CH631703A5 - Verfahren zur herstellung von pyrrolidinverbindungen. - Google Patents

Verfahren zur herstellung von pyrrolidinverbindungen. Download PDF

Info

Publication number
CH631703A5
CH631703A5 CH145678A CH145678A CH631703A5 CH 631703 A5 CH631703 A5 CH 631703A5 CH 145678 A CH145678 A CH 145678A CH 145678 A CH145678 A CH 145678A CH 631703 A5 CH631703 A5 CH 631703A5
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
formula
mixture
compounds
hydroxypyrrolidin
ethyl
Prior art date
Application number
CH145678A
Other languages
English (en)
Inventor
Riccardo Monguzzi
Giorgio Pifferi
Original Assignee
Isf Spa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Isf Spa filed Critical Isf Spa
Publication of CH631703A5 publication Critical patent/CH631703A5/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D207/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom
    • C07D207/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D207/18Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member
    • C07D207/22Heterocyclic compounds containing five-membered rings not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom with only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom having one double bond between ring members or between a ring member and a non-ring member with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D207/24Oxygen or sulfur atoms
    • C07D207/262-Pyrrolidones
    • C07D207/2732-Pyrrolidones with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to other ring carbon atoms
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61PSPECIFIC THERAPEUTIC ACTIVITY OF CHEMICAL COMPOUNDS OR MEDICINAL PREPARATIONS
    • A61P25/00Drugs for disorders of the nervous system

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Pharmacology & Pharmacy (AREA)
  • Neurosurgery (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Neurology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Pyrrole Compounds (AREA)
  • Hydrogenated Pyridines (AREA)

Description

631703
2
PATENTANSPRÜCHE Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein neues Ver-
1. Verfahren zur Herstellung von Pyrrolidinverbindungen fahren zur Herstellung von Pyrrolidinverbindungen der Forder Formel mei
HO
T ~ R
i / I
(cu2)n~c°<
2
(I)
10
H0> 1
ta,
T ~ R i y i
(CH„) -CON^
2 n
2
(I)
worin n 1, 2 oder 3, Rx und R2, die gleich oder verschieden sind, Wasserstoff oder Alkyl mit bis zu 3 C-Atomen bedeuten und der Stern das Asymmetriezentrum des Moleküls darstellt, entweder als separate Enantiomere oder als ein Gemisch solcher Enantiomere, dadurch gekennzeichnet, dass man y-Ami-no-ß-hydroxybuttersäure, entweder als separates Enantiomer oder als Gemisch von Enantiomeren unter wasserfreien Bedingungen mit einem Silylierungsmittel zur Reaktion bringt, das erhaltene Produkt in Gegenwart eines entsprechenden Säureakzeptors mit einem Halogenderivat eines Esters einer aliphatischen Säure der Formel Hal(CH2)nCOOR, worin Hai Brom, Chlor oder Jod und R Alkyl mit bis zu 4 C-Atomen oder einen Trichlorphenyl-, Nitrophenyl- oder Trichloräthyl-rest bedeuten, zur Reaktion bringt und zu einem Silylderivat der Formel
R\
R'—^SiO
"BS
"ri
I
(III)
(CH^-COOR
worin R' Methyl oder Äthyl bedeutet,
cyclisiertund dieses zum entsprechenden 4-Hydroxyderivat hydrolysiert, das man dann mit Ammoniak oder einem mono-oder disubstituierten Amin der Formel Rt. NH. R2, worin Ri und Ra die genannte Bedeutung mit der Massgabe haben, dass nicht beide Wasserstoff sein können, zur Reaktion bringt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Säureakzeptor ein basisches Ionenaustauscherharz, ein Olefinoxid oder Magnesium- oder Calciumoxid verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Silylierungsmittel Hexamethyldisilazan, Bis--(trimethylsilyl)-harnstoff oder -acetamid verwendet.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass man das Silylierungsmittel zusammen mit einem geringen Mengenanteil Trimethylchlorsilan zum Einsatz bringt.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass man die Silylierung in einem niedrigsiedenden, inerten, aprotischen Lösungsmittel oder in einem Gemisch solcher Lösungsmittel ausführt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Gemisch von Acetonitril mit Methylenchlorid oder Chloroform verwendet.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Silylierung mit einem Überschuss an Silylierungsmittel bei der Siedetemperatur des verwendeten Lösungsmittels oder Lösungsmittelgemischs ausführt.
8. Nach dem Verfahren gemäss Anspruch 1 hergestellte Pyrrolidinverbindungen.
worin n 1, 2 oder 3, Rx und R2, die gleich oder verschieden sind, Wasserstoff oder Alkyl mit bis zu 3 C-Atomen bedeu-is ten und der Stern das Asymmetriezentrum des Moleküls darstellt, entweder als separate Enantiomere oder als ein Gemisch solcher Enantiomere.
Die Verbindungen der Formel I zeigen sowohl in raze-mischer wie auch in optisch aktiver Form eine interessante 20 Wirkung auf das zentrale Nervensystem und fallen in eine breitere Klasse von Verbindungen, die im CH Patent 624 935 beschrieben sind. Das dort beschriebene Verfahren zur Herstellung derartiger Verbindungen umfasst mehrere Verfahrensschritte, ausgehend von Verbindungen, deren Herstellung 25 komplex ist.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, das im Vergleich zu dem vorstehend genannten Verfahren die Herstellung in einer geringeren Anzahl von Verfahrensschritten und unter Verwendung von einfachen 30 und zweckmässigen Ausgangsmaterialien ermöglicht.
Erfindungsgemäss werden Verbindungen der Formel I hergestellt, indem man y-Amino-ß-hydroxybuttersäure, entweder als separates Enantiomer oder als Gemisch von Enantiomeren unter wasserfreien Bedingungen mit einem Sily-35 lierungsmittel zur Reaktion bringt, das erhaltene Produkt in Gegenwart eines entsprechenden Säureakzeptors mit einem Halogenderivat eines Esters einer aliphatischen Säure der Formel HaI(CH2)nCOOR, worin Hai Brom, Chlor oder Jod und R Alkyl mit bis zu 4 C-Atomen oder einen Trichlorphenyl-, 40 Nitrophenyl- oder Trichloräthylrest bedeuten, zur Reaktion bringt und zu einem Silylderivat der Formel
45
50
iSiOv,
rx
I
(CH_) -COOR 2 n
(HD
worin R' Methyl oder Äthyl bedeutet,
cyclisiert und dieses zum entsprechenden 4-Hydroxyderivat hydrolysiert, das man dann mit Ammoniak oder einem mono-oder disubstituierten Amin der Formel Rx. NH » R2, worin 55 Rx und R2 die genannte Bedeutung mit der Massgabe haben, dass nicht beide Wasserstoff sein können, zur Reaktion bringt.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann durch das nachfolgende Reaktionsschema dargestellt werden:
60
65
H_N-CH_-CH-CH_-COOH t À | 2
OH
(IV)
Silylierung,
*
3
631703
Säureakzeptor/A R '
3) \ I
Hal(CH2)nCOOR R -SlOs.
ÇXo
(ÌH_) -COOR â n
(III)
Hydrolyse HO>^
b) > F~1
N^O I
(CH0) -COOR £ n
(II)
Aminolvse jjq ^
ITX
N'^O
I / 1
(CHo) „-CON<^ 2 n \
2
(I)
Die Verfahrensschritte a) und b) im vorstehenden Reaktionsschema können ohne Abtrennung der Zwischenverbindung der Formel III ausgeführt werden und ergeben gute Ausbeuten.
Als Akzeptor für die im Verfahrensschritt a) gebildete Halogenwasserstoffsäure können basische Ionenaustauscherharze, beispielsweise IRA 68, oder Olefinoxide, beispielsweise Propylenoxid, oder Magnesium- oder Calciumoxide, verwendet werden.
Als Silylierungsmittel kann beispielsweise Hexamethyl-disilazan, Bis-(trimethylsiIyl)-harnstoff oder -acetamid verwendet werden, wobei es in der Praxis bevorzugt wird, das Silylierungsmittel zusammen mit einem geringen Mengenanteil Trimethylchlorsilan einzusetzen.
Im erfindungsgemässen Verfahren kann die Y-Amino-ß--hydroxybuttersäure der Formel IV in Form eines separaten Enantiomers oder in Form eines Gemischs solcher Enantiomere verwendet werden und wird unter wasserfreien Bedingungen, vorzugsweise in einem niedrigsiedenden, inerten, apro-tischen Lösungsmittel oder insbesondere in einem Gemisch solcher Lösungsmittel, beispielsweise einem Gemisch von Acetonitril mit Methylenchlorid oder Chloroform, bevorzugt mit einem Überschuss an Silylierungsmittel bei der Siedetemperatur des Lösungsmittels und das erhaltene Silylderivat in Gegenwart des Säureakzeptors mit dem Halogenderivat zur Reaktion gebracht, wobei das Reaktionsgemisch zweckmässig auf 30-80°C erwärmt wird. Das Silylderivat der Formel III kann zum entsprechenden O-Hydroxyderivat der Formel II hydrolysiert werden, das durch Reaktion mit konzentriertem Ammoniak oder einem mono- oder disubstituierten Amin der angegebenen Formel zu der erwünschten Verbindung der Formel I umgesetzt werden kann. Zur Erzielung von unsubstituierten Amiden kann das Silylderivat der Formel III direkt ohne vorhergehende Hydrolyse in Lösung mit Ammoniak zur Reaktion gebracht werden.
Verbindungen der Formeln I und II können auf bekannte Art zu den entsprechenden O-Acylderivaten acyliert werden. Besonders bevorzugt werden Derivate mit Essig-, Propion-, Butter-, Valerian-, Capron-, Malon-, Bernstein-, Benzoe- und ähnlichen Säuren.
Beispiel 1
28 ml Hexamethyldisilazan und 3 Tropfen Trimethylchlorsilan werden zu 10 g Y-Amino-ß-hydroxybuttersäure in 100 ml wasserfreiem Acetonitril gegeben, und das Reaktionsgemisch wird unter Rückflusskühlung in einem Stickstoffstrom bis zu klarer Lösung erhitzt. Das erhaltene Gemisch wird auf Zimmertemperatur abgekühlt und mit 50 ml Propylenoxid und danach tropfenweise mit 9,4 ml Äthyl-brom-acetat versetzt. Das Reaktionsgemisch wird dann während 15 h bei Rückflusstemperatur gehalten, auf Zimmertemperatur abgekühlt und dann unter vermindertem Druck zur Trok-kene verdampft. Der erhaltene Rückstand, der rohes 2-(4--TrimethyI-silyloxypyrrolidin-2-on-1 -yl)-äthylacetat enthält, wird unter Verwendung von Äthylacetat als Eluierungsmittel durch Chromatographie auf einer Silicagelsäule abgetrennt. Es werden 8 g 2-(4-Hydroxypyrrolidin-2-on-l-yl)-äthylacetat in Form eines farblosen Öls mit einem Siedepunkt von 180°C bei 0,8 mm Hg erhalten.
Beispiel 2
Eine Lösung von 7,1 g des gemäss Beispiel 1 erhaltenen 2-(4-Hydroxypyrrolidin-2-on-l-yl)-äthylacetats in 7,1 ml wäss-riger Ammoniumhydroxidlösung mit d25 0,90 wird während 15h bei Zimmertemperatur gerührt. Dann wird das Reaktionsgemisch mit 40 ml Aceton verdünnt und das Rühren bei Zimmertemperatur bis zur Verfestigung der gummiartigen Ausfällung zu weissen Kristallen fortgesetzt. Nach Abnut-schen und Trocknen werden 5,1 g 2-(4-Hydroxypyrrolidin-2--on-l-yl)-acetamid mit Schmelzpunkt 160-162°C, Rf 0,32 auf Silicagel mit einem volumenmässigen 4:1-Gemisch von Acetonitril und Wasser als Eluierungsmittel erhalten.
Beispiel 3
Nach dem vorstehend beschriebenen Verfahren unter Verwendung von R(—)-r-Amino-ß-hydroxybuttersäure werden nacheinander R(+)-2-(4-Hydroxypyrrolidin-2-on-l-yl)--äthylacetat mit Siedepunkt 179°C bei 0,8 mm Hg und danach R(+)-2-(4-Hydroxypyrrolidin-2-on-l-yl)-acetamid mit Siedepunkt 135-136°C, [a]D25 =36,2°, Wasser c = 1 erhalten.
Beispiel 4
Nach dem vorstehend beschriebenen Vorgehen und unter Verwendung von Äthyl-3-brompropionat anstelle von Äthyl-bromacetat wird zuerst 3-(4-Hydroxypyrrolidin-2-on-l-yl)--äthylpropionat mit Siedepunkt unter Zersetzung von 190°C bei 0.8 mm Hg und dann 3-(4-Hydroxypyrrolidin-2-on-l-yl)--propionamid mit Schmelzpunkt 99-100°C erhalten.
Beispiel 5
Eine Lösung von 2 g gemäss Beispiel 1 hergestelltem 2-(4-Hydroxypyrrolidin-2-on-l-yl)-äthylacetat in 20 ml wasserfreiem Pyridin wird mit 0,9 ml Acetylchlorid versetzt und das Reaktionsgemisch über Nacht bei Zimmertemperatur gerührt und dann in ein Gemisch von 50 ml Wasser und 14 ml Schwefelsäure konz. gegossen. Das erhaltene Gemisch wird mit Äthylacetat extrahiert, die organischen Phasen werden vereinigt, mit einer gesättigten wässrigen Lösung von Ammoniumsulfat gewaschen, getrocknet und zur Trockene eingedampft. Der Rückstand wird unter Verwendung von Di-
5
10
15
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
631703
4
äthyläiher als Eluierungsmittel über Silicagel chromatogra-phiert, wobei 2 g 2-(4-Acetoxy-pyrrolidin-2-on-l-yl)-äthyl-acetat mit Siedepunkt 158°C bei 0,1 mm Hg, Rf 0,36 über Silicagel mit Äthylacetat als Eluierungsmittel, erhalten werden.
Beispiel 6
Nach dem in Beispiel 1 beschriebenen Vorgehen, jedoch unter Verwendung von Trichlorphenyl-bromacetat anstelle von Äthylbromacetat, wird 2-(4-Hydroxypyrrolidin-2-on-l-yl)--trichlorphenylacetat erhalten, wovon 5 g in 100 ml Methanol gelöst werden, die Lösung auf 0°C gekühlt und dann mit 10 ml Äthylamin versetzt wird. Das Reaktionsgemisch wird während 48 h bei Zimmertemperatur stehen gelassen, zur Trockene verdampft und der Rückstand chromatographiert, wobei 0,4 g N-Äthyl-2-(4-hydroxypyrrolidin-2-on-l-yl)-acet-amid mit Schmelzpunkt 84-86°C und Rf 0,23 über Silicagel mit Äthylacetat als Eluierungsmittel erhalten wird.
Die Verbindungen der Formel I zeigen eine interessante Wirkung auf das Erinnerungsvermögen, die hauptsächlich unter Verwendung von Piracetam als Vergleichs Verbindung, die den Verbindungen der Formel I in bezug auf chemische Struktur und pharmakologisches Verhalten am nächsten steht, abgeklärt wurde.
Die Abklärung erfolgte nach der in J. Pharmacol. (Paris) 1972, 3, S. 17-30 beschriebenen Methode, wobei Versuchstiere am Eingang eines Labyrinths, das bis zu einer Höhe von 24 cm mit Wasser von 15°C gefüllt war, hineingeworfen wurden und den Ausgang finden mussten. Eine am Eingang des Labyrinths angebrachte Lampe half den Versuchstieren zum Aufspüren der richtigen Richtung. Im Inneren des Labyrinths befindet sich eine Anzahl von Räumen, die von den Versuchstieren gemieden werden sollten, und der Ausgang ist durch einen rechteckigen Gitterrost aus Metall gebildet, der vom Boden des Labyrinths in einem Winkel von 45°
nach oben verläuft.
Als Versuchstiere wurden «Wistar»-Ratten mit einem Gewicht von 160-170 g verwendet, beim Eingang des Labyrinths eingeworfen und mussten den Ausgang aus dem Wasser über den ansteigenden Gitterrost finden. Nach, ihrem Austritt aus dem Labyrinth wurden die Ratten während 1 h in der Wärme unter einer IR-Lampe getrocknet und bis zu ihrem weiteren Einsatz im Labyrinth in ihrem Aufenthaltskäfig ge-5 halten. Die zu beurteilenden Verbindungen, eine Kochsalzlösung als Blindversuch und die Vergleichsverbindung Piracetam wurden 30 min vor und 1 h nach jedem der beiden täglichen Versuche, die um 10.00 und um 16.00 erfolgten, verabreicht. Ausgezeichnet wurde bei jedem Versuch die An-10 zahl Fehler und die Zeitdauer bis zum Erreichen des Ausgangs aus dem Labyrinth. Es zeigte sich, dass die mit Verbindungen der Formel I behandelten Ratten bedeutend schneller lernten als die mit der Kochsalzlösung im Blindversuch und mit der Vergleichs Verbindung Piracetam behandelten 15 Ratten.
In der nachstehenden Tabelle sind die durchschnittlichen + S.E.-Werte angeführt, die in jedem Versuch mit der repräsentativsten Verbindung der Formel I, im Blindversuch und im Vergleichsversuch erzielt wurden.
20 Aus den Versuchen geht hervor, dass 2-(4-Hydroxypyrroli-din-2-on-l-yl)-acetamid bei einer Dosis von 10 mg/kg per os (os) gleiche Wirkung zeigt wie Piracetam bei einer Dosierung von 30 mg/kg intraperitoneal (ip), während es bei gleicher Dosierung von 10 mg/kg intraperitoneal sogar eine höhere 25 Wirkung aufweist als Piracetam bei der Dosierung von 30 mg/kg.
Des weiteren zeigen die Verbindungen der Formel I keine hypotensive, tranquilisierende, muskelentspannende und krampfhemmende Wirkung. Bei einer Dosierung von 200 30 mg/kg und intravenöser (iv) Anwendung auf eine anästheti-sierte Katze zeigt 2-(4-Hydroxypyrrolidin-2-on-l-yl)-acetamid keine Wirkung auf den arteriellen Blutdruck und bei gleicher Dosierung keine Wirkung auf mono- und polysynaptische Reflexe, während es bei einer Dosierung von 500 mg/kg 35 intraperitoneal in Anwendung auf Mäuse keine Wirkung auf den Körpertonus und die spontane Beweglichkeit zeigt.
Die Verbindungen der Formel I haben eine verbessernde Wirkung auf die Lernfähigkeit und zeigen Schutzwirkung gegen die Einflüsse einer Überdosis von Barbituraten auf das 40 Elektroenzephalogramm (EEG) und gegen die verminderte Leistung nach einer Hirnschädigung, wie zerebrales Ödem.
Anzahl Prüftiere
Behandlungsmittel
Dosierung, mg/kg und Anwendungsart
Versuch 1
Anzahl Fehler, + S. E. Versuch 2 Versuch 3
Versuch 4
Versuch 5
40
Kochsalz
18,8±1,2
11,6±1,1
7,4±0,9
5,6±0,9
3,4±0,4
15
2-(4-iHydroxypyrroli-
din-2-on-l-yl)-acet-
amid
10 ip
16,5±3,0
8,7±1,5
*3,3±1,0
*2,7±1,1
*1,8 ±0,3
15
2-(4-Hydroxypyrroli-
din-2-on-l-yl)-acet-
amid
10 os
17,0±2,0
8,7±1,6
*4,6±1,0
*2,2±0,5
2,0±0,4
15
Piracetam
30 ip
18,2±1,7
9,2±2,0
6,8±1,1
*2,1±0,4
2,9 ±0,9
* bezeichnender Unterschied p < 0,05
v
CH145678A 1977-02-11 1978-02-09 Verfahren zur herstellung von pyrrolidinverbindungen. CH631703A5 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT20226/77A IT1075564B (it) 1977-02-11 1977-02-11 Procedimento per la preparazione di derivati pirrolidinici

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH631703A5 true CH631703A5 (de) 1982-08-31

Family

ID=11164922

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH145678A CH631703A5 (de) 1977-02-11 1978-02-09 Verfahren zur herstellung von pyrrolidinverbindungen.

Country Status (23)

Country Link
US (1) US4124594A (de)
JP (1) JPS53101368A (de)
AR (1) AR219734A1 (de)
AT (1) AT362781B (de)
CA (1) CA1083585A (de)
CH (1) CH631703A5 (de)
CS (1) CS214767B2 (de)
DE (1) DE2759033C2 (de)
DK (1) DK155279C (de)
ES (1) ES466857A1 (de)
FI (1) FI66847C (de)
GB (1) GB1588074A (de)
HU (1) HU178588B (de)
IN (1) IN147764B (de)
IT (1) IT1075564B (de)
MX (1) MX4988E (de)
NL (1) NL187207C (de)
NO (1) NO147751C (de)
PL (1) PL108024B1 (de)
PT (1) PT67641B (de)
SE (1) SE428208B (de)
SU (1) SU984407A3 (de)
YU (1) YU40322B (de)

Families Citing this family (25)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2858573A (en) * 1958-11-04 Fibers
IT1141287B (it) * 1979-06-13 1986-10-01 Nattermann A & Cie Ammidi di acidi pirrolidin-(2)-on-(1)-ilalchil-carbossilici,procedimento per la loro preparazione e prodotti medicinali che le contengono
FR2515179A1 (fr) * 1981-07-24 1983-04-29 Hoffmann La Roche Derives de pyrrolidine, leur procede de preparation, les intermediaires pour leur synthese et leur application therapeutique
IT1206699B (it) * 1984-02-27 1989-04-27 Isf Spa Procedimento per preparare derivati di pirrolidone.
IT1173768B (it) * 1984-04-02 1987-06-24 Isf Spa Procedimento di preparazione di derivati 1-carbamoilmetilici di 4-idrossi-2-osso-pirrolidina nonche' di intermedi per ottenere tali composti
CH666483A5 (de) * 1985-01-16 1988-07-29 Lonza Ag Verfahren zur herstellung von thiotetronsaeure.
IT1190378B (it) * 1985-06-21 1988-02-16 Isf Spa Derivati pirrolidonici
US4686296A (en) * 1985-07-26 1987-08-11 Denki Kagaku Kogyo Kabushiki Kaisha Process for producing oxiracetam
CH668423A5 (de) * 1986-06-19 1988-12-30 Lonza Ag Verfahren zur herstellung von 4-alkoxy-3-pyrrolin-2-onen.
HU195773B (en) * 1985-09-24 1988-07-28 Lonza Ag Process for preparing alkyl esters of 4-alkoxy-3-pyrrolin-2-on-1-yl-acetic acid
IL80071A0 (en) * 1985-09-24 1986-12-31 Lonza Ag Pyrrolidine acetamide derivatives
CH668424A5 (de) * 1986-06-26 1988-12-30 Lonza Ag 4-benzyloxy-3-pyrrolin-2-on-l-yl-acetamid, dessen herstellung und verwendung.
CH668422A5 (de) * 1986-06-26 1988-12-30 Lonza Ag 4-benzyloxy-3-pyrrolin-2-on, dessen herstellung und verwendung zur synthese von tetramsaeure.
CH667655A5 (de) * 1986-09-24 1988-10-31 Lonza Ag Verfahren zur herstellung von 4-alkoxy-2(5h)-thiophenonen.
CH670644A5 (de) * 1986-12-18 1989-06-30 Lonza Ag
ATE124396T1 (de) * 1988-09-06 1995-07-15 Lonza Ag Verfahren zur herstellung von 5- alkyltetramsäuren.
FI95034C (fi) * 1989-03-15 1995-12-11 Lonza Ag Menetelmä 1,3-substituoidun tetrahydro-1H-tieno/3,4-d/-imidatsol-2(3H)-on-4-ylideenipentaanihappoesterin valmistamiseksi
CH680293A5 (de) * 1990-06-26 1992-07-31 Lonza Ag
CN101704778B (zh) * 2009-09-30 2012-10-17 厦门市华兴化工有限公司 一种制备4-羟基吡咯烷酮-2-乙酰胺的方法
WO2011143872A1 (zh) * 2010-05-21 2011-11-24 重庆润泽医疗器械有限公司 一种(s)-4-羟基-2-氧代-1-吡咯烷乙酰胺晶型及其制备方法和用途
CN107973738A (zh) * 2016-10-24 2018-05-01 重庆润泽医药有限公司 (r)-4-羟基-2-氧代-1-吡咯烷乙酰胺晶型i的制备方法
EP3530272A4 (de) 2016-10-24 2020-03-25 Chongqing Runze Pharmaceutical Company Limited Neuartige kristalline form von dextraloxiracetam, herstellungsverfahren dafür und verwendung davon
CN107973739B (zh) * 2016-10-24 2020-03-20 重庆润泽医药有限公司 右旋奥拉西坦晶型ii及其制备方法和用途
CN108299267A (zh) * 2017-01-12 2018-07-20 重庆润泽医药有限公司 (r)-4-羟基-2-氧-1-吡咯烷乙酰胺的晶型及其制备方法和用途
CN108299268A (zh) * 2017-01-12 2018-07-20 重庆润泽医药有限公司 一种(r)-4-羟基-2-氧-1-吡咯烷乙酰胺晶型的制备方法

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT1045043B (it) 1975-08-13 1980-04-21 Isf Spa Derivati pirrolidinici
NZ181727A (en) 1975-08-13 1978-03-06 Isf Spa Pyrroline-2-one derivatives and pharmaceutical compositions

Also Published As

Publication number Publication date
SE7801537L (sv) 1978-08-12
AR219734A1 (es) 1980-09-15
SE428208B (sv) 1983-06-13
NL187207B (nl) 1991-02-01
DK155279C (da) 1989-07-24
PT67641A (de) 1978-03-01
PL108024B1 (pl) 1980-03-31
NL7801501A (nl) 1978-08-15
PT67641B (de) 1980-03-03
DK63078A (da) 1978-08-12
JPS6338349B2 (de) 1988-07-29
FI66847C (fi) 1984-12-10
ES466857A1 (es) 1978-10-01
PL204550A1 (pl) 1978-12-04
AT362781B (de) 1981-06-10
NO147751C (no) 1983-06-08
NL187207C (nl) 1991-07-01
NO147751B (no) 1983-02-28
CS214767B2 (en) 1982-05-28
IN147764B (de) 1980-06-21
MX4988E (es) 1983-01-31
DK155279B (da) 1989-03-20
US4124594A (en) 1978-11-07
ATA88778A (de) 1980-11-15
FI66847B (fi) 1984-08-31
JPS53101368A (en) 1978-09-04
DE2759033C2 (de) 1984-04-19
SU984407A3 (ru) 1982-12-23
NO780463L (no) 1978-08-14
YU30378A (en) 1982-10-31
GB1588074A (en) 1981-04-15
DE2759033A1 (de) 1978-08-17
YU40322B (en) 1985-12-31
IT1075564B (it) 1985-04-22
HU178588B (en) 1982-05-28
CA1083585A (en) 1980-08-12
FI780406A7 (fi) 1978-08-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH637928A5 (de) Verfahren zur herstellung von pyrrolidinverbindungen.
DE2560398C2 (de) 2-Amino-thiazol-4-yl-essigsäure-Derivate und Verfahren zu deren Herstellung
DE60312701T2 (de) Darstellung von 1h-imidazoä4,5-cüchinolin-4-aminen über neue 1h-imidazoä4,5-cüchinolin-4-cyano- und 1h-imidazoä4,5-cüchinolin-4-carboxamid intermediate
DE69918136T2 (de) 6-Fluorobicyclo[3.1.0]Hexan-Derivate
DE2759033C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 4-Hydroxypyrrolidin-2-on-1-ylalkylcarbonsäureamiden
DE2927672A1 (de) Verfahren zur herstellung des d-kampferats von l-carnitinamid und des d-kampferats von d-carnitinamid
CH640534A5 (de) In 2- und 9-stellung substituierte 9h-adenine.
DE2458164A1 (de) Verfahren zur herstellung von neuen heterocyclischen verbindungen
DE2600668C2 (de) N-(1-Adamantylmethyl)-N&#39;-cinnamylpiperazin, Verfahren zu dessen Herstellung und dieses enthaltende Arzneimittel
EP0234013B1 (de) Verfahren zur Herstellung von Perfluorcarbonsäuren
CH649295A5 (de) Optisch aktive oder razemische brom-e-homo-eburanderivate.
DE69709044T2 (de) Verfahren zur reiningung von einem zwischenprodukt zur herstellung von iopamidol
DE69409001T2 (de) Chirale nitrile, ihre herstellung und ihre verwendung in der herstellung von verapamil und dessen analogen
EP0081748B1 (de) Verfahren zur Herstellung von (-)-2-(1-(2,6-Dichlorphenoxy)-ethyl)-1,3-diazacyclopent-2-en
DE68920073T2 (de) Verfahren zur Verringerung der Racemisierung auf ein Mindestmass bei der Herstellung von optisch aktiven [(Aryloxy)phenoxy]propionat-Herbiziden.
DE3128676C2 (de) P-Isobutylphenylpropionsäureamide, ihre Herstellung und diese enthaltende Arzneimittel
DE1925351A1 (de) 3-Isopropylnorbornanamine und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3028904A1 (de) Verfahren zur reinigung von nicotinsaeureamid i.
DE2949003C2 (de)
DE2627985B2 (de) 4-Homoisotwistan-3-carbonsäureester und Verfahren zu ihrer Herstellung
CH677662A5 (en) 4-methoxy:naphthyl-3-buten-2-one prodn.
DE2206849C2 (de) Verfahren zur Aufspaltung von 2-(2&amp;beta;-Benzyloxymethyl-3&amp;alpha;-hydroxy-4-cyclopenten-1&amp;alpha;-yl)- essigsäure
WO2005005375A1 (de) Verfahren zur herstellung von 4-cyano-3-hydroxybuttersäureestern
DE3789100T2 (de) Aromatische Derivate und ihre Herstellungsweise.
DE1620305A1 (de) Verfahren zur Herstellung von 3-Aminoisoxazolderivaten

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased