CH628229A5 - Vorhangschienengleiter. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Vorhangschienengleiter mit einem in der Vorhangschiene verschiebbaren Kopfteil und einem in den Vorhang oder dessen Gleiterbefestigungsband einhängbaren hakenförmigen Verschlussteil, der beim Einhängen von Hand aufbiegbar ist.
Derartige Vorhangschienengleiter bestehen in der Regel aus Kunststoff und werden gewöhnlich beim Reinigen der Vorhänge jedoch auch oftmals beim Waschen vom Vorhang entfernt. Zu diesem Zweck müssen ihre Verschlussteile von Hand so aufgebogen werden, dass die Gleiter aus den Befestigungsbandschlaufen herausgezogen werden können. Dies ist bei den bekannten Gleitern eine umständliche Prozedur, weil zum Aufbiegen und Herausziehen des Gleiters gewöhnlich beide Hände benötigt werden, und zwar eine Hand, um den Kopfteil des Gleiters festzuhalten und die andere zum Aufbiegen des hakenförmigen Verschlussteils.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, den Vorhangschienengleiter der genannten Art so auszubilden, dass er wesentlich einfacher geöffnet werden kann, falls er von dem Halteband bzw. dem Vorhang selbst entfernt werden soll.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Verschlussteil zwei elastisch gegeneinander drückbare Flügelkörper aufweist sowie einen Nasenkörper mit einer in Verschlussstellung des Gleiters in den Kopfteil einrastbaren Nase, die beim Öffnen des Gleiters durch Gegeneinanderdrücken der Flügelkörper aus der Raststellung ausschnappbar ist.
Durch diese Konstruktion lässt sich der Gleiter bequem mit einer Hand öffnen und vom Vorhang entfernen, da zu diesem Zweck nur die beiden Flügelkörper gegeneinander gedrückt zu werden brauchen und nach dem dadurch verursachten Ausschnappen der Nase des Nasenkörpers aus ihrer Raststellung der Nasenkörper aus der Schlinge des Halterungsbandes herausgezogen werden kann.
Gemäss einer vorteilhaften Ausgestaltung des Erfindungsvorschlags können die beiden Flügelkörper konvex gewölbte Oberflächen aufweisen, die mit Abstand gegenüberliegend angeordnet sind und deren äussere und innere Randkanten vom Kopfteil ausgehend schräg abwärts verlaufen. Diese Flügelkörper lassen sich an ihren unteren Enden mit dem Nasenkörper durch einen Verbindungssteg verbinden, der eine etwa waagrecht verlaufende Randkante aufweist, so dass Flügelkörper und Nasenkörper in Verschlussstellung des Gleiters je einen in sich geschlossenen Ringkörper bilden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand, des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Vorhangschienengleiters, Fig. 2 eine Vorderansicht des Vorhangschienengleiters, Fig. 3 eine Hinteransicht des Vorhangschienengleiters, Fig. 4 eine Unteransicht des Vorhangschienengleiters, Fig. 5 eine Draufsicht des Vorhangschienengleiters, Fig. 6 eine Seitenansicht der erfindungsgemässen Ausführungsform des Vorhangschienengleiters, wobei sich der Nasenkörper in Verschlussstellung befindet und die Nase eingerastet ist,
Fig. 7 eine Vorderansicht des Vorhangschienengleiters von Fig. 6, und
Fig. 8 eine Seitenansicht des Vorhangschienengleiters, wobei sich der Nasenkörper in der Öffnungsstellung befindet und seine Nase ausgerastet ist.
Wie aus den Fig. 1-3 ersichtlich, weist der Vorhangschienengleiter einen Kopfteil 2 mit Gleitkopf 4 und Halsstück 3 auf, sowie einen Verschlussteil 1, bestehend aus zwei nebeneinanderliegenden Flügelkörpern 5, 6, einen Verbindungssteg 10 und einen Nasenkörper 9 mit einer an seiner Spitze befindlichen Nase 7.
Der Kopf 4 kann an sich beliebig gestaltet sein, beispielsweise, wie aus der Zeichnung ersichtlich, die Form eines flachen Knopfes haben, jedoch auch kugelförmig gestaltet sein oder auch als Rollenkörper ausgebildet sein. Dieser Kopfteil wird in die Vorhangschiene in an sich bekannter Weise eingeführt und ist in ihr beweglich. Das sich an den Kopf anschliessende Halsstück 3 weist an seinem unteren Ende einen Kragen 16 auf, der vorne einen nach unten gebogenen Zapfen 8 besitzt, welcher als Widerlager für die Nase 7 des Nasenkörpers 9 dient. Der hintere Teil des
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Kragens 16 geht in die Flügelkörper 5, 6 über, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Der Zapfen 8 weist auf seiner Innenfläche eine nicht dargestellte Raststelle für die Nase 7 in Form einer kleinen Vertiefung auf.
Die Flügelkörper 5, 6 verlaufen vom Kopfteil bzw. seinem Kragen 16 ausgehend mit ihren äusseren und inneren Randkanten 13, 14 schräg abwärts und bilden dabei zwei konvex gewölbte, einander mit Abstand gegenüberliegende Oberflächen 11, 12, die an ihrem unteren Ende in Verbindungsstege 10 mit in etwa waagrecht verlaufenden Randkanten 15 übergehen, welche ihrerseits mit dem Nasenkörper 9 ein einheitliches Ganzes bilden, der ebenfalls schräg abwärts gerichtet ist und an seinem oberen Ende die Nase 7 trägt.
Durch diese Wölbung und diesen Verlauf der Flügelkörper wird dem Verschlussteil 1 des Vorhangschienengleiters, von hinten gesehen, ein schmetterlingsflügelähnliches Aussehen verliehen.
In Verschlussstellung des Gleiters, wie sie aus Fig. 1 ersichtlich ist, bilden die Flügelkörper 5, 6, der Verbindungssteg 10 und der Nasenkörper 9 je einen in sich geschlossenen Ringkörper mit einer Halterungsöffnung 17 zur Aufnahme der Schlaufe des Vorhangs bzw. des Gleiterbefestigungsbandes. Wird auf die beiden Flügelkörper 11, 12 im unteren Bereich, d.h. etwa im Bereich der Pfeile A und B, wie aus den Fig. 3-5 ersichtlich, ein Druck ausgeübt, indem der Gleiter beispielsweise zwischen Daumen und Zeigefinger er-fasst wird und an der betreffenden Stelle zusammengepresst wird, dann werden die Flügelkörper 5, 6 elastisch verformt, und die beim zusammenpressen der konvex gewölbten Oberflächen erzeugte Verformungsspannung wird durch den Verbindungssteg 10 auf den Nasenkörper 9 übertragen, der sich dadurch nach aussen wölbt und mit der Nase 7 aus der Raststelle des Zapfens 8 herausrutscht und aufschnappt. Sobald sich die Nase 7 nicht mehr hinter sondern vor dem Zapfen 8 befindet, lässt sie sich durch nochmaliges Zusammendrücken der Flügelkörper 5, 6 weiter von dem Zapfen 8 entfernen, wodurch der Öffnungsraum 17 zur Aufnahme der Vorhangschlaufe bzw. der Schlaufe des Gleiterbefestigungsbandes geöffnet wird und die Nase 7 in diese Schlaufe eingesteckt werden kann. Nachdem der Gleiter in die Schlaufe eingesteckt worden ist, lässt sich der Nasenkörper 9 von Hand mit seiner Nase in die Raststellung am Zapfen 8 zurückführen, der Verschlussteil 1 somit wieder in den Kopfteil 2 des Gleiters durch elastisches Verformen des Nasenkörpers einrasten.
Diese Gleiterkonstruktion ermöglicht somit ein einfaches Öffnen des Gleiters und Einstecken in die dafür vorgesehene Schlaufe des Vorhangs bzw. des Gleiterbefestigungsbandes mit Hilfe der Finger nur einer Hand, während die andere 5 Hand den Vorgang festhalten kann.
Als Material für den Vorhangschienengleiter dient ein elastisch verformbarer Kunststoff, der für solche Verwendungszwecke üblicherweise eingesetzt wird.
Um der Nase 7 des Nasenkörpers 9 beim Einrasten hin-10 ter dem Zapfen 8 eine Bewegungsrichtung vorzuschreiben und zu verhindern, dass sie über die vorgesehene Raststellung hinausrutscht und auf der anderen Seite des Kragens 16 wieder austritt und damit wieder die Öffnungslage erreicht, lässt sich, wie Fig. 6 entnommen werden kann, der 15 Kragen auf der einen Seite des einen Flügelkörpers 5 mit einer abwärts gerichteten Seitenwand 18 versehen, die mit dem Zapfen 8 verbunden ist und einen seitlichen Anschlag für die eingerastete Nase 7 bildet. Dadurch kann das Einrasten der Nase hinter dem Zapfen nur von derjenigen Seite 20 des Kragens 16 aus erfolgen, die keine Seitenwand 18 aufweist, im vorliegenden Fall also von der Seite, auf der sich der Flügelkörper 6 befindet, wie aus der in Fig. 7 gezeigten Vorderansicht des Gleiters ersichtlich ist.
Fig. 6 zeigt die Nase 7 des Nasenkörpers 9 im eingera-25 steten Zustand, indem sie an der Innenfläche des Zapfens 8 anliegt, die konkav gewölbt sein kann, um die Nase noch sicherer in der Raststellung zu halten.
Beim Herausschnappen der Nase 7 aus ihrer hinter dem Zapfen 8 befindlichen Raststellung bewegt sich die Nase un-30 ter der Unterkante 20 (Fig. 7) des Zapfens hinweg nach aussen, verlässt also die Raststellung nicht in der der Einschnappbewegung entgegengesetzten Richtung, sondern schnappt nach vorne heraus, um dann einen Spalt für das Einführen einer Gardinenbandschlaufe in den Öffnungs-35 räum 17 freizugeben.
Die Breite des Zapfens 8 ist zweckmässigerweise grösser als die Breite der Nase 7, wie die Ausführungsbeispiele zeigen, wobei darüber hinaus die Unterkante 20 des Zapfens 8 an dem Ende, das der den Anschlag für die Nase 7 bilden-40 den Seitenwand 18 abgewendet ist, nach oben zu abgeschrägt verläuft und eine Randkante 19 bildet, die eine bessere Führung der Nase 7 vor ihrem Einrasten hinter den Zapfen 8 ermöglicht.
Die Seitenwand 18 kann jedoch statt auf der Seite des 45 Flügelkörpers 5 auch auf der Seite des Flügelkörpers 6 vorgesehen werden.
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1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
- 6282292PATENTANSPRÜCHE1. Vorhangschienengleiter mit einem in der Vorhangschiene verschiebbar geführten Kopfteil und einem in den Vorgang oder dessen Gleiterbefestigungsband einhängbaren hakenförmigen Verschlussteil, der beim Einhängen von Hand auf biegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlussteil (1) zwei elastisch gegeneinander drückbare Flügelkörper (5, 6) aufweist sowie einen Nasenkörper (9) mit einer in Verschlussstellung des Gleiters in den Kopfteil (2) einrastbaren Nase (7), die beim Öffnen des Gleiters durch Gegeneinan-derdrücken der Flügelkörper (5, 6) aus der Raststellung aus-schnappbar ist.
- 2. Vorhangschienengleiter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelkörper (5, 6) konvex gewölbte Oberflächen (11, 12) aufweisen, die mit Abstand gegenüberliegend angeordnet sind und deren äussere und innere Randkanten (13, 14) vom Kopfteil (2) ausgehend schräg abwärts verlaufen.
- 3. Vorhangschienengleiter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelkörper (5, 6) an ihren unteren Enden mit dem Nasenkörper (9) durch einen Verbindungssteg (10) verbunden sind, der eine in etwa waagrecht verlaufende Randkante (15) aufweist.
- 4. Vorhangschienengleiter nach einem der Ansprüche1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelkörper (5, 6) in Verschlussstellung des Gleiters zusammen mit dem Nasenkörper (9) je einen in sich geschlossenen Ringkörper bilden.
- 5. Vorhangschienengleiter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopfteil (2) mit einem Halsstück (3) versehen ist, dessen unteres Ende einen Kragen (16) besitzt, der hinten in die Flügelkörper (5, 6) und vorne in einen abwärts gerichteten Zapfen (8) übergeht, der als Widerlager für die in den Kopfteil eingerastete Nase (7) dient.
- 6. Vorhangschienengleiter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (16) auf der Seite des einen Flügelkörpers (5) oder des anderen Flügelkörpers (6) mit einer abwärts gerichteten Seitenwand (18) versehen ist, die mit dem Zapfen (8) verbunden ist, einen seitlichen Anschlag für die eingerastete Nase (7) bildet und das Einrasten der Nase hinter den Zapfen nur von der seitenwandlosen Seite des Zapfens (8) ermöglicht.
- 7. Vorhangschienengleiter nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Zapfens (8) grösser ist als die Breite der Nase (7).
- 8. Vorhangschienengleiter nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (7) beim Ausschnappen aus ihrer hinter dem Zapfen (8) befindlichen Rastlage unter der Unterkante (20) hinweg nach aussen bewegbar ist.
- 9. Vorhangschienengleiter nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der eingerasteten Nase (7) in Berührung stehende Innenfläche des Zapfens (8) konkav gewölbt ist.
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