CH633494A5 - Verfahren und vorrichtung zum verbinden zweier faeden. - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verbinden zweier Fäden mit einer eine Kammer mit abdeckbarer Längsnut zum Einlegen und Verbinden der Fäden besitzenden Vorrichtung, in der die Fäden mittels von der Seite her einwirkender Druckluft miteinander verspleisst und auf diese Weise miteinander verbunden werden, sowie eine Vorrichtung gemäss Oberbegriff des Anspruches 4.
Bisher wurden die Fäden von Hand in eine derartige Vorrichtung eingelegt. Sowohl die Qualität der Fadenverbindung als auch die Dauer ihrer Herstellung hingen dabei vom Zufall ab. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei der Herstellung der Spieissverbindung alle qualitätsmindernden und von manueller Geschicklichkeit abhängigen Einflüsse auszuschalten.
Gemäss der Erfindung wird diese Aufgabe durch das im Anspruch 1 beschriebene Verfahren gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen des Verfahrens sind in den Ansprüchen 2 und 3 beschriebenen.
Die Vorrichtung zum Verbinden zweier Fäden mit dem Verfahren nach der Erfindung besitzt die im Kennzeichen des Anspruches 4 beschriebenen Merkmale. Diese Vorrichtung ist in der Lage, z.B. von der Aufnahme der Einzelfäden bis zur fertigen Fadenverbindung einen automatischen Arbeitsablauf herbeizuführen Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der neuen Vorrichtung können mit den Massnahmen der Ansprüche 5 bis 14 erreicht werden.
Die mit dem Verfahren bzw. der Vorrichtung nach der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass
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zumindest von der Aufnahme der Einzelfäden an alle Zufälle und aus manueller Handhabung sich ergebenden Unsicherheiten ausgeschaltet sind. Darüber hinaus kann der ganze Arbeitsablauf der Fadenverbindung, angefangen vom Aufsuchen der Fäden an der den anderen Faden liefernden Vorrichtung und an der den einen Faden aufnehmenden oder weiterleitenden Vorrichtung, auf vorteilhafte Art und Weise automatisiert werden.
Die Erfindung ermöglicht es auch, dass die miteinander verbundenen Fäden ohne besondere Hilfsmittel nach dem Öffnen der Kammer durch erneut einsetzenden Wickelzug und die dadurch auf den Fadenstrang ausgeübte Querkraft aus der Kammer herausgezogen und von der Vorrichtung zum Verbinden der Fäden entfernt werden können.
Alle Arbeitsgänge sind bevorzugt aufeinander abgestimmt. Der Zeitpunkt und die Dauer eines jeden wichtigen Arbeitsganges ist z.B. einstellbar, das gilt vorzugsweise für den Zeitpunkt und die Dauer des Lufteinblasens und für den Zeitpunkt des Abtrennens der überschüssigen Fadenenden.
Die Vorrichtung zum Verbinden des Oberfadens mit dem Unterfaden kann eine von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle wandernde Vorrichtung sein.
Sofern z.B. ein Fadenzubringer mit Saugluft arbeitet, kann an der Saugdüse vorteilhaft ein steuerbarer Klemmdeckel befestigt sein, der die Saugdüse z.B. nur solange freigibt, wie das Fadenende gesucht und aufgenommen wird. Das spätere Halten des Fadenendes übernimmt z.B. dann der Klemmdeckel, der z.B. zugleich die Saugdüse verschliesst.
Zum Einlegen der zu verbindenden Fäden in die Längsnut der Kammer genügt z.B. unter Umständen ein einziger, zweckmässig zweiarmiger schwenkbarer Fadenzubringer. Sofern die Fäden z.B. zuvor noch im Abgabebereich oder Aufnahmebereich aufgesucht werden müssen, sind zumindest vorzugsweise ein schwenkbarer Oberfadenzubringer und ein schwenkbarer Unterfadenzubringer erforderlich. Es hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen, in dem zuletzt genannten Fall z.B. noch einen dritten Fadenzubringer anzuordnen, der die Fäden vom Oberfadenzubringer und vom Unterfadenzubringer übernimmt und durch Seitwärtsschwenken in die Kammer transportiert, wobei die Fäden zugleich gekreuzt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist anhand der Zeichnungen näher beschrieben, dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäs-sen Vorrichtung bei geöffneter Kammer;
Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht bei geschlossener Kammer; und
Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung.
Die miteinander zu verbindenden Fäden werden nachfolgend auch als Unterfaden und Oberfaden bezeichnet, ohne an die Begriffe «oben» und «unten» gebunden zu sein. Als Unterfaden wird vielmehr ein Faden bezeichnet, der von einer Fadenlieferstelle, z.B. einer Ablaufspule oder aus einem Fadenerzeuger kommt. Der Oberfaden ist der zu einer Fadenaufnahmestelle, z.B. Auflaufspule oder einen Wickelbaum führende Faden. Dabei kann die Fadenlaufrichtung von unten nach oben führen, wie es beim Ausführungsbeispiel der Fall ist. Der Fadenlauf kann aber auch entgegengesetzt gerichtet sein oder überhaupt einen beliebigen, z.B. horizontalen Verlauf im Raum haben.
Man erkennt in den Zeichnungen eine insgesamt mit 11 bezeichnete Vorrichtung zum Verbinden eines Oberfadens 12, d.h. des einen Fadens, mit einem Unterfaden 13, d.h. mit einem anderen Faden. Die Vorrichtung 11 hat ein Maschinengestell 14, das gemäss Fig. 3 ein Fahrgestell 15 trägt. Das Fahrgestell 15 besitzt Fahrrollen 16 und 17, mit deren Hilfe die Vorrichtung 11 auf einem Tragrohr 18 verfahrbar ist.
Das Tragrohr 18 ist längs einer Spulmaschine geführt,
von der gemäss der Zeichnung Fig. 3 lediglich eine Spulstelle 19 sichtbar ist. An dieser Spulstelle 19 ist die Vorrichtung 11 gerade tätig. An der Spulstelle 19 gelangt der Unterfaden 13 von einer Ablaufspule 20 über einen Fadenführer 21, einen 5 Rechentaster 22, eine Fadenbremse 23 und einen weiteren Fadenführer 24 zur Vorrichtung 11. Der Oberfaden 12 gelangt von einer Auflaufspule 25 über eine mit Kehrgewinderillen 26 versehene, rotierende Fadenführungstrommel 27 ebenfalls zur Vorrichtung 11.
io Im engeren Sinn besteht die den Unterfaden 13 liefernde Vorrichtung aus dem Fadenführer 21 und die den Oberfaden aufnehmende Vorrichtung aus der Auflaufspule 25. Die Linie des kürzestmöglichen, unbeeinflussten und ungestörten Fadenlaufes ist mit 28 bezeichnet.
15 Dass die Linie 28 strichpunktiert ist, soll bedeuten, dass der Fadenlauf bereits gestört und der Faden selber in einen Oberfaden und einen Unterfaden aufgetrennt ist.
Die Vorrichtung 11 besitzt zwei am Maschinengestell 14 befestigte Platinen 29, 30, die durch einen Träger 31 mitein-20 ander verbunden sind. Am Träger 31 ist eine Kammer 32 befestigt. Die Kammer 32 hat eine Längsnut 33, die durch einen Deckel 34 verschlossen werden kann. Bei geöffnetem Deckel können die Fäden in die Längsnut der Kammer eingelegt werden. Die Mündungsränder 35, 36 der Längsnut 33 sind 25 gerundet. Ein Druckluftkanal 37 mündet in den durch die Längsnut 33 und den Deckel 34 gebildeten Innenraum der Kammer 32 ein. Der Druckluftkanal 37 setzt sich in einer Rohrleitung 38 fort. An der Drucklufteintrittsseite des Druckluftdosierventils 39 ist ein Druckluftspeicher 39a angeordnet. 30 Stromauf des Druckluftspeichers 39a befindet sich ein einstellbarer Druckminderer 39b. Durch eine Rohrleitung 40 ist das Druckluftdosierventil 39 an eine Druckluftquelle anschliess-bar.
Ein Oberfadenzubringer 42 ist mit Mitteln zum Aufsu-35 chen und Festhalten des Fadenendes des Oberfadens 12 auf der Auflaufspule 25 versehen. Diese Mittel bestehen aus einem innen hohlen Arm 43, der über ein Drehgelenk 44 an eine nicht näher dargestellte Unterdruckquelle angeschlossen ist, sowie aus einer Saugschlitzdüse 45. Die Zeichnung Fig. 3 40 zeigt den Oberfadenzubringer 42 in der Fadenabgabestellung. Seine Fadenaufnahmestellung ist mit 42a bezeichnet und in der Zeichnung Fig. 3 strichpunktiert dargestellt.
Ein weiterer, schwenkbarer Unterfadenzubringer 46 ist mit Mitteln zum Aufsuchen und Festhalten des Fadenendes 45 des Unterfadens 13 versehen. Diese Mittel bestehen aus einem im Drehgelenk 47 drehbaren, gekrümmten Rohr 48 mit einer Saugdüse 49, die durch einen Klemmdeckel 50 durch Federkraft verschlossen ist. Auch der Unterfadenzubringer 46 ist in Fig. 3 in der Fadenabgabestellung gezeichnet. Seine Faso denaufnahmestellung ist mit 46a bezeichnet und in Fig. 3 strichpunktiert dargestellt. Zum Aufnehmen des Fadenendes des Unterfadens 13 wird der Klemmdeckel 50 durch Anschlagen gegen einen Anschlag 51 geöffnet. Nun kann der etwa oberhalb der Fadenbremse 23 gerissene Unterfaden 13 55 durch die Saugdüse 49 angesaugt und beim Zurückschwenken des Unterfadenzubringers 46 in die Fadenabgabestellung zwischen dem Klemmdeckel 50 und dem Rand der Saugdüse 49 eingeklemmt, festgehalten und mitgenommen werden.
Die Zeichnungen lassen auch zwei steuerbare Faden-60 klemm Vorrichtungen 52, 53 erkennen. Die Fadenklemmvorrichtung 52 ist oberhalb der Kammer 32 und auch oberhalb der Platine 29, die Fadenklemmvorrichtung 53 unterhalb der Kammer 32 und auch unterhalb der Platine 30 angeordnet.
Jede der beiden Fadenklemmvorrichtungen ist zweiteilig auf-65 gebaut. Die Fadenklemmvorrichtung 52 besitzt ein feststehendes Klemmstück 54 und eine steuerbare Klemme 55, die um ein Drehgelenk 56 schwenkbar ist und einen Hebel 57 besitzt, der mittels einer Stange 58 durch eine nicht dargestellte Kur
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venscheibe steuerbar ist. Die Fadenklemmvorrichtung 53 besitzt ein feststehendes Klemmstück 59 und eine steuerbare Klemme 60, die wie die Klemmvorrichtung 52 durch eine nicht dargestellte Kurvenscheibe steuerbar ist. Das Klemmstück 54 ist durch einen Bügel 61 mit der Platine 29 verbunden. Das Klemmstück 59 ist mit der Platine 30 verbunden.
Man erkennt in den Zeichnungen ausserdem einen schwenkbaren, zweiarmigen Fadenzubringer 62, bestehend aus einem Bolzen 63 mit daran befestigten Armen 64,65. Der Fadenzubringer 62 ist auf einer Achse 66, die die Platine 29 mit der Platine 30 verbindet, drehbar gelagert. Zum Schwenken des Fadenzubringers 62 um die Achse 66 ist eine Stange 67 beweglich mit dem Bolzen 63 verbunden.
Distanzscheiben 68, 69 dienen der Zentrierung des Fadenzubringers 62. Der Fadenzubringer 62 kann von der in Fig. 1 dargestellten Fadenaufnahmestellung in die in Fig. 2 dargestellte Fadenabgabestellung geschwenkt werden. Die Schwenkebene des Arms 64 liegt oberhalb und die Schwenkebene des Arms 65 unterhalb der Kammer 32. In der Fadenaufnahmestellung liegen die beiden Arme des zweiarmigen Fadenzubringers 62 im Fadenlauf der nach dem Schwenken des Oberfadenzubringers 42 und des Unterfadenzubringers 46 in ihre Fadenabgabestellungen parallelliegenden Fäden 12, 13.
Jeder Arm des zweiarmigen Fadenzubringers 62 besitzt zwei nebeneinanderliegende, ungleich tiefe Fadenaufnahmeschlitze. Die Zeichnungen Fig. 1 und Fig. 2 lassen erkennen, dass der Fadenaufnahmeschlitz 71 des Arms 64 tiefer ist als der Fadenaufnahmeschlitz 70. Ebenso ist der Fadenaufnahmeschlitz 72 des Arms 65 tiefer als der Fadenaufnahmeschlitz 73. Diese ungleich tiefen Fadenaufnahmeschlitze sind so angeordnet, dass jeweils der weniger tiefe Fadenaufnahmeschlitz des einen Arms fluchtend über dem tieferen Fadenaufnahmeschlitz des anderen Arms liegt. In der Fadenaufnahmestellung des zweiarmigen Fadenzubringers 62 liegen die Fadenaufnahmeschlitze etwa in der Schwenkebene der Ober- und Unterfadenzubringer 42,46.
Jeder Arm des zweiarmigen Fadenzubringers 62 hat eine steuerbare Fadentrennvorrichtung, und zwar ist dem Arm 64 die Fadentrennvorrichtung 74 und dem Arm 65 die Faden-trennvorrichtung 75 zugeordnet. Jede Faden trenn Vorrichtung besteht aus zwei scherenartig zusammenwirkenden Messern. Ein Messer ist jeweils mit dem zugehörigen Arm verbunden, das andere Messer, und zwar jeweils das zur Kammer 32 hin gelegene Messer, ist um die Achse 66 schwenkbar gelagert. Das Messer 76 der Fadentrennvorrichtung 74 ist zum Beispiel mit dem Arm 64 verbunden, während das Messer 77 der gleichen Fadentrennvorrichtung schwenkbar gelagert ist. Das Messer 78 der Fadentrennvorrichtung 75 ist mit dem Arm 65 verbunden, während das Messer 79 der gleichen Fadentrennvorrichtung schwenkbar gelagert ist. Insbesondere Fig. 2 lässt erkennen, dass das Messer 77 durch eine Schraubenfeder 80 gegen das Messer 76 gepresst wird. Fig. 1 lässt erkennen, dass auch das Messer 79 durch eine Schraubenfeder 81 gegen das Messer 78 gepresst wird. Die Schraubenfeder 81 stützt sich gegen eine auf der Achse 66 befestigte Scheibe 82 ab. Die Schraubenfeder 80 stützt sich gegen einen auf der Achse 66 drehbar gelagerten Schwenkarm 83 ab, der den Deckel 34 der Kammer 32 trägt. Der Deckel 34 hat aus Dichtungsmaterial bestehende Einlagen 84, 85, die sich beim Schliessen gegen die Ränder 86, 87 der Längsnut 33 legen und dadurch verhindern, dass Druckluft und einzelne Fasern seitlich aus der Kammer 32 entweichen können. Der zweiarmige Fadenzubringer 62, die Fadentrennvorrichtungen 74, 75 und der Schwenkarm 83 des Deckels 34 haben nicht nur eine gemeinsame Schwenkachse 66, sie sind auch gemeinsam schwenkbar. Zu diesem Zweck trägt der Schwenkarm 83 am hinteren Ende einen Hebel 89, der sich unter der Wirkung einer gewundenen
Biegefeder 90 gegen den Bolzen 63 legt. Während die beiden Messer 76 und 78 mit den Armen 64 beziehungsweise 65 verbunden sind, werden die schwenkbaren Messer 77 und 79 unter der Wirkung der Schraubenfedern 80, 81 beim Schwenken des zweiarmigen Fadenzubringers 62 ebenfalls mitgenommen. Diese Mitnahme der Messer 76 und 78 ist durch einstellbare Anschläge 91,92 begrenzt Die Einstellbarkei ist durch Klemmschrauben 108,109 gegeben. Damit kann der Zeitpunkt des Abtrennens der Fadenenden genau eingestellt und auf den Zeitpunkt des Drucklufteinlasses oder auf die Blaszeit abgestimmt werden. Wird nun der zweiarmige Fadenzubringer 62 bis in die in Fig. 2 dargestellte Lage geschwenkt, schliessen sich die Fadentrennvorrichtungen 74 und 75, wobei der Hebel 106 des Messers 77 und ebenfalls ein gleichartiger Hebel 107 des Messers 79 sich vom Bolzen 63 abhebt. Die Fadentrennvorrichtungen sind nun scherenartig geschlossen. Beim Zurückschwenken des Fadenzubringers 62 in die Fadenaufnahmestellung legt sich der Bolzen 63 gegen die Hebel 106 und 107, wodurch beim Weiterschwenken die Fadentrennvorrichtungen wieder scherenartig geöffnet werden. Die Fadentrennvorrichtungen 74 und 75 sind so angeordnet, dass sie jeweils an den Fadenaufnahmeschlitzen tätig werden, in denen die abzutrennenden Fadenenden liegen, das ist beim Arm 64 also der Fadenaufnahmeschlitz 71 und beim Arm 65 der Fadenaufnahmeschlitz 72. In Fig. 2 erkennt man, dass die Fadenaufnahmeschlitze des Fadenzubringers 62 in der dargestellten Fadenabgabestellung schräg oberhalb beziehungsweise unterhalb hinter den Mündungsrändern 35, 36 der Kammer 32 stehen, wobei die Fäden die Mündungsränder umschlingen.
Das Dosierventil 39 ist mittels eines auf die Bewegung des Fadenzubringers 62 ansprechbaren, in seiner Lage am Träger 31 mittels einer Klemmschraube 110 einstellbaren Näherungsschalters 93 steuerbar und mittels einer Zeitschalteinrich-tung 94 einstellbar und zugleich auch steuerbar. Zu diesem Zweck sind die Teile 39,93 und 94 an einen Schaltkasten 95 angeschlossen, in dem sich eine elektrische Schaltvorrichtung befindet. Die Einstellbarkeit des Näherungsschalters 93 gewährleistet die genaue Einstellung des Beginns des Luftein-blasens in Abhängigkeit von der Stellung des zweiarmigen Fadenzubringers 62 und letztenendes auch damit in Abhängigkeit von der Stellung der Fadentrennvorrichtungen und dem Zeitpunkt des Abtrennens der Fadenenden. Man erkennt in Fig. 1 die zum Näherungsschalter 93 führende Leitung 96 und die zum Druckluftdosierventil 39 führende Leitung 97.
Das Druckluftdosierventil 39 ist auf die Zeitdauer der Intervalle und deren zeitlichen Abstand einstellbar. Ausserdem ist das Druckluftdosierventil 39 mit dem als Vorrichtung zum Einstellen und Steuern des Luftdruckes dienenden Druckminderer 39b verbunden. Zum Einstellen dient eine zentrale Einsteilvorrichtung 111, an die der Druckminderer 39b, der Schaltkasten 95 und die Zeitschalteinrichtung 94 durch Leitungen 112, 113 und 114 angeschlossen ist. Von den Verzweigungspunkten 115,116,117 dieser Leitungen gehen Abzweigungen zu den Druckminderern, Schaltkästen und Zeit-schalteinrichtungen der anderen Arbeitsstellen derjenigen Textilmaschine, zu der auch die hier näher behandelte Vorrichtung 11 gehört. Die zentrale Einstellung des Luftdruckes geschieht durch den Einstellknopf 118, die Einstellung dreier verschiedener Blasintervalle durch die Einstellknöpfe 119, 120,121 und die Einstellung der zeitlichen Abstände der Intervalle durch die Einstellknöpfe 122 und 123.
Die Zeichnungen Fig. 1 und Fig. 2 lassen erkennen, dass einige Teile der Vorrichtung 11 besondere Fadenleitkonturen haben. Das ist zum Beispiel bei der Saugschlitzdüse 45, bei den Fadenklemmvorrichtungen 52,53 und bei den Platinen 29 und 30 der Fall.
Anhand der Zeichnungen soll nun das Funktionieren der erfindungsgemässen Vorrichtung am Beispiel eines Fadenver-
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bindungsvorga-gs erläutert werden. An der Einstellvorrich-tung 111 sind die bereits erwähnten Einstellungen schon vorgenommen worden.
Zunächst sei angenommen, dass an der Spulstelle 19 der zuvor längs der Linie 28 geführte Faden gerissen ist. Dabei ist ein Oberfaden 12 und ein Unterfaden 13 entstanden. Der Oberfaden 12 wurde von der Auflaufspule 25 aufgenommen, der Unterfaden 13 ist durch die Fadenbremse 23 in Verbindung mit dem Rechentaster 22 festgehalten worden.
Der Fadenbruch ist in bekannter Weise durch nicht dargestellte Mittel festgestellt und der Vorrichtung 11 mitgeteilt worden. Gemäss Fig. 3 ist die Vorrichtung 11 auf dem Tragrohr 18 vor die Spulstelle 19 gefahren. Die Ober- und Unterfadenzubringer 42,46 stehen in Ruhestellung, die mit der Fadenabgabestellung identisch ist, sofern man sich die in Fig. 3 bereits eingezeichneten Fäden einmal wegdenkt. Der dritte Fadenzubringer 62 steht in der in Fig. 1 dargestellten Fadenaufnahmestellung. Die eingezeichneten Fäden sollen zunächst als nicht vorhanden betrachtet werden. Nun wird die Vorrichtung 11 auf folgende Weise tätig:
Im Maschinengestell 14 befindet sich ein nicht näher dar-gestelles Steuergetriebe, das auf ein automatisch durch die Spulstelle 19 veranlasstes Signal hin anläuft und das Drehgelenk 44 des Oberfadenzubringers 42 in Richtung des Pfeils 102 dreht, bis der Fadenzubringer die Fadenaufnahmestellung 42a erreicht hat. In dieser Stellung befindet sich die Saugschlitzdüse 45 dicht vor der Oberfläche der Auflaufspule 25. Die Saugschlitzdüse 45 reicht über die ganze Breite der Auflaufspule 25. Durch den an der Saugschlitzdüse 45 wirkenden Unterdruck wird bei langsam drehender beziehungsweise auslaufender Auflaufspule 25 das Fadenende des Oberfadens 12 aufgesucht, angesaugt und festgehalten. Gleichzeitig dreht das Steuergetriebe das Drehgelenk 47 des Fadenzubringers 46 in Richtung des Pfeils 103, bis der Unterfadenzubringer 46 die Fadenaufnahmestellung 46a erreicht hat. Hier fährt der Klemmdeckel 50 gegen den Anschlag 51 und öffnet sich dabei. Jetzt kann der an der Saugdüse 49 wirksame Unterdruck das Fadenende des Unterfadens 13 ansaugen und festhalten.
Nach einer fest eingestellten, kurzen Einwirkzeit dreht das Steuergetriebe die beiden Drehgelenke 44 und 47 in die Ausgangsstellungen zurück. Dabei schwenken beide, der Ober-und Unterfadenzubringer 42 bzw. 46 gleichzeitig in die in Fig. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellten Fadenabgabestellungen. Während des Schwenkens des Unterfadenzubringers 46 schliesst sich der Klemmdeckel 50 wieder und hält dabei das Fadenende eingeklemmt.
Beim Zurückschwenken der Ober- und Unterfadenzubrin-gen 42,46 geraten die Fäden in die Fadenaufnahmeschlitze des Fadenzubringers 62. Dis oben erwähnten Fadenleitkonturen sorgen dafür, dass der Oberfaden 12, von der Aufiaufspule 25 kommend, zwischen Klemmstück 54 und Klemme 55 der Fadenklemmvorrichtung 52 und in die Fadenaufnahmeschlitze
70 und 72 des Fadenzubringers 62 eingelegt wird. Der Unterfaden 13 wird, über den Fadenführer 21 von der Ablaufspule 20 her kommend, in den Rechentaster 22, die Fadenbremse 23 und den Fadenführer 24 eingelegt, über die Rückseite der Saugschlitzdüse 45 des Oberfadenzubringers 42 geführt, zwischen Klemmstück 59 und Klemme 60 der Fadenklemmvorrichtung 53 geleitet und in die Fadenaufnahmeschlitze 73 und
71 des dritten Fadenzubringers 62 eingelegt. Da beide, der Ober- und Unterfadenzubringer 42 und 46 gleichzeitig zurückschwenken, nimmt die gerundete Rückseite der Saugschlitzdüse 45 den Unterfaden 13 mit und lenkt ihn aus, wie es die Zeichnung Fig. 3 zeigt. Während der Schwenkbewegung der Ober- und Unterfadenzubringer 42,46 sind die Fadenklemmvorrichtungen 52 und 53 geöffnet.
Nun setzt das Steuergetriebe zwei nicht dargestellte Kurvenscheiben in Bewegung, die dafür sorgen, dass die Stange
67 in Richtung des Pfeils 104 und die Stange 58 in Richtung des Pfeils 105 gezogen wird. Während der Bewegung der Stange 67 schwenken die beiden Arme des Fadenzubringers 62 und der Schwenkarm 83 des Deckels 34 nach links. Wegen 5 der ungleich tiefen Fadenaufnahmeschlitze werden die Fäden einander überkreuzend in die Längsnut 33 eingelegt. Die beiden Fadentrennvorrichtungen sind noch geöffnet. Kurz vor dem Erreichen der in Fig. 2 dargestellten Endstellung, die für den dritten Fadenzubringer 62 gleichbedeutend mit der Fa-10 denabgabestellung ist, legt sich bereits der Deckel 34 mit seinen Einlagen 84, 85 gegen die Ränder 86 und 87 der Längsnut 33 der Kammer 32. Gleichzeitig schliessen sich beide Fadenklemmvorrichtungen 52, 53, während die Messer 77 und 79 gegen die Anschläge 91 beziehungsweise 92 anschlagen. Im 15 gleichen Augenblick erfasst der Näherungsschalter 93 die Annäherung des Armes 65 des dritten Fadenzubringers 62. Der Näherungsschalter 93 veranlasst über die im Schaltkasten 95 befindliche elektrische Schaltvorrichtung das Einschalten des Druckluftdosierventils 39 mit den an der zentralen Einstell-20 Vorrichtung 111 eingestellten Intervallen, mit denen die Zeitschalteinrichtung 94 nun die Blaszeit steuert. Der im Druckluftspeicher 39a vorhandene Druckluftvorrat strömt nun in die Kammer 32. Zugleich setzt über den ebenfalls zentral eingestellten Druckminderer 39b ein Nachströmen von Druck-25 luft eingestellten Druckes ein. Während der Blasintervalle schwenken die beiden Arme des dritten Fadenzubringers 62 weiter nach links, so dass sie schliesslich die Endstellung erreichen. Währenddessen kommen die Fadentrennvorrichtungen zur Wirkung und die überschüssigen Fadenenden wer-30 den abgetrennt und abgesaugt beziehungsweise vom Klemmdeckel 50 festgehalten. Eine weiche Einstellung der Fadenklemmvorrichtungen gewährleistet ein Nachziehen der Fäden, falls der Spieissvorgang dies erfordert.
Aus der in Fig. 2 dargestellten Endstellung heraus wird 35 der dritte Fadenzubringer 62 ohne Verzögerung wieder in seine Grundstellung gebracht und die Fadenklemmvorrichtungen geöffnet, indem die Kurvenscheiben dafür sorgen, dass die Stange 67 gegen die Richtung des Pfeils 104 und die Stange 58 gegen die Richtung des Pfeils 105 zurückbewegt wird. Zu 40 Beginn dieser Rückwärtsbewegung bleiben die Fadentrennvorrichtungen zunächst noch für eine begrenzte Zeit geschlossen, nämlich solange, bis der Bolzen 63 die beiden Hebel 106 und 107 erreicht hat, wonach die Fadentrennvorrichtungen erst wieder geöffnet werden können. Auch der Deckel 34 wird 45 mit Zeitverzögerung geöffnet, und zwar auch erst wieder von dem Zeitpunkt an, in dem der Bolzen 63 den Hebel 89 des Schwenkarms 83 erreicht hat. Je nach der Kraft der Federn 80, 81 und 90 ist die Rückstellung der Fadentrennvorrichtungen und die völlige Öffnung des Deckels 34 erst dann er-50 reicht, wenn der Bolzen 63 durch die Stange 67 so weit zurückgeführt ist, wie es Fig. 1 zeigt. Die Rücken der Hebel 106, 107 haben sich dabei gegen Anschläge 111, 112 gelegt.
Der durch Spleissen mittels Druckluft verbundene Faden liegt nun in der geöffneten Fadenklemmvorrichtung 75, dem 55 Fadenaufnahmeschlitz 73 des Arms 65, vor der geöffneten Kammer 32, dem Fadenaufnahmeschlitz 70 des Arms 64 und in der geöffneten Fadenklemmvorrichtung 52.
Wenn nun anschliessend die Spulstelle 19 wieder in Betrieb geht, schnellt der Faden infolge der wiedereinsetzenden Wik-6o kelspannung aus der Vorrichtung 11 heraus und nimmt einen Fadenverlauf gemäss der Linie 28 in Fig. 3 ein. Die Tätigkeit der Vorrichtung 11 ist nun beendet, sie kann an einen anderen Einsatzort weiterfahren. Der Faden befindet sich wieder ausserhalb des Fahrbereiches der Vorrichtung 11. 65 Die Vorrichtung 11 kann stationär oder wanderfähig eingesetzt sein. Sie kann wahlweise an jeder Spulstelle beziehungsweise Arbeitsstelle einer Textilmaschine vorhanden sein oder nacheinander an verschiedenen Arbeitsstellen
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tätig werden. Alternativ kann der Druckminderer von Intervall zu Intervall eine andere Einstellung erhalten, was ebenfalls durch den Einstellknopf 118 möglich ist.
Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Zum Beispiel kann durch eine kleine Konstruktionsänderung der dritte, zweiarmige Fadenzubringer 62 entfallen. Hierzu müsste die Kammer 32 so gedreht werden, dass man von vorn in die Längsnut 33 blickt. Dann könnten nämlich bereits die Ober- und Unterfadenzubringer 42,46 den Faden in die Längsnut 33 einlegen. Die Stange 67 wäre dann nur noch zum Öffnen und Schliessen des Deckels 34 und zum Betätigen der Fadentrennvorrichtungen erforderlich. Diese vereinfachte Ausführungsform der Erfindung bringt aber gegebenenfalls Schwierigkeiten beim Kreuzen der einzulegenden Fäden mit sich, so dass die Anordnung eines dritten Fadenzubringers 62 in Verbindung mit Fadentrennvorrichtungen günstiger erschien.
Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist ausser bei Spulmaschinen zum Beispiel auch bei Spinnmaschinen, Gattern und ähnlichen Maschinen aller Art verwendbar.
Damit auch Fäden mit aussergewöhnlicher Faserstruktur und dicke Fäden sicher verbunden werden können, ist es vorteilhaft, die Fäden ungekreuzt, vorzugsweise parallelliegend, in die Kammer einzulegen und bis zum Zeitpunkt der Druckluftzugabe so in dieser Lage zu halten. Das schliesst im übrigen eine Kreuzung der Fäden während der Schwenkbewegung der Fadenzubringer nicht aus, nur muss dafür gesorgt werden, dass diese Kreuzung auf jeden Fall ausserhalb der Kammer liegt, in der das Verspleissen durch Druckluft erfolgt.
Dass eine Verbindung dicker Fäden und Fäden mit besonderer Faserstruktur bei parallel liegenden Fäden besser gelingt, wird damit erklärt, dass die pneumatischen Strömungsverhältnisse am Faden günstiger sind und eine Kreuzungs-5 stelle der Fäden innerhalb der Kammer nicht sicher auf eine pneumatisch günstige Stelle fixiert werden kann.
Ungekreuztes Einlegen der Fäden in die Kammer wird dadurch erreicht, dass die beiden Arme des Fadenzubringers 62 statt der ungleich tiefen Fadenaufnahmeschlitze gleich tiefe Fadenaufnahmeschlitze erhalten.
Die bisherigen Darlegungen weisen noch auf folgende Vorteile der Erfindung hin:
Auch unter ungünstigen Umständen ist an der Mündung 15 des Druckluftkanals in der Kammer nach dem Öffnen des Druckluftdosierventils ein schwankungsarmer Luftdruck genügender Stärke vorhanden.
Der unterwünschte Druckabfall durch lange Leitungen strömender Luft ist vermieden. Zugleich besteht die Möglich-20 keit, eine Druckluftquelle schwankenden Druckes mit Vorteil zu verwenden beziehungsweise von Fall zu Fall anzuzapfen. Schliesslich können der oder die Druckluftspeicher so gross bemessen sein, dass ihr Vorrat bei Ausfall der Druckluftquelle für eine Reihe von Spieissvorgängen ausreicht.
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Bei einer Umstellung der Produktion muss nicht in jedem Fall auch die Einstellung der Spieissvorrichtung geändert werden. Eine solche Änderung der Einstellung kann zentral durchgeführt werden, falls sie doch erforderlich ist.
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3 Blätter Zeichnungen
Claims (14)
1. Verfahren zum Verbinden zweier Fäden mittels einer eine Kammer mit abdeckbarer Längsnut zum Einlegen und Verbinden der Fäden besitzenden Vorrichtung, in der die Fäden mittels von der Seite her einwirkender Druckluft durch Spleissen miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlegen der Fäden (12, 13) in die Längsnut (33) der Kammer (32) mittels zumindest eines bewegbaren Fadenzubringers (62) erfolgt, wobei der Fadenzubringer (62) von einer Fadenaufnahmestellung in eine Fadenabgabestellung bewegt wird, die Fäden (12,13) entweder ungekreuzt in die Kammer (32) eingelegt und bis zum Zeitpunkt der Druckluftzugabe gehalten, oder während der Schwenkbewegung gekreuzt werden und in Abhängigkeit von der Stellung des Fadenzubringers (62)
a) die Kammer (32) durch einen Deckel (34) verschlossen,
b) die Enden des einen Fadens (12) und des anderen Fadens
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Faden ende des einen Fadens (12) durch einen schwenkbaren Oberfadenzubringer (42) und das Fadenende des anderen Fadens (13) durch einen schwenkbaren Unterfadenzubringer (46) aufgesucht und festgehalten wird und die Fäden (12.13) anschliessend durch Gegeneinanderschwenken der beiden Zubringer (42,46) parallelgelegt, überlappt oder gekreuzt werden.
2
PATENTANSPRÜCHE
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet. dass die Fäden (12,13) parallelliegend in die Kammer (32) eingelegt werden.
4. Vorrichtung zum Verbinden zweier Fäden nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bestehend aus einer Kammer mit abdeckbarer Längsnut zum Einlegen und Verbinden der Fäden und einem in den Innenraum der Kammer einmündenden Druckluftkanal, gekennzeichnet durch mindestens einen von einer Fadenaufnahmestellung in eine Fadenabgabestellung bewegbaren Fadenzubringer (62) zum Einlegen der Fäden (12,
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenzubringer (62) schwenkbar gelagert ist und zur Führung der Fäden (12,13) zwei Arme (64,65) besitzt, deren Schwenkebenen oberhalb beziehungsweise unterhalb der Kammer (32) liegen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch einen schwenkbar gelagerten, mit Mitteln (43,45) zum Aufsuchen und Festhalten des Fadenendes des einen Fadens (12) versehenen Oberfadenzubringer (42) und einen weiteren schwenkbar gelagerten, mit Mitteln (48, 49, 50) zum Aufsuchen und Festhalten des Fadenendes des anderen Fadens (13) versehenen Unterfadenzubringer (46), wobei der Schwenkbereich des Oberfadenzubringers (42) von der den einen Faden (12) aufnehmenden oder weiterleitenden Vorrichtung (25) bis unter eine unterhalb der Kammer (32) angeordnete Fadenklemmvorrichtung (53) und der Schwenkbereich des Unterfadenzubringers (46) von einer im Fadenlauf des anderen Fadens (13) gelegenen Stelle bis über eine oberhalb der Kammer (32) angeordnete Fadenklemmvorrichtung (52) reicht.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenklemmvorrichtungen (52, 53) in Abhängigkeit von der Stellung des Fadenzubringers (62), des Oberfadenzubringers (42) oder des Unterfadenzubringers (46) Steuer-, bar sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenaufnahmeschlitze (70,71;
72, 73) des Fadenzubringers (62) in der Fadenabgabestellung schräg oberhalb beziehungsweise unterhalb hinter den Mündungsrändern (35,36) der Kammer (32) stehen, wobei die Fäden (12,13) die Mündungsränder (35,36) umschlingen.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Arm (64,65) des Fadenzubringers (62) eine steuerbare Fadentrennvorrichtung (74 und 75) besitzt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Druckluftkanal (37) führende Leitung (38,40) ein steuerbares und einstellbares, insbesondere auf Blasintervalle einstellbares Druckluftdosierventil (39) besitzt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckluftdosierventil (39) und/oder eine Vorrichtung (39b) zum Einstellen und Steuern des Luftdruckes mittels eines auf die Bewegung des Fadenzubringers (62) ansprechbaren, fest eingestellten oder einstellbaren Näherangsschalters (93) steuerbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Druckluftdosierventil (39) und/oder die Vorrichtung (39b) mit einer steuerbaren und einstellbaren Zeitschalteinrichtung (94) verbunden ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftdosierventile (39) und/oder Vorrichtungen (39b) zum Steuern des Luftdruckes und/oder Zeitschalteinrichtungen (94) einer Mehrzahl von Arbeitsstellen an eine zentrale EinStellvorrichtung (111) angeschlossen sind.
13) in die Längsnut (33) der Kammer (32), sowie gekennzeichnet durch folgende in Abhängigkeit von der Stellung des Fadenzubringers (62) steuerbare Teile:
a) einen Deckel (34) zum vorübergehenden Verschliessen der Kammer (32),
b) Fadentrennvorrichtung (74, 75) zum Abtrennen der Enden des einen Fadens (12) und des anderen Fadens (13),
c) ein einstellbares und steuerbares Druckluftdosierventil (39).
(13) selbsttätig abgetrennt,
c) Druckluft in die Kammer (32) geblasen wird.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass an der Drucklufteintrittsseite des Druckluftdosierventils (39) ein Druckluftspeicher (39a) angeordnet ist.
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