CH632913A5 - Behaelter fuer fotoabzuege. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Behälter für Fotoabzüge gleichen Formats.
Bekanntlich werden gegenwärtig Fotopositive fast nur noch in einer einheitlichen Breite von 90 mm und in drei Längen von 90,115 bzw. 130 mm gefertigt. Der Besitzer hebt die Positive lose auf oder klebt sie in Fotoalben ein. Er-steres ist höchst unbefriedigend wegen der unvermeidlichen Unordnung, letzteres ist umständlich und arbeitsintensiv, wobei die Kosten für Fotoalben den Gesamtpreis einer «Fotothek» nicht unbeträchlich erhöhen. - Die Kopieranstalten versenden die Abzüge an Fotogeschäfte, Drogerien usw. in Papiertüten oder Kartonhüllen, in denen die Abzüge Beschädigungen durch Knicken, Bestossen usw. ausgesetzt sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Behälter für Fotoabzüge (Positive) zu schaffen, der sowohl für den Versand von Fotos, etwa von Kopieranstalten, als auch für die Archivierung derselben geeignet ist, ferner so gestaltet werden kann, dass man aus mehreren gleichartigen Behältern eine ästhetisch ansprechende Fotothek aufbauen kann und dass schliesslich auch ein einzelner Behälter einen brauchbaren Hänge- oder Aufstellrahmen bildet.
Diese Aufgabe wird mit den in Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Jeder Behälter bietet dabei Platz für eine bestimmte maximale Anzahl von Abzügen, vorzugsweise entsprechend der Anzahl von Negativen pro Negativfilm, und ein Abzug ist äusserlich sichtbar, wobei der Behälter als Rahmen wirkt. Von aussen ist also nicht erkennbar, ob der Behälter vollständig, nur teilweise gefüllt ist oder nur das Bild hinter dem Sichtfenster enthält. Eine Anzahl von einzelnen Behältern gleichen oder gegebenenfalls auch unterschiedlichen Formats lässt sich zu einer kompakten Einheit verbinden, die bequem untergebracht werden kann. Zum Austausch eines Fotostapels können alle Fotos bei geöffnetem Behälter einschliesslich des bis dahin am Fenster dicht anliegenden Abzugs bequem entnommen werden.
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Der Behälter lässt sich bei geschickter Konstruktion zu einem Preis fertigen, der weit unter dem eines Albums gleicher Kapazität liegt, ist aber für den Benützer nicht nur wesentlich platzsparender, sondern hat den zusätzlichen Vorteil der beinahe vollständigen Arbeitsersparnis: bei geschickter Auswahl des im Fenster sichtbaren Fotos als charakteristisch für den Behälterinhalt spart man sogar die geringe Mühe der Beschriftung.
Falls gewünscht, ist aber der Behälter auch flach genug für die Verwendung als Hänge- oder Aufstellrahmen.
Die aus Kostengründen aus Kunststoff bestehenden Behälter, die in den Zeichnungen dargestellt sind, haben Besonderheiten, die in den abhängigen Ansprüchen definiert sind.
Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
Fig. 1 bis 6 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel, wobei Fig. 1 einen Einzelbehälter perspektivisch darstellt, Fig. 2 vier miteinander verbundene Behälter, Fig. 3 einen Schnitt parallel zu einer Seitenwandung des Behälters, Fig. 4 ein Schnitt senkrecht zu Fig. 3 ist; Fig. 5 ist eine Draufsicht auf den Behälter und Fig. 6 ein Schnitt ähnlich Fig. 3, jedoch in einer anderen Arbeitsstellung. Fig. 3a, 4a, 5a sind vergrös-serte Detaildarstellungen.
Fig. 7 und 8 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel, perspektivisch in Fig. 7 und geschnitten in Fig. 8, oben geschlossen und unten offen,
Fig. 9 bis 13 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel mit einer perspektivischen Darstellung in Fig. 9, Schnitten nach Linie 10-10 bzw. 11-11 in Fig. 10 bzw. 11, Draufsicht in Fig. 12 und einem Schnitt ähnlich Fig. 10 und Fig. 13, jedoch bei herausgezogenem Schieber,
Fig. 14 bis 18 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel, und zwar Fig. 14 eine Draufsicht, Fig. 15 und 16 Schnitte nach Linien 15-15 bzw. 16-16 der Fig. 14, während Fig. 17 eine ähnliche Darstellung wie Fig. 15 ist, jedoch bei herausgezogenem Schieber, und Fig. 18 eine weggebrochene perspektivische Detaildarstellung zeigt,
Fig. 19 stellt perspektivisch ein fünftes Ausführungsbeispiel dar,
Fig. 20 und 21 zeigen ein sechstes Ausführungsbeispiel, und zwar Fig. 20 in weggebrochener Perspektive und Fig. 21 in weggebrochener Schnittdarstellung, jedoch in anderer Position als Fig. 20,
Fig. 22 und 23 zeigen in Perspektive bzw. im Schnitt ein siebentes Ausführungsbeispiel,
Fig. 24 zeigt perspektivisch ein achtes Ausführungsbeispiel,
Fig. 25 bis 27 beziehen sich auf ein neuntes Ausführungsbeispiel mit perspektivischer Darstellung in Fig. 25, Schnittdarstellung in Fig. 26 und schematisierter Innenansicht in dem Grundriss in Fig. 27,
Fig. 28 und 29 beziehen sich auf ein zehntes Ausführungsbeispiel mit perspektivischer Darstellung in Fig. 28 und Längsschnitt in Fig. 29,
Fig. 30 zeigt perspektivisch ein elftes Ausführungsbeispiel, und
Fig. 31 stellt perspektivisch eine Variante der Stapelmöglichkeiten dar.
Fig. 1 bis 6 beziehen sich auf eine erste Ausführungsform. Ein einzelner Behälter umfasst ein Aussengehäuse 100 und einen Schieber 102. Am Aussengehäuse sind Verbindungsstege 104,106 bzw. auf den jeweils den Stegen gegenüberliegenden Seiten komplementär zu ihnen ausgebildete Nuten vorgesehen; eine solche Nut ist in Fig. 4, gestrichelt angedeutet, im übrigen aber in den Fig. 3 bis 6 weggelassen, um die Zeichnungen überschaubar zu halten. Jedes Gehäuse 100 weist auf einer seiner grossen Flächen einen Sichtausschnitt 108 auf, und da der Schieber 102 zumindest im Bereich seiner dem Sichtausschnitt zugekehrten Fläche 110 transparent ausgebildet ist, kann man ein dahinterliegendes Foto durch den Sichtausschnitt 108 erkennen.
Fig. 2 verdeutlicht dem Fachmann, wie die einzelnen Behälter miteinander zu gestapelten Blöcken verbunden werden können, so dass man eine Fotothek aufbauen kann.
Fig. 3 bis 6 lassen den Innenaufbau des Behälters erkennen. Der Schieber aus glasklarem Kunststoffmaterial ist schubladenartig ausgebildet mit einem Betätigungsgriff 112 und einer dem Griff gegenüberliegenden Rückwand 116. Die Seitenwände 118 des Schiebers weisen Einschnitte 120 auf, die das Einlegen und Entnehmen eines Stapels von Fotos erleichtern.
An die dem Sichtausschnitt 108 gegenüberliegende Rückwand 122 des Gehäuses 100 sind nach innen einspringende Lagerschalen 147 angeformt, in denen zwei Andruckhebel 126 mit Zapfen 128 gelagert sind. Die Hebel 126 liegen im geschlossenen Zustand (Fig. 3) einerseits mit ihrem hinteren Arm 130 in einem Einschnitt 132 der hinteren Schieberrückwand 116 und drücken infolgedessen mit ihrem federnden Arm 134 auf einen Stapel 136 eingelegter Fotos, so dass das unterste durch die glasklare Bodenplatte 110 des Schiebers und den Sichtausschnitt 108 des Gehäuses gut erkennbar ist. Seitliche Anschläge 114 im Schieber zentrieren die eingelegten Bilder 136 bezüglich des Sichtausschnittes 108.
An den Hebelarm 134 ist am freien Ende ein Haken 142 angeformt, der bei ausgezogenem Schieber sich in den Ausschnitt 132 der hinteren Schieberrückwand 116 legt und damit verhindert, dass der schubladenartige Schieber vollständig herausgezogen werden kann. Der andere freie Arm 130 des Hebels ist ebenfalls an seiner Rückseite mit einem federnden Abschnitt 144 versehen und macht dadurch den Andruck 142/116 weich.
Die Entnahmeausschnitte 120 in den Seitenwänden 118 des Schiebers setzen sich in die Bodenplatte 110 bei 146 fort und enden hinter der seitlichen Kante der eingelegten Fotos, deren Lage durch die Anschläge 114 definiert ist.
Bei eingeschobenem Schieber (Fig. 3) wird mithin der Fotostapel 136 in Anlage an der Bodenplatte 110 gehalten, wobei unterschiedliche Stapelhöhen durch die Federeigenschaft des Armes 134 von Hebel 126 ausgeglichen wird. Derselbe Hebel dient beim Öffnen des Schiebers als Anschlag gegen unbeabsichtigtes Herausziehen des Schiebers.
Gehäuse und Schieber sind einteilig aus Kunststoff gespritzt und, wie man erkennt, leicht entformbar; ein Wak-keln des Schiebers wird einerseits durch die Führung der Schieberseiten wände 118 im Gehäuse, andererseits durch zusätzliche an das Gehäuse angeformte Führungsstege 148 verhindert. Die Hebel 126 sind einfache Pressteile aus Blech oder ebenfalls Kunststoffspritzteile. Fig. 5 lässt erkennen, dass die Hebel in dem Lager 147 beispielsweise eingeschnappt werden können. Eine Eintiefung 150 an der Unterseite des Hebelarmes 130 legt sich in der Schliessstellung nach Fig. 3 auf die Oberkante der Einschnitte 132 und arretiert damit den Schieber.
Fig. 3a, 4a und 5a lassen deutlicher die Gestaltung des Hebels 126 im Bereich seiner Lagerung erkennen. Das Lager 147 ist einfach ein als Lagerbohrung geeigneter Einschnitt in den Stegen 148, in die die symmetrisch liegenden Lagerzapfen 128 unter elastischer Verformung der dünnen und daher sehr elastischen Lappen 151 des Hebels 126 eingeschnappt sind. Auf der verbleibenden schmalen Brücke 149 ruhen dann die Zapfen. Eventuell kann noch eine Hilfsfeder 152 (Fig. 3) vorgesehen sein.
Die Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 umfasst ein Gehäuse 160 mit zwei Sichtfenstern 162 sowie einem gemeinsamen Verschluss 164 in Form eines herausziehbaren Schie5
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bers. Der Schieber besitzt eine mittig zwischen beiden Fenstern 162 parallel zu diesen liegende Mittelwand 166, die auf jeder Seite eine Federandruckanordnung 168 trägt. Auf dem Schieberboden 170 stehen die Fotoabzüge 172 beidseits der Mittelwand 166.
Nahe dem Verschluss 164 weist der Schieberboden 170 Einschnitte 177 auf, die das Einlegen und Entnehmen eines Fotostapels erleichtern.
Von der Deckwandung springt nahe der Frontkante 176 ein Steuernocken 169 nach unten vor. Bei eingeschobenem Schieber hat dieser keine Funktion. Beim Auszug des Schiebers aber läuft die Schrägfläche 168' der Federandruckanordnung auf den Nocken 169 auf, und die Feder wird an die Mittelwand 166 angepresst, so dass die Fotos lose werden. Zugleich dient der Nocken 169 als Anschlag für die Schieberrückwand 174.
Komfortabel ist wiederum die Ausführungsform nach Fig. 9 bis 13. Das gesamte Gehäuse 180 besteht hier aus glasklarem Kunststoff, und der herausziehbare Schieber 182 kann, muss aber nicht, aus dem gleichen Material bestehen. Eine einstückige Blattfeder 184 ist am besten in Fig. 9 erkennbar. Sie ragt mit einem Mittelschenkel 186 durch einen . Bügel 188, angespritzt an den Gehäuseboden 181, und ist im Schieberboden 183 eingehangen und mittels einer hakenartigen Abbiegung 190 arretiert. Antiparallel abgebogene Seitenarme 192 und eine obere Andruckplatte 194 vervollständigen die Feder. Bei einem Gehäuse aus undurchsichtigem Kunststoff ist ein gegebenenfalls verglaster Fensterausschnitt vorzusehen.
Beim Herausziehen des Schiebers drückt die Brücke 188 auf den mittleren Federarm 186 und zieht damit die gesamte Feder nach unten (vgl. Fig. 13), so dass die Federanordnung bei gezogenem Schieber inaktiviert ist. Beim Wiedereinschieben des Schiebers werden dann die gestapelten Fotos 195 nach oben an die glasklare Gehäusefrontseite 196 angepresst. Der Schieberboden 183 weist einen Schlitz 185 auf, durch den der Bügel 188 ragt, und der so an den Bügel anliegend geführt ist.
Andere Einzelheiten, wie Entnahmeausschnitte des Schiebers usw., wurden bereits oben unter Bezugnahme auf Fig. 1 bis 6 erläutert und finden sich hier in analoger Form.
Auch die Ausführungsform nach Fig. 14 bis 18 weist eine Andruckfederanordnung 200 auf mit zwei Wellabschnitten 202, mittig am Boden 206 des Schiebers befestigt. An das Gehäuse 208 sind seitlich Steuerkulissen 210 angeformt, die durch einen Schlitz 212 in den Seitenwänden 214 des Schiebers in dessen Inneres ragen und die Wellabschnitte 202 der Federanordnung 200 übergreifen. Beim Herausziehen des Schiebers gleiten die Wellabschnitte 202 unter die Kulissen 210 und werden dabei niedergedrückt (vgl. Fig. 17). Das hintere Ende 216 des Schlitzes 212 kommt schliesslich zur Anlage an dem ihm zugekehrten Ende 218 der weiter innen liegenden Kulisse 210 und schlägt dort an. Die Seitenwände 214 können nach innen ausfedern und deshalb bei der Montage über die Kulissen 210 geschoben werden, wonach der Schlitz überschnappt. Die Federanordnung 200 wird vervollständigt durch Querarme 220, die die beidseits angeordneten Wellabschnitte 202 miteinander verbinden. Bei eingeschobenem Schieber wird demnach das oberste Bild 222 eines eingelegten Stapels an die glasklare Frontplatte 224 des Gehäuses 208 angelegt. Aus Gründen der Materialersparnis ist der der Deckplatte 224 gegenüberliegende Boden 226 ausgeschnitten.
Die insoweit beschriebenen ersten vier Ausführungsformen weisen alle ein Aussengehäuse und einen Schieber auf, mit denen die eingelegten Fotoabzüge in das Gehäuse hinein bzw. aus diesem heraus transportiert werden.
Es ist natürlich auch möglich, den Behälter mit einem abklappbaren Deckel zu versehen, und solche Ausführungsformen werden nachstehend erläutert.
Die Ausführungsform gemäss Fig. 19 umfasst ein einstückiges Spritzteil aus Kunststoff. Das Spritzteil umfasst eine Behälterrückwand 240, zwei Behälterseitenwände 242, einen schmalen Deckel 244 und einen grossen Deckel 246. An den schmalen Deckel 244 ist noch ein Frontsteg 248 angespritzt. An der Stossstelle zwischen dem Deckel 246 und einem mit der Rückwand 240 und den Seitenteilen 242 verbundenen Bodenteü 249 ist eine Schwachstelle 250 als Scharnier gespritzt, und ein entsprechend ausgebildetes Scharnier ist vorgesehen zwischen der Rückwand 240 und dem schmalen Deckel 244 bei 252. In den Behälter, sich an der Rückwand 240 abstützend, ist eine Blech- oder Kunststoffeder 254 angelegt, eingeklebt oder aus der Rückwand 240 ausgestellt. Bei geöffnetem grossem Deckel 246 kann man einen Stapel Fotos 256 einlegen, der dann beim Andrücken des Deckels 246 zwischen die Seitenteile 242 von der Feder 254 an die Innenseite des glasklar durchsichtigen Deckels 246 eingepresst wird. Der grosse Deckel 246 wird in dieser Position gehalten durch den Steg 248 des schmalen Deckels 244, der über die freie Kante des Deckels 246 in einen dort vorgesehenen Falz 258 greift und sich reibungsschlüssig verriegelt. Der grosse Deckel 246 kann auch einen Fensterausschnitt aufweisen, und dann kann man das ganze Behältnis aus einem undurchsichtigen Kunststoff spritzen, wobei die Fensteröffnung gegebenenfalls durch eine eingelegte Scheibe wieder abgedichtet werden kann. Diese Möglichkeiten bestehen auch bei fast allen der bisher beschriebenen Ausführungsbeispiele und auch bei den nachfolgenden Ausführungsbeispielen. Ebenso gilt, dass Federanordnungen zum Andrücken des Fotostapels aus Metall oder Kunststoff bestehen können und im ersteren Fälle an Innenteile des Behälters angeformt, angeklebt usw. sein können. Die Fensterfront 246 ist ausgeschnitten, wenn der verwendete Kunststoff nicht selbst transparent ist.
Der Behälter nach Fig. 20 und 21 umfasst einen Innenrahmen 260 aus glasklarem, durchsichtigem Kunststoff, von dessen Sichtseite aus an allen vier Kanten rechtwinklig Seitenstege 262 angeformt sind. Die Seitenstege 262 sind auf ihren einander zugekehrten Seiten mit einer zu den Verbindungskanten mit der Sichtplatte parallelen Verzahnung 264 versehen.
Ein eingelegter Fotostapel 266 wird gegen die Sichtplatte von einem Aussenrahmen 268 angepresst, der komplementär in den von den Seitenstegen 262 umschlossenen Raum passt und an Innenstreben 270, angeformt an die Andruckplatte 272, eine zur Verzahnung 264 komplementäre Verzahnung 274 aufweist. Durch die Elastizität der verwendeten Materialien greifen die Verzahnungen 264,274 ineinander und sichern die Andruckposition, können jedoch durch Abziehen des Aussenrahmens vom Innenrahmen voneinander gelöst werden. Aus ästhetischen Gründen sind an die Innenstreben 270 noch die Stege 262 aussen überdeckende Abdeckrahmenteile 276 angeformt, die mindestens zwei Fingerausschnitte 278 aufweisen, damit der Innenrahmen beim Auseinanderziehen der Teile erfasst werden kann.
Diese Ausführungsform ist nicht nur als Behälter, sondern zugleich auch als Hänge- oder Aufstellrahmen für ein einzelnes Bild brauchbar.
Für die Entnahme des Stapels kann man, falls erwünscht, auch einen seitlichen Schlitz vorsehen (nicht dargestellt). Falls erwünscht, kann man alternativ oder zusätzlich zu der Verzahnung 264,274 noch Sicherungsfedern einbauen, die die Teile gegeneinander ziehen.
Bei der siebenten Ausführungsform nach Fig. 22 und 23 ist an dem mit einem Sichtfenster 280 (gegebenenfalls durch
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Scheibe verschlossen) versehenen Gehäuse 282 bei 284 ein Deckel 286 angelenkt, der mittels ineinandergreifender Verriegelungselemente 288,290 in der Verschlussstellung an der Gehäuserückseite verriegelbar ist. Der Deckel 286 trägt auf seiner dem Sichtausschnitt 280 zugewandten Innenseite eine Federanordnung 292, die den Stapel 294 in Richtung Sichtausschnitt 280 drückt, wenn der Deckel 286 geschlossen ist. Beim Öffnen des Deckels wird jedoch die Federanordnung durch das Entlanggleiten an den Kanten 295 des Gehäuses 282 angedrückt. Der Deckel 286 lässt sich nicht vollständig öffnen, sondern bleibt stehen, wenn das Verriegelungsteil 288 innen am Gehäuse anschlägt, doch kann man in dieser Stellung die Fotos bequem einlegen oder entnehmen.
Der Behälter nach Fig. 24, die achte Ausführungsform, umfasst ein vierseitiges Gehäuse 300, in dem ein Deckelteil 302 aus glasklarem Kunststoff um eine Achse 304 schwenkbar gelagert ist. Das Deckelteil 302 weist eine Stützfläche 306 auf, auf der ein Stapel 308 von Fotoabzügen steht, und einen der Stützfläche 306 gegenüber am Deckelteil 302 angeformten Tastenabschnitt 310. Längs der freien Kante des Tastenabschnitts 310 erstreckt sich eine Verriegelungsrippe 312, zu der komplementär nahe der Oberkante 314 der Rückwand 316 des Gehäuses 300 eine Verriegelungsnut 318 ausgebildet ist. Versteifungsecken 320 verbinden die Stützfläche 306 und die durchsichtige Frontscheibe des Deckelteiles 302. Im Gehäuse eingeklebt, angeformte oder eingelegte Federn 322 drücken den Stapel 308 an die Innenseite der Frontscheibe, wenn das Deckelteil 302 in das Gehäuse 300 geschwenkt und mittels Rippe 312 und Nut 318 in diesem verriegelt wird. Zum Öffnen drückt man auf den Tastenabschnitt 310, wobei das Material des Deckelteils 302 sich elastisch verformt. Es genügt im allgemeinen, diese Taste nur auf einer Teillänge des Deckelteils 302 auszubilden, doch ist die hier dargestellte Ausführungsform ästhetisch befriedigender. Beim Drücken auf den Tastenabschnitt 310 unterstützen die Federn 322 das Öffnen. Das Einlegen der Fotos kann erfolgen, wenn der Deckelteil 302 um ca. 90 °C herausgeschwenkt ist.
Bei der neunten Ausführungsform nach Fig. 25 bis 27 lässt sich das Gehäuse 330 mit hier eingeklebtem glasklarem Fenster 332 durch einen seitlichen Deckel 334, angelenkt bei 336, öffnen. Als Ansatzstelle dienen Einkerbungen 338, 340 im Gehäuse bzw. im Deckel. Auf der der Scheibe 332 abgewandten Seite des Gehäuses liegt eine Federanordnung 342, die, abgesehen von den Abmessungen, im Prinzip genauso ausgebildet ist wie die Federanordnung bei der Ausführungsform nach Fig. 9 bis 13. Dementsprechend weist auch hier das Gehäuse eine Führungsbrücke 344 auf, in der der Mittelschenkel 346 der Federanordnung gleitverschieblich und damit entweder aktiviert oder inaktiviert werden kann. Der hakenartige Fortsatz 348 an der Federanordnung ist hier jedoch nicht im Deckel 334 verankert, sondern von dem Gehäuse weg abgebogen und liegt zugekehrt einem an den Deckel 334 angeformten Haken 350. Im geschlossenen Zustand (Fig. 26) greift der Haken 350 hinter den Hakenfortsatz 348 und wird auf diese Weise verriegelt gehalten. Zieht man bei 340 am Deckel, so öffnet sich dieser, und der Haken 350 nimmt den Haken 348 und damit auch die gesamte Federanordnung ein Stück nach links (in Fig. 27) mit, so dass die Feder in die Brücken 244 gezogen und damit an die Rückseite 352 des Gehäuses angepresst wird. Durch den bogenförmigen Weg des Deckels 334 entriegeln sich die Haken 350, 348 nach einer gewissen Strecke, der Deckel kann vollständig (um etwa 90°) geöffnet werden, und ein Stapel von Fotos 354 kann eingelegt bzw. entnommen werden. Beim Schliessen des Deckels stösst der Haken 350 zunächst den Haken 348 zurück, so dass die Federanordnung 342 die Fotos wieder an die Sichtscheibe 332 anpresst, schnappt dann über den Hakenfortsatz 348 und hält den Deckel wieder verriegelt.
Bei dieser Ausführungsform kann man die Anordnung auch so treffen, dass die Federanordnung 342 in der Ruheposition an den Gehäuseboden 352 angeschmiegt liegt und erst von einem Anschlag am Deckel entsprechend dem Haken 350 eingedrückt und damit nach vorn in Richtung auf die Sichtscheibe 332 ausgewölbt wird. Die Verriegelung des Deckels würde dann etwa dort, wo die Kerben 338, 340 angedeutet sind, durch eine einklinkende Taste oder dergleichen erfolgen.
Die zehnte Ausführungsform nach Fig. 28 und 29 umfasst ein Gehäuse 360, das auf der der Sichtöffnung 362 gegenüberliegenden grossen Fläche offen ist. Parallel zu dieser Öffnung sind in das Gehäuse Führungsnuten 364 für einen Schieber 366 eingearbeitet, auf dem eine Andruckfeder 368 befestigt ist. Ein Griff 370 kann an den Schieber angeformt sein. Auf seiner Innenseite vor der Feder besitzt der Schieber einen Anschlagnocken 372. Nach Ziehen des Schiebers (Fig. 29) ist die Feder 368 ausserhalb des Gehäuses, und ein Stapel Fotos 374 kann eingelegt oder entnommen werden. Ein völliges Herausziehen des Schiebers wird durch den Nocken 372 verhindert, der an dem Rand des Durchtrittsschlitzes im Gehäuse für den Schieber 366 anschlägt. Dieser Schlitz ist trotzdem weit genug, um auch die Feder 368 durchtreten zu lassen, sofern diese nicht durch Anformen in der Ebene des Schieberbodens gleiche Höhe wie dieser einnehmen kann.
Beim und nach dem Schliessen des Deckels stellt sich die Feder wieder hoch und drückt den Stapel 374 gegen die Sichtöffnung 362.
Die elfte Ausführungsform nach Fig. 30 ist ähnlich der Ausführungsform nach Fig. 24. Hier erfolgt allerdings die Verriegelung des bei 379 schwenkbar gelagerten Deckels 380 mittels elastisch federnder Nocken 382 an den Seitenstegen 384 des Deckels, die in einer komplementären Eintiefung 386 in den Seitenwandungen 388 des Gehäuses 390 einrasten. Zum Öffnen greift man in die Kerben 392 bzw. 394 an Gehäuse bzw. Deckel.
Diese Ausführungsform hat gegenüber der Ausführung^-form nach Fig. 24 den Vorteil, dass man Stapeleinrichtungen 396 auf den Seiten 398 anbringen kann, aber auch Stapeleinrichtungen 399 auf den Seiten 388 des Gehäuses, so dass die Stapelmöglichkeiten günstiger als bei der Ausführungsform nach Fig. 24, die nur seitlich stapelbar ist. Auch bei den anderen Ausführungsformen kann man ohne weiteres erkennen, an welchen Flächen der Behälter Stapeleinrichtungen anbringbar sind. Anstelle der unmittelbaren Stapelung durch ineinandergreifende Nut-Feder-Verbindungen an den Behältern kann man auch zusätzliche Stapelgehäuse verwenden, in die man beispielsweise fünf oder zehn Einzelbehälter, etwa gemäss Fig. 20 oder 19, einsetzen kann, und solche,
etwa würfelförmigen Behälter können ihrerseits mit Stapel-Nut-Feder-Verbindungen versehen sein. Eine solche Ausführungsform ist in Fig. 31 dargestellt.
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Claims (22)
1. Behälter zur Aufnahme einer variablen Anzahl von Fotoabzügen, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem Verschluss versehen ist, ein Sichtfenster und eine Einrichtung aufweist, mittels der bei verschlossenem Behälter unabhängig von der Gesamtzahl der im Behälter befindlichen Abzüge ein Abzug in Anlage an dem Sichtfenster gehalten ist, und dass die Einrichtung bei geöffnetem Behälter zur Entnahme aller Abzüge inaktiviert ist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er aufklappbar ist.
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PATENTANSPRÜCHE
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er einen Schieber zur Aufnahme der Abzüge aufweist sowie einen den Schieber aussen umschliessenden Rahmen.
4. Behälter nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass er mehrere Sichtfenster aufweist,
5. Behälter nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlegeeinrichtung eine im Behälterinnern angeordnete Federanordnung umfasst.
6. Behälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Federanordnung an den Behälter oder seinen Verschluss angeformte Blattfedern umfasst.
7. Behälter nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlegeeinrichtung auf alle Sichtfenster wirkend ausgebildet ist.
8. Behälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass er einteilig aus Kunststoff gefertigt ist.
9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass er angeformte Aufklappscharniere aufweist.
10. Behälter nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen dem Sichtfenster eines Gehäuses gegenüber gelenkig angeordneten Andruckhebel, der zugleich als Verriegelungselement für zwei Endstellungen des Schiebers ausgebildet und zumindest teilweise elastisch nachgiebig ist.
11. Behälter nach Ansprüchen 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlegeeinrichtung an einem parallel zu zwei einander gegenüberliegenden Sichtfenstern beweglichen Schieber angeordnet ist.
12. Behälter nach Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Rahmen eine einen Federschenkel übergreifende Brücke ausgebildet ist, dass der Federschenkel am Schieber verankert ist und beim Schieberauszug durch die Brücke von dem Sichtfenster wegziehbar ist, und dass am Federschenkel weitere Anlegeelemente befestigt sind.
13. Behälter nach Ansprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Schieber die Federanordnung befestigt ist, die von Kulissen im Rahmen beim Schieberauszug von dem Sichtfenster wegdrückbar sind, wobei gegebenenfalls die Kulissen zugleich als Anschlag für den Schieberauszug ausgebildet sind.
14. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er einen das Sichtfenster aufweisenden Innenrahmen und einen diesen über- und/oder hintergreifenden Aussen-rahmen umfasst, dass der Aussenrahmen eine zum Sichtfenster planparallele Anlegewand aufweist und dass Innen- und Aussenrahmen in mehreren Positionen mit unterschiedlichen Abständen zwischen Sichtfenster und Anlegewand gegeneinander verriegelbar sind.
15. Behälternach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass für die Verriegelung ineinandergreifende Parallel-Ver-zahnungen vorgesehen sind, die elastisch voneinander lösbar sind.
16. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass er ein Gehäuse und einen eine Anlegewand für die Fotoabzüge aufweisenden und elastisch im Gehäuse verriegelbaren Deckel umfasst.
17. Behälter nach Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Behältergehäuse eine Blattfeder zum
Andrücken der Abzüge gegen ein Gehäusesichtfenster unter einer Brücke verschieblich gehalten ist und dass an einem Verschlussdeckel ein Betätigungsorgan zum Verschieben der Feder zwischen einer andrückenden Position bei geschlossenem Deckel und einer gegen den Rahmen gezogenen inaktiven Position bei geöffnetem Deckel vorgesehen ist.
18. Behälter nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass er ein gegenüber dem Sichtfenster offenes Gehäuse und einen parallel zu dieser Öffnung herausziehbaren oder schwenkbaren Deckel umfasst, an dem eine bei geöffnetem Deckel die im Gehäuse befindlichen Abzüge freigebende Federanordnung vorgesehen ist.
19. Behälter nach einem der Ansprüche 1 -18, dadurch gekennzeichnet, dass er mit mindestens einem weiteren gleichartigen Behälter formschlüssig zusammensteckbar ist.
20. Behälter nach einem der Ansprüche 1-18, dadurch gekennzeichnet, dass er mittels eines zusätzlichen Aussenge-häuses mit mindestens einem weiteren Behälter zu einer Baugruppe verbindbar ist.
21. Behälter nach einem der Ansprüche 1 - 20, dadurch gekennzeichnet, dass das Sichtfenster verglast ist.
22. Behälter nach einem der Ansprüche 1 - 20, dadurch gekennzeichnet, dass er vollständig aus Kunststoffspritzteilen besteht.
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