CH628371A5 - Cleaning composition for dishwashing - Google Patents

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CH628371A5
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Gregory Blair Hansen
Otto Theodore Aepli
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Basf Wyandotte Corp
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Description

Die Erfindung betrifft eine Reinigungsmittelzubereitung zum Geschirrwaschen und ein Verfahren zu deren Herstellung.
Es wurde festgestellt, dass Reinigungsmittelzubereitungen zum Geschirrwaschen, welche Natriumtripolyphosphat, Alkali- 50 metallhydroxid, Natriummetasilicat und ein Chlor abgebendes Mittel enthalten, manchmal nach der Wasserzugabe sich in unangenehmer Weise purpur verfärben. Es wurde gefunden, dass diese Verfärbung durch sehr kleine Mengen von Verunreinigungen mit Nickel im Alkalimetallhydroxid verursacht werden. 55 Nicht alle Alkalimetallhydroxide enthalten diese Verunreinigungen. Es ist jedoch wirtschaftlich vorteilhaft, Alkalimetallhydroxide, welche diese Verunreinigungen enthalten oder enthalten können, ohne deren Analyse zu verwenden. Somit betrifft die vorliegende Erfindung eine verlässliche und Wirtschaft- 60 lieh vorteilhafte Methode zur Lösung dieses Problems.
Es ist bekannt, in Reinigungsmittelzubereitungen einen Gerüststoff, der oft eine Alkalimetallzubereitung und/oder ein organisches Chelat bildendes Mittel ist, zu verwenden. Beispielsweise ist aus der USA-Patentschrift 2 915 444 das Reinigen und 65 Metallisieren von Eisenmetallen mit elektrolytischen Reinigungslösungen, enthaltend Natriumgluconat als Komplexbildner für das Eisen und Natriumhydroxid bekannt. Anstelle von
Gluconat kann Hydroxyäthyläthylendiamin-triessigsäure verwendet werden. Weiterhin wird in der USA-Patentschrift 2 992 187 das Entfernen von Rost durch Verwendung einer wässrigen Lösung von Natriumhydroxid und Natriumglucoheptonat mit Sorbitol oder anderen Polyhydroxyverbindungen beschrieben. Aus der USA-Patentschrift 2 992 997 ist die Entfernung von Korrosionsüberzügen von eisenhaltigen Körpern mit wässrigen Alkalimetallhydroxidlösungen, welche als Komplexbildner ein Alkalimetallsalz einer aliphatischen Hydroxysäure und Trialkanolamin enthalten, beschrieben. Als aliphatische Hydroxysäuren werden Natriumgluconat und Mischungen von Triäthanolamin und einem Salz von Äthylendiamintetraessigsäure genannt.
Andere Wasch- und Reinigungsmittel werden im USA-Pa-tent 2 615 846 beschrieben. Dort wird ein Waschmittel für Gummi, Metall und Glas angegeben, welches Alkalimetallhydroxid, Wasser und Alkalimetallgluconat wie Kalium- oder Natriumgluconat enthält. In der USA-Patentschrift 2 975 140 wird die Verwendung von Natriumgluconat in einem Abziehmittel für oganische Deckanstriche, bestehend aus Alkalimetallhydroxid und Wasser, angegeben. Ähnlich beschreibt die USA-Patentschrift 3 284 365 ein Farbabziehmittel enthaltend Natriumhydroxid und halogenierte organische Säuren. Weiterhin wird die Verwendung von Natriumgluconat und anderen Sequestriermitteln und die Verwendung der halogenierten organischen Säure anstelle verschiedener Phenole angegeben.
Es wird jedoch in keiner Weise in diesen Veröffentlichungen die Verwendung von Natriumgluconat, Natriumglucoheptonat und des Natriumsalzes von Äthylendiamintetraessigsäure als Mittel zur Verhinderung der Verfärbung von Reinigungsmittelzubereitungen zum Geschirrwaschen beschrieben.
Ziel dieser Erfindung war es, eine einfache wirksame Lösung zur Verhinderung der Purpurverfärbung, welche manchmal in Alkalimetallhydroxid enthaltenden Reinigungsmittelzubereitungen zum Geschirrwaschen, die mit handelsüblichem Alkalimetallhydroxid hergestellt werden, entsteht, zu finden.
Die Erfindung betrifft deshalb eine Reinigungsmittelzubereitung zum Geschirrwaschen, welche übliche Mengen von Phosphaten, Silicaten, Chlor abgebenden Mitteln und als Alkalimetallhydroxide Natriumhydroxid und/oder Kaliumhydroxid zusammen mit einem Mittel zur Verhinderung der Verfärbung aus der Gruppe von Natriumgluconat, Natriumglucoheptonat und/oder dem Natriumsalz von Äthylendiamintetraessigsäure enthält, welches in einer Menge von 0,5 bis 10 Gew.-%, bezogen auf die trockene Reinigungsmittelzubereitung, vorliegt.
Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung obiger Reinigungsmittelzubereitungen zum Geschirrwaschen, welche ein Phosphat, ein Silicat, ein Alkalimetallhydroxid und ein Chlor abgebendes Mittel enthalten, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man zu der Reinigungsmittelzubereitung in trockenem Zustand vor der Wasserzugabe ein Mittel zur Verhinderung der Verfärbung aus der Gruppe von Natriumgluconat, Natriumglucoheptonat und/oder dem Natriumsalz von Äthylendiamintetraessigsäure und deren Mischungen in einer Menge von 0,5 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der Reinigungszubereitung, zugibt, und dass man als Alkalimetallhydroxid Natrium- und/oder Kaliumhydroxid verwendet.
Bei der Herstellung von wässrigen Aufschlämmungen oder Lösungen von Zubereitungen, welche verunreinigtes Alkalimetallhydroxid und Chlor abgebende Mittel enthalten, entsteht eine purpurfarbene Verfärbung oder ein schwarzer Niederschlag. Es wurde gefunden, dass diese Verfärbung durch die Gegenwart von kleinen Mengen von Nickel im Alkalimetallhydroxid verursacht wird und dass im Handel erhältliches Alkalimetallhydroxid oft genügende Mengen Nickel zur Verursachung dieser Verfärbung enthält. Diese Verfärbung oder dieser Niederschlag ist insbesondere unangenehm, wenn die Aufschlämmung oder
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Lösung in Lebensmittelbetrieben, wie beispielsweise zum Ge- gen. Nicht alle Chlorverbindungen geben Chlor ab und sind schirrwaschen, verwendet wird. Für maschinelles Geschirrwa- deshalb nicht in Reinigungsmitteln verwendbar. Die American sehen werden im allgemeinen anorganische Reinigungsmittel Society for Testing Materials definiert in Standard Test Method verwendet, da eher mit kleinem als mit grossem Schaum klares B2022-64, welche 1970 wieder gebilligt wurde, die vorhandene
Glasgeschirr erhalten wird. Die Frage des Geschirrwaschens in 5 Chlormenge als das Mass der Oxydierungswirkung von Chlor in
Restaurationsbetrieben wird durch die Forderungen der Sterili- Hypochlorit. Weiter wird vom ASTM in den §§42 bis 45 eine sation kompliziert. standardisierte Testmethode für die Bestimmung der vorhande-
Für maschinelle Geschirrwaschmittel wurden bisher haupt- nen Chlormenge durch die Thiosulfatmethode angegeben. Die-
sächlich verschiedene Mischungen von anorganischen Natrium- se Methode wird auch in den klassischen Büchern der Chemie oder Kaliumsalzen, wie Polyphosphaten, Silicaten, Carbonaten 10 beschrieben.
und basischen Materialien, wie Natrium- und Kaliumhydroxid, Eine grosse Anzahl von Chlor enthaltenden Verbindungen,
verwendet. Es war nicht möglich, wirksame Mengen von be- einschliesslich anorganische oder organische Verbindungen,
kannten organischen Reinigungsmitteln wie Alkylarylsulfonate, können in der erfindungsgemäss eingesetzten Zubereitung als
Alkylsulfonate, Alkylarylpholyäther oder Alkanolamide wegen feste Teilchen vorhanden sein. Anorganische chlorhaltige Ver-
dem Schaum, den diese Reinigungsmittel während des Wa- 15 bindungen sind beispielsweise die sogenannten chlorierten Tri-
schens entwickeln, einzusetzen. Es sind jedoch im Handel be- natriumphosphate einer Klasse von Verbindungen, die aus phy-
stimmte schwach-schäumende organische nicht-ionogene Reini- sikalisch-chemischen Verbindungen von Trinatriumphosphat gungsmittel erhältlich, die in kleinen Mengen mit anorganischen und Natriumhypochlorit in einheitlicher kristalliner Form beste-
Materialien in mechanischen Geschirrreinigungsmitteln einge- hen. Solche Verbindungen sind bekannt und sind zusammen mit mischt werden können, ohne dass die Schaumneigung ernsthaft 20 dem Verfahren zu ihrer Herstellung in den USA-Patentschrif-
erhöht wird. Oberflächenaktive Mittel der schwach schäumen- ten 1 555 474 und 1 965 304 beschrieben. Andere anorgani-
den Art sind dem Fachmann bekannt und sind beispielsweise in sehe Chlore abgebende Mittel sind beispielsweise Calciumhy-
der USA-Patentschrift 3 308 607 beschrieben. Es wurden auch pochlorit, Natriumhypochlorit und Lithiumhypochlorit. Organi-
Chlor abgebende Mittel zugegeben. Endlich wurden gegebe- sehe Chlor enthaltende Verbindungen sind beispielsweise am nenfalls auch bestimmte andere Salze wie Natriumchlorid oder 25 Stickstoff chlorierte heterocyclische Verbindungen wie
Natriumcarbonat teilweise als Streckmittel und Füllstoff zuge- N-Chlortriazine, beispielsweise Melamin, Ammelid, Ammeiin geben. Die Anwesenheit dieser Salze ist in der Zubereitung und Cyanursäuren ; andere am Stickstoff chlorierte organische jedoch in keiner Weise erforderlich, obwohl im Falle von Na- Verbindungen sind N-chlorierte Alkyl-, Aryl-, und Alkarylsul-
trium- oder Kaliumcarbonat eine gewisse Wasserenthärtung be- fonamide, wie N-Chlorbenzolsulfonamid, N-Chlornitrobenzol-
wirkt wird. Der verwendete Gerüststoff, Wasserenthärter, Füll- so Sulfonamid, N-Chlormethyl- und -äthylbenzolsulfonamide. Von stoff und das Korrosionsschutzmittel im Geschirrwaschmittel diesen chlorhaltigen Verbindungen werden die am Stickstoff werden nach der Art der zu erwartenden Verschmutzung, der chlorierten organischen Verbindungen, insbesondere chlorierte verwendeten Vorrichtung sowie den Wasserbedingungen ausge- Triazinverbindungen, bevorzugt. Beispiele für solche N-chlo-
wählt. rierte Cyanursäuren, die oft auch als Chlorcyanuratverbindun-
Es wurde gefunden, dass, wenn die Geschirrwaschmittel 35 gen bezeichnet werden, sind beispielsweise Chlorcyanursäure,
oder andere Reinigungslösungen in wässriger Form vorlagen, in wie Dichlorcyanursäuren und Trichlorcyanursäuren, die Metall-
Gegenwart von mit Nickel verunreinigten Alkalimetallhydroxid salze der Dichlorcyanaursäure und insbesondere deren Alkali-
und eines Chlor abgebenden Mittels in der teilchen- oder pul- metallsalze. Wasserfreie Kaliumdichlorcyanursäure ist eine der verförmigen Reinigungszubereitung eine unerwünschten pur- stabilsten Verbindungen und wird deshalb besonders bevorzugt,
purfarbene Verfärbung und/oder schwarzer Niederschlag ent- 40 Eine interessante Verbindung mit einer polymeren Natur ist stand. Weiter wurde gefunden, dass diese unerwünschten Er- Mono(trichlor)-tetra-(monokaliumdichlor)-penta-s-traizin-
scheinungen vermieden werden konnten, wenn kleine Mengen trion, das bisher unter dem Namen [(Monotrichlor)-tetra-(mo-
von Natriumgluconat, Natriumglucoheptonat, dem Natriumsalz nokaliumdichlor)]penta-isocyanurat bekannt war.
von Äthylendiamintetraessigsäure oder deren Mischungen als Wie es weiter oben angegeben wurde, variiert die Menge
Chelat bildende Mittel in Mengen von 0,5 bis 10 Gew.-%, vor- 45 der Chlor abgebenden Verbindung in der teilchen- oder pulver-
zugsweise 0,5 bis 5 Gew.-%, bezogen auf die trockene Reini- förmigen Reinigungsmittelzubereitung in Abhängigkeit von gungszubereitung, verwendet wurden. verschiedenen äusseren Bedingungen. Im allgemeinen beträgt die Menge der Chlor abgebenden Verbindungen in der Zuberei-
Als Alkalimethallhydroxide werden erfindungsgemäss in tung 1 bis 50%, vorzugsweise 1 bis 10%, wobei die kleinere der Reinigungszubereitung Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid so Menge eher bei der Verwendung von organischen Verbindun-
oder deren Mischungen verwendet. Obwohl aus Bequemlich- gen und die grössere Menge bei der Verwendung von anorgani-
keit, aus Kostengründen und weil es leichter erhältlich ist, sehen Verbindungen, wie chlorierte Phosphate, eingesetzt wird.
Natriumhydroxid im allgemeinen verwendet wird, gibt es Fälle, Die Menge des verwendeten Natrium- oder Kaliumhydroxids in wo wegen der grösseren Wirksamkeit die Verwendung von der Reinigungszubereitung kann zwischen 10 und 50% variie-
Kaliumhydroxid wünschenswerter ist, obwohl dies vom wirt- 55 ren> un(j zwar jn Abhängigkeit von anderen vorhandenen alkali-
schaftlichen Standpunkt weniger vorteilhaft ist. Bei der Herstel- sehen Gerüststoffen, wie Natriumcarbonat oder Natriummetha-
lung der obengenannten Hydroxide wird unvermeidlich, obwohl Silicat.
unbeabsichtigt, manchmal Nickel als Verunreinigung beigemischt. Wie es weiter oben angegeben wurde, wurde es gefun- Die Reinigungszubereitung kann durch trocknes Vermi-den, dass die Verfärbung durch Nickel verursacht wird. Es ist 60 sehen der einzelnen festen Bestandteile in beliebiger Reihenfol-jedoch wünschenswert, im Handel erhältliches Alkalimetallhy- ge hergestellt werden. Die Zubereitung wird vom Endverbrau-droxid ohne Berücksichtigung der darin enthaltenen Nickelver- eher vor der Verwendung zu Wasser gegeben. Sofern kleinere unreinigungen verwenden zu können. Die vorliegende Erfin- Mengen eines synthetischen nicht-ionogenen, schwach-schäu-dung ermöglicht die Verwendung dieser Alkalimethallhydroxi- menden Reinigungsmittel in die Zubereitung gegeben werden de ohne der bisher erfolgten Verfärbung. 65 sollen, erfolgt dies nachdem einzelne oder schon alle der trock-Der Ausdruck «Chlor abgebende Mittel» ist dem Fachmann nen Bestandteile gemischt wurden. Das Vermischen wird durch auf dem Gebiet der Reinigungsmittel und der Wäscherei be- Trockenmischen, beispielsweise mit einem Bannmischer bis die kannt und umfasst eine bestimmte Klasse von Chlorverbindun- vollständige Zubereitung hergestellt ist, ausgeführt. Das nach-
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folgende Aufschlämmen oder Auflösen der das oberflächenaktive Mittel enthaltenden Zubereitung vom Endverbraucher erfolgt in der gleichen Art wie dasjenige der trockenen Zubereitung, welche kein oberflächenaktives Mittel enthält.
Es wurde überraschenderweise gefunden, dass andere bekannte Sequestriermittel, die in der Reinigungsmittelindustrie üblicherweise verwendet werden, wie Natriumnitrilotriacetat, Natriumtripolyphosphat, Natriumzitrat, Zitronensäure und dergleichen, für die erfindungsgemäss zu verwendende Zubereitung absolut unwirksam waren. Es ist interessant, festzustellen, dass relativ grosse Mengen bei der alleinigen Verwendung von Natriumtripolyphosphat unwirksam sind, wogegen die Zugabe von relativ kleinen Mengen von den erfindungsgemäss zu verwendenden Mitteln zur Verhinderung der Verfärbung vollkommen wirksam sind.
Die nachfolgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung. Wenn es nicht anders angegeben, sind alle Teile Gewichtsteile.
Eine typische kommerzielle teilchenförmige Reinigungsmittelzubereitung für die Geschirrwaschmaschine wurde durch Zusammenmischen von 44 Teilen Natriumcarbonat, 3 Teilen [Mo-no(trichlor)-penta-s-traizintrion (bekannt unter dem Namen «ACL-66»), 20 Teilen Natriumtripolyphosphat, 12 Teilen Na-triummetasilicat und 20 Teilen teilchenförmiges Natriumhydroxid, hergestellt. Nach dem trockenen Vermischen wurde diese Zubereitung für die nachfolgenden Beispiele verwendet. Die Wirksamkeit des Mittels zur Verhinderung der Verfärbung wurde durch Entnahme von 50 g der Reinigungsmittelzubereitung, welche gemäss dem jeweiligen Beispiel erhalten wurde, und Überführen derer in ein flüssiges Konzentrat durch die Zugabe von 25 ml Wasser geprüft. Dieses Konzentrat entspricht etwa den Bedingungen, wie sie bei automatischer Zuführung des Geschirrwaschmittelkonzentrates in kommerziellen Geschirrwaschmaschinen vorliegt. Die Farbe der Konzentratlösung wurde dann bei Raumtemperatur beobachtet.
Bezugsbeispiel 4
Zu einem Teil der Reinigungsmittelzubereitung wurde 1 Gew.-% Natriumnitrilotriacetat zugegeben. Die aus dieser Zubereitung hergestellte konzentrierte Lösung zeigte eine sehr 5 starke purpurfarbene Verfärbung, welche gleich wie im Beispiel 1 war.
Beispiels
Zu einem Teil der Reinigungsmittelzubereitung wurde 1 Gew.-% Natriumäthylendiamintetraacetat zugegeben. Beim io Untersuchen, wie oben angegeben, zeigte die konzentrierte Zubereitung keine Verfärbung.
Beispiel 6
Zu einem Teil der Reinigungsmittelzubereitung wurde 1 15 Gew.-% Natriumgluconat zugegeben. Beim Untersuchen, wie oben angegeben, zeigte das Reinigungsmittelkonzentrat keine Verfärbung.
Beispiel 7
20 Zu einem Teil der Reinigungsmittelzubereitung wurden 3 Gew.-% Natriumgluconat zugegeben. Nach der Herstellung und beim Untersuchen zeigte das Konzentrat keine Verfärbung.
25
Beispiel 8
Zu einem Teil der Reinigungsmittelzubereitung wurden 5 Gew.-% Natriumgluconat zugegeben. Das aus dieser Zubereitung hergestellte flüssige Reinigungsmittelkonzentrat zeigte keine Verfärbung beim Untersuchen.
' Beispiel 9
Zu einem Teil der Reinigungsmittelzubereitung wurde 1 Gew.-% Natriumglucoheptonat zugegeben. Das aus dieser Zubereitung hergestellte Reinigungsmittelkonzentrat zeigte keine Verfärbung.
35
Bezugsbeispiel 1 In diesem Beispiel wurde kein zusätzliches Sequestriermittel zur Reinigungsmittelzubereitung zugegeben. Es ist jedoch festzustellen, dass das in der Zubereitung vorhandene Natriumtripolyphosphat in der Zubereitung zusätzlich zu seiner Reinigungswirkung auch als Sequestriermittel wirkt. Das flüssige Konzentrat, das wie oben angegeben hergestellt wurde, zeigte eine sehr starke purpurfarbene Verfärbung.
Bezugsbeispiel 2 Zu einem Teil der Reinigungszubereitung wurden 5 % Na-triumcitrat zugegeben. Das flüssige aus dieser Zubereitung hergestellte Konzentrat zeigte eine ähnliche Verfärbung wie dasjenige von Beispiel 1.
Bezugsbeispiel 3 Zu einem Teil der Reinigungsmittelzubereitung wurden 5 Gew.-% Zitronensäure zugegeben. Die konzentrierte Reinigungsmittellösung dieser Zubereitung zeigte eine verminderte, jedoch immer noch deutliche Verfärbung.
Bezugsbeispiele 1 bis 4 sind Vergleichsbeispiele, die das Verhalten von Reinigungsmittelzubereitungen mit üblichen organischen und anorganischen Sequestriermitteln (Natriumtripolyphosphat) zeigen, die nicht unter den Schutzumfang dieser 40 Erfindung fallen.
Obwohl diese Sequestriermittel für die Verwendung in Reinigungsmitteln bekannt sind, zeigen sie keine feststellbare Wirkung bei der Vermeidung von Verfärbungsproblemen, welche durch die Verwendung von Zubereitungen mit Chlor abgeben-45 den Mitteln auftreten.
Beispiele 5 bis 9 veranschaulichen die Erfindung und zeigen, dass kleine Mengen von Natriumgluconat, Natriumglucoheptonat und/oder das Natriumsalz von Äthylendiamintetraessigsäure, die sonst entstehende Verfärbung wirksam verhindern. Es 50 besteht weder eine Erklärung noch eine Vermutung über mögliche Reaktionen.
Obwohl die Erfindung in den vorhergehenden Beispielen durch die Verwendung von mit Nickel verunreinigtem Natriumhydroxid, da letzteres meistens verwendet wird, veranschaulicht 55 ist, werden gleich vorteilhafte Resultate erhalten, wenn die mit Nickel verunreinigte Lauge Kaliumhydroxid ist. In der gleichen Weise können auch Mischungen der vorher genannten eine Verfärbung verhütenden Substanzen zur Erzielung der gleichen Vorteile verwendet werden.
C

Claims (9)

  1. 628 371
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Reinigungsmittelzubereitung zum Geschirrwaschen, enthaltend Natrium- und/oder Kaliumhydroxid als Alkalimetall-hydroxid, ein Phosphat, ein Silicat, eine Chlor abgebende Verbindung und ein Mittel zur Verhinderung der Verfärbung aus s der Gruppe von Natriumgluconat, Natriumglucoheptonat und/ oder dem Natriumsalz von Äthylendiamintetraessigsäure in Mengen von 0,5 bis 10 Gew.-%, bezogen auf die trockene Reinigungsmittelzubereitung.
  2. 2. Reinigungsmittelzubereitung nach Anspruch 1, dadurch io gekennzeichnet, dass sie 0,5 bis 5 Gew.-% des Mittels zur Verhinderung der Verfärbung enthält.
  3. 3. Reinigungsmittelzubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Alkalimetallhydroxid Natriumhydroxid enthält. 15
  4. 4. Reinigungsmittelzubereitung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Mittel zur Verhinderung der Verfärbung Natriumgluconat enthält.
  5. 5. Reinigungsmittelzubereitung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Mittel zur Verhinderung der Ver- 20 färbung Natriumglucoheptonat enthält.
  6. 6. Reinigungsmittelzubereitung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Mittel zur Verhinderung der Verfärbung das Natriumsalz von Äthylendiamintetraessigsäure enthält. 25
  7. 7. Reinigungsmittelzubereitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Alkalimetallhydroxid Kaliumhydroxid enthält.
  8. 8. Verfahren zur Herstellung der Reinigungsmittelzubereitung nach Anspruch 1, welche ein Phosphat, ein Silicat, ein 30 Alkalimetallhydroxid und eine Chlor abgebende Verbindung enthält, dadurch gekennzeichnet, dass man zu dieser Zubereitung in trockenem Zustand vor der Wasserzugabe ein Mittel zur Verhinderung der Verfärbung aus der Gruppe von Natriumgluconat, Natriumglucoheptonat und/oder dem Natriumsalz von 35 Äthylendiamintetraessigsäure in einer Menge von 0,5 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gewicht der trockenen Zubereitung, zugibt und dass man als Alkalimetallhydroxid Natrium- und/
    oder Kaliumhydroxid einsetzt.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, 40 dass man das Mittel zur Verhinderung der Verfärbung in einer Menge von 0,5 bis 5 Gew.-% zugibt.
    45
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