CH628625A5 - Verfahren zur herstellung neuer triazin-2,4-dione sowie ihre verwendung als insektizide. - Google Patents

Verfahren zur herstellung neuer triazin-2,4-dione sowie ihre verwendung als insektizide. Download PDF

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CH628625A5
CH628625A5 CH1271077A CH1271077A CH628625A5 CH 628625 A5 CH628625 A5 CH 628625A5 CH 1271077 A CH1271077 A CH 1271077A CH 1271077 A CH1271077 A CH 1271077A CH 628625 A5 CH628625 A5 CH 628625A5
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CH1271077A
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Edgar Moehring
Peter Roessler
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Bayer Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N43/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds
    • A01N43/64Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D251/00Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings
    • C07D251/02Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings
    • C07D251/12Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D251/14Heterocyclic compounds containing 1,3,5-triazine rings not condensed with other rings having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members with hydrogen or carbon atoms directly attached to at least one ring carbon atom
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein neues chemisch eigenartiges Verfahren zur Herstellung von neuen insektiziden substituierten Triazin-2,4-dionen sowie deren Verwendung als Insektizide.
Es ist bereits bekannt geworden, dass bei der Umsetzung von Harnstoff mit o-Ameisensäuretriäthylester unsubstituier-tes symmetrisches Triazin-2,4-dion entsteht (H. Bredereck, F. Effenberger, A. Hofmann Angew. Chemie, Band 74, Seite
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354 [1962]). Durch dieses Verfahren sind jedoch lediglich unsubstituierte Triazin-2,4-dione zugänglich.
Es ist ferner bekannt geworden, dass bei der Umsetzung entsprechend substituierter Biurete mit o-Ameisensäuretri-äthylester 1,3-disubstituierte symmetrische Triazin-2,4-dione entstehen (A. Piskala, J. Gut Chemical Abstracts Band 56, 4766 b). Dieses Verfahren beschränkt sich jedoch auf die Herstellung der 1,3-disubstituierten Triazin-2,4-dione und ist somit nicht universell anwendbar.
Es ist ferner bekannt geworden, 1,3,6-TrimethyItriazin--2,4-dion durch Alkylierung von 6-Methyl-triazin-2,4-dion mittels Dimethylsulfat herzustellen (G. Ostrogovich, M. Safta Chemical Abstracts, Band 78, 84396 y). Bei diesem Verfahren muss jedoch als Ausgangsmaterial erst 6-Methyl-triazin--2,4-dion hergestellt werden, das in einer zweiten Stufe al-kyliert wird. Dieses Verfahren ist in seiner Gesamtausbeute unbefriedigend und für eine wirtschaftliche Durchführung nicht geeignet.
Es ist ferner bekannt geworden, dass 1,3-Dimethyltriazin--2,4-dion durch thermische Umlagerung aus 2,4-Dimethoxy-1,3,5-triazin entsteht (A. Piskala, J. Gut in Chemical Abstracts Band 62, 624 g). Die Ausbeute dieser Reaktion, die bei 220°C abläuft, befriedigt jedoch ebenfalls nicht, da zahlreiche Nebenprodukte entstehen. Sie ist femer auf die angegebene Verbindung beschränkt und gestattet nicht die breite Darstellung weiterer substituierter Triazin-2,4-dione. Auch dieses Verfahren ist somit nicht zur wirtschaftlichen Herstellung substituierter Triazin-2,4-dione geeignet.
Es wurde nun gefunden, dass die neuen substituierten Triazin-2,4-dione der allgemeinen Formel (I)
Rj für Wasserstoff, für Alkyl mit 1-10 C-Atomen oder Cy-cloalkyl mit 5-10 C-Atomen jeweils gegebenenfalls substituiert durch Halogen, Alkoxy, Cyano oder Nitro oder für Aryl, wobei Aryl bedeutet gegebenenfalls durch Halogen, Nitro, Cyano, Alkyl mit 1-10 C-Atomen, Halogenalkyl, Alkoxy, Alkylmercapto substituiertes Phenyl oder Naphthyl, steht,
erhalten werden, indem man bissilylierte Carbonsäureamide der allgemeinen Formel (II)
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R1—C;
R1—C:
0-Si(CH3)3 :N-Si(CH3)3 O
~N[Si(CH3)3]2
(IIa)
(IIb)
in welcher R1 die oben angegebene Bedeutung hat 2o mit Isocyanaten der allgemeinen Formel (III)
R—N = C=0
(III)
Rv X n r r1AnA0
(i)
in welcher
R für ein- oder mehrfach durch Halogen, CN, Aryloxy, insbesondere gegebenenfalls substituiertes Phenoxy, Alkoxy, Halogenalkoxy, Alkylmercapto, Halogenalkylmercapto, substituiertes Alkyl mit bis zu 20 C-Atomen oder für Phenyl steht, das ein- oder mehrfach durch einen Rest aus der Gruppe Halogenalkyl, gegebenenfalls durch Halogen und/oder Halogenalkyl substituiertes Phenoxy, Alkoxy, Halogenalkoxy, Alkylmercapto, Alkoxycarbonyl-alkenyl, Halogenalkylmercapto substituiert ist und weiterhin gemeinsam mit einem der vorgenannten Reste durch Halogen substituiert sein kann, sowie für gegebenenfalls durch Halogen, Nitro, CN, Mono- oder Dialkylamino, Alkylmercapto, Alkoxy substituiertes Phenylsulfonyl, für gegebenenfalls durch Halogen oder CN substituiertes Al-kylsulfonyl,
in welcher
25 R die oben angegebene Bedeutung hat,
gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels, umsetzt.
Die erfindungsgemässe Umsetzung bissilylierter Carbonsäureamide mit Isocyanaten ist neu und liefert neue substi-30 tuierte Triazin-2,4-dione. Es war überraschend und nicht vorherzusehen, dass durch diese Reaktion auf so einfache Weise in hoher Ausbeute die bis jetzt noch nicht erhaltenen substituierten Triazin-2,4-dione der allgemeinen Formel I hergestellt werden können. Das Verfahren zeichnet sich beispiels-35 weise durch die Wahl verhältnismässig einfacher leicht zugänglicher und zu handhabender Ausgangsverbindungen aus. Es erlaubt sowohl die Herstellung 1,3-disubstituierter Tri-azin-2,4-dione als auch die Herstellung 1,3,6-trisubstituierter Triazin-2,4-dione. Im Gegensatz dazu erlauben die bekannten 40 Verfahren zur Herstellung von Verbindungen dieses Typs im allgemeinen entweder nur die Herstellung der entsprechenden 1,3-disubstituierten Verbindungen oder nur die Herstellung der 1,3,6-trimethylsubstituierten Verbindung.
Es war ferner beispielsweise überraschend, dass die nach 45 dem erfindungsgemässen Verfahren erhältlichen Verbindungen eine ausgezeichnete entwicklungshemmende Wirksamkeit aufweisen, da von den bekannten Verbindungen dieses Typs eine derartige Wirkung nicht bekannt war. Es war lediglich bekannt, dass das l,3-Dimethyltriazin-2,4-dion eine gewisse so bakterizide Wirksamkeit besitzt.
Verwendet man Bis-trimethylsilylformamid und Phenyl-isocyanat als Ausgangskomponenten, kann der Reaktionsablauf durch das folgende Formelschema wiedergegeben werden:
h-c
0-Si(CH3)3 ^N-Si(CH3)3
0 -nco
0 -N^^N
h
0
0
Die Struktur von Bis-trimethyl-silylformamid ist noch nicht eindeutig geklärt. Es ist beispielsweise denkbar, dass 65 diese Verbindung auch als NN-Bis-trimethylsilylformamid vorliegt.
Die erfindungsgemäss verwendbaren bissilylierten Carbonsäureamide sind durch die allgemeinen Formeln (II) definiert.
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In diesen Formeln steht R1 bevorzugt für Wasserstoff, Methyl, Äthyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Cyclohexyl, Phenyl. Besonders bevorzugte Ausgangsverbindung der allgemeinen Formel (II) ist Bis-trimethylsilylformamid. Die Verbindungen der allgemeinen Formel (II) sind teilweise bekannt (J. F. Klebe et al, J.A C.S. 88/14, 3390, 1966, Franz. Pat. Nummer 1 442 585).
Die erfindungsgemäss verwendbaren Isocyanate sind durch die allgemeine Formel (III) definiert. In dieser Formel steht R bevorzugt für Phenyl, das gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Tri-halogenmethyl, Äthoxy, Äthoxycarbonylvinyl, Phenoxy oder Halogenphenoxy oder Trihalogenphenoxy substituiert ist sowie gegebenenfalls zusätzlich zu den angegebenen Resten durch Chlor substituiert sein kann.
Ferner steht R bevorzugt für Alkj'l das durch Halogen, insbesondere Chlor, substituiert ist.
Besonders bevorzugte Ausgangsverbindungen der allgemeinen Formel (III) sind 4-Trifluormethylphenyl-, 4-Tri-fluormethyl-3-chlorphenyl- und 4'-Chlorphenoxy-4-phenyl-isocyanat, ferner Chlorhexylisocyanat.
Die erfindungsgemässe Reaktion wird bevorzugt unter Verwendung inerter organischer Verdünnungsmittel durchgeführt. Als solche kommen vorzugsweise in Frage: aliphatische, aromatisch sowie gegebenenfalls chlorierte Kohlenwasserstoffe, z.B. Benzol, Toluol, Xylol, Benzin, Methylenchlorid, Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff, Chlorbenzol, sowie Äther wie Diäthyl und Dibutyläther, Dioxan, ferner Ketone wie Aceton, Methyläthyl, Äthylisopropyl, Methylisobutylketon, ferner Nitrile wie Acetonitril.
Die Reaktion kann bei Normaldruck durchgeführt werden.
Die Reaktionstemperatur kann in weiten Bereichen variieren. Man arbeitet im allgemeinen zwischen 10°C und 150°C, bevorzugt zwischen 35 und 100°C.
Die Ausgangsstoffe werden im allgemeinen in molarem Verhältnis eingesetzt.
Die Wirkstoffe eignen sich bei guter Pflanzenverträglichkeit und günstiger Warmblütertoxizität beispielsweise zur Bekämpfung von tierischen Schädlingen, insbesondere Insekten, Spinnentieren und Nematoden, die in der Landwirtschaft, in Forsten, im Vorrats- und Materialschutz sowie auf dem Hygienesektor vorkommen. Sie sind im allgemeinen gegen normal sensible und resistente Arten sowie gegen alle oder einzelne Entwicklungsstadien wirksam. Zu den oben erwähnten Schädlingen gehören beispielsweise:
Aus der Ordnung der Isopoda z.B. Oniscus asellus, Arma-dillidium vulgare, Porcellio scaber.
Aus der Ordnung der Diplopoda z.B. Blaniulus guttulatus.
Aus der Ordnung der Chilopoda z.B. Geophilus carpopha-gus, Scutigera spec.
Aus der Ordnung der Symphyla z.B. Scutigerella immaculata.
Aus der Ordnung der Thysanura z.B. Lepisma saccharina.
Aus der Ordnung der Collembola z.B. Onychiurus ar-matus.
Aus der Ordnung der Orthoptera z.B. Blatta orientalis, Periplaneta americana, Leucophaea maderae, Blattella germanica, Acheta domesticus, Gryllotalpa spp., Locusta migratoria migratorioides, Melanoplus differentialis, Schistocerca gregaria.
Aus der Ordnung der Dermaptera z.B. Forficula auricu-laria.
Aus der Ordnung der Isoptera z.B. Reticulitermes spp.
Aus der Ordnung der Anoplura z.B. Phylloxéra vastatrix, Pemphigus spp., Pediculus humanus corporis, Haematopinus spp., Linognuthuss.
Aus der Ordnung der Mallophaga z.B. Trichodectes spp., Damolinea spp.
Aus der Ordnung der Thysanoptera z.B. Hercinothrips femoralis, Thrips tabaci.
Aus der Ordnung der Heteroptera z.B. Eurygaster spp., Dysdercus intermedius, Piesma quadrata, Cimex lectularius, Rhodnius prolixus, Triatoma spp.
Aus der Ordnung der Homoptera z.B. Aleurodes brassi-cae, Bemisia tabaci, Trialeurodes vaporariorum, Aphis gos-sypii, Brevicoryne brassicae, Cryptomyzus ribis, Doralis fa-bae, Doralis pomi, Eriosoma lanigerum, Hyalopterus arundi-nis, Macrosiphum avenae, Myzus spp., Phorodon humuli, Rhopalosiphum padi, Empoasca spp., Euscelis bilobatus, Mephotettix cincticeps, Lecanium corni, Saissetia cleae, Laodelphax striatellus, Nilaparvata lugens, Aonidiella auran-tii, Aspidiotus hederae, Pseudococcus spp., Psylla spp.
Aus der Ordnung der Lepidoptera z.B. Pectinophora gos-sypiella, Bupalus piniarius, Cheimatobia brumata, Lithocol-letis blancardella, Hyponomeuta padella, Plutella maculipen-nis, Malacosoma neustria, Euproctis chrysorrhoea, Lymantria spp., Bucculatrix thurberiella, Phyllocnistis citrella, Agrotis spp., Euxoa spp., Feltia spp., Earias insulana, Heliothis spp., Laphygma exigua, Mamestra brassicae, Panolis flammea, Pro-denia litura, Spodoptera spp., Trichoplusia ni, Carpocapsa pomonella, Pieris spp., Chilo spp., Pyrausta nubilalis, Ephe-stia kuehniella, Galleria mellonella, Cacoecia podana, Capua reticulana, Choristoneura fumiferana, Clysia ambiguella, Ho-mona magnanima, Tortrix viridana.
Aus der Ordnung der Coleoptera z.B. Anobium puncta-tum, Rhizopertha dominica, Bruchidius obtectus, Acantho-scelides obtectus, Hylotrupes bajulus, Agelastica alni, Leptino-tarsa decemlineata, Phaedon cochleariae, Diabrotica spp., Psylliodes chrysocephala, Epilachna varivestis, Atomaria spp., Oryzaephilus surinamensis, Anthonomus spp., Sitophilus spp., Otiorrhynchus sulcatus, Cosmopolites sordidus, Ceuthorrhyn-chus assimilis, Hypera postica, Dermestes spp., Trogoderma spp., Anthrenus spp., Attagenus spp., Lyctus spp., Meligethes aeneus, Ptinus spp., Niptus hololeucus, Gibbium psylloides, Tribolium spp., Tenebrio molitor, Agriotes spp., Conoderus spp., Melolontha melolontha, Amphimallon solstitialis, Coste-lytra zealandica.
Aus der Ordnung der Hymenoptera z.B. Diprion spp., Hoplocampa spp., Lasius spp., Monomorium pharaonis,
Vespa spp.
Aus der Ordnung der Diptera z.B. Aedes spp., Anopheles spp., Culex spp., Drosophila melanogaster, Musca spp., Fannia spp., Calliphora erythrocephala, Lucilia spp., Chrysomyia spp., Cuterebra spp., Gastrophilus spp., Hyppobosca spp., Stomoxys spp., Oestrus spp., Hypoderma spp., Tabanus spp., Tanniaspp., Bibio hortulanus, Oxcinella frit, Phorbia spp., Pegomyia hyoscyami, Ceratitis capitata, Dacus oleae, Tipula paludosa.
Aus der Ordnung der Siphonaptera z.B. Xenopsylla cheo-pis, Ceratophyllus spp.
Aus der Ordnung der Arachnida z.B. Scorpio maurus, Latrodectus mactans.
Aus der Ordnung der Acarina z.B. Acarus siro, Argas spp., Ornithodoros spp., Dermanyssus gallinae, Eriophyes ribis, Phyllocoptruta oleivora, Boophilus spp., Rhipicephalus spp., Amblyomma spp., Hyalomma spp., Ixodes spp., Psorop-tes spp., Chorioptes spp., Sarcoptes spp., Tarsonemus spp., Bryobia praetiosa, Panonychus spp., Tetranychus spp.
Zu den pflanzenparasitären Nematoden gehören beispielsweise: Pratylenchus spp., Radopholus similis, Ditylenchus di-pasaci, Tylenchulus semipenetrans, Heterodera spp., Meloido-gyne spp., Aphelenchoides spp., Longidorus spp., Xiphinema spp., Trichodorus spp.
Die erfindungsgemäss herstellbaren neuen Wirkstoffe können zur Verstärkung und Ergänzung ihres Wirkungsspektrums je nach beabsichtigter Verwendung mit anderen insektiziden
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Wirkstoffen kombiniert werden. Dafür eignen sich insbesondere die nachfolgend genannten Wirkstoffe sowie andere Vertreter der durch diese Wirkstoffe charakterisierten Wirkstoffgruppen:
Organische Phosphorverbindungen wie 0,0-Dimethyl-S--isopropyl-2-sulfinyläthylthiophosphat = 0,0-Dimethyl-S--(2-methoxyäthyl-acetamid)-dithiophosphat (Medithionat), 0,0-Diäthyl-S-(N-äthoxycarbonyI-N-methylcarbamoylmethyl)--dithiophosphat (Mecarbam),
S-(5-Methoxy-4-pyron-2-yl-methyl)-0,0-dimethylthiophos-phat,
O.S-Dimethyl-N-acetyl-amido-thiophosphat (Acephate),
1-Phenyl-3-(diäthoxythiophosphoryloxy)-l,2,4-triazol (Tri-azophos),
0,0-Diäthyl-0-{6-[3-(2-phenyl)-pyridazinonyl]}thiophosphat, 4-Dimethoxy-thiophosphoryloxy)-2-diäthyl-amino-6-methyl--pyrimidin (Pirimiphos-Methyl),
4-Diäthoxy-thiophosphoryloxy)-2-diäthylamino-6-methyl--pyrimidin (Pirimiphos-Äthyl),
0,0-Diäthyl-0-(3-chlor-7-methyl-2-pyrazolo[l,5-a]pyrimidi-nyl)-thiophosphat (Chlorpyrophos),
0-Äthyl-S-n-propyl-0-(2,4-dichlorphenyl)thiophosphat (Di-chlorpropafos),
0-Äthyl-0-(4-methylmercaptophenyl)-S-n-propyldithio-phosphat (Mercaptopropafos),
0-Äthyl-0-(2-carbisopropoxyphenyl)-isopropyl-amidothio-phosphat (Isofenphos),
5-Chlormethyl-diäthyl-phosphorthiolothionat (Chlormephos), S-(tert.-butylthio)methyl-0,0-diäthyIdithiophosphat, O.O-Diäthyl-O- [0-(chlorphenyl)-glyoxylonitriloxim] -thio-phosphat (Chlorphoxim),
0,0-Diäthyl-0-phenylglyoxylonitril-oxim-thiophosphat (Me-thylphoxim),
Bis-0,0-diäthylphosphorsäureanhydrid (TEPP), Dimethyl(2.2,2-trichlor- l-hydroxyäthyl)phosphonat (Trichlor-fon),
1.2-Dibrom-2,2-dichloräthyldimethylphosphat (Naled), 2,2-Dichlorvinyldimethylphosphat (Dichlorvos),
2-Methoxycarbamyl- 1-methylvinyldimethylphosphat (Mevin-phos),
Dimethyl-l-methyl-2-(methylcarbamoyl)vinylphosphat eis (Monocrotophos),
3-(Dimethoxyphosphinyloxy)-N,N-dimethyl-cis-crotonamid (Dicrotophos),
2-Chloro-2-diäthylcarbamoyl-l-methylvinyldimethylphosphat (Phosphamidon),
0,0-Diäthyl-0(oder S)-2-(äthylthio)-äthylthiophosphat (De-meton),
S-Äthylthioäthyl-0,0-dimethyl-dithiophosphat (Thiometon), 0,0-Diäthyl-S-äthylmercaptomethyldithiophosphat (Phorate), 0,0-Diäthyl-S-2-äthylthioäthyI-dithiophosphat (Disulfoton), 0,0-Dimethyl-S-2-(äthylsulfinyl)äthylthiophosphat (Oxy-demetonmethyl),
0,0-Dimethyl-S-(l,2-dicarbäthoxyäthyl-dithiophosphat (Mala-thion),
0,0,0,0-Tetraäthyl-S,S'-methylen-bis-dithiophosphat (Ethion),
0-Äthyl-S,S-dipropyldithiophosphat (Prophos), 0,0-Dimethyl-S-(N-methyl-N-formylcarbamoylmethyl)-di-thiophosphat (Formothion),
0,0-Dimethyl-S-(N-methylcarbamoylmethyl)-dithiophosphat (Dimethoat),
O O-Dimethyl-O-p-nitrophenylthiophosphat (Parathion-me-thyl),
O.Ü-Diäthyl-O-p-nitrophenylthiophosphat (Parathion), O-Äthyl-O-p-nitrophenylphenylthiophosphonat (EPN), 0,0-Dimethyl-0-(4-nitro-m-tolyl)thiophosphat (Fenitrothion),
0,0-Dimethyl-0-2,4-5-trichlorphenylthiophosphat (Ronnel), 0-Äthyl-0-2,4,5-trichlorphenyläthyIthiophosphonat (Tri-chloronat),
0,0-DimethyI-0-2,5-dichlor-4-bromphenylthiophosphat (Bromophos),
0,0-Dimethyl-0-(2,5-dichlor-4-jodphenyl)-thiophosphat (Jodofenphos),
4-tert.Butyl-2-chlorphenyl-N-methyl-0-methylamidophosphat (Crufomat),
0,0-Dimethyl-0-3-(3-methyl-4-methylmercaptophenyl)thio-phosphat (Fenthion),
Isopropylamino-0-äthyl-0-(4-methylmercapto-3-methylphe-nyl)-phosphat (Phenamiphos),
0,0-Diäthyl-0-p-(methylsuIfinyl)-phenyl-thiophosphat (Fen-sulfothion),
0-p-(DimethyIsulfamido)-phenyl-0,0-dimethylthiophosphat (Famphur),
0,0,0',0'-Tetramethyl-0,0'-thiodi-p-phenylenthiophosphat, O-Äthyl-S-phenyläthyldithiophosphonat (Fonofos), 0,0-Dimethyl-0-(a-methylbenzyl-3-hydroxycrotonyl)phos-phat,
2-Chlor-1 -(2,4-dichlorphenyl)-vinyl-diäthylphosphat (Chlor-fenvinphos),
2-Chlor-1 -(2,4,5-trichlorphenyI)vinyl-dimethylphosphat, 0-[2-Chlor-l-(2,5-dichlorphenyl)]vinyl-0,0-diäthylthio-phosphat,
Phenylglyoxylonitriloxim-0,0-diäthylthiophosphat (Phoxim), 0,0-Diäthyl-0-(3-chlor-4-methyl-2-oxo-2-H-l-benzopyran--7-yl)-thiophosphat (Coumaphos), 2,3-p-Dioxandithiol-S,S-bis(0,0-diäthyldithiophosphat) (Dioxathion),
5-[(6-Chlor-2-oxo-3-benzoxazolinyl)methyI]-0,0-diäthyI-dithiophosphat (Phosalon),
2-(Diäthoxyphosphinylimino)-1,3-dithiolan (Phosfolan), 0,0-Dimethyl-S-[2-methoxy-l,3,4-thiadiazol-5-(4H)-onyl--(4)-methyl] dithiophosphat (Methidathion), O.O-Dimethyl-S-phthalimidomethyldithiophosphat (Imidan), 0,0-DiäthyI-0-(3,5,6-trichlor-2-pyridyl)thiophosphat (Chlor-pyrifos),
0,0-Diäthyl-0-2-pyrazinylthiophosphat (Thionazin), 0,0-DiäthyI-0-(2-isopropyl-4-methyl-6-pyrimidyl)thiophos-phat (Diazinon),
0,0-DiäthyI-0-(2-chinoxalyl)thiophosphat (Quinalphos), 0,0-Dimethyl-S-[4-oxo-l,2,3-benzotriazin-3(4H)-yl-methyl]--dithiophosphat (Azinphosmethyl),
0,0-Diäthyl-S-[4-oxo-l,2,3-benzotriazin-3(4H)-ylmethyl]-di-thiophosphat (Azinphosäthyl),
S- [(4,6-diamino-s-triazin-2-yi)methyI] -0,0-dimethyIdithio-phosphat (Menazon),
0,0-Dimethyl-0-(3-chlor-4-nitrophenyl)thiophosphat (Chlor-thion),
0,0-Dimethyl-0(oder S)-2-(äthyIthioäthyl)thiophosphat (De-meton-S-Methyl),
2-(0,0-Dimethyl-phosphoryl-thiomethyl)-5-methoxypyron--4-3,4-dichlorbenzyl-triphenylphosphoniumchlorid, 0,0-Diäthyl-S-(2,5-dichlorphenyIthiomethyl)dithiophosphat (Phenkapton),
5-Azino-bis(dimethylamido)phosphinyl-3-phenyl-1,2,4-triazoI (Triamiphos),
N-Methyl-5-(0,0-dimethylthioIphosphoryl)-3-thiavaleramid (Vamidothion),
0,0-Dimethyl-S-(methylcarbamoylmethyl)-thiophosphat (Omethoat),
0-Äthyl-0-(8-chinolinyl)-phenylthiophosphonat (Oxinothio-phos),
O-Methyl-S-methyl-amidothiophosphat (Methamidophos),
0-MethyI-0-(2,5-dichlor-4-bromphenyI)-benzothiophosphonat
(Phosvel),
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0,0-Diäthyl-S-(N-isopropylcarbamoylmethyl)-dithiophosphat (Prothoat),
S-N-(l-Cyano-l-methyläthyl)carbamoylmethyIdiäthylthiol-phosphat (Cyanthoat),
S-(2-Acetamidoäthyl)-0,0-dimethyldithiophosphat, 0,0-Dimethy I-0-(2-chlor-4-nitrophenyl)thiophosphat (Di-capthon),
O.O-Dimethyl-O-p-cyanophenyl-thiophosphat (Cyanox), O-Äthyl-O-p-cyanophenyl-thiophosphonat, 0,0-Diäthyl-0-2,4-dichlorphenyIthiophosphat (Dichlorfen-thion),
0,0-Diäthyl-0-2,5-dichlor-4-bromphenylthiophosphat (Bromophos-äthyl),
Dimethyl-p-(methylthio)-phenylphosphat, 0,0-Dimethyl-0-p-sulfamidophenylthiophosphat, 0-[p-(p-Chlorphenyl)azophenyl]-0,0-dimethylthiophosphat (Azothoat),
0,0-Dimethyl-S-p-chlorphenylthiophosphat,
0,0-Dimethyl-S-(p-chlorphenylthiomethyl)-dithiophosphat
(Methylcarbophenothion),
0,0-Diäthyl-p-chlorphenylmercaptomethyl-dithiophosphat (Carbophenothion),
0,0-Diâthyl-S-p-chlorphenylthiomethyl-thiophosphat,
0,0-Dimethyl-S-(carbâthoxy-phenylmethyl)dithiophosphat
(Phenthoat),
0,0-DiäthyI-7 -hydroxy-3,4-tetramethylen-coumarinyl-thio-phosphat (Coumithoat),
2-Methoxy-4-H-1,3>2-benzodioxaphosphorin-2-suIfid,
S-(2-Chlor-l-phthaIimidoäthyl)-0,0-diäthyldithiophosphat
(Dialiftor),
N-Hydroxynaphthalimido-diäthylphosphat, 0,0-Dimethyl-0-(3,5,6-trichlor-2-pyridyl)thiophosphat, S-2-(Äthylsulfonyl)äthyl-dimethyIthiolphosphat (Dioxyde-meton-S-Methyl),
Diäthyl-S-2-(äthylsulfinyl)äthyI-dithiophosphat (Oxydisulfo-ton),
Bis-0,0-diäthylthiophosphorsäureanhydrid (Sulfotep), Dimethyl-1.3-di(carbomethoxy)-l-propen-2-yl-phosphat, Dimethyl-(2,2,2-trichlor-1 -butyroyloxyäthyl)phosphonat (Butonat),
Dimethyl-N-methoxymethylcarbamoylmethyldithiophosphat (Formocarbam),
0-ÂthyI-S,S-diphenyIdithiolphosphat (Ediphenphos), Diisopropylaminofluorphosphat (Mipafox), 0,0-Dimethyl-S-(morpholinylcarbamoyIniethyl)dithiophosphat (Morphothion),
Oktamethylpyrophosphoramid (Schradan), N,N,N',N'-tetramethyldiamidofluorphosphat (Dimefox), 0-Methyl-0-(2-carb-isopropoxyphenyl)-amidothiophosphat (Isocarbophos),
sowie Nitrophenole und ihre Derivate wie 4,6-Dinitro 6-me-
thylphenol, Na-salz [Dinitrocresol],
Dinitrobutylphenyl(2,2',2"-triäthanolaminsalz),
2-( 1 -Methylheptyl)-4,6-dinitrophenyl-crotonat [Dinocap],
2-sec.-Butyl-4,6-dinitrophenyl-3-methyl-butenoat [Binapacryl],
2-sec.-Butyl-4,6-dinitrophenyl-isopropyl-carbonat [Dino-
buton],
sowie Dichlordiphenyltrichloräthan (DDT), 2,2-Bis-(p-Chlorphenyl)-1,1-dichloräthan (TDE), Bis-(p-chlorphenyl)-trichIoräthanol (Dicofol), Äthyl-4,4'-dichlor-diphenylglykolat (Chlorbenzilate), Isopropyl-4,4'-dichlorbenzilat (Chloropropylate), Isopropyl-4,4'-dibrombenzilat (Phenisobromolate), l,l,l-Trichlor-2,2-bis-(p-methoxyphenyl)äthan (Methoxy-chlor),
1,1 -Bis-(p-äthylphenyl)-2,2-dichloräthan (Perthane), Bis-(4-chlorphenyl)-cycIopropylcarbinol (Kilacar), Dichlorphenylbenzolsulfonat (Genite),
4-Chlorphenyl-2,4,5-trichlorphenyl-azosuIfid (Milbex), 2-(p-tert.-butylphenoxy)-isopropyl-2'-chloräthylsulfit (Ara-cide),
2-(p-tert.-butylphenoxy)-cyclohexyl-2-propinylsulfit (Omite),
2-Fluor-N-methyl-N-l-naphthylacetamid (Nissol), N-Dichlor-fiuormethylthio-dimethylaminosulfonsäureanilid (Dichlofluanid),
N-[(DichIorfIuormethyl)-thio]-N',N'-dimethyl-N-p-toIylsulf-amid (TolyJfluanid),
l,2-Dibrom-3-chlorpropan (DBCP),
1.5-Bis-(2,4-dimethylphenyI)-3-methyl-l,3,5-triazapenta-l,4--dien (Amitraz),
Äthyl-0-benzoyl-3-chlor-2,6-dimethoxybenzohydroximate (Benzomate),
Tricyclohexylzinnhydroxid (Plictran),
1-Tricyclohexylstannyl-l,2,4-triazol (Tricyclazol),
Torque (Neostanox),
Isopropyl-ll-methoxy-3,7,ll-trimethyldodeca-2,4-dienoat (Altosid),
Äthyl-3,7-1 l-trimethyl-2,4-dodecadienoat (Altozar), 2,2,2-Trichlor-l-(3,4-dichlorphenyl)äthanol-acetat (Dichlor-fenat),
Pyrethrin I, Pyrethrin II,
3-AlIyl-2-methyl-4-oxo-2-cyclopenten-l-yl-chrysanthemumat (Allethrin),
6-chloriperonyl-chrysanthemumat (barthrin), 2,4-Dimethylbenzyl-chrysanthemumat (dimethrin), 2,3,4,5-tetrahydrophthalimidomethylchrysanthemumat, 6-Methyl-2-oxo-l,3-dithiolo-[4,5-b]-chinoxalin (Quino-methionat),
(l)-3-(2-Furfuryl)-2-methyl-4-oxocyclopent-2-enyl(l)-(cis + trans) chrysanthemum-monocarboxylat (Furethrin),
4-Chlorbenzyl-4-fluorphenyl-sulfid (Fluorbenside),
5.6-Dichlor-l-phenoxycarbanyl-2-trifluormethyl-benzimidazol (Fenozaflor),
p-Chlorphenyl-p-chlorbenzolsulfonat (Ovex), p-Chlorphenyl-benzolsulfonat (Fenson), p-Chlorphenyl-2,4,5-trichlorphenylsulfon (Tetradifon), p-Chlorphenyl-2,4,5-trichlorphenylsulfid (Tetrasul), p-Chlorbenzyl-p-chlorphenylsulfid (Chlorbenside),
2-Thio-l,3-dithiolo-(5,6)chinoxalin (Thiochinox), Prop-2-ynyl-(4-l-butylphenoxy)-cyclohexylsulfit (Propargil), l-Dimethyl-2-(2'-methyl-4'-chlorphenyl)-formamidin (Chlor-phenamidin),
ferner Harnstoffe wie l-(2,6-Dichlorbenzoyl)-3-(3,4-dichlor-phenyl)-hamstoff (DU 19 111),
1 -(2,6-Dichlorbenzoyl)-3-(4-chlorphenyl)-harnstoff (pH 60-38), l-(2,6-Difluorbenzoyl)-3-(4-chlorphenyl)-harnstoff (pH 60-40),
N-2-Methyl-4-chlorphenyl-N',N'-dimethyl-thioharnstoff und Carbamate wie 2-Methylthio-Ò-(N-methyl-carbamoyl)butanon-oxim-(3) (Butocarboxim) = Blumi,
(2-Äthylmercaptomethylphenyl)-N-methylcarbamat (Ethio-phencarb),
l-Dimethylcarbamoyl-N-(methylcarbamoyloxy)-thioform-hydroximsäuremethylester (Oxamyl) = Vydate, 2,2-Dimethyl-1,3-benzodioxol-4-yl-N-methyl-carbamat (Bendoxicarb),
1-Naphthyl-N-methylcarbamat (Carbaryl), 4-Dimethylamino-3,5-xylyl-N-methylcarbamat, 4-DimethyIamino-3-tolyl-N-methylcarbamat (Aminocarb),
4-Methylthio-3,5-xylyl-N-methylcarbamat (Methiocarb), 3,4,5-Trimethy lphenyl-N -methy learbamat,
2-Chlorphenyl-N-methylcarbamat (CPMC),
5-Chloro-6-oxo-2-norbornan-carbonitril-0-(methylcarbamoyl)--oxim,
l-(Dimethylcarbamoyl)-5-methyl-3-pyrazolyl-N,N-dimethyl-carbamat (Dimetilan),
6
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7
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2,3-Dihydro-2,2-dimethyl-7-benzofuranyl-N-methylcarbamat (Carbofuran),
2-Methyl-2-methylthio-propionaldehyd-0-(methyIcarbamoyl)--oxim (Aldicarb),
n-(l-Äthylpropyl)phenyI-N-methylcarbamat, 3,5-Di-tert.butyl-N-methylcarbamat, n-(l-Methylbutyl)phenyl-N-methylcarbamat, 2-Iisopropylphenyl-N-methylcarbamat (Isoprocarb1,
2-sec.ButyIphenyl-N-methyIcarbamat,
3-IsopropyI-5-methylphenyl-N-methylcarbamat (Promecarb), 2-( 1,3-Dioxolan-2-yI)phenyl-N-methylcarbamat (Dioxacarb), 2-Isopropoxyphenyl-N-methylcarbamat (Arprocarb),
4-Diallylamirio-3,5-xylyI-N-methylcarbamat (Allyxicarb),
2.3-Dihydro-2-methyl-7-benzofuranyl-N-methylcarbamat (Decarbofuran),
1-Isopropyl-3-methylpyrazol-5-yl-N,N-dimethylcarbamat (Isolan),
2-Dimethylamino-5,6-dimethylpyrimidin-4-yl-N,N-dimethyl--carbamat (PirimicarbJ,
3.4-Dimethylphenyl-N-methylcarbamat,
3-Dimethylamino-methyleniminophenyl-N-methyIcarbamat (Formetanate) und seine Salze,
1-Methylthioäthyl-imino-N-methylcarbamat (Methomyl),
l,3-Bis(carbamoylthio)-2-(N,N-dimethylamino)-propanhydro-
chlorid,
5.5-DimethylhydroresorcinoIdimethylcarbamat und chlorierte Kohlenwasserstoffe wie 6,7,8,9,10,10-Hexachlor-l,5,5a,6,9,9a--hexahydro-6,9-methan-2,4,3-benzodioxathiepin-3-oxid (Endo-sulfan),
Chloriertes Camphen mit 67-69% Chlorgehalt (Toxaphen), Chlorierte Terpene (Strobane),
l,2,3,5,6,7,8,9,10,10-Decachlor-pentacyclo-[5,2,l,02'6. 03'9. 05>8]-decan-4-on (Chlordecone),
Dodecachloroctahydro-l,3,4-metheno-2H-cyclobuta-(cd)--pentalen (Mirex),
Decachlorbi-2,4-cyclopentadien-l-yl (Dekaflor),
Äthyl-1, la,3,3a,4,5,5,5a,5b,6-decachloroctahydro-2-hydroxy--1,3,4-metheno-(2H)-cyclobuta[cd] pentalen-2-laevulinat (Kelevan),
y-Hexachlorcyclohexan (Gammexane; Lindan; yHCH), l,2,4,5,6,7,8,8-Octachlor-3a,4,7,7a'-tetrahydro-4,7-methylen-indan (Chlordan),
1,4,5,6,7,8,8-Heptachloro,
3a,4,7,7a-tetrahydro-4,7-methylenindan (Heptachlor), l,2,3,4,10,10-hexachlor-6,7-epoxy-l,4,4a,5,6,7,8,8aocta-hydro-endo-endo-5,8-dimethanonaphthalin (Endrin);
ferner Pheromone, Synergisten, Repellentien, pflanzliche Wirkstoffe, Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen, Entwicklungsinhibitoren.
Die Wirkstoffe können in die üblichen Formulierungen übergeführt werden, wie Lösungen, Emulsionen, Spritzpulver, Suspensionen, Pulver, Stäubemittel, Schäume, Pasten, lösliche Pulver, Granulate, Aerosole, Suspensions-Emulsions-konzentrate, Saatgut-puder, Wirkstoff-imprägnierte Natur-und synthetische Stoffe, Feinsverkapselungen in polymeren Stoffen und in Hüllmassen für Saatgut, ferner in Formulierungen mit Brennsätzen, wie Räucherpatronen, -dosen, -Spiralen u.ä. sowie ULV-Kalt- und Warmnebel-Formulierungen.
Diese Formulierungen werden in bekannter Weise hergestellt, z.B. durch Vermischen der Wirkstoffe mit Streckmitteln, also flüssigen Lösungsmitteln, unter Druck stehenden verflüssigten Gasen und/oder festen Trägerstoffen, gegebenenfalls unter Verwendung von oberflächenaktiven Mitteln, also Emulgiermitteln und/oder Dispergiermitteln und/ oder schaumerzeugenden Mitteln. Im Falle der Benutzung von Wasser als Streckmittel können z.B. auch organische Lösungsmittel als Hilfslösungsmittel verwendet werden. Als flüssige Lösungsmittel kommen im wesentlichen in Frage: Aro-
maten, wie Xylol, Toluol, oder Alkylnaphthaline, chlorierte Aromaten oder chlorierte aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Chlorbenzole, Chloräthylene oder Methylenchlorid, aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie Cyclohexan oder Paraffine, z.B. Erdölfraktionen, Alkohole, wie Butanol oder Gly-col sowie deren Äther und Ester, Ketone, wie Aceton, Me-thyläthylketon, Methylisobutylketon oder Cyclohexanon,
stark polare Lösungsmittel, wie Dimethylformamid und Di-methylsulfoxid, sowie Wasser; mit verflüssigten gasförmigen Streckmitteln oder Trägerstoffen sind solche Flüssigkeiten gemeint, welche bei normaler Temperatur und unter Normaldruck gasförmig sind, z.B. Aerosol-Treibgase, wie Halogenkohlenwasserstoffe sowie Butan, Propan, Stickstoff und Kohlendioxid; als feste Trägerstoffe: natürliche Gesteinsmehle, wie Kaoline, Tonerden, Talkum, Kreide, Quarz, Attapulgit, Montmorillonit oder Diatomeenerde und synthetische Gesteinsmehle, wie hochdisperse Kieselsäure, Aluminiumoxid und Silikate; als feste Trägerstoffe für Granulate: gebrochene und fraktionierte natürliche Gesteine wie Calcit, Marmor, Bims, Sepiolith, Dolomit sowie synthetische Granulate aus anorganischen und organischen Mehlen sowie Granulate aus organischem Material wie Sägemehle, Kokosnussschalen, Maiskolben und Tabakstengel; als Emulgier- und/oder schaumerzeugende Mittel: nichtionogene und anionische Emulgatoren, wie Polyoxyäthylen-Fettsäure-Ester, Polyoxy-äthylen-Fettalkohol-Äther, z.B. Alkylaryl-polyglykol-äther, Alkylsulfonate, Alkylsufate, Arysulfonate sowie Eiweisshy-drolysate; als Dispergiermittel: z.B. Lignin, Sulfitablaugen und Methylcellulose.
Es können in den Formulierungen Haftmittel wie Carb-oxymethylcellulose, natürliche und synthetische pulverige, körnige oder latexförmige Polymere verwendet werden, wie Gummiarabicum, Polyvinylalkohol, Polyvinylacetat.
Es können Farbstoffe wie anorganische Pigmente, z.B. Eisenoxid, Titanoxid, Ferrocyanblau und organische Farbstoffe, wie Alizarin-, Azo-Metallphthalocyaninfarbstoffe und Spurennährstoffe wie Salze von Eisen, Mangan, Bor, Kupfer, Kobalt, Malybdän und Zink verwendet werden.
Die Formulierungen enthalten im allgemeinen zwischen 0,1 und 95 Gewichtsprozent Wirkstoff, vorzugsweise zwischen 0,5 und 90%.
Die Anwendung der erfindungsgemäss herstellbaren neuen Wirkstoffe erfolgt zweckmässig in Form ihrer handelsüblichen Formulierungen und/oder den aus diesen Formulierungen bereiteten Anwendungsformen.
Der Wirkstoffgehalt der aus den handelsüblichen Formulierungen bereiteten Anwendungsformen kann in weiten Bereichen variieren. Die Wirkstoffkonzentration der Anwendungsformen kann von 0,0000001 bis zu 100 Gew.-% Wirkstoff, vorzugsweise zwischen 0,01 und 10 Gew.-% liegen.
Die Anwendung geschieht normalerweise in einer den Anwendungsformen angepassten üblichen Weise.
Bei der Anwendung gegen Hygiene- und Vorratsschädlinge zeichnen sich die Wirkstoffe beispielsweise durch eine hervorragende Residualwirkung auf Holz und Ton sowie durch eine gute Alkalistabilität auf gekalkten Unterlagen aus.
Bei hohen Aufwandkonzentrationen weisen die erfindungsgemäss herstellbaren neuen Verbindungen beispielsweise auch eine gewisse herbizide Wirkung auf.
Durch die im folgenden angegebenen Versuche kann die arthorpodenmetamorphosehemende Wirkung der erfindungs-mgemäss herstellbaren neuen Verbindungen gezeigt werden, ohne eine Beschränkung hinsichtlich der Wirkungsbreite dieser Verbindungen vornehmen zu wollen. Dabei werden zweckmässig während der gesamten angegebenen Entwicklung der Testtiere die morphologischen Veränderungen, wie zur Hälfte verpuppte Tiere, unvollständig geschlüpfte Larven oder Raupen, defekte Flügel, puppale Kutikula bei Imagines sowie das
5
10
15
20
25
30
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60
65
628625
8
Absterben bewertet. Die Summe der mophologischen Missbildungen und der Abtötung während der Entwicklung werden in Prozent der Versuchstierzahl angegeben.
Beispiel 1
Metamorphosehemmende Wirkung/Frasstest
Testtiere: Plutella maculipennis
(Raupen im 4. Entwicklungsstadium) 20 Stück
Phaedon cochleariae
(Larven im 4. Entwicklungsstadium) 20 Stück
Futterpflanzen: Kohlpflanzen (Brassica oleracea)
Lösungsmittel: 10 Gew.-Teile Dimethylformamid
Emulgator: 1 Gew.-Teil Polyoxyäthylensorbitanmono-
laurat
Zur Herstellung einer zweckmässigen Wirkstoffzuberei-tung vermischt man 2 Gew.-Teile Wirkstoff mit der angegebenen Menge Lösungsmittel, Emulgator und soviel Wasser, dass eine 1 %ige Mischung entsteht, die mit Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnt wird.
Die Testtiere werden mit Blättern der Futterpflanzen, die mit einem gleichmässigen Spritzbelag der Wirkstoffmischung der gewählten Konzentration versehen sind, so dass die angegebenen Wirkstoffmengen in ppm (parts pro million) auf den Blättern erhalten werden, bis zur Entwicklung der Imago gefüttert.
Zur Kontrolle werden nur mit Lösungsmittel und Emulgator der angegebenen Konzentration versehene Blätter verfüttert.
Die erfindungsgemässen Wirkstoffe der Herstellungsbeispiele zeigen dabei gute Wirksamkeit.
Beispiel 2
Metamorphosehemmende Wirkung/Laphygma-Test
Testtiere: Laphygma exigua
(Raupen im 4. Entwicklungsstadium)
Futter: 1 cm dicke Scheiben von 3 cm Durchmes ser luftangetrocknetes Kunstfutter aus Bohnenkernschrot, Hefe, Vitaminmischung, Blattpulver, Agar und Konservierungsstoff
Lösungsmittel: 10 Gew.-Teile
Emulgator: 1 Gew.-Teil Polyoxyäthylen(20)sorbitan-
monolaurat
Zur Herstellung einer zweckmässigen Wirkstoffzubereitung vermischt man 2 Gew.-Teile Wirkstoff mit der angegebenen Menge Lösungsmittel, Emulgator und soviel Wasser, dass eine 1 %ige Mischung entsteht, die mit Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnt wird.
Jeweils ein Testtier wird auf eine mit 1,5 ml Wirkstofflösung der gewünschten Konzentration angefeuchtete Futterscheibe gesetzt, so dass die angegebene Wirkstoffkonzentration in ppm (parts pro million) im Futter erreicht wird, und bis zum Schlüpfen der Imago beobachtet. Zu einem Versuch gehören 5 bis 10 Versuchstiere.
Zur Kontrolle wird je ein Testtier auf eine mit 1,5 ml Lösungsmittel und Emulgator der gewünschten Konzentration angefeuchtete Futterscheibe gesetzt, so dass die angegebene Konzentration in ppm (parts pro million) im Futter erreicht wird, und bis zum Schlüpfen der Imago beobachtet. Die erfindungsgemässen Wirkstoffe der Herstellungsbeispiele zeigen dabei gute Wirksamkeit.
Beispiel 3
Metamorphosehemmende Wirkung!Stechmücken-Test
Testtiere: Aedes aegypti
(Larven im 3. Entwicklungsstadium) 20 Stück
Lösungsmittel: 10 Gew.-Teile
Emulgator: 1 Gew.-Teil Polyoxyäthylen(20 sorbitan-
monolaurat
Zur Herstellung einer zweckmässigen Wirkstoffzubereitung vermischt man 2 Gew.-Teile Wirkstoff mit der angegebenen Menge Lösungsmittel, Emulgator und sowiel Wasser, dass eine 100 ppm-haltige Mischung entsteht, die mit Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnt wird.
Die Testtiere werden in 90 ml dieser Wirkstofflösungen eingesetzt und bis zum Schlüpfen der Imago beobachtet. Zur Kontrolle werden Testtiere in ein Lösungsmittel und Emulga-tor-Wassergemisch der angegebenen Konzentration gebracht und bis zum Schlüpfen der Imago beobachtet.
Die erfindungsgemässen Wirkstoffe der Herstellungsbeispiele zeigen dabei gute Wirksamkeit.
Beispiel 4
Entwicklungshemmende Wirkung/Kontakttest
Testtiere: Dysdercus intermedius
(Larven im 3. Entwicklungsstadium) 10 Stück
Futter: Samen der Baumwolle
(Gossypium hirsutum)
Lösungsmittel: 4 Gew.-Teile Aceton
Emulgator: 1 Gew.-Teil Alkylarylpolyglykoläther
Zur Herstellung einer zweckmässigen Wirkstoffzubereitung vermischt man 2 Gew.-Teile Wirkstoff mit der angegebenen Menge Lösungsmittel, Emulgator und soviel Wasser, dass eine 1 %ige Mischung entsteht, die mit Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnt wird.
Die Testtiere werden in die Wirkstoffmischung der gewählten Konzentration für 3 Sekunden getaucht und anschliessend in Käfigen gehalten und mit unbehandelten Baumwollsamen und Wasser gefüttert.
Zur Kontrolle werden nur in Lösungsmittel und Emulgator getauchte Tiere gehalten und in gleicher Weise gefüttert.
Die erfindungsgemässen Wirkstoffe der Herstellungsbeispiele zeigen dabei gute Wirksamkeit.
Herstellungsbeispiele
1. Verfahren zur Herstellung von l,3-Bis-3'-TrifIuorme-thylphenyl-Triazin-2,4-dion
Zu 74,8 g (0,4 Mol) 3-Trifluormethylphenylisocyanat in 50 ml Äther werden 39,9 g (0,2 Mol) Bis-trimethylsilylform-amid so schnell zugetropft, dass das Lösungsmittel gerade siedet. Nach beendeter Reaktion, was durch Abklingen der Wärmetönung der stark exothermen Reaktion festgestellt werden kann, wird das Lösungsmittel sowie das bei der Reaktion gebildete Hexamethyldisiloxan abdestilliert. Die zurückbleibenden Kristalle werden aus Äthanol umkristallisiert. Es werden 72,4 g (90% der Theorie) l,3-Bis-3'-Trifluormethyl-phenyl-Triazin-2,4-dion vom Schmelzpunkt 221°C erhalten.
Analog werden hergestellt:
5
10
15
20
25
30
35
40
45
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65
9
TABELLE 0
j
R1
I
y R ,
(I)
628625
Beispiel R
R1
Fp °C
Ausbeute %
■*-b-
H
225
64
3
H
174
79
. . p-
hgc, 0-c-ch=ch
H
126
59
5
H
159
92
40
Analog wurden folgende Verbindungen hergestellt:
Nr. R
Aus-
R1 beute
%
45
50
6 «5C20-
79
55
7 ci-(( ) )-o-
C2H5 71
i-C3H7 63
60
n-C4H9 62
65
10
68
628625
10
Aus- Aus-
Nr. R R1 beute Nr. R R1 beute
% %
f3C
11 / GjHs 42 19 F.C- - H
12 » i-C3H7 78
13 » n-C4H9 51
io
14 » ( h 63
©-
20 f3c-s-<( ) >- H
15
QHg 90
21 F3C-0-( ( ) >- H
20
22 FClCH-F2C-0- - H
16 » i-C,H, 70
17 » n-C4H9
30 23 y^/ \w/ H
F3C
24 C1(CH2)6- H 98
18 » U ))- 35 25 » Cft
©■
26
40

Claims (8)

  1. 628625
    2
    PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Herstellung von neuen substituierten Triazindionen-(2,4) der allgemeinen Formel (I)
    Rv X /R v Ï
  2. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel I herstellt, worin
    R die 4-Trifluormethylphenyl-, 4-Trifluormethyl-3-chlor-phenyl-, 4'-Chlorphenoxy-4-phenyl- oder Chlorhexyl-Gruppe bedeutet.
  3. 6. Verwendung von neuen substituierten Triazindionen--(2,4) der allgemeinen Formel (I)
    15
    20
    in welcher in
    R für ein- oder mehrfach durch Halogen, CN, Aryloxy,
    Alkoxy, Halogenalkoxy, Alkylmercapto, Halogenalkyl-mercapto, substituiertes Alkyl mit bis zu 20 C-Atomen oder für Phenyl steht, das ein- oder mehrfach durch einen Rest aus der Gruppe Halogenalkyl, gegebenenfalls durch Halogen und/oder Halogenalkyl substituiertes Phenoxy, Alkoxy, Halogenalkoxy, Alkylmercapto, Alkoxycarbonyl-alkenyl, Halogenalkylmercapto substituiert ist und weiterhin gemeinsam mit einem der vorgenannten Reste durch Halogen substituiert sein kann, sowie gegebenenfalls für durch Halogen, Nitro, CN, Mono- oder Dialkylamino, Alkylmercapto, Alkoxy substituiertes Phenylsulfonyl, für gegebenenfalls durch Halogen oder CN substituiertes Al-kylsulfonyl, steht,
    für Wasserstoff, für Alkyl mit 1-10 C-Atomen oder Cyclo- 25 alkyl mit 5-10 C-Atomen jeweils gegebenenfalls substituiert durch Halogen, Alkoxy, Cyano oder Nitro oder für Aryl, wobei Aryl bedeutet gegebenenfalls durch Halogen, Nitro, Cyano, Alkyl mit 1-10 C-Atomen, Halogenalkyl, Alkoxy, Alkylmercapto substituiertes Phenyl oder Naph- 30 thyl, steht,
    dadurch gekennzeichnet, dass man bissilylierte Carbon-säureamide der allgemeinen Formel (II a) bzw. (II b)
    Rs Ä ,*
    n nt R^N^O
    R,
    R1—C;
    R1—C;
    0-Si(CH3)3 ;N-Si(CH3)3 O
    ~N[Si(CH3)3]2
    35
    IIa
    IIb 40
    in welchen R1 die oben angegebene Bedeutung hat, mit Isocyanaten der allgemeinen Formel (III)
    R—N=C=0
    45
    III
    in welcher
    R die oben angegebene Bedeutung hat,
    umsetzt.
  4. 2. Verfahren gemäss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion bei einer Temperatur zwischen 0 und 150°C durchgeführt wird.
  5. 3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reaktion in Gegenwart eines Verdünnungsmittels durchgeführt wird.
  6. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel I herstellt, worin
    R1 für Wasserstoff, Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Bu-
    tyl, Cyclohexyl und Phenyl steht, und R für Phenyl, das gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Trihalogen-methyl, Ethoxy, Ethoxycarbonylvinyl, Phenoxy oder Halogenphenoxy oder Trihalogenphenoxy substituiert ist sowie gegebenenfalls zusätzlich zu den angegebenen Resten durch Chlor substituiert sein kann, und für Alkyl, das durch Halogen, insbesondere Chlor, substituiert ist, steht.
    50
    55
    in welcher
    R für ein- oder mehrfach durch Halogen, CN, Aryloxy, Alkoxy, Halogenalkoxy, Alkylmercapto, Halogenalkylmercapto, substituiertes Alkyl mit bis zu 20 C-Atomen oder für Phenyl steht, das ein- oder mehrfach durch einen Rest aus der Gruppe Halogenalkyl, gegebenenfalls durch Halogen und/oder Halogenalkyl substituiertes Phenoxy, Alkoxy, Halogenalkoxy, Alkylmercapto, Alkoxycarbonyl-alkenyl, Halogenalkylmercapto substituiert ist und weiterhin gemeinsam mit einem der vorgenannten Reste durch Halogen substituiert sein kann, sowie gegebenenfalls für durch Halogen, Nitro, CN, Mono- oder Dialkylamino, Alkylmercapto, Alkoxy substituiertes Phenylsulfonyl, für gegebenenfalls durch Halogen oder CN substituiertes Al-kylsulfonyl, steht,
    Ri für Wasserstoff, für Alkyl mit 1-10 C-Atomen oder Cy-cloalkyl mit 5-10 C-Atomen jeweils gegebenenfalls substituiert durch Halogen, Alkoxy, Cyano oder Nitro oder für Aryl, wobei Aryl bedeutet gegebenenfalls durch Halogen, Nitro, Cyano, Alkyl mit 1-10 C-Atomen, Halogenalkyl, Alkoxy, Alkylmercapto substituiertes Phenyl oder Naphthyl, steht,
    als wenigstens eine Wirkstoffkomponente in insektiziden Mitteln.
  7. 7. Verwendung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass man als Wirkstoffkomponente Verbindungen der Formel I einsetzt, worin
    R1 für Wasserstoff, Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl,
    n-Butyl, Cyclohexyl und Phenyl steht, und R für Phenyl, das gegebenenfalls ein- oder mehrfach durch einen oder mehrere Reste aus der Gruppe Trihalogen-methyl, Ethoxy, Ethoxycarbonylvinyl, Phenoxy oder Halogenphenoxy oder Trihalogenphenoxy substituiert ist sowie gegebenenfalls zusätzlich zu den angegebenen Resten durch Chlor substituiert sein kann, und für Alkyl, das durch Halogen, insbesondere Chlor, substituiert ist, steht.
  8. 8. Verwendung nach einem der Ansprüche 6 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass man als Wirkstoffkomponente Verbindungen der Formel I einsetzt, worin
    R die 4-Trifluormethylphenyl-, 4-Trifluormethyl-3-chlor-phenyl-, 4'-Chlorphenoxy-4-phenyl- oder Chlorhexyl-Gruppe bedeutet.
    eo
    65
CH1271077A 1976-10-23 1977-10-18 Verfahren zur herstellung neuer triazin-2,4-dione sowie ihre verwendung als insektizide. CH628625A5 (de)

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