CH632049A5 - Zur stuetzung eines randes eines plattenfoermigen koerpers, insbesondere einer isolierglastafel, bestimmtes element. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein zur Stützung eines Randes eines plattenförmigen Körpers, insbesondere einer Isolierglastafel, bestimmtes Element.
Obwohl die Erfindung nachfolgend unter Bezugnahme auf die Anwendung bei Isolierglastafeln beschrieben wird, sei ausdrücklich daraufhingewiesen, dass eine ähnliche Verwendung auch für die Stützung anderer plattenförmiger Körper ohne weiteres möglich ist.
Isolierglastafeln, bei denen bekanntlich mehrere Glasscheiben am Rand so hermetisch abgedichtet miteinander verbunden sind, dass zwischen ihnen ein Zwischenraum vorhanden ist, sind heutzutags in vielfältigen Grössen und Formen erhältlich, wobei die Dicke der Isolierglastafel meistens zwischen 25 und 45 mm beträgt. Wenn solche Isolierglastafeln in einem Fensterflügelrahmen montiert werden, gelangen Abstandhalter - auch unter dem Namen «Block» bekannt - zur Anwendung, die insbesondere zwischen dem îinen Rand der Tafel und dem unteren Rahmenteil des Fen-sterflügelrahmens eingesetzt werden, um so die Isolierglastafel abzustützen sowohl nach unten und auch nach den Seiten. Man will dadurch den Abstützdruck so steuern, dass an den verschiedenen Abstützstellen im wesentlichen der gleiche Abstützdruck vorliegt.
Um diesen Zweck zu erreichen, müssen die Abstandhalter oder Blöcke eine Querweite haben, die mindestens gleich gross ist wie die Dicke der jeweiligen Isolierglastafel, aber kleiner, als die Weite des Aufnahmefalzes im Fensterflügelrahmen; deshalb müssen Blöcke verschiedener Grösse hergestellt und auf Lager gehalten werden, entsprechend den verschiedenen Dicken der zum Einbau gelangenden Isolierglastafeln. Die Vorratshaltung vieler verschieden grosser Blöcke ist aber recht teuer und zudem besteht noch das grosse Risiko, dass bei einem Einbau Blöcke zur Verwendung gelangen, die nicht die richtige Grösse haben.
Der Erfindung liegt demgemäss die Aufgabe zugrunde, ein Element der eingangs erwähnten Art bereitzustellen, das sich in einem weiten Bereich an die Dicke des plattenförmigen Körpers bzw. der Isolierglastafeln leicht anpasst anlässlich der Verwendung. Die Lösung dieser Aufgabe wird in einer Ausbildung des Elementes gesehen wie sie im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 umschrieben ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beiliegenden Zeichnung beispielsweise erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen unteren Flügelfensterrahmenteil samt Isolierglastafel in einer ersten Ausführung,
Fig. 2 einen der Fig. 1 ähnlichen Querschnitt einer zweiten Ausführung,
Fig. 3 eine Draufsicht eines bevorzugten Ausführungsbeispieles des erfindungsgemässen Blockes,
Fig. 4 eine der Fig. 3 ähnliche Draufsicht des gleichen Blockes in dem Zustand, der vorliegt, wenn die Randleisten gegeneinander gedrückt sind,
Die Fig. 5,6,7 und 8 der Fig. 3 ähnliche Draufsichten von Ausführungsvarianten des Blockes,
Fig. 9 einen Querschnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 8, und
Fig. 10 eine der Fig. 3 ähnliche Draufsicht einer weiteren Ausführungsform.
In der Fig. 1 ist mit 1 der untere Querteil eines Fensterflügelrahmens und mit 2 eine Glashalteleiste 2 bezeichnet; mit 3 ist der untere Teil einer Isolierglastafel veranschaulicht, die im vorliegenden Fall zwei Glasscheiben hat. Die Isolierglastafel 3 ist an mindestens zwei Stellen des unteren Randes durch Blöcke 4 abgestützt, die nach der Darstellung der Fig. I einen voll rechteckförmigen Querschnitt haben. Gegen den Fensterflügelrahmen und die Glashalteleiste ist die Isolierglastafel durch Kittmassen 9 gehalten und abgedichtet, die beispielsweise aus einem elastomeren Material bestehen können.
Wie in Fig. 2 gezeigt, ist bei gewissen Fensterflügelrahmen der Falz im Querschnitt geneigt; es gelangt dann ein Block 5 zur Anwendung, der eine passende Querschnittsform hat,
also diejenige eines Keiles, damit für die Randfläche der Glastafel eine horizontale Auflagefläche vorliegt.
In den Fig. 3 und 4 ist eine bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemässen Stütz- und Einfassblockes veranschaulicht. Dieser weist zwei Längsrandleisten 6 auf, deren äussere Ränder 11 gezackt sein können zwecks Erhöhens der Haftung des Blockes an gegenüberliegenden Flächen der Rinne, die im Fensterflügelrahmen die Randpartie der Isolierglastafel aufnimmt. Die beiden Längsrandleisten 6 sind miteinander durch viele, in Abstand voneinander gelegene und querverlaufende Querstreifen 7 von rechteckförmiger Querschnittsform miteinander verbunden. An den Verbindungsstellen sind die Querstreifen so verschmälert, dass sie dort leicht biegsam sind, dies damit sich gelenkige Verbindungen 8 zwischen diesen Querstreifen und den Längsrandleisten ergeben.
Der Block besteht aus einem Abschnitt aus einem Streifen beliebiger Länge, der aus Kunstharz, wie z.B. Polyäthylen besteht und beispielsweise in einem kontinuierlichen Vorgang hergestellt wurde. Wenn die Längsrandleisten gegenein2
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ander gedrückt sind, nehmen die Querstreifen die in Fig. 4 gezeigte Lage ein, wobei sie das Bestreben haben, dank ihrem Rückfederungsvermögen in die in Fig. 3 gezeigte Lage zurückzukommen. Es leuchtet ein, dass es leicht möglich ist, einen solchen Blockstreifen so herzustellen, dass seine grösste Breite geringfügig grösser ist als die grösste Dicke der heute in den Handel gelangenden Isolierglastafeln, also etwas grösser als 45 mm, dies damit durch Gegeneinanderdrücken der Randleisten die Gesamtbreite des Blockes an die Dicke der zum Einbau gelangenden Isolierglastafel angepasst werden kann, falls diese Dicke kleiner ist als 45 mm und vorzugsweise nicht kleiner als etwa 25 mm.
Da der Block federnd ist, wird er mit seinen Randleisten an den Seitenflächen der Rinne im Fensterflügelrahmen anliegen und sich nicht in dieser Rinne ungewollt verschieben, so wie dies die bekannten Blöcke tun, wenn die untere Fensterrahmenseite nicht horizontal gehalten wird und der Block nicht am Fensterrahmenteil angeklebt ist. Wenn Blöcke zur Verwendung gelangen sollen, deren Falz im Querschnitt geneigt ist, wie in Fig. 5 gezeigt, so soll auch ein Block zur Verwendung gelangen, der im Querschnitt angepasst ist.
Weitere Ausführungsformen des erfindungsgemässen Elementes sind in den Fig. 5,6 und 7 veranschaulicht.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 haben alle Querstreifen 7 auf mittlere Länge eine Kerbe, was bewirkt, dass die Längsrandleisten beim Gegeneinanderdrücken nicht in Längsrichtung gegeneinander verschoben werden.
Die Fig. 6 veranschaulicht eine Ausführungsform in welcher die Längsrandleisten je aus einer Folge von bogenförmigen Partien 10 bestehen, die bei ihren Nahtstellen mit den dort befindlichen Querleisten verbunden sind.
Fig. 7 veranschaulicht eine Ausführungsform, in welcher die Querstreifen über ihrer ganzen Länge leicht gebogen sind und auch leicht biegsam sind. Wenn die Randleisten gegeneinander gedrückt werden, nimmt die Krümmung der Querleisten zu.
Es versteht sich, dass noch weitere Ausführungsarten möglich sind. Beispielsweise kann ein Streifenmaterial für beliebig viele Blöcke vor dem Gebrauch eine Gesamtbreite haben, die kleiner ist als die geringste Dicke der in den Handel gelangenden Isolierglastafeln, wobei dann die Randleisten mit Schenkeln oder stiftförmigen Vorsprüngen zu versehen wären, die dann an den Aussenseiten der Isolierglastafel anzulegen wären vor deren Einsetzen in einen Fensterflügelrahmen. Ein derartiges Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 8 und 9 veranschaulicht. Wie aus der Fig. 8 ersichtlich ist, sind die Querstreifen 7 mit den Längsrandleisten so verbunden, dass sie zu denselben unter einem Winkel von
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weniger als 90° geneigt sind, welcher Winkel vorzugsweise z.B. 30°, wenn das Element unbelastet ist. Dieser Winkel kann aber variieren. Der Block kann im übrigen gemäss den Fig. 8 und 9 so ausgebildet sein, dass er nicht nur leichter zu komprimieren ist, sondern so dass der Abstand zwischen den Längsrandleisten kleiner ist als die Dicke der Tafelglaseinheit, an welcher das Element angebracht werden soll, dies damit es sich an der Längsrandpartie der Tafel festhält. Wenn die Elemente bzw. Blöcke montiert werden, so werden die beiden Randleisten 6 voneinander bewegt und auf die Randpartie der Isolierglastafel angesetzt, so dass diese Randpartie sich zwischen den Schenkeln 12 erstreckt. Nach dem Loslassen der beiden Längsrandleisten werden diese in Folge des Rückfederungsvermögens der Querstreifen 7 an die Isolierglastafel-Randpartie angedrückt etwa so wie dies in Fig. 9 gezeigt ist. Die Blöcke oder Elemente können Abschnitte eines beliebig langen Spritzgusstreifens sein, der aus einem Kunststoff mit guter Federeigenschaft besteht. Eine so einge-fasste Isolierglastafelpartie kann dann unbesorgt am Boden abgestellt werden, ohne dass sie die Gefahr läuft hierbei beschädigt zu werden. Die Flansche bzw. Schenkel können durch Stifte ersetzt sein, die sich von der Hauptpartie des Längsstreifens ähnlich abheben wie die Flansche im Beispiel nach Fig. 9. In diesem Beispiel sind die Querstreifen 7 nicht so hoch bzw. dick wie die Längsrandstreifen 12; somit sind es diese letzteren, die an der Isolierglastafel anliegen werden.
Es wäre aber ohne weiteres denkbar, die Querstreifen in diesem Ausführungsbeispiel und auch in dem anderen Ausführungsbeispiel höher bzw. dicker zu dimensionieren, wenn man erreichen will, dass diese Querstreifen zum Anliegen kommen. In einem Ausführungsbeispiel könnten die aufragenden Teile die einzigen Teile der Längsrandleisten sein und mit den Querstreifen verbunden sein. Es versteht sich auch, dass selbst bei den zuerst beschriebenen Ausführungsbeispielen auch solche aufstehenden Flansche oder stiftartigen Vorsprünge vorgesehen sein könnten.
Eine weitere Ausführungsform, die in Fig. 10 dargestellt ist, hat als Verbindungsmittel zwischen den Längsrandleisten 6 keine eigentlichen Querstreifen, sondern ein elastisches plattenförmiges wabenartiges Gebilde mit offenen Zellen, so dass die gegenseitige Bewegung der die Zellen begrenzenden Teile ohne weiteres möglich ist, und somit auch eine entsprechende gegenseitige Bewegung der Längsrandleisten. Das Gebilde könnte eine gitterähnliche Struktur haben mit rechteckförmigen Öffnungen, welche eine gegenseitige Axialbewegung der Längsrippen ermöglicht und somit auch eine Querbewegung der Längsrandleisten ähnlich wie dies in Fig. 4 veranschaulicht ist.
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Claims (7)
1. Zur Stützung eines Randes eines plattenförmigen Körpers, insbesondere einer Isolierglastafel (3), bestimmtes Element, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei Längsrandleisten (6) aufweist, die durch Mittel (7) so miteinander verbunden sind, dass sie zueinander hin und voneinander weg bewegbar sind, zwecks Ermöglichung der Veränderung der Totalbreite des Elementes zum Anpassen an die Dicke des entsprechenden plattenförmigen Körpers.
2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel aus faltbaren oder biegsamen Querstreifen (7) bestehen.
3. Element nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstreifen (7) biegsame Partien (8) haben.
4. Element nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem einstückigen Spritzgussteil aus plastisch verformbarem Material besteht, wobei die Querstreifen (7) zu den Längsrandleisten (6) winkelrecht stehen oder zu ihnen geneigt sind, so dass, wenn die Längsrandleisten (6) mit abnehmendem Druck gegeneinander gedrückt werden, sie durch das Rückfedervermögen der Querstreifen (7) voneinander entfernt werden.
5. Element nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Querstreifen (7) an sich steif sind und ungefähr gleich grossen rechteckförmigen Querschnitt haben wie die Längsrandleisten (6), aber an ihren Verbindungsstellen mit letzteren so verschmälert sind, dass sich Gelenkverbindungen (8) mit den Längsrandleisten (6) ergeben.
6. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel (7) wabenähnliche Struktur mit offenen Zellen aufweisen.
7. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass beide Längsrandleisten (6) einen abstehenden Anschlagteil, z.B. in Form eines durchgehenden Schenkels (12), hat, der zum Anliegen an einer Randpartie des plattenförmigen Körpers bestimmt ist.
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