CH632183A5 - Process and machine for post-treating a polyethylene film intended for forming a ski covering - Google Patents

Process and machine for post-treating a polyethylene film intended for forming a ski covering Download PDF

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CH632183A5
CH632183A5 CH939978A CH939978A CH632183A5 CH 632183 A5 CH632183 A5 CH 632183A5 CH 939978 A CH939978 A CH 939978A CH 939978 A CH939978 A CH 939978A CH 632183 A5 CH632183 A5 CH 632183A5
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C55/00Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor
    • B29C55/02Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets
    • B29C55/04Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets uniaxial, e.g. oblique
    • B29C55/06Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets uniaxial, e.g. oblique parallel with the direction of feed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping By String And By Release Of Stress In Plastics And The Like (AREA)

Description


  
 

**WARNUNG** Anfang DESC Feld konnte Ende CLMS uberlappen **.

 



   PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur Nachbehandlung einer zur Bildung eines Schibelags bestimmten, in etwa der Breite des Schibelags von einer zylindrischen Scheibe gleicher Dicke abgeschälten Polyäthylen-Folie, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie auf ganzer Breite durch Ziehen quer über zumindest eine Kante unter einem Knickwinkel, der gleich gross oder grösser als der Kantenwinkel ist, gereckt wird.



   2. Maschine zur Durchführung des Verfahrens gemäss Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Reckvorrichtung (9) mit zumindest einer Reckkante (10), die zwischen Führungsvorrichtungen (5, 14) für die Folie (3) quer zu deren Führungsrichtung liegt, wobei die Führungsrichtung der Folie (3) vor der Reckkante (10) und die Einzugrichtung der hinter der Reckkante (10) liegenden Führungsvorrichtung (14) in einem Winkel zueinander stehen, der gleich gross oder grösser als der Kantenwinkel ist.



   3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reckkante (10) senkrecht zur Zugrichtung der Folie (3) liegt.



   4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reckkante (10) durch zwei unter einem rechten Winkel aneinandergrenzende Flächen an der Reckvorrichtung (9) gebildet ist.



   5. Maschine nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter der Reckkante (10) liegende Führungsvorrichtung (14) parallel zur Reckkante (10) verstellbar ist.



   6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter der Reckkante (10) liegende Führungsvorrichtung   (14)    eine mit ihrer Achse parallel zur Reckkante (10) liegende Umlenkrolle ist.



   7. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Durchlaufrichtung der Folie (3) hin   ter    der der Reckkante (10) nachgeordneten Führungsvorrichtung (14) eine Abzugsvorrichtung (21) für die Folie (3) angeordnet ist.



   8. Maschine nach Anspruch 7,, dadurch gekennzeichnet, dass in Durchlaufrichtung der Folie (3) hinter der Abzugseinrichtung (21) ein ebener Kontrolltisch (23) liegt, über den die Folie (3) hinweggeführt ist und an dessen Ende eine Wickelvorrichtung (27) für die Folie (3) angeordnet ist.



   9. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reckkante (10) an einem Klemmbackenpaar (11, 12) ausgebildet ist, zwischen dem die Folie (3) hindurchgeführt ist.



   10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (11, 12) über eine Spannvorrichtung (13) zur Veränderung der Spaltweite für den Durchtritt der Folie (3) miteinander verbunden sind.



   11. Maschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet. dass der zwischen den Klemmbacken (11, 12) liegende Durchtrittsspalt für die Folie (3) durch planparallele Flächen begrenzt ist.



   12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (11, 12) quaderförmig sind und mit ihren Breit- oder Schmalseiten zum Durchtrittsspalt für die Folie (3) hinliegen.



   13. Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (11, 12) zumindest im Bereich der Reckkante (10) aus hartverchromtem Stahl bestehen.



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.



   Ferner betrifft die Erfindung eine Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens.



   Beim Abschälen einer Kunststoff-Folie von einer zylindrischen Polyäthylen-Scheibe, von der die Folie tangential in   Mantelrichtung - also      spiralförmig - abgetrennt    wird, ergeben sich erhebliche Spannungen in dem Polyäthylen-Material. Diese Spannungen äussern sich in in Längsrichtung der Folien verlaufenden Wellen, die sowohl quer zur Folienebene als auch in Richtung der Folienebene verlaufen. Dabei können die Abweichungen der Folienbahn von der parallel begrenzten Ideallinie 2 Zentimeter und mehr nach oben und unten einerseits sowie nach beiden Seiten hin betragen. Vor allem tritt die Welligkeit im Bereich beider Ränder der   EQunst-    stoff-Folien auf.



   Die Schi-Industrie gestattet zwar eine gewisse   Restwellig-    keit der zu den Schibelägen weiterzuverarbeitenden Poly äthylen-Folien, dennoch wirft die Fertigung der Folien innerhalb der vorgegebenen Toleranzen noch erhebliche Probleme auf, weshalb ein erheblicher Teil der Folienbahnen als Ausschuss ausgesondert werden muss oder Reldamationen bedingt. Die Welligkeit der Schibelag-Folien bringt nämlich einen unübersehbaren Nachteil mit sich. Die Schi-Industrie benutzt nämlich die Schibeläge als Werbeträger, weshalb im Siebdruckverfahren die Rückseite der Kunststoff-Schibeläge mit   Reklameaufdrucken    versehen wird. Die Restwelligkeit und der restliche seitliche Verzug der Folien ist für den Aufdruck störend.

  Beim Aufkleben auf die Schi-Unterseite werden nämlich die Schibelag-Folien geradegezogen, wobei sich dann die Aufdrucke verziehen, sofern sie von vornherein auf eine verzogene, wellige Folie aufgedruckt wurden.



   Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Maschine der eingangs genannten Art vorzuschlagen, mit denen die Restwelligkeit und der restliche seitliche Verzug der Polyäthylen-Schibelag-Folien auf ein vernachlässigbares Mass vermindert werden kann.



   Diese Aufgabe wird nach dem erfindungsgemässen Verfahren dadurch gelöst, dass die Folie auf ganzer Breite durch Ziehen quer über zumindest eine Kante unter einem Knickwinkel, der gleich gross oder grösser als der   Kantenwinkel    ist, gereckt wird.



   Entsprechend ist eine erfindungsgemässe Maschine zur Behandlung von Polyäthylen-Schibelag-Folien, gekennzeichnet durch eine Reckvorrichtung mit zumindest einer Reckkante, die zwischen Führungsvorrichtungen für die Folie quer zu deren Führungsrichtung liegt, wobei die Führungsrichtung der Folie vor der Reckkante und die Einzugrichtung der hinter der Reckkante liegenden Führungsvorrichtung in einem Winkel zueinander stehen, der gleich gross oder grösser als der   Kantenwinkel    ist.



   Durch die erfindungsgemässe Bearbeitung der Polyäthylen-Folien können die die Restwelligkeit und den restlichen Verzug bedingenden Spannungen innerhalb der Folie abgebaut werden, ohne dass sich die gewünschte Stärke der Folie oder ihr gesamtes Gefüge verändert. Die erzielte Restwelligkeit der erfindungsgemäss nachbehandelten Folien liegt um ein Vielfaches unter den für unbehandelte Folien   ermittelten    Werten.

 

   Die weiteren Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und aus der nachstehenden Beschreibung.



   Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Die Zeichnung zeigt eine erfindungsgemässe Maschine in Seitenansicht.



   Am Anfang eines länglichen, tischförmigen Maschinengestells 1 ist eine Abspulvorrichtung 2 für einen im einzelnen nicht näher dargestellten Folienwickel angeordnet. Die an dieser Stelle noch aufgewickelte Folie besteht auch hochmolekularem Niederdruckpolyäthylen und wird zu   Schibelägen    wei  



  terverarbeitet. Die Folie 3 ist zuvor von einer Polyäthylen Ronde durch tangentiales Abspalten abgeschält worden und dann zu dem in der Abspulvorrichtung 2 gehaltenen Wickel aufgespult worden. Dieser Wickel hat daher wieder in etwa die Gestalt der ursprünglichen Polyäthylen-Ronde.



   Von der Abspulvorrichtung 2 läuft die abgezogene Folie 3 als erstes über eine Umlenkrolle 4, die sie in Richtung auf eine Führungsvorrichtung 5 umleitet. Die Führungsvorrichtung 5 setzt sich aus zwei Führungsbacken 6 und 7 zusammen, die über eine Spanneinrichtung 8 gegeneinander justierbar sind, um den zwischen ihnen liegenden Durchtrittsspalt für die Folie 3 verändern zu können. Zweckmässig bestehen die Führungsbacken 6 und 7 aus kubischen Körpern, die mit planparallelen Begrenzungsflächen für den Durchführspalt für die Folie 3 gegeneinanderliegen. Der Einzugs- und der Abzugsstrang der Polyäthylen-Folie 3 nehmen an der Führungsvorrichtung 5 einen Winkel von 1800 zueinander ein, die Folie wird an dieser Stelle also nicht geknickt.



   Wichtigste Station längs des Durchlaufs der Folie 3 durch die Maschine ist eine Reckvorrichtung 9, die in Durchlaufrichtung der Folie 3 hinter der ersten Führungsvorrichtung 5 angeordnet ist. Die Reckvorrichtung 9 besitzt eine Reckkante
10, über die die Folie 3 unter einem bestimmten Knickwinkel hinweggezogen wird. Zweckmässig ist die Reckkante 10 geradlinig und verläuft senkrecht zur Längsmitte der Folie 3.



  Der Knickwinkel der Folie 3 kann maximal so gross sein wie der Eckwinkel der aufeinanderstossenden Flächen, die die Reckkante 10 bilden. Das Minimum des Knickwinkels liegt nahe bei   0 *    entsprechend nehmen dann der auf die Reckkante 10 zulaufende Strang und der ablaufende Strang der Folie 3 einen Winkel von nahezu   1800    zueinander ein. Anders als beim dargestellten Ausführungsbeispiel können auch mehrere der Reckkanten 10 hintereinander angeordnet sein, über die dann die Folie 3 hinweggezogen wird.



   Im einzelnen ist beim Ausführungsbeispiel die Reckkante
10 an einer Klemmbacke 11 ausgebildet, die mit einer weiteren Klemmbacke 12 zusammenwirkt. Zwischen den beiden Klemmbacken 11 und 12 ist ein Durchtrittsspalt für die Kunststoff-Folie 3 gebildet, der durch eine Spannvorrichtung
13, die auf die beiden Klemmbacken 11 und 12 wirkt, ver ändert werden kann. Die beiden Klemmbacken 11 und 12 haben eine quaderförmige Gestalt und sind deckungsgleich übereinander angeordnet, wobei sie mit ihren Breitseiten einander zugekehrt sind. Diese Breitseiten begrenzen den Durchtrittsspalt für die Folie 3 durch die Reckvorrichtung 9 hindurch beidseits planparallel. Die Reckkante 10 ist durch die Begrenzungskante am Ende des Durchtrittsspaltes derjenigen Klemmbacke 11 oder 12 gebildet, zu der hin die Folie nach dem Austritt aus der Reckvorrichtung 9 unter dem Knickwinkel abgelenkt ist.

  Die Reckkante 10 wird bei der Quaderform der betreffenden Klemmbacke 11 durch die unter einem rechten Winkel zusammenstossenden Seitenflächen dieser Klemmbacke 12 gebildet, so dass der maximale Knickwinkel für die Folie 3 ebenfalls ein rechter Winkel ist. Auch an der Einlaufstelle des Durchlassschlitzes zwischen den beiden Klemmbacken 11 und 12 kann die Kunststoff-Folie 3 schon geknickt werden, so dass auch an dieser Stelle schon eine die Reckwirkung ausübende Kante vorliegt. Die an dieser Stelle erzeugte Reckung der Folie 3 richtet sich im wesentlichen nach der Bremskraft, die über die der Reckvorrichtung 9 vorgeschalteten Fiihrungsvorrichtung 5 auf die Folie 3 aufgebracht wird.



   Beim Ausführungsbeispiel soll die hauptsächliche Rekkung der Folie 3 an der an der Austrittsstelle zwischen den Klemmbacken 11 und 12 gebildeten Reckkante 10 erfolgen.



  An dieser Stelle lässt sich auch der Reckwinkel durch eine der Reckvorrichtung 9 nachgeordnete Führungsvorrichtung 14 verstellen. Diese Führungsvorrichtung 14 besteht im wesentlichen aus einer Umlenkrolle 15, um die die Folie 3 herumgeführt ist, welche an einem justierbaren Arm 16 gelagert ist. Der Arm 16 ist mittels eines Längsschlitzes 19 auf eine Achse 17 aufgesteckt, die in einer Konsole 20 gelagert ist, an welcher auch die Reckvorrichtung 9 und die dieser vorgelagerte Führungsvorrichtung 5 angeordnet ist. Der Arm 16 wird auf der Achse 17 durch eine Schraube 18 festgehalten, die ihn gegen die Konsole 20 fixiert. Nach Lösen der Schraube 18 ist der Arm 16 um die parallel zur Reckkante 10 liegende Achse 17 schwenkbar, wodurch die Umlenkrolle 15 gegen über der Reckkante 10 sowohl hinsichtlich der Höhe als auch ihres Abstandes verstellt werden kann.

  Bei der gewählten Anordnung der Umlenkrolle 15 kann der Knickwinkel der Folie 3 an der Reckkante 10 etwa zwischen 450 und   80"    variiert werden.



   In Durchlaufrichtung der Folie 3 ist hinter der hinteren Führungsvorrichtung 14 auf dem Maschinengestell 1 eine Abzugsvorrichtung 21 angeordnet, die mit Friktionswalzen die Folie 3 antreibt. Die von der Abzugsvorrichtung 21 ausgeübte Zugkraft bewirkt die Reckung der Folie 3 an der Reckkante 10 zusammen mit der Bremskraft, die zum einen durch Verengung des Durchtrittsspaltes zwischen den Klemmbacken 11 und 12 über die Spannvorrichtung 13 und zum anderen in gleicher Weise über die Führungsbacken 6 und 7 bzw. die Spanneinrichtung 8 der Führungsvorrichtung 5 erzeugt wird.



   Die Breite der Führungen der Führungsvorrichtungen 5 und 14 und der Reckvorrichtung 9 ist selbstverständlich an die Breite der Kunststoff-Folie 3 angepasst. Die Folie 3 wird somit mit ihrer ganzen Breite über die Reckkante 10 an der Reckvorrichtung 9 hinweggezogen.



   In Durchlaufrichtung der Folie 3 ist hinter der Abzugsvorrichtung ein Tisch 23 angeordnet, über den die Folie 3 auf einer längeren Strecke hinwegläuft. Unmittelbar hinter der Abzugsvorrichtung 21 passiert die Folie 3 eine Umlenkrolle 22 und eine Seitenführung 24, in gleicher Weise sind am Ende des Tisches 23 wiederum eine Seitenführung 25 und eine weitere Umlenkrolle 26 angeordnet. Von da wird die Folie 3 einer Wickelvorrichtung 27 zugeführt, die die nachbehandelte Folie 3 aufspult. Auf dem Tisch 23 liegt ein Belag 28, über den die Folie 3 hinweggleitet. Durch optische Markierungen auf dem Belag 28 kann festgestellt werden, ob die Folie 3 noch einen seitlichen Verzug hat. Ebenso kann durch Ermittlung von Höhenschlägen der durchlaufenden Folie 3 im Bereich des Tisches 23 etwaige Wellen senkrecht zur Folienebene ermittelt werden.

 

   Da die Folie 3 mit hoher Geschwindigkeit durch die gesamte Maschine hindurchgezogen werden kann, ist es zweckmässig, die stark beanspruchte Reckkante 10 an der Reckvorrichtung 9 aus besonders verschleissfähigem Material zu machen. Deshalb eignet sich zur Ausbildung der Klemmbacken 11 und 12 insbesondere hartverchromter Stahl, der nicht nur im Bereich der Reckkante 10, sondern auch längs des Durchführspaltes zwischen den Klemmbacken 11 und 12 für eine gleichmässige und verschleissfreie Übertragung der Reibungskräfte auf die Folie 3 sorgt. 

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zur Nachbehandlung einer zur Bildung eines Schibelags bestimmten, in etwa der Breite des Schibelags von einer zylindrischen Scheibe gleicher Dicke abgeschälten Polyäthylen-Folie, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie auf ganzer Breite durch Ziehen quer über zumindest eine Kante unter einem Knickwinkel, der gleich gross oder grösser als der Kantenwinkel ist, gereckt wird.
  2. 2. Maschine zur Durchführung des Verfahrens gemäss Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Reckvorrichtung (9) mit zumindest einer Reckkante (10), die zwischen Führungsvorrichtungen (5, 14) für die Folie (3) quer zu deren Führungsrichtung liegt, wobei die Führungsrichtung der Folie (3) vor der Reckkante (10) und die Einzugrichtung der hinter der Reckkante (10) liegenden Führungsvorrichtung (14) in einem Winkel zueinander stehen, der gleich gross oder grösser als der Kantenwinkel ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Reckkante (10) senkrecht zur Zugrichtung der Folie (3) liegt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Reckkante (10) durch zwei unter einem rechten Winkel aneinandergrenzende Flächen an der Reckvorrichtung (9) gebildet ist.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter der Reckkante (10) liegende Führungsvorrichtung (14) parallel zur Reckkante (10) verstellbar ist.
  6. 6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die hinter der Reckkante (10) liegende Führungsvorrichtung (14) eine mit ihrer Achse parallel zur Reckkante (10) liegende Umlenkrolle ist.
  7. 7. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in Durchlaufrichtung der Folie (3) hin ter der der Reckkante (10) nachgeordneten Führungsvorrichtung (14) eine Abzugsvorrichtung (21) für die Folie (3) angeordnet ist.
  8. 8. Maschine nach Anspruch 7,, dadurch gekennzeichnet, dass in Durchlaufrichtung der Folie (3) hinter der Abzugseinrichtung (21) ein ebener Kontrolltisch (23) liegt, über den die Folie (3) hinweggeführt ist und an dessen Ende eine Wickelvorrichtung (27) für die Folie (3) angeordnet ist.
  9. 9. Maschine nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Reckkante (10) an einem Klemmbackenpaar (11, 12) ausgebildet ist, zwischen dem die Folie (3) hindurchgeführt ist.
  10. 10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (11, 12) über eine Spannvorrichtung (13) zur Veränderung der Spaltweite für den Durchtritt der Folie (3) miteinander verbunden sind.
  11. 11. Maschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet. dass der zwischen den Klemmbacken (11, 12) liegende Durchtrittsspalt für die Folie (3) durch planparallele Flächen begrenzt ist.
  12. 12. Maschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (11, 12) quaderförmig sind und mit ihren Breit- oder Schmalseiten zum Durchtrittsspalt für die Folie (3) hinliegen.
  13. 13. Maschine nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken (11, 12) zumindest im Bereich der Reckkante (10) aus hartverchromtem Stahl bestehen.
    Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
    Ferner betrifft die Erfindung eine Maschine zur Durchführung dieses Verfahrens.
    Beim Abschälen einer Kunststoff-Folie von einer zylindrischen Polyäthylen-Scheibe, von der die Folie tangential in Mantelrichtung - also spiralförmig - abgetrennt wird, ergeben sich erhebliche Spannungen in dem Polyäthylen-Material. Diese Spannungen äussern sich in in Längsrichtung der Folien verlaufenden Wellen, die sowohl quer zur Folienebene als auch in Richtung der Folienebene verlaufen. Dabei können die Abweichungen der Folienbahn von der parallel begrenzten Ideallinie 2 Zentimeter und mehr nach oben und unten einerseits sowie nach beiden Seiten hin betragen. Vor allem tritt die Welligkeit im Bereich beider Ränder der EQunst- stoff-Folien auf.
    Die Schi-Industrie gestattet zwar eine gewisse Restwellig- keit der zu den Schibelägen weiterzuverarbeitenden Poly äthylen-Folien, dennoch wirft die Fertigung der Folien innerhalb der vorgegebenen Toleranzen noch erhebliche Probleme auf, weshalb ein erheblicher Teil der Folienbahnen als Ausschuss ausgesondert werden muss oder Reldamationen bedingt. Die Welligkeit der Schibelag-Folien bringt nämlich einen unübersehbaren Nachteil mit sich. Die Schi-Industrie benutzt nämlich die Schibeläge als Werbeträger, weshalb im Siebdruckverfahren die Rückseite der Kunststoff-Schibeläge mit Reklameaufdrucken versehen wird. Die Restwelligkeit und der restliche seitliche Verzug der Folien ist für den Aufdruck störend.
    Beim Aufkleben auf die Schi-Unterseite werden nämlich die Schibelag-Folien geradegezogen, wobei sich dann die Aufdrucke verziehen, sofern sie von vornherein auf eine verzogene, wellige Folie aufgedruckt wurden.
    Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Maschine der eingangs genannten Art vorzuschlagen, mit denen die Restwelligkeit und der restliche seitliche Verzug der Polyäthylen-Schibelag-Folien auf ein vernachlässigbares Mass vermindert werden kann.
    Diese Aufgabe wird nach dem erfindungsgemässen Verfahren dadurch gelöst, dass die Folie auf ganzer Breite durch Ziehen quer über zumindest eine Kante unter einem Knickwinkel, der gleich gross oder grösser als der Kantenwinkel ist, gereckt wird.
    Entsprechend ist eine erfindungsgemässe Maschine zur Behandlung von Polyäthylen-Schibelag-Folien, gekennzeichnet durch eine Reckvorrichtung mit zumindest einer Reckkante, die zwischen Führungsvorrichtungen für die Folie quer zu deren Führungsrichtung liegt, wobei die Führungsrichtung der Folie vor der Reckkante und die Einzugrichtung der hinter der Reckkante liegenden Führungsvorrichtung in einem Winkel zueinander stehen, der gleich gross oder grösser als der Kantenwinkel ist.
    Durch die erfindungsgemässe Bearbeitung der Polyäthylen-Folien können die die Restwelligkeit und den restlichen Verzug bedingenden Spannungen innerhalb der Folie abgebaut werden, ohne dass sich die gewünschte Stärke der Folie oder ihr gesamtes Gefüge verändert. Die erzielte Restwelligkeit der erfindungsgemäss nachbehandelten Folien liegt um ein Vielfaches unter den für unbehandelte Folien ermittelten Werten.
    Die weiteren Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen und aus der nachstehenden Beschreibung.
    Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Die Zeichnung zeigt eine erfindungsgemässe Maschine in Seitenansicht.
    Am Anfang eines länglichen, tischförmigen Maschinengestells 1 ist eine Abspulvorrichtung 2 für einen im einzelnen nicht näher dargestellten Folienwickel angeordnet. Die an dieser Stelle noch aufgewickelte Folie besteht auch hochmolekularem Niederdruckpolyäthylen und wird zu Schibelägen wei **WARNUNG** Ende CLMS Feld konnte Anfang DESC uberlappen**.
CH939978A 1978-09-07 1978-09-07 Process and machine for post-treating a polyethylene film intended for forming a ski covering CH632183A5 (en)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2624028A1 (fr) * 1987-12-04 1989-06-09 Rossignol Sa Procede pour ameliorer les proprietes de glissement d'une semelle de ski en polyethylene haute densite en poudre, et de tres haut poids moleculaire

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2624028A1 (fr) * 1987-12-04 1989-06-09 Rossignol Sa Procede pour ameliorer les proprietes de glissement d'une semelle de ski en polyethylene haute densite en poudre, et de tres haut poids moleculaire

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