CH628676A5 - Aerosole. - Google Patents

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CH628676A5 CH199877A CH199877A CH628676A5 CH 628676 A5 CH628676 A5 CH 628676A5 CH 199877 A CH199877 A CH 199877A CH 199877 A CH199877 A CH 199877A CH 628676 A5 CH628676 A5 CH 628676A5
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Aerosol, das ein flüssiges Gemisch aus einem Kohlenwasserstoff-Treibmittel, Wasser und einem anorganischen Lösungsmittel aufweist.
Bekannt sind Aerosole, die eine alkoholische oder wässrig-alkoholische Lösung eines aktiven Bestandteils, z. B. Haarsprayharz, und ein Treibmittel enthalten, das aus einem unter Druck verflüssigten fluorierten Kohlenwasserstoffgas oder einem Gemisch von Fluorkohlenwasserstoffgasen besteht.
Eine Alternative zur Verwendung von Fluorkohlenwasserstoff-Treibmitteln ist die Verwendung verflüssigter Kohlenwas- 35 serstoffe, insbesondere Propan und die Butane. Da es bekannt ist, dass die Brennbarkeit von Aerosolsprays, die Kohlenwasserstoff-Treibmittel verwenden, durch Einbringen von Methylenchlorid oder 1,1,1-Trichloräthan oder deren Gemisch verringert werden kann, ist es auf dem Fachgebiet herkömmliche 40 Praxis, zur Verringerung der Brennbarkeit oder Entflammbarkeit Aerosolen auf Kohlenwasserstoffbasis Wasser zuzusetzen. Tatsächlich sind eine Reihe wasserhaltiger Aerosolerzeugnisse auf Kohlenwasserstoffbasis derzeit im Handel erhältlich, und diese Erzeugnisse sind Zweiphasensysteme. Diese Erzeugnisse 45 haben jedoch die mit Zweiphasensystemen verbundenen Nachteile, d. h, sie müssen vor Gebrauch geschüttelt werden, und häufig muss ein Sprühventil mit einem Dampfphasenablass verwendet werden, um zu verhindern, dass flüssiger Kohlenwasserstoff in dem Behälter zurückbleibt und/oder um das Austrei- 50 ben des wasserhaltigen Sprays zu verbessern.
Es wurden nun bestimme Mittel gefunden, die, obgleich sie eine ausreichende Menge an Kohlenwasserstoff-Treibmittel enthalten, um ein angemessenes Austreiben des gesprühten Mittels über die gesamte Lebensdauer eines Aerosolbehälters 55 hervorzurufen, und obgleich sie auch sowohl Wasser als auch Methylenchlorid und/oder 1,1,1-Trichloräthan zur Verringerung der Brennbarkeit des Mittels beim Sprühen enthalten, dennoch einphasige Mittel sind, wodurch sie die zuvor erwähnten Nachteile von Zweiphasensystemen überwinden. 60
Das erfindungsgemässe Aerosol ist im vorangehenden Patentanspruch 1 charakterisiert.
Kleinere Mengen anderer organischer Flüssigkeiten können jedoch im Gemisch enthalten sein, vorausgesetzt, dass sie die Eigenschaften des Mittels nicht wesentlich nachteilig beein-65 flussen; Beispiele sind Dimethoxymethan, Essigsäureäthylester, Aceton, Dimethyläther, Diäthyläther, 2-Methoxyäthanol, 2-Äthoxyäthanol oder ein Butanol.
Das Kohlenwasserstoff-Treibmittel kann z. B. Propan, isoButan, n-Butan oder Gemische dieser Stoffe sein. Im Handel erhältliche Gemische können geringe Anteile höherer gesättigter Kohlenwasserstoffe enthalten. Andere Kohlenwasserstoffkomponenten, wie z. B. Hexan, können mit Propan oder Buta-nen gemischt werden, um Drücke in dém genannten Bereich zu erzielen. Besonders geeignete Kohlenwasserstoff-Treibmittel sind die im Handel erhältlichen Calor Aerosol-Treibmittel, die Dampfdrücke im Bereich von etwa 2,5 bis etwa 8,5 bar bei 25 °C aufweisen. Gegebenenfalls können komprimierte Gase, wie z. B. Kohlendioxid und/oder Distickstoffmonoxid, in dem Aerosol enthalten sein.
Das erfindungsgemässe Aerosol kann einen aktiven Bestandteil enthalten, z. B. Haarkurmittel, Haarsprayharz, schweisshemmendes Mittel, Bakterizid, Parfum oder geruchsunterdrückendes Material. Auch können geeignete Gemische verwendet werden.
Als Haarsprayharz kann jedes üblicherweise für diesen Zweck verwendete Harz eingesetzt werden, insbesondere die von filmbildenden Polymeren erhaltenen Harze, z. B. Polyvinyl-pyrrolidon, Polyvinylpyrrolidon/Vinylacetat-Copolymerisate ; Copolymerisate von Vinylacetat und einer ungesättigten Carbonsäure, wie z. B. Crotonsäure; aus der Copolymerisation von Vinylacetat, Crotonsäure und einem Acryl- oder Methacryl-ester stammende Copolymerisate; aus der Copolymerisation von Vinylacetat, Crotonsäure und einem Vinylester einer Säure mit einer langen Kohlenstoffkette oder einem Allyl- oder Methallylester einer Säure mit einer langen Kohlenstoffkette stammende Copolymerisate; aus der Copolymerisation von Vinylacetat und einem Vinylalkyläther stammende Copolymerisate; aus der Copolymerisation eines Vinylalkyläthers und Maleinsäureanhydrid stammende Copolymerisate, die teilweise oder vollständig mit einem gesättigten aliphatischen Alkohol verestert sind; aus der Copolymerisation eines Esters, der sich von einem gesättigten Alkohol mit einer Säure mit einer kurzen Kohlenstoffkette, einer ungesättigten Säure mit einer kurzen Kette ableitet, und wenigstens eines Esters, der sich von einem gesättigten Alkohol mit einer kurzen Kette und einer ungesättigten Säure ableitet, stammende Copolymerisate und aus der Copolymerisation wenigstens eines ungesättigten Esters und wenigstens einer ungesättigten Säure stammende Copolymerisate.
Die saure Gruppen aufweisenden Copolymerisate können gegebenenfalls mit Hilfe einer organischen oder anorganischen Phase neutralisiert werden, um ihre Löslichkeit zu erhöhen und ihre Verwendung zu erleichtern.
Für diesen Zweck können beispielsweise Basen, wie etwa Monoäthanolamin, Diäthanolamin, Triäthanolamin, die Isopro-panolamine, Morpholin, 2-Amino-2-methyl-l-propanol oder 2-Amino-2-methyl-l,3-propandiol verwendet werden.
Das Haarspray kann durch Zusatz anderer aktiver Bestandteile, wie z. B. Weichmacher, modifiziert werden, z. B. mit Di-äthylenglykol, Polyäthylenglykol, Hexylenglykol, Diäthyladipat, Dimethylphthalat, Diäthylphthalat oder Dibutylphthalat und Polydimethylsiloxan/Polyoxyalkylen-Blockcopolymerisate, wie sie in der US-PS 3 928 558 beschrieben sind.
Haarsprayharze werden gewöhnlich in Aerosolen in Mengen von etwa 0,1 bis 7,5 Gewichtsprozent des Mittels verwendet.
Geeignete schweisshemmende Mittel, die in den erfin-dungsgemässen Aerosolen verwendet werden können, sind die gut bekannten adstringierenden Mittel auf Aluminium- und Zir-konbasis, z. B. Aluminiumchlorhydroxid.
Andere Minderbestandteile, wie z. B. Vergällungsmittel und korrosionshemmende Mittel, können in den erfindungsgemäs-sen Aerosolen auch enthalten sein.
Die folgenden Beispiele für Aerosole veranschaulichen die Erfindung. In jedem Falle wurden die Bestandteile in einen
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170-g-Behälter gefüllt. Prozentsätze beziehen sich auf das Gewicht. Alle Drücke sind für 25 °C angegeben.
Beispiel 1
Ein Aerosol-Haarspray der folgenden Zusammensetzung 5 wurde hergestellt:
Wasser 10,00
Kohlenwasserstoff-Treibmittel (wie in Beispiel 1 ) 10,00
Kohlendioxid 2,00
Äthanol zu 100,00
Bestandteil
Haarspray-Harz (National Starch Resyn 28-2930)
2-Amino-2-methyl-l-propanol
Methylenchlorid
Wasser
Kohlenwasserstoff-Treibmittel (CAP 40)
mit Methanol vergällter technischer Alkohol (74 OP)
Das verwendete Harz war ein Polymerisat aus Vinylacetat (75%), Crotonsäure (10%) und Vinylversatat (15%).
Das Kohlenwasserstoff-Treibmittel war Calor Aerosol-Treibmittel, Qualität 40, ein handelsübliches Kohlenwasser- 20 stoffgemisch, das hauptsächlich aus einem Gemisch von Propan und Butanen besteht und einen Dampfdruck von etwa 3,2 bar hat.
Das Gemisch wurde durch Auflösen des Aminomethylpro-panols in dem technischen vergällten Alkohol, dem dann das 25 Harz zugesetzt wurde, hergestellt. Dieser Lösung wurde das Methylenchlorid und das Wasser zugesetzt und das Gemisch in einen Aerosolbehälter gebracht. Ein Ventil wurde unter Vakuum auf den Behälter aufgebördelt, der dann über das Ventil mit dem Treibmittel gefüllt wurde. Der Druck in dem Aero- 30 solbehälter betrug 2,53 kg/cm2.
Das Aerosol bestand aus einer Lösung des neutralisierten Harzes in der durch die anderen Bestandteile gebildeten flüssigen Einzelphase und musste folglich vor Gebrauch nicht geschüttelt werden. Die Treibmittelmenge reichte aus, um den 35 gesamten Inhalt des Behälters auszutreiben.
Beispiel 2
Ein Aerosol-Haarspray der folgenden Zusammensetzung wurde hergestellt: 40
Bestandteil g
Haarsprayharz (Luviskol 371) 4,0
Methylenchlorid 25,0
Wasser 11,045
Kohlenwasserstoff-Treibmittel (wie in Beispiel 1) 17,0 »
iso-Propanol 43,0
Das Mittel wurde durch Lösen des Aminomethylpropanols in dem Äthanol, dem das Harz dann zugegeben wurde, herge-g stellt Dieser Lösung wurde das Methylenchlorid und das Was-2,000 ser zugesetzt und das Gemisch in einen Aerosolbehälter 0,18610 gebracht. Ein Ventil wurde auf den Behälter aufgebördelt und 25,000 das Kohlenwasserstoff-Treibmittel und Kohlendioxid über das 10,000 Ventil in den Behälter eingeführt. Der Druck in dem Aerosolbe-18,000 hälter betrug 4,92 kp/cm2. Das Aerosol bestand aus einer
Lösung des neutralisierten Harzes in der durch das Gemisch zu 100,00015 flüssiger Bestandteile gebildeten flüssigen Einzelphase und brauchte vor dem Gebrauch nicht geschüttelt zu werden. Die Treibmittelmenge reichte aus, um den gesamten Inhalt des Behälters auszutreiben.
Beispiel 4
Ein Aerosol-Haarspray der folgenden Zusammensetzung wurde hergestellt:
Bestandteil
Haarsprayharz (wie in Beispiel 1)
2-Amino-2-methyl-l-propanol
Methylenchlorid
Wasser
CAP 40
n-Hexan
2-Methoxyäthanol Äthanol g
1,00 0,09 25,00 10,00 12,00 6,00 4,50 zu 100,00
Das in diesem Beispiel verwendete Haarspray (Luviskol 371) war eine 50%ige Lösung eines Copolymerisats von Vinylacetat (70%) und Vinylpyrrolidon (30%) in iso-Propanol.
Das Mittel wurde durch Zusatz des Luviskol 371 zu iso-Propanol und anschliessenden Zusatz des Methylenchlorids und Wassers hergestellt. Dann war die Arbeitsweise wie in Beispiel 1. Der Druck in dem Aerosolbehälter betrug 2,32 kp/cm2.
Aufgrund der Tatsache, dass das Mittel aus einer Einzelphase bestand, musste der Behälter vor Gebrauch nicht geschüttelt werden. Die Treibmittelmenge reichte aus, um den gesamten Inhalt der Dose auszutreiben.
Beispiel 3
Ein Aerosol-Haarspray der folgenden Zusammensetzung wurde hergestellt:
Das Mittel wurde durch Lösen des Aminomethylpropanols in dem Äthanol, dem das Harz dann zugesetzt wurde, hergestellt. Dieser Lösung wurden das Methylenchlorid, Wasser, Methoxyäthanol und Hexan zugesetzt und das Gemisch dann in einen Aerosolbehälter eingefüllt. Ein Ventil wurde auf den Behälter aufgebördelt und das CAP 40 über das Ventil eingeführt. Der Druck in dem Aerosolbehälter betrug 3,09 kp/cm2. Das Aerosol bestand aus einer Lösung des neutralisierten Harzes in der durch die anderen Bestandteile gebildeten flüssigen Einzelphase und brauchte vor dem Gebrauch nicht geschüttelt zu werden. Die Treibmittelmenge reichte aus, um den gesamten Inhalt des Behälters auszutreiben.
Beispiel 5
Ein Aerosol-Haarfestiger der folgenden Zusammensetzung wurde hergestellt:
50
55
60
Bestandteil
Haarsprayharz (wie in Beispiel 1)
2-Amino-2-methyl-l-propanol
Methylenchlorid g 65
1,00 0,09 25,00
Bestandteil g
Haarfestigerharz 2,0
Methylenchlorid 10,0
Wasser 19,0
Kohlenwasserstoff-T reibmittel (wie in Beispiel 1 ) 7,0
Äthanol 62,0
Das Haarfestigerharz war ein Copolymerisat aus Vinylpyrrolidon (60%) und Vinylacetat (40%).
Das Mittel wurde durch Lösen des Harzes in dem Äthanol, dem dann das Methylenchlorid und das Wasser zugesetzt wurde, hergestellt. Das Gemisch wurde in einen Aerosolbehälter gebracht und ein Ventil aufgebördelt. Das Kohlenwasserstoff-Treibmittel wurde dann über das Ventil eingeführt Der Druck in dem Aerosolbehälter betrug 2,80 kp/cm2. Das Aerosol bestand aus einer Lösung des Haarfestigerharzes in der durch die übrigen Bestandteile gebildeten flüssigen Einzelphase und brauchte folglich vor Gebrauch nicht geschüttelt zu werden.
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4
Die Treibmittelmenge reichte aus, um den gesamten Inhalt des Behälters auszutreiben.
Beispiel 6
Ein Aerosol-Raumspray der folgenden Zusammensetzung wurde hergestellt:
Bestandteil Parfum
Methylenchlorid Wasser
Kohlenwasserstoff-Treibmittel (wie in Beispiel 1) mit Methanol vergällter technischer Alkohol g
0,5io 10,0 15,0 17,0 zu 100,0
15
Das Mittel wurde durch Lösen des Parfums in dem mit Methanol vergällten technischen Alkohol, dem dann das Methylenchlorid und das Wasser zugesetzt wurden, hergestellt. Das Gemisch wurde in einen Aerosolbehälter gebracht und ein Ventil unter Vakuum aufgebördelt. Das Kohlenwasserstoff- 20 Treibmittel wurde dann über das Ventil eingeführt. Der Druck in dem Aerosolbehälter betrug 3,59 kp/cm2.
Das Aerosol bestand aus einer Lösung des Parfums in der durch die anderen Bestandteile gebildeten flüssigen Einzelphase und brauchte vor dem Gebrauch nicht geschüttelt zu 25 werden. Die Treibmittelmenge reichte aus, um den gesamten Inhalt des Behälters auszutreiben.
Beispiel 7
Ein Aerosol-Raumspray der folgenden Zusammensetzung wurde hergestellt:
30
Bestandteil
Kohlenwasserstoff-Treibmittel (wie in Beispiel 1) Wasser
Methylenchlorid
Parfum
Äthanol
15,0 35 8,0 10,0 0,5 66,5
40
Das Mittel wurde durch Lösen des Parfums in dem Äthanol, dem dann das Methylenchlorid und Wasser zugesetzt wurden, hergestellt. Es wurde in einen Aerosolbehälter gebracht, und ein Ventil wurde aufgebördelt. Das Kohlenwasserstoff-Treib-mittel wurde dann über das Ventil eingeführt. Der Druck in 45 dem Aerosolbehälter betrug 2,25 kp/cm2.
Das Aerosol bestand aus einer Lösung des Parfums in der durch die anderen Bestandteile gebildeten flüssigen Einzelphase und brauchte vor Gebrauch nicht geschüttelt zu werden. Die Treibmittelmenge reichte aus, um den gesamten Inhalt des 50 Behälters auszutreiben.
Beispiel 8
Ein Aerosol-Desodorierungsmittel der folgenden Zusam- 55 mensetzung wurde hergestellt:
Bestandteil g
2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenyläther (Irgasan DP300) 0,2 Methylenchlorid 25,0 60
Wasser 10,0
Kohlenwasserstoff-Treibmittel (wie in Beispiel 1) 18,0
mit Methanol vergällter technischer Alkohol zu 100,0
Das Mittel wurde durch Lösen des Bakterizids in dem mit Methanol vergällten technischen Alkohol, dem das Methylenchlorid und Wasser zugesetzt wurden, hergestellt. Das Gemisch Wurde in einen Aerosolbehälter gebracht und ein Ventil unter Vakuum auf den Behälter aufgebördelt, der dann mit dem Kohlenwasserstoff-Treibmittel über das Ventil gefüllt wurde. Der Druck in dem Aerosolbehälter betrug 3,23 kp/cm2.
Das Aerosol bestand aus einer Lösung des Bakterizids in der durch die anderen Bestandteile gebildeten flüssigen Einzelphase und brauchte vor Gebrauch nicht geschüttelt zu werden. Die Treibmittelmenge reichte aus, um den gesamten Inhalt des Behälters auszutreiben.
Beispiel 9
Ein Aerosol-Desodorierungsmittel der folgenden Zusammensetzung wurde hergestellt:
Bestandteil g
2,4,4'-Trichlor-2'-hydroxydiphenyläther(Irgasan DP300) 0,2 Methylenchlorid 25,0
1,1,1-Trichloräthan 5,0
Wasser 5,0
Kohlenwasserstoff-T reibmittel (wie in Beispiel 1 ) 25,0
Äthanol zu 100,0
Das Mittel wurde durch Lösen des Bakterizids in dem Äthanol, dem das Methylenchlorid, Trichloräthan und Wasser zugesetzt wurden, hergestellt. Das Gemisch wurde dann in einen Aerosolbehälter gebracht und ein Ventil wurde auf den Behälter aufgebördelt, der dann mit dem Kohlenwasserstoff-Treibmittel über das Ventil gefüllt wurde. Der Druck in dem Aerosolbehälter betrug 2,95 kp/cm2.
Das Aerosol bestand aus einer Lösung des Bakterizids in der durch die anderen Bestandteile gebildeten flüssigen Einzelphase und brauchte vor Gebrauch nicht geschüttelt zu werden. Die Treibmittelmenge reichte aus, um den gesamten Inhalt des Behälters auszutreiben.
Beispiel 10
Ein schweisshemmendes Aerosol der folgenden Zusammensetzung wurde hergestellt:
Bestandteil g
Aluminiumchlorhydroxid-Propylenglykol-Komplex(Rehydrol)
10,0
Methylenchlorid 10,0
Wasser 10,0
Kohlenwasserstoff-T reibmittel (wie in Beispiel 1 ) 15,0
mit Methanol vergällter technischer Alkohol zu 100,0
Das Mittel wurde durch Lösen des aktiven, schweisshem-menden Mittels in dem mit Methylalkohol vergällten technischen Alkohol und Wasser, dem dann das Methylenchlorid zugesetzt wurde, hergestellt. Das Gemisch wurde dann in einen Aerosolbehälter gebracht und ein Ventil aufgebördelt. Das Kohlenwasserstoff-Treibmittel wurde über das Ventil eingeführt. Der Druck in dem Aerosolbehälter betrug 2,60 kp/cm2.
Das Mittel bestand aus einer Lösung des Aluminiumchlor-hydroxid-Propylenglykol-Komplexes in der durch die anderen Bestandteile des Mittels gebildeten flüssigen Einzelphase und brauchte vor Gebrauch nicht geschüttelt zu werden. Die Treibmittelmenge reichte aus, um den gesamten Inhalt des Behälters auszutreiben.

Claims (4)

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    2
    PATENTANSPRÜCHE
    1. Aerosol, das ein flüssiges Gemisch aus einem Kohlenwasserstoff-Treibmittel, Wasser und einem organischen Lösungsmittel aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das flüssige Gemisch eine einheitliche Phase bildet und zu wenigstens 95 5 Gew.-% aus (a) 5 bis 30 Gew.-% eines Kohlenwasserstoff-Treibmittels, das einen Druck von 1,5 bis 8,5 kp/cm2 bei 25 °C in dem Aerosolbehälter liefert, (b) 5 bis 20 Gew.-% Wasser, (c) 10 bis 40 Gew.-% Methylenchlorid und/oder 1,1,1-Trichloräthan und (d) wenigstens 37 Gew.-% Äthanol, n-Propanol und/oder iso-Propa- io noi besteht.
  2. 2. Aerosol gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch 10 bis 20 Gew.-% des Kohlenwasserstoff-Treibmittels enthält.
  3. 3. Aerosol gemäss Patentanspruch 1, dadurch gekennzeich- 15 net, dass das Gemisch 15 bis 30 Gew.-% Methylenchlorid und/ oder 1,1,1-Trichloräthan enthält.
  4. 4. Aerosol gemäss einem der Patentansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet, dass das Gemisch 37 bis 70 Gew.-% Äthanol, n-Propanol und/oder iso-Propanol enthält. 20
    30
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