DE4133507C2 - - Google Patents

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DE4133507C2
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Eastman Kodak Co
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Minnesota Mining and Manufacturing Co
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B42/00Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means
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    • G03B42/04Holders for X-ray films

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine fotografische Kassette, insbesondere eine Röntgenfilmkassette, in die ein Filmblatt eingelegt werden kann, das durch eine Wand der Kassette hindurch belichtet wird, wobei die Kassette mit dem belichteten Filmblatt zu einer Ent­ wicklungseinrichtung transportiert werden kann, in der das Filmblatt aus der Kassette herausgenommen und ent­ wickelt wird.
Bekannt sind Röntgenkassetten, die ein Bodenteil und einen gelenkig daran befestigten Deckel aufweisen. In eine Vertiefung des Bodenteils kann ein Röntgenfilm­ blatt eingelegt werden und danach kann die Kassette durch Zuklappen des Deckels verschlossen werden. Die Kassette weist hierzu Verschlüsse auf, die den Deckel im Schließzustand relativ zum Bodenteil festhalten. Eine solche Röntgenkassette ist bekannt aus DE-AS 26 20 883. Die Verschlüsse bestehen hierbei aus am Rand des Bodenteils angeordneten Rastelementen und aus Klinken­ elementen, die am Deckel verschiebbar angebracht sind. Beim Schließen des Deckels rasten die federnden Klinken­ elemente unter den Rastelementen des Bodenteils ein. Das Öffnen der Kassette erfolgt dadurch, daß verschieb­ bare Griffteile am Deckel zurückgeschoben werden, wo­ durch die Klinkenelemente ebenfalls zurückweichen und von den Rastelementen freigegeben werden.
Andere Röntgenkassetten, bei denen der Deckel im Schließzustand relativ zum Bodenteil festgehalten wird, sind in DE-PS 25 53 671, DE-OS 23 61 768 und DE-OS 28 18 338 beschrieben. Hierbei sind am Bodenteil seitlich verschiebbare Riegelleisten vorgesehen, die mit Klinkenelementen des Deckels zusammenwirken. Beim Schließen des Deckels werden die Klinkenelemente an den Rastelementen verriegelt. Das Lösen erfolgt dadurch, daß die Riegelleiste seitlich verschoben wird, wodurch die Klinkenelemente freigegeben werden.
Aus DE-OS 32 30 288 und EP-OS 00 75 853 sind Röntgen­ kassetten bekannt, bei denen der Verschluß eine magne­ tische Haltevorrichtung aufweist.
Röntgenkassetten für medizinische Röntgenaufnahmen werden über längere Zeiträume hinweg benutzt. Sie werden mit dem unbelichteten Röntgenfilmblatt in einen Röntgenapparat eingesetzt und nach Beendigung der Rönt­ genaufnahme aus dem Röntgengerät entnommen und zu einer Entwicklungseinrichtung transportiert. An der Entwick­ lungseinrichtung wird das Röntgenfilmblatt entweder manuell (in einer Dunkelkammer) oder maschinell in einer Entwicklungsmaschine entnommen, wobei die Rönt­ genkassette geöffnet werden muß. Hierzu muß sicherge­ stellt sein, daß der Verschluß sowohl manuell als auch maschinell geöffnet werden kann. Entwicklungsmaschinen haben zum Öffnen der Röntgenkassetten Finger, die unter das Griffteil des Verschlusses greifen und dieses Griff­ teil hochschwenken. Ein solches Hochschwenken des Griff­ teils muß auch manuell durchführbar sein. Ferner muß sichergestellt sein, daß die Kassette sich einfach und ohne Fehlfunktion schließen läßt. Hierzu wird normaler­ weise der Deckel gegen das Bodenteil gedrückt, wobei die Klinkenelemente der Verschlüsse unter den Rastele­ menten einrasten. Beim manuellen Schließen der Kassette sollte sichergestellt sein, daß das Einrasten der Ver­ schlüsse auch dann erfolgt, wenn auf irgendeine belie­ bige Stelle des Deckels ein Druck ausgeübt wird, selbst wenn dieser Druck auf das Griffteil ausgeübt wird. Die bekannten Röntgenkassetten erfüllen diese Forderung nicht oder nur unzureichend. Normalerweise ist das Klinkenelement Bestandteil des Griffstücks. Wenn eine manuelle oder maschinelle Kraft auf das Griffstück aus­ geübt wird, kann das Klinkenelement beim Schließen des Deckels nicht zurückfedern.
Eine fotografische Kassette mit den Merkmalen a) bis e) des Patentanspruchs 1 ist bekannt aus der DE 39 09 838 A1. Die Verschlußvorrichtung ist hier am Deckel der Kassette angebracht, wo an einer Achse eine Öffnungsplatte, eine Öffnungswalze und ein Riegelglied gelagert sind. Eine erste Feder drückt die Öffnungs­ platte gegen die Deckeloberfläche, während eine zweite, weniger starke Feder die Öffnungsplatte und das Riegel­ glied auseinanderdrückt. Das Riegelglied hakt bei Schließen der Kassette unter eine Halteleiste ein und wird beim Öffnen von Ansätzen und Vorsprüngen entgegen der Federwirkung ausgeklinkt. Die Vorrichtung benötigt in ihrer Stärke aufeinander abgestimmte Federn. Bei Versagen oder Verschleiß einer der Federn ist die Ver­ schlußvorrichtung nicht mehr funktionsfähig. Die Ver­ schlußvorrichtung vergrößert die Abmessungen des Deckels und damit das gesamte Kassettenvolumen, da die Achse und auch die Öffnungswalze außerhalb des Frei­ raums zum Verschwenken des Riegelgliedes auf der dem Aufnahmeraum für das Filmblatt abgewandten Seite ange­ ordnet sind.
Ein weiteres Problem bei Röntgenkassetten besteht da­ rin, daß normalerweise mindestens zwei Verschlüsse vor­ handen sind. Bei großformatigen Kassetten, wie sie z. B. für Röntgenaufnahmen des Unterschenkels benutzt werden, sind sogar drei oder mehr Verschlüsse erforderlich. Alle Verschlüsse müssen normalerweise zum Öffnen und Schließen einzeln betätigt werden. Dies ist umständlich und zeitraubend und birgt die Gefahr, daß einzelne Ver­ schlüsse nicht in den gewünschten Zustand gelangen. Sofern Schiebeleisten vorgesehen sind, die die Ver­ schlüsse miteinander koppeln, erfordern solche Schiebe­ leisten einen erheblichen konstruktiven Aufwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine fotogra­ fische Kassette zu schaffen, bei der die Verschlußvor­ richtung die Abmessungen der Kassette nicht wesentlich vergrößert, wobei der Schließdruck auf den Deckel an jeder beliebigen Stelle im Bereich des Griffteils auf­ gebracht werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen.
Bei der erfindungsgemäßen Kassette wird das Bodenteil mit dem Kassettendeckel verschlossen, dessen Verschluß außerhalb des Innenraums zur Filmblattaufnahme angeord­ net ist. Der Verschluß bringt Schaft, Griffteil mit L-förmigem Querschnitt, Klinkenelement, Feder und Rast­ element untereinander in Eingriff. Die beiden Schenkel des Griffteils bilden die stirnseitige Außenkontur des Deckels im Verschlußbereich, wobei der Abstand des Be­ tätigungsschenkels von der Begrenzung des Innenraums (bei geschlossenem Deckel) den über die Nutzbreite hi­ nausgehenden Platzbedarf der Röntgenkassette bestimmt. Innerhalb dieses Bereichs sind das Rastelement, der Schaft, die Feder und das Klinkenelement vorgesehen. Die Auslenkbewegung des Betätigungsschenkels und des Klinkenelements erfolgt bei der erfindungsgemäßen An­ ordnung des Betätigungsschenkels in einem Raum, der nicht viel breiter ist als der Schaft. Die Verschlußan­ ordnung ermöglicht es, daß in Draufsicht die Breite des Schafts und des ihn umgebenden Klinkenelements nur noch geringfügig größer sein muß als die Länge der Rastnase des Rastelements, das mit dem Bodenteil verbunden ist. Der in den Bereich vorstehende Teil des Rastelements muß nur geringfügig länger sein als die gemeinsame Dicke von Betätigungsschenkel und Klinkenelement.
Die erfindungsgemäße Anordnung der Verschlußvorrichtung des Kassettendeckels benötigt lediglich eine einzige Feder je Verschluß, um diesen zu spannen und das Griff­ teil in seiner geschlossenen Position zu halten. Der Verschluß läßt sich leicht öffnen, wobei die erfindungs­ gemäße Vorrichtung eine kompakte Verschlußbauweise vor­ sieht und daher das Verschlußvolumen minimiert.
Bei der erfindungsgemäßen Kassette sind das Klinken­ element und das Rastelement als zwei voneinander unab­ hängige Teile vorgesehen und das Klinkenelement kann unabhängig vom Griffteil bewegt werden, wenn das Griff­ teil in seiner Ruheposition ist. Dadurch ist es mög­ lich, zum Schließen des Deckels an beliebiger Stelle gegen den Deckel zu drücken. Der Deckel wird auch dann sicher verschlossen und an dem Bodenteil verrastet, wenn der Druck (manuell oder maschinell) auf das Griff­ teil ausgeübt wird. Eine Kopplung zwischen Griffteil und Klinkenelement besteht nur insoweit, als bei Be­ tätigung des Griffteils zum Öffnen das Griffteil auf das Klinkenelement einwirkt und dieses in die Rückzugs­ stellung bewegt.
Durch die Erfindung wird sichergestellt, daß die Kas­ sette in jedem Fall sicher geschlossen wird, wenn der Deckel in Richtung auf das Bodenteil gedrückt wird. Es ist nicht möglich, daß der Benutzer zufällig oder in Unkenntnis der Funktion des Verschlusses den Druck an einer falschen Stelle ausübt.
Bei der Feder handelt es sich vorzugsweise um eine Schraubenfeder. Es ist aber auch möglich, eine Blatt­ feder zu verwenden, die beispielsweise auch als Klin­ kenelement ausgeformt sein kann.
Bei großformatigen Kassetten sind mehrere Verschlüsse erforderlich, die längs einer Kante der Kassette ange­ ordnet sind. Diese Verschlüsse können in vorteilhafter Weise durch ein einziges Griffteil miteinander gekop­ pelt sein. Das Klinkenelement jedes Verschlusses kann separat und unabhängig von den Klinkenelementen der anderen Verschlüsse an dem zugehörigen Rastelement ein­ rasten. Es besteht daher die Möglichkeit, die einzelnen Verschlüsse durch Druck an den entsprechenden Stellen in der Nähe dieser Verschlüsse nacheinander zu schließen, wobei sichergestellt ist, daß das Klinken­ element jedes Verschlusses, unabhängig von dem Zustand des gemeinsamen Griffteils, ordnungsgemäß einrastet. Andererseits können durch Bewegen des einzigen Griff­ teils die Klinkenelemente sämtlicher Verschlüsse gleichzeitig zum Öffnen der Kassette gelöst werden. Das Griffteil ermöglicht bei einer Kassette mit mehreren Verschlüssen eine Einhandbedienung zum Öffnen der Kas­ sette. Erfolgt das Öffnen der Kassette in einer Ent­ wicklungsmaschine, so ist hier nur ein einfacher Öff­ nungsmechanismus mit einem einzigen Öffnungsfinger er­ forderlich. Da das Griffteil sich über eine größere Länge der Kassette erstreckt, steht für den Öffnungs­ finger ein großer Bereich von Positionen zur Verfügung, d. h., der Öffnungsfinger braucht an der Entwicklungs­ maschine nicht sehr genau positioniert zu sein. Die Kassette ist für Entwicklungsmaschinen geeignet, die für unterschiedliche Kassettenarten vorgesehen sind und bei denen der Öffnungsmechanismus an einer Stelle ange­ ordnet ist, die für einen anderen Kassettentyp erfor­ derlich ist.
Die erfindungsgemäße Kassette ist den hohen Anforde­ rungen an Verschlußsicherheit und Einfachheit der Öff­ nung, die an Röntgenkassetten gestellt werden, in vol­ lem Umfang gewachsen. Sie ermöglicht eine einfache und unkomplizierte Handhabung bei hoher Betriebssicherung und ist dennoch auf einfache Weise im Einhandbetrieb bzw. mit einem einzigen Öffnungsfinger einer Entwick­ lungsmaschine leicht zu öffnen.
Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Kassette im halbgeöffneten Zustand,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II von Fig. 1,
Fig. 3 in ähnlicher Darstellung wie Fig. 2 die Kasset­ te bei geschlossenem Deckel,
Fig. 4 das Hochschwenken des Griffteils zum Öffnen des Deckels,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Kassette aus Richtung des Pfeiles V in Fig. 2 und
Fig. 6 eine Ansicht der in dem Deckel enthaltenen Kom­ ponenten des Verschlusses aus Richtung der Pfeile VI-VI in Fig. 5.
Die Röntgenkassette 10 weist gemäß Fig. 1 ein Bodenteil 11 und einen plattenförmigen Deckel 12 auf. Das recht­ eckige Bodenteil 11 hat einen umlaufenden Rahmen aus Rahmenleisten 13, die an den Ecken durch aus Kunststoff bestehende Eckstücke 14 miteinander verbunden sind. Jede Rahmenleiste 13 weist an der Innenseite eine Nut 15 und einen Steg 16 von geringerer Höhe auf. Die Stege 16 begrenzen den für die Aufnahme eines Filmblattes vorgesehenen Innenraum 50 der Kassette. Die Nut 15 nimmt beim Schließen des Deckels 12 den Deckelrand 17 auf.
Die von den Randleisten 13 umschlossene Bodenwand 18 des Bodenteils 11 besteht aus Aluminium, das für Rönt­ genstrahlen durchlässig ist. Durch diese Bodenwand 18 hindurch wird das in der Röntgenkassette enthaltene Röntgenfilmblatt belichtet.
Der Deckel 12 besteht aus einer rechteckigen Platte 19, deren Plattenrand 17 in Richtung auf das Bodenteil 11 umgebogen ist und die mit Scharnieren 20 an einer Längs­ seite des Bodenteils 11 schwenkbar angebracht ist. Der Deckel 12 enthält eine (nicht dargestellte) Bleiplatte, die den Deckel für Röntgenstrahlen undurchlässig macht, sowie eine die Bleiplatte bedeckende Schaumstoffschicht, die bei geschlossenem Deckel das Röntgenfilmblatt gegen die Bodenwand 18 drückt. Ferner ist an dem Deckel 12 ein Fenster 21 mit einer Schiebetür 22 vorgesehen. Bei geöffneter Schiebetür 22 können Patientendaten auf das Röntgenfilmblatt fotografiert werden.
An der den Scharnieren 20 abgewandten Seite der Kas­ sette sind zwei Verschlüsse 23, 24 vorgesehen, die un­ tereinander gleich ausgebildet sind und die nachfolgend beschrieben werden.
Beide Verschlüsse 23 und 24 weisen ein gemeinsames Griffteil 25 auf. Das Griffteil 25 ist eine langge­ streckte Leiste von L-förmigem Querschnitt, die entlang der Kante des Deckels 12 in einer Vertiefung oder Mulde 26 des Deckels angeordnet ist. Das Griffteil 25 ist zwischen zwei Haltern 27, 28 angeordnet, die an den En­ den der Vertiefung 26 befestigt sind und zwischen denen sich ein zylindrischer Schaft 29 erstreckt, auf welchem das Griffteil 25 schwenkbar gelagert ist.
Das L-förmige Griffteil 25 weist gemäß Fig. 2 und 3 einen Griffschenkel 25a auf, der sich in der Vertiefung 26 frei auskragend erstreckt, und einen Betätigungs­ schenkel 25b, der rechtwinklig von dem Schenkel 25a absteht und im Schließzustand des Deckels 12 in die Nut 15 hineinragt. Unter dem Griffschenkel 25a befindet sich ein Steg 30, der sich auf der Oberseite der Ver­ tiefung 26 abstützt, wenn sich das Griffteil 25 in der Ruheposition befindet.
Das Klinkenelement 31 weist einen kreisförmig gebogenen Abschnitt 32 auf, der den Schaft 29 umgibt und um die­ sen Schaft herum drehbar ist, sowie einen von dem kreis­ förmigen Abschnitt 32 tangential abgehenden Arm 33, der sich von innen her gegen den Betätigungsschenkel 25b des Griffteils 25 legt. Am unteren Ende des Armes 33 ist eine Umbiegung 39 vorgesehen. Der Arm 33 weist eine Ausnehmung 34 auf und er wird von einer Feder 35 gegen den Betätigungsschenkel 25b gedrückt. Die Feder 35 ist eine Schraubenfeder, die den Schaft 29 umgibt und deren einer Schenkel 35a am Rand 17 des Deckels 12 abgestützt ist, während der andere Schenkel 35b gegen den Ab­ schnitt 33 des Klinkenelements 31 drückt (Fig. 6).
Das Griffteil 25 umgibt das Klinkenelement 31 und den Schaft 29. Die Feder 35 drückt den Arm 33 des Klinken­ elements 31 gegen den Betätigungsschenkel 25b des Griff­ teils 25. Der Betätigungsschenkel 25b und der Arm 33 sind im geschlossenen Zustand der Fotokassette (Fig. 3) auf der dem Innenraum 50 abgewandten Seite des Schaftes 29 nahe an der Wandleiste 13 des Bodenteils 11 ange­ ordnet. Die Außenkontur des Deckels 12 besteht im Be­ reich der Verschlüsse 23 und 24 und in dem zwischen den Verschlüssen liegenden Bereich aus den Schenkeln 25a und 25b des Griffelements 25, ohne daß andere Teile vorstehen. Der Betätigungsschenkel 25b, der als An­ schlag für den Arm 33 des Klinkenelements dient, ei­ nerseits, und der Plattenrand 17 andererseits begrenzen einen Spalt 51. Die Breite dieses Spalts ist etwa so klein wie der Außendurchmesser des kreisförmigen Ab­ schnitts 32 des Klinkenelements 31. Die den Deckelrand aufnehmende Nut 15 kann somit ebenfalls sehr schmal sein, daß der für die Verschlußanordnung aufgewendete Platz minimiert wird. Die Gesamtabmessungen der Rönt­ genkassette 10 sind nur geringfügig größer als der Innenraum 50 zur Aufnahme des Filmblatts.
Die geometrische Achse des in der Kehle des Griffele­ mentes angeordneten Schafts 29 ist oberhalb der Ver­ tiefung 26 angeordnet. Dies führt zu einer optimalen Ausnutzung der Hebelverhältnisse der beiden Schenkel 25a und 25b des Griffteils 25. Ferner finden der Arm 33 des Klinkenelements 31 und der Betätigungsschenkel 25b in der Nut 15 unterhalb des Schafts 29 ausreichend Platz für eine Schwenkbewegung.
An einer Leiste 13 des Bodenteils 11 ist für jeden Ver­ schluß 23 und 24 ein Rastelement 36 angebracht. Dieses Rastelement weist eine in die Nut 15 hineinragende säge­ zahnförmige Rastnase 37 auf, deren Schrägfläche 37a nach oben gerichtet ist und deren Steilfläche 37b nach unten gerichtet ist. Die Rastnase 37 taucht im Schließ­ zustand in die Ausnehmung 34 des Klinkenelements 31 ein. Im Betätigungsschenkel 25b des Griffteils 25 ist eine Aussparung 38 vorgesehen, die zum Ende des Betä­ tigungsschenkels 25b hin offen ist und die dazu dient, Kollisionen des Deckels mit dem Rastelement 36 zu ver­ meiden.
Wie Fig. 6 zeigt, ist das Griffteil 25 an jedem der Verschlüsse 23 und 24 mit zwei rohrförmigen Ansätzen 40 und 41 versehen, die in gegenseitigem Abstand angeord­ net sind und durch die der Schaft 29 hindurchgeht, um das Griffteil an diesem Schaft zu lagern. Zwischen den Ansätzen 40, 41 ist der gebogene Abschnitt 32 des Klin­ kenelements 31 auf dem Schaft gelagert und an einer Seite des Abschnitts 32 befindet sich die Schrauben­ feder 35. An den einander zugewandten Enden der rohr­ förmigen Ansätze 40, 41 sind Aussparungen vorgesehen, in die halbkugelförmige Gleitstücke 42 eingesetzt sind, welche die axiale Bewegbarkeit des Klinkenelements 31 und der Feder 35 begrenzen.
Der Verschluß der Kassette arbeitet wie folgt: Im offe­ nen Zustand gemäß Fig. 1 und 2 drückt die Feder 35 das Klinkenelement 31 gegen den Betätigungsschenkel 25b des Griffteils 25, so daß der Steg 30 an der Deckelwand 19 anstößt. Wird der Deckel 12 gemäß Fig. 3 in die Schließ­ position gedrückt, so schiebt sich die Aussparung 38 im Betätigungsschenkel 25b des Griffteils 25 über das Rastelement 36 und die Umbiegung 39 am unteren Ende des Armes 33 des Klinkenelements 31 gleitet auf der Schräg­ fläche 37a des Rastelements 36. Dadurch wird der Schen­ kel 35b der Feder 35 in Richtung auf den Schenkel 35a gedrückt und das Klinkenelement 31 bewegt sich ein­ wärts, während das Griffteil 25 in seiner Ruheposition verbleibt. Wenn der Deckel seine untere Position er­ reicht hat, schnappt das Klinkenelement 31 nach außen über die Steilfläche 37b der Rastnase 37, wodurch der Verschluß verriegelt wird. Beim Herunterdrücken bewegt sich das Griffteil 25 nicht. Der Druck beim Nieder­ drücken kann mit der Hand oder maschinell auch auf das Griffteil 25 ausgeübt werden. Auf diese Weise können beide Verschlüsse 23 und 24 nacheinander oder gleich­ zeitig durch Niederdrücken geschlossen werden.
Zum Lösen der Verschlüsse gemäß Fig. 4 wird der Griff­ schenkel 25a des Griffteils 25 hochgezogen. Dabei wird der Betätigungsschenkel 25b um den Schaft 29 herum ver­ schwenkt, wobei er das Klinkenelement 31 mitnimmt, bis dieses Klinkenelement die Rastnase 37 freigibt. Da das Griffteil 25 starr ist und sich über sämtliche Ver­ schlüsse 23 und 24 erstreckt, erfolgt das Lösen sämt­ licher Verschlüsse gleichzeitig, unabhängig davon, an welcher Stelle der Länge des Griffteils 25 das Anheben des Griffschenkels 25a erfolgt. Bei angehobenem Griff­ schenkel 25a befindet sich das Griffteil 25 in der Be­ tätigungsposition.

Claims (7)

1. Fotografische Kassette, insbesondere Röntgenfilmkassette, mit einem Bodenteil (11) und einem an der Hinterseite der Kassette um eine Achse schwenk­ bar an dem Bodenteil (11) befestigten Deckel (12), wobei zwischen Bodenteil (11) und Deckel (12) ein Innenraum (50) zur Aufnahme eines Filmblatts vor­ gesehen ist, und mit mindestens einem Verschluß (23; 24) zum Verriegeln des Deckels (12) in bezug auf das Bodenteil (11), wobei die Kassette
  • a) an ihrer Vorderseite ein an dem Bodenteil (11) vorgesehenes Rastelement (36),
  • b) einen im Deckel befestigten, parallel zur genannten Achse verlaufenden Schaft (29),
  • c) ein auf dem Schaft (29) schwenkbar gelagertes Klinkenelement (31), das bei verriegeltem Deckel (12) von einer Feder (35) in Richtung Rastelement (36) gedrückt wird, und
  • d) ein ebenfalls auf dem Schaft (29) schwenkbar gelagertes Griffteil (25a) mit einem von außen zugänglichen Griffschenkel (25a)
aufweist, wobei
  • e) das Klinkenelement (31) beim Schließen des Deckels (12) durch das Rastelement (36) relativ zum Griffteil (25) verschwenkt wird,
  • f) das Griffteil (25) in einer senkrecht zur genannten Achse orientierten Ebene einen L-förmigen Querschnitt hat und den Schaft (29) und das Klinkenelement (31) auf der dem Innenraum (50) abgewandten Seite des Schaftes (29) umgibt, und
  • g) ein Betätigungsschenkel (25b) des Griffteils (25) in Richtung Vorderseite der Kassette einen Anschlag für das Klinkenelement (31) bildet und die Feder (35) auf einer Seite an dem Deckel (12) abgestützt ist und auf der anderen Seite das Klinkenelement (31) gegen den Betätigungsschenkel (25b) drückt, falls der Deckel (12) verriegelt ist oder geöffnet wird.
2. Fotografische Kassette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (35) eine Schrauben­ feder ist, die zwei Federschenkel (35a, 35b) und einen den Schaft (29) umgebenden Schraubenteil aufweist, und daß der eine Federschenkel (35a) an dem Deckel (12) abgestützt ist, während der andere Federschenkel (35b) gegen das Klinkenelement (31) drückt.
3. Fotografische Kassette nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungs­ schenkel (25b) des Griffteils (25) eine Aussparung (38) für den Durchtritt des Rastelements (36) auf­ weist, während der Griffschenkel (25a) in seiner Ruheposition in einer Vertiefung (26) an der Oberseite des Deckels (12) liegt.
4. Fotografische Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Klinken­ element (31) einen Arm (33) aufweist, der mit dem Rastelement (36) zusammenwirken kann und auf der dem Innenraum (50) abgewandten Seite des Schaftes angeordnet ist.
5. Fotografische Kassette nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffschenkel (25a) in einer Vertiefung (26) an der Oberseite des Deckels (12) liegt, und daß die Achse des Schafts (29) oberhalb der Vertiefung (26) angeordnet ist.
6. Fotografische Kassette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß entlang der­ selben Seite der Kassette mindestens zwei gleichartige Verschlüsse (23, 24) vorgesehen sind, wobei sich das Griffteil (25) über alle Verschlüsse (23, 24) erstreckt und auf die Klinkenelemente (31) aller Verschlüsse (23, 24) gemeinsam einwirkt.
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