CH663150A5 - Zugspanneinrichtung. - Google Patents

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CH663150A5
CH663150A5 CH3296/86A CH329686A CH663150A5 CH 663150 A5 CH663150 A5 CH 663150A5 CH 3296/86 A CH3296/86 A CH 3296/86A CH 329686 A CH329686 A CH 329686A CH 663150 A5 CH663150 A5 CH 663150A5
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Yulorwoh Pty Limited
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    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/02Orthopaedic corsets
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Description

Die Erfindung betrifft eine Zugspanneinrichtung zur Ausübung einer Zugspannung auf Teile des menschlichen Körpers.
Derartige Einrichtungen werden gegen mit Rückenschmerzen, beispielsweise Bandscheibenverschiebungen, verbundenen Leiden eingesetzt, die zum teilweisen Verlust der Arbeitsfähigkeit führen können. Zur Behebung dieses Leidens wurden bereits viele Mittel, u.a. auch elastische und biegsame Gürtel oder Stützkorsette vorgeschlagen. Derartige Mittel können dem Rücken eine gewisse Stütze geben, jedoch nicht die Schmerzen nennenswert lindern. Zudem verhindern die praktisch starren Gürtel eine Bewegung des Rückens, so dass der Träger häufig arbeitsunfähig wird.
Zur Behebung dieses Problems wurde bereits in der US-PS 2 886 031 eine Zugspanneinrichtung vorgeschlagen. Bei dieser Ausführung wird oben und unten am Körper jeweils ein Band befestigt, die jeweils seitlich durch einen Abstandhalter verbunden ist. Diese Ausführung ist aber mit dem Nachteil behaftet, dass der Träger zu wenig gestützt ist,
wenn er sich nach vorne beugt, so dass er deshalb unter Umständen Mühe hat, sich wieder aufzurichten.
Aufgabe der Erfindung ist es somit, eine Zugspanneinrichtung zum Erleichtern von Schmerzen im Rücken und anderen Körperteilen zu schaffen, die insbesondere das Vorwärtsbeugen des Trägers mit nachfolgendem Aufrichten erleichtern und somit die Nachteile der bestehenden Ausführung behebt.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäss mit den Merkmalen im Kennzeichnungsteil des ersten Patentanspruches gelöst. Dabei werden je ein oberes und ein unteres dehnbares Band satt, beispielsweise rund um einen Teil eines Körpers befestigt, während Spannvorrichtungen, die sich zwischen den beiden Bändern erstrecken, diese voneinander weg vorspannen.
Die beiden Bänder können dabei beispielsweise satt rund um die untere Brustpartie und die Taille getragen werden und von Vorspannungsvorrichtungen voneinander weggedrückt werden und dadurch den unteren Teil des Rückens entspannen. Die Einrichtung kann zur teilweisen Trennung der Wirbel und dadurch zur Behebung von Schmerzen verwendet werden, die infolge einer Verschiebung der Rückenscheiben enstehen, wobei der untere Rücken in erwünschter Weise dehnbar bleibt. Die Einrichtung kann derart ausgebildet sein, dass sie für den oberen Rücken, den Nacken oder andere Körperteile eingesetzt werden kann, welche eine Zugoder Streckspannung erfordern. Falls die Einrichtung am Nacken eingesetzt wird, sollten die beiden Bänder derart ausgeführt sein, dass sie jeweils rund um das Kinn, den Hinterkopf und auf die Schultern aufgesetzt werden können und ausreichend Festigkeit aufweisen, um die Stütze aufrecht zu erhalten, so dass die Einrichtung eine Zugspannung auf den Nacken ausübt. Die Dehnbarkeit in den Bändern wird benötigt, damit sie am Träger befestigt werden können.
Das eine oder beide Bänder kann bzw. können endlos sein und aus dehnbarem Material bestehen oder auch sonstige Befestigungsvorrichtungen aufweisen, wobei die Bänder am Träger angepasst und befestigt werden können. Vorzugsweise hat aber jedes Band gegenüberliegende Endteile und Vorrichtungen zur Befestigung dieser Endteile der jeweiligen Bänder. Die Befestigungsvorrichtung von jedem Band ist vorzugsweise separat ausgebildet.
Vorzugsweise erstrecken sich die beiden Bänder parallel zueinander und sie können daran gehindert werden, einen vorbestimmten Abstand um eine oder mehrere Längen aus dehnbarem Material dadurch zu übersteigen, das sie sich zwischen den beiden Bändern ausdehnen. Aus praktischen Gründen können die jeweiligen Vorspannungsvorrichtungen mit einer Unterlage aus dehnbarem Material versehen sein, das zwischen diesen Vorrichtungen und der Haut liegt, damit der Träger geschützt ist. Mit diesen dehnbaren Unterlagen werden zuerst die Bänder mit schlaffen Unterlagen an
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den Träger angepasst, wobei die Zugspannung von den Bändern ausgeübt werden kann. Als Alternative kann bzw. können die oder jede Unterlagen aus dehnbarem Material elastisch ausgebildet sein.
Vorzugsweise schliesst die Zugspannungseinrichtung eine Vielzahl von Vorspannungsvorrichtungen ein, die längs der Bänder in Abständen verteilt sind und die Beabstandung der Vorspannungsvorrichtungen an gegenüberliegenden Seiten einer fiktiven Mittellinie durch jedes Band quer zu dessen Länge gleich ist, so dass die vielen Vorspannungsvorrichtungen symmetrisch rund um den Körper verlaufen. Die Beabstandung zwischen den vielen Vorspannungsvorrichtungen kann einstellbar sein, damit sie nicht unbequem sitzen, und dies kann durch Einstellung dieser Vorrichtungen bezüglich der Bänder oder durch Aufnahme oder Weglassen von jeweiligen Teilen der Bänder erfolgen.
Die Vorspannungsvorrichtungen können jede beliebige Form aufweisen, umfassen jedoch in einer bevorzugten Ausführung ein Gleitgehäuse, das in einem der dehnbaren Bändern gehalten wird, wobei ein Gleitelement gleitbar vom Gehäuse für eine Bewegung gegen und weg von einem dehnbaren Band gestützt ist und mit dem anderen der dehnbaren Bänder in Eingriff steht, damit eine Federvorrichtung im Gehäuse das Gleitelement gegen das andere dehnbare Band hin drückt. Die oder jede VorspannungsVorrichtung hat zweckmässig einen möglichst flachen Querschnitt, damit es nicht vom Träger hervorsteht. Ferner ist diese Einrichtung vorzugsweise dehnbar oder teilweise dehnbar, um dadurch eine Verdrehung des Körpers zwischen den Bändern zu ermöglichen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der erfin-dungsgemässen Zugspannungseinrichtung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht der ausgebreiteten Einrichtung, Fig. 2 wie Fig. 1, jedoch an einem Körper befestigt, Fig. 3 einen Ausschnitt aus Fig. 1, in grösserem Massstab, und
Fig. 4 eine Variante zu Fig. 3.
Fig. 1 bis 3 zeigen ein oberes 10 und ein unteres Band 11, vorzugsweise aus dehnbaren Textilien, die länglich und derart breit sind, das sie bequem getragen werden können. Bei dieser Ausführung ist das obere Band für Befestigung an der unteren Brustpartie vorgesehen, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, und umfasst Teile 12 an den gegenüberliegenden Enden des Bandes zum Befestigen des Bandes satt rund um die Brust. In der Bandmitte befindet sich ein elastischer Teil 13 zur Aufnahme von Erweiterungen und Zusammenziehungen des Bandes, wenn es an einem Körper befestigt ist. Das untere Band 11 ist für Befestigung an der Taille vorgesehen, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist, und schliesst einen Befestigungsteil 14 zum satten Verbinden der beiden Enden ein. Die Befestigungsteile 13 und 14 können beispielsweise einen Federbund einschliessen, jedoch vorzugsweise umfasst jeder einen Vielfachhaken und Augen, wie sie z. B. unter den Namen «Velcro» verkauft werden.
Die beiden Bänder 10 und 11 erstrecken sich etwa parallel zueinander und können wegen einer Vielzahl von Spannbändern 15 (Fig. 1), die sich zwischen den Bändern erstrek-ken, einen Höchstabstand nicht überschreiten. Die Spannbänder 15 sind vorzugsweise aus dehnbaren Textilien hergestellt, die eine Bewegung der Bänder zueinander hin zulässt und an den jeweiligen Enden in die Bänder 10, 11 eingenäht sind. Die Spannbänder 15 können ferner elastisches Material einschliessen.
Zwei am deutlichsten in Fig. 3 gezeigte Taschen 16 und 17 sind jeweils im oberen und unteren Band 10, 11 jeweils benachbart zur Stellung vorhanden, in welcher die Spannbänder 15 an den Bändern 10,11 befestigt sind.
Jede Tasche 17 nimmt das untere Ende eines Gehäuses 18 einer Vorspannungsvorrichtung auf, die darin einen Gleitka-nal 19 aufweist, der am oberen Ende 20 des Gehäuses offen ist. Das Gehäuse kann aus geeignetem Material gegossen oder in sonstiger Weise geformt sein. Aus den Figuren geht hervor, dass das Gehäuse aus durchsichtigem Material, beispielsweise aus Perspex, hergestellt werden kann. Der Gleitkanal 19 hat einen flachen Querschnitt und darin eines flache Kompressionsfeder 21. Diese Feder spannt eine Gleitfeder 22 vor, die im oberen Ende des Gleitkanals gleitet und vom oberen Ende des Gehäuses in die gegenüberliegende Tasche 16 hervorsteht. Der Gleitkörper 22 ist vorzugsweise aus rostfreiem Stahl hergestellt, obschon auch starker Kunststoff verwendbar ist. Ferner ist das Gleitelement 22 vorzugsweise mindestens teilweise flexibel, damit sich der Träger verdrehen kann.
Das Gehäuse 18 und das Gleitelement 22 sind gegen eine Bewegung in den jeweiligen Taschen 17 und 16 festgehalten, so dass eine Bewegung durch den Träger bewirkt, dass der Teil der Bänder 10 und 11 benachbart zur jeweiligen Vorspannungsvorrichtung zur Bewegung gegeneinander, eine Verschiebung des Gleitelements 22 in das Gehäuse und damit ein Zusammendrücken der Feder 21, verursacht.
Wie gezeigt, sind vier derartige Vorspannungsvorrichtun-gen vorgesehen, die symmetrisch rund um die quer verlaufende Mittellinie der Bänder angeordnet sind. Wenn angenommen wird, dass alle Feder 21 die gleiche Kraft ausüben, bleibt die von der Zugspannungseinrichtung ausgeübte Kraft rund um den Körper konstant, wenn der Körper gerade steht. Es wurde festgestellt, dass derartige Zugspannungskräfte die von verschobenen Wirbeln hervorgerufenen Schmerzen im unteren Lendenbereich lindern. Jedoch ist zu verhindern, dass das vordere Gehäusepaar 18 auf den Hüften ruht, weil dies zu Abschürfungen und Wunden führen kann. Infolgedessen wird es vorgezogen, dass die Bänder Mittel zur Einstellung der Stellungen mindestens der beiden vorderen Vorspannungsvorrichtungen einschliessen, wobei dies beispielsweise eine nicht gezeigte Spannvorrichtung an jedem Band zur Aufnahme der Schlaffheit einschliessen kann. Als Variante kann die jeweilige Vorspannvorrichtung in ein anderes, nicht gezeigtes Taschenpaar bewegt werden. Hautabschürfungen infolge relativer Bewegung zwischen den Gehäusen 18 und den Gleitelementen 22 wird durch die dehnbaren Spannbänder 22 reduziert, die unter den Vorspannungsvorrichtungen angeordnet sind.
Bei Verwendung wird zuerst das untere Band 11 durch Durchführung der erforderlichen Einstellungen angepasst, damit die vordere Vorspannungsvorrichtung nicht auf den Hüften sitzt, und wird dann satt rund um die Hüfte mittels Befestigungsvorrichtungen 14 befestigt. Ähnliche Einstellungen werden dann am oberen Band 10 vorgenommen, das dann rund um die Brust gewickelt wird, wobei die Kompressionsfedern 21 unter gleichmässigem Druck stehen, während die Spannbänder 15 schlaff sind. Dann wird das Band 10 mittels der Befestigungsvorrichtung 12 satt rund um den unteren Brustbereich angezogen.
Bei der Ausführung nach Fig. 4 sind die vorangehend in Verbindung mit den Fig. 1 bis 3 beschriebenen Spannbänder 15 durch geänderte Vorspannungsvorrichtungen ersetzt. In dieser Hinsicht ist das Gleitelement 22 mit Vertiefungen versehen, damit, wenn das Gleitelement am Anfang derart angeordnet ist, dass es sich in den Gleitkanal 19 erstreckt, zwei Stifte 26 durch die nicht gezeigten Öffnungen in das Gehäuse 18 zur Herabsetzung der Breite des Gleitkanals 19 erstrek-ken, um ein Zurückziehen des Gleitelements 22 vom Gehäuse 18 weg sowie eine Überkompression der Feder 21 zu verhindern. Es ist dabei klar, dass eine derartige Anordnung die beiden Bänder daran hindert, den Höchstabstand zu überschreiten.
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4 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Zugspanneinrichtung mit einem oberen und einem unteren Band (10, 11) sowie einer Vorrichtung (12, 13) zu deren satten Befestigung rund um den Körper einer Person zur Bildung eines zusammenhängenden Verankerungsmittels für Einrichtungsteile an beabstandeten Stellen am Körperumfang, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Vorspannvorrichtungen (21) derart mit den Bändern (10,11) gekuppelt sind, dass die Kraft der Vorspannvorrichtungen (21) rund um den Körperumfang an beabstandeten Stellen durch die satt befestigten Bänder (10, 11) verteilt ist, so dass der Bereich des Körpers zwischen den beabstandeten Stellen unter Zugspannung steht, und dass die Vorspannvorrichtungen (21) mit den Bändern (10, 11) gekuppelt sind, damit mindestens zwei dieser Vorrichtungen (21) am Vorderteil des Körpers einwirken und somit den Körper zunehmend stützt, wenn sich der Träger nach vorne biegt.
  2. 2. Zugspanneinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Band (10,11) gegenüberliegende Endteile sowie Vorrichtungen (12, 14) zum Verbinden dieser Endteile aufweist.
  3. 3. Zugspanneinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Bänder (10,11) parallel zueinander verlaufen und daran gehindert sind, einen vorbestimmten Abstand um eine oder mehrere Längen von dehnbarem Material zu überschreiten, das sich zwischen den beiden Bändern (10,11) ausdehnt.
  4. 4. Zugspanneinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die oder jede Länge des dehnbaren Materials (15) jeweils einer der Vorspannvorrichtungen (21) unterliegt.
  5. 5. Zugspanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorspannvorrichtungen (21) ein Gleitgehäuse (18) einschliessen, dass ein Gleitelement (22) vom Gehäuse (18) abgestützt und gegen und weg vom dehnbaren Band (15) bewegbar ist, dass das Gleitelement (22) mit dem anderen der dehnbaren Bänder (15) in Eingriff steht, und dass eine Federvorrichtung (21) im Gehäuse (18) zum Vorspannen des Gleitelements (22) gegen das andere dehnbare Band (15) hin vorhanden ist.
  6. 6. Zugspanneinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Federvorrichtung (21) einen praktisch flachen Querschnitt aufweist, damit sie nicht vom Träger hervorsteht.
  7. 7. Zugspanneinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Federvorrichtung (21) mindestens teilweise dehnbar ist, damit eine Drehbewegung des Körpers zwischen den Bändern (10,11) gewährleistet ist.
  8. 8. Zugspanneinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Feder- oder Vorspannvorrichtungen (21) längs der Bänder (10,11) verteilt sind, deren Abstände voneinander an gegenüberliegenden Seiten einer imaginären Mittellinie durch jedes Band (10, 11) quer zu dessen Länge verläuft, so dass die Mehrzahl dieser Vorrichtungen (21) symmetrisch rund um den Körper verteilt sind.
  9. 9. Zugspanneinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Feder- oder Vorspannvorrichtungen (21) einstellbar ist, damit sie für den Träger nicht unbequem sind.
CH3296/86A 1984-12-18 1985-12-17 Zugspanneinrichtung. CH663150A5 (de)

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