CH628241A5 - Gurt zum tragen im bereich der menschlichen lendenwirbelsaeule. - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gurt zum Tragen im Bereich der menschlichen Lendenwirbelsäule, bestehend aus einem ein Paar Auflageelemente aufweisenden Band; bei dem die Auf lageelemente im Abstand voneinander vorgesehen sind, aus gummielastischem Material bestehen und auf einem Träger angeordnet sind, wobei die Auflageelemente mittels eines Verbindungsstücks zueinander beweglich sind.
Es sind Bandagen und Stützanordnungen für die Wirbelsäule des menschlichen Körpers in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Es handelt sich um mieder- bzw. korsettartige Bandagen, die zur unmittelbaren Stützung der Wirbelsäule oder einzelner Wirbelsäulen-Abschnitte bestimmt sind. Die Stützelemente verlaufen hierbei in verschiedener Anzahl vielfach in Längsrichtung der Wirbelsäule und liegen zum Teil zum Zwecke der Fixation unmittelbar an der Wirbelsäule an. Die Mieder bzw. Korsetts erstrecken sich häufig nach oben und unten weit über die Gürtelbreite und damit über die Taille, um den Körper in diesem Bereich fest eingeschnürt zu halten.
Ferner sind Vorrichtungen zur Stützung oder Korrektur der menschlichen Wirbelsäule mit einem fest um den Rumpf spannbaren Korsett bekannt, die an ihrer Innenseite symmetrisch beiderseits neben der Wirbelsäule am Rücken zur Anlage kommende Stützkörper tragen, wobei jeweils zwei auf gleicher Höhe liegende Stützkörper durch ein brückenförmi-ges Element miteinander verbunden sind. Dabei ist unter anderem eine Vielzahl von Brückenelementen untereinander vorgesehen, wobei der senkrechte Abstand dieser Elemente voneinander etwa gleich der Dicke der Bandscheiben sein soll. In diesem Fall sind die brückenförmigen Elemente an ihren Scheitelpunkten an einer mittleren senkrechten Schiene drehbar angeordnet. Ein solcher Gurt weist eine beträchtliche Höhe auf und erstreckt sich über eine Vielzahl von Wirbeln der Wirbelsäule, wobei in dem verhältnismässig breiten Gurt Versteifungsstäbe vorgesehen sind und um die Aussenseite des Gurtes herum an der Unterkante ein Verstärkungsband angebracht ist.
Diese bekannten, mit einem Korsett od. dgl. vergleichbaren Gürtel haben den Nachteil, dass die Beweglichkeit der Muskulatur mehr oder weniger eingeschränkt ist. Sie geben dem Körper in der Höhe der Lendenwirbelsäule einen Halt und machen damit die Muskulatur mehr oder weniger bewegungsträge. Bei den Gürteln in Form eines Mieders bzw. Korsetts wird die Wirbelsäule ruhiggestellt, wobei die Rük-kenstreckmuskulatur und die Beweglichkeit der dazugehörigen Wirbelsäulenabschnitte ganz oder teilweise in ihren Funktionsabläufen eingeschränkt wird.
Es sind weiterhin Gurte zum Tragen im Bereich der menschlichen Lendenwirbelsäule vorgesehen, die nur ein Paar Auflageelemente (Pelotten) aufweisen, die zu beiden Seiten der Gurtmitte im gleichen Abstand von dieser angeordnet sind, wobei die Auflageelemente unmittelbar an dem biegsamen Gurt angebracht sind. Da die Auflageelemente mit dem verhältnismässig biegsamen Gurt mitgehen, ist die Einwirkung auf die Rückenstreckmuskeln zur Entspannung dieser nicht immer ausreichend.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Gurt zum Tragen im Bereich der menschlichen Lendenwirbelsäule der anfangs genannten Art zu schaffen, bei dem ein Mitarbeiten der Rük-kenmuskulatur zur Entspannung dieser in einem sehr hohen Mass angeregt und eine zuverlässige Entkrampfung in kurzer Zeit möglich ist. Die Erfindung zeichnet sich dadurch
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Der erfindungsgemässe Gurt erlaubt die Ausübung eines Wirkungsprinzips mit einem Angriffspunkt an der stammeigenen Rückenmuskulatur, den sogenannten langen Rückenstreckmuskeln, rechts und links der Lendenwirbelsäule etwa in Höhe des fünften Lendenwirbelkörpers, bei welcher Stelle sich die Mehrzahl aller akuten und chronischen lumbalen Bandscheibenschäden abspielt. Es wird mittels des Gurtes gemäss der Erfindung eine Entkrampfung nicht nur der akut, sondern auch der chronisch verspannten Muskulatur der genannten Stellen erreicht. Das verwindungselastische Zwischenstück zwischen den Auflageelementen bei dem Träger erlaubt in hohem Grad die Ausübung einer fortwährenden ungezwungenen Einwirkung beim Tragen des Gurtes. Hierdurch und hierbei behält die Muskulatur ihre Aktionsfreiheit und wird zu einem normalen Tonus aktiviert. Die elastische eigenfedernde Lagerung der Auflageelemente zueinander verursacht eine Walkwirkung auf die genannten Stellen der Rük-kenstreckmuskeln, die nicht nur für die Entkrampfung und Entspannung der verkrampften Rückenmuskulatur sorgt, sondern zugleich eine stärkere Durchblutung und Kräftigung der Rückenmuskulatur bewirkt, die während des Tragens des Gurtes ihre volle Bewegungsfreiheit behält. Erst dadurch ist eine Voraussetzung für die Stärkung der Statik und Wiedererreichung der Flexibilität der Wirbelsäule erfüllt. Die Walkmassage entspannt nicht nur die Rückenstreckmuskeln, sondern kräftigt diese auch zu normalem Tonus, wobei die Gefahr einer Fixierung des Lendenabschnittes ausgeschlossen wird. Der reflektorisch versteifte lumbale Wirbelsäulenabschnitt wird freigemacht und mobilisiert, wobei die Muskulatur ihre physiologische Aktionsfreiheit wiedergewinnt. Der Gurt geht nicht nur bei Bewegung des Körpers mit den lumbalen Wirbelsäulenabschnitten mit, sondern die Auflageelemente üben durch ihre eigenfedernde elastische Anordnung zueinander ein Optimum an Einwirkung aus, die dazu führt, dass die Entkrampfung der schmerzhaft versteiften Rückenmuskulatur durch ihre eigenen, noch so geringen Körperbewegungen selbsttätig auf nerophysiologischem Wege bewirkt wird.
Das eigenfedernd biege- und torsionselastisch ausgebildete Verbindungsstück kann in der Materialstärke dünner als die benachbarten Trägerteile sein. Es kann ferner eine geringere Breite als die Auflageelemente aufweisen. Weiterhin kann das Verbindungsstück werkstoffmässig eine höhere Elastizität als die die Auflageelemente aufnehmenden Trägerteile besitzen. Dabei kann das Verbindungsstück einwärts oder auswärts gewölbt verlaufend ausgebildet sein. Die Auflageele-mente können auch an einem über die Länge im wesentlichen gleich breit gehaltenen und über seine Länge rückstellend elastischen streifenförmigen Träger befestigt sein.
Es ist von Bedeutung, in welchem Abstand die wirksamen Bereiche der Auflageelemente vorgesehen sind. Es hat sich gezeigt, dass der Abstand der Mittelzonen der beiden seitlich zur Wirbelsäule verlaufenden Rückstreckmuskeln nur zwischen etwa 5 und maximal etwa 7 cm schwankt, und zwar unter Berücksichtigung der verschiedensten Menschentypen. Entsprechend sind die Auflageelemente bevorzugt zu beiden Seiten des Verbindungsstücks mit ihren Druckmittelpunkten im Abstand von 5 bis 7 cm, vornehmlich etwa 6 cm, anzuordnen. Dadurch ist die Gewähr gegeben, dass die Auflageelemente jeweils auf die Mittelzone der Rückenstreckmuskeln einwirken können. Vorteilhaft sind die Auflageelemente an ihrem wirksamen Bereich kuppenförmig ausgebildet und verlaufen von dieser Kuppenform allseitig abfallend. Hierbei ist der abfallende Verlauf in Richtung entgegengesetzt zur Gurtmitte geringer als zur Gurtmitte hin oder den anderen Richtungen. Dabei können die Auflageelemente einen etwa tropfenförmigen Grundriss aufweisen. Durch eine solche sich etwas lang erstreckende Form der Auflageelemente wird die Wirkung auf die Rückenmuskulatur auch in den Fällen unterstützt, in denen der Rumpf gebeugt bzw. aufgerichtet wird oder der Oberkörper eine gewisse Drehbewegung zu dem Unterkörper bzw. den Beinen ausführt. Der oberste Teil dér Kuppenfläche der Auflageelemente kann gegebenenfalls abgeflacht sein. Eine solche Abflachung soll im Durchmesser nicht grösser als 15 bis 20 mm gehalten werden. Die Auflageelemente bestehen vorteilhaft aus gummielastischem Material, wobei die Shore-Härte vorzugsweise den Wert von 10 bis 18 betragen soll.
Die Befestigung der elastischen Auflageelemente auf dem gemeinsamen Träger kann durch Haften, z.B. Kleben, erreicht werden. Vorteilhaft ist eine lösbare Befestigungsart unter mechanischem Formschluss. Hierzu können die elastischen Auflageelemente mittels druckknopf- bzw. hakenförmiger Teile an dem Träger aufgespannt angeordnet werden, wobei die Auflageelemente mittels hinterschnittener Ausnehmungen die beispielsweise druckknopf- oder hakenförmigen Teile des Trägers übergreifen. Dadurch lassen sich zudem die Auflageelemente leicht auswechseln und austauschen.
Vorteilhaft kann der Gurt in Schlitzen des Trägers geführt sein, so dass der Auflageelementensatz längs des Gurtes in gewünschter Weise zum Einrichten beim Anlegen des Gurtes verschoben werden kann. Die Schlitze befinden sich zweckmässig an den Enden des Trägers. Der Träger selbst besteht zweckmässig aus einem steifen und zugleich elastischfedernden Kunststoffmaterial.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele nachstehend erläutert.
Fig. 1 zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Gurtes gemäss der Erfindung schematisch, zum Teil im Schnitt und zum Teil in Ansicht nach der Linie I-I der Fig. 2.
Fig. 2 stellt eine Draufsicht auf den Gurt der Fig. 1 dar.
Fig. 3 zeigt die Rückseite eines Auflageelementes.
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3.
Fig. 5 veranschaulicht den Gurt gemäss der Erfindung im Schaubild und im Schema.
Fig. 6 und 7 zeigen weitere Ausführungsformen gemäss dem Prinzip der Erfindung in Draufsicht bzw. im Längsschnitt sowie im Schema.
Der Gurt 1 zum Tragen im Bereich der menschlichen Lendenwirbelsäule weist ein Band 2 auf, auf dem ein Träger 3 angeordnet ist, an dem Auflageelemente in Form von Pelotten 4 und 5 vorgesehen sind. Die Auflageelemente 4 und 5 sind in einem vorbestimmten Abstand voneinander angeordnet und befinden sich vorteilhaft im gleichen Abstand von der Gurtlängsmitte. Sie bestehen aus gummielastischem Material von geeigneter Qualität.
Der Träger 3 weist die Trägerteile 6 und 7 auf, auf denen die Auflageelemente 4 und 5 ruhen und mit diesen befestigt sind. Zwischen den Trägerteilen 6 und 7 ist ein Verbindungsstück 8 vorgesehen, das in sich biege- und torsionselastisch, eigenfedernd ausgebildet oder gestaltet ist. Dies kann dadurch erreicht werden, dass das Verbindungsstück 8 eine zum Teil erheblich geringere Breite als die Breite der Trägerteile 6 und 7 bzw. der Auflageelemente 4, 5 aufweist und zugleich aus eigenfederndem Material besteht. Ferner kann das Verbindungsstück im Querschnitt dünner gehalten sein als die Trägerteile 6 und 7. Es ist weiterhin möglich, dem Material des Verbindungsstückes 8 eine höhere Elastizität werkstoffmässig zu geben als den Teilen 6 und 7 des gemeinsamen Trägers 3. Diese Massnahmen können einzeln oder vereinigt vorgesehen sein. Durch die torsionselastische Gestaltung des Verbindungsstückes können die Auflageelemente beim Tragen des
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Gurtes im Bereich der menschlichen Lendenwirbelsäule eine eigenständige und intensive Wirkung auf die neben der Wirbelsäule verlaufenden Rückenstreckmuskeln ausüben, insbesondere beim Gehen oder einer sonstigen Bewegung des Körpers. Die Zone der Wirbelsäule selbst wird von Berührung durch die im Abstand voneinander gehaltenen Auflageele-mente 4 und 5 freigehalten. Das Verbindungsstück kann einwärts oder auswärts gewölbt verlaufen.
Die Auflageelemente 4 und 5 sind vorzugsweise aus gummielastischem Material gebildet und besitzen eine vorbestimmte Shore-Härte, die im Bereich von etwa 10 bis 18, vorteilhaft 12 bis 16 liegt, damit die erstrebte Wirkung voll eintritt, jedoch nicht zum Druck führen kann. Die elastischen Auflageelemente 4 und 5 erhalten einen wirksamen Bereich 9, der kuppenförmig gestaltet ist. Von dieser Kuppe ist das Auflageelement allseitig abfallend ausgebildet. Hierbei ist der abfallende Verlauf entgegengesetzt zur Mitte des Gurtes geringer als derjenige zur Gurtmitte und auch zu den Seiten des Auflageelementes. In einer weiteren Ausführungsform kann der oberste Teil der Kuppenfläche des Auflageelementes abgeflacht sein. Eine solche Abflachung soll hierbei im Durchmesser 15 bis 20 mm nicht überschreiten. Die Höhe der Auflageelemente kann etwa 20 mm und die Länge derselben vorzugsweise etwa 75 bis 90 mm, gegebenenfalls nach den Umständen bis etwa das Doppelte betragen. Die in erster Linie wirksamen Bereiche 9 der Auflageelemente sind in einem Abstand von etwa 5 bis 7 cm zueinander vorgesehen. Vorteilhaft beträgt der Abstand etwa 6 cm, wodurch der Gurt für alle Körpergrössen und Körpertypen geeignet ist. Die in Gurtlängsachse sich erstreckenden Auflageelemente sollen die Breite des Gurtes nicht überragen bzw. stehen nur geringfügig über.
Die Befestigung der Auflageelemente 4 und 5 an dem gemeinsamen Träger 3 kann durch Haftverbindung wie Kleben erfolgen. Zweckmässig werden die elastischen Auflageelemente unter mechanischem Formschluss lösbar auf dem Träger angeordnet. Hierzu können die Auflageelemente 4, 5 auf 5 der Rückseite hinterschnittene Ausnehmungen 10 und 11 aufweisen, die mit knopfförmigen bzw. hakenförmigen Ansätzen 12 und 13 der Trägerteile 6 und 7 zusammengreifen. Dabei werden die Auflageelemente auf den Trägerteilen 6 und 7 aufgespannt gehalten. Sie sind zugleich gegen andere Auflage-10 elemente leicht austauschbar.
Der Träger 3 ist zweckmässig längs des Gurtbandes 2 verschiebbar angeordnet. Dies kann dadurch erreicht werden,
dass der Gurt 2 durch Schlitze 14 oder Schlaufen 14a des Trägers 3 geführt ist. Die Schlitze oder Schlaufen befinden 15 sich vorteilhaft an den Endteilen des Trägers 3 (Fig. 6). Dadurch sind die Stirnkanten des Trägers gegen Hautberührung geschützt. Die Materialstärke des Trägers liegt im Bereich von etwa 0,5 bis 1,5 mm.
Fig. 7 zeigt einen über die Länge im wesentlichen gleich 20 breit gehaltenen Träger 3a, auf dem die Auflageelemente 4, 5 befestigt sind. Der streifenförmige Träger 3a ist in sich verwindungsfähig und elastisch rückstellend zugleich. Die Gurtteile 2a enden an den Trägerendteilen 3b und sind dort befestigt.
25 Als Gurt für die Aufnahme der Auflageelemente wird zweckmässig ein elastisches Band verwendet, das vorteilhaft eine Dehnung von etwa 40 bis 50% aufweist. Vorteilhaft besteht der Gurt aus einem Textil-Gummigewebe mit gerundeten Kanten. Im allgemeinen kann die Breite des Gurtes 30 zwischen etwa 35 und 50 mm betragen. Die Gurtenden können durch eine Schnalle 15 oder durch sonstige Verschlusselemente zusammengehalten werden, die ein Einstellen auf den Körperumfang ermöglichen.
1 Blatt Zeichnungen
Claims (16)
1. Gurt zum Tragen im Bereich der menschlichen Lendenwirbelsäule, bestehend aus einem ein Paar Auflageele-mente aufweisenden Band, bei dem die Auflageelemente im Abstand voneinander vorgesehen sind, aus gummielastischem Material bestehen und auf einem Träger angeordnet sind, wobei die Auflageelemente mittels eines Verbindungsstücks zueinander beweglich sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück (8, 8a, 3a) zwischen den Auflageelementen (4, 5) eigenfedernd biege- und torsionselastisch ausgebildet ist.
2. Gurt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück in der Materialstärke dünner als die benachbarten Trägerteile ausgebildet ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Gurt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück eine geringere Breite als die Auflage-elemente (4, 5) aufweist.
4. Gurt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück werkstoffmässig eine höhere Elastizität als die die Auflageelemente (4, 5) aufnehmenden Trägerteile (6, 7) besitzt.
5. Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsstück einwärts oder auswärts gewölbt verlaufend ausgebildet ist.
6. Gurt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageelemente (4, 5) an einem über die Länge im wesentlichen gleich breit gehaltenen und über seine Länge rückstellend elastischen, streifenförmigen Träger (3a) befestigt sind.
7. Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageelemente (4, 5) mit ihren wirksamen oder höchstliegenden Bereichen (9) im Abstand von 5 bis 7 cm, vorzugsweise 6 cm, angeordnet sind.
8. Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageelemente (4, 5) kuppenförmig ausgebildet sind und von dieser Kuppe (9) allseitig abfallend verlaufen, wobei der abfallende Verlauf in Richtung entgegengesetzt zur Gurtmitte geringer ist als nach den anderen Richtungen.
9. Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der oberste Teil der Kuppenfläche (9) abgeflacht ist, und dass die abgeflachte Fläche im Durchmesser 15 bis 20 mm beträgt.
10. Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageelemente (4, 5) einen tropfenförmigen Grundriss aufweisen.
11. Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Auflageelemente (4, 5) eine Shore-Härte von 10 bis 18 besitzen.
12. Gurt nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Auflageelemente (4, 5) unter mechanischem Formschluss lösbar auf dem Träger (3) oder der Federung (16, 17) befestigt sind.
13. Gurt nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die elastischen Auflageelemente (4, 5) auf druckknopf- oder hakenförmigen Ansätzen (12, 13) des Trägers (3) aufgespannt sind, wobei die Auflageelemente (4, 5) hinterschnittene Ausnehmungen (10, 11) aufweisen.
14. Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Gurt (2) in Schlitzen oder Schlaufen (14, 14a) des Trägers (3) geführt und der Träger (3) längs des Gurtes (2) verschiebbar ist, und dass die den Gurt aufnehmenden Schlitze (14) oder Schlaufen (14a) an den Endteilen des Trägers (3, 3a) angeordnet sind.
15. Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Gurtteile von den Endteilen (3b) des Trägers abgehen.
16. Gurt nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (3) oder die Trägerteile aus elastisch-federndem Kunststoff besteht bzw. bestehen.
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