Ein-schiebung der von der Druckstation kommenden Schablone, während eine der Schablonen in Arbeitsstellung liegt.
Wird ein anderer FIuss der Schablonen gewünscht als ein kontinuierlicher Umlauf der Schablonen, so besteht die Möglichkeit, Fächer in dem Magazin 3 freizulassen und den oberen Wagen 62 jeweils derart zu steuern, dass er die Schablonen, die mit jeweils einer Farbe versehen sind, in die gewünschten Fächer des Magazins einschiebt.
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7 Blätter Zeichnungen

Claims (10)

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1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebevorrichtung (6) mit einem auf Ständern (60) verfahrbaren Unterwagen (61) und einem verstellbaren Oberwagen (62) versehen ist, wobei der Unterwagen und/oder der Oberwagen eine Horizontalfördereinrichtung (4) zum Einschieben der Schablonen (5) in das Magazin trägt.
1. Druckschablonen-Speichereinrichtung für Schablonendruckmaschinen zum absatzweisen Bedrucken von Druckgut, insbesondere Warenbahnen, mittels mehrerer bewegbarer Flachdruckschablonen, mit einem Magazin, in welchem die Flachdruckschablonen übereinander angeordnet sind und mit Hebe- und Senkeinrichtungen sowie Zieh- bzw. Stosseinrich-tungen zum Bewegen der Flachdruckschablonen, dadurch gekennzeichnet, dass das Magazin (3) unmittelbar über der Druckebene angeordnet ist und mit einer Absenkeinrichtung (7) zum Zuführen der Flachdruckschablonen (5) auf die Druckebene versehen ist und dass zur Erzielung eines geschlossenen Kreislaufes für die Bewegung der Schablonen dem Magazin eine Hebevorrichtung (6) zum Anheben jeweils einer Flachdruckschablone auf die Einordnungsebene des Magazins zugeordnet ist.
2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtungen (4) des Oberwagens (62) horizontal verlaufende, mit Mitnehmerfingern (344) versehene Ketten (444) aufweist.
2. Druckschablonen-Speichereinrichtung nach Anspruch
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Druckschablonen-Speichereinrichtung nach Anspruch
4. Druckschablonen-Speichereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberwagen (62) auf- und abklappbare Rollenbahnschienen (68) zum Untergreifen von auskragenden Laschen (50) der Flachdruckschablonen (5) aufweist.
5. Druckschablonen-Speichereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum vertikalen Verstellen des Oberwagens (62) antreibbare Gewindespindeln (65) mit Muttern (165) vorgesehen sind.
6. Druckschablonen-Speichereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl Unterwagen als auch Oberwagen durch Rollen (161, 261; 162, 262) an den Ständern (60) der Liftvorrichtung (6) geführt sind und dass Unterwagen und Obervvagen jeweils auskragend zu den Ständern (60) liegen.
7. Druckschablonen-Speichereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Magazin (3) vier vertikale Magazinstangen (70) angeordnet sind, deren jede Vorsprünge (170) zum Stützen der Flachdruckschablonen (5) aufweist, wobei die Magazinstangen (70) axial verschiebbar und schwenkbar angeordnet sind und als Absenkvorrichtung (7) für die Flachdruckschablonen (5) dienen.
8. Druckschablonen-Speichereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Magazin (3) zwei Magazinkämme (75) vorgesehen sind, die einander gegenüberliegende Gleitschienen (275) tragen, wobei die Magazinstangen (70) an Laschen (175) hängen, die ihrerseits an den Eckpfeilern (30) des Magazingerüstes angelenkt sind, so dass die Laschen (175) parallelogrammartig mit dem Magazinkamm (75) bewegbar sind und jeder Magazinkamm von einem Arbeitszylinder (76) betätigbar ist.
9. Druckschablonen-Speichereinrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Magazin (3) nahe dessen Eckpfeilern (30) mit um horizontale Achsen schwenkbaren Laschen (IT) verbundene Vorzentrierungsschienen (77) angeordnet sind, die sich jeweils paarweise gegenüberliegen und mit Schnäppern (177) zum Vorzentrieren der Schablonen (5) versehen sind.
10. Druckschablonen-Speichereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Unterwagen (61) der
Hebevorrichtung (6) verstellbare Anschläge (64) mit Endschaltern (164) zugeordnet sind.
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