CH628406A5 - Pipe and skirting board retaining device - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L3/00—Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets
- F16L3/22—Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals
- F16L3/237—Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets specially adapted for supporting a number of parallel pipes at intervals for two pipes
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16L3/02—Supports for pipes, cables or protective tubing, e.g. hangers, holders, clamps, cleats, clips, brackets partly surrounding the pipes, cables or protective tubing
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rohr- und Sockelleisten-Hal-tevorrichtung aus verformtem Material.
Der nachträgliche Einbau von Zentralheizungen in Altbauten wird durch den Einsatz von verlegefertigen Heizungsrohren mit Teilwärmeschutz sehr begünstigt. Diese Rohre werden zum Teil im Sockelleisten-Bereich auf Putz verlegt, wobei sich das Problem stellt, die Rohrleitungen mit den Sockelleisten in architektonischer und damit ästhetischer Hinsicht befriedigend miteinander zu kombinieren.
Es sind Lösungen bekannt, bei denen z.B. ein strangge-presstes Montageprofil in Profillängsrichtung verlaufende Einlegekanäle für Rohre aufweist und ein darauf abgestimmtes Blendprofil aufgesteckt wird.
Anderseits ist bekannt, dass eine vertikale Frontleiste mit einer Deckleiste durchgehend verbunden, als ein die Heizungsrohre umschliessender Hohlkörper ausgebildet ist.
Die bekannten Lösungen befriedigen nur unzureichend, weil sie von aufwendigen, stranggepressten, durchgehenden Profilen ausgehen, oder weil bei dünnwandigen Profilen durch Wärmeeinwirkung bedingt, Formänderungen auftreten können.
Dieser Erfindung liegt nun die Aufgabe.zugrunde, eine verbesserte Sockelleisten-Halterung zu schaffen, die die einfache verdeckte Verlegung von Heizungsrohren ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass ein Halter wandseitig offen als kopfstehendes F- oder E-Profil einstückig ausgebildet ist und der den Abstand der Sockelleiste zur Wand fixierende Mittelsteg eine zylindrische Bohrung mit Senkung für Schraubendurchgang aufweist, sowie mindestens eine parallel dazu verlaufende Ausnehmung geringeren Durchmessers enthält, die die separate Befestigung der Rohre und Halter deckenden Sockelleiste mittels Leistenschraube zulässt.
Weitere Ausführungsformen werden darin gesehen, dass die Höhe des Halters geringer gehalten ist als die Höhe der Innenausnehmung der Sockelleiste. Da der Fussboden in Altbauwohnungen oftmals uneben ist, wird dadurch die Montage erleichtert. Der erleichterten Montage dient es auch, wenn zumindest der Fuss des Halters ballig oder tonnenartig ausgearbeitet ist, weil nach der Wandbefestigung des Halters oftmals, bedingt durch Bodenunebenheiten, eine geringfügige Drehung desselben beim Aufschrauben der Sockelleiste notwendig wird. Ebenso wie der Fuss kann natürlich auch der Kopf entsprechend ausgearbeitet sein, um die evtl. notwendig werdende leichte Verdrehung des Halters zu begünstigen. Bei einer weiteren Ausführungsform ist die Breite des Halters kleiner als die Höhe desselben. Die Halter lassen sich günstig gestapelt transportieren und sind kostengünstig als Spritzgussteil z.B. aus Thermoplast zu fertigen.
Dem Zweck der erleichterten Montage dient es auch, wenn die Ausnehmung, d.h. die zweite Bohrung im Mittelsteg als abgesetztes Sackloch ausgebildet ist, worin ein Markierungsstift zur Markierung der vorzusehenden Bohrung in der Leiste einsetzbar ist. Zusätzlich kann in das Sackloch noch eine versetzte Bohrung oder eine schräg einlaufende Nut eingeführt sein, durch die der Markierungsstift wieder herausdrückbar ist. Der einsetzbare Markierungsstift markiert die in der Leiste vorzusehende Bohrung. Durch dieses Hilfsmittel wird die Arbeit auf der Baustelle erheblich begünstigt.
Schliesslich beinhaltet die vorgeschlagene Erfindung auch die Möglichkeit, dass nur eine Haltertype notwendig ist, die alternativ für direkte Wandbefestigung des Halters mittels Holzschraube, als auch für die Wandbefestigung mittels der auch die Sockelleiste haltenden durchgehenden Gesamthalteschraube geeignet ist.
Die erfindungsgemäss erreichbaren Vorteile werden auch darin gesehen, dass mit einem entsprechend ausgestalteten Halter mindestens 3 Arten unterschiedlicher Rohrbefestigungen erfolgen können:
1. Die Montage der Rohre erfolgt durch Halter mittels einer Schraube. In einem zweiten und separaten Arbeitsgang mit einer zweiten Schraube wird die Sockelleiste dann auf dem Halter befestigt. -
2. Die Montage von Rohr- und Sockelleiste erfolgt durch Halter mittels einer langen durchgehenden Gesamthalteschraube in einem Arbeitsgang.
3. Die Montage der Rohre durch Halter erfolgt mittels einer Schraube; die Sockelleiste entfällt, weil andersartige Überbauung dies zulässt.
Es ist selbstverständlich, dass die Funktion des Halters auf die Montage von anderen Versorgungsleitungen, wie Warmwasserleitungen, Strom und Schwachstrom grundsätzlich anwendbar ist.
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Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 Rohr- und Sockelleisten-Halter Fig. 2 Schnitt durch Fig. 1 nach der Linie II—II 5
Fig. 3 Rohr- und Sockelleisten-Halter Fig. 4 Schnitt durch Fig. 3 nach der Linie IV-IV Fig. 5 Schnitt wie Fig. 4, jedoch mit montierter Sockelleiste unter Verwendung von 2 Schrauben
Fig. 6 Sockelleiste montiert; Leiste und Rohre gebrochen 10 Fig. 7 Schnitt durch Fig. 6 nach der Linie VII-VII; Leisten und Halter nur mit einer Gesamthalteschraube montiert.
In Fig. 1 ist der Rohr- und Sockelleisten-Halter (1) etwa in natürlicher Grösse dargestellt. Im Bereich des starkwandigen Mittelsteges (2) ist eine durchgehende zylindrische Bohrung 15 (3) angeordnet. Seitlich daneben im Bereich des Mittelsteges (2) ist die Ausnehmung (4) in Form einer Sacklochbohrung eingebracht. Der Fuss (6) des Halters (1) zeigt eine ballige oder tonnenartige Ausformung. Eine gleichartige Ausformung kann natürlich auch kopfseitig vorgenommen sein, um die 20 Drehbarkeit des Halters (1) in der Bohrung (3) um die Schraube (9) im wandmontierten Zustand zu verbessern.
Fig. 2 zeigt den Schnitt durch Fig. 1 nach der Linie II-II und veranschaulicht das kopfstehende F- oder E-Profil (7). Die zylindrische Bohrung (3) ist mit einer Senkung (8) für den 25 Senkkopf der Schraube (9) vorgesehen.
Fig. 4 zeigt den Schnitt durch Fig. 3 nach der Linie IV-IV und verdeutlicht die Ausnehmung (4), die neben der im Bereich des Mittelsteges (2) eingebrachten zylindrischen Bohrung (3) als abgesetztes Sacklock parallel zur Bohrung (3) verläuft. Eine Querbohrung (5) oder eine schräg einlaufende Nut führt mittig auf die als Sackloch ausgebildete Ausnehmung (4).
Diese Querbohrung (5) oder die einlaufende Nut kann gegebenenfalls zum Herausdrücken des im Sackloch einsteckenden Markierungsstiftes dienen.
In Fig. 5 ist ein Schnitt wie Fig. 4 dargestellt, jedoch mit montierter Sockelleiste (10) unter Verwendung von zwei Schrauben. Der Halter (1), geschnitten im Bereich des Mittelsteges (2), ist mit der Schraube (9) für den Halter fest an der Wand montiert. Die Sockelleiste (10) hat bei der Montage die Bohrung (12) bekommen und ist mittels Leistenschraube (11) fest mit dem Mittelsteg (2) des Halters verbunden. Dabei hat sich die Leistenschraube (11) in die als Sackloch ausgebildete Ausnehmung (4) eingezogen.
Fig. 6 zeigt eine Sockelleiste (10) (gebrochen), die ihrerseits die gebrochen dargestellten Rohre (13) abdeckt. Hier ist der Schraubenkopf der Gesamthalteschraube (14) sichtbar.
Der Schnitt nach der Linie VII-VII Fig. 6 zeigt in Fig. 7 Sockelleiste und Halter, die mittels einer einzigen Gesamthalteschraube (14) zusammen auf der Wand befestigt sind. In diesem Schnitt wird deutlich, dass die Rohre (13) im unteren Raum (15) bzw. dem aus Halter (1) und Sockelleiste (10) gebildeten oberen Raum (16) ausreichend Möglichkeit haben, den thermisch bedingten Bewegungen nachzukommen. Dies trifft natürlich bei der erfindungsgemässen Zweischrauben-Befestigung (Wand-Halter und Halter-Sockelleiste) ebenso zu.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Rohr- und Sockelleisten-Haltevorrichtung aus verformbarem Material, dadurch gekennzeichnet, dass ein Halter (1) wandseitig offen als kopfstehendes F- oder E-Profil (7) einstückig ausgebildet ist und der den Abstand der Sockelleiste (10) zur Wand fixierende Mittelsteg (2) eine zylindrische Bohrung (3) mit Senkung (8) für Schraubendurchgang aufweist, sowie mindestens eine parallel dazu verlaufende Ausnehmung (4) geringeren Durchmessers enthält, die die separate Befestigung der Rohre (13) und Halter (1) deckenden Sockelleiste (10) mittels Leistenschraube (11) zulässt.
2. Rohr- und Sockelleisten-Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Material der Gattung Thermoplaste, Duroplaste oder Elastomere, gefüllt oder ungefüllt, eingesetzt ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Rohr- und Sockelleisten-Haltervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Halters (1) geringer gehalten ist als die Höhe der Innenausnehmung der Sockelleiste (10).
4. Rohr- und Sockelleisten-Haltevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterbreite kleiner ist als die Halterhöhe.
5. Rohr- und Sockelleisten-Haltevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest der Halterfuss (6) ballig oder tonnenartig ausgearbeitet ist.
6. Rohr- und Sockelleisten-Haltevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei wandseitig befestigtem Halter (1), dieser um die Schraube (9) in der zylindrischen Bohrung (3) drehbar ist, um eine Höhenkorrektur der Bohrung (12) in der Sockelleisten-Haltevorrichtung zu bewirken.
7. Rohr- und Sockelleisten-Haltevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (4) als abgesetztes Sackloch ausgebildet ist, worin ein Markierungsstift einsetzbar ist, der zur Markierung der vorzusehenden Bohrung (12) an der Innenseite der Sockelleiste (10) dienen kann.
8. Rohr- und Sockelleisten-Haltevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Mittelsteges (2) in die als abgesetztes Sackloch geformte Ausnehmung (4) noch eine versetzte Querbohrung (5) oder eine schräg einlaufende Nut eingeführt ist, durch die der Markierungsstift herausgedrückt werden kann.
9. Rohr- und Sockelleisten-Haltevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (1) alternativ für direkte Wandbefestigung mittels Schraube (9) als auch für Wandbefestigung mittels der die Sockelleiste (10) haltenden durchgehenden Gesamthalteschraube (14) vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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