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Gegenstand der Erfindung ist ein Schneeflussregulierungssystem zur Regulierung des Schneeflusses innerhalb eines mit einem Pistenfahrzeug mitgeführten Fräskastens nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
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Ein derartiger Fräskasten umfasst mindestens eine Heckfräse und wird zur Pistenpräparierung mit einer Kupplungseinrichtung an ein Fahrzeug, bevorzugt ein Pisten- oder Schneefahrzeug montiert. Meistens findet ein aus mindestens einem Querträger und mindestens zwei parallelen Längsträgern gebildeter Tragrahmen Anwendung, wobei der Fräskasten mittels einer hydraulisch betätigbaren Stelleinrichtung um eine horizontale Achse verschwenkbar und gegenüber der Schneefläche höhenverstellbar an dem Tragrahmen gelagert ist.
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Der Fräskasten umgibt teilweise die horizontale und quer zur Fahrtrichtung angeordnete und drehbare Fräswelle und erstreckt sich über die gesamte Fräswellenlänge, wobei am Fräskasten mindestens ein Glättebrett zum Egalisieren der Schneefläche gelagert ist, das an dem fahrzeugabgewandten Auslassbereich des Fräskasten montiert und diesem nachgeordnet ist.
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Die meisten Wintersportler bevorzugen eine homogene Piste mit möglichst wenig Schäden oder Vereisungen, ohne Wellen, Querneigungen, Löcher oder Ansammlungen von weichem Schnee.
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Hauptaufgabe einer Pistenpräparierung ist es, Neuschnee anzupressen, mit dem darunterliegenden Altschnee zu vermischen und eine tragfähige Schicht herzustellen. So können die durch den Einfluss von Wetter und Wintersportlern entstandenen Pistenschäden ausgeglichen werden, z. B. durch Abtragen von Schnee, Auffräsen von Eisschichten und eine optimale Verteilung des Schnees auf der Piste.
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Bei der Pistenpräparierung werden die von der Pistenraupe mit dem Fronträumschild, Frontschneefräse, den Stegen der Raupenkette und der Heckfräse durchmischten Schneeschichten oder der verdichtete Neuschnee durch das Glättebrett eingeebnet, welches aus einem Plastik- oder Gummimaterial besteht. Bevorzug weist das Glättebrett, welches auch Finisher genannt wird, unterseitige Profilierungen auf, die die charakteristischen Formen der Längsrillen beim Darüberfahren über den verdichteten Schnee erzeugen.
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Durch das Fräsen der Heckfräse werden größere Schnee- und Eisklumpen zerkleinert und die tiefen Spuren der Raupenketten geglättet.
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Eine derartige Heckfräse ist aus der
DE 10 2013 204 723 A1 bekannt. Die hier gezeigte Fräswelle ist in einem Fräskasten der Heckfräse drehbar gelagert und wird durch einen hydraulischen oder elektrischen Antriebsmotor angetrieben. Im Fahrbetrieb der Pistenraupe mit angebauter Heckfräse wird die Fräswelle derart angetrieben, dass die von der Fräswelle auf der zu bearbeitenden Schneeoberfläche aufgefräste Schneebrocken von hinten über etwa eine Dreiviertelumdrehung der Fräswelle nach oben und nach vorne vor die Fräswelle geworfen werden. Dabei werden die Schneebrocken permanent gegen eine die Fräswelle umgebende Prallwand des Fräskastens geworfen, von der sie zurück auf die sich drehenden Fräszähne der Fräswelle geschleudert werden. Durch dieses Schneeflussregulierungssystem erfolgt eine zwangsläufige Zerkleinerung der Schneebrocken. Hinter der Fräswelle ist an dem Fräskasten eine Glätteeinrichtung mit einem elastisch beweglichen Finisher vorgesehen, der die zerkleinerten Schneebrocken glättet und zusammenpresst.
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Im Sinne eines nachhaltigen, ressourcenschonenden und umweltorientierten Betriebs einer Skipiste wird versucht, die Pistenpräparierung und das Schneemanagement zu optimieren, da dies oft auch einen Kostenfaktor für den Betreiber einer Skipiste darstellt.
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Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Schneeflussregulierungssystem einer Heckfräse der eingangs genannten Art so weiter zu bilden, dass gegenüber dem Stand der Technik eine weiter verbesserte Präparation von Schneeflächen für den Wintersport möglich ist, um eine gleichmäßig verteilte, kompakte Schneeschicht auf der Skipiste zu erzielen.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des unabhängigen Patentanspruches gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
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Vorteilhaftes Merkmal ist, dass die Stelleinrichtung des Fräskastens mindestens eine hydraulisch betätigbare Kolben- und Zylinderanordnung aufweist, die mit einem Ende schwenkbar am Tragrahmen montiert ist und mit dem anderen Ende an einer Halterung am fahrzeugabgewandten Auslassbereich des Fräskastens montiert ist, um den Auslassbereich relativ zum Tragrahmen zu verschwenken.
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So ist die Größe und Abmessung der Schneepartikel des Schneeflusses innerhalb des Fräskastens regulierbar. Insbesondere die Schneebrocken können in ihrer Menge und Größe dosiert werden, um so Einfluss auf das Maß der Schneebrocken beim Verlassen des Fräskastens zu nehmen.
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Somit ist der Fräskasten mittels der Stelleinrichtung um eine horizontale Achse verschwenkbar und gegenüber der Schneefläche höhenverstellbar an einem Tragrahmen gelagert, wodurch der Abstand zwischen der Schneeleitkante an der Unterseite des Auslassbereichs und der Schneefläche veränderbar ist.
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Dieser Abstand beeinflusst die Menge des Schnees, welcher in den Fräskasten gefördert wird.
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Der Tragrahmen ist aus mindestens einem Querträger und mindestens zwei parallelen Längsträgern gebildet und mittels einer Kupplungseinrichtung an dem Pistenfahrzeug zum Präparieren der Schneefläche einer Piste montierbar. Am Fräskasten ist mindestens ein Glättebrett zum Egalisieren der Schneefläche gelagert, das an dem fahrzeugabgewandten Auslassbereich des Fräskasten montiert und diesem nachgeordnet ist. Während der Abstand zwischen Schneeleitkante und Schneefläche veränderbar ist, bleibt das Glättebrett in dauerhaftem Kontakt mit der Schneefläche. Dabei wird das Glättebrett von einem tragrahmenseitigen Anpressbalken auf die Schneefläche gedrückt.
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In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist im Bereich und in Längsausrichtung der Schneeleitkante eine gezackte Strebe vorhanden, die mit ihrer Struktur zusätzlich auf die Schneebrocken wirkt.
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Diese Strebe kann auswechselbar angeschraubt sein und gegen eine gerade Strebe ausgetauscht werden. Auch kann der Winkel der Ausrichtung der Strebe entsprechend den Schneeverhältnissen verstellt werden.
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Der Druckpunkt des Anpressbalkens auf die Schneefläche bildet somit ein Auflager zur Anhebung der Schneeleitkante, wobei ein Teil des Glättebretts auf die Schneefläche gepresst wird und der Teil des Glättebretts, welcher im Bereich des Fräskastens montiert ist, von der Schneefläche abgehoben ist. Somit wird die Austrittsmöglichkeit von großen Schneebrocken aus dem Fräskasten begrenzt. Der so am Austritt gehinderte Schneefluss verbleibt länger im Fräskasten und umläuft die Fräswelle mindestens einmal.
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Bevorzugt sind zwei Kolben- und Zylinderanordnungen zur Betätigung des Auslassbereichs des Fräskastens vorhanden, die im Abstand und im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet sind.
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Ein oberes Befestigungsauge der Kolben- und Zylinderanordnung ist zwischen zwei trägerrahmenfesten Seitenwangen drehbar montiert und ein unteres Befestigungsauge der Kolben- und Zylinderanordnung ist zwischen zwei fräskastenfesten Seitenwangen drehbar montiert.
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Hierauf ist die vorliegende Erfindung jedoch nicht beschränkt. Auch eine einseitige Befestigung eines oberen oder eines unteres Befestigungsauges ist in weiteren Ausführungsformen umfasst. So kann lediglich eine trägerrahmenfeste bzw. fräskastenfeste Seitenwange an einer Seite eines Befestigungsauges vorhanden sein, um das eine Befestigung zu bewerkstelligen.
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So ist ein oberes Befestigungsauge der Kolben- und Zylinderanordnung an mindestens einer tragrahmenfesten Seitenwange drehbar montiert und ein unteres Befestigungsauge der Kolben- und Zylinderanordnung ist an mindestens einer fräskastenfesten Seitenwange drehbar montiert.
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Bevorzugt ist mindestens eine weitere Kolben- und Zylinderanordnung vorhanden, die den Druck des Anpressbalkens auf das Glättebrett reguliert.
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Neben dem verstellbaren Abstand zwischen der Schneeleitkante und der Schneefläche, kann der Fluss des in den Fräskasten geförderten Schnees von mindestens einer Steuerklappe innerhalb des Fräskastens gelenkt werden.
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Die mindestens eine Steuerklappe ist entsprechend der gewölbten Formgebung der Innenfläche des Fräskastens ebenfalls gewölbt und erstreckt sich in Richtung der Fräswelle, wobei weitere Formgebungen ebenfalls möglich sind.
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Bei der Verwendung von mindestens zwei an den seitlichen Endbereichen der Fräswelle am Fräskasten montierten Steuerklappen kann der Schneefluss innerhalb des Fräskastens vorteilhaft reguliert werden. So wird der Schneefluss an einem seitlichen Austritt aus dem Fräskasten gehindert und kann entsprechend der Ausrichtung der Fräszähne der Fräswelle auf diese gelenkt werden.
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In weiteren Anwendungsfällen finden acht bis zehn Steuerklappen Anwendung, welche einzeln oder gleichzeitig gesteuert werden können. So können vier Steuerkappen auf der einen Seite und vier Steuerklappen auf der anderen Seite gegengleich ausgerichtete werden, um den Schnee in die Mitte des Fräskastens zu befördern.
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Auch können eine Anzahl an gegengleich verstellten Steuerklappen den Schnee in die Mitte, auf mindestens eine dazwischen angeordnete, mittige Steuerklappe lenken, welche den Schnee in gerade Richtung im Bezug des Fräskastens lenkt. Auch können alle Steuerklappe in gleicher Weise ausgerichtete werden, um den Schnee beispielsweise auf die den Hang abgewandte Seite des Fräskastens zu befördern, d.h. in eine bestimmte Richtung des Fräskastens
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Die Steuerklappe ist mittels einer Welle verschwenkbar, die die Drehachse der Steuerklappe bildet und über die der Anstellwinkel der Steuerklappe bezüglich der Fräswelle veränderbar ist.
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Die Welle ist in einer ersten Ausführungsform händisch betätigbar und in einer zweiten Ausführungsform mittels elektrischen oder pneumatischen Aktoren betätigbar. Somit können anhand von erfassten Messwerten die Steuerklappen so gestellt werden, dass immer die gewünschte Menge Schnee innerhalb des Fräskastens auf die Fräswelle gefördert und geleitet werden kann. Dies ist insbesondere bei Hangfahrten wichtig, da hier erfahrungsgemäß die hangabgewandte Seite des Fräskastens einen größeren Schneefluss aufweist als die hangseitige Seite.
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In einer weitere Ausführungsform wir über eine rechnergestützte Auswerteeinheit die optimale Einstellposition der Steuerklappen bestimmt. So kann beispielsweise eine Lenkbewegung in einer Kurvenfahrt erkannt werden, wodurch im Anschluss die Steuerklappen so gestellt werden, dass beispielweise eine größere Menge an Schnee an die Außenseite der Kurve befördert wird.
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So können die Steuerklappen mit der Maschine in Symbiose arbeiten, sowohl durch eine händische als auch durch eine automatische Verstellung.
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Dabei können die Steuerklappen vorne im Fräskasten, d.h. in Fahrrichtung oder hinten im Fräskasten am Auslass angeordnet sein, in Bezug auf die Fräswelle. Bevorzugt handelt es sich um 6 bis 12 Steuerklappen, wobei die Erfindung nicht auf diese Anzahl beschränkt ist.
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Somit kann auf ein Verstellen der Zähne der Fräswelle verzichtet werden, da nun durch die Steuerklappen der Schneefluss auf die Mitte der Welle oder einer anderen gewünschten Ausrichtung gelenkt werden kann.
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Die erfindungsgemäße Verbesserung zur Schneeflussregulierung ermöglicht im Vergleich zum Stand der Technik den Transport einer wesentlich größeren Menge von Schneebrocken über die Fräswelle hinweg nach vorne vor die Fräswelle, so dass eine effiziente Zerkleinerung der Schneekorngröße durch die Fräszähne der Fräswelle erfolgen kann. Durch die Reduzierung der Austrittsmöglichkeit großer Brocken seitlich und/oder aus der fahrzeugabgewandten Seite des Fräskastens aufgrund eines verringerten Abstandes zwischen Schneeleitkante und Schneefläche, verbleibt über einen Zeitraum eine größere Menge an Schnee im Fräskasten, deren Schneebrocken zerkleinert werden können.
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So wird ein großer Anteil der aufgefrästen Schneemenge über etwa eine Dreiviertelumdrehung wieder vor die Fräswelle transportiert, wodurch eine erheblich verbesserte Zerkleinerung der Schneebrocken bzw. Schneekorngrößen zwischen den Fräszähnen und der Prallwand des Fräskastens möglich ist. So ergibt sich eine hohe Feinkörnigkeit der bearbeiteten Schneepistenoberfläche und demzufolge mit einer nachfolgenden Glättebrettanordnung auch eine verbesserte und besonders gleichmäßige Schneeverdichtung.
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Durch die erfindungsgemäße Schneeflussregulierung innerhalb des Fräskastens kann somit Einfluss auf die Größe und Abmessung der aus dem Fräskasten ausgeschiedenen Schneebrocken genommen werden, damit diese, angepasst an die Witterung, einen idealen Untergrund für Pistensportler bilden.
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In einer weiteren Ausführungsform sind zusätzliche Finnen im Bereich des Glättebretts vorgesehen, die die Fräse gegenüber seitlichen Bewegungen stabilisiert und einem möglichen Aufschwimmen des Fräskastens entgegenwirkt. Je mehr Schnee im Fräskasten vorhanden ist, umso mehr neigt dieser zum Aufschwimmen. Die Finnen wirken dann einer derartigen Schwimmbewegung entgegen und stabilisieren den Kasten zusätzlich.
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Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen Patentansprüche untereinander.
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Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung, offenbarten Angaben und Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung, könnten als erfindungswesentlich beansprucht werden, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind. Die Verwendung der Begriffe "wesentlich" oder "erfindungsgemäß" oder "erfindungswesentlich" ist subjektiv und impliziert nicht, dass die so benannten Merkmale zwangsläufig Bestandteil eines oder mehrerer Patentansprüche sein müssen.
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Im Folgenden wird die Erfindung anhand von lediglich einen Ausführungsweg darstellenden Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
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Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Ansicht einer Heckfräse
- Figur 2:
- eine Vorderansicht der Heckfräse gemäß einer alternativen Ausführungsform
- Figur 3:
- eine Seitenansicht der Heckfräse gemäß einer weiteren Ausführungsform
- Figur 4:
- eine perspektivische Ansicht der Heckfräse, die die Aspekte der vorliegenden Erfindung veranschaulicht
- Figur 5:
- eine weitere perspektivische Detailansicht der Heckfräse
- Figur 6:
- eine Detailansicht der Lagerung einer Kolben- und Zylinderanordnung
- Figur 7:
- eine Detailansicht der Lagerung einer Kolben- und Zylinderanordnung
- Figur 8:
- eine Seitenansicht der Heckfräse gemäß einer weiteren Ausführungsform
- Figur 9:
- eine schematische Vorderansicht einer Heckfräse mit Steuerklappen
- Figur 10:
- eine schematische Vorderansicht der Steuerklappenbetätigung
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Figur 1 zeigt eine Heckfräse 1 zum Präparieren der Schneefläche 40 einer Piste, mit einer Kupplungseinrichtung 5 zum Anbau der Heckfräse 1 an ein nicht gezeigtes Fahrzeug.
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An der Kupplungseinrichtung 5 schließt sich ein aus wenigstens einem Querträger 24 und mindestens zwei parallelen Längsträgern 25 gebildeter Tragrahmen 6 an, wobei ein Fräskasten 4 mittels zwei hydraulische Kolben- und Zylinderanordnungen 10 um eine horizontale Achse 15 verschwenkbar und gegenüber der Schneefläche 40 höhenverstellbar an dem Tragrahmen 6 gelagert ist.
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Der Fräskasten 4 umgibt zumindest teilweise eine horizontale und quer zur Fahrtrichtung angeordnete drehbare Fräswelle 2 und erstreckt sich über die gesamte Fräswellenlänge. An der Heckfräse ist ein nicht gezeigter hydraulischer, betätigter Antrieb und Wandler angebracht, mit welchem die Fräswelle zwangsweise gedreht werden kann.
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Am Fräskastens 4 ist ein Glättebrett 9 zum Egalisieren der Schneefläche 40 gelagert, das an dem fahrzeugabgewandten Bereich 26 des Fräskasten 4 montiert und diesem nachgeordnet ist.
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Figur 2 zeigt die Vorderansicht des Tragrahmens 6, mit einem oberen Querträger 24a und einem unteren Querträger 24b, welche über die Längsträger 25 miteinander verbunden sind. Die Querträger wiederum halten den Anpressbalken 8, der von oben das Glättebrett 9 gegen die Schneefläche 40 drückt.
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Figur 3 zeigt die Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform, bei der weitere Zylinder- und Kolbenanordnungen 34 an dem Tragrahmen 6 montiert sind, um den Druck des Anpressbalken 8 zu steuern. Dazu ist die Kolben- und Zylinderanordnung 34 über ein Befestigungsauge 35 mit dem Längsträger 25 gelenkig verbunden. Das dem Befestigungsauge 35 entgegengesetzte Befestigungsauge 36 am anderen Ende der Zylinder- und Kolbenanordnungen 34 ist gelenkig mit der Oberseite der Aufnahme 37 verbunden, deren Unterseite mit einem Verbindungselement 39 verbunden ist.
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Da es sich um zwei Kolben- und Zylindereinheiten 34 handelt, welche jeweils an einem Längsträger 25 montiert sind, sind auch zwei Verbindungselemente 39 vorhanden, die eine quer dazu verlaufende Traverse 38 halten, an deren Unterseite Lagergummis 33 angebracht sind. Diese Lagergummis 33 stellen eine Verbindung zwischen der Traverse 38 und dem darunter befindlichen Anpressbalken 8 her.
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Des Weiteren ergibt sich aus Figur 3 die Kolben- und Zylindereinheit 10, welche über das obere Befestigungsauge 12 mit dem Längsträger 23 gelenkig verbunden ist und über das untere Befestigungsauge 22 am anderen Ende der Zylinder- und Kolbenanordnungen 10 am vorderen Bereich, d.h. am Auslassbereich 26 des Fräskastens 4 angreift. Somit kann der Fräskasten 4 relativ zum Längsträger 25 bewegt werden.
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Dafür ist der Fräskasten 4 an den dem Auslassbereich 26 gegenüberliegenden Bereich an einer Achse 15 befestigt, welche den Drehpunkt für die Bewegung des Fräskastens 4 entlang der Pfeilrichtung 51 bildet. Je nach Schwenkwinkel in Bezug auf die Pfeilrichtung 51, bedingt durch die Stellbewegung der Zylinder- und Kolbenanordnung 10, ändert sich somit auch der Abstand 52 zwischen Schneefläche 40 und dem Auslassbereich 26, d.h. der Schneeleitkante 16.
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So wird ein definierter Anteil der aufgefrästen Schneemenge, dargestellt durch die auf der Schneefläche 40 befindlichen Schneebrocken 53 über etwa eine Dreiviertelumdrehung vor die Fräswelle 2 transportiert, wodurch eine erheblich verbesserte Zerkleinerung der Schneebrockengrößen zwischen den Fräszähnen und der Prallwand 54 des Fräskastens möglich ist. So ergibt sich eine hohe Feinkörnigkeit der bearbeiteten Schneepistenoberfläche.
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Die Kolben- und Zylindereinheit 10 regulieren somit den Schneefluss innerhalb des Fräskastens 4, da durch eine Stellung des Kolbens der Einheit zwar Schneebrocken 53 in den Fräskasten 4 gelangen, diese aber nicht mehr so leicht aus diesem ausfließen können, da die niedrige Schneeleitkante 16 ein frühzeitiges Verlassen des Fräskastens verhindert, bevor nicht die Schneebrocken entsprechend zerkleinert wurden.
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Figur 4 zeigt den Längsträger 25, der an seinem vorderen, dem Fahrzeug abgewandten Bereich zwei gehäusefeste Seitenwangen 17, 18 aufweist, zwischen denen das obere Befestigungsauge 12 der Kolben- und Zylindereinheit 10 montiert wird. Unterhalb davon ist der Längsträger 25 nach vorne hin abgewinkelt und geht in einen etwa horizontalen Ausleger 7 über. An diesem Ausleger 7 ist der Anpressbalken 8 montiert, der von oben auf die Oberfläche 31 des Glättebretts 9 drückt.
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In dem Knickbereich zwischen den Seitenwangen 17, 18 und dem Ausleger 7 ist der Längsträger 25 oberhalb von der Platte 19 abgedeckt.
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Unterhalb des Längsträgers 25 befinden sich die an dem Fräskasten 4 gehäusefest montierten Seitenwangen 27, 28 zwischen denen das untere Befestigungsauge der Kolben- und Zylindereinheit 10 montiert wird, welche somit direkt auf den Auslassbereich 26 des Fräskastens 4 wirkt. Durch ein Ausfahren des Kolbens der Zylinder- und Kolbenanordnung 10 kann somit der Abstand 52 zwischen der Schneeleitkante 26, die sich unterhalb des Auslassbereichs 26 befindet und der Schneefläche 40 verringert werden. Durch ein Einfahren des Kolbens der Zylinder- und Kolbenanordnung 10 kann umgekehrt der Abstand 52 zwischen der Schneeleitkante 26 und der Schneefläche 40 vergrößert werden.
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Figur 5 zeigt eine weitere perspektivische Darstellung der längsträgerseitigen Seitenwangen 17, 18 und der auslassbereichseitigen Seitenwange 28, wobei die parallel dazu angeordnete Seitenwange 27 nicht sichtbar ist. Eine Zylinder- und Kolbenanordnung 10, dargestellt durch einen Hydraulikzylinder, ist zwischen den Seitenwangen 17, 28, 27, 28 geführt.
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Figur 6 zeigt eine Draufsicht der Darstellung nach Figur 5, wobei durch das untere Befestigungsauge 22 der Bolzen 23 gesteckt ist, um die Zylinder- und Kolbenanordnung 10 mit den Seitenwangen 27, 28 des Auslassbereichs 26 zu verbinden. Die Zylinder- und Kolbenanordnung 10 weist vorderseitige Hydraulikanschlüsse 11 auf.
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Figur 7 zeigt, wie auch das obere Befestigungsauge 12 zwischen den Seitenwangen 17, 18 montiert ist. Dazu ist ein Bolzen 13 durch das Befestigungsauge 12 geführt, so dass sich das Auge drehen kann. Die Platte 19 dient zur Stabilisierung.
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Figur 8 zeigt eine weitere Ausführungsform der Erfindung, wobei eine Steuerklappe 42 über eine Welle 43 betätigt werden kann. Die Welle 43 bildet gleichzeitig die horizontale Drehachse der Steuerklappe 42 und kann beispielsweise über den Steuerhebel 44 betätigt und festgelegt werden. In einer weiteren Ausführungsform, kann die Betätigung der Steuerklappe auch über einen hydraulischen oder elektrischen Aktor erfolgen.
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So kann beispielsweise ein Hydraulikzylinder zur Betätigung der Steuerklappen Anwendung finden.
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Eine Messvorrichtung 41 erfasst die an der Schneeleitkante 16 passierende Schneemenge, welche in den Fräskasten 4 gefördert wird. Entsprechend dem Messergebnis der Messvorrichtung 41 können ein oder mehrere Steuerklappen ausgerichtet werden, um den Schneefluss in Richtung des Fräskastens und der Fräswelle 2 zu regulieren.
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Bei der nicht händischen Ausführungsform der Steuerklappenverstellung wirken die Messwerte der Messvorrichtung 41 direkt auf den Aktor der Steuerklappe 42, um so den Schneefluss entsprechend zu regulieren.
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Figur 9 zeigt die Bewegung mehrerer Steuerklappen 42, um die von der Welle 43 gebildeten Drehachse. Die Steuerklappen 42 können somit entlang der Pfeilrichtung 45 verschwenkt werden.
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Figur 10 zeigt ein Beispiel für einen Aktor zur Bewegung der Steuerklappen 42. Dabei handelt es sich um einen Steuerzylinder 47, der über seine entlang der Wegstrecke 49 ausfahrbaren Kolbenstange 46 die Bewegung entlang der Pfeilrichtung 45 steuert. Dazu ist die Kolbenstange 46 über einen Koppelpunkt 50 mit einer Verbindungsstange 48 verbunden, die wiederum mit allen Steuerklappen 42 verbunden ist, und so eine Bewegung der Kolbenstange 46 direkt auf die Steuerklappen 42 überträgt, die somit entlang der Pfeilrichtung verschwenkbar sind.
Zeichnungslegende
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- 1
- Heckfräse
- 2
- Fräswelle
- 3
- Drehachse
- 4
- Fräskasten
- 5
- Kupplungseinrichtung
- 6
- Tragrahmen
- 7
- Ausleger
- 8
- Anpressbalken
- 9
- Glättebrett (Finisher)
- 10
- Zylinder- und Kolbenanordnung
- 11
- Hydraulikanschlüsse
- 12
- Befestigungsauge (oben)
- 13
- Bolzen
- 14
- Gummipuffer
- 15
- Achse
- 16
- Schneeleitkante
- 17
- Seitenwange (oben)
- 18
- Seitenwange (oben)
- 19
- Platte
- 20
- Winkelstück
- 21
- Lager (Kugellager)
- 22
- Befestigungsauge (unten)
- 23
- Bolzen
- 24
- a, b Querträger
- 25
- Längsträger
- 26
- Auslassbereich
- 27
- Seitenwange (unten)
- 28
- Seitenwange (unten)
- 29
- Glättebrettaufnahme
- 30
- Schraubverbindung
- 31
- Oberfläche (von 9)
- 32
- Gelenk
- 33
- Lagergummi
- 34
- Zylinder- und Kolbenanordnung
- 35
- Befestigungsauge
- 36
- Befestigungsauge
- 37
- Aufnahme
- 38
- Traverse
- 39
- Verbindungselement
- 40
- Schneefläche
- 41
- Messevorrichtung
- 42
- Steuerklappe
- 43
- Welle
- 44
- Steuerhebel
- 45
- Pfeilrichtung
- 46
- Kolbenstange
- 47
- Steuerzylinder
- 48
- Verbindungsstange
- 49
- Wegstrecke
- 50
- Koppelpunkt
- 51
- Pfeilrichtung
- 52
- Abstand
- 53
- Schneebrocken
- 54
- Prallwand
- 55
- Pfeilrichtung