**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.
PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung für den Schusseintrag an einer schützenlosen Webmaschine, mit einem in wecheselndem Drehsinn angetriebenen Bandrad, einem ein Eintragsorgan tragenden biegsamen Eintragsband, welchem unter Auf- und Abwik keln am Umfang des Bandrades eine oszillierende Bewegung quer zu den Kettfäden erteilt wird, und mit einem Führungsorgan zur Verhinderung des Abhebens des Eintragsbandes vom Umfang des Bandrades, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsorgan durch ein biegsames, synchron mit dem Eintragsband (4) oszillierend bewegbares und von aussen unter einer Vorspannung am Eintragsband anliegendes Element(l4, 17) gebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsorgan durch einen an entlang des Umfanges des Bandrades (3) angeordneten drehbaren Rollen (13) geführten, endlosen Riemen (14) gebildet ist, dessen eines Trum zwischen der dem Bandrad zugewandten Seite der Rollen und dem Eintragsband (4) und dessen anderes Trum an der dem Bandrad abgewandten Seite der Rollen verläuft.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Rollen (13) verstell- und justierbar angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (13) achsparallel mit dem Bandrad (3) montiert sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen (13) an ihrem Umfang leicht bombiert sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen (14) schmäler ist als das Eintragsband (4).
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen (14) aus einem Kernmaterial mit kleiner spezifischer Dehnung und aus einer Ummantelung dieses Kernmaterials besteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kernmaterial durch eine vorzugsweise endlos gewickelte, aromatische Polyamidfaser und die Ummantelung durch Polyurethan gebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Riemen (14) einen Grossteil, vorzugsweise etwa drei Viertel des Umfangs des Bandrades (3) umschliesst, und dass entlang des nicht vom Riemen umschlossenen Teils des Bandradumfanges starre Elemente (16) angeordnet sind, entlang welchen das Eintragsband (4) gleitet.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die starren Elemente (16) entlang desjenigen Bereichs des Bandradumfanges angeordnet sind, entlang welchem das Eintragsband (4) eine relativ geringe Geschwindigkeit aufweist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsorgan durch ein den Umfang des Bandrades (3) mit Ausnahme desjenigen Bereichs, in welchem das Eintragsband (4) vom Bandrad weg bzw. auf dieses zuläuft, umschliessendes, endloses Seil (17) gebildet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Seil (17) in dem genannten Bereich aus der Ebene des Bandrades (3) seitlich ausgelenkt ist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslenkung des Seiles (17) durch zwei im Abstand entlang des Umfangs des Bandrades (3) angeordnete, mit ihrer Ebene senkrecht zur Bandradebene liegende Führungsrollen (18, 20) und eine zwischen den Führungsrollen unter einem spitzen Winkel zur Bandradebene geneigt angeordnete Auslenkrolle (19) erfolgt.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Eintragsband (4) an seiner Aussenseite entlang seiner Längsachse (M) mit einer Führung für das Seil (17) versehen ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung durch eine rillenförmige Vertiefung oder durch beidseits der Längsachse (M) angeordnete Erhebungen, vorzugsweise durch die Köpfe von Nieten gebildet ist.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für den Schusseintrag an einer schützenlosen Webmaschine, mit einem in wechselndem Drehsinn angetriebenen Bandrad, einem ein Eintragsorgan tragenden, biegsamen Eintragsband, welchem unter Auf- und Abwickeln am Umfang des Bandrades eine oszillierende Bewegung quer zu den Kettfäden erteilt wird, und einem Führungsorgan zur Verhinderung des Abhebens des Eintragsbandes vom Umfang des Bandrades.
Bei einer aus der US-Patentschrift Nr. 4 010 776 bekannten Vorrichtung dieser Art sind mehrere Führungsorgane vorgesehen, welche durch an ihrem einen Ende abgebogene, blattfederartige, das Eintragsband an ihrem abgebogenen Ende übergreifende, Elemente gebildet sind. Diese Elemente sind an ihrem anderen Ende am Bandrad befestigt. Im Bereich des Bandradumfangs sind ortsfest keilförmige Steuerorgane angeordnet, gegen welche die Führungsorgane auflaufen und dadurch vom Bandrad weggespreizt werden.
Bei dieser bekannten Vorrichtung kommt es infolge des schleifenden Kontakts zwischen Führungs- und Steuerorganen zu einer sehr starken Beanspruchung und Abnützung zumindest der Steuerorgane und zu einer beträchtlichen Wärmeentwicklung. Ausserdem stellen Führungs- und Steuerorgane eine zusätzliche und beträchtliche Lärmquelle an der Webmaschine dar. Alle diese nachteiligen Eigenschaften der bekannten Vorrichtung werden noch dadurch verstärkt, ja sogar vervielfacht, dass die Steuerorgane im Bereich des Bandradumfangs, also in einem Bereich maximaler Relativgeschwindigkeit zwischen Führungs- und Steuerorganen angeordnet sind.
Bei einer aus der US-Patentschrift Nr. 2 123 bekannten weiteren Vorrichtung der eingangs erwähnten Art sind die Führungsorgane durch entlang des Umfangs des Bandrades gelagerten Rollen gebildet, welche von aussen gegen das Eintragsband drücken. Diese Rollen haben sich zwar bei niedrigen Eintragsgeschwindigkeiten gut bewährt, bei den heute angestrebten hohen Eintragsgeschwindigkeiten erwärmen sie sich jedoch sehr stark und sind einem grossen Verschleiss unterworfen. Ausserdem stellen die Rollen eine beträchtliche Lärmquelle dar und nützen auch das Eintragsband stark ab.
Durch die Erfindung soll eine Vorrichtung der eingangs genannten Art geschaffen werden, bei welcher der Verschleiss der bekannten Führungsorgane sowie die entstehenende Wärme und der zusätzliche Lärm auf ein Minimum reduziert werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das Führungsorgan durch ein biegsames, synchron mit dem Eintragsband oszillierend bewegbares und von aussen unter einer Vorspannung am Eintragsband anliegenden Element gebildet ist.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und der Figuren der Zeichnung näher erläutert; in der letzteren zeigen:
Fig. 1 eine schematische Vorderansicht der zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile einer Band
greiferwebmaschine, welche mit einem ersten Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Führungsorganes für das Eintragsband ausgerüstet ist,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Führungsorganes, und
Fig. 3 eine schematische Ansicht in Richtung des Pfeils III von Fig. 2.
Fig. 1 zeigt einen schematischen Ausschnitt aus einer Bandgreiferwebmaschine bekannter Bauart, bei welcher am Maschinenrahmen 1 an der linken und an der rechten Seite je eine Grundplatte 2 zur Halterung eines mit einem abnehmbaren Deckel (nicht dargestellt) abgedeckten Bandrades 3 abgestützt ist. In der Figur ist lediglich das zum rechten Bandrad spiegelbildliche linke Bandrad 3 dargestellt, sein Deckel ist abgenommen. Die Schussfäden sind in Form eines Grossvorrats seitlich der Webmaschine angeordnet (nicht dargestellt) und werden einem ersten Eintragskopf angeboten, welcher am einen Ende eines auf dem Radkranz des rechten Bandrades aufliegenden und an seinem anderen Ende mit dem Radkranz verbundenen flexiblen Eintragsbandes befestigt ist.
Auf dem linken Bandrad 3 ist in gleicher Weise ein flexibles Eintragsband 4 befestigt, an dessen freiem Ende ein zweiter Eintragskopf 5 montiert ist und welches an seinem anderen Ende durch ein Element 6 am Bandrad 3 befestigt ist. Die Bandräder werden oszillierend und gegenläufig angetrieben, wodurch die beiden Eintragsköpfe ständig bis in die Mitte des nicht dargestellten Webfaches transportiert und anschliessend wieder aus dem Webfach herausgezogen werden. In der Webfachmitte erfolgt die Schussfadenübergabe vom ersten auf den zweiten Eintragskopf 5, anschliessend wird der Schussfaden durch den zweiten Eintragskopf 5 von der Mitte des Webfachs weg in die zweite Fachhälfte eingetragen. Nach erfolgtem Eintrag wird der Schussfaden durch ein auf der Lade 7 befestigtes Webblatt 8 angeschlagen.
Infolge der festen Verbindung zwischen dem Bandrad 3 und dem Eintragsband 4 durch das Element 6 wird das Eintragsband 4 beim Aufwickeln gezogen und beim Abwickeln gestossen. Da das Eintragsband 3 durch das Stossen beim Abwickeln vom Umfang des Bandrades 3 weg nach aussen gedrückt wird, ist im Bereich des Umfangs des Bandrades 3 ein Führungsorgan zur Verhinderung des Abhebens des Eintragsbandes 4 vom Bandrand 3 vorgesehen. Dieses Führungsorgan wird weiter unten näher beschrieben. Zwischen dem Bandrad 3 und dem Webfach ist eine Bandführung 9 angeordnet.
Das Bandrad 3 ist von bekannter Bauart und besteht vorzugsweise aus einer Nabe 10 und aus einem mittig auf der Nabe 10 angeordneten Radkörper 11 aus einem geeigneten Material, welcher zur Reduktion seiner Masse mit kreisförmig angeordneten Bohrungen 12 vorgesehen ist. Ein Bandrad dieser Art ist beispielsweise in der US-Patentschrift Nr. 3 987 822 beschrieben.
Das Führungsorgan zur Verhinderung des Abhebens des Eintragsbandes 4 vom Bandrad 3 ist gemäss Fig. 1 durch einen um Rollen 13 geführten endlosen Riemen 14 gebildet.
Die Rollen 13 sind auf an der Grundplatte 2 montierten plattenförmigen Rollenträgern 15 frei drehbar gelagert und weisen einen leicht bombierten Umfang auf. Es sind darstellungsgemäss fünf Rollen 13 vorgesehen, welche so über den Umfang des Bandrades 3 verteilt sind, dass der Riemen 14 etwa 280C des Bandradumfanges umschliesst. Der Riemen 14 liegt an der Aussenseite des Eintragsbandes 4 an und drückt dieses gegen den Umfang des Bandrades 3.
Bei der oszillierenden Bewegung des Bandrades 3 und des Eintragsbandes 4 wird der Riemen 14 durch das letztere mitgenommen und führt ebenfalls eine oszillierende Bewegung aus. Da es bei dieser zu keiner Relativbewegung zwischen Eintragsband 4 und Riemen 14 kommt, tritt praktisch keine Erwärmung des Riemens 14 auf und Riemen 14 und Eintragsband 4 werden maximal geschont. Infolge der geringen Masse des Riemens 14 und der Rollen 13 brauchen keine zusätzlichen grossen Trägheitsmomente überwunden zu werden, was für die Auslegung des Antriebs des Bandrades 3 äusserst günstig ist. Auch was die Lärmbelastung anbelangt, ist die Verwendung des Riemens 14 äusserst günstig, da die Rollen 13 und der Riemen 14 praktisch keinen zusätzlichen Lärm verursachen.
Da einerseits die Spannung des Riemens 14 von wesentlicher Bedeutung für das einwandfreie Funktionieren der Anordnung ist und da anderseits mit gewissen Längendifferenzen zwischen einzelnen Riemen 14 gerechnet werden muss, ist es zweckmässig, zumindest eine der Rollen 13 federnd und justierbar zu lagern. Dafür wählt man eine der beiden Endrollen 13, um welche der Riemen 14 umgelenkt ist, vorzugsweise die in der Figur am weitesten rechts angeordnete Rolle. Die restlichen Rollen 13 sind fest montiert.
Damit das Element 6, mit welchem das Eintragsband 4 am Bandrad 3 befestigt ist, den Riemen 14 nicht beschädigt, wird ein Element 6 der in der DE-Offenlegungsschrift 2730777 beschriebenen Art verwendet, welches das Eintragsband 4 an dessen Rädern umfasst und festklemmt und den Raum zwischen den Rändern weitgehend freilässt. In diesem Fall ist die Breite des Riemens 14 etwas kleiner als der freie Zwischenraum zwischen den festgeklemmten Längsrändern des Eintragsbandes 4.
Der Riemen 14 besteht aus einem Material mit kleiner spezifischer Dehnung. Als gut geeignet hat sich ein Riemen erwiesen, welcher aus einer mit Polyurethan ummantelten, endlos gewickelten aromatischen Polyamidfaser, beispielsweise aus Kevlar der Fa. Du Pont besteht.
Da der Riemen 14 nicht ohne Schwierigkeiten seitlich ausgelenkt werden kann, stösst es auf Schwierigkeiten, den Riemen 14 so anzuordnen, dass er den gesamten Umfang des Bandrades 3 umgibt. Aus diesem Grund steht bei alleiniger Verwendung des Riemens 14 als Führungsorgan nicht die gesamte Länge des Umfangs des Bandrades 3 als Hub für den Eintragskopf 5 zur Verfügung. Wenn man bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel von einem Bandraddurchmesser von 70 cm ausgeht, würde sich bei Verwendung eines Riemens 14, welcher etwa 280O des Bandradumfangs umgibt, ein Hub von etwa 170 cm und dementsprechend eine Maschinenbreite von etwa 320 cm ergeben. Wenn der gesamte theoretisch mögliche Hub von etwa 420 cm ausgenützt werden soll, müssen zusätzlich zum Riemen 14 noch andere Führungsmittel für das Eintragsband 4 vorgesehen werden.
Diese Führungsmittel sind gemäss Fig. 1 durch zwei sogenannte Bandschuhe 16 gebildet, das sind ortsfeste mechanische Elemente, entlang denen das Eintragsband 4 geleitet. Da die Bandschuhe 16 in einem Bereich angeordnet sind, in welchem das Eintragsband 4 noch oder wieder eine geringe Geschwindigkeit aufweist, ergeben sich aus deren Verwendung keine störenden Einflüsse. Wie Fig. 1 weiter zu entnehmen ist, könnte unmittelbar unter der Führung 9 noch eine weitere Rolle 13 angeordnet werden, so dass dann einerseits bei alleiniger Verwendung des Riemens 14 ohne Bandschuhe 16 beinahe der gesamte theoretisch mögliche Hub zur Verfügung stünde oder anderseits dieser maximale Hub mit bloss einem halben Bandschuh 16 erreicht werden könnte.
Bei dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel, welches das linke Bandrad bzw. eine Draufsicht auf dieses zeigt, ist das Führungsorgan für das Eintragsband 4 durch ein endloses Seil 17 gebildet. Da ein Seil nicht so stark abgebogen werden kann wie ein Riemen, wird das Seil 17 um das ganze Bandrad 3 herumgeführt. Dabei muss aber derjenige Bereich des Umfangs des Bandrades 3, in welchem das Eintragsband 4 tangential von diesem weg bzw. auf diesen zuläuft, vom Seil 17 frei sein. Dies wird dadurch erreicht, dass das Seil 17 in diesem Bereich aus der Ebene des Bandrades 3 heraus- und anschliessend wieder in die Bandradebene hineingeführt wird.
Darstellungsgemäss ist in Laufrichtung des Eintragsbandes 4 bei dessen Abwickeln vom Bandrad 3 kurz nach dem Punkt, an welchem das Eintragsband 4 tangential vom Bandrad 3 wegläuft, eine erste Führungsrolle 18 angeordnet, von welcher das Seil 17 aus der Ebene des Bandrades 3 zu einer schräg zur Bandradebene liegenden Auslenkrolle 19 geführt ist. Von der Auslenkrolle 19 läuft das Seil 17 über eine zweite Führungsrolle 20 wieder in die Ebene des Bandrades 3 und gelangt wieder in Kontakt mit dem Eintragsband 4.
Die erste und die zweite Führungsrolle 18 bzw. 20 liegen je senkrecht zur Ebene des Bandrades 3 und führen das Seil 17 in der Mittelachse M des Eintragsbandes 4. Die Auslenkrolle 19 liegt in einer Ebene, welche bezogen auf Fig. 2 vom Bandrad 3 weg von der Zeichenebene schräg nach vorne läuft. Die Führungsrollen 18 und 20 und die Auslenkrolle 19 sind an ihrem Umfang je mit einer Führungsnut für das Seil 17 versehen.
Entlang desjenigen Bereichs des Umfangs des Bandrades 3, in welchem das Seil 17 nicht in Kontakt mit dem Eintragsband 4 ist, sind analog zu Fig. 1 zwei Bandschuhe 16 angeordnet. Der in Fig. 2 untere Bandschuh ist an seinem unteren Ende mit einem Schlitz für den Durchtritt des Seiles 17 versehen. Um zu gewährleisten, dass das Seil 17 vom Eintragband 4 nicht seitlich abrutschen kann, kann das Eintragsband 4 an seiner Aussenseite mit Führungsmitteln für das Seil 17 versehen sein. Diese Führungsmittel können beispielsweise durch eine durchgehende Vertiefung im Eintragsband 4 entlang von dessen Mittelachse M oder durch beidseits der Mittelachse in Abständen angeordnete Erhebungen, beispielsweise durch die Köpfe von Nieten gebildet sein.
Das Führungsorgan für das Eintragsband 4 könnte anstatt durch einen endlosen Riemen 14 (Fig. 1) oder ein endloses Seil (Fig. 2) auch durch einen endlichen Riemen bzw. ein endliches Seil gebildet sein. Im Fall der Verwendung eines endlichen Riemens würde dessen eines Ende zusammen mit dem Eintragsband 4 durch das Element 6 am Bandrad 3 befestigt.
Oberhalb des Bandrades 3, beispielsweise an der Stelle, an der in Fig. 1 die oberste Rolle 13 angeordnet ist, wäre eine Aufwickelrolle für den endlichen Riemen montiert, an deren Umfang das andere Ende des Riemens befestigt wäre. Die Aufwicklungrolle müsste motorisch angetrieben sein und wäre zu diesem Zweck mit dem Antrieb des Bandrades 3 über ein Getriebe verbunden. Da sich der Durchmesser der Aufwickelrolle beim Auf- und Abwickeln des Riemens ständig ändern würde, müsste einerseits die Aufwickelrolle federnd gelagert und infolge der ständig zu- oder abnehmenden Umfangsgeschwindigkeit der Aufwickelrolle müsste anderseits das Getriebe ein in der einen Drehrichtung ab- bzw. in der anderen Drehrichtung zunehmendes Übersetzungsverhältnis aufweisen.
Bei Verwendung eines endlichen Seiles würde die Vorrichtung ähnlich aussehen. Hier würde aber am Ort der Aufwikkelrolle eine senkrecht zur Bandradebene liegende Umlenkrolle angeordnet sein, von welcher das Seil auf eine mit ihrer Längsachse parallel zur Achse des Bandrades 3 liegende Aufwickeltrommel umgelenkt würde. Die Aufwickeltrommel wäre mit dem Antrieb des Bandrades über ein Getriebe verbunden. Falls die Aufwickeltrommel mit dem Seil nur einlagig bewickelt würde, könnte dieses Getriebe ein festes Übersetzungsverhältnis aufweisen, wenn gleichzeitig Mittel vorgesehen wären, um die Aufwickeltrommel beim Auf- und Abwickeln des Seiles in ihrer Längsachse relativ zur Umlenkrolle zu verschieben.