CH633450A5 - Einrichtung zum praeparieren von schneepisten. - Google Patents

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CH633450A5
CH633450A5 CH1206478A CH1206478A CH633450A5 CH 633450 A5 CH633450 A5 CH 633450A5 CH 1206478 A CH1206478 A CH 1206478A CH 1206478 A CH1206478 A CH 1206478A CH 633450 A5 CH633450 A5 CH 633450A5
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Karl Rohner
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    • E01H4/00—Working on surfaces of snow or ice in order to make them suitable for traffic or sporting purposes, e.g. by compacting snow
    • E01H4/02—Working on surfaces of snow or ice in order to make them suitable for traffic or sporting purposes, e.g. by compacting snow for sporting purposes, e.g. preparation of ski trails; Construction of artificial surfacings for snow or ice sports ; Trails specially adapted for on-the-snow vehicles, e.g. devices adapted for ski-trails

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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Präparieren von Schneepisten, insbesondere Skilift- und Abfahrtspisten sowie Langlaufloipen, mit wenigstens einem Hobel, der um eine in Fahrtrichtung vor dem Hobel liegende, sich quer zu dieser Fahrtrichtung erstreckende und im wesentlichen parallel zur zu präparierenden Piste verlaufende Schwenkachse frei schwenkbar ist, und mit wenigstens einem in Fahrtrichtung hinter dem Hobel angeordneten Verdichtungsorgan.
Aus der CH-PS 604 787 ist eine Einrichtung dieser Art bekannt, bei der hinter den Hobeln eine als Verdichtungsorgan dienende Walze vorgesehen ist. Diese Walze ist in einem Rahmen gelagert, in dem auch die Hobel um eine horizontale Schwenkachse frei beweglich angebracht sind. Beim Schleppen des Rahmens durch ein Pistenfahrzeug graben sich die Hobel in die Schneepiste ein und reissen diese auf. Um nun ein zu tiefes Eingraben der wie erwähnt frei beweglichen Hobel zu verhindern, müssen diese mit Gleitkufen versehen werden. Damit die Walzen die aufgerissene Schneeschicht genügend zu verdichten vermögen, müssen sie entsprechend schwer ausgebildet werden, was sich im Gesamtgewicht des Gerätes nachteilig bemerkbar macht. Ein einwandfreies Planieren mit diesen Walzen allein ist nicht möglich, so dass zusätzlich noch ein Planierelement vorgesehen werden muss.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Nachteile zu beseitigen. Es stellt sich somit die Aufgabe, eine Einrich-50 tung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche bei möglichst einfacher und leichter Bauweise ein einwandfreies und dauerhaftes Aufbereiten von Schneepisten ermöglicht.
Die Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich erfindungsge-mäss dadurch aus, dass das Verdichtungsorgan zum gemein-55 samen Verschwenken mit dem Hobel starr mit letzterem verbunden ist.
Wegen seiner freien Verschwenkbarkeit gräbt sich der Hobel in den Schnee ein. Da er mit dem Verdichtungsorgan starr verbunden ist, wird die durch das Eingraben bewirkte 60 Verschwenkung des Hobels nach unten auf das sich auf der zu präparierenden Piste abstützende Verdichtungsorgan übertragen, das dadurch mit einem gewissen Druck auf der Piste aufliegt. Dadurch wird die Verdichtungswirkung des Verdichtungsorganes verstärkt, ohne dass das Gewicht des-65 selben erhöht zu werden braucht. Zudem wird ein weiteres Eingraben des Hobels durch das auf der Piste aufliegende Verdichtungsorgan verunmöglicht. Der Hobel muss demzufolge nicht mit ein zu tiefes Eingraben verhindernden
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Gleitkufen versehen werden. Da der vom Hobel aufgerissene und umgelagerte Schnee durch das Verdichtungsorgan unmittelbar wieder wirkungsvoll verdichtet wird, weist die derart hergerichtete Piste einen dauerhaften Zustand auf.
Vorzugsweise ist das Verdichtungsorgan ein feststehendes, mit seiner Streichkante auf der Piste aufliegendes Planierelement, welches neben der Verdichtung des vom Hobel aufgerissenen Schnees gleichzeitig auch zum Ausebnen dient. Durch den Umstand, dass das Planierelement durch den sich wie erwähnt eingrabenden Hobel auf die Piste gedrückt wird, wird ein Abheben des Planierelementes von der Piste vermieden, ohne dass das Planierelement entsprechend schwer ausgebildet werden muss.
Aus der CH-PS 489 673 ist wohl ein Pistenbearbeitungsgerät bekannt, bei dem hinter einem Hobel ein Planierelement angeordnet ist, doch sind Hobel und Planierelement fest mit einem Rahmen verbunden, der sich auf der Piste abstützt. Ein Eingraben des Hobels und ein daraus resultierendes Nach-abwärts-Drücken des Planierelementes wie beim Erfindungsgegenstand ist daher nicht möglich.
Im folgenden wird anhand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes näher erläutert. Es zeigt schematisch:
Fig. 1 in Seitenansicht und
Fig. 2 in Draufsicht ein Gerät zum Präparieren von Skipisten.
Fig. 3 und 4 in Vorderansicht verschiedene Ausbildungen des Streichkantenbereiches des Planierschildes und
Fig. 5 und 6 den Einsatz der Einrichtung gemäss den Fig. 1 und 2 zur Bildung eines horizontalen Trassees in einem Schräghang.
Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Einrichtung zum Präparieren von Schneepisten weist einen Schlitten 1 auf, der sich auf dem Untergrund, d.h. auf der zu präparierenden Piste 2, abstützt. Dieser Schlitten 1 trägt einen allgemein mit 3 bezeichneten Rahmen, der durch zwei zueinander parallele,
sich in Fahrtrichtimg A erstreckende Längsträger 3 und zwei letztere miteinander verbindende Querstreben 5, welche V-förmig ausgebildet sind, gebildet wird. Diese Querstreben 5 sind mittels Lagerungen 6, welche eine sich in Fahrtrichtung A erstreckende und in dieser Fahrtrichtung ansteigende Kippachse 7 festlegen, am Schlitten 1 befestigt. Der Rahmen 3 ist um diese Kippachse 7 bezüglich des Schlittens 1 nach beiden Seiten kippbar. Am Rahmen 3 sind zwei parallel zur Fahrtrichtung A verlaufende und in einem gegenseitigen Abstand angeordnete Führungsstangen 8 angebracht, welche auf noch zu beschreibende Weise zum Ziehen und Führen des Gerätes dienen. An ihrem hinteren Ende ist jede Führungsstange 8 an einer an der hintern Querstrebe 5 angebrachten Befestigungsplatte 9 höhenverstellbar befestigt. Diese Höhenverstellung des Befestigungspunktes der Führungsstangen 8 ist in der Fig. 1 schematisch dargestellt und mit 10 bezeichnet. Jede Führungsstange 8 ist zudem mittels einer Bride 11 um eine Achse 12 schwenkbar mit einer Halterung 13 verbunden, die an der vordem Querstrebe 5 befestigt ist. Beim Verstellen des hintern Endes der Führungsstangen 8 in der Befestigungsplatte 9 werden die Führungsstangen 8 um die erwähnte Achse 12 verschwenkt und in ihrer Neigung verändert.
Mit dem Rahmen 3 ist eine Zugkonstruktion 14 verbunden, welche einen sich nach hinten erstreckenden Ausleger 15 aufweist. Dieser Ausleger 15 weist an seinem vordem Ende einen Querarm 16 auf, der mit an der hintern Querstrebe 5 befestigten Lagerplatten 17 schwenkbar verbunden ist. Die durch die Lagerplatten 17 festgelegte Schwenkachse 18 der Zugkonstruktion 14 verläuft etwa rechtwinklig zur Fahrtrichtung A und parallel zur zu präparierenden Piste 2, d.h. in der in der Fig. 1 gezeigten Lage horizontal. In einem
Abstand von dieser Schwenkachse 18 und hinter dieser ist an der Unterseite des Ausleger 15 eine nach unten gerichtete Strebe 19 befestigt. Diese Strebe 19 trägt einen Hobel 20, der einen an der Strebe 19 angebrachten Befestigungsarm 21 aufweist, der mittels eines Gelenkbolzens 22 gelenkig mit der Strebe 19 verbunden und durch einen die Strebe 19 durchdringenden Scherbolzen 23 in seiner Lage fixiert ist. An seinem freien Ende ist der Befestigungsarm 21 mit einem Messerträger 24 versehen, der an seinem hintern Ende ein nach aufwärts gerichtetes Leitelement 25 aufweist. Am vordem Ende des Messerträgers 24 ist ein Hobelmesser 26 befestigt. Das Hobelmesser 26, das an seiner Schneidkante 26a gezähnt sein kann, ist gegenüber der Vertikalen nach hinten geneigt.
Am hintern Ende des Auslegers 15 ist an diesem ein Planierschild 18 befestigt, der um eine zur Schwenkachse 18 des Auslegers 15 parallele Achse 27 schwenkbar ist. Der Planierschild liegt mit seiner Streichkante 29 auf dem Untergrund, d.h. auf der Piste 2, auf. Die Neigung des Planierschildes und somit die Höhe der Streichkante 29 bezüglich des Hobelmessers 26 können mittels einer VerStelleinrichtung verändert werden. Diese VerStelleinrichtung 30 weist ein Schraubrohr 31 auf, das am einen Ende mittels eines Lagerauges 32 gelenkig mit dem Planierschild 28 verbunden ist. In dieses Schraubrohr 31 greift eine Schraubenspindel 33 ein, die in einem am Ausleger 15 befestigten Lager 34 gelagert ist. Zur Drehung der Schraubenspindel 33 ist diese an ihrem freien Ende mit einer Kurbel 35 versehen. Durch Drehen der ortsfesten Schraubenspindel 33 wird das Schraubrohr 31 in Längsrichtung der Schraubenspindel 33 verstellt, was ein Verschwenken des Planierschildes 28 um die Schwenkachse
27 zur Folge hat.
Durch die Versteileinrichtung 30 wird der Planierschild
28 in seiner jeweiligen Schwenklage festgehalten.
Die Streichkante 29 des Planierschildes 28 kann, wie das in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, einen geraden Verlaufhaben. Es ist jedoch auch möglich, diese Streichkante andersver-laufend auszubilden oder zu profilieren. Wie die Fig. 3 zeigt, die schematisch den untern Teil des Planierschildes 28 in Ansicht darstellt, können an der Unterseite der Streichkante 29 von dieser abstehende Vorsprünge 36 vorgesehen werden, die dazu dienen, beim Ziehen des in den Fig. 1 und 2 gezeigten Gerätes Skispuren zu bilden. Es ist selbstverständlich auch möglich, zur Bildung von mehreren nebeneinander liegenden Skispuren mehr als zwei solcher Vorsprünge 36 vorzusehen.
Um dem ganzen Gerät eine seitliche Führung zu verleihen, können am Planierschild 28, wie das die Fig. 4 zeigt, an beiden Seiten über die Streichkante 29 vorstehende Führungselemente 37 vorgesehen werden, die sich beim Ziehen des Gerätes seitlich der zu präparierenden Piste in den Schnee eingraben und ein seitliches Wegrutschen verhindern.
Der Einsatz und die Arbeitsweise der beschriebenen Einrichtung ist wie folgt:
Zunächst wird, falls erforderlich, die Neigung des Planierschildes 28 und gegebenenfalls auch der Führungsstangen 8 eingestellt. Mittels an ihrem vordem Ende angebrachten Haken 8a werden die Führungsstangen 8 in den Bügel des Skiliftes eingehängt. Eine zwischen den Führungsstangen befindliche Bedienungsperson führt das Gerät und bestimmt die Kipplage des Rahmens 3 und der mit dieser verbundenen Zugkonstmktion 14 bezüglich des Schlittens 1. Während des Schleppens des Gerätes gräbt sich der Hobel 20 infolge der Schrägstellung des Hobelmessers 26 in den Schnee ein, reisst die Schneeschicht auf und vermischt die tiefer gelegenen Schneeschichten mit der verbrauchten obersten Schneeschicht. Da der Hobel 20 über die Zugkonstruktion 14 um die Schwenkachse 18 frei schwenkbar ist, wird
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durch dieses Eingraben des Hobels 20 der Ausleger 15 nach unten verschwenkt. Diese Schwenkbewegung des Auslegers 15 wird auf den mit diesem starr verbundenen Planierschild
28 übertragen, der dadurch mit seiner Streichkante 29 auf die Piste 2 gedrückt wird. Durch das Eingraben des Hobels 20 erzeugt dieser eine nach abwärts gerichtete Kraftkomponente, die über den Ausleger 15 wie erwähnt auf den Planierschild 28 übertragen wird. Durch den Druck, den der Planierschild 28 wie erwähnt auf den Untergrund ausübt, wird der vom Hobel 20 aufgerissene Schnee verdichtet. Zudem bewirkt der Planierschild 28 mit seiner Streichkante 29 ein Ausebnen der präparierten Piste. Der Planierschild 28 dient zudem noch als Prallplatte für den durch das Hobelmesser 26 gelockerten Schnee, der über den Messerträger 24 hinwegfliessend durch das Leitelement 25 gegen den Planierschild 28 geleitet wird. Dadurch, dass der Planierschild 28 wie bereits erwähnt durch den sich eingrabenden Hobel 20 gegen die Piste gedrückt wird, ist einerseits ein einwandfreies Verdichten des Schnees gewährleistet, ohne dass der Planierschild 28 zu diesem Zweck besonders schwer ausgebildet werden muss. Anderseits ist gewährleistet, dass der Planierschild 28 mit seiner Streichkante 29 mit einem gewissen Druck auf der Piste 2 aufliegt, so dass für das erforderliche Ausebnen eine gute Verteilung des sich vor dem Planierschild 28 anhäufenden Schnees sichergestellt ist. Die Gefahr, dass der Planierschild 28 ohne eine Verteilwirkung auszuüben über eine Schneeanhäufung hinweggleiten kann, ist auf diese Weise weitgehend vermieden. Der sich auf der Piste 2 abstützende Planierschild 28 verhindert auch ein allzu tiefes Eindringen des Hobels 20 in den Untergrund, so dass die Eindringtiefe des Hobels 20 durch den Planierschild 28 begrenzt wird. Durch Verstellen der Neigung des Planierschildes 28 kann wie bereits erwähnt die Höhe der Streichkante
29 bezüglich des Hobels 20 und damit auch die Eindringtiefe des Hobels verändert werden.
Die freie Schwenkbarkeit des Hobels 20 bezüglich des Schlittens 1 hat den Vorteil, dass der Hobel 20 den Bewegungen des Schlittens 1 nicht zwangsläufig folgen muss. Der Hobel 20 ist daher in der Lage, bei Höckern in der zu präparierenden Piste die Kuppen dieser Höcker wirksam abzuschneiden, so dass sich derartige Unebenheiten in einem Durchgang ganz oder zumindest grösstenteils beseitigen lassen.
Ist der Planierschild 28 wie bereits anhand der Fig. 3 erläutert an seiner Streichkante 29 mit spurenbildenden Vorsprüngen 36 versehen, so kann im Zuge des Verdichtens und Ausgleichens der Piste eine oder mehrere Skispuren angelegt werden.
Die Bedienungsperson ist in der Lage, durch Anheben bzw. Niederdrücken der Führungsstangen 8 deren Neigung bezüglich der Piste 2 zu verändern. Dadurch wird auch die Höhe der Schwenkachse 18 bezüglich der Piste verändert, was eine entsprechende Veränderung der Eindringtiefe des Hobels 20 zur Folge hat. Es ist der Bedienungsperson also möglich, während der Fahrt nach Bedarf die Hobeleindringtiefe anzupassen. Durch seitliches Kippen des Rahmens 3 um die Kippachse 7 kann die Lage des Hobelmessers 26 bezüglich des Schlittens 1 ebenfalls verändert werden. Dies ist u.a. dann von Bedeutung, wenn, wie das die Fig. 5 schematisch zeigt, in einem Schräghang 38 ein horizontales Quertrassee 39 hergerichtet werden muss. Der auf dem Untergrund aufliegende Schlitten 1 nimmt, wie das aus Fig. 6 ersichtlich ist, eine durch die Neigung des Schräghanges 38 bestimmte Schrägstellung ein. Die Zugkonstruktion 14 mit s Hobel 20 und Planierschild 28 kann dadurch in der Horizontallage gehalten werden, dass die Bedienungsperson mittels der Führungsstangen 8 den Schlitten 4 um die Kippachse 7 in Richtung des Pfeiles bezüglich des Schlittens 1 kippt. Durch die Kippbarkeit des Rahmens 3 samt der Zugkon-lo struktion 14 bezüglich des Schlittens 1 ist es demnach möglich, eine Piste herzurichten, die in ihrer Neigung von der Hangneigung unabhängig ist.
Es ist auch denkbar, anstelle des beschriebenen Planierschildes 28 eine Walze vorzusehen, wie das aus der bereits er-15 wähnten CH-PS 604 787 bekannt ist. Gegenüber dieser herkömmlichen Lösung hätte die erfindungsgemässe Einrichtung den Vorteil, dass zur Erzielung desselben Verdichtungs-effektes die Walze weniger schwer ausgebildet werden müsste, da die Walze durch den sich eingrabenden Hobel 20 20 auf die bereits beschriebene Weise gegen die Piste gedrückt wird. Beim bekannten Gerät hängt der Verdichtungseffekt vom Gewicht der Walze ab, was ein entsprechendes Gewicht dieser Walze notwendig macht. Gegenüber dem Planierschild 28 hat jedoch eine Walze den Nachteil, dass sie keine 25 oder nur eine ungenügende Planierwirkung hat. Die Walze ist nicht in der Lage, angehäuften Schnee zu verteilen. Es besteht vielmehr die Gefahr, dass solche Scheeanhäufungen von der Walze überfahren werden und als Unebenheiten auf der Piste verbleiben.
30 Es ist selbstverständlich auch möglich, an derselben Zugkonstruktion mehrere Hobel und Verdichtungsorgane (Planierschilder oder Walzen) zu befestigen. Ebenso ist es denkbar, mehrere Zugkonstruktionen, von denen jede einen oder mehrere Hobel und Verdichtungsorgane aufweist, nebenein-35 ander anzuordnen und auf geeignete Weise miteinander zu verbinden.
Anstatt wie beschrieben das Gerät mit Hilfe eines Skiliftes zu schleppen, kann dieses Gerät auch durch ein Pistenfahrzeug gezogen werden. In diesem Fall ist anstelle der 40 Führungsstangen 8 eine geeignete Anhängekonstruktion zu verwenden. Es ist jedoch auch möglich, die Zugkonstruktion 14 ohne Verwendung eines Schlittens 1 direkt an das Pistenfahrzeug anzuhängen. Dabei ist es von Vorteil, wenn die Verbindung zwischen Pistenfahrzeug und Zugkonstruktion 45 so ausgebildet ist, dass die Schwenkachse 18 der Zugkonstruktion 14 in der Höhe verstellbar ist, um die Eindringtiefe des Hobels 20 verstellen zu können.
Bei einer andern Ausführungsform des Gerätes ist der Planierschild 28 in seiner Neigung nicht veränderbar. Zur so Einstellung der Eindringtiefe des Hobels 20 ist dieser jedoch in seiner Höhe in Richtung des Pfeiles C verstellbar, wie das in Fig. 1 gestrichelt dargestellt ist. Zu diesem Zweck kann beispielsweise die Strebe 19 am Ausleger 15 in Richtung des Pfeiles C verstellbar angebracht sein und mittels einer Ar-55 retiervorrichtung in ihrer jeweiligen Lage festgehalten werden.
Die beschriebene Einrichtung eignet sich nicht nur zum Herrichten von Skiliftpisten, sondern kann auch zum Präparieren von Abfahrtspisten und Langlaufloipen eingesetzt 60 werden.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

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    PATENTANSPRÜCHE
    1. Einrichtung zum Präparieren von Schneepisten, insbesondere Skilift- und Abfahrtspisten sowie Langlaufloipen, mit wenigstens einem Hobel, der um eine in Fahrtrichtung vor dem Hobel liegende, sich quer zu dieser Fahrtrichtung erstreckende und im wesentlichen parallel zur zu präparierenden Piste verlaufende Schwenkachse frei schwenkbar ist, und mit wenigstens einem in Fahrtrichtung hinter dem Hobel angeordneten Verdichtungsorgan, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdichtungsorgan (28) zum gemeinsamen Verschwenken mit dem Hobel (20) starr mit letzterem verbunden ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hobel (20) wie auch das Verdichtungsorgan (28) an einer Zugkonstruktion (14) befestigt sind, die um die erwähnte Schwenkachse (18) schwenkbar an einer vor dem Hobel (20) angeordneten, ziehenden oder gezogenen Schleppvorrichtung (1,3) angebracht ist.
  3. 3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdichtungsorgan ein feststehendes, mit einer Streichkante (29) auf der Piste (2) aufliegendes Planierelement (28) ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe der Streichkante (29) bezüglich des Hobels (20) veränderbar ist.
  5. 5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Planierelement (28) platten-förmig ausgebildet und in seiner Neigung bezüglich der Piste (2) verstellbar ist.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass an der Zugkonstruktion (14) eine Ver-stelleinrichtung (30) angebracht ist, mittels welcher das Planierelement (28) um eine zur Schwenkachse (18) der Zugkonstruktion (14) im wesentlichen parallele Achse (27) schwenkbar und in jeder Schwenkstellung arretierbar ist.
  7. 7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 3-6, dadurch gekennzeichnet, dass das Planierelement (28) an seiner Streichkante (29) mit spurenbildenden Vorsprüngen (36) versehen ist.
  8. 8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1- 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Planierelement (28) seitlich der Streichkante (29) vorspringende, der Seitenführung dienende Führungselemente (37) aufweist.
    5 9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1- 8, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Schwenkachse (18) von Hobel (20) und Verdichtungselement (28) höhenverstellbar ist.
    io 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2- 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleppvorrichtung einen Schlitten (1) aufweist, auf dem die Schwenkachse (18) der Zugkonstruktion (14) um eine im wesentlichen in Fahrtrichtung (A) verlaufende, vorzugsweise in Fahrtrichtung ansteigende,
    15 Kippachse (7) kippbar gelagert ist.
  9. 11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugkonstruktion (14) schwenkbar in einem Rahmen (3) gelagert ist, der um die Kippachse (7) kippbar auf dem Schlitten (1) abgestützt ist.
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  10. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass am Rahmen (3) mindestens eine sich in Fahrtrichtung (A) erstreckende Führungsstange (8) befestigt ist, deren Neigung verstellbar ist.
    25 13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-12, bei der der Hobel mindestens ein an einem Träger befestigtes Hobelmesser aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (24) an seinem in Fahrtrichtung (A) gesehen hinteren Ende ein gegen das Verdichtungsorgan (28) gerichtetes Leit-
    30 element (25) für den durch das Hobelmesser (26) aufgelok-kerten Schnee aufweist.
  11. 14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1-13, dadurch gekennzeichnet, dass der Hobel (20) höhenverstellbar
    35 ist.
  12. 15. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass das vorzugsweise plattenförmig ausgebildete Planierelement (28) in seiner Neigung bezüglich der Piste (2) unveränderbar ist.
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